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  • #1

Wie wichtig ist euch ein "hoher Sozialstatus" des Partners?

Ein hoher Sozialstatus ist m. E. bezogen auf bestimmte Berufsgruppen, hauptsächlich bei Männern. Ist das richtig?
Und welche Berufsgruppen sind dies?

Es würde ja hier passen, da bstimmte Berufsgruppen ja besonders beliebt sind.

Bei Frauen habe ich dieses noch nicht gehört, oder inwiefern gibt ein Frauen mit hohem Sozialstatus?
Meistens suchen Männer doch eher hübsche Frauen mit Charakter und guter Bildung, oder?

Ist Euch ein Partner mit hohem Sozialstatus wichtiger als jemand mit eher niedrigem oder mittlerem Sozialstatus, aber super Charakter und gepflegtes Aussehen (wenn's zumindest einigermaßen paßt)?

Ruht ihr euch auf eurem "hohen Sozialstatus" aus und vernachlässig Körperpflege und Charakter?
 
  • #2
Mir ist ein passender Sozialstatus doch sehr wichtig, das heißt weder zu hoch noch zu niedrig. Der Partner sollte grob auf Augenhöhe sein, damit man sich mit ihm und seinem sozialen Umfeld wohl wühlt.

Ich würde mich als eher pragmatische, bodenständige, normal gebliebene naturwissenschaftlich gebildete Akademikerin z.B. weder wohlfühlen mit irgendwelchen Prominenten aus Adel, Politik oder Showbusiness noch mit irgendwelchen ranghohen Managern, aber eben auch nicht mit einfachen Handwerkern oder Arbeitern. Es muss halt passen -- ähnliche Lebensumstände, ähnlicher Lebenstil, Erfahrungs- und Erlebnishorizont, kompatible Freundeskreise, Interessen, Freizeitgestaltung. Ich brauche weder Etepetete und ach-so-kulturell noch Proleten.

Im übrigen wäge ich Status nicht gegen Charakter ab. Der Charakter muss einfach passen, damit der Mann überhaupt mein Interesse weckt. Bezüglich Körperpflege habe ich keine besonders hohen Ansprüche (also kein Körperkult), aber auch noch nie Probleme diesbezüglich gehabt.
 
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  • #3
Die Frage ist keine Frage sondern ein Widerspruch in sich.
Siehe Wikipedia:
Sozialer Status bezeichnet in Soziologie wie in Sozialpsychologie eine soziale Position innerhalb einer sozialen Struktur oder die Zuordnung der Position zu einem System sozialer Rangordnung.

Soziale Struktur ist als ein Netzwerk aufeinander bezogener Statuspositionen zu verstehen, die von den einzelnen Statusinhabern und ihren Gegenspielern in einer Hierarchie unterschiedlich hoch eingestuft, d. h. nach verschiedenen Kriterien oder Statusdimensionen bewertet werden: Macht, Einfluss, Einkommen, Vermögen, Prestige und ähnliche Kriterien. Die so wertmäßig eingestuften Statusgruppen (auch soziale Klassen genannt)[1] bilden das System der sozialen Schichtung einer Gesellschaft. Die Sozialpsychologie verwendet diese Begriffe auch für kleinere soziale Einheiten wie soziale Gruppen und Organisationen.

Wer seine Körperpflege vernachlässigt, wird ohne Sexualpartner bleiben und der aktuelle Partner geht. Es sei denn, man ist unter Pennern, Junkies etc..
 
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  • #4
Aus der Frage entnommen:

Ist Euch ein Partner mit hohem Sozialstatus wichtiger als jemand mit eher niedrigem oder mittlerem Sozialstatus, aber super Charakter und gepflegtes Aussehen (wenn's zumindest einigermaßen paßt)?

Nein.

Ruht ihr euch auf eurem "hohen Sozialstatus" aus und vernachlässig Körperpflege und Charakter?

Nein.

Allerdings hieß es bei uns immer: "Du hast es nicht gelernt, gegen die Gosse anzustinken".
Und ich bin stolz darauf.

