• #91
Da ich den Eindruck habe, dass die allermeisten hier nicht gläubig sind und ein sehr negatives Bild von Religion inne haben, möchte ich als gläubiger Christ mal meinen Beitrag dazu geben.
Das Grundproblem dabei ist:
Und natürlich ist es wichtig zwischen Glaube und Kirche zu unterscheiden.
Du hast einen Glauben. Verbunden mit einem Weltbild und resultierenden Wertvorstellungen. Daraus ergibt ist dann Deine Art, die Welt zu sehen, Entscheidungen in Deinem Leben zu treffen, mit anderen Menschen umzugehen etc.

Ich persönlich kann das respektieren, egal wie es aufgebaut ist und wie es im Detail aussieht. Natürlich aber in dem Rahmen, in dem Du das als Maßstab für Dein Leben nimmst und nicht mir überstülpst.

Wenn Du Zoroastrier (als bewusst extremes Beispiel) bist, habe ich kein Problem damit, dass Du bestimmte Gebete sprichst, bestimmten Kulten folgst, für Dich bestimmte Regeln befolgst. Nicht mal mit den dann anstehenden Himmelsbestattungen. Ich habe aber ein Problem damit, wenn Du meinst, dass Du Himmelsbestattungen als Bestattungsart für alle durchsetzen möchtest. Oder wenn Du bei Deinen Kulten gegen gesellschaftliche Gesetze verstößt, die wiederum natürlich religionsunabhängig sein sollten. Nehmen wir Körperverletzung durch Beschneidungen von Kindern beiderlei Geschlechts in verschiedenen Religionen oder Kulten.

Und da sind wir dann bei der "Religion", die auf einem Glauben aufbaut und daraus Regeln ableitet und bei den Kirchen als Institutionen, die solche Regeln dann durchsetzen möchten, am liebsten allgemeingültig.

Deine Sichtweisen ins lächerliche zu ziehen ist natürlich nicht in Ordnung.

Auf der anderen Seite haben viele Menschen leidvolle Erfahrungen damit gemacht, wie Kirchen mit ihnen umgehen und welche Forderungen Religionen an die Allgemeinheit stellen. Und leider sind sie dabei oft nicht in der Lage zu unterscheiden, ob bestimmte Forderungen auf ihrem Religionskonzept beruhen oder allgemeingültig sind. Kirchen mischen sich ein und belästigen diejenigen, die in einem Staat leben, aber nichts mit ihnen zu tun haben wollen.
Wenn die Grenze zwischen Staat und Kirche in einem säkularen Staat sauber eingehalten wird, kann sie von beiden Seiten respektiert werden. Wenn staatliche Regeln von Kirchen nicht respektiert und toleriert werden, dann erzeugt das eben Gegenwind. Und wenn Regeln mir absurd erscheinen, dann ziehe ich sie ins Lächerliche, wenn man sie mir aufdrücken will.

Und Du beschreibst ja selbst, dass es für Dich und Deine Frau kein Problem ist, weil ihr beide die Grenzen toleriert. Wenn Du aus religiösen Gründen die Verhütung absetzt, Deine Frau aber keine Kinder mehr möchte, dann knallt es. Wenn Du die Kinder eigenmächtig taufen und firmen lässt, vermutlich auch. Das funktioniert eben nur mit wechselseitiger Toleranz.
 
  • #92
Ich hatte da mal eine Dame, die sich wirklich köstlich über meine "Naivität" amüsiert und meinen Glauben, der für mir wirklich etwas bedeutet, ins Lächerliche gezogen hat.

Ich gebe Dir in Deinem Beitrag Recht und sehe es genauso wie Du. Toleranz und Wertschätzung sollte es auf beiden Seiten geben. Und so wie Du es machst ist es für mich richtig.

Man sollte den Glauben anderer nicht ins Lächerliche ziehen. Das ist ja die Grundursache des Fundamentalismus auf der Welt.


Die Institution Kirche hat auch viel Leid angerichtet, aber das lag nicht am Glauben an sich.

Naja, soweit ich die Geschichte verfolgt habe ist Jesus von andersgläubigen aufgrund seines abweichenden Glaubens ermordert worden. Die Kirche gab es damals noch nicht.

Und die meisten nichtnatürlichen Toten auf der Welt gab es aufgrund von Glaubenskriegen.
 
  • #93
Ohne meinen Glauben an ihn könnte ich nicht mehr leben. Ich bete wenn es mir schlecht geht, und ich weiß dass meine Gebete erhört werden.

Menschen, die an Jesus Christus glauben, haben schon große Wunder erfahren.

Wem es richtig dreckig geht im Leben begreift dass nur sein Glaube ihn aus der Tiefe des Todes herausziehen kann.

Es gibt auf YouTube eine tolle Sendung: „Mensch, Gott.“
Da berichten Drogensüchtige, todkranke Menschen und Verzweifelte wie sich durch ihren Glauben an Jesus Christus ihr Leben auf wunderbare Weise gewandelt hat.

