• #31
Ich habe schon Probleme mit dem Wort Status!
Einkommen, Bildung, Rang, Job?...Teilt man das so auf, kommt man doch schon wieder zu einer Vielfalt von Unterpunkten! Und die hängen wiederum sehr stark von der Meinung des jeweiligen Befragten ab!
Herr von Hirschhausen stellte mal die Behauptung auf: übrig bleiben dumme Männer und intelligente Frauen! Nach dem Motto, der Oberarzt nimmt zwar die Krankenschwester, die Ärztin aber nicht den Pfleger!
Für die einen stimmt diese Aussage, für andere jedoch nicht!
Und das Leben bzw die Erfahrungen beeinflussen jeden Menschen unterschiedlich!
Ich habe mich früher mit einer absoluten Leidenschaft durch die komplette Weltliteratur gelesen. Seit dem ich Kinder habe, AE bin und natürlich Job...bin ich oft zu müde! Es heißt aber doch nicht, dass ich meinen IQ im Geburtskanal verloren habe!
Ich habe eine wirklich gute Allgemeinbildung aber kein Steckenpferd. Es geht mehr darum, sich einfach gut unterhalten zu können, austauschen, neugierig sein und finde es toll wenn ich einen ähnlichen Partner habe. Augenhöhe heißt für mich auch sich zu ergänzen! Kein Problem, wenn mir ein Geologe die Welt erklärt! Großes Problem, wenn es eben nur um Geologie ginge und er nicht offen für ein anderes Wissen ist. Somit habe ich Akademiker getroffen, die auf hohem Ross saßen aber dann war auch schon Ende oder einen Schreiner der Filme liebte...anspruchsvolle und mit dem man über die geschichtlichen, gesellschaftlichen usw Hintergründe debattieren konnte. Geht auch umgekehrt;-))

Finanzieller Status, wird höchstens von meiner Erfahrung geprägt: Bitte keine Schulden, kann ich mir nicht leisten und wahrscheinlich besser nicht mehr Geld als ich, sonst bekommt wieder ein Herr Angst, dass er ausgenutzt wird.
Ansonsten ist mir Herzenswärme, Humor und ähnliches Freizeitverhalten wichtiger, als jeder Status

Etwas Schubladendenker hat wohl jeder, wichtig ist aber diese nicht zu schließen, sondern neugierig reinzuschauen!
 
  • #32
Ist es denn wirklich Status (beruflich?) oder vielmehr Einkommen und Vermögen?

Selbst wenn Frauen nicht unmittelbar darauf schauen, mag das doch indirekt einen Einfluss auf die Beziehung haben: Der Taxifahrer ist vielleicht ständig gestresst von ungesunden Arbeitszeiten und daheim gibts mit der Freundin Streit ums knappe Geld. Dann hat die gleiche Frau einen wohlhabenderen Freund, und geht erstmal auf Segeltörn auf den Malediven. Das ist einfach ein anderes Lebensgefühl. Kann es sein, dass mit Status eigentlich das gemeint ist?
 
  • #33
Ich finde es nicht armselig Status zu haben, ich finde es nur armselig Status bei andern zu suchen und diese dann auszuwählen, weil man es selbst dazu nicht geschafft hat.

Bei Frauen, welche einen Mann mit Dr. Titel oder abgeschlossenem Jurastudium favorisieren, hat es selbst wohl dazu nicht gereicht, weder bildungs- noch intelligenzmäßig.

Wenn Frauen sich einen Versorger wünschen frage ich mich, warum sie nicht schon rechtzeitig für ihre eigene Versorgung aktiv wurden?

Status und Vermögen ist nichts negatives und es entspannt, nur sollte man es eben selbst erarbeitet oder selbst haben und nicht bei "Dritten" suchen. Das finde ich das schlimmste.
 
  • #34
Die Bildung wird dann so verstanden, dass man Rechtschreibung beherrscht, Manieren hat und zum Glas Wein nach dem Theaterbesuch einlädt – alles Dinge, die ich nicht mit echter Bildung verbinde.
Danke du sprichst mir aus dem Herzen. Ich selbst bezeichne mich absolut als Rechtschreib und Grammatik Krüppel.Deshalb bin ich doch nicht gänzlich ungebildet. Die die so etwas behaupten können scheinbar nur gut schreiben. Und dann wars das oft. Ein durch und durch Studierter kann in seinen Studienbereichen Sicher die Granate überhaupt sein, aber dennoch eine Hohle Scholle sein. Status hat nichts mit hoher Bildung zu tun. Den habe ich mir hart erarbeitet. Aber ist für mich nur ein Nebeneffekt.
Mir selber ist es vollkommen egal, ob eine Frau studiert ist oder nicht – es geht mir hier wirklich um die innere Leidenschaft, ja auch um eine gewisse Bescheidenheit, die in unserer narzisstischen Gesellschaft rar geworden ist.
Richtig. So sehe ich unsere Gesellschaft auch immer mehr und mehr.
m45
 
