• #1

Wie wichtig ist Euch gemeinsames Essen in einer Beziehung?

Keine sehr drängende oder tiefgründige Frage aber es interessiert mich einfach , wie ihr es seht und handhabt . Ich bin eigentlich sehr tolerant und respektiere die Vorlieben anderer beim Essen,es wäre mir auch egal wenn mein Partner ab und zu fast-food essen würde oder deutsche Hausmannskost oder vegan. Letztens lernte ich einen sehr interessanten Mann kennen, der mir sagte es ihm egal was er isst , Hauptsache er esse nicht zu viel , da er nicht zunehmen möchte . Er trinkt keinen Kaffee , nur grünen Tee, und kocht so gut wie nie . Meistens isst er Hafer in diversen Variationen. Kohlenhydrate isst er so gut wie nie . Das wäre für mich kein Grund ihn nicht kennen lernen zu wollen aber etwas traurig finde ich das schon . Ich liebe guten Kaffee und ich mag gutes Essen. Bei mir gibt es immer guten Käse , Oliven , leckeres Brot und mediterranes Essen. Ich koche auch deutsches Essen aber manchmal werde ich nostalgisch und dann koche ich persisches Essen , nie könnte ich Basmatireis ohne Butter zubereiten , so gelingt die Kruste nicht . Mein Essen ist gesund aber immer würzig und nie fad . Gutes Essen mit Freunden oder einem Partner macht mich glücklich und bedeutet für mich Lebensfreude . Ich fände es etwas traurig würde ich ein leckeres Essen auf den Tisch bringen und mein Partner würde es nicht essen , sondern Haferbrei löffeln . Nicht dramatisch , aber irgendwie schade . Das einzig Gute daran wäre , dass man niemals verpflichtet ist zu kochen . Genauso nervt mich das andere Extrem mancher Kulturen,wo alles nur ums Essen geht und die Frau zweimal am Tag warm kochen muss . Ist es euch wichtig in diesem Bereich kompatibel zu sein oder spielt es für euch keine Rolle ?
 
  • #2
Gemeinsames Essen (bzw. »Tafeln«) war/ist schon seit der Antike eine wundervolle Art der Kommunikation.

Für mich undenkbar, mit Menschen, die mir etwas bedeuten, die ich liebe, nicht zusammen zu kochen und anschließend zu speisen. Es gibt kaum Kreativeres, als Mahlzeiten zuzubereiten, diese zu präsentieren und gemeinsam zu genießen.

Ich lebte mal eine beginnende Beziehung, in der mein damaliger Freund Mahlzeiten eher als »Notwendigkeit« betrachtete, denn als Genuss. Das ging nicht gut. Denn er setzte sich an den Tisch, verschlang, was vor ihm stand und wollte gleich weiter zur nächsten Aktivität (Kino, Spaziergang, Sex - was auch immer).

Aber ich lebe und liebe große und kleine Tische: in einem Freundeskreis oder auch ganz intim nur mit meinem Liebsten.

Ohne all das würde ich verhungern!
 
  • #3
Also vor einiger Zeit haben wir immer zusammen gefrühstückt, das machen wir im Moment nicht mehr (unser Sohn hat derzeit Wachphasen in der Nacht) am Abend versuchen wir zusammen warm zu essen, wenn mein Mann von der Arbeit kommt. Wir haben uns seit ein paar Wochen so ein Abo zugelegt wo man Rezepte aussuchen kann und alle notwendigen Lebensmittel mit Rezept und passenden Mengen geliefert bekommen, so kocht mein Mann seit einer Woche ca. fast ausschließlich. Da kann man auch vegetarische, vegane etc. Sachen wählen. Ich finde es nicht schlimm wenn mein Partner nicht das mag was ich mag oder wenn er Fleisch isst (was er tut) aber so einen Mann der nur am Getreidebrei löffeln ist, und ständig am Kalorien zählen ist und ab bla bla bla Uhr nicht mehr essen.. hätte ich ein Probleme mit. Man kann ja nicht mal zusammen essen gehen weil er sein Zeug selber mitbringen müsste.. finde ich schwierig. Ich komme aus OWL und hier wird immer ordentlich und gut gegessen 🤷‍♀️ wobei ich auf Fleisch bis auf Fisch verzichte, aber ansonsten liebe ich essen. Oh auf Antipasti hätte ich auch mal wieder richtig Lust😬🧄 ich bin auch sehr unkompliziert, ein paar Sachen mag ich aber auch nicht: Stachelbeeren, Möhrensaft, Eier die nicht richtig durch sind (lieber n ganz hartes Ei als das da noch sowas glibbert🤢), richtig scharfes essen mag ich auch nicht.. mehr fällt mir gerade nicht ein ah doch dieses komische Buchweizengries, da muss dann schon noch was dabei sein, sowas trockenes ne bitte nicht.
Finde ich schwierig wenn ein Partner fast nichts isst und sich anstellt wegen Gewicht, gesund essen gerne aber nicht so ne Mimose, das macht doch keinen Spaß 🙄