Ich hatte schon unzählige Träume, die sich bewahrheitet haben. Habe gespürt was kommen wird.
Der Geist Gottes ist so groß und allmächtig, und das Leben ist so ein unsagbares Geheimnis, das können wir Menschen mit unserem kleinen Verstand nur bruchstückhaft minimalst erfassen.

Wer schon Botschaften seiner Verstorbenen erhalten hat weiß, dass es die Auferstehung der Toten wahrhaftig gibt.
Wir gehen nur dahin zurück wo wir herkommen.

Wer sicher glaubt bekommt eine unendliche Kraft im Leben.

Niemals werde ich von meinem Glauben ablassen.

Absolute Zustimmung, sehe ich ganz genauso und lebe ich ganz genauso.
Nur dass ich mit 18 aus der Kirche ausgetreten bin, weil das nichts mit meinem Glauben an Gott zu tun hat.

Allerdings war ich auch bis ca. 30 sehr überzeugte Atheistin, aber bin dann durch tiefe Wandlungsprozesse nicht nur Veganerin geworden, sondern habe auch meinen Glauben zu Gott entdeckt, der mich wirklich sehr sehr glücklich macht, und durch Beten öffnen sich Türen, was ich nie für möglich gehalten hätte. Ausserdem fühle ich mich durch meinen Glauben immer sehr geschützt in dieser verkommenen Welt, die von Satanisten beherrscht wird.

Und zur Ursprungsfrage: Es würde mir schwer fallen, einen Partner zu haben, der Atheist ist. Am liebsten ist mir ein Mann, der auch an Gott glaubt, das aber nicht durch das Gerüst einer Religion ausleben will. Gott ist immer bei mir, ich brauche keine Regeln zu befolgen, damit er mich liebt. Gar keine Regeln, denn was man tut und was man nicht tut, das spüre ich in meinem Herzen, und mein Herz ist die Verbindung zu Gott.
 
  • #94
Absolute Zustimmung, sehe ich ganz genauso und lebe ich ganz genauso.
Nur dass ich mit 18 aus der Kirche ausgetreten bin, weil das nichts mit meinem Glauben an Gott zu tun hat.

Allerdings war ich auch bis ca. 30 sehr überzeugte Atheistin, aber bin dann durch tiefe Wandlungsprozesse nicht nur Veganerin geworden, sondern habe auch meinen Glauben zu Gott entdeckt, der mich wirklich sehr sehr glücklich macht, und durch Beten öffnen sich Türen, was ich nie für möglich gehalten hätte. Ausserdem fühle ich mich durch meinen Glauben immer sehr geschützt in dieser verkommenen Welt, die von Satanisten beherrscht wird.

Und zur Ursprungsfrage: Es würde mir schwer fallen, einen Partner zu haben, der Atheist ist. Am liebsten ist mir ein Mann, der auch an Gott glaubt, das aber nicht durch das Gerüst einer Religion ausleben will. Gott ist immer bei mir, ich brauche keine Regeln zu befolgen, damit er mich liebt. Gar keine Regeln, denn was man tut und was man nicht tut, das spüre ich in meinem Herzen, und mein Herz ist die Verbindung zu Gott.
Wenn man glaubt, die Welt würde von Satanisten beherrscht, dann hat man meiner Meinung nach durchaus ein Problem.
 
  • #96
Wenn man glaubt, die Welt würde von Satanisten beherrscht, dann hat man meiner Meinung nach durchaus ein Problem.
😅
Ich habe mal in der christlichen Kirchengemeinde argumentativ und ernsthaft (nicht spöttisch) den Begriff eines satanischen bzw. prometheischen Prinzips eingeführt und die These vertreten, dass wir Menschen Satan und der Vertreibung aus dem Paradies dankbar sein sollten, weil wir erst dadurch Gottes passiv-starres Reich verlassen, ihm entkommen und in der Welt zu echten Menschen werden konnten, die ihr Schicksal in die Hand nehmen, kulturschaffend wirken und ihr Menschsein verwirklichen. Doch erst in der Not der Welt kann der menschliche Geist sich entfalten und verwirklichen! Im Himmel bei Gott sind wir passiv und geradezu tot, in der Weit jedoch aktiv, schmerzlich-lebendig und ständig getrieben von Wünschen, Sehnsucht und Ehrgeiz, immer voranschreitend, immer in Bewegung und voller Tatendrang. Ist es nicht dieses ständige Getriebensein, sind es nicht unsere Sorgen und Wünsche, unsere Fantasie und Kreativität, unsere unermessliche Freude und unser unermessliches Leid, die unsere condition humaine erst ausmachen, ist das nicht gerade das Schöne und Fantastisch-Einmalige am Menschsein, diese ganze Leidenschaft und Verworfenheit? Beneiden die Götter uns nicht um unsere kostbare, einmalige, abenteuerliche Sterblichkeit, die unserem kurzen Dasein so unglaublich viel Wert verleiht? Gott muss geweint haben, als er uns die Welt beschreiten und etwas erleben sah, das ihm für immer vorenthalten ist: das herrlich-dramatische Menschsein. Mein Gott, ich liebe das Menschsein und die Welt mit, trotz und wegen ihrer Verworfenheit!
...
Nun ja, wie gesagt, irgendwann wollte man mit mir nicht mehr so gerne darüber diskutieren, weswegen mir Kirche zu langweilig geworden ist, dabei finde ich solche Fragen wirklich interessant zu erörtern.
w26
 
  • #97
Religionen sind Krücken... gehen sollte man irgendwann ohne Hilfsmittel. Jede Religion ist nur ein Teilbereich... alle haben Wahrheiten in sich.

