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  • #1

Wie wichtig ist Übereinstimmung im Musikgeschmack für Harmonie in der Beziehung?

In meiner letzten Beziehung war besonders, dass wir beide dieselbe Musik liebten, ohne Ausnahme. Es war vorhersehbar, wenn ich ein neues geniales Lied entdeckte, dass er es auch mögen würde und umgekehrt. Die Übereinstimmung zog sich durch viele Lebensbereiche. Habt Ihr in Euren Beziehungen beobachtet, dass ein ähnlicher Musikgeschmack zu mehr Harmonie der Partner beiträgt, bzw. Unterschiede sich auch auf andere Ebenen der Beziehung zu mehr Spannungen führen - vielleicht, weil dahinter grundlegende charakterliche Unterschiede stehen?
 
  • #2
Eigentlich ist mir der Musikgeschmack völlig egal, solange alles im Normalbereich liegt. Ich bin nicht so fokussiert auf Musik.

Gewiss gibt es Personen, für die Musik über alles geht, und denen der Musikgeschmack dann umso wichtiger ist.
 
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  • #3
Mir ist Musik (ausser selbstgemachte) sehr unwichtig. Ich höre selten Musik und mir gefällt Vieles (bis auf Techno und Rap). Selbst im Auto höre ich lieber Text-Sendungen im Deutschlandfunk oder gar nichts. Ich mag Stille sehr gerne.

Insofern ist mir der Musikgeschmack meines Partners völlig egal, wenn er nicht meint, mich stundenlang mit Techno beschallen zu müssen.
Ich würde mich aber freuen, wenn mein Partner Musik mag und auflegt, ich selbst bin zu desinteressiert, mir eine Sammlung anzuschaffen oder für mich Musik spielen zu lassen. Ich hatte einen solchen Partner mit High-End-Stereoanlage und riesiger Platten- und CD-Sammlung. Aber an der Beziehungsqualität hat das weder im Positiven, noch im Negativen etwas verändert.

Würde mich aber interessieren, wie alt der/die FragestellerIn ist, dass Musik eine solche Wichtigkeit hat?

w, 49
 
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  • #4
Das ist mir so was von egal! Es sei denn, es handelt sich um einen Menschen, der den ganzen Tag laut Musik hört, die womöglich überhaupt nicht mein Fall ist, Hip Hop oder Dark Metal.
Ich schränke mal meinen ersten Satz ein: Leute, die Schlager oder Volksmusik hören oder deren Musikgeschmack sich seit dem 15. Lebensjahr nicht weiterentwickelt hat, finde ich uninteressant.
 
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  • #5
Meine jetzige Verehrte ist vollkommen auf Klassik eingestellt, während ich auch schon mal auf ein Heavy-Metal-Konzert gehe (dann natürlich nicht mit ihr), aber ich spiele auch zwei Instrumente und gehe auch gern in die Oper. Darüber hinaus haben wir aber so viele andere Vorlieben, Gemeinsamkeiten und Interessen, dass ein völlig übereinstimmender Musikgeschmack gänzlich nebensächlich ist, wir hatten beide nicht ein einziges Mal den Gedanken, dass das irgendwie unsere Harmonie stören könnte.
 
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  • #6
Ja, ich (w 49) denke, dass der "Musickgeschmack" viel über die charakteriche Eigenschaften verrät. Aufgrund der hohen Gemeinsamkeiten in vielen Lebensbereiche kann ich mir dann gut vorstellen, dass mein Partner und ich mit hoher Wahrscheinlichkeit das "neue geniale Lied" mögen werden. Der ähnliche Musikgeschmack trägt zu mehr Harmonie in einer Beziehung bei, weil die ähnliche Musikrichtung für uns spricht, über unsere Gedanken und Gefühle spricht, die wir dem Anderen nicht mitteilen kann. Die ähnliche Musikrichtung sehe ich als eine Brücke zwischen unseren Köpfe und Seelen!
 
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  • #7
Ist doch ganz einfach: Wenn die Musik im Leben eines Menschen eine sehr große Rolle spielt, ist es wichtig, dass der Partner möglichst mit ihm übereinstimmt.

Wenn einem Menschen Musik nichts bedeutet, wird es wohl gleichgültig sein, ob man bezüglich des Musikgeschmacks übereinstimmt.