W 27
 
  • #4
Gutes Essen mit Freunden oder einem Partner macht mich glücklich und bedeutet für mich Lebensfreude . Ich fände es etwas traurig würde ich ein leckeres Essen auf den Tisch bringen und mein Partner würde es nicht essen , sondern Haferbrei löffeln .
Wer so eine Partnerschaft lebt, braucht sich nicht wundern, dass es hinten und vornen nicht passt und nicht glücklich macht!
Gemeinsames Kochen und gemeinsames Essen ist etwas Wunderbares, und Schönes, eine supertolle Zeremonie, ich liebe so etwas, wenn es zeitlich für beide passen kann!
Nicht dramatisch , aber irgendwie schade . Das einzig Gute daran wäre , dass man niemals verpflichtet ist zu kochen . Genauso nervt mich das andere Extrem mancher Kulturen,wo alles nur ums Essen geht und die Frau zweimal am Tag warm kochen muss . Ist es euch wichtig in diesem Bereich kompatibel zu sein oder spielt es für euch keine Rolle ?
Wenn die Interessen zu weit auseinander gehen, passt es einfach nicht, egal in welchen Bereichen!
Nenne mir einen einzigen Punkt, wozu man in der Beziehung überhaupt verpflichtet ist, ich kenne keinen einzigen Punkt, alles geschieht in der Liebe freiwillig, es sei, es ist eine Zweckbeziehung, dann sieht es schon wieder ganz anders aus!
 
  • #5
Meistens isst er Hafer in diversen Variationen. Kohlenhydrate isst er so gut wie nie .
Doch, wenn er Hafer isst. Aber ich denke, Du meinst Zuckerzeug und Brot, Reis, Nudeln. Hafer ist ja sehr gesund.

Als ich die Überschrift las, dachte ich, Du meinst ZEITLICH gemeinsam essen. Du meinst gemeinsam das gleiche essen.
Das ist mir total unwichtig, außer es sind solche Gerichte wie Schafskopf oder sowas. Nee, das geht nicht, dass ich das mit ansehen könnte.

Die gemeinsame Zeit wäre mir wichtig, zumindest wenn es geht. Ich liebe es, gemeinsam zu kochen. Von daher ist mir auch gemeinsames Gemüseschneiden ein Spaß. Auch wenn nachher für jeden was anderes draus wird.

Ich fände es etwas traurig würde ich ein leckeres Essen auf den Tisch bringen und mein Partner würde es nicht essen , sondern Haferbrei löffeln
Naja, das ist für den dann leckeres Essen und er könnte ja auch traurig werden, dass Du seine Porridgevariationen nicht magst. Wo das wirklich supergesund ist.

Ich finde es auch schön, wenn man füreinander kochen und backen kann. Aber wichtig ist mir das nicht mehr, weil ich denke, dass man dem anderen hier seinen "Stil" lassen muss, wie auch bei der Kleidung.
 
  • #6
Wir essen beide gerne. Kochen gerne, und gemeinsam.
Bei Gelegenheit kaufen wir zusammen ein, Ausflug auf den Viktualienmarkt, kochen ganz fein. Oder zu den Regionalerzeugern, Fisch, Fleisch, Käse. Dann gibt es ein komplettes Menü, Wein... Zu Coronazeiten und geschlossener Gastronomie noch mehr betrieben, zum Hobby geworden.
Essen ist uns beiden wichtig. Für die Familie, Freunde, für uns.
Justemoi, arabische Küche ist eine Herausforderung. Sehr fein, sehr lecker.

