• #1

Wie wichtig ist euch sozialer Status bei der Partnersuche?

Ich bin 37 Jahre alt, arbeite selbständig als Werbetexter und beschäftige mich in meiner Freiheit intensiv mit Philosophie, Politik und Geschichte, was ich auch studiert habe. Immer wieder lese ich, dass Frauen ein Partner mit Bildung und Intelligenz wichtig sei – etwas, was ich als Mann unterstreichen kann, weil es mir umgekehrt bei Frauen ähnlich ergeht.
Doch ich merke häufig heftige Unterschiede zwischen meinem Wertekanon und dem vieler Frauen meines Alters. Die meisten Frauen, die ich kennenlerne, suchen einen Mann mit STATUS, nicht mit Bildung, auch wenn sie letzteres immer gern behaupten. Die Bildung wird dann so verstanden, dass man Rechtschreibung beherrscht, Manieren hat und zum Glas Wein nach dem Theaterbesuch einlädt – alles Dinge, die ich nicht mit echter Bildung verbinde. Obwohl ich selber ganz gut verdiene, gerade promoviere, ist mir das Status-Getue vieler AkademikerInnen extrem unangenehm, ja peinlich. Auch bei Elitepartner komme ich mir manchmal vor wie unter Neureichen – man »definiert« sich über Abgrenzung von anderen sozialen Rängen, über Bildung, Job etc., statt wirklich Ideale wie etwa innere Arbeit oder Leidenschaft für eine Sache in den Vordergrund zu stellen. Ich suche aber nach einer Frau, die sich aus innerer Leidenschaft einer Sache verschrieben hat, nicht, weil das irgendwie »chic« ist oder es ihren »Marktwert« oder ihr Einkommen steigert. Frauen scheinen mir hier oft sogar noch wesentlich materialistischer zu sein als Männer – jedenfalls kenne ich unter Männern viele, die innerlich für ein Thema (etwa Politik oder Lyrik) brennen, während es bei den studierten Frauen oftmals nur aufgesetzt erscheint. Mir selber ist es vollkommen egal, ob eine Frau studiert ist oder nicht – es geht mir hier wirklich um die innere Leidenschaft, ja auch um eine gewisse Bescheidenheit, die in unserer narzisstischen Gesellschaft rar geworden ist. – Wie geht es euch? Wie definiert ihr Bildung und inwiefern ist euch Statusdenken wichtig? Bin ich eine Ausnahme, die etwa schon den Namen »eliterpartner« problematisch findet, weil die TAtsache, sich selber als »Elite« zu sehen, bereits etwas Peinliches anhaftet?
 
  • #2
Also ich bin eine Frau (38) und habe auch lange so gedacht, wie von dir beschrieben (also mich sehr am Status orientiert). Meine letzten beiden Partner waren promoviert, bzw. waren gerade dabei. Mit beiden war ich sehr unglücklich, aus verschiedenen Gründen.

Nun habe ich bei parship (darf man das hier schreiben?). Vor mittlerweile 3 Jahren meinen absoluten Traummann kennengelernt, ihn geheiratet und mittlerweile zwei Kinder mit ihm (ja sehr schnell alles!).

Ich kann mich unglaublich gut mit ihm unterhalten, wir haben ähnliche Werte und sehr viel Spaß. Der "Haken": er hat KEIN Abitur (ist aber sehr erfolgreicher Computerspezialist).

Ich bin promoviert und arbeite in einem sehr "statusorientierten" Beruf.

Bei uns war das Kennenlernen ehrlich gesagt (zu meiner Schande sage ich heute!) ein Zufall. Ich habe das Feld "kein Abitur" gar nicht wahrgenommen. Ich glaube wenn ich das gesehen hätte, hätte ich ihn NICHT angeschrieben.

Viele Frauen in meinem Umfeld ticken ähnlich und wundern sich, dass sie keinen Mann finden... Vielleicht müssten alle ein wenig umdenken?
 
  • #3
Ich finde das Getue unabhängig vom Geschlecht mittlerweile schon extrem. Hinz und Kunz studiert heute. Da ist ein Akad. nichts mehr besonderes. Aber viele meinen es zu sein. Statusdünkel finde ich völlig oberflächlich. Aber das macht unsere aktuelle Gesellschaft aus, immer höher weiter schneller. Wer was her machen will muss...
Ich selbst hatte ein gut bezahlten Job mit Verantwortung, Stress und allem was gesellschaftlich hoch angesehen wird. Ich hab hingeschmissen und hab es jetzt locker, verdiene auch weniger. Da werde ich manchmal ganz schön seltsam angeschaut - nicht nur von Frauen. Deren Blicke und Meinungen muss ich mich dann schon erwehren und bin mittlerweile wieder auf der Suche, weil es mich selbst nicht zufrieden stellt. Das ist zwar mein Problem. Aber ich denke unsere Werte verschwinden immer mehr und da wir Teil der Gesellschaft sind, können wir uns dieser nicht gänzlich entziehen - schade eigentlich.
 