Ich konnte mit einem Mann, der klassische Musik nicht liebt und nicht versteht, nie für längere Zeit zusammen sein, weil die Musik ein wichtiger Lebensinhalt für mich und meine Familie ist und den größten Teil meiner Freizeit beansprucht. Ich wende viel Zeit und Geld für Opernreisen auf, was sollte ich da mit einem Partner, der Metal oder Hard Rock hört? Mein jüngster Sohn wird Dirigent, mein ältester Sohn singt in einem halbprofessionellem Chor, in unserer Familie wird viel musiziert, jeder spielt mindestens ein Insturment - wie würde sich da ein Partner fühlen, der nicht einmal Noten lesen kann? Und für mich wäre es eine Qual, wenn ich Florian Silbereis hören müsste - allerdings liebe ich aus sentimentalen Jungenderinnnerungen auch Roy Black und die Beatles, daher muss mein Partner da sehr tolerant sein :).

w54
 
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  • #8
Prinzipiell ist es mir egal, welchen Musikgeschmack mein Partner hat. Ich liebe Musik zwar sehr, aber mir sind andere Dinge in der Beziehung wichtiger. Mein Partner spielt Rockmusik in einer Band, obwohl mir Rock nicht so sehr gefällt, ich die Musik aber nicht total abschreckend finde. Solange er nicht den ganzen Tag Volksmusik hört, ist es doch nicht schlimm, wenn der Geschmack ein anderer ist.

w/39
 
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  • #9
wenn ich eine partnerin hätte, die ständig deutsche schlager hört (ballermann und co), würde ich das auf dauer nicht aushalten. außerdem wäre das für mich ein starkes indiz dafür, wie sie sonst so gestrickt ist: höchstwahrscheinlich wenig kompatibel mit mir. aber zu 100 % kann man es nicht sagen, sehr wahrscheinlich eben...
m/45
 
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  • #10
FS @ alle: Ich meine genau den Fall, dass Menschen auch verschieden "gestrickt" sein können, wenn sie auf unterschiedliche Musik stehen (z.B. Techno vs. Pop/Rock/Chanson). Für mich als sehr musikalischen, klassisch ausgebildeten Menschen sind diese Stilrichtungen vom Rhythmusempfinden und Melodik so unterschiedlich, dass sie aus meiner Sicht bei entsprechender Vorliebe ein grundlegendes Lebensgefühl des Menschen widerspiegeln. Ist dieses zu verschieden oder fehlt die Toleranz und Offenheit für die Vorliebe des anderen, könnten diejenigen einfach inkompatibel für eine Beziehung sein.
 
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  • #11
@#2
Dich würde ich ja direkt heiraten:).
Mal im Ernst, ich finde diese ständige Beschallung schauderlich. Wo man hinkommt läuft Radio oder Musik und nebenher wird geredet, das allerdings schrecklich laut.
Wie sagte Wilhelm Busch: "Musik wird oft als störend empfunden, da sie mit Geräusch verbunden".
Im Gegensatz dazu ist auch kaum jemand mehr in der Lage, "nur" Musik zu hören.
 
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  • #12
"Letzte Beziehung" + "absolut gleicher Musikgeschmack" = Deine Antwort hast Du Dir ja selbst gegeben. Die Harmonie scheint nicht ausgereicht zu haben.

Mir wäre es wichtig, ich finde bloss keine, die auf Prodigy steht ;-)
M
 
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  • #13
FS @ 11: Klar, Musik ist NICHT alles, da hast Du recht. Es war einfach eine besondere Erfahrung.

Prodigy - ist doch geil! Allerdings - NUR Prodigy ist mir zu einseitig... Heisst es nicht bei Prodigy u.a. "You´re not good for me, I don´t need nobody"? Vielleicht solltest Du mal über Deinen musikalischen und textbezogenen Horizont hinausschauen?

PS: Jemand wollte mein Alter wissen - in den 30ern.
 
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  • #14
m48
Ich höre am liebsten Ska, Soul, Dub-Raggae und auch etwas Techno, meine letzte Frau hörte am liebsten Rock.
Wir beide hatten und haben noch eine besondere Liebe zum deutschen Schlager. Nicht den Ballermannkram, sondern klassischen deutschen Schlager - unserer gemeinsamer Lieblingsstar war und ist Daliah Lavi. In unserem damals gemeinsamen Freundeskreis haben es viele nicht verstanden wenn wir mal wieder einen Schlagerabend veranstaltet haben.
Wichtig ist, dass ihr euch irgentwo trefft, und dass muss nicht der gesamte Musikgeschmack sein.
 