Es kann zwischendurch zur Nebensache werden, muss nicht immer groß sein. Aber Zeit dafür nehmen, hinsetzen, genießen. Auch für die Butterbrezel.

Ich stelle es mir schwierig vor mit einer Partnerin, die Essen nur als Nahrungsaufnahme sieht.

M, 56
 
  • #7
Das geht doch wieder in die Ecke: schau, wie bewußt ich bin, ich ernähre mich von Haferprodukten und weiß nicht, was Kohlehydrate sind. 😊 Wäre mir viel zu aufgesetzt und genußfeindlich. Aber wie immer, es muß passen. Wenn ein eßorigineller eine andere eßoriginelle findet ist ja alles gut.
 
  • #8
Für mich steht Essen überhaupt nicht an orberster Stelle, ich könnte den einen Tag Spaghetti mit Tomatensoße essen, den nächsten Tag Fischstäbchen mit Kartoffelpüree immer im Wechsel. Frühstücken tu ich seit meiner Kindheit nicht mehr und zum Abendbrot reicht mir eine Schnitte Brot. Fondue oder Raclette-Einladungen nehme ich nie an.

Also mich würde ein Porrigde essender Grüner-Tee-Trinker nicht stören, solange er mich damit in Ruhe läßt.
 
  • #9
Eben fällt mir als Nachtrag noch folgendes ein, was meine Oma mir oft gesagt hat. Menschen mit denen man nicht gemeinsam gerne und gut essen kann, mit denen sollte man keine Geschäfte machen und ein solcher Mensch nicht als Partner nehmen, sie hat recht, das sind auch meine Erfahrungen, man kann mit diesen Menschen nicht richtig geschirren!! 😎
 
  • #10
Gemeinsames und genüssliches Essen und Trinken sind essentiell für mich. Wir kochen beide gerne, ich sogar leidenschaftlich gerne. Dafür mache ich Pläne, gehe auf den Markt und werde kreativ. Am liebsten frisch und leicht, hauptsächlich mediterran bis arabisch und Thai (Summerrolls, Curry uä). Manchmal reicht ein großer bunter Salat mit Grapefruit und gegrilltem Lachs.
Wenn die gegrillten Auberginen, die getrockneten Tomaten und die gekochten Artischocken zum Dippen als Vorspeise aus dem eigenen Garten kommen, ist es am Schönsten.
Dazu ein schöner Wein, wir haben einen Weinkeller zum Schwelgen und besuchen Weingüter und Ölmühlen.

Gemeinsames Essen in der Beziehung hat etwas mit Sinnlichkeit zu tun für mich.

Einmal habe ich Jemanden gedatet, der auch nur zweckgebunden gegessen hat und dabei einem strengen Sport-Diät Plan folgte. Zudem kein Kaffee und kein Alkohol. Kann er machen, ist gesund und gut für sein Training. Aber kein Partner für mich. Das hat sowas Lustfeindliches. Ich hätte auch Probleme mit Jemandem, der viele Einschränkungen hat (außer er hat zB eine Zöliakie und muss sich krankheitsbedingt eingeschränkt ernähren). Kein Gluten, vegan, keine Kohlenhydrate etc. Das nervt mich. Oder wenn Jemand nicht gerne isst.

W36
 
  • #11
Für mich ist Essen wichtig. Egal ob ich selbst koche oder essen gehe. Ich liebe dabei Abwechslung und für mich ist das wie für Dich Lebensfreude. Wir kochen abwechselnd.

Daher finde ich wichtig, dass man bei Priorität und Geschmack ähnlich tickt. Bei so grundlegenden Themen wie veganem Essen sowieso.
Deine Konstellation fände ich daher schwierig.
 
  • #12
Das ist mir total unwichtig, außer es sind solche Gerichte wie Schafskopf oder sowas. Nee, das geht nicht, dass ich das mit ansehen könnte.
Für mich wäre das ehrlich gesagt kein Nogo. Ich finde da sollte man schon tolerant sein. Ich esse beispielsweise extrem gerne saure Kutteln. Ich weiß viele finden sie ekelhaft. Trotzdem würde ich nicht darauf verzichten. Ich hasse beispielsweise Rosenkohl. Ich akzeptiere natürlich wenn es jemand schmeckt.