  • #35
Ist es denn wirklich Status (beruflich?) oder vielmehr Einkommen und Vermögen?
Ich erlaube mir das Urteil, dass sich der Begriff "Status" sich letztendlich auf für Frau ausreichende finanzielle Potenz bzw. Vermögen des Mannes reduzieren lässt. Sowohl ein Mann in hoher beruflicher Position (von einem dementsprechenden Einkommen ist dann auszugehen) als auch ein berufsloser, unstudierter Millionär dürfte die gleiche Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht ausüben. Wichtig ist nur, dass möglichst viele davon wissen, damit frau sich dann in diesem Glanz sonnen kann, der ausgeübte Beruf ist nebensächlich.

Und so lange sie sich mit ihm in der Öffentlichkeit nicht blamiert, dürfte seine Bildung wohl eher zweitrangig sein.

Für mich als Mann nimmt die "Bildung" (was so manche darunter verstehen kann recht abenteuerlich sein) ebenfalls keinen hohen Stellenwert ein.

Ich brauche eine lebensfähige Partnerin, keine Dame im kleinen Schwarzen und abgespreiztem kleinen Finger, die auf der Vernissage vor zwei Farbklecksen auf einer Leinwand vertieft etwas von "unglaublicher, ätherischer Dichte des Ausdruckes" faselt.
Ebensowenig eine Klassikliebhaberin, die zwar das Köchelverzeichnis von vorne bis hinten auswendig gelernt hat, aber schafft einen verlorenen Auspufftopf zwei Wochen lang zu "überhören".
Oder die Literaturbegeisterte, mit den (je dicker, desto anspruchsvoller) Büchern, die mit jeder simplen Bedienungsanleitung überfordert ist.
(Alles schon erlebt)
 
  • #36
Ersetz doch mal das Wort "Status" durch Attraktivität und dann vertausch die Geschlechter.
Wenn du dich davon frei sprechen kannst, eine möglichst junge, möglichst attraktive, möglichst sexuell deine Wünsche erfüllende Partnerin zu suchen, dann kannst du Anklage gegen die bösen Frauen erheben. Sonst nicht.
 
  • #37
Lieber FS,

gleich und gleich gesellt sich gern und so soll es gerne bleiben.
Mein Augenmerk lag und liegt immer noch auf Herzensbildung und einen gesunden Menschenverstand. Ich liebe die leisen Töne und das, was im Verborgenen blüht, weil es mich anmacht und erhebt. Meine erste Frage ist immer...
.*was treibt dich und wofür brennst du * und wenn ich kein Leuchten in den Augen sehe, macht es keinen Sinn für mich.
 
  • #38
Allerdings ist mir bewusst, dass einige Frauen Status (Einkommen, Beruf, Titel, Vermögen...) an Männern sexy finden, und es freut mich, wenn dies meine Attraktivität steigern kann.
Dann weißt du aber hoffentlich auch, dass deine Frauen kein ehrliches Interesse an dir haben und dich, solltest du aus irgendeinem Grund mal in eine Notsituation geraten (z.B. Krankheit) sofort verlassen würden.
 
  • #39
Ach lieber Fragesteller, in diesem Forum wird gebetsmühlenartig die "evolutionäre Prägung" von Frauen (Status = Macht/"starkes Männchen") und Männern (Optik) mind. einmal pro Monat diskutiert. Online-Dating zementiert diese tatsächlich (?) vorhandene Ausrichtung des Mainstream, es braucht keinen scharfen Geist, um das zu erkennen.
Natürlich gibt es im eigentlichen Sinne gebildete und für geistige Inhalte brennende Frauen, ohne Anspruch auf einen Mann mit 80k und mehr Nettoeinkommen p.a.
Mache doch einfach schon in deinem Profil deutlich, wonach du suchst. Davon abgesehen findest du diese Frauen vermehrt bei kulturellen Veranstaltungen (Lesungen) und im ehrenamtl. Engagement etc.
An deiner Stelle würde ich mich weniger auf die Diskussion dieses alten Huts an Thema in Mainstream-Medien konzentrieren, sondern die Suche verfeinern.
Der Mann meines Lebens hat übrigens keinen hohen Status, dafür bringt er vieles von dem mit, was du aufgezählt hast.
[mod]
w
 
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  • #40
Lieber FS,
das soll wohl mal wieder ein Lästerthread werden.