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  • #15
mein letzter Partner hatte exakt den gleichen Musikgeschmack wie ich, das war wirklich toll. Ihm ist Musik viel wichtiger als mir, wenn wir länger mit dem Auto unterwegs waren, hat er immer für die "Beschallung" gesorgt - was ich unheimlich bereichernd fand. Er verbrachte auch viel Zeit damit, nach neuen Bands zu stöbern, ein Hobby von ihm. Da mir das Ergebnis fast immer gefiel, hatte ich Verständnis dafür. Für andere wäre das sicher befremdlich gewesen, wenn der Partner abendelang im Internet Band aufspürt...

Generell würde ich sagen, dass Musikgeschmack schon einiges aussagt. Ein abweichender Geschmack wäre jetzt kein k.o.Kriterium, aber würde mir schon zu denken geben.
Wenn jemand nur Schlager, Volksmusik, Heavy Metal oder Ballermann-Gedöhns hört, dann ziehe ich gewisse Rückschlüsse, die sich meistens bestätigen. Oft ist das ja auch ein Zeichen, zu einer gewissen "Lifestyle-"Gruppe zu gehören.
Ich schaue schon danach, ob jemand seine Musikvorlieben im Profil angegeben hat...
 
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  • #16
Ich denke, es ist schon wichtig, dass sich der Musikgeschmack so einigermaßen deckt.
Zwar bin ich auch nicht soooo auf eine Richtung fixiert, aber wenn ich einen Mann kennenlernen würde, der deutsche Schlager oder noch schlimmer volksdümmliche Musik hört, dann würde ich ganz schnell die Fliege machen. Ich glaube schon, dass das etwas über den Menschen aussagt. Diese Stilrichtungen sind doch eher etwas für einfach gestrickte und bodenständige bis spießige Menschen.
Ich höre auch nicht den ganzen Tag Musik, aber ich würde mit meinem Partner schon mal gerne in die Oper/Ballett gehen oder mal ein richtig schönes Rockkonzert besuchen.

w 59
 
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  • #17
1.) "Gleich und gleich gesellt sich gern"
2.) Gegensätze ziehen sich an und ergänzen sich
Was stimmt ? Beides ist möglich !
Wer an Dingen wie Musik-Geschmack schon die Beziehung festmacht hat wohl ein Naturell ,
das noch so manches Andere in der Beziehung überkompliziert - fokusiert Euch auf Wichtigeres!
Und laßt diese ewigen Detail-Vergleiche mit dem Ex ............
 
  • #18
Liebe#6
Ist das nicht ein wenig - na ja hochnäsig Elitäres Gehabe? Wer Musik wirklich liebt wird sich doch nicht so völlig unnötig einschränken! NUR eine Richtung gilt..

Ich bin bin mir sicher, würde Mozart Heute leben wäre er Freddy Mercury.

Es soll was über den Charakter aussagen? Jetzt bin ich aber mal gespannt: Ich gehe mit dem grössten Genuss in die Oper als auch zu Rock am Ring. Ich liebe Mozart und Vivaldi ebenso wie Queen, ACDC und Deep Purple. Mache selbst Musik von Jazz bis Folk. Musik ist ein unverzichtbarer Teil meines Lebens. Was sagt das über meinen Charakter aus?

Meine Liebste hatte bisher damit nix am Hut- Sie entdeckt gerade einiges und Ihre dabei gezeigte Neugierde und (Teilweise) Begeisterung (am Jazz arbeiten wir noch) ist sehr sexy.
 
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  • #19
FS @16: Du hast ja sooooo recht - ich stimme dem voll zu, was Du schreibst. Ich will´s auch gar nicht komplizierter machen als es ist. Fand nur den Vergleich kurz interessant. Kenne meinen "Neuen" noch nicht lange genug, um genug Daten für diese Charakterstudie gesammelt zu haben ;) @17: Du bist eben ein vielseitiger Mensch, der Abwechslung liebt?!
 
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  • #20
@#17
Lieber Kalle,

nur weil es die klassische Musik ist, die bei uns dominiert, wird da gelegentlich elitäres Gehabe unterstellt. Nimm mal an, ich hätte geschreiben, ich mag nur Volksmusik, würde mir da einer elitäres Gehabe unterstellen :). Was vielleicht vor allem daran liegt, dass eher die "Elite" klassische Musik hört und eher das Proletariat Florian Silbereis. Da kann ich aber nix für.