Ich habe wie du schon geschrieben hast, noch nie Schafskopf gegessen. Kann mich da noch an den James Bond Film erinnern. Octopussy. Ich kann also nicht wissen, wie er schmeckt. Da muss ich immer den Kopf schütteln. Viele sagen, sie mögen es nicht, obwohl sie es noch nie probiert haben.
 
  • #13
Bisher mochte von 4 Partnern genau ein Mann Alkohol und keiner Kaffee.
Zufall?
Ich kann auch auf beides auch gut verzichten ohne zu leiden.
Übrigens
Ich esse gerne und viel und jeden Morgen Haferbrei 😁.

Gutes Essen mit Freunden oder einem Partner macht mich glücklich und bedeutet für mich Lebensfreude
So ist es
Und da ich es zweimal hatte in der Beziehung, ja es wird dir fehlen.
Und es nervt auch, wenn dein Partner keinen Blick für fehlende Nahrungsmittel hat, keine Begeisterung fürs Essen hat.
Naja ich will mich nicht beklagen.
Für mich gibt es andere Nogos.
Zb Fastfood, zu viel Alkohol, viel Naschkram, Zigaretten und andere Tabak Varianten...urgs.

Das ist mir total unwichtig, außer es sind solche Gerichte wie Schafskopf oder sowas. Nee, das geht nicht, dass ich das mit ansehen könnte.
Das wiederum wäre mir egal.
 
  • #14
Ich finde bei solchen Threads erheiternd, wie sehr viele Foristen hier ihre Engstirnigkeit und Intoleranz präsentieren und dies nicht einmal merken.
Ich akzeptiere meine Partnerin natürlich, so wie sie ist. Essen darf sie aber nur das, was ich für gut empfinde. Denn nur ich weiß, was gut ist.
 
  • #15
Was mir wichtig ist, ist dass er sonst nicht eng ist sondern klug, offen und weltgewandt. Ich weiß auch gar nicht ob sich etwas entwickeln wird . Da bin ich ganz entspannt . Früher wollte ich oft zu schnell zu viel und oft habe oft Dinge forciert und es selber kaputt gemacht . Das möchte ich nicht mehr . Ich hatte auch seit Schultagen keine Beziehung zu einem deutschen Mann, daher fehlt mir in diesem Bereich die Erfahrung . Generell fehlt es mir an Beziehungserfahrung. Ich dachte immer dass deutsche Männer etwas verhalten und distanziert seien und wenig flirten . Dieser Mann aber ist zugewandt, macht mir Komplimente und scheint mich genauso gut zu finden wie ich bin . Das ist eine sehr schöne Erfahrung . Er leiht mir Fachbücher und ich lerne viel. Er ist auch kulturell interessiert. Er gibt mir gute Tipps für den Umgang mit meinem kleinen Sohn und findet großartig wie sich mein älterer Sohn entwickelt hat. Er hat immer nur gearbeitet und findet gut an mir, dass ich das Leben genießen kann und mich an kleinen Momenten freuen. Ich ziehe es generell vor Mönner erst lange freundschaftlich kennen zu lernen und vermeide somit auch Enttäuschungen. Es gibt doch auch schöne Momente ohne dass alles immer zu einer Beziehung führen muss, obwohl dass natürlich der Idealfall wäre . Haferbrei am Morgen mag ich übrigens auch . Nur das fehlende warme Essen irritiert mich . Aber da hat halt jeder andere Prioritäten . Danke für eure Antworten . Heute Abend kommt eine Freundin und ich koche Couscous mit Gemüse und Lamm. Ich komme gerade zurück aus dem Schwarzwald und nach vielen Käsespätzle freue ich mich auf Couscous.
 
  • #16
Warum isst er nur Haferbrei? Mir ist es wichtig, dass man zusammen sich an den Tisch setzt und zusammen isst. Ich zwinge aber niemanden dazu unbedingt alles zu mögen, was ich mag. Persisches Essen finde ich dennoch super lecker, dazu absolut Glutenfrei und schmeckt gut 😊 und gesund. Aber wenn er eben nur sein Brei essen will, dann ist es so. Man muss niemanden zu seinem Glück zwingen. Aber ich verstehe dich schon und das würde mich auch auf Dauer stören.
 