Das ist meine urpersönliche Ansicht und gewonnene Lebenshaltung in 50 Lenzen.

Damit muss der Partner leben können.
 
  • #98
Naja, glauben im Sinne von nix wissen ist ja sehr verbreitet. Gerade in der heutigen Zeit. Vielleicht, weil Menschen gerne glauben ..... und sich somit Ersatzreligionen geschaffen haben.

Dante und seine göttliche Komödie .... so will wohl niemand in die Hölle. Wobei er ja seine ganz persönliche Hölle beschreibt - Dante wurde aus seiner Heimat verbannt und hatte dazu noch Liebeskummer. Der Münchner im Himmel ..... nun ja, so will wohl niemand in den Himmel. Euer Manna könnts selber saufen....

V geht ab und zu in die Kirche - ist bei ihr eher eine Familientradition. Ich war einmal dabei und verstehe Inannas Probleme mit den Ritualen. Ich selber wurde konfirmiert - war meiner Mutter wichtig. Dafür habe ich schon in der 2. Klasse für einen Skandal gesorgt als ich der Religionslehrerin erklärte, keinen Gott zu benötigen - ich hätte ja meinen Vater.
Später habe ich dann dafür gestritten, dass ich in der Steuererklärung "keine Religion" anstatt "nicht kirchensteuerpflichtig" angeben kann. Übrigens - das Finanzamt verdient daran, Inkasso für die Kirchen zu betreiben - ein Teil bleibt beim Staat.
Ein klein wenig Religion oder Ersatzreligion ist für mich also ok - solange es das Leben als solches nicht stört.
 
  • #99
Niemals werde ich von meinem Glauben ablassen.
Ich bin da genauso wie du. Ich werde auch niemals von meinem Glauben ablassen. Selbst ich habe es schon mit bekommen, dass man sich über uns lächerlich macht. Anderseits bin ich jemand der andere nicht verurteilt, wenn sie nicht an Jesus glauben oder sich nicht christlich verhalten. Das steht uns einfach nicht zu.

Ich habe beispielsweise von früher noch eine Schulkameraden. Bin mit ihm immer sehr gut ausgekommen. Ich komme noch immer sehr gut mit ihm aus. Er lebt mit einem Mann zusammen. Er ist also schwul. Sehr viele von der Kirche sagen dann immer, dass so etwas falsch ist. Als Christ hat man nicht das recht dazu andere zu verurteilen.
 
  • #100
Ich bin da genauso wie du. Ich werde auch niemals von meinem Glauben ablassen. Selbst ich habe es schon mit bekommen, dass man sich über uns lächerlich macht. Anderseits bin ich jemand der andere nicht verurteilt, wenn sie nicht an Jesus glauben oder sich nicht christlich verhalten. Das steht uns einfach nicht zu.
Für mich grenzt das an Fanatismus. Im Sinne von „rigoroses, unduldsames Eintreten für eine Sache oder Idee als Ziel, das kompromisslos durchzusetzen versucht wird“ (Wikipedia). Glauben um jeden Preis und unter allen Umständen.

Ich war ja auch mal gläubig und es ist schön, wenn Dir das hilft. Glaube sollte für mich einen Sinn haben und einen Sinn hinterfragt man. Nicht mit dem Ziel, ihn zu zerstören oder zu kritisieren, sondern einfach als regelmäßiges Prüfen. Und wenn dann heraus kommt, dass er hilft oder nützlich ist, dann behält man ihn freudig bei. Aber das um jeden Preis?
Verurteilen, weil jemand nicht an Jesus glaubt? Alleine schon die Idee, dies nicht tun zu wollen, bedeutet ja schon, dass Du es tun könntest.
Mir persönlich ist völlig egal, ob jemand an Gott, Jesus oder Buddha glaubt. Den Gläubigen kann doch völlig egal sein, wenn ich es nicht tue. Was gibt es da zu urteilen?

Den Glauben an eine Person (was soll das eigentlich im Kern sein?) zum unverrückbaren Dogma zu erheben, kann ich in der Denkweise nicht nachvollziehen. Was soll „christliches Verhalten“ sein? Was soll im Alltag der Unterschied zwischen den immer wieder hoch gehaltenen „christlichen Werten“ und anderen Menschen sein? Bringen sich die anderen dann wechselseitig um? Ich erkenne keinerlei Unterschied zwischen denen, die christlich sind und denen, die es nicht sind. Außer, dass „Christen“ immer Werte betonen, bei denen sie für sich in Anspruch nehmen, das seien „ihre“ Werte. Geht es um Lizenzgebühren statt Kirchensteuer?