Die Frage war doch, wie wichtig der gleiche Musikgeschmack für die Harmonie einer Beziehung ist. Also: ich habe im letzten Jahr viermal den kompletten "Ring" gesehen, in vier verschiedenen Städten, bin dazu extra hingefahren bzw. geflogen, zum Teil nur mit Partner, zum Teil mit der ganzen Familie. Dazwischen geschätzt zehnmal Oper in Berlin und München, zehnmal klassisches Konzert, zehnmal Aufführungen, an denen meine Söhne mitgewirkt haben. Kosten für alles (Karten, Anreisen, Hotel), grob geschätzt weit über zwanzigtausend Euro plus Zeitaufwand. Hätte ich einen Partner, der klassische Musik nicht mag, wie wäre es da um die Harmonie in unserer Beziehung bestellt? Nicht schwer zu erraten.

Weitere Freizeit: viele Abende sind bzw. waren besetzt für Gesangsunterricht, Klavierunterricht, Chorsingen, Chortage, mit Feunden musizieren. Gemeinsame Mahlzeiten: ein klassische Konzert läuft im Hintergrund. Gespräche in der Familie drehen sich um gemeinsam erlebte oder geplante Aufführungen, der "Jahresplan" (Urlaube der Söhne) wird zum Teil nach Festspielterminen ausgerichtet. Da ist unsere Famliie vielleicht etwas sehr klassiklastig ausgelegt, aber wir sind keine Exoten, unser Freundeskreis (meiner und der meines Partners) ist ähnlich strukturiert.

Und diese "Extreme" verdeutlichen doch gerade, dass eben gleicher Musikgeschmack für eine harmonische Beziehung wichtig sein KANN.

w54
 
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  • #21
Nachtrag @#17 Kalle

Es ist selbstverständlich keine absichtliche oder BEWUSSTE Beschränkung auf klassische Musik, sondern eine Vorliebe, die sich, vermutlich durch frühe Einnordung in der Kindheit, so entwickelt hat (mit kurzer Abschweifung zu Roy Black als ich elf war und zum ersten Mal verliebt).

Genauso wie ich Marzipantorte liebe, aber Schwarzwälder Kirsch mir zuwider ist, oder es mich schüttelt, wenn ich Knoblauch riechen oder essen muss, genauso wird mir übel, wenn ich dieses Metal oder Discogewummere höre, wogegen ich Jazz durchaus hören kann, er mich aber emotional kalt lässt, der "Liebestod" mir aber Wonneschauer durch den Körper rieseln lässt - emotional gesteuert, nicht kopfgesteuert, genauso wie die Liebe zu einem Menschen.

w54
 
  • #22
Liebe# 19
Na dann... Aber dann ist ja auch kein Platz für irgendwelche andere Musik. Dennoch wollen ja auch noch einige auf den Charater schliessen...

Aber abgesehen davon, Bei Euch ist das ja dann kein Musikgeschmack mehr sondern der Lebensbestimmende Inhalt!

Ach ja, ich finde gute Musik übrigens zu schade um als Hintergrundrauschen beim Essen zu dienen. Deshalb leg ich auch im Auto keine Klassik ein- zuviele Nebengeräusche. Die fallen bei ´ner gut abgehangenen Bratgitarre nicht so auf.

Gruss vom Banausen, ich kann noch nicht einmal Noten lesen. Wie gut dass es das zum Musik machen nicht braucht.
 
  • #23
Nachtrag @20

Schade, wirklich guter Jazz geht richtig tief. Allerdings ist es schwieriger sich darauf einzulassen- genau wie wie auf eine Selbstbewusste Frau. Bei beiden sind es gerade die Blue Notes (die sich reibenden Harmonien) die das Ganze so reizvoll machen. Guter Jazz und eine Gute Frau haben also sehr viel gemeinsam. Beides nicht einfach- aber wenn man sich drauf einlässt unglaublich!

Dieser Frau verzeihe ich sogar die PUR-CD´s im Schrank Hören muss Sie diese aber alleine.

Ach so: Roy Black? Ist das Dein Ernst? Der arme Kerl musste ja teilweise grauenhafte Melodieläufe trällern. (Nein das ist nicht elitär- es gibt auch handwerklich gute Schlager, der rest ist einfach Geschmackssache).
 
