• #91
Ich koche, worauf ich im Moment Lust habe, da klappt das mit dem Vorwarnen nicht immer so. Und ich koche allein, weil für ihn Kochen eine nervige Beschäftigung ist.
Also ich finde es schön gemeinsam zu kochen und zu essen, einfach weil ich sehr sehr gerne koche und mir das auch irgendwie wichtig ist.
Mein Partner ist vom kochen auch nicht so angetan und nicht unbedingt ein Gourmet. Ihm reicht auch abends z.B. eine Schüssel Cornflakes oder irgendein Fertiggericht... Das wäre für mich absolut nichts und wenn ich dann halt manchmal auch erst spät bei ihm ankomme, von der Arbeit aus direkt losgefahren bin (5 Std. Fahrt), noch nichts gegessen habe, dann wartet er sogar mit dem Essen auf mich, bestellt dann meistens etwas für uns oder bereitet ein Fertiggericht zu bei dem er weiß, dass ich mich damit noch halbwegs anfreunden kann.
Ansonsten bereiten wir unsere Mahlzeiten gemeinsam zu bzw. hilft er mir in der Küche, schnibbelt alles, räumt auf, putzt und wäscht schon mal ab was nicht mehr benötigt wird, leistet mir Gesellschaft, unterhält sich mit mir und dann essen wir auch gemeinsam und er sagt zumindest, dass es ihm schmeckt, probiert auch Dinge, die er nicht kennt.
Und ich experimentiere auch gerne und mal mit veganen und vegetarischen Gerichten und selten stellen wir dann auch beide fest: Ne.. Muss nicht unbedingt nochmal sein. ?
 
  • #92
Ich bin absoluter Genussmensch!
Leider habe ich diesen Umstand immer unterdrücken müssen. Mein EX hatte für diese Dinge einfach keinen Sinn. Gegessen wurde zum satt werden. Ich konnte das nie mit ihm teilen. Er hat mir meine Genussfähigkeit ständig zum Vorwurf gemacht.
Am Ende war dieser Punkt, ein Indikator für unsere Nichtpassung.
Nach der Trennung habe ich angefangen in vollen Zügen zu genießen. Ich habe einen Freundeskreis, mit dem das sehr gut geht.
Darunter sind durch aus auch Vegetarier und Ernährungsbewusste. Wir können uns aber alle so lassen und teilen die gemeinsame Schnittmenge. Toleranz ist das Zauberwort.
Für mich ist Klar, ich würde das nie wieder anders haben wollen. Mit einem Menschen, der seine Ernährungsgewohnheiten zum Dogma macht, würde ich nicht glücklich werden. Mit ist erst nach der Trennung Klar geworden wie sehr ich mich verbogen haben und mich damit um viele genussvolle und wunderbare Momente gebracht habe. Nie wieder!
 
  • #93
Hoffendlich nicht mit Extra-Zucker bestreut wie ich es von meiner Mutter kenne. (Grinse-Smiley)
Wer die russische Erdbeeren nicht probiert hst, isst nie wieder sie ohne Zucker??. Ich finde die hiesigen Erdbeeren extrem fad. Wobei ich vor paar Wochen richtig, richtig leckere gefunden habe, bei Lidl, zum ersten Mal seit vielen Jahren, schade, daß ich nicht noch mal hingefahren bin. Sie schmecken hier einfach nicht. Auch die vom Feld. Der Boden ist hier viel zu karg. Dementsprechend gibt es Erdbeeren bei mir nur mit Zucker ?.
 
  • #94
Ich bin absoluter Genussmensch!
Leider habe ich diesen Umstand immer unterdrücken müssen. Mein EX hatte für diese Dinge einfach keinen Sinn. Gegessen wurde zum satt werden.
An dem Punkt ist mir was eingefallen: Ich kenne auch solche Leute, die eher zum sattwerden essen und sich auch "irgendwas" reinziehen.
Das sind aber gar nicht Veganer oder Vegetarier oder sonstige Bewusst-Anders-Esser, das sind Leute, die nie übers Essen nachdenken. Über gar nichts, also weder Nährgehalt noch Herstellung oder sowas. Nur, ob es dick macht, aber auch da völlig fehlgeleitet z.B. Warmessen abends mache dick, aber Brot mit Belag nicht, und das ist dieses normale Weiß- oder Graubrot, also kein Vollkorn. Die Kekse am Nachmittag sind auch in Ordnung, aber bloß niemals abends warm essen.
Und diese Leute denken, sie wüssten was übers Essen und könnten Vorträge halten bei Menschen mit mehr Gewicht, dass die ungesund essen würden. Denn wer dünn ist, der ernährt sich richtig, die anderen nicht.
 
  • #95
Uns ist gemeinsames Essen im Miteinander sehr wichtig.
Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Wer das nicht mag, darf sich gerne alternativ ein Brot schmieren. Und ggf. alles dafür mitbringen, falls er / sie / es exklusive Essensgewohnheiten hat.