  • #4
Mir ist Intelligenz am wichtigsten. Lebhafte Augen, gute Gespräche, vielschichtige Interessen, Neugier. Ja, eher mit Akademikern zu finden, aus meiner Erfahrung. Ist aber keine Voraussetzung. Gute Ausstrahlung - Körperhaltung, Souveränität, oft gepaart mit einem Job mit höherer Verantwortung.
Das ist es, was es für mich ausmacht.
 
A

aufgewacht

  • #5
Lieber FS

Du sprichst mir aus dem Herzen!

Das ist die Crux am ganzen.

Als ich mich für EP entschieden habe, war mein Verlangen auch danach eine Frau kennen zu lernen, die auch eine möglichst weit gestreute Allgemein- wie auch Herzens- Bildung haben sollte.
Natürlich hat sich bestätigt, was ich im richtigen Leben auch schon erlebt habe. Ein wie auch immer gearteter Akademischer Rang hat überhaupt nichts mit Bildung zu tun. Es bedeutet lediglich, dass sich jemand mal eine gewisse Zeit in irgendein Thema vertieft hat. Wenn anschließend noch ein zeitfressender Job die persönliche Entwicklung lahmgelegt hat, wird es ganz mühsam.

Die einzige Chance, die ich hier sehe ist die, dass eine Frau selbst erkennt, wie wenig sie über den Tellerrand geschaut hat und begierig darauf ist, mehr zu erfahren. Wenn dann die Neigungen die deinen sind und sie offen ist, sich zeigen zu lassen, was die Welt im innersten zusammen hält, dann hast du das große Los gezogen. Und wenn sie eine ähnliche Entwicklung hat wie du und einen ähnlichen Stil und es sonst noch passt, dann hast du einen Schatz gefunden. (...ich hatte dieses Glück)

Meiner Erfahrung nach kommen für dich allenfalls 2 bis 5 % der Frauen bei EP in Betracht! Allein wenn du die Profile liest, sind 80 % austauschbar. Aber wenn dies bei den Männern genauso ist, dann passt es ja wieder ;-)

Ein schönes Beispiel aus meiner Umgebung: 30% der Frauen sehen sich als Mona Lisa, 30% als eine Nana (Niki de Saint Phalle) , 30% sagen: sie wollen kein Kunstwerk sein und nur 10% haben die Frage verstanden und sind in der Lage sie intelligent zu beantworten. Bei den Büchern ist es kaum anders.

Und dies ist unabhängig davon, ob es sich um eine Sprechstundenhilfe oder Medizinprofessorin handelt. Nimm also den Status und das Geld weg und schaue was bleibt. Es ist teilweise erschreckend!
 
  • #6
Bei uns war das Kennenlernen ehrlich gesagt (zu meiner Schande sage ich heute!) ein Zufall. Ich habe das Feld "kein Abitur" gar nicht wahrgenommen. Ich glaube wenn ich das gesehen hätte, hätte ich ihn NICHT angeschrieben.
Viele Frauen in meinem Umfeld ticken ähnlich und wundern sich, dass sie keinen Mann finden... Vielleicht müssten alle ein wenig umdenken?
Eine sehr bemerkenswerter Beitrag verbunden mit einer sehr bemerkenswerten Einsicht. Und ich bestätige diese Einsicht:

Das ganze Ausmaß des tatsächlichen Statusdenkens hatte ich mir (bevor ich hier bei EP -mit 38- einen Partner fand) nie ausgemalt.

Das große Probelm daran ist (jedenfalls aus meiner Sicht) nichtmal dieses Denken selbst, sondern dass die Frauen darüber nie wirklich sprechen und immer irgendwelche anderen, meiste "soft-skin"- Argmente anführen, ob wohl ihnen hierum doch sehr wesentlich auch geht.

Deshalb wußte ich das vorher gar nicht und habe mir über meinen Status vorher nie große Gedanken gemacht. Meine Promotion war mir niemals wirklich wichtig; ich hatte sie so nie genutzt....
 
  • #7
Status war mir noch nie wichtig und deshalb habe ich mich auch lange als "schwierig oder eigen" jedenfalls nicht ganz dazugehörig empfunden. Mittlerweile ist mir auch klar, dass mich dieses aufgesetzte Gehabe langweilt, was man alles können, gesehen haben, haben muss, um "akzeptiert" zu sein. Ich würde nie eine Ausstellung anschauen, die mich nicht interessiert, nur um sagen zu können, ich war da.

Für mich zeigt dieses Statusdenken eine große Unsicherheit. Die Menschen halten sich da an irgendwelchen Werten fest, die irgendjemand festgelegt hat oder die als solide Werte gelten (wie Latein und Altgriechisch :) ). Mit Leidenschaft hat das wenig zu tun. Nur mit Funktionieren. Es ist eine Typfrage und eine Erziehungsfrage. Da spielt das Elternhaus eine große Rolle.

Die Frau, die du suchst, die eine Leidenschaft für irgendetwas hat, gibt es. Aber nicht an jeder Ecke eben.
 
N

nachdenkliche

  • #8
Sehe ich aber genauso! Mir bedeutet Status null! Wer darauf herumreitet, hat sonst nichts zu bieten. Das sind meistens Dünnbrettbohrer. Nicht alle natürlich. Aber ein Handwerker kann genauso menschlich mies sein, wie ein Akademiker und umgekehrt. Ich sehe doch, welchen Menschen ich vor mir habe.
Ob wir alle ETWAS umdenken müssen? Ja, aber ganz gewaltig.
 