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  • #24
@ #21/#22 Kalle

Den Nebensatz: "...der nicht einmal Noten lesen kann" habe ich überspitzt formuliert, das war nicht abwertend gemeint, tut mir leid, wenn es so angekommen ist.

Und ja, es ist sicher der Mühe wert, sich auch einmal auf eine andere Musikrichtung als die gewohnte eizulassen und eventuell damit die Harmonie in einer Partnerschaft zu fördern. Allerdings frage ich mich, ob man dann je zu dieser Musik den gleichen emotionalen Zugang bekommen kann wie zu der, die man von klein auf liebt.

Ich fahre seit ein paar Jahren mit Freunden regelmäßig zum Bayerischen Jazzweekend in Regensburg, wegen der ganz besonderen Atmosphäre und Stimmung in der Stadt, aber die Musik löst nichts in mir aus als das Gefühl: "nett". Und du sagst selbst, dass es eben trotz der Liebe zu deiner Partnerin für dich die Grenze bei Pur gibt. Und Kammermusik verbinde ich beispielsweise mit dem wohligen Gefühl von Geborgensein, weil wir als Kinder abends im Bett gehört haben, wie unsere Eltern mit Freunden musiziert haben.

Also: Musik ist so stark emotional besetzt, dass Disharmonien :) auf diesem Gebiet sicherlich der Partnerschaft abträglich sind.

Buch bzw. Hörbuchtip: von Manfred Spitzer (genialer Neurowissenschaftler): "Musik im Kopf" und "Mozarts Geistesblitze - Wie unser Gehirn Musik verarbeitet" und seine DVD "Musik und kindliche Entwicklung".

w54
 
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  • #25
Bis jetzt waren alle Männer, in denen ich verliebt war, sehr musikalisch und wir haben auch teilweise gleichen Musikgeschmack gehabt. Mit meinem Ex-Partner (sehr lange her) hat es trotzdem nicht geklappt. Mein Mann dagegen ist musikalisch gesehen gebildeter als ich und hört auch fast nur klassische Musik, während ich viele Musikrichtungen mag von Abba bis Heavy-metal bis Klassisch, Oper etc. Also, die Musikalität war immer wichtig für mich und habe auch immer Menschen ausgesucht, die Musikalisch waren. Es ist aber keine Garantie für eine erfühlte Beziehung. Wichtigere Faktoren wie Treue, Aufrichtigkeit, Sensibilität usw. haben letztendlich mehr eine Rolle gespielt (für mich).
 
  • #26
eigentlich ist es ja nicht sooo wichtig, welche musik der partner hört...wichtiger ist eher, wie oft hört er sie und wann...;-)
ok, ich finde schon, dass man ein musikgeschmack gewisse rückschlüsse zulässt.

hat jemand überhaupt einen musikgeschmack...die meistne haben nämlich gar keinen. da kommt dann immer: "ich höre eigentlich alles..." .gemeint ist damit dann meistens das top10-gedudel aus dem radio.

jazzhörer halten sich z.b. oft für "elitär" und legen missionarische aktivitäten an den tag, nach dem motto: das ist die optimale musik;-)
(...bestimmte jaszzrichtungen höre ich allerdingst gern)

ähnliches gilt für eingefleischte klassik-hörer.

volksmusikliebhaber halte ich für etwas einfältig, und warum stehen die biedersten, linkischten spacken immer auf heavy metal?
wohlgemerkt, nicht jeder heavy-metal-hörer ist ein spacko;-)

musik ist ein emotionales thema und damit schon beziehungsrelevant, aber nicht ausschlagsgebend.
bei mir war es immer so, dass partnerinnen immer einen ähnlichen, oder zumindest kompatiblen muskigeschmack hatten - nicht zum fremdschämen.
 
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  • #27
wenn mein partner den gleich musikgeschmack hat, wäre das schon toll. wenn das nicht so hinkommt....dann doch wenigstens so, dass man den anderen mit seiner mucke nicht nervt.


also eine lange autofahrt mit "sie liebt den DJ" und ich würde wegen totschlags im affekt einsitzen....ich soll mit ihm auf ein konzert von andrea berg und ich würde SOFORT das land verlassen....
wenn er seine "schwäche" im stillen auslebt...von mir aus.

w53
 
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