Wenn ich also bei ihm Haferbrei kriege, esse ich Haferbrei, oder schmiere mir ein Brot.

Wir halten es mehr mit dem "Miteinander" der Mahlzeit und der Dankbarkeit dafür, als mit dem, "was" es gibt. Allerdings entstammen wir der nachfolgenden Generation Derjenigen, die fast verhungert wären.
 
  • #96
An dem Punkt ist mir was eingefallen: Ich kenne auch solche Leute, die eher zum sattwerden essen und sich auch "irgendwas" reinziehen.
Das sind aber gar nicht Veganer oder Vegetarier oder sonstige Bewusst-Anders-Esser, das sind Leute, die nie übers Essen nachdenken. Über gar nichts, also weder Nährgehalt noch Herstellung oder sowas. Nur, ob es dick macht, aber auch da völlig fehlgeleitet z.B. Warmessen abends mache dick, aber Brot mit Belag nicht, und das ist dieses normale Weiß- oder Graubrot, also kein Vollkorn. Die Kekse am Nachmittag sind auch in Ordnung, aber bloß niemals abends warm essen.
Und diese Leute denken, sie wüssten was übers Essen und könnten Vorträge halten bei Menschen mit mehr Gewicht, dass die ungesund essen würden. Denn wer dünn ist, der ernährt sich richtig, die anderen nicht.
Bei uns war es eher das Thema Genussunfähigkeit.
Es war als würden wir völlig unterschiedliche Sprachen sprechen.
Am Ende haben wir uns quasi immer wieder vorgeworfen der andere wäre nicht Richtig!
Ich konnte nie verstehen, wie man sich quasi dauerhaft von Dosenravioli und Pizza aus der günstigen TK Abteilung ernähren kann. Ihm war es ein Greuel für gutes Essen und Service angemessen zu bezahlen.
Die von dir genannten Menschen kenne ich auch. Eier sind Cholesterin Bomben, Cola und Salzstangen bei Durchfall, etc.
Ich lasse das so stehen!
Das Thema Gewicht ist noch mal ne andere Kiste! Alle dicke Menschen sind selber Schuld und haben einfach ihr Essen nicht im Griff.....ach, es ist immer wieder schön, wenn die Welt so einfach ist ;-)
 
  • #97
Alle dicke Menschen sind selber Schuld und haben einfach ihr Essen nicht im Griff.....ach, es ist immer wieder schön, wenn die Welt so einfach ist ;-)
Ich habe noch keinen Dicken kennengelernt, der sich seine Wampe angehungert hat.
Ja, manchmal ist es wirklich so einfach. (Grinse-Smiley)

PS: Mir sind gute Gespräche wichtig und wenn es noch was zu essen dazu gibt habe ich nichts dagegen.
Leider gibt es bei guten Essen oft nur ein Gesprächsthema, das gute Essen und das ist sehr langweilig.
 
B

Blume94

Gast
  • #98
Ich habe noch keinen Dicken kennengelernt, der sich seine Wampe angehungert hat.
Ja, manchmal ist es wirklich so einfach. (Grinse-Smiley)
Es gibt aber auch Menschen die kräftiger durch Medikamente zb. werden oder Stoffwechselstörungen etc. nicht immer ist ein Mensch dick weil er über den Hunger isst und eben nur Fast Food und der gleichen.
Meine Nachbarin war mal so schlank wie ich (sagt sie zumindest und glaub ich ihr) aber seitdem sie das Problem mit der Schilddrüse hat, hat sie unheimlich zugenommen (Unterfunktion). Ich hatte eine Überfunktion und abgenommen ?‍♀️
 
  • #99
Ich habe noch keinen Dicken kennengelernt, der sich seine Wampe angehungert hat.
Ja, manchmal ist es wirklich so einfach. (Grinse-Smiley)
Ja, gibt aber auch Medikamente, die aufschwemmen, und sowas wie Lipödem, für das der Mensch nichts kann. Also SO einfach ist es doch nicht, wenn man den Menschen einfach nur sieht.
Naja, und ich denke, auch die Menschen, die dick werden, weil sie irgendwas kompensieren wie mangelnde Zuneigung vom Partner oder früher von den Eltern oder Essstörungen, weil man seinen Körper ablehnt wegen einer Missbrauchserfahrung oder sich "unattraktiv machen will", kann man nicht auf "tja, selbst schuld wegen Verfressenheit" abstempeln.

Allgemein finde ich das Abwerten von "dicken Menschen" schlecht. Es scheint gesellschaftlich so ein Konsens zu sein, dass man auf denen rumhacken darf, weil Dicksein immer von negativen Charaktereigenschaften kommen soll und negative Eigenschaften mit sich bringen soll und alle sich da einig sind. Das ist so "typisch Mensch", der selbst mit Minderwertigkeitsgefühlen rumläuft, dass er dann wen meint gefunden zu haben, der noch weiter unter ihm sein soll. Läuft auch in anderen Bereichen nach dem Schema - überall vergleichen und besser abschneiden wollen, wenigstens MAL. Oder sich überall einfach so ein Urteil bilden und denken, hier darf man es sagen oder ungefragt zum Ausdruck bringen, dass man die Person unattraktiv findet.

