• #31
macht die Damenwelt dann eigentlich um jeden Mann einen Bogen, der einen Van fährt?
Es SCHEINT sowas zumindest in Komödien und Comedy zu geben *), dass man, nein frau, auf solche Zeichen achtet und z.B. in den Einkaufswagen guckt, wenn ein attraktiver Mann durch den Supermarkt schlendert. Aus dem Gekauften wird dann geschlossen, ob Mann Kinder bzw. eine Beziehung hat.

*) also könnte es vielleicht wirklich irgendwann mal in einer Frauenzeitschrift gestanden haben, dass verzweifelt suchende Singlefrauen anhand von solchen Zeichen Schlussfolgerungen ziehen können.
Aber gibt es nicht doch auch unabhängig von der Partnersuche solche "Auto-Orakel", also wenn einer einen Manta fährt, ist er "so", wenn einer einen Mercedes fährt, tickt er "so", einer mit Porsche ist noch anders... Es gibt doch auch abwertende Bezeichnungen für bestimmte Modelle (Nuttenschaukel?).
 
  • #32
Wir stellen fest, es gibt sowohl bei Männlein als auch Weiblein, die sich über Ringe überhaupt keine Gedanken machen und es gibt bei beiden auch Exemplare, die mit Ringen so wenig anfangen können, dass sie sich von Ringträgern generell fernhalten.

An der Intelligenz der Ring-Nichtkenner würde ich das jetzt nicht unbedingt festmachen (aber das kann an eigener Betroffenheit liegen :D), eher an generellem Desinteresse, sich mit der Materie zu beschäftigen :p.

Ich denke aber, dass es unter beiden Gruppen genügend Auswahl gibt, so dass nicht die Gefahr besteht, DEN einzig wahren Menschen verpasst, der der Partner fürs Leben gewesen wäre ;).

(Ich finde es lustig, über was man alles - sogar mit kleinen, bösen Seitenhieben - heftigst diskutieren kann.)
 
  • #33
Wir stellen fest, es gibt sowohl bei Männlein als auch Weiblein, die sich über Ringe überhaupt keine Gedanken machen und es gibt bei beiden auch Exemplare, die mit Ringen so wenig anfangen können, dass sie sich von Ringträgern generell fernhalten.

Entspricht meinem Erfahrungswert. Ich kenne Männer, die nicht darauf achten. Ich kenne Männer, die ein Ring abschreckt. Und ich kenne vergebene Männer, die ein Ring nicht stört bzw. anlockt, weil sie sich eine lockere Affäre mit einer ebenfalls vergebenen Frau erhoffen.

Ein Mann mit Ring ist für much tabu. Einen Mann mit Ring, der nicht vergeben ist, kenne ich nicht.

W30
 
  • #34
Hier werden die Begriffe verwirrend und vielleicht auch falsch verwendet, was doof ist, wenn man sich was vorstellen will oder muss (falls man antwortmäßig eingehen will drauf).

Ein Solitär - als Lionne ihn das erste Mal erwähnt hatte, dachte ich "wie kann einer sowas für einen Ehering halten" - ist nach Definition und so wie ich es auch immer kannte, ein einzelner (daher solitär = einzeln) Diamant in Krappen- oder auch genannt Krallenfassung, damit eben das Licht an den Seiten gut reinfallen kann und er schön funkelt.
Wiki sagt, dass der Begriff erfunden wurde von Tiffany für den Krallenfassungsring mit einzelnem Stein, aber würde ich jetzt nicht so eng sehen, wenn die Fassung anders ist, aber es sich immer noch um den einzelnen Stein handelt.
Ich hab gerade mal gegoogelt, was es so für Fassungen gibt, weil es ja nun gerade hier darum geht, sich ein Bild zu machen und es mir vorkommt, als hätten hier verschiedene Schreiber ein verschiedenes.
Also bei Lionnes Ring ist der solitäre Stein in einer sogenannten "eingeriebenen" Fassung, wenn ich das richtig verstanden habe. Kann man schon für einen Ehering halten, in den ein Stein eingefügt wurde, weil der Stein ja nicht breiter als der Goldreif ist, wenn der Ring an sich den Stein umfasst. Oder der Ring ist an der Stelle breiter, aber ob man das wahrnimmt, dass nicht der gesamte Reif so breit ist, wenn er am Finger ist, kann nur der reale Betrachter beurteilen.
Dann habe ich schon Leute das Wort "Solitär" benutzen hören für "Einkaräter", weil sie den Begriff auf die Karatzahl bezogen und nicht darauf, dass es nur der eine Stein ist. Ich denke mal, Du, @Sirella , hast so einen Einkaräter, umrandet von noch mehr Steinen, und hast das Wort dann dafür benutzt?