  • #17
Meistens isst er Hafer in diversen Variationen. Kohlenhydrate isst er so gut wie nie .

ööhm, der Gourmet kennt sich ja richtig gut aus.... Hafer sind Kohlenhydrate.


Um die Frage zu beantworten:

Ja, mir ist es wichtig, dass mein Partner eine ähnliche Einstellung zum Essen hat wie ich, dass er gerne was leckeres isst, dass er gern isst und Essen genießt.

Lecker kann ja auch gesund sein, ich probiere sehr gern neue Sachen. Ich esse auch gern vegan, vegetarisch. Hauptsache abwechslungsreich.

Auch gemeinsames Essen ist uns wichtig.
 
  • #18
Ich finde bei solchen Threads erheiternd, wie sehr viele Foristen hier ihre Engstirnigkeit und Intoleranz präsentieren und dies nicht einmal merken.
Ich akzeptiere meine Partnerin natürlich, so wie sie ist. Essen darf sie aber nur das, was ich für gut empfinde. Denn nur ich weiß, was gut ist.
Naja, den Haferflocken Mann muss man ja nicht wollen. Man tut sich ja mit dem zusammen, den man so möchte wie er ist. Und da gehört deutlich mehr dazu als ein attraktives Äußeres. Ich kannte mal einen Barfußgeher. Der käme auch nicht in Frage. Eigene Präferenzen sind nicht engstirnig sondern klug.
 
  • #19
Das einzige was ich nicht verstehe, dass viele immer den ganzen Tag verplanen und immer um die gleiche Zeit essen. Bei meinen Großeltern gab es früher immer im genau 12 Uhr Mittagessen. Ich habe auch noch einen guten Freund. Der macht es noch immer so. Wenn ich zu ihm sage, dass ich erst um 14 oder 15 Uhr esse versteht er das nie. Es bringt ja nichts zu essen wenn man keinen Hunger hat.

Er hat zu mir m gesagt er wurde so erzogen. Natürlich essen wir gemeinsam. Es macht ja trotzdem keinen Sinn wenn man am Wochenende ausschläft und spät aufsteht schon wieder um 12 Uhr zu essen. Man hat ja spät gefrühstückt.

Natürlich hat man einem gewissen Rhythmus wenn man arbeiten ist. Da macht man seine Mittagspause in der Regel fast immer im die gleiche Zeit. Am Wochenende möchte ich nicht den ganzen verplanen. Es gibt ja welche die alles verplanen.
 
  • #20
Keine sehr drängende oder tiefgründige Frage aber es interessiert mich einfach , wie ihr es seht und handhabt . Ich bin eigentlich sehr tolerant und respektiere die Vorlieben anderer beim Essen,es wäre mir auch egal wenn mein Partner ab und zu fast-food essen würde oder deutsche Hausmannskost oder vegan. Letztens lernte ich einen sehr interessanten Mann kennen, der mir sagte es ihm egal was er isst , Hauptsache er esse nicht zu viel , da er nicht zunehmen möchte . Er trinkt keinen Kaffee , nur grünen Tee, und kocht so gut wie nie . Meistens isst er Hafer in diversen Variationen. Kohlenhydrate isst er so gut wie nie . Das wäre für mich kein Grund ihn nicht kennen lernen zu wollen aber etwas traurig finde ich das schon . Ich liebe guten Kaffee und ich mag gutes Essen. Bei mir gibt es immer guten Käse , Oliven , leckeres Brot und mediterranes Essen. Ich koche auch deutsches Essen aber manchmal werde ich nostalgisch und dann koche ich persisches Essen , nie könnte ich Basmatireis ohne Butter zubereiten , so gelingt die Kruste nicht . Mein Essen ist gesund aber immer würzig und nie fad . Gutes Essen mit Freunden oder einem Partner macht mich glücklich und bedeutet für mich Lebensfreude . Ich fände es etwas traurig würde ich ein leckeres Essen auf den Tisch bringen und mein Partner würde es nicht essen , sondern Haferbrei löffeln . Nicht dramatisch , aber irgendwie schade . Das einzig Gute daran wäre , dass man niemals verpflichtet ist zu kochen . Genauso nervt mich das andere Extrem mancher Kulturen,wo alles nur ums Essen geht und die Frau zweimal am Tag warm kochen muss . Ist es euch wichtig in diesem Bereich kompatibel zu sein oder spielt es für euch keine Rolle ?
Leider ist das in meiner Ehe so. Ich gebe mir Mühe, probiere immer mal neue Rezepte, die ich dann hinterher gemeinsam verkosten will, aber mein Mann macht sich irgendwie null aus Essen. Der ist immer nur seine Proteine und seinen Salat, er hat keinerlei Gelüste und kulinarische Leidenschaften. Er isst mein Essen dann aus Höflichkeit mit, aber ihm ist es völlig wurscht, ob ich was gemacht habe oder was ich gemacht habe. Er isst einfach alles. Für ihn ist Essen einfach nur Nahrungsaufnahme, nichts weiter. Für mich das totale Gegenteil.
Ich finde das auch total schade, aber was soll man machen? Ich werde das nicht ändern, und solange er wenigstens ab und zu mal mitisst, ist es auch Okay. Aber deswegen gerät unsere Beziehung nicht ins Wanken, nur weil ich mir das anders wünsche.
 