Wenn ich solche Menschen sehe oder auch nur welche, die total griesgrämig dreinschauen, denke ich mir heute, wer weiß, wie es der Person geht oder was sie schon erlebt hat, wo ich früher z.B. dachte "was ist er vergnatzt". Man weiß es halt nicht ?‍♀️ Und es geht einen ja auch nichts an, weil jeder so aussehen darf, wie er eben aussieht.
 
  • #100
Die Kekse am Nachmittag sind auch in Ordnung, aber bloß niemals abends warm essen
Niemals warm essen am Abend geht ja kaum. Es sei denn, man verzichtet gänzlich auf Restaurantbesuche am Abend.
Ich kenne diese Theorie auch, dass abends warm essen nicht dicker machen würde als mittags. Nur leider sagt mir meine Waage am nächsten Morgen grundsätzlich etwas anderes.
Dann vertrau ich doch mal lieber meiner Waage. Mal ganz davon abgesehen, dass mich ein Schlemmermahl am Abend um den Schlaf bringt.
Ne, nichts für mich, jedenfalls nicht regelmäßig.
Ich bin 1,62 cm klein und wiege zwischen 46-48 kg - schon mein Leben lakng
Ich wusste auf Dich ist Verlass.?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #101
Ich bin Genussesser und ich brauche auch Männer, die Genussesser sind. Ich koche gerne und Männer, die bei mir essen, von denen erwarte ich auch, dass ALLES gegessen wird. Mein Ex puhlte die Pilze aus dem Essen wie ein kleines Kind oder Fisch mochte er nicht, dazu sagte er "iihh", außer Fischstäbchen, was Kinder essen, also sein Verhalten war der eines Kindes. Das übertrug sich auf viele Sachen. Zur Pizza musste es immer Cola sein, ein romantisches Glas Wein beim Italiener kannte er nicht. Also sehr kindisch und unreif und auch etwas, das erwachsene, reife Menschen von Kindern unterscheidet. Ich hatte ständig das Gefühl, ich bin mit jemand zusammen, der noch ein halbes Kind ist und sehr kindliche Ansichten hat.

Menschen, die Essen ablehnen sind nicht mehr mein Spektrum. Meine Vater lehnte Essen auch immer ab, die Männer die ich früher hatte, hatten auch ein schräges Verhältnis dazu. Ich lernte dann, mir besser Männer zu suchen. Ich lernte auch dünne Männer kennen, da wurde die Butter dann doppelt so dick geschmiert und es musste auf Kommando gegessen werden. Haben sie auch bereitwillig gemacht.

Dass man zusammen Kaffee trinkt, halte ich für normal. Mir ist auch seit 20 Jahren niemand mehr über den Weg gelaufen, der kein Kaffee trinkt. Fände ich sonderbar und nichts für mich und mein Leben. Man muss ja nicht mit allem zusammen sein.

Veganer habe ich gar nicht in meinem Freundeskreis, wir mögen es alle gutbürgerlich oder auch exotisch, wir sind aber keineswegs dick. Im Gegenteil, wer viel Fleisch isst, ist schlanker.
 
  • #102
Danke @void, ich habe z.B eine postoperativ erworbene Muskelstoffwechselstörung....
Es hat lange gedauert bis ich damit im reinen war. Früher gehörte ich nämlich auch zu den Menschen, die einfach schlank und sportlich waren. Für mich eine absolute Selbstverständlichkeit. Ich bin damals Übergewichtigen auch mit einer gewissen Arroganz begegnet. Heute weiß ich, es ist nicht selbstverständlich. Es ist etwas für das man einfach dankbar sein sollte. Ich kann heute nicht mal im Ansatz so essen, wie ich gerne wollen würde und wie ich vor der OP konnte. Nicht mal so viel wie meine schlanke 20 cm kleinere und deutlich zierlichere Freundin. Ich kann meinen Sport nicht mehr ausüben. Es ist ein ständiger Kampf gegen den eigenen Körper.
So geht es auch meiner Freundin mit Lipödem und all den anderen Menschen, die nicht so viel Glück mit ihrem Stoffwechsel haben. Und ich zähle auch psychische Belastungen und die daraus resultierenden Essstörungen dazu.
Menschen, die niemals in diesen Schuhen gehen mussten, dürften für meinen Geschmack einfach mal weniger Meinung dazu haben. Gell, @godot?!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #103
Früher gehörte ich nämlich auch zu den Menschen, die einfach schlank und sportlich waren. Für mich eine absolute Selbstverständlichkeit. Ich bin damals Übergewichtigen auch mit einer gewissen Arroganz begegnet.
Mich tät auch mal interessieren, wo diese Arroganz herkommt? Auf welcher Grundlage fußt sie? Welchen Sinn hat sie? Mit welchem Recht kann man sich das leisten, irgendwelchen anderen Menschen gegenüber „arrogant“ zu sein?
Nur weil man Sport macht? Weil man schlank ist?
Das hat ja nur eine Bedeutung für Leute, die Sport für mega wichtig halten. Allen anderen ist doch piepegal, ob jemand Sport macht, bzw. dick oder dünn ist. Wozu die Arroganz, wenn diese doch verpufft, weil es den anderen gar nich interessiert? Wieso erheben über andere (da ist das Thema Übergewicht ja nur ein Beispiel, das kann man ja auch auf andere Schwächen anwenden). Was hat man aber selbst davon, andere abzuwerten? Da ist man schon dünn UND sportlich, und verfügt über so ein geringes Selbstwertgefühl, dass man „arrogant“ wird, wenn man dickere sieht. Hm. Bestechende Logik.