Sorry für die Pingeligkeit, aber hier ist es nun mal verwirrend, wenn das Wort nicht in seiner gängigen Definition gebraucht wird, weil es hier ja sehr drauf ankommt, wie es wirklich aussieht, wenn man sich schon streitet. Und da ich Schmuck liebe, wenn ich ihn auch nur selten trage, fänd ich es trotzdem schön, mir ein genaues Bild machen zu können.
 
  • #35
Ein Mann mit Ring ist für much tabu. Einen Mann mit Ring, der nicht vergeben ist, kenne ich nicht.
Naja, ich hatte auch damals schon Ringe, als ich noch nicht vergeben war.
Einen Familienring - Siegelring - der mir als erstem Sohn zusteht. Den habe ich traditionell zum 21. Geburtstag bekommen und trage ihn bei Anlässen wie Familienfeiern ....
Einen 1 % Ring - der wird bei Motorradtreffen getragen
Einen Ring, den mir ein Teamchef geschenkt hat. Anlass war mein überraschender Sieg in einem Autorennen. Eingraviert sind der Siegespokal und das Datum meines Erfolges
weitere 4 Ringe, die meine Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppierungen dokumentieren
und mein Abiring (der passt allerdings nicht mehr)

Du siehst, auch Männer, die Ringe besitzen und selten einmal tragen, müssen nicht zwingend weg vom Markt sein.
Bei Frauen dürfte das nicht anders sein - da Frauen viel häufiger als Männer Ringe als modisches Accessoire nutzen.
 
  • #36
@void Generell würde ich sagen, das Brillanten aber auch andere Steine, in einer Krappenfassung eher als Verlobungsring durchgehen, egal ob noch weitere Steine in z.B der Ringschiene eingesetzt sind. Gleiches gilt für einen einzelne Edelsteine in einer Zangenfassung. Dies ist unabhängig davon, wie viel Carat der Edelstein hat.
Ist der Stein aber nicht viel größer als die Ringschiene selber, so würde ich einen Ehering vermuten.

Ich habe lediglich den Begriff verwendet, da ich dachte, man kann sich so ein besseres Bild machen. Ich hätte auch schreiben können, das ich manchmal einen größeren Brillanten, umrandet von sechs etwas kleineren Brillanten, in einer hohen Krappenfassung und einer schmalen Ringschiene trage.
 
  • #37
Ich bin verheiratet, trage aber meinen Ehering nicht. Ich habe ihn, als ich schwanger wurde abgelegt, da manchmal die Finger geschwollen waren. Später, als die Kinder da waren, empfand ich den Ring lästig, beim eincremen und massieren der Kinder. Jetzt, je nach Lust und Laune variiere ich, ob oder welche Ringe ich trage...ohne irgendwelche Hintergedanken, ausser, dass es optisch passen muss.

Als ich noch nicht verheiratet war, habe ich den Ehering meines verstorbenen Urgrossvaters (den ich nie kannte) getragen, zusammen mit 2 anderen Ringen, die auf die Finger verteilt waren, an denen sie gepasst haben.

In der Regel tragen Frauen das, wozu sie gerade Lust haben. Die meisten Männer haben doch von Schmuck und Dekoration überhaupt keine Ahnung. Fragt lieber nach, was das für Ringe sind...dann habt ihr zumindest ein Gesprächsthema.