  • #9
Du definierst Bildung auf auch deine Art. Wahrscheinlich macht das jeder, weil sich jeder, selbst wenn er dagegen ankämpft, für den Nabel der Welt hält.

Die drei Themen, deren du in deiner Freiheit ( :) ) frönst und die du auch studiert hast, interessieren mich auch und ich würde mich da auch gerne mit dir unterhalten, aber wenn das das einzige ist, worin du dich auskennst, würde ich das eindimensional finden.
Ich bin Ingenieurin, könntest du mit mir ein gewinnbringendes Gespräch über Technik führen ?
Nee, langweilt dich, richtig ?
Wie sieht es mit Medizin aus ? Reisen ? Handwerk ? Hausbauen ? Gartenpflege ? Jura ? Finanzthemen ? Kindererziehung ? Literatur ? Verschwörungstheorien ? ...es gibt so viel, was mich interessiert.
Dich auch ?

Gut, dass du schreibst, dass du gut im Geschäft bist, denn ich hätte, Achtung: Vorurteil, bei deinen Studienfächern, deinem Beruf und der Angabe, dass du in hohem Alter noch promovieren willst ( wozu ? wirst du jemals fertig ?...sowas schießt der geneigten Profilleserin durch den Kopf ) den Typus 'ewiger Student', wohnt lebenslang in einer WG und gefällt sich auf dem klapprigen Opa-Fahrrad vor Augen. Und das wäre in der Tat nichts für mich.

Zur Frage: Status ist mir nicht egal. Ich gebe zu, dass mir ein Partner, der mindestens einen einfachen Universitätsabschluß und ein geregeltes Einkommen hat recht wäre.
Mehr muß nicht ein. Soll nicht sein, gefällt mir nicht.
Einen Vorstandsvorsitzenden mit Riesen-Gehalt brauche ich nicht und erst recht stehe ich nicht auf Anzugträger, die auf Pump einen Schlitten kaufen und mich in ein Restaurant ausführen, in dem man eine Lupe braucht, um das Essen auf dem Teller zu finden.
Ich denke, dass meine Ansprüche gemäß deiner Frage sehr moderat sind.

w 48
 
  • #10
Lieber FS,
ein sehr schöner Thread von Dir und eine ernst zu nehmende Frage. Ich (weiblich) sehe das genau so. Es sind wohl oft die leisen, bescheidenen Menschen (Männlein wie Weiblein), die wirklich etwas können und über einen großen inneren Reichtum verfügen (Leidenschaft und Hingabe für eine Sache). Ich selbst zähle mich zu diesen Menschen und bin nicht narzisstisch genug (Gott sei Dank ;-)), um mich in der Gesellschaft hervor zu tun. Will damit sagen, dass man oft einfach übersehen wird. Du wirst Deine Traumfrau wahrscheinlich da finden, wo Du sie einfach gar nicht vermutest. #1 liefert dazu eine wunderbare Geschichte aus dem richtigen Leben.
Ich bin im Übrigen auch einigermaßen entsetzt über die angebliche Elite bei EP. Hier tummelt sich jeder rum, darauf solltest Du nichts geben ;-). Es sind letztendlich die Charaktereigenschaften, mit denen Du (zu Recht!) nicht klar kommst. Charakter hat nichts mit Bildung zu tun.

Viel Glück und bleibe wie Du bist!!

w 45
 
  • #11
Die meisten Frauen, die ich kennenlerne, suchen einen Mann mit STATUS, nicht mit Bildung, auch wenn sie letzteres immer gern behaupten. Die Bildung wird dann so verstanden, dass man Rechtschreibung beherrscht, Manieren hat und zum Glas Wein nach dem Theaterbesuch einlädt – alles Dinge, die ich nicht mit echter Bildung verbinde.
Auch meine Erfahrung!
Frauen scheinen mir hier oft sogar noch wesentlich materialistischer zu sein als Männer – jedenfalls kenne ich unter Männern viele, die innerlich für ein Thema (etwa Politik oder Lyrik) brennen, während es bei den studierten Frauen oftmals nur aufgesetzt erscheint.
Unterschreibe ich blind, diese Erfahrung machte und mache ich ebenso!
Mir selber ist es vollkommen egal, ob eine Frau studiert ist oder nicht – es geht mir hi
er wirklich um die innere Leidenschaft, ja auch um eine gewisse Bescheidenheit, die in unserer narzisstischen Gesellschaft rar geworden ist. – Wie geht es euch?
Sehe ich genauso, mir geht es ebenso!
Bin ich eine Ausnahme, die etwa schon den Namen »eliterpartner« problematisch findet, weil die TAtsache, sich selber als »Elite« zu sehen, bereits etwas Peinliches anhaftet?
Nein, du bist keine Ausnahme, das ist schlicht einfach so, auch wenn jetzt einige dich angreifen werden, es ist trotzdem so! Schade! Eine solche Frau käme für mich niemals in Frage, beim 1. Date wird diese Frage schon gesichtet und auch sofort gelöst! Für mich erstaunlich wie viele Männer in eine solche Falle laufen, ohne diese überhaupt zu erkennen und zu sehen?!? Letztendlich ist man immer selber schuld für sein Leben, egal in welche Richtung es läuft, positiv wie negativ!
 