Schade, dass manche Leute erst durch eine eigene Krankheit geläutert werden müssen, bevor sie ihr Mindset hinterfragen.

Ich empfehle zu diesem Thema immer ein Lied von Gerhard Schöne: „Kalle, Heiner, Peter“.
 
  • #104
Dass man zusammen Kaffee trinkt, halte ich für normal. Mir ist auch seit 20 Jahren niemand mehr über den Weg gelaufen, der kein Kaffee trinkt. Fände ich sonderbar und nichts für mich und mein Leben. Man muss ja nicht mit allem zusammen sein.
Ich trinke keinen Kaffee. Mein Freund ist leidenschaftlicher Kaffeezubereiter. Er isst keine Oliven und kein Schweinefleisch, ich keine Bananen. Macht uns das Probleme? Nein. Im Gegensatz zu Veganer/Fleischesser-Kombinationen ist die Schnittmenge von dem, was man gemeinsam kochen oder essen kann, doch riesig. Ich kenne kaum eine Person, die alles isst. Manche Freunde mögen kein Sushi, keine Pilze, was auch immer. Manche sind schlimm Lactose-intolerant. Ich kenne auch keine Person die so extrem drauf ist, dass sie es nicht verzeiht wenn jemand etwas nicht mag und das kindisch nennt. Find ich schon extrem.
 
  • #105
Menschen, die niemals in diesen Schuhen gehen mussten, dürften für meinen Geschmack einfach mal weniger Meinung dazu haben. Gell, @godot?!
Okay, okay! Es gibt Menschen die auf Grund gesundheitlicher Einschrägungen dick sind. Ich kenne keine solche Menschen. Das kann Zufall sein.
Allerdings kenne ich viele Menschen die dick sind weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen.
Ich bin halt ein bewegter Mensch und kann mit Dicken und ihrer Schlappheit nicht viel anfangen.
Sollte eine/r meiner Bekannten / Freunde wegen gesundheitlicher Probleme dick werden so werde ich mich sicher nicht von ihnen distanzieren und ich werde Rücksicht nehmen. Bei den Vielessern sicher nicht.
Eine Freundin von mir hatte mal ganz ordentlich zugelegt nachdem sie sich monatelang wegen eines kaputten Knies nicht mehr viel bewegen konnte. Mittlerweile hat sie es wieder im Griff - Ernährungsumstellung und das Knie ist auch wieder besser geworden.
Ich hatte selbst eine Gewichtszunahme um 5 Kilo nachdem ich meine neuen Zähne bekommen habe. Ich habe zuerst einfach zu schnell gegessen. 3 Kilo sind schon wieder runter. Nun strebe ich 79,5 Kilo an. Ich werde es schaffen. (Grinse-Smiley)
 
  • #107
Ich sehe das mit dem Essen und Genießen immer von zwei Seiten. Natürlich will ich auch meine Genussmomente, und selbstverständlich ist ein Stück Torte, ein Eis mit Sahne etc. toll - nur was nützt es mir, wenn ich es absolut nicht vertrage und schon beim Essen weiss, dass ich hinterher Bauchweh haben werde? Geht vielen Leuten mit Milchprodukten so. Natürlich auch mit Zucker. Ich kann dann einfach schlecht aufhören, und hinterher geht's mir nicht gut. Viele verzichten deshalb auch ganz darauf.