jedenfalls kenne ich unter Männern viele, die innerlich für ein Thema (etwa Politik oder Lyrik) brennen, während es bei den studierten Frauen oftmals nur aufgesetzt erscheint.
Komisch, dass ich nur genau das Gegenteil kenne.
Ich besuche in meiner knappen Freizeit Kunstkurse, nutze freie Atelierstunden bei verschiedenen Künstlern, um gemeinsam mit ihnen Dinge auszuprobieren, gehe zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen, ins Programmkino und Theater - überall liegt die Frauenquote zwischen 80-90%. Männer sind kaum wahrnehmbare Randerscheinung. Soviel zum Thema Bildung und Interessen von Männern jenseits des innerlichen Brennens, auch von Männern mit Abitur und Studium und das weiß jede(r), der nicht nur rumtextet sondern hingeht.
Bei den teilnehmenden Frauen hat zwar die Mehrheit Abitur und Studium, es finden sich unter den Älteren aber etliche, die in ihrer Zeit keine Chancen auf schulische Bildung hatten und ihr Leben trotzdem nutzten, sich geistig zu entwickeln.

Ich gehe nicht auf Häppchen-Shows, weil diese fast immer inhaltsleer sind. Da hast Du eine Männerquote von nahezu 50%, weil es um Netzwerkbünde und to be seen geht, nicht um echtes Kunstinteresse. Da sind die wirklich gebildeten Frauen in der Unterzahl und die Dekofrauen an der Seite dieser Männer. Ist ok haben die Männer sich so ausgesucht.

Die einzigen kulturellen Veranstaltungen, bei denen Männer gut vertreten sind, sind Kabarett, Poetry-Slam, Jazz, vermutlich auch Rockmusik, wenn man sie als Kultur zählen will. Letzteres weiß ich nicht, weil ich nicht hingehe. Der Rest sind keine Annahmen sondern jahrelange Erfahrungen.

Natürlich lege ich als Frau wert auf den Status eines Mannes - zumindest auf soviel, wie ich selber habe.
Wenn er eine formal hohe Bildung hat, muss er ziemlich dumm sein, wenn er das nicht auch in beruflichen Erfolg und sozialen Status umsetzen kann. Dumme Menschen habe ich nicht so gern in meinem Umfeld - als Partner schonmal garnicht. Den Fehler habe ich einmal gemacht und draus gelernt.
 
  • #41
Ein Ex von mir hatte als Consultant auch gutes Geld, das machte ihn aber leider weder attraktiver noch charmanter noch besser im Bett!
 
A

Ares

  • #42
Wenn Frauen sich einen Versorger wünschen frage ich mich, warum sie nicht schon rechtzeitig für ihre eigene Versorgung aktiv wurden?
Das frage ich mich auch. Ich finde es auch ein wenig armselig, wenn Frauen (Männer natürlich genauso) "Status" schreiben, ausschließlich Geld meinen und dieses nötig haben, um den mangelnden eigenen "Status" auszugleichen. Mir scheint genau das aber bei relativ vielen Frauen der Fall zu sein. Und die möchten dann eben doch mangelnden Status mit nettem Äußeren ausgleichen. Das ist einfach die Erfahrung, die Mann macht, auch wenn Frauen hier im Forum das beklagen.
Auch die Frauen mit "Status" suchen sich oft einen Mann, der wiederum einen höheren solchen hat...
 
  • #43
Dann weißt du aber hoffentlich auch, dass deine Frauen kein ehrliches Interesse an dir haben und dich, solltest du aus irgendeinem Grund mal in eine Notsituation geraten (z.B. Krankheit) sofort verlassen würden.
Naja FS! An welchen Frauen bist Du interessiert? An den dicken unattraktiven, denn das sind meistens die netten lieben Frauen, die es auch nicht so eng sehen, wenn der Mann wenig hat.

Du hast hier eine Frage gestellt und bist jetzt sauer auf die Antworten.

Mit einem wohlhabenden Mann lebt es sich leichter und schöner.
 
  • #44
es finden sich unter den Älteren aber etliche, die in ihrer Zeit keine Chancen auf schulische Bildung hatten und ihr Leben trotzdem nutzten, sich geistig zu entwickeln.
..... das ist entscheidend, alles andere ist interessantes und nettes Beiwerk. Um sich geistig zu entwickeln, bedarf es eines inneren Antriebs, einer entsprechenden Lebenseinstellung und die tägliche Hygiene des Geistes. Aus einem gepflegten und entwickelten Geist ergeben sich Lebenseinstellungen, Interessen, Vorlieben und Bedürfnisse, die nicht dazu dienen, zur Elite zu gehören, sondern sich zu zeigen und zu offenbaren.
Es ist keine Schande, ein Studium, einen entsprechenden Beruf und Geld zu haben. Es ist aber eine Schande, seine Herzensbildung verkümmern zu lassen und sich vorwiegend auf seinen Status zu verlassen.
 