  • #12
Die Frage ist doch: Mann, was willst Du ?

Sicher kann Mann sagen "das hübsche blonde Wesen mit dem knackigen Po und den prächtigen Brüsten will ich an meiner Seite haben" - dann tut Mann alles um dieses Wesen an seiner Seite zu haen und ehelicht es irgendwann ... dann kommt der triste Alltag und das Paar läßt sich scheiden; bleibt das Paar zusammen, hat das Paar nur die Altersversorgung des Mannes, wenn nun das hübsche Blonde Wesen keine Beamtin war und auch nicht Mitglied eines berufsständischen Versorgungswerks (Freiberufler) ist. Wer z. B. Rechtsanwalt Steuerberater Arzt Wirtschaftsprüfer o. ä. ist, muß den Beitrag, den er der Deutschen Rentenversicherung Bund einzahlen müßte, an das Versorgungswerk überweisen.

Was im übrigen die Versorgungswerke angeht, so habe ich mich fundiert mit der Bayerischen Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgung befaßt - und da laufen aktuell mehrere Gerichtsverfahren und ich war auch im November in München um das Problem der fortdauenden Niedrigzinsphase und der Biometrieproblematik mit Abgeordneten des Bayerischen Landtags zu besprechen. Kernpunkt ist, daß ich meine, daß unser Versorgungswerk so geführt wird, wie man ein Versorgungswerk nicht führen darf.

Dies hat Rückwirkungen auf die Partnesuche bei EP, denn bei Rechtsanwältinnen und Steuerberaterinnen thematisiere ich das auch im Mailverkehr; auffällig ist dann, daß dann immer ein "Oh, ich habe noch nicht darüber nachgedacht und mich nicht gekümmert" kommt. Bei meiner Fachkenntnis frage ich mich dann, warum das Problem nicht mit der typischen Sachkenntnis eines Steuerberaters oder eines Anwalts erschließbar ist .... und so jemand will ich nicht an meiner Seite haben (es gab Absagen deswegen).

Altersversorgung ist wichtig und auch in der Zeit bis dahin der Beruf. Was macht sie beruflich ? Paßt der Beruf zu mir ? Wie kann man mit dem Beruf leben (Kinder, Bereitschaftsdienste, Schichten) ? Es ist ein Mix aus einer Masse von Kriterien.
 
  • #13
Nun ja…..Status (und hier wäre erstmal eine gründliche Definition von Nöten) Status im herkömmlichen Sinne also ist natürlich zu wenig, wenn es einfach "Geld" und "gesellschaftlich angesehen Position" bedeutet.

Es gibt in akademischen Kreisen auch die berühmten Fachidioten mit denen man kein Gespräch führen kann, weil der innere Reichtum fehlt. Gestern erst wieder erlebt…….nach zwei Minuten setzt ein inneres Gähnen ein einhergehend mit unabwendbarer Raumflucht…….
Und es gibt die anderen, die eine hohe Position, Geld und inneren Reichtum haben. DIE finde ich interessant.
Und die Männer, die "nur" einen inneren Reichtum besitzen? Sehr fein und schön für eine Freundschaft, für eine Beziehung schwierig.

Ich möchte mich nicht als Gönnerin fühlen müssen und möchte das auch nicht meinem Lebenspartner zumuten müssen. Ich suche also die Ausnahme.

Lieber FS, bitte verwechsle nicht Akademiker mit Elite……..
Es gibt Solche und Solche in jeder Gesellschaftsschicht. Deine Enttäuschung über die Akademikerin was den inneren Reichtum und die Bildung über das Fachgebiet hinaus anbetrifft entspringt einer romantischen Vorstellung die sich so in der Realität nicht wieder finden lässt…..

Du suchst eine Ausnahme, die immer eine Ausnahme war……denn die Masse ist eben wie das Wort schon sagt die Masse…..

Status hin oder her.

w
 
  • #14
Bin ich eine Ausnahme, die etwa schon den Namen »eliterpartner« problematisch findet, weil die TAtsache, sich selber als »Elite« zu sehen, bereits etwas Peinliches anhaftet?
Als ich Schüler im Gymnasium war, fühlten sich die meisten Jungs, als ob sie "Elite" wären. Während die Mädchen nur froh waren, dieses Niveau an Bildung zu bekommen.

Auch heute wird der Begriff "Elite" überstrapaziert. Als lediglich eine Abgrenzung vom Proletariat. Auch bei deren Partnersuche. Bloß nicht gesellschaftlich "zu Denen da unten" gehören.

Ich bin relativ frei von Status-Denken, oder gar materialistischen Status-Symbolen. Und erwarte das auch von meiner Partnerin.
Man muß dafür nicht ärmlich leben. Aber auch nicht übertrieben.

Denn der größte Teil der Konsumwelt wird von der Wirtschaft und deren kapitalistische Interessen gesteuert. Was der Konsument dann mit "Status" in Verbindung setzt. In Wirklichkeit ist er nur deren Marionette. So Manches ginge auch einfacher und billiger.
 