Ich habe halt auch festgestellt, dass Nahrung Heilung bedeuten kann. Vor drei Jahren habe ich schlagartig 10 Kilo zugenommen. Mir war ständig heiß, mein Kopf war vernebelt. Blutwerte waren unauffällig, also sah kein Arzt einen Anlass, Medikamente zu verschreiben, obwohl meine Schilddrüse auf dem Ultraschall schlimm aussah. Da ich kein Auto hatte und viel Fahrrad fuhr, und mich auch gesund ernährte, konnte mein Lebenswandel nicht der Grund sein. Ich habe mich dann nach den Ernährungsempfehlungen eines Buches, auf das ich zufällig gestoßen war zur Heilung der Schilddrüse gerichtet. Da wurde alles weggelassen, was für die meisten Genuss bedeutet. Milchprodukte, Gluten, Schweinefleisch, Mais, Soja, Eier ... nach drei Monaten war ich wieder fit. 12 Kilo leichter, Beschwerden weg. Keine Schweißausbrüche mehr, Gehirn wieder frei und ohne das Gefühl, es wäre nur Watte drin. Die Ernährung war sehr ungewohnt, aber Genuss hatte ich trotzdem. Viel Obst und Gemüse halt. Eine Freundin zog das auch durch und konnte ihre Hashimoto-Medikamente reduzieren.

Hätte ich nun einen Mann gehabt, der ständig rummäkelte, dass ich am Sonntagmorgen kein Ei oder Brötchen essen will, hätte ich es wohl nicht so super durchziehen können. Heute esse ich weitgehend normal, manche Sachen aber nach wie vor reduziert, einfach weil ich weiss welche negative Wirkung sie auf mich haben. Wenn ich eingeladen bin, esse ich natürlich auch was es gibt. Ich mag auch eigentlich alles, aber ich möchte halt nicht wieder diese Beschwerden haben oder so stark zunehmen.

Beim Fleisch gibt es Phasen, da habe ich einfach wenig Appetit drauf. Jemand, der mich dann dazu drängt, wäre für mich nicht geeignet.

Ich backe auch supergern, mein Exmann hingegen mochte keinen Kuchen. Daran ist die Beziehung wirklich nicht gescheitert. Die Lebensgefährtin eines Bekannten ist sehr streng mir dem Essen, man muss für sie speziell backen (oder sie will nur Obst), sie isst abends nur Gemüse und man dürfte ihr auch nichts in Alufolie zubereiten. Das ist natürlich dann schwierig.

Ich sehe nicht so ein Problem darin, wenn es unterschiedliche Vorlieben gibt. Ich bin die ganze Woche beim Arbeiten, wenn ich da mittags nur Salat esse, ist das meine Sache. Mache ich übrigens auch, damit ich abends normal essen kann. Am Wochenende sowieso, ich koche einfach gern. Die Mischung macht es für mich. Würde ich immer so essen wie die Männer, die ich so kenne, wäre ich eine Tonne. Meine Veranlagung ist nicht superschlank, leider.
 
  • #108
Ich habe mich dann nach den Ernährungsempfehlungen eines Buches, auf das ich zufällig gestoßen war zur Heilung der Schilddrüse gerichtet
Welches ist es denn? Das würde mich sehr interessieren.

Über das Stoffwechsel-Märchen redet man besser gar nicht.
Ist ja keins, sowas gibt es. Lipödem z.B. soll solche Ursachen haben, weil der Hormonhaushalt plötzlich anders wird. Und auch die Schilddrüse ist ja diesbezüglich ein wichtiges Organ.

Keine, die dick sind, oder keine, die dick sind aufgrund von gesundheitlichen Problemen? Letzteres kann auch sein, weil sie es Dir nicht erzählen oder selbst nicht wissen.
 
  • #109
@void "Heile deine Schilddrüse" von Anthony William ist das Buch. Er hat noch mehr Bücher geschrieben. Sein Ansatz ist etwas esoterisch, was mich eigentlich abschreckt. Doch er zieht eine Verbindung zwischen dem Pfeifferschen Drüsenfieber und vielen modernen Krankheiten. Bei mir wurde das mit Mitte 20 diagnostiziert, und alle meine Beschwerden wurden in dem Buch genannt.

Es ist sicher keine Überraschung dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse gesund ist und zu Gewichtsverlust führt, ausser man lebt ketogen und verteufelt Früchte und bestimmte Gemüsesorten. Bei einigen Lebensmitteln wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen, dass sie schädlich sein können. Für mich hat es funktioniert, und würde ich die Kur wiederholen wollen, bräuchte ich Unterstützung von meinem Mann und keine Vorwürfe. Zumal in meinem Umfeld jeder essen darf, was er möchte. Ich habe nur darüber gesprochen, wenn ich gefragt wurde, und nie missioniert.
 
  • #110
Ist ja keins, sowas gibt es. Lipödem z.B. soll solche Ursachen haben, weil der Hormonhaushalt plötzlich anders wird. Und auch die Schilddrüse ist ja diesbezüglich ein wichtiges Organ.
Das gesamte Thema ist etwas zu komplex(Hormonhaushalt ist nicht ungleich Ernährung), mir geht es eher um die Märchen des Hungerstoffwechsels oder "Mein Stoffwechsel ist runtergefahren, ich nehm nicht weiter ab". Meine eine Arbeitskollegin hatte nur immer vergessen ihre aufgenommene Kalorienmenge dem weniger werdenden Körpergewicht anzupassen. Dann ging die Motivation flöten und es passierte, was ganz vielen passiert.