K

KG XS

  • #45
und warum soll eine Frau ohne "Status" nicht einen Mann suchen mit "Status"? Wenn sie merkt, dass sie ohne große Probleme einen solchen haben kann.
Eine Frau ohne "Status" hat ja auch Gründe, warum sie eben diesen nicht hat. Und außerdem gibt es Massen an andern Eigenschaften von Menschen, die anziehend wirken können, als der sogenannte Status.
Um auf die Ursprungsfrage zurück zu kommen, mir ist Status recht, weil damit in aller Regel auch ein gutes Einkommen einher geht. Mein vorletzer Freund hat sich gerne von mir aushalten lassen. Dabei habe und hatte ich die Mittel gar nicht dazu.
Danach habe ich beschlossen, dass ich mich erst ab einem bestimmten Einkommensbereich auf einen Mann einlasse. Dass sich seither genügend solcher Männer für mich interessierten liegt sicherlich nicht nur an mir, sondern an der Stadt in der ich lebe und den Hobbies denen ich nachgehe.
 
  • #46
Ich finde es auch ein wenig armselig, wenn Frauen (Männer natürlich genauso) "Status" schreiben, ausschließlich Geld meinen
Die Frauen machen das nur, weil sie bei ausreichend vielen Männern damit erfolgreich sind. Warum klagen Männer nun darüber?
Die Frauen werden beruflich erfolgreicher und wollen anders als Männer seltenst einen Partner an der Seite, der ein attraktiver Loser ist, insbesondere wollen sie das nicht, wenn sie schonmal einen Loser-Partner hatten, der sich in der Beziehung über sie erheben wollte durch Abwertungen.

Mir reicht Status (was immer das sein mag) auf meinem Niveau, meint einen Mix aus Bildung, Interessen, Einkommen, Beruf und Lebensstil. Andere Frauen wollen mindestens ihr Level oder mehr, wenn der Mann nicht so attraktiv ist oder sie besonders attraktiv sind.

Ich erlaube mir das Urteil, dass sich der Begriff "Status" sich letztendlich auf für Frau ausreichende finanzielle Potenz bzw. Vermögen des Mannes reduzieren lässt. Sowohl ein Mann in hoher beruflicher Position (von einem dementsprechenden Einkommen ist dann auszugehen) als auch ein berufsloser, unstudierter Millionär dürfte die gleiche Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht ausüben.
Sorry, aber diese antiquierte Ansicht eines frustrierten Mannes gilt doch nur für einen ganz bestimmten Frauentyp, nach dem Männer gieren, ihn aber wegen unzureichendem Einkommen nicht für sich gewinnen können.

Ich habe studiert, bin beruflich engagiert und habe dementsprechend ein Einkommen, von dem ich so leben kann, wie ich leben will. Ich liebe meinen Job, Kunst und Kultur, interessiere mich für Politik usw. Was soll ich mit einem prolligen Millionär? Mit dem würde ich selbst bei Dunkelheit nicht auf die Straße gehen, weil er mir peinlich wäre und ich ihn nicht 2 Minuten in meinem Umfeld ertragen könnte.

Würde sich ein feingeistiger, attraktiver Millionär finden - hey, warum nicht? Was soll schlechter an ihm sein, als an einem Mann mit den gleichen persönlichen Eigenschaften?

Die wenigsten formal hochgebildeten Männer bringen selber mit, was der FS hier thematisiert. Die überwiegende Mehrheit sind Fachidioten mit einem ganz schmalen Interessenspektrum, seltenst in dem Bereich, den der FS benennt.
 
  • #47
Bei einigen Postern glaube ich, herauszulesen, dass sie der Meinung sind, man müsse sich zwischen dem guten ( netten, gebildeten Nichtakademiker, der gut aussieht, warmherzig und treu ist ) und dem anderen ( reichen, häßlichen, alten Unternehmer, der seine Frau austauscht, sobald sie 30 wird ) entscheiden.
Als ob entweder das eine oder das andere existieren würde.

So wie auch öfter, eher in anderen Threads, geäußert wird, eine Frau könne entweder langbeinig, vollbusig und blond ODER gebildet, warmherzig, intelligent und treu sein.

Die Haarfarbe, die Körbchengröße und die Länge der Beine sind aber nicht genetisch mit der Intelligenz gekoppelt, weder direkt noch reziprok.