Aber ich bin eben Wissenschaftler und nicht Gläubiger. Das ist für mich weniger „lächerlich machen“ des Glaubens, sondern den Kopf schütteln über blindes Folgen.
Schon rein sprachlich kann niemand anderes Deinen Glauben lächerlich machen. Aber Du erlebst natürlich Spott von Menschen, die das anders sehen oder gar nicht erfassen und beurteilen können.

Das ist es sicher zum Teil auch, womit religiöse und nichtreligiöse Menschen aneinander anecken.
 
  • #101
Er ist also schwul. Sehr viele von der Kirche sagen dann immer, dass so etwas falsch ist. Als Christ hat man nicht das recht dazu andere zu verurteilen.
Da geht es für mich schon los, warum ich ein Problem habe. Homosexualität ist eine biologisch mittlerweile erklärbare Variante; die gibt es auch im Tierreich und hat evolutionär wahrscheinlich Vorteile gehabt. Sie ist keine freie Wahl! Alleine die Idee, dass man das verurteilen könnte (was eben nicht frei gewählt ist und niemandem schadet), und dass du dich für wahnsinnig progressiv hältst, weil du es versuchst nicht zu verurteilen - alles nur, weil in einem alten Buch steht, dass Gott das verurteilt und das daher nicht okay ist. Dabei wusste man es damals eben nicht besser, als diese Schriften entstanden. Du klingst, als sei er dein Freund, obwohl er schwul ist, aber du verurteilst ihn großmütig nicht dafür, denkst aber, es ist „falsch“. Für mich ein Punkt, den ich bei vielen Gläubigen nicht ertragen könnte als Partner. Jeder nicht christliche Mensch, der ihn einfach so akzeptiert und nicht weiter darüber nachdenkt ist da fortschrittlicher als jemand, der den anderen „nicht verurteilt“ (aber eben weiter denkt, eigentlich sei es gegen Gottes Ordnung).
 
  • #102
Als meine Freundin im Oktober mit 62 starb (ihre Tochter hat sich mit 19 erhängt, und wir hatten sehr viel über ihre Träume von ihrer Tochter gesprochen und über die Zeichen die die Toten schicken) habe ich zwei Tage nach ihrer Beerdigung abends im Bett gelegen und ein Buch gelesen.

Mich überkam eine große Sehnsucht nach ihr, und ich sagte einfach so vor mich hin: „Liebe S. bitte schick mir doch ein Zeichen.“
Ich wollte gerade weiterlesen, als meine Nachttischlampe kurz flackerte.

Ich war begeistert und lachte. Ich sprach weiter mit ihr und sagte ihr dass ich hoffe dass sie wieder mit ihrer Tochter vereint ist - da flackerte das Licht wieder.

Ich verabschiedete mich. Für mich war das ein eindeutiges Zeichen von ihr.
Für mich gibt es kein Zweifeln.

Meine Nachttischlampe hat vorher und hinterher niemals mehr geflackert, bis heute nicht. Die Glühbirne ist vollkommen intakt.

Tote kommunizieren vor allemal über Licht, über Träume. Auch meine Großeltern haben nach ihrem Tod mir ‚im Traum‘ am Fenster zugewinkt und gelacht. Sie waren jung und gesund.

Es gibt keine Zweifel für die, die solche Erfahrungen gemacht haben.
 
  • #103
Als meine Freundin im Oktober mit 62 starb (ihre Tochter hat sich mit 19 erhängt, und wir hatten sehr viel über ihre Träume von ihrer Tochter gesprochen und über die Zeichen die die Toten schicken) habe ich zwei Tage nach ihrer Beerdigung abends im Bett gelegen und ein Buch gelesen.

Mich überkam eine große Sehnsucht nach ihr, und ich sagte einfach so vor mich hin: „Liebe S. bitte schick mir doch ein Zeichen.“
Ich wollte gerade weiterlesen, als meine Nachttischlampe kurz flackerte.

Ich war begeistert und lachte. Ich sprach weiter mit ihr und sagte ihr dass ich hoffe dass sie wieder mit ihrer Tochter vereint ist - da flackerte das Licht wieder.

Ich verabschiedete mich. Für mich war das ein eindeutiges Zeichen von ihr.
Für mich gibt es kein Zweifeln.

Meine Nachttischlampe hat vorher und hinterher niemals mehr geflackert, bis heute nicht. Die Glühbirne ist vollkommen intakt.

Tote kommunizieren vor allemal über Licht, über Träume. Auch meine Großeltern haben nach ihrem Tod mir ‚im Traum‘ am Fenster zugewinkt und gelacht. Sie waren jung und gesund.