Ich selber sehe das aber, wie soll ich sagen eher menschlich, weil es für mich ein sehr großes Problem unserer Gesellschaft ist. Und die Prägung durchs Elternhaus, der mangelnde Wille des Weiterentwickelns, der Rieseneinfluss der Nahrungsmittelkonzerne spielt eine große Rolle.

Niemals warm essen am Abend geht ja kaum. Es sei denn, man verzichtet gänzlich auf Restaurantbesuche am Abend.
Letztendlich spielt die Tagesmenge eine Rolle. Wir essen abends nicht warm, weil das mit unseren Alltagsrythmus nicht passt. Brotzeit gibt es etwa um 18:30Uhr, gehen wir abends zum Essen aus, fällt die für uns aus.
 
  • #111
Ich bitte Dich @Jochen1, natürlich spielt das eine Rolle. Hast du schon mal jemand getroffen der übergewichtig geworden ist weil er zuviel Äpfel gegessen hat?
Sorry, dass ich erst jetzt darauf antworte. Es geht hier auch um die Zeit wann man Obst isst. Zum Frühstück und Mittagessen ist es ja kein Problem. Es geht hier auch um das Abendessen. Natürlich wird man nicht dick wenn man zum Freund zum Mittagessen zu viel Äpfel oder besser gesagt zu viel Obst isst.

Trotzdem ist ja in Obst von Natur aus Zucker enthalten. Ich meinte also damit, dass man abends darauf verzichten sollte.

Weißt du, ich war selber mal ziemlich übergewichtig. Ich bin 180 cm groß und hatte zwischen 110 und 120 Kilo. Seit über 5 Jahren halte ich mein Gewicht auf 80. Ich esse immer noch sehr gerne und sündige auch immer noch. Ich lasse allerdings abends Zucker und Kohlenhydrate weg.

Ich habe auch noch nie verstanden, warum viele 5 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. 3 sind normalerweise völlig ausreichend.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
B

Blume94

Gast
  • #112
Medikamente zu verschreiben, obwohl meine Schilddrüse auf dem Ultraschall schlimm aussah. Da ich kein Auto hatte und viel Fahrrad fuhr, und mich auch gesund ernährte, konnte mein Lebenswandel nicht der Grund sein. Ich habe mich dann nach den Ernährungsempfehlungen eines Buches, auf das ich zufällig gestoßen war zur Heilung der Schilddrüse gerichtet.
Meine Schilddrüse sieht auch nicht so toll aus, habe mehrere Knoten darunter auch ein paar wenige 2cm große (sind wohl aber nicht bösartig). Ich habe mich ernährt wie immer, habe Medikamente genommen, die nach und nach reduziert wurden und nach einigen Monaten hat die Schilddrüse wieder ganz normal gearbeitet, seitdem ist da zumindest alles wieder in Ordnung (na ja die Knoten bleiben wohl) ich hab schon gedacht, vllt hängt es auch zum Teil damit zusammen das ich in der Schwangerschaft und Stillzeit täglich diese Präparate genommen habe mit Jod, Folsäure etc. (wie vom Arzt empfohlen) - würde ich nicht nochmal machen. Ich koche inzwischen nur mit Jodfreiem Salz (in allen möglichen Nahrungsmitteln ist genug Salz mit Jod enthalten).
Jetzt gilt es nur noch meinen Kaliumwert wieder in die Bahn zu bekommen, also esse ich viele Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt, ich versuche es zumindest ?(bringt nur nicht so viel, mein Wert liegt in der Regel bei 2,8 wenn ich nicht täglich zusätzlichen Kaliumtabletten einnehme - dann bei 3,2) nervig ist das, sobald irgendwas in Ordnung ist finden die was neues ?‍♀️

Meine Schwiegermutter hatte bereits drei mal Krebs und seitdem letzten Krebs ernährt sie sich fast ausschließlich vegan und bisher ist alles in Ordnung, sie hat richtig abgenommen, sieht gesünder aus, fühlt sich besser. Ich glaube jeder muss für sich selber entscheiden was am besten ist und wie man sich ernähren möchte, man muss sich damit wohl fühlen. Auch vegane Kuchen können lecker schmecken ?
Ich habe auch noch nie verstanden, warum viele 5 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. 3 sind normalerweise völlig ausreichend.
Ich kenne das aber auch, esse dann kleine Portionen aber dann eben mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #113
Ich kenne das aber auch, esse dann kleine Portionen aber dann eben mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt ?
Das muss ja nicht unbedingt schlecht sein. Trotzdem braucht der Körper ja auch eine gewisse Zeit bis er die Nahrung verdaut und der Insulinspiegel wieder zurück geht.