  • #15
Die einzige Chance, die ich hier sehe ist die, dass eine Frau selbst erkennt, wie wenig sie über den Tellerrand geschaut hat und begierig darauf ist, mehr zu erfahren. Wenn dann die Neigungen die deinen sind und sie offen ist, sich zeigen zu lassen, was die Welt im innersten zusammen hält, dann hast du das große Los gezogen.
Unglaublich, hier sind Foristen in der Lage jenen Frauen, die die Erkenntnis erlangen, bislang nicht über den Tellerrand geschaut zu haben, zu erklären, was die Welt im Innersten (schreibt man das nicht so?) zusammen hält. Bildung gepaart mit Altruismus. Wo lernt man solche Menschen im RL kennen?
 
  • #16
Ich kann das Gejammere, dass andere ja so furchtbar oberflächlich sind, nicht nachvollziehen, denn ich kenne haufenweise Menschen, die sich künstlerisch oder wissenschaftlich betätigen, sich in Projekten engagieren und mit denen man tolle Gespräche führen kann.

Lieber FS, wenn Du fast nur statusorientierte Frauen kennenlernst, wenn Du fast immer Dates mit weiblichen Wesen hast, die für nichts brennen, dann fährst Du auf einen bestimmten Typ ab, der genau das nicht mitbringt, was Du Dir angeblich wünschst. Weißt Du, was wirklich Dein Problem ist? Die engagierten, kultivierten, spritzigen, leidenschaftlichen Frauen fallen Dir gar nicht auf.

Darum: Hör auf, Dich zu beschweren, und frage Dich lieber, warum Du immer an der falschen Stelle suchst.
 
  • #17
Das was FS schreibt gefällt mir sehr gut, sehe es genauso.

Zum großen Teil suchen Frauen einen Mann mit Status! Kann er das vorweisen, wird er schon Bildung haben, immerhin ist er ja Arzt, Rechtstanwalt oder sonstwas.

Es geben die wenigsten Damen zu, aber hat er Status werden erschreckende Abstriche gemacht ... da kann er gerne unattraktiv sein und charakterliche Eigenschaften an den Tag legen die zum k.... sind.

Ich persönlich wähle lieber den Grubenarbeiter, der mich fasziniert und Charakter hat, als den Mann mit Status und Fachwissen, der sonst nichts bietet außer das er studiert hat - habe ich auch ... Interessiert niemanden
 
  • #18
Als Mann ist mir der Status einer Frau egal, was hier zählt ist nett, jung, schön, unkompliziert, anhänglich.

Allerdings ist mir bewusst, dass einige Frauen Status (Einkommen, Beruf, Titel, Vermögen...) an Männern sexy finden, und es freut mich, wenn dies meine Attraktivität steigern kann.
Im Übrigen bedeutet "Status" nicht nur einen Titel, es heißt auch, dass man sich zusammen teure Urlaube und Restaurantbesuche leisten kann, ohne aufs Geld schauen zu müssen, dass man sich um finanzielle Dinge niemals streiten muss und dass die Frau keine Angst haben muss, bei einer Schwangerschaft nicht unterhalten werden zu können. Status ist also mehr als nur ein Titel und eine Zahl auf dem Konto.
 
A

Ares

  • #19
Formale Ausbildung ist ein Indiz für "Bildung", keine Garantie. Deshalb schaue ich schon auf die Ausbildung und den Beruf, der auch viel über die Lebenseinstellung gerade bei Frauen aussagt.

Status ist wiederum ganz etwas anderes und steht für mich zum Beispiel für die gesellschaftliche Position und "Achtung", die jemand erreicht hat. Mir ist das bei einer Frau nur insofern wichtig, als ich keine Partnerin mit "negativem" Status haben möchte. Hoher "Status" ist mir bei einer Frau völlig wurscht. Für mich persönlich ist es schon ein berufliches Ziel, einen hohen Status zu haben.

Der Begriff "Elite" ist hier überstrapaziert. Solange das einzige Auswahlkriterium für die Anmeldung bei "Elitepartner" die Zahlung eines vergleichsweise hohen Betrages ist, passt der Begriff nicht. Eine Verknüpfung mit einem passenden Kriterium fehlt völlig. "Geldelite", "Bildungselite" und andere "Möchtegern"eliten werden nicht unterschieden.
 
A

Ares

  • #20
...habe ich mich fundiert mit der Bayerischen Rechtsanwalts- und Steuerberaterversorgung befaßt ...
Dies hat Rückwirkungen auf die Partnesuche bei EP, ...
Ein wirklich interessantes und hilfreiches Kriterium für die Partnerwahl. Unterhalten sich Rechtsanwälte und Steuerberater dann beim Date vertiefend fachlich über die Auswirkungen der Niedrigzinsphase? Datet man nochmal, wenn man keinen Konsens hat und heiratet sofort, wenn beide übereinstimmend Widerspruch gegen die einschlägigen politischen Entscheidungen eingelegt haben, weil man dann ein gemeinsames Lebensziel hat?
Genau wegen dem Denken ist mir der soziale Status bei Rechtsanwältinnen ziemlich egal und ich mache lieber einen großen Bogen...
 