  • #21
Für mich wäre das ehrlich gesagt kein Nogo. Ich finde da sollte man schon tolerant sein. Ich esse beispielsweise extrem gerne saure Kutteln. Ich weiß viele finden sie ekelhaft. Trotzdem würde ich nicht darauf verzichten.
Die heißen bei uns Flecke und dafür müsstest du bei mir auswärts essen gehen. Wenn man Flecke kocht, riecht die ganze Wohnung nach Erbrochenem, keine Ahnung, wie einem das schmecken kann. In meiner Kindheit kamen Flecke sehr regelmäßig auf den Tisch, furchtbar, das Zeug😅. Das kommt mir nie wieder auf den Tisch, Hilfe, da bin ich wirklich intolerant, aber es geht einfach nicht. Da kannst du wirklich froh sein, eine so tolerante Frau gefunden zu haben. Ein Hoch auf sie🥳.
 
  • #22
Ich würde jetzt meinem Partner nicht vorschreiben, was er zu essen hat, das nicht, aber es macht für mich einen Mann sehr viel attraktiver, wenn er einen ähnlichen Geschmack hat wie ich, hier wörtlich zu verstehen. Zum Beispiel finde ich es unattraktiv, wenn Männer sich sehr ungesund ernähren und nur das billigste Massenfutter kaufen. Ja, es würde mich stören, wenn er Eier aus Käfighaltung kaufen und überall Ketschup draufkippen würde, eben weil ich selbst mich relativ gesund ernähre und auf gute Qualität achte, möglichst viel Bio und Unverarbeitetes, ich koche gerne frisch und lecker. Mich würde es stören, wenn er täglich fettiges Fleisch bräuchte oder immer Döner/Fastfood essen und zu viel Alkohol trinken würde, würde mich alles latent stören und immer, wenn ich es sehe, etwas abturnen. Im schlimmsten Fall könnte das dazu führen, dass ich auf ihn herabschaue und ihn bemitleide oder verachte, dass ich ihn dann erziehen und mich gefühlt um ihn kümmern muss, weil er es selbst nicht hinkriegt, so was möchte ich in einer Beziehung aber nicht.

Ich koche und esse sehr oft und gerne mit meinem Partner zusammen, wir probieren immer wieder neue Rezepte aus, das finde ich wichtig und schön. Natürlich haben wir bei ein paar Sachen auch einen abweichenden Geschmack, z.B. mag er keine Honigmelone und ich keine Leberwurst, aber das sind Details, insgesamt passt es.

Ich denke, insgesamt sind gewisse Gemeinsamkeiten wichtig, um sich überhaupt erst attraktiv zu finden und zusammen zu kommen. Es wird wohl nicht alleine am Essen scheitern, aber in Kombination mit anderen Unterschieden könnte das ein Faktor sein, der die Attraktivität eines Mannes mindert und das Zustandekommen einer Beziehung verhindert.
Ich habe wie du schon geschrieben hast, noch nie Schafskopf gegessen. Kann mich da noch an den James Bond Film erinnern. Octopussy. Ich kann also nicht wissen, wie er schmeckt. Da muss ich immer den Kopf schütteln. Viele sagen, sie mögen es nicht, obwohl sie es noch nie probiert haben.
Habe mal einen ganzen, oben aufgeschnittenen, gekochten Ziegenkopf vorgesetzt bekommen, mit Haaren und Augen dran und allem, und einen Löffel vom Gehirn probiert. Es schmeckte extrem nach Ei, eigentlich essbar, aber ich habe dann auf den Rest verzichtet, ist nicht so mein Ding.
w26