Wenn ich beispielsweise mit meiner Frau und meinem Sohn im Urlaub bin und All Inclusive haben dann habe ich meistens Mittags nichts gegessen. Ich habe da immer richtig gut gefrühstückt. Dann habt ich nicht zur Mittagszeit gleich wieder Hunger. Außerdem ist es da ja öfters auch richtig heiß. Da reicht mir Frühstück und Abendessen.
 
  • #114
Jetzt gilt es nur noch meinen Kaliumwert wieder in die Bahn zu bekommen, also esse ich viele Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt, ich versuche es zumindest
Schau unter Conn Syndrom oder checke deine Niere. Wenn du Hypokaliämie hast trotzt genug Zufuhr, dann hast du übermäßigen Verlust aufgrund von irgendwelchen Nieren Erkrankungen oder Verteilungstörungen - Kalium ist zwar im Organismus da, aber nicht dort, wo es sein soll, weil Natrium/Kalium Balance gestört ist.
 
  • #115
Ich habe auch noch nie verstanden, warum viele 5 Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. 3 sind normalerweise völlig ausreichend.
Beim Flirten ist Ping Pong toll, aber nicht beim Insulinspiegel;-)

Trotzdem ist ja in Obst von Natur aus Zucker enthalten. Ich meinte also damit, dass man abends darauf verzichten sollte.
Ich esse für gewöhnlich nur zweimal am Tag, aber dann richtig. Fühl ich mich wohl mit, geht es mir gut mit. Mein Mann und die größere Tochter frühstücken noch zusätzlich.

Allerdings gibt es bei mir auch einiges was ich abends zum Abendbrot nicht besonders vertrage.
Hab ich noch nie gegessen, aber ich bin kein Fan von vegan. Dafür liebe ich Leder und vor allem echte Seide viel zu sehr.
 
  • #116
"Heile deine Schilddrüse" von Anthony William ist das Buch
Vielen Dank. Finde ich sehr interessant. Kann ja sein, dass er esoterisch ist, aber man muss ja den Kopf nicht ausschalten beim Lesen und kann probieren, was man gut findet. Ich denke jedenfalls nicht, dass man sich schadet, wenn man mal einige Wochen viel Gemüse isst und Zucker und dergleichen weglässt.

mir geht es eher um die Märchen des Hungerstoffwechsels oder "Mein Stoffwechsel ist runtergefahren, ich nehm nicht weiter ab".
Ja, das kenne ich auch. Habe ich eigentlich auch immer geglaubt, auch wenn ich es mir schlecht vorstellen konnte. Allerdings gab es bei mir schon Zeiten, da habe ich am Tag nur einen Snickers gegessen und ne Laugenbrezel, abends vielleicht noch ein belegtes Brot, und abgenommen habe ich nicht, obwohl ich den ganzen Tag unterwegs war. Das war schon merkwürdig. Erst, als ich einer Freundin beim Renovieren half, abends nur noch wenig aß und darunter viel Gemüse, sowie zweimal die Woche 2 Stunden Sport trieb, fiel auf einmal das Gewicht um 3 Kilo. Hm ... Damals wog ich dann unter 60 bei 1,80, also vielleicht war da auch wirklich nicht mehr viel zum Abnehmen, keine Ahnung.

Meine eine Arbeitskollegin hatte nur immer vergessen ihre aufgenommene Kalorienmenge dem weniger werdenden Körpergewicht anzupassen
Ja ... das sollte man bedenken :D

Es sei denn, man verzichtet gänzlich auf Restaurantbesuche am Abend.
Ich denke, da macht was ganz anderes dick. Alkohol macht mehr Appetit und vielleicht isst man auch auf, weil man ja bezahlt hat. Ich bin mal fast geplatzt, aber das war so dermaßen lecker.

also esse ich viele Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt
Du musst Dich auch damit befassen, welche anderen Stoffe die Aufnahme von Kalium verhindern. Es gibt so Konkurrenz-Nährstoffe und Verhinderungsmechanismen, z.B. Zink nicht mit Vitamin C, aber Eisen und Vitamin C sind sehr gut miteinander.
 
  • #117
Mein Stoffwechsel ist runtergefahren, ich nehm nicht weiter ab".
Ja stimmt...damit schlag ich mich gerade rum und zwar bei gesunder Schilddrüse.
Ich war eigentlich immer schlank...aber nicht arrogant, weil ich schon im Laufstall meine Waden zur Problemzone erklärt habe.
Explodiert bin ich aber in der Schwangerschaft und vorallem...Ich wurde es auch danach nicht schnell los.
Und genau da bin ich soviel gejoggt wie noch nie.
Mein Frauenarzt meinte: Dumm für sie aber vor ein paar hundert Jahren noch perfekt um Zwillinge ernähren zu können und zwar lange...nach 2 -Jahren geht's von alleine weg.
Ein Mann ein Wort plötzlich ging weg
Und nächste Explosion vor nicht all zu langer Zeit
Nach dem 3mon www und walken mit Hund nichts brachten...ging es zum selbigen Arzt
Perfekt in der Natur: Östrogen 0 Stoffwechsel nicht vorhanden
Braucht man nicht wenn nie vorgesehen war überhaupt so alt zu werden. Nur erfrieren sollte man nicht
Durch die Krankheit und Medikamente gibt's auch keine Darmflora mehr, was mir dann den Rest an Polstern brachte
Damit kann ich mich jetzt abfinden...oder nach Hormondiät leben. Was sonst noch geht oder nicht, werden in den nächsten Wochen Tests zeigen.
Ich denke, wenn es zu extrem an allen Genüssen hängen soll...dann finde ich Askese auch Käse.
Es gibt in 42 wunderschöne Kleider aus nem Vintage Laden, meine Haut hat sich super entfaltet.
Ich kann mit viel mehr Leuten schön gemeinsam essen....
Und als immernoch echte kleine Blondine....kann mir egal sein, was @godot sagt-)
 