Es gibt keine Zweifel für die, die solche Erfahrungen gemacht haben.
Sei mir nicht böse, aber du suchst ein Zeichen und findest auch eines, das war alles zufällig. Über solche geglaubten Phänomen, ebenso über geglaubte Horoskope, gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die glasklar sagen: wer etwas sucht wird auch etwas finden/glauben. Was leider, tut mir leid, nicht existiert. Das geschieht lediglich in deinem Gehirn.
 
  • #104
Er ist also schwul. Sehr viele von der Kirche sagen dann immer, dass so etwas falsch ist. Als Christ hat man nicht das recht dazu andere zu verurteilen.
Ich bin kein Fan von Verboten. Man darf nicht verurteilen, was "falsch" ist, enthält ein Urteil, ist also in sich schon unsinnig.

Wirklich christlich wäre wohl eher, den anderen Menschen so zu nehmen, wie er ist.

Ich persönlich finde "Urteile" völlig richtig, in Ordnung und nützlich. Ohne Urteile wäre das Leben an vielen Stellen komplizierter. Die Frage ist aber, was man mit dem Urteil macht. Du persönlich kannst eine Meinung über Homosexualität haben. Die schlecht zu finden, weil die Kirche sie verurteilt, enthält wenig eigene Meinung. Das wirkt dann eher so, wie es bei manchen Christen ist: nachplappern von Wertvorstellungen, die jemand anders vorgibt. Die Kirche sagt, das die Erde eine Scheibe ist, dann ist das auch so. Manche Christen beschreiben das als "Mein Glaube gibt mir Halt und eine Richtung im Leben".
 
  • #105
Sei mir nicht böse, aber du suchst ein Zeichen und findest auch eines, das war alles zufällig. Über solche geglaubten Phänomen, ebenso über geglaubte Horoskope, gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die glasklar sagen: wer etwas sucht wird auch etwas finden/glauben. Was leider, tut mir leid, nicht existiert. Das geschieht lediglich in deinem Gehirn.
Ich habe von einer Frau geträumt, die die Geliebte meiner Affäre war. Diese Frau hat er im Urlaub kennengelernt und ich habe buchstäblich den Zeitpunkt gespürt. Er hat mir dann später die Fotos von ihr gezeigt, auf denen ich sie "erkannt" habe . Im Traum "wusste" ich, dass er was mit ihr hatte, aber es musste noch eine andere Frau geben. So hat es sich dann rausgestellt - er hat mit mir Schluss gemacht, angeblich wegen Urlaubsbekanntschaft, ein Jahr später hat er mit dann erzählt, dass es schon vor dem Urlaub eine andere gab.
Solche Sachen kann man nicht wissen.
Ausserdem lebst du eigentlich auch jeden Tag mit dem Glauben - du gehst ins Bett mit dem Gedanken, dass du morgen aufwachst, du "weisst", dass die Sonne aufgeht und jedes Mal, wenn du ins Auto steigst, dann bekommst du keine Panik, du könntest sterben - bei 40 Tsd. Unfällen und 5 Tsd. Toten jährlich ist das eigentlich nicht so unwahrscheinlich.
 
  • #106
Klar, das war purer Zufall dass genau in der Sekunde das Licht flackert und nach meinem Sprechen mit ihr wieder das Licht flackert.
Auch wenn es vorher und hinterher nie mehr geflackert hat.
Wer nicht glauben will soll es einfach bleiben lassen.
Es geht auch um Träume, so wie @realwoman geschrieben hat. Wenn man seine geliebten Verstorbenen im Traum begegnet, hat man einfach keine Zweifel mehr.

Für sensitive Menschen gibt es so viel mehr als nur das Irdische.
Es geht auch um Vorahnungen dass etwas geschieht oder man denkt plötzlich intensiv an einen Menschen, den man schon zwei Jahre nicht mehr gesehen hat und begegnet ihm eine halbe Stunde später auf dem Fahrrad.
Ich könnte sehr viele Erlebnisse dieser Art erzählen.

Für viele einfach nur ein Zufall.
Für sensitive Menschen gibt es keinen Zufall.
 
  • #107
Für mich grenzt das an Fanatismus. Im Sinne von „rigoroses, unduldsames Eintreten für eine Sache oder Idee als Ziel, das kompromisslos durchzusetzen versucht wird“ (Wikipedia). Glauben um jeden Preis und unter allen Umständen.

Was soll im Alltag der Unterschied zwischen den immer wieder hoch gehaltenen „christlichen Werten“ und anderen Menschen sein?
Naja, Fanatismus wäre es, wenn ich es anderen aufzwingen will.
Nacj dieser Definition ist unser Staat bzw. unser Rechtssystem auch fanatisch, weil rigoros und unduldsam etwa für die Ablehnung von Mord, Einbruch usw. eingetreten wird. Das wird sogar kompromisslos durchgesetzt.

Ob die christlichen Werte sich im Alltag von anderen unterscheiden, hängt natürlich von den anderen Werten ab. Die Feinde zu lieben (vielleicht besser verstanden als "zu respektieren", da spart man sich das Missverständnis, dass ich sie alle toll finden müsste), ist z.B. ein christlicher Wert. Wenn nichtchristliche Menschen den auch leben, ist es ja umso besser.
 