Genausowenig wie es einen Zusammenhang zwischen dem Geldbeutel und dem Aussehen oder dem Verhalten bei Männern gibt.
Klar haben wir alle den Kotzbrocken wie Geiß im Kopf, aber ist das nicht eine Ausnahmeerscheinung, die genau deswegen soviel Unterhaltungswert besitzt, dass er sogar im Fernsehen sein darf und andere Leute sich das vermutlich sogar ansehen ?

Mein Ex-Mann ( Kindesvater ) hatte nichts, konnte nichts und war nichts außer Schmarotzer. Und war trotzdem weder warmherzig noch treu.
Mein Freund hat viel, kann fast alles, sieht gut aus und ist trotzdem der liebste Mann, den ich kenne.

Ich empfehle, die Vorurteilsschubladen zu schließen.

w48
 
  • #48
Lieber FS,
Ich mag deinen ersten Post unheimlich gut. Aber irgendwie.. kommst du mir ein wenig arrogant herüber in deinem zweiten Post.
Die heutige Zeit ist ungeheuer aktivistisch und engagiert – aber du merkst bei sehr vielen Leuten, das die Anregung dazu nicht aus dem tieferen Innern kommt, sondern von außen durch Vorbilder und Trends bestimmt ist. «
Hier habe ich nämlich den Eindruck, du schwingst dich hoch zur zentralen Beurteilungsstelle, wer es ernst meint mit seinem Engagement und wer nicht.
Was erdreistest du dich zu wissen, wie es tief drinnen im anderen aussieht? Hast du den Röntgenblick für "echte" Gesinnung?
Was hindert dich daran, zu denken: "Ich bin einer von vielen Menschen, die sich engagieren und denen Aktivismus wichtig ist. Ich akzeptiere, dass manche dies auf andere Weise tun als ich. Ich bin tiefsinnig und leidenschaftlich.. und andere sind es wohl auch."
Das finde ich eben auch ein bedauerlicher Aspekt unseres Zeitgeists.. wir sind so oft kleinlich und neidisch. Wir loben das Engagement und Interesse, auch die Erfolge unserer Mitmenschen nicht, wir mäkeln daran herum, um uns selbst besser zu fühlen.
Ich kenne dieses Kleinliche, keine Frage. Aber ich glaube, es macht mich eben in solchen Momenten ganz und gar nicht tiefgründig, wenn ich auf meine Zeitgenossen herabsehe und denke ich sei so ach-gar-nicht-Mainstream. Das stetige Sich-absetzen-wollen ist eine Form des Individualismus, die der Egozentrik entspringt und unsere Gesellschaft im Grunde in kleinsten Grabenkämpfen erstarren lässt, ohne Momentum. Die Zusammenarbeit und Kooperation, gegenseitige Ermutigung und Wertschätzung würden uns weiter bringen.

Mod: Bitte kommen Sie zum eigentlichen Thema zurück.
 
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  • #49
Eine Ex-Bekannte von mir suchte "damals" per Anzeige in einem renomierten Business-Magazin den "Manager" mit Abi, Dr.Titel, stetigem beruflichem Erfolg etc. Sie selbst hatte nichts dergleichen erreicht, sah nur sexy aus und das war es auch schon.

Sie trieb sich damals auf der Uni "herum" ohne Studentin zu sein, weil sie glaubte da einen entsprechenden intelligenten und erfolgreichen Typen zu angeln.

Um es kurz zu machen.
Ein Mann aus dem renomierten Businessmagazin hatte sie tatsächlich gedatet. Als er erfahren hatte, dass sie beruflich nichts auf die Reihe bekam, weder Abi, noch Studium, nur ein sexy Aussehen hatte fragt er sie glatt: Warum sie denn diese Ansprüche an Männer stellte, selbst aber dafür nichts geleistet hätte, weder Abi geschafft, noch berufliche Karriere noch eine eigene Unabhängigkeit? Er verließ sie mit den Worten, sie sollte mal erwachsen werden und vor allem ihre Ansprüche Männer den eigenen angleichen. Für ihn wäre sie ein NOGO.

Tchja, sorry, aber auch sexy Frauen, kann es so gehen.
Sie erzählte mir damals von diesem Date. Heute ist sie geschieden, sie hat tatsächlich auf der Uni was aufgetan, einen Dr. in Betriebs- und Volkswirtschaft, nach 10 Jahren wurde der Mann ein Alkoholiker und wurde ihr gegenüber körperlich aggressiv. Heute lebt sie mit ihren beiden Kids quasi unterm Dach bei den ältlich gewordenen Eltern.

Hm....
 