Und bei manchen der in #2 erwähnten sozialen "Netzgefüge" kann ich nur sagen: "Nix cultura" (auch aus der Familie tradiert). Wenn ich einen einzigen Netzknoten dieses Gefüges kenne, kenne ich alle....
Allerdings verwundert es mich manchmal, dass es (leider) doch kleine Schnittmengen gibt...
 
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  • #5
Ein hoher Sozialstatus ist für Männer sehr wichtig, weil Frauen darauf scharf sind. Sie wollen teilhaben an seinem Erfolg, seinem Geld, seiner Macht. Sie wollen versorgt sein und nicht mehr arbeiten. Deswegen ist Erfolg und Geld für einen Mann so wichtig. Sollte das einmal fehlen, ist die Frau sowieso bald wieder weg.
 
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  • #6
zu #4
Genau - das stimmt wirklich wie ich erst kürzlich wieder bestätigt bekam. Als ich mal einen Monat etwas knapp bei Kasse war und bat einen Musicalbesuch mit Hotelübernachtung auf den nächsten Monat zu verschieben ... "Tschüß .. hol deine Sachen ab" . Ein pralles Konto ist eben ein Muss - alles andere ergibt sich dann - vielleicht. (m50, Unterhaltspflichtig und auch zahlend)
 
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  • #7
@4 Weißt du, solche Aussagen, wie deine sind einfach nur noch nervig. Du kannst doch nicht alle Frauen auf einen Haufen werfen. Nur weil es dir vielleicht mal passiert ist. Es ist dann traurig, aber wir sind nicht alle so. Ich sage auch nicht, dass alle blonden Männer Fremdgänger sind, weil mir das mal passiert ist. Denk mal drüber nach!
Zu der FS, der Status ist meistens dem Umfeld und irgendwelchen Tussen wichtig, aber nicht jedem, der einen hat. Ich kenne z.B. einen Prof.,der Privat rumläuft, wie ein Obdachloser, aber beruflich wirkliche Erfolge hat/te. Die meisten sind gepflegt, weil sie nicht nur das wollen, sondern weil die Mitmenschen das irgendwie von ihnen schon verlangen.
Status hin oder her, der Mensch sollte als ein solches angenommen und geliebt werden. Nicht wegen einem Titel oder des Geldes.
w 30 ohne einen Status
 
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  • #8
Ein hoher Sozialstatus ist für Männer sehr wichtig, weil Frauen darauf scharf sind. Sie wollen teilhaben an seinem Erfolg, seinem Geld, seiner Macht. Sie wollen versorgt sein und nicht mehr arbeiten. Deswegen ist Erfolg und Geld für einen Mann so wichtig. Sollte das einmal fehlen, ist die Frau sowieso bald wieder weg.

Frauen wollen ihr Leben selber bestimmen und nicht vom Geldbeutel irgendeines Machos abhängig sein und schopn gar nicht wollen sie "teilhaben". Das klingt nach Anhängsel. Woher kennst du nur solche Frauen? Vielleicht gibt es da ein paar Exemplare, aber die breite Masse ist es nicht.
Natürlich wollen die wenigsten Frauen einen Mann mit durchfüttern, aber das vor allem, weil dadurch das männliche Ego angeknackst ist.
 
  • #9
@4: Das ist Blödsinn und greift nur vielleicht nur bei Frauen, welche selbst eine eher schlechte Ausbildung haben oder schlicht faul sind. In der Regel wollen Frauen ihr eigenes Geld verdienen und berufliche Anerkennung haben. Ich kenne zumindest kein Gegenbeispiel auf adäquatem Level.

Der Sozialstatus ist mir schnuppe. Mich interessiert der Mann, seine Ideen, Träume, Fähigkeiten, Herzensbildung, Charakter, Aussehen etc. pp. Banker, Manager und andere lediglich geldfixierten Männer interessieren mich nicht die Bohne.
 