PS: Und natürlich haben Haferflocken auch Kohlenhydrate! 😅
 
  • #23
Ich finde bei solchen Threads erheiternd, wie sehr viele Foristen hier ihre Engstirnigkeit und Intoleranz präsentieren und dies nicht einmal merken.
Mir ist meine begrenzte Toleranz durchaus bewusst und ich stehe voll dazu.
Ich mag niemandem küssen, der nach Rauch, Alkohol, oder nüchtern mit Kaffee aus dem Mund riecht.
Von zu viel Parfüm wird mir auch übel.
Da hört für mich die Toleranz auf.
Andere Leute haben andere Einstellungen und Vorlieben. Dabei sind die selten toleranter.
Spätestens wenn das Essen einem die Wohnung vollstinkt, ist es vorbei damit.
 
  • #24
Ich finde bei solchen Threads erheiternd, wie sehr viele Foristen hier ihre Engstirnigkeit und Intoleranz präsentieren und dies nicht einmal merken.
Ich akzeptiere meine Partnerin natürlich, so wie sie ist. Essen darf sie aber nur das, was ich für gut empfinde. Denn nur ich weiß, was gut ist.
Ich akzeptiere meinen Partner natürlich auch so, wie er ist -- weil er logischerweise so ist, dass er mir mit seinen Eigenschaften insgesamt gefällt und ich auf ihn stehe, sonst wäre er nicht mein Partner.

Ich finde es völlig normal, dass man in Bezug auf alles mögliche Präferenzen hat und einen Menschen attraktiv findet und zum Partner wählt, der zu einem passt, auch was den Lebensstil betrifft. Ich schreibe anderen Menschen nicht vor, was sie zu essen oder zu tragen haben, aber es kann sein, dass ich jemanden, der da sehr von meinen persönlichen Präferenzen abweicht, dann einfach nicht attraktiv finde und ihn nicht in Erwägung ziehe als Partner für mich. Ich behaupte mal, dass du bei deiner Partnerin auch auf gewisse Dinge geachtet hast bzw. dass du manche Eigenschaften eher anziehend und andere eher abstoßend findest, ist das nicht bei jedem so?
w26
 
  • #25
Ich könnte auf die Dauer mit keinem Mann leben, für den Essen nur Nahrungsaufnahme ist. Der meine ißt auch stur jeden Morgen seine Lidl-Haferflockenmischung mit frischem Obst, aber mittags und abends gibt es kreative Küche. Wir wechseln uns beim Kochen ab und überraschen uns gegenseitig mit guter Hausmannskost in Variationen. Aber sehr oft gibt es Fisch und dann schwelgen wir gemeinsam. In Franken fängt im September wieder die Karpfenzeit an, da läuft uns heute schon das Wasser im Mund zusammen.

Wer nicht gern ißt, ist auch kein guter Liebhaber, behaupte ich mal, weil er nicht genießen kann. Ich erwarte eure Proteste, haha.
 
  • #26
Mit einem Mann der viel Alkohol konsumiert hätte ich auch ein Problem, bei Zigaretten kommt es darauf an, schön ist es nicht, am besten einen Nichtraucher. Mein Mann war Raucher als wir uns kennen gelernt haben und ist erst seit ein paar Jahren rauchfrei. Ist halt nicht so toll einen Raucher zu küssen als Nichtraucher, es gibt ja aber auch Minzbonbons oder Kaugummis. Ohne Kaffee ist es schwer bei mir, darauf mag ich ungern verzichten. 🙃
 
  • #27
Mir wäre es such egal wenn sich meine Frau vegan ernähren würde. Wenn man nicht tolerant ist kann eine Beziehung nicht funktionieren. Im Gegenzug erwarte ich auch Toleranz, dass ich sehr gerne Fleisch esse.
 