  • #21
STATUS ist das Wichtigste bei der Partnersuche überhaupt für die meisten Frauen. Wie naiv muß man als Mann sein, sich einzubilden Frauen würden Männer suchen, die ihnen die Welt erklären?
Promovierte Taxifahrer gibt es wohl genug und so viel ich weiß, sind die nicht unbedingt der Schwarm aller Frauen.
Wohingegen reiche Baulöwen die jüngsten und hübschesten Frauen für sich begeistern können. Das beantwortet wohl die Frage!

Das ist ja wohl auch verständlich, denn Wohlstand bedeutet, weniger Sorgen, weniger Probleme, schönes Wohnen, teure Reisen, tolle Klamotten, bessere Absicherung, Luxus-Krankenversorgung usw.
In einem Luxusauto weint es sich bekanntlich sogar besser als in der U-Bahn.

Es ist natürlich kein Wunder, dass gerade Männer, die wirtschaftlich nicht gerade potent sind sich darüber entrüsten, dass Frauen auf materielle Möglichkeiten achten!

Auch wenn viele Frauen das nicht zugeben (warum wohl?), ist es einfach so, das kann man überall beobachten. Der reiche alte Mann findet noch eine junge Frau, der arme Rentner nicht und ein Hartz4ler kann so gebildet sein wie er will, das interessiert die meisten Frauen nicht, denn für Bildung kann man sich oft nichts kaufen, deshalb hatte früher ja schon der reiche Schweinezüchter bessere Chancen beim anderen Geschlecht als der arme Schulmeister, die galten früher als "Hungerleider".

Es gibt natürlich auch Frauen, die eh kaum ausgehen, kein Interesse an Reisen, teuren Restaurants und Luxus haben. Die in ihrer Mietwohnung zufrieden sind und sich über Philosophen, den Sinn des Lebens u.ä. austauschen wollen, das ist aber garantiert die Minderheit!
 
  • #22
Zwischenmeldung vom FS: Also: Vielen Dank für Eure wirklich guten und differenzierten Kommentare! Jeder Gesichtspunkt, den Ihr äußert, ist für mich nachvollziehbar und einleuchtend, auch wenn ich nicht alles teile. Es freut mich sehr, dass meine Anfrage offenbar einen Nerv getroffen hat – und viele ihre eigenen Vorstellungen, Erwartungen, Gedanken äußern, darunter sogar sehr viel Zustimmendes.
Zu # 8: Ich kann dich beruhigen, ich interessiere mich nicht nur für Politik, Geschichte, Philosphie, sondern auch für die anderen von dir angesprochenen Felder. Selbst für Verschörungstheorien bin ich offen, wenn sie denn einer sachlichen Grundlage nicht entbehren. Ich finde es aber sehr interessant (und meine dies nicht als Kritik!), dass es dir »verdächtig« vorkommt, wenn ein Mann mit Ende 30 promoviert oder vielleicht sogar ein »Oma-Rad« vor sich herschiebe.
Mir selber wäre es ehrlich gesagt vollkommen schnuppe, ob meine Partnerin nicht oder erst mit 70 promoviert, solange sie das aus einer inneren Leidenschaft an einem Gegenstand heraus macht – und nicht, weil sie damit in der Bewunderung anderer punkten möchte. Was das Oma-Fahrrad angeht: Ja, wenn DAS schon für dich ein Ausschlusskriterium is! Ich selber lebe in der Großststadt und habe weder Auto noch iPhone, weil ich es schlichtweg nicht brauche und auch keine Lust habe, mir das aus Status-Gründen anzuschaffen, ohne dass ich jetzt umgekehrt aus meiner »Abstinenz« eine Show mache (was ich genauso albern finde).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #23
@ Salsera: Das mit dem (männichen) »Gejammere« ist ja auch ein Klischee (»Indianer kennt kein Schmerz«), das, so finde ich, gar nicht auf meine Frage passt. Denn ich schildere eine Beobachtung - und frage hier in die Runde, wer ähnliche Beobachtungen macht. A
Zu deinem zweiten Argument: Die Frage ist halt bei all den Leuten, die sich für irgendewas »engagieren«, aus welchen Motiven sie das heraus machen? Ich finde beispielsweise alles, was kulturell zum Hype wird, verdächtig – wie etwa die gegenwärtige Kunst-Begeisterung vieler. Ich finde es fragwürdig, wenn ganze Kolonnen von Menschen in Ausstellungen stürzen und daraus eine Inszenierung, ein Event wird, das womöglich noch mit Sekt und eitlen Selbstinszenierungen begleitet wird. Im Durchschnitt, so hat eine Berechnung ergeben, weilen die Besucher von Ausstellungen etwa zehn Sekunden vor einem Bild – und interessieren sich somit meist nicht für den Geist, aus dem das Ganze entstanden ist. Die heutige Zeit ist ungeheuer aktivistisch und engagiert – aber du merkst bei sehr vielen Leuten, das die Anregung dazu nicht aus dem tieferen Innern kommt, sondern von außen durch Vorbilder und Trends bestimmt ist. Gerade DAS aber suche ich nicht bei einer Partnerin. »Was nur interessant ist, das ist gar nichts.«
 