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G

Ga_ui

  • #50
Warum vertreibst du dir deine Zeit unter diesen oberflächlichen Akademikerinnen, wenn es dir nicht passt? Du bist ja dann selber nicht besser, wenn du dich in solchen Kreisen aufhälst, und bist damit auch nur ein Mitläufer dieser Gesellschaft, also ein Niemand!
Deine Stärke, dein Anssehen definiert sich ausschließlich durch Akademiker sein + einen gutbezahlten Job haben. Was kannst du noch?
Wenn das alles ist, dann bekommst du eben genau das Abbild an Frau wieder. Deinen Spiegel sozusagen. Oberfläche, nutzloses Geld, einen hoch angesehen Job, den man in Wirklichkeit hasst, vermutlich noch von den Eltern aufgedrückt. Gibt es zu: Es ist doch gar nicht dein Leben, das du da lebst, und was du wirklich willst!

Status? Mir ist wichtiger, ich habe einen Partner, der in dem aufgeht, wofür er lebt, als möglichst viel Geld anzuschäffeln. Das Laster für das viele Geld ist nämlich viel größer. Man verkauft seine Seele damit und verklavt sich selber.

Du scheinst deinen rechten Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben. Das ist alles.
Wer zum Akademiker aufsteigt, dem ist es nicht wichtig, seinen Leidenschaft und Seelenheil nachzugehen, ihm ist wichtig, er kann seine Rechnung bezahlen, und gut leben mit seinem Geld. Wer mit weniger oberflächlichen Menschen zu tun haben will, muss ganz woanders suchen und erstmal seine oberflächliche Einstellung ablegen, sonst ist man woanders auch nicht erwünscht.
 
  • #51
Status ist insofern wichtig, als dass man durch seine Partnerwahl seinen Status eher verbessern als verschlechtern will.
Wenn ein Mann intelligent ist, muss er nicht unbedingt studiert haben.
Mir ist neben Attraktivität, Wortwitz und Charme wichtig, dass ein Mann genug Geld verdient. Deutlich asugedrückt- ich weiß!
Dann soll er lieber nicht studiert haben, aber gut verdienen, auch wenn mir ein Studium eigentlich wichtig ist.
Aber ich hatte jetzt 2 Männer näher kennengelernt, die wenig Geld hatten und das ist auf die Dauer einfach nur nervig, weil man dauernd auf den Schmalverdienst seines Begleiters achtgeben muss. Und die wohnten auch nicht so schön.
Ich möchte auch bei meiner Urlaubs- und Restaurantwahl nicht auf den klammen Geldbeutel meines Partners achten müssen und Männer, die sich regelmäßig einladen lassen, finde ich peinlich und unmännlich. Nicht, dass ich nicht auch mal einlade, aber es sollte sich die Waage halten.
So gesehen möchte ich einen Mann, dem sein Beruf erstens wirklich Spaß macht, der ein aktives Leben hat und einen netten Freundeskreis (schlimm sind auch sozial verarmte Menschen), der gute Umgangsformen hat und sich anzuziehen weiß... und der der lockeren Konversation mächtig ist. Small Talk ist auch wichtig.
Gesellschaftsfähig muss auch sein. Und er muss eben so viel verdienen, dass wir uns eine gemeinsame Zukunft aufbauen können.
 
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  • #52
Das frage ich mich jetzt auch. Die Welt ist voll von solchen Konstellationen. Mit einigen Ausnahmen. Männer sind in der Mehrzahl in Führungspositionen. Männer müssen keine Babypause einlegen.Und und und.... Das war immer so. Früher vor 50 Jahren noch extremer als heute. Und? Wen juckt es? Mich nicht. Mir geht es doch um die Frau und den Menschen. Warum werden Menschen immer mehr und mehr so berechnend. 8 Mrd. Menschen schon auf dieser Erde, aber die Menschlichkeit nimmt immer mehr ab. Schon komisch.
m45
 
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  • #53
Status ist insofern wichtig, als dass man durch seine Partnerwahl seinen Status eher verbessern als verschlechtern will.
Was hat das mit Partnerschaft zu tun?
Aber ich hatte jetzt 2 Männer näher kennengelernt, die wenig Geld hatten und das ist auf die Dauer einfach nur nervig, weil man dauernd auf den Schmalverdienst seines Begleiters achtgeben muss.
Was ist das denn? Ich hatte zwei Frauen in meinem Leben. Meine Exfrau und meine heutige Liebe. Wenn dies einfach nur Frauen wären mit denen ich mein Kontostand hätte vergleichen müssen, hätten beide bei weitem kein Land gesehen. Aber. Es waren/sind meine Frauen/Partnerinnen. Mein Geld ist ihr Geld. Es gibt kein mein und Dein. Es gibt bei mir " nur" ein uns oder gar nichts. Deshalb hatte ich nur zwei Frauen und nicht wie viele andere " zig" Partner. Und muss mir nicht mein Kopfzerbrechen, ob mein Partner mir was wegnehmen will. Er/Sie gibt mir. Nur, andauernd und Ständig. Alles andere ist doch furchtbar. Ständig in Angst leben oder rechnen zu müssen bei dem eigenen Partner.
m45
 