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  • #10
Es gibt schon einige Frauen, die darauf scharf sind, einen Mann mit "hohem Sozialstatus" zu haben.
Warum sonst werben so viele Krankenschwestern & Co in den Krankenhäusern um die Ober- und Chefärzte?
Eine Freundin hat auch im Krankenhaus einen Oberarzt kennengelernt und geheiratet.
2 ihrer Aussagen:
1. "Wenn ich gewußt hätte, dass ein Oberarzt so wenig verdient, dann hätte ich lieber einen Chefarzt geheiratet."
2. "Wenn wir in Österrreich im Urlaub sind, dann werde ich endlich mal richtig mit "Frau Dr. " angesprochen!"

Mir wäre dieses gar nicht wichtig. Habe selbst eine gute Ausbildung und muß mich nicht über einen Mann definieren.
w 44
 
  • #11
Ich hätte da mal eine Frage, weil das hier gleich wieder so in Richtung Kohle geht: Sozialstatus, was ist damit gemeint? Geht es hier wieder mal um die Frage, ob jemand aufgrund seines Berufs den Eindruck vermittelt, er habe Kohle ohne Ende? Oder geht es wirklich mal darum, welche Position jemand aufgrund seines Berufes in einem sozialen Gefüge einnimmt?
 
  • #12
Status und Einkommen sind nicht zwangsläufig aneinander gekoppelt. Bestes Beispiel: Mediziner. Nicht nur die Ärzte im Krankenhaus verdienen relativ wenig ( ich meine, im Vergleich zu anderen Akademikern und angesichts der Tatsache, daß sie sehr viele Stunden dafür arbeiten müssen ), sondern auch die Hausärzte auf dem Land. Trotzdem haben Ärzte in unserer Gesellschaft so mit das höchste Prestige.
Dann vielleicht Juristen, dann Ingenieure ( unter denen haben die Architekten noch eine gewisse Sonderstellung, weil da noch sowas von Künstler mitschwingt ).

Richtig gut verdienen können wohl vor allem Akademiker aus dem IT-Bereich und die BWLer, denn die sind ja meistens auf der obersten Hierarchieebene einer Firma zu finden.

Trotzdem beeindruckt der Beruf Betriebswirt das Gegenüber wohl nicht so richtig, da fehlt dann wohl der glamour.

@FS: komische Frage, inwiefern es Frauen mit hohem Sozialstatus gibt ?
Na, erstens wie bei den Männern über einen tollen Beruf und ein hohes Einkommen und / oder Vermögen. Und dazu noch über ein tolles Aussehen, das erhöht den Status, also den 'Marktwert' von Männern aber genauso.
Ich denke, wenn ein Mann wirklich sahneschnittenmäßig aussieht und dazu nett und charmant ist, kriegt er auch jede, auch wenn er ein Studienabbrecher ist und nichts verdient.
Ahhh, ich höre die edlen Damen schon, allen voran Madame F., die das jetzt empört von sich weisen werden. Ich würde ja gerne mal wetten: so einer legt Euch alle flach !
 
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  • #13
@4@5
Das eine bedingt doch das andere. Wenn ein Mann glaubt, mit bestimmten Statussymbolen angeben zu müssen, um eine Frau zu bekommen, zieht er weibliche Wesen mit der entsprechenden Mentalität an. Da darf man sich anschließend nicht darüber beschweren, dass sich die Lady, wenn das Geld mal knapp ist, im Nu aus dem Staub macht.
 
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  • #14
viele Frauen sonnen sich gerne im glanze des Geldes und/ oder der Macht ihres Partners - deshalb ist der Spitzen-, der reiche Dandy und sogar der Präsident eines Rockerclubs, der einer Horde Hünen vornewegfährt immer von Frauen umschwärmt. Ich nehme es diesen Frauen auch nicht übel, denn ihr Leben ist unkompliziert und von einfältiger Leichtigkeit. Mit 1 könnte ich nicht zusammen sein, da für mich zum Beispiel wichtig ist, ob eine Partnerin auch schon mal in einem anderen Land gelebt hat, Kontakte zu anderen Kulturkreisen unterhält und daraus eine gewisse Gelassenheit und Schätzung für die Lebensverhältnisse in Deutschland gewonnen hat.
 
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