  • #24
Menschen, die beruflich etwas tun, was sie toll finden und das ihnen auch das verdiente Gehalt einbringt, sind viel angenehmere Zeitgenossen als die, die denken, sie müssten aus irgendwelchen Gründen irgendeinen Beruf ausüben. Wenn man es vom Charakter her KANN, dass man mit einem "Brotberuf" zufrieden ist, ist das was anderes. Solche Menschen können sich ihre innere Erfüllung woanders suchen.
"Brotberuf" kann auch "Professor" sein, allerdings sehe ich hier viele Männer, die das nicht gut verkraften, dass sie nun die Pflichten, die ein Prof hat, erfüllen sollen, dh. das ganze als einen Brotberuf sehen müssten, aber die Erfüllung immer noch zu suchen und zu wünschen scheinen und dementsprechend gefrustet sind.

Die Frage ist, was wünscht man in einer Beziehung. Wenn ich einen Finanzier suche für meinen gewünschten Lebenstil oder wenn ich Frau Doktor werden will, gucke ich auf was ganz anderes, als wenn ich jemanden will, mit dem ich richtig Spaß haben kann. Es schließt sich nicht aus, aber die Suchkriterien sind ja anders.
Ich habe lieber jemanden, dem seine Arbeit Spaß macht, der sich nicht einen halben Meter über anderen Menschen sieht aufgrund irgendwelcher Abschlüsse, der nicht seine Launen an mir auslässt, weil er eigentlich unzufrieden ist mit seinem Beruf, aber denkt, er müsste aus irgendwelchen Gründen diesen Status haben.
Klar muss es Übereinstimmung geben in Interessen, Intellekt, Humor und besonders wichtig, Grad der Selbstreflexion. Dh. nur weil einer Doktor ist, heißt das noch lange nicht, dass er außerhalb seines Fachbereichs Wissen und Weisheit erworben haben muss. Was ich bei einigen aber gesehen habe, ist genau dieses Denken. Sie können andere Menschen nicht mehr auf Augenhöhe sehen, weil sie viel Fachwissen in einem Bereich haben und daraus resultiert ein Statusdenken. Deswegen finde ich solche Menschen als Partner ungeeignet. Sie verkennen einfach die Realität und MÜSSEN für den Erhalt ihres Selbstwertgefühls blind sein dafür, was andere Menschen leisten, können und wissen. Das ist anstrengend, weil man als Partnerin diese Grenzen auch einhalten muss oder es gibt Stress.
 
  • #25
@ Lara. »STATUS ist das Wichtigste bei der Partnersuche überhaupt für die meisten Frauen. Wie naiv muß man als Mann sein, sich einzubilden Frauen würden Männer suchen, die ihnen die Welt erklären?«
Du hast mein Posting missverstanden: Ich wollte nicht einer Partnerin die »Welt erklären«, sondern ich suche eine Partnerin, die sich vorrangig für geistige und kulturelle – wirkliche! – Interessen begeistert und dies nicht unter dem Vorwand des Status tut. Also Menschen, die seelisch für etwas brennen, die leidenschaftliche innere Werte und Interessen verfolgen.
 
  • #26
FS, wer sagt, dass Philosophie, Politik und Geschichte Bildung ist! Viele sehen diese Fächer als leere Luftblasen! Du würdest Dich wahrscheinlich nie mit einem Mathematik oder Chemiker wirklich unterhalten können, weil Dich die Fächer nicht interessieren.

Kaum eine Frau möchte einen Mann wie Robert Geiss haben, dabei haben die Geissens sehr viel Geld.

Ich habe beobachtet, dass gerade Männer sich extrem über Frauen aufregen, wenn die Frau kein schlecht betuchtes Alleswisser haben wollen. Was soll man auch als Frau mit einem Mann der finanziell nichts auf die Reihe gebracht hat! Eine Familie mit ihm kann man nicht gründen.

Die meisten Frauen wollen Männer die von ihrer Intelligenz leben können und nicht nur schlaue Sprüche köpfen können.

Ich denke, Du hast es schon richtig erfasst, was die meisten Frauen suchen. Frauen sind selten solche Trampeltiere und sagen es direkt heraus. Ich will einen Mann der Geld hat. Viele Frauen suchen einen Mann der Finanziel gut da steht, der Manieren hat, sie ab und zu verwöhnt und für die Familie sorgen kann.
 
  • #27
Danke an den FS für das Thema! Wie oft habe ich mir das schon gedacht!?!

Das ist ja wohl auch verständlich, denn Wohlstand bedeutet, weniger Sorgen, weniger Probleme, schönes Wohnen, teure Reisen, tolle Klamotten, bessere Absicherung, Luxus-Krankenversorgung usw.
In einem Luxusauto weint es sich bekanntlich sogar besser als in der U-Bahn.
GENAU! Wenn der Luxus stimmt, wird's schon passen mit dem Partner! Da ist der Charakter erstmal völlig außen vor, denn der Sportwagen vor der Villa macht ja einiges wieder gut!
Sorry, mit so einem materialistischen Getue kann dann die vermeidlichen "Elite" auch gern unter sich bleiben!
 