  • #54
@neverever : Es ist ein Unterschied, ob du ein Mann bist oder eine Frau.
Und nein, es konnte sich meinerseits keine Liebe entwickeln. das lag nicht nur am mangelnden Status und Einkommen, aber auch!
Die Männer hatten aber auch sonst wenig auf der Pfanne. Wenn ein Mann um die 40 eine jämmerlich eingerichtete Wohnung hat, dazu nicht kochen kann und einen Beruf hat, der ihn nicht wirklich ernähren kann, dass macht das eben wenig Eindruck. Anfangs dachte ich auch, das sei oberflächlich und würde nicht stören, aber im Alltag störte es enorm.
Ich denke, dass sich deine Partnerinnen ganz anders eingebracht haben. Ich hatte dagegen eher das Gefühl, einen Studenten an der Backe zu haben, dem ich sein Frühstück morgens machen muss. Da waren doch schon noch mehr Defizite, aber deshalb blieb mir das eben in unangenehmer Erinnerung. Ein Mann der Tat kann um die 40 kochen und hat einen Beruf, der ihn erfüllt und der ihn ernährt, so dass er sich eine schöne Wohnung leisten kann und nicht Lügen und Ausreden braucht, damit er nicht in die Verlegenheit kommt, seine Freundin einladen zu müssen.
Naja - außerdem taten sie erst so, als ob alles kein Problem sei finanziell.... vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn sie von Anfang an ehrlich gewesen wären... !?
 
  • #55
Und die möchten dann eben doch mangelnden Status mit nettem Äußeren ausgleichen. Das ist einfach die Erfahrung, die Mann macht,
Tja, FRAU macht dagegen die Erfahrung, dass die Mehrzahl der Männer dermaßen einfach gestrickt ist (auch diejenigen, die sich für besonders schlau halten), dass sie einer schönen Frau nahezu alles verzeihen. Charakterliche Defizite, mangelnde Bildung etc.. Frauen würden sich nicht so, wie du es beschreibst, verhalten, wenn sie nicht gemerkt hätten, wie viele Männer nach wie vor auf diese Masche anspringen. Warum also beschweren sich Männer über weibliche Verhaltensweisen, die sie selbst fördern?!
Häufig beklagen sich die Herren ja auch, dass schöne Frauen sooo zickig und arrogant sind, tja, warum wohl? Weil sie gemerkt haben, dass sie es sich erlauben können und trotzdem noch genügend hormongesteuerte Bewunderer um sich scharen können.
 
  • #56
Die Frage ist halt bei all den Leuten, die sich für irgendewas »engagieren«, aus welchen Motiven sie das heraus machen? Ich finde beispielsweise alles, was kulturell zum Hype wird, verdächtig – wie etwa die gegenwärtige Kunst-Begeisterung vieler.
Ich meine nicht irgendeinen Hype, sondern echte Begeisterung, Engagement z. B. für andere. Frauen, die brennen, gibt es reichlich, und von daher frage ich mich, warum Du genau diese nicht kennenlernst. Vielleicht ist Dir ausgerechnet dieser Frauentyp nicht sexy genug; irgendeinen Grund muss es ja geben, dass Du nie Frauen kennenlernt, die intensive Leidenschaften pflegen.
 
  • #57
Lieber FS, wenn Du fast nur statusorientierte Frauen kennenlernst, wenn Du fast immer Dates mit weiblichen Wesen hast, die für nichts brennen, dann fährst Du auf einen bestimmten Typ ab, der genau das nicht mitbringt, was Du Dir angeblich wünschst. Weißt Du, was wirklich Dein Problem ist? Die engagierten, kultivierten, spritzigen, leidenschaftlichen Frauen fallen Dir gar nicht auf.