Ein einfacher Goldring auf irgendeinem Ringfinger (rechts oder links ist egal) könnte als "Fangring" gelten. Verheiratete Männer tragen diese Ringe meist (wenn sie aus berufl. Gründen nicht abgenommen werden müssen).
 
  • #38
@void Generell würde ich sagen, das Brillanten aber auch andere Steine, in einer Krappenfassung eher als Verlobungsring durchgehen
Kann sein, mir ging es um die Bezeichung "Solitär", wohinter ja eigentlich ein genaues Bild steht. Ob das nun als Verlobungsring gedeutet werden kann - keine Ahnung, ob Männer das dann machen. Dass auch Farbsteine in Krappen-/Zargenfassung als Verlobungsring gelten, hätte ich nicht gedacht, interessant. Da sich heutzutage nach meinem Eindruck kaum noch einer verlobt, käme ich aber eher nicht drauf, einen Ring als solchen zu deuten, es sei denn, er hat einen richtig großen Brillanten.
Ich habe lediglich den Begriff verwendet, da ich dachte, man kann sich so ein besseres Bild machen.
Wollte ich ja, aber Du hast in meinen Augen sowas geschrieben wie "Ich hab ein Motorrad, es ist eigentlich ein Quad".
Ich hätte auch schreiben können, das ich manchmal einen größeren Brillanten, umrandet von sechs etwas kleineren Brillanten, in einer hohen Krappenfassung und einer schmalen Ringschiene trage.
Wäre für mich die erhellendste Beschreibung gewesen. Hast noch vergessen, ob Gelb- oder Weißgold und wieviel Karat. Ich hab einen Viertelkaräter (allerdings Reinheit P2, also selbst wenn er die beste Farbe "Hochfeines Weiß" und den besten Schliff hätte, was ich nicht glaube, käme er nur auf ... tadaa 500 Euro). Er ist als Solitär verarbeitet, wenn man die Tiffany-Definition anlegt. Also wenn man den einließe in eine Ringschiene und er nicht die Krappenfassung hätte, dann sähe das schon wie ein Ehering aus, weil es halt kein großer Stein ist. Deswegen finde ich die Fassung wichtig für die Beurteilung "könnte Ehering sein". Als Verlobungsring würde ich ihn, wie gesagt, aber auch nicht deuten.
 
  • #39
Ich musste mal meinen Liebsten fragen, ob er auf Partnersuche von einer Frau mit Solitär am rechten Ringfinger Abstand gehalten hätte, weil er aus diesem Grund angenommen hätte, sie wäre vergeben.
Er meinte "Blödsinn! Natürlich hätte ich geschaut auf den Ring, aber ich wäre nicht auf den Gedanken gekommen, daraus solche Rückschlüsse zu ziehen!", und reagierte fast verärgert, mit welchen läppischen Fragen ich meine Freizeit verbringe...

Selbst neige ich durchaus auch dazu wie Apfeldieb, mir im Vorfeld zweieinhalb Gedanken zu viel zu machen...
aber es kann nützlich sein, einfach mal einen Mann zu fragen.
Es war das Geschenk meiner Großeltern zur Geburt meines jüngeren Sohnes...
Was für ein schönes Symbol, in mehrfacher Hinsicht.
 
  • #42
Ich bin ein Megallant Madame ... der Schmuck an Ihrer Hand Madame ... der raubt mir den Verstand ... (der gute alte Fendrich mal wieder, schmunzel)!
Vorsicht Mädels!
Mann che nehmen auch vorsätzlich gut bestückte Damen ... aber nicht weil sie verheiratet wirken ... !
 
  • #43
Saskia Frage, wurde denke ich mit einem: manche Männer reagieren auf Ringe und manche nicht.

Das mit unseren Herrn hier zu klären ob, sinnvoll oder umdenkend etc sehe ich nicht zielführend, da genau diese der FS kaum begegnen können.