  • #108
Ich persönlich finde "Urteile" völlig richtig
Das ist ja auch was anderes. Das was ich meine, dass man nicht besser als jemand anders ist. Du meinst wahrscheinlich die Urteile von Gerichten. Ich hoffe ich habe dich richtig verstanden. Wenn jemand was falsch macht ist es natürlich richtig wenn er vom Gericht eine Strafe bekommt. Ist es das was du meinst?

Natürlich habe ich auch meine Vorstellungen und lehne auch ab was mir nicht gefällt..Trotzdem bin ich doch dadurch kein besserer Mensch.
 
  • #109
Das ist ja auch was anderes. Das was ich meine, dass man nicht besser als jemand anders ist. Du meinst wahrscheinlich die Urteile von Gerichten.
Nein, ich habe das Wort „verurteilen“ von Dir aufgegriffen. Natürlich darf auch jeder für sich beurteilen, ob er besser als andere “ist“. Letztlich lernen wir ja nur aus Erfahrungen und auch Vergleichen. Die Frage ist doch auch hier, wie ich dann reagiere.

Natürlich habe ich auch meine Vorstellungen und lehne auch ab was mir nicht gefällt..Trotzdem bin ich doch dadurch kein besserer Mensch.
Doch, dadurch wirst Du das, wonach Du strebst, auch ein besserer Mensch. Aber eben nach Deinem Maßstab. Und wenn Du denkst, Du müsstest Sonntags in die Kirche gehen oder täglich meditieren, um ein besserer Mensch zu werden, dann ist das Deine legitime Sichtweise. Meine aber ebenso legitim nicht.
Naja, Fanatismus wäre es, wenn ich es anderen aufzwingen will.
Eine Definition steht ja oben und in der Tat kann „aufzwingen“ eine Folge sein. Und in gewisser Weise versucht die Kirche, Gesetze in ihrem Sinne zu beeinflussen und damit in der Tat etwas aufzuzwingen. Auch heute noch.
Nacj dieser Definition ist unser Staat bzw. unser Rechtssystem auch fanatisch, weil rigoros und unduldsam etwa für die Ablehnung von Mord, Einbruch usw. eingetreten wird. Das wird sogar kompromisslos durchgesetzt.
Gesetze eines Staates und Moralvorstellungen von Gruppierungen sind da aber eine andere Kategorie. Wir haben in der Tat aus gutem Grund ein allgemein akzeptiertes und gesetzlich verankertes Gewaltmonopol des Staates.
... ist z.B. ein christlicher Wert. Wenn nichtchristliche Menschen den auch leben, ist es ja umso besser.
Das ist Deine Sicht oder die Sicht der Kirche. Wie ich mit meinen Mitmenschen umgehe, ist für mich kein christliches Monopol. "Nächstenliebe" würde ich mit "Toleranz gegenüber Andersdenkenden" übersetzen. Für mich ist das, wie "nicht morden", kein christlicher Wert, das sind Werte, die bei "Christen" anders sind als bei den Menschen drumherum. Also vielleicht sowas wie der Wert, zu einem Gott zu beten.
Ich merke auch nicht, dass sich die Kirche und ihre Mitglieder zu dem Thema anders verhalten als beliebige andere Menschen. Z. B. Diverse Formen von Mission haben ja nichts mit Toleranz zu tun.
Kirchenglocken am Sonntagmorgen um 6 Uhr vs. Rasenmäher um 6:30 auch nicht.
 
  • #110
@Lebens_Lust ich bin jemand der nicht regelmäßig in die Kirche geht. Man kann genauso gut seinen Glauben zuhause ausleben. Ich verstehe nur nicht warum so viele Christen immer betonen müssen sie wären die besten und Posaunen noch rum wie gläubig sie wären. Außerdem soll alles falsch sein. Das war genau so als ich mir vor ein paar Jahren mir ein Tattoo stechen lassen habe. Selbst von der eigenen Gemeinde haben das viele kritisiert. Das muss nun wirklich nicht sein. Mir ist klar das nicht jedem ein Tattoo gefällt. Trotzdem ist es doch meine eigene Entscheidung.
 
  • #111
Ich denke einfach man muss sich einfach anpassen. Das würde ich auch sagen wenn ich nicht gläubig bin. Hier in Deutschland gehören auch die Kirchenglocken dazu. Wenn ich in anderes Land gehe muss ich nicht selbstverständlich da auch anpassen. Beispielsweise in Ländern wo der Islam verbreitet ist. Da gibt es auch keine Kirchen. Ebensowenig kann ich da erwarten, dass man da sein Schnitzel bekommt. Das man sich anpassen muss sollte eigentlich selbstverständlich sein.
 