Darum: Hör auf, Dich zu beschweren, und frage Dich lieber, warum Du immer an der falschen Stelle suchst.
Sehr guter Beitrag!
Habe auch das Gefühl, dass viele Männer genau die Frauen bevorzugen, die eben Status suchen und die eben materialistisch sind.
Viele Männer wollen eine gut gestylte Frau, sagen aber, sie soll möglichst "natürlich" sein, verrenken sich dann aber bei der Frau den Hals, die sicherlich 2 Stunden Styling hinter sich hat und sowieso den Großteil ihres Lebens nur mit ihrem Aussehen beschäftigt ist und abends keine Kohlenhydrate isst.
Wenn man(n) eine Frau möchte, die auf Status und materielle Werte keinen Wert legt, dann sollte man(n) eventuell mal selber Wert auf weniger Oberflächlichkeit legen.
Wenn man(n) auf Frauen steht, die in ihrem Missonikleidchen mit leicht glätteisen-gelockter Mähne und den Design-Wildlederstiefelchen im schicken Wagen zum Nobelitaliener abgeholt werden will, ist es kein Wunder, wenn sie die Nase rümpft, wenn ER zu wenig bietet.
Dann sind auch nicht ALLE Frauen materialistische Miststücke, sondern ihr bevorzugt eben diese... wahrscheinlich vor allem aus optischen Gründen... ist ja auch eine Trophäe, so eine teuer aussehende Frau ;-)
Viele Männer sehen gar nicht, ob eine Frau schön oder (nur) gut gestylt ist. Letztere sind tendenziell eher anspruchsvoller...
Man(n) sollte sich gleich zu Anfang überlegen, ob er selber auch zu der Frau passt... :)

Es gibt so viele coole inspirierende tolle Frauen, die aber erst im Gespräch oder auf den 2. Blick wirklich interessant werden. Aber die werden von Männern oft übersehen.
 
N

nachdenkliche

  • #58
Das frage ich mich jetzt auch. Die Welt ist voll von solchen Konstellationen. Mit einigen Ausnahmen. Männer sind in der Mehrzahl in Führungspositionen. Männer müssen keine Babypause einlegen.Und und und.... Das war immer so. Früher vor 50 Jahren noch extremer als heute. Und? Wen juckt es? Mich nicht. Mir geht es doch um die Frau und den Menschen. Warum werden Menschen immer mehr und mehr so berechnend. 8 Mrd. Menschen schon auf dieser Erde, aber die Menschlichkeit nimmt immer mehr ab. Schon komisch.
m45
Von Dir, lieber neverever können sich viele, nicht alle Menschen, eine megadicke Scheibe abschneiden! Du hast Status im Herzen :) Das ist es, was zählt! Mit Status im finanziellen und beruflichen Sinne habe ich auch mal schlechte Erfahrungen gemacht (Der Vater meines Sohnes, der ist bis heute geizig, auch im Herzen). Mein letzter Ex hatte mir die Karten auf den Tisch gelegt als er in die Privatinsolvenz ging. Das war das einzig ehrliche daran. Ich dachte auch "Mein Geld ist Dein Geld und gab es ihm"...und fand nichts dabei. Das hat sich bis jetzt auch nicht geändert. Nun ist er da bald raus und wollte mich dann nicht mehr. Nicht so tragisch...so viel zu Status. Nur auf Herzensbildung kommt es an, sonst NICHTS!
 
  • #59
Ich besuche in meiner knappen Freizeit Kunstkurse, nutze freie Atelierstunden bei verschiedenen Künstlern, um gemeinsam mit ihnen Dinge auszuprobieren, gehe zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen, ins Programmkino und Theater
Das geht als besuchen kultureller Veranstaltungen durch, hat aber mit Bildung wenig zu tun. Sich Bilder anzusehen und sich Musik anzuhören, oder Filme in Fremdsprachen anzusehen bildet nicht. Sich neben Kunst zu stellen macht nicht zum Künstler, viele Therapien gemacht zu haben nicht zum Therapeuten.
Ich habe um Damen, die ähnliche Aufzählungen bei Freizeitaktivitäten hatten, immer einen riesen Bogen gemacht. Es hat schon einen guten Grund, warum bei gewissen Aktivitäten eine so hohe Frauenquote zu finden ist. Wahrscheinlich, weil das Ganze nach unendlich viel Spaß klingt.
 
  • #60
ist ja auch eine Trophäe, so eine teuer aussehende Frau ;-)
Ja viele Männer fliegen gerade auf solche Frauen aber können nicht 1 und 1 zusammen rechnen. Frauen die so aussehen, wollen meisten dementsprechend behandelt werden aber kaum ein Mann kann oder will sich so eine Behandlung der Frau leisten. Dann werden alle Frauen, auch die die nicht so aussehen, über einen Kamm geschert und gesagt; Frauen sind alle gleich.

Der FS sucht eine Frau, die es ihn in der Hose jucken lässt aber auch ihn intellektuell stimuliert. Diese Frauen, die ihn in der Hose reizen, haben auch Leidenschaften und können sich für etwas begeistern - es ist alles was ihre Schönheit verbessert oder sie länger erhält.