Ich habe gelernt: ach ich war mal verlobt?
Nicht zickig gemeint aber ich hab immer gedacht : macht man nicht mehr.
Wäre früher nötig gewesen, weil man sich dann treffen durfte oder schon mal einen Mietvertrag unterschreiben durfte.
Ob ich mich jetzt noch bei meinem Ex beschweren sollte, dass ich keinen Verlobungsringe hatte.?
Und ich echt nicht wüsste wo ich den getragen hätte.

War doch irgendwie einfacher bei meinen Großeltern, als alle den gleichen Ring trugen.

Glatt, Gold, rechts...
 
  • #44
Es kommt immer auf Anlass und Kleidung und sonstige Schmuckstücke (Kette, Ohrringe, Armreif) an (manches habe ich als Set), ob Weißgold oder Gelbgold. Wenn ich gestylte Fingernägel (z.B. mit Strasssteinen) habe, kommt es auf deren Design an. Da kann ein Diamantring überflüssig sein, weil er nicht mehr so zur Geltung kommt.
Nee,darauf kommt es in diesem Kontext überhaupt nicht an.

Es kommt darauf an, ob Du Dir einen Ring, welcher ein Ehering sein könnte an den Ringfinger steckst oder nicht. Dies ist ein gesellschaftlich anerkanntes Symbol. Der Rest ist egal und Deine Sache.
 
  • #45
Es kommt darauf an, ob Du Dir einen Ring, welcher ein Ehering sein könnte an den Ringfinger steckst oder nicht. Dies ist ein gesellschaftlich anerkanntes Symbol. Der Rest ist egal und Deine Sache.
Wie genau hat denn ein Ehering auszuschauen ?
Ist er als solcher noch zu erkennen, wenn man einen Beisteckring trägt ?
Was passiert, wenn man nach der Scheidung das Ding nicht mehr ab bekommt ?
Also ich frage lieber nach als heiteres Ringeraten zu spielen.
 
  • #46
Was passiert, wenn man nach der Scheidung das Ding nicht mehr ab bekommt ?
Dann muss man ihn entfernen lassen.
Das entsprechende Werkzeug hat auch eine Namen:
Zange oder Seitenschneider.

Ob man eine Ehering erkennt ?
Für mich kann eigentlich jeder Ring ein Ehering sein, es sei denn er hat ganz offensichtlich eine anderen Zweck (z.B. Siegelring).

Solange er am rechten Ringfinger steckt, wird er aber fast immer ein Ehering sein.
 
  • #47
... Achten Männer wirklich auf solche Details und meinen dann, dass man vergeben wäre?
Hallo Saskia91, ja, ich achte auf solche Details und eine Frau, die einen Ehering trägt, ob links oder rechts, kommt für mich natürlich nicht in Frage. Andere Ringe assoziiere ich damit: Entweder hat die Frau einen Partner und er hat ihr einen Ring geschenkt, d.h. sie ist vergeben, oder sie war in einer Partnerschaft, hat sich getrennt und trägt noch weiter den Ring oder die Ringe, als Zeichen, dass sie die Trennung nicht verarbeitet hat oder als Erinnerung an heimliche Liebe o.ä. In jedem Fall denke ich, dass sie für eine weitere Beziehung nicht bereit ist. Am liebsten möchte ich also bei der Frau keine Ringe sehen...
 
  • #48
Ich habe gerade nochmal nachgelesen.
Linker Ringfinger verlobt.
Rechter Ringfinger verheiratet.

Ein Versprechen geben ist 2 deutig. Selbst im juristischem Sinne. Lieber gleich die Ehe.
Ein Mann wollte die Verlobung aufheben. Die Frau hat da gegegen geklagt.

Die Doppeldeutigkeit liegt darin:
Ich gab ihm damals ein Versprechen, weil ich ihn noch nicht so gut kannte.

Danke für die Diskussion. Ihr habt mir als Singel das Leben gerettet.

P.S. Ab Sofort werde auch ich als Mann den Ring (Modeschmuck) am linken Und rechten Ringfinger zum Tauschrank der Uni geben.
Passt leider nur auf linken Ringfinger.
 
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