  • #112
@Lebens_Lust ich bin jemand der nicht regelmäßig in die Kirche geht. Man kann genauso gut seinen Glauben zuhause ausleben.
Ja schön. Wir haben alle unterschiedliche Hobbies und Interessen. In dem Bereich interessiert mich eher das Thema "Ethik" und ich höre mir ab und an eine Vorlesung auf Youtube dazu an oder lese etwas dazu.
Was ist an der Information relevant? Man kann auch zu Hause Halma oder Schach spielen...
Ich verstehe nur nicht warum so viele Christen immer betonen müssen sie wären die besten und Posaunen noch rum wie gläubig sie wären.
Ich erlebe das kaum noch. Vielleicht ist den meisten die Mitgliedschaft mittlerweile eher peinlich? Viele Menschen glauben in unterschiedlicher Weise, aber zumindest kirchlich scheint mir das stark abzunehmen.
Das war genau so als ich mir vor ein paar Jahren mir ein Tattoo stechen lassen habe. Selbst von der eigenen Gemeinde haben das viele kritisiert.
Dass heute generell eher konservative Menschen mit klaren Vorstellungen zu "richtig" oder "falsch" noch in der Kirche sind, ist doch bekannt. Dass ein Tattoo da nicht willkommen ist, auch.
 
  • #113
Dass heute generell eher konservative Menschen mit klaren Vorstellungen zu "richtig" oder "falsch" noch in der Kirche sind
Hier kommt es auch ziemlich auf die Kirche an ... und auf die Strömung, der man sich in der Kirche anschliesst.

Orthodox oder katholisch .... hier werden viele alte Rituale gepflegt, ein Rahmen vorgegeben ..... im Grunde kannst du nicht wirklich dabei sein, wenn du diesen Weg nicht für richtig erkennst.

Evangelische Kirchen - da gibt es von Konservativen über Ökos bis zu Asketen quasi alles. Moderne Kirchen, die versuchen, ihren Glauben in die Welt zu tragen und abgeschlossene Zirkel.

Im jüdischen Glauben sind Zweifel sogar erwünscht. Der Islam ist teilweise reine Diktatur, teilweise auch weltoffen. Und die kleinen "Kirchen" ? Auch da gibt es die gesamte Bandbreite .... von Gehirnwäsche bis zur freien Liebe.

Menschen, die für Religionen, Ersatzreligionen oder Ideologien anfällig sind, mögen es gerne, wenn ihnen ein Weg vorgeschrieben wird und all der Rest verboten wird.
Das andere Extrem sind Menschen wie ich, die nicht glauben können, denen sie selbst, ihr Umfeld völlig ausreichen.

Je nach dem, wie fanatisch du bist, tolerierst du keinerlei Abweichung von den strikten Vorgaben - hier das Tattoo von Jochen. Allerdings sind viele Menschen eben nur noch auf dem Papier, aufgrund von Tradition o.ä. Teil dieser Gemeinschaften. Und tolerieren, dass die Fanatiker auch für sie sprechen. Weil sie selbst die Stimme nicht erheben, lieber weg bleiben als sich solche Dispute zuzumuten. Die Extremen sind immer laut - immer und überall. Zu Lasten des gesunden Menschenverstandes .....
 
  • #114
Als Atheist ist es logisch, dass ich nur einen Atheisten als Partner hätte. Über Religionen habe ich so meine Spezialmeinung, die ich öffentlich nicht kundtue. Und es steht größtenteils für Unterdrückung. Es wäre unwahrscheinlich, dass ich mit jemanden zusammen wäre, der Christ oder irgendwas anderes ist. Ich habe meine Jugend in der Rocker-Szene verbracht, dort sind kaum Leute religiös, es wäre also unwahrscheinlich, dass ich "normalen", religiösen Leuten überhaupt begegne, weil mein Freundeskreis ganz anders geprägt ist und auch keine religiösen Menschen in ihren Kreis lässt.

Gerade "Böses" gibt es für mich grundsätzlich nicht. Da würde man mit einem religiösen Menschen den ganzen Tag nur streiten. Außerdem mag ich keine Bevormundung und halte mich von solchen Menschen fern.
 
  • #115
Sollte man da nicht konsequenter sein. Kein Glauben und auch keine Feiertage zu Ostern, Pfingsten usw.
Warum sollte man?
Die Kosten für die Feiertage trägt ja nicht die Kirche sondern die Arbeitgeber.
Von daher darf der Staat weiter im Namen der Kirche Feiertage ausrufen die wir alle letztendlich selbst finanzieren.
Ich hätte meinen Arbeitnehmern lieber 15 Tage mehr Urlaub gegeben und dafür die Feiertage abgeschafft.
Welches Jahr haben wir gleich noch?
m50
 
  • #116
Die Kosten für die Feiertage trägt ja nicht die Kirche sondern die Arbeitgeber.
Für mich sind die Feiertage halt einfach traditionelle Feiertage und nicht religiös. Das Weihnachtsfest ist auch nicht wirklich christlich, sondern zusammengebaut aus verschiedenen Sachen, ebenso Ostern. Da die meisten Leute das feiern, auch wenn sie nicht religiös sind, weil es eben Tradition ist, versteh ich nicht, dass manche das abschaffen wollen. Ich bin Atheist und hab damit gar kein Problem. Man kommt halt mit der Familie zusammen und freut sich drauf, was hat das für die meisten noch mit Religion zu tun und warum muss man das abschaffen, wenn man nichts mit Religion am Hut hat.
 