  • #28
Die heißen bei uns Flecke und dafür müsstest du bei mir auswärts essen gehen. Wenn man Flecke kocht, riecht die ganze Wohnung nach Erbrochenem, keine Ahnung, wie einem das schmecken kann. In meiner Kindheit kamen Flecke sehr regelmäßig auf den Tisch, furchtbar, das Zeug😅. Das kommt mir nie wieder auf den Tisch, Hilfe, da bin ich wirklich intolerant, aber es geht einfach nicht. Da kannst du wirklich froh sein, eine so tolerante Frau gefunden zu haben. Ein Hoch auf sie🥳.
Sie isst das übrigens auch sehr gerne. Es gibt auch Sachen die ich nicht essen kann. Ich kann keinen Rosenkohl essen. Hat so einen Nachgeschmack. Meiner Frau schmeckt das. Ich habe damit natürlich kein Problem.
 
  • #29
Ich akzeptiere meine Partnerin natürlich, so wie sie ist. Essen darf sie aber nur das, was ich für gut empfinde. Denn nur ich weiß, was gut ist.
Ganz genau. Deswegen keine Kuddeln(würg), keine gebratene Leber (igitt) und keine Schafsköpfe ( boah, den Geruch musste ich einmal ertragen, was Schlimmeres gibts kaum, aber in diesen Breitengraden auch eher selten auf dem Tisch), und baked beans zum Frühstück nur in mindestens 5 Metern Abstand zu mir.
Ansonsten bin ich tolerant: ob vegan, vegetarisch, Fleisch...ich esse alles.

Gemeinsam kochen, finde ich komplizierter. Zuviele Köche verderben den Brei.

Der Langsamesser und der Schnellesser passen meiner Erfahrung nach auch nicht zusammen. Krass ausgedrückt, Menschen die stundenlang auf einer Toastscheibe rumkauen, machen mich nervös. Umgekehrt irritiere ich den Lamgsamesser, es sei denn, ich schwätze viel, was durchaus auch mal passieren kann.

Spätesser und Frühesser dürfte ein größeres Problem darstellen, zumindest bei mir. Opulentes Abendessen zu später Stunde? Nein, Danke.Ab und zu gerne, aber niemals regelmäßig, da ginge ich ja durch keine Tür mehr.

Ich hatte auch seit Schultagen keine Beziehung zu einem deutschen Mann, daher fehlt mir in diesem Bereich die Erfahrung
Na ja, meine Güte @justemoi , dann mach halt die Erfahrung. Es gibt nun Schlimmeres als deutsche Männer ( falls die Nationalität, die einzige Qualifikation darstellen soll, was ich eher nicht glaube).

Wer nicht gern ißt, ist auch kein guter Liebhaber, behaupte ich mal, weil er nicht genießen kann
Mmh, wer gerne zuviel ist, aber auch nicht unbedingt, zumindest ab einem gewissen Alter nicht mehr. Liest man ja hier ständig.
W,56
 
  • #30
Ich habe mal im TV einen Bericht gesehen, wo es um das Auge und den Kiefer des Schafs ging, das Zahnfleisch wäre echt lecker usw.. Das ist mir zu plastisch, mir wird dabei schlecht.
Ich google mal eben, was Kutteln sind ... Ach Pansen. Das kenne ich von unserem Hund früher, der hat das bekommen. Das soll keine Abwertung sein. Da ich das kenne und es kein Gesicht hat, könnte ich damit noch klarkommen. Ich fand früher auch Leber mit Zwiebel und Apfel lecker.
Aber Worte wie "Auge" oder "Zahnfleisch" - geht einfach nicht.

Viele sagen, sie mögen es nicht, obwohl sie es noch nie probiert haben.
Naja, es ist nicht nur das "nicht probiert". Ich bin ja Vegetarierin und das ist mir, wie gesagt, zu plastisch.

Es gibt auch Leute, die nicht ertragen, wenn der gutgereifte französische Käse riecht wie ... Da wird denen dann schlecht. Mir halt bei oben Beschriebenem. Es ist keine Intoleranz als solche, mir kommt es dabei wirklich hoch.

Hätte ich einen Partner und alles sonst würde stimmen usw., so müsste er es halt allein essen 🤷‍♀️ Wenn er Camembert eklig fänd, würde ich den ja dann auch nicht in seiner Gegenwart essen und den Mann nicht treffen, wenn ich danach rieche bzw, nicht danach riechen, wenn ich ihn treffen will.
 
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