G

Ga_ui

  • #28
Ich versuche mal an deine Punkte anzusetzen. Mich macht eine hochwertige Rechtschreibung an! Aus meiner Schreiberfahrung mit Männern: Wer gut schreiben kann als Mann, kann auch seine Gedanken gut sortieren. Solche Männer gehen gerne auf alle Fragen der Frau ein, philosophieren gerne, sind tiefsinnig und interessant. Er ist weniger plump, denkt vorher nach, er kann sich höflicher ausdrücken, ihm ist es wichtig, wie er wirkt. Mit Worten kann man verführen und man merkt, ob sich jemand Mühe macht.

Sind wir mal ehrlich: Wir kommunizieren heute zu 90 % nur noch übers Internet oder Smartphone, da finde ich es schon wichtig, dass man eine Frau nicht mit "Hey Baby..." anlabert.

Ich weiß nicht, was du mit sozialer Status meinst? Wer zu sozial ist, der ist ein Herdentier, ein Anpasser, ein Mitläufer, ein Kopfnicker. Politik ist ein Kontrollobjekt, um die Dummen zu beherrschen. In Deutschland gibt es politisch nichts mehr zu bewundern.
Wenn du dich mit Politik und Philosphie beschäftigst, dann müsstest du ja wissen, dass beides im Konflikt steht und sich gegenseitig zu eliminieren versucht.
 
  • #29
Ich muss oft an eine Bekannte denken, die seit jeher nur auf das Bankkonto und den Status eines Mannes geschaut hat. Sie ist jetzt 40, wurde vor 10 Jahren von ihrem steinreichen Mann wegen einer jüngeren verlassen, erzieht die drei Kinder alleine, hat immer wieder Beziehungen mit reichen Männern, die aber nie von langer Dauer sind. Im Grunde ist sie seit 10 Jahren alleine. Oft denke ich, wenn sie auch einem Handwerker/Künstler/Verkäufer eine Chance geben würde, hätte sie größere Chancen glücklich zu werden. Ihre Gier nach Status und Geld kostet sie letztlich das dauerhafte Glück in einer Zweierbeziehung.

Ich selber habe einen Uni-Abschluss und meine beiden "echten" Beziehungen waren (die zweite ist noch) jeweils mit Männern ohne Abitur, die beide auch noch weniger verdienen als ich. Dafür sind beide Männer die liebevollsten und treuesten Seelen, die man sich als Frau wünschen kann. Die erste Beziehung scheiterte an anderen, persönlicheren Dingen. Aber ich fand wieder eine Liebe, noch schöner und wertvoller als zuvor. Und ganz ohne Statusdenken und Gier nach gutem Gehalt. Ich brauche das nicht. Einfach nur Liebe, Glück, Verantwortung, Vertrauen.
 
  • #30
Ich habe schon Probleme mit dem Wort Status!
Einkommen, Bildung, Rang, Job?...Teilt man das so auf, kommt man doch schon wieder zu einer Vielfalt von Unterpunkten! Und die hängen wiederum sehr stark von der Meinung des jeweiligen Befragten ab!
Herr von Hirschhausen stellte mal die Behauptung auf: übrig bleiben dumme Männer und intelligente Frauen! Nach dem Motto, der Oberarzt nimmt zwar die Krankenschwester, die Ärztin aber nicht den Pfleger!
Für die einen stimmt diese Aussage, für andere jedoch nicht!
Und das Leben bzw die Erfahrungen beeinflussen jeden Menschen unterschiedlich!
Ich habe mich früher mit einer absoluten Leidenschaft durch die komplette Weltliteratur gelesen. Seit dem ich Kinder habe, AE bin und natürlich Job...bin ich oft zu müde! Es heißt aber doch nicht, dass ich meinen IQ im Geburtskanal verloren habe!
Ich habe eine wirklich gute Allgemeinbildung aber kein Steckenpferd. Es geht mehr darum, sich einfach gut unterhalten zu können, austauschen, neugierig sein und finde es toll wenn ich einen ähnlichen Partner habe. Augenhöhe heißt für mich auch sich zu ergänzen! Kein Problem, wenn mir ein Geologe die Welt erklärt! Großes Problem, wenn es eben nur um Geologie ginge und er nicht offen für ein anderes Wissen ist. Somit habe ich Akademiker getroffen, die auf hohem Ross saßen aber dann war auch schon Ende oder einen Schreiner der Filme liebte...anspruchsvolle und mit dem man über die geschichtlichen, gesellschaftlichen usw Hintergründe debattieren konnte. Geht auch umgekehrt;-))

Finanzieller Status, wird höchstens von meiner Erfahrung geprägt: Bitte keine Schulden, kann ich mir nicht leisten und wahrscheinlich besser nicht mehr Geld als ich, sonst bekommt wieder ein Herr Angst, dass er ausgenutzt wird.
Ansonsten ist mir Herzenswärme, Humor und ähnliches Freizeitverhalten wichtiger, als jeder Status

Etwas Schubladendenker hat wohl jeder, wichtig ist aber diese nicht zu schließen, sondern neugierig reinzuschauen!