  • #117
Für mich sind die Feiertage halt einfach traditionelle Feiertage und nicht religiös.
Denke ich auch. Eine der Folgen davon, dass wir jahrhundertelang in einer Gesellschaft gelebt haben, die von Kirche geprägt wurde. Das ist eines der angenehmen Überbleibsel. Ich könnte aber auch gut damit leben, einfach entsprechend mehr Urlaubstage zu haben. Wer aus religiösen Gründen bestimmte Tage frei haben möchte, kann die dann ja entsprechend legen.
 
  • #118
Ich könnte aber auch gut damit leben, einfach entsprechend mehr Urlaubstage zu haben. Wer aus religiösen Gründen bestimmte Tage frei haben möchte, kann die dann ja entsprechend legen.
An sich denke ich das auch, aber bei uns z.B. wäre es ja so, dass dann alle zeitgleich freinehmen wollen (ich kenne nur eine Kollegin, die Weihnachten nicht mit der Familie verbringen möchte). Und dann ist die Frage wie schon zur Sommerferienzeit: Wer darf freinehmen, wer MUSS aber im Büro sein von jeder Abteilung, damit jemand erreichbar ist? Wenn die Firma geschlossen ist, ist das kein Problem, jeder weiß - da ist halt keiner da. Bei Berufen, wo jetzt schon immer ausgeknobelt werden muss (wie Krankenhaus), wer Dienst macht, ist das oft was, was schlechte Laune macht. Aus dem Grunde finde ich freie Tage für alle, wo keine Urlaubsregelung nötig ist, bei Feiertagen, die fast alle freinehmen wollen (wie auch 1. Januar) praktischer. Ich mache grad schon Urlaubsvertretung für zwei Kollegen und das ist einfach viel Arbeit obendrauf; das wäre dann für alle noch mehr Urlaubsvertretung im Jahr, die bei uns jedenfalls nicht wirklich ins Arbeitspensum mit eingerechnet wird...
 
  • #119
Von daher darf der Staat weiter im Namen der Kirche Feiertage ausrufen die wir alle letztendlich selbst finanzieren.
Ich hätte meinen Arbeitnehmern lieber 15 Tage mehr Urlaub gegeben und dafür die Feiertage abgeschafft.
Mit dieser Begründung könntest Du die Sonntage genauso abschaffen. Diese dienen ihrer Definition nach nämlich auch der "seelischen Erhebung".

An sich denke ich das auch, aber bei uns z.B. wäre es ja so, dass dann alle zeitgleich freinehmen wollen..

Ich denke auch dass sich durch die Einführung solcher "Kultustage" (gegen die ich grundsätzlich nicht viel hätte) gar nicht viel ändern würde.
Natürlich hört es sich in der Theorie fair an: Ein ev. Christ wie ich nimmt Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Reformationstag und Buß- und Bettag frei, der Katholik Fronleichnam und Mariä Himmelfahrt, der Moslem Opfer- und Zuckerfest, der Jude Jom Kippur, Pessach, Purim usw. und der Atheist den Evolutionstag oder was weiß ich was der so feiern möchte.
Damit könnte ich durchaus leben. Aber in der Praxis würden dann halt doch die meisten an den bisher üblichen Feiertagen freinehmen wollen so dass man die Betriebe dann auch genauso gut schließen kann.
 
  • #120
Mit dieser Begründung könntest Du die Sonntage genauso abschaffen. Diese dienen ihrer Definition nach nämlich auch der "seelischen Erhebung".
Wieso, kennst niemanden der Sonntags arbeiten muss?
Das eine hat doch nix mit dem anderen zu tun.
Wer glauben will, soll glauben.
Dieses Pro und Contra ist so alt wie die Religionen selbst.

Ein ev. Christ wie ich nimmt Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Reformationstag und Buß- und Bettag frei,
Ich nehme mir Christi Himmelfahrt frei, aber hätte auch kein Problem wenn dieser Tag nur noch Vatertag heißen würde.
Für mich sind die Feiertage halt einfach traditionelle Feiertage und nicht religiös.
Das ist auch in Ordnung.
Ich bin nicht religiös.
Ich wurde nicht gefragt als man mich taufte, nicht gefragt ob ich die erste heilige Kommunion mitmachen wolle, erst bei der Konfirmation konnte ich mich wehren.
Ich glaube nicht an einen Gott der uns erschaffen hat.
Ich bin da völlig bei der Naturwissenschaft.
Aber am Ende eines jeden Leben werden wir alle, zumindest die meisten, ein wenig hoffen!
Jedem das seine, aber ohne Andersdenkende zu verurteilen und vor allem in Frieden!
M50
 
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