B

Blume94

Gast
  • #118
Schau unter Conn Syndrom oder checke deine Niere. Wenn du Hypokaliämie hast trotzt genug Zufuhr, dann hast du übermäßigen Verlust aufgrund von irgendwelchen Nieren Erkrankungen oder Verteilungstörungen - Kalium ist zwar im Organismus da, aber nicht dort, wo es sein soll, weil Natrium/Kalium Balance gestört ist.
Das konnten die schon ausschließen. Bislang konnten meine Hausärzte keine Diagnose stellen weil nichts so wirklich passt. Muss deshalb zum Spezialisten, vielleicht weiß der was.
Nierenwerte sind alle in Ordnung, wie auch viele andere auch, nur der Wasserhaushalt ist nicht ganz so wie er soll, Blutdruck etc. auch alles perfekt.
Du musst Dich auch damit befassen, welche anderen Stoffe die Aufnahme von Kalium verhindern. Es gibt so Konkurrenz-Nährstoffe und Verhinderungsmechanismen, z.B. Zink nicht mit Vitamin C, aber Eisen und Vitamin C sind sehr gut miteinander.
Ja, hab ich auch schon mal gehört aber ehrlicherweise nicht genauer mit befasst, sollte ich tun ?
 
  • #119
Also bei mir wurde bei einer Untersuchung letztens festgestellt dass mein Grundumsatz bei 1600 Kalorien am Tag liegt . Da ist es gar nicht so einfach abzunehmen . Meine Mutter ist sehr groß und schlank mein Vater war klein und untersetzt . Mein Bruder und ich kommen nach unserem Vater , also klein sind wir nicht dafür aber kräftig . Das versteht meine Mutter aber nicht und hackt zeitlebens auf mir herum . Ich habe jetzt während einer Kur im Hochschwarzwald viel Sport gemacht und bemerkt wie sich alles strafft . Außerdem habe ich bemerkt dass alle Frauen meines Alters ihre Problemzonen haben . Meine ist eindeutig mein Bauch nach der letzten Geburt . Andererseits habe ich überhaupt keine cellulite oder Krampfadern . Männer fanden mich auch nie zu dick obwohl ich eindeutig 6-8 Kilo zu viel habe . Ich denke ab einem gewissen Alter hilft nur noch gezielter Muskelaufbau , mehr noch als Ausdauertraining. In D werden Dicke sehr abwertend behandelt , das ist teilweise schon menschenverachtend . In den USA ist das ganz anders. Im Alter finde ich super schlank sein gar nicht so ideal, es sieht schnell krank aus und man hat auch mehr Falten . Ich habe Frieden mit meinem Körper geschlossen . Er hat mich bisher gut durchs Leben getragen . Ansonsten hoffe ich dass es mir in meinem Alter wichtiger ist einen Charakter entwickelt zu haben der nach außen strahlt . Das ist mir wichtiger als jeder perfekte Körper .
 
  • #120
In D werden Dicke sehr abwertend behandelt , das ist teilweise schon menschenverachtend .
Da kann ich dir nur zustimme. Das ist wirklich das allerletzte. Meine Frau ist auch um einiges kräftiger als ich. Ich hatte damit nie ein Problem. Ansonsten wäre ich schließlich nie mit ihr zusammen gekommen geschweige denn geheiratet. Oft sieht es ja auch besser aus wenn jemand etwas auf den Rippen hat
Du musst aber auch zugeben, dass es dort auch oft richtig extrem ist. Ich habe ja schon angedeutet, dass ich kein Problem damit habe. Dort gibt es viele die nicht nur etwas kräftig sind, sondern richtig fett. Das sieht auch nicht mehr schön aus. Es geht ja vor allem um die Gesundheit.

Es gab schon Reportagrn von den richtig Dicken aus den USA. Trotzdem haben sie immer noch richtig viel rein gestopft.

Natürlich respektiere ich so jemanden als Mensch. Ich denke mir dann allerdings wie man so einen Schindluder mit seiner Gesundheit treiben kann.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Top