• #91
Ein großer Teil der Frauen, wie der FS sie kennenlernen will, will gar keine Kinder (ca. 30%) und sich von keinem Mann ernähren lassen.

Die Zahl würde ich bestätigen!

Statistisch gemittelt, über die Gesamtbevölkerung, wollen/haben zwar nur ca. 20% der Frauen keine Kinder, aber bei den gut ausgebildeten und sehr eigenständigen Frauen sind es "gefühlt" deutlich mehr, die auf Kinder verzichten! (dafür sind es in bildungsfernen Schichten weniger Frauen, die keine Kinder wollen/haben)

Für mich ist das leider ein Problem, denn auch, wenn ich mit einer kinderlosen Frau in meinem Alter natürlich keine Familie mehr gründen wollte (bis 4x aber schon noch), so schließe ich alle Frauen aus, bei denen die Kinderlosigkeit eine bewusste Entscheidung war. Ich würde ich, mit der immer etwas verbleibenden Grundtrauer um die Kinderlosigkeit, einfach nicht richtig angenommen fühlen. Von fast einem Drittel der möglichen Kandidatinnen, bliebe also nur die kleine Subgruppe der ungewollt kinderlosen für ich übrig.

V.m51
 
  • #92
Frauen in der Art wie der FS sie sucht haben ein entsprechendes Einkommen und Rücklagen, sodass sie die Familiengründung aus eigenen Mitteln finanzieren können.
Ich denke, die "Versorgerfraktion" wird beim FS in der Regel abwinken, weil sie bei einem Studenten keine Mittel für ihr Ziel erwarten.
Die Frauen, die auf eigenen Beinen stehen werden mindestens teilweise keine Lust haben, einen Studenten zu finanzieren und ebenfalls abwinken.
 
  • #93
Die Frauen, die auf eigenen Beinen stehen werden mindestens teilweise keine Lust haben, einen Studenten zu finanzieren und ebenfalls abwinken.
Eben. Auch gut gebildete Frauen mit hohem Einkommen wünschen sich keinen Studenten. Ich bin auch gut gebildet mit gutem Einkommen. Aber für die Familiengründung würde ich keinen Studenten wollen. Viele gebildete Frauen geben das natürlich nicht zu, aber viele denken so.

Beispiel: Meine Freundin ist Staatsanwältin. Sie wird jetzt erstmal 2 Jahre in Elternzeit gehen und dann in Teilzeit zurück. Sie meinte, ihr Mann verdient genug, sodass sie diese Auszeit sehr genießen würde. Ich glaube nicht, dass sie einen Studenten gewählt hätte, obwohl sie als Staatsanwältin genug verdient.
 
  • #94
Ja gut. Aber der FS studiert nun mal.
Sinnlos, das irgendwie verbergen zu wollen und dann rumzudrucksen.
Und vielleicht fällt er dann für einige Frauen durchs Raster die sich einen Mann wünschen, der erfolgreich im Berufsleben steht.
Das ist dann halt so.
Er hat sich so entschieden.
Ist er denn bereit, ebenfalls eine Frau zu daten, die wieder studiert oder müssen es Richterinnen etc. sein?
 
  • #95
Da ist was dran. Wenn ich mal von mir ausgehe, so habe ich damals einen Mann gesucht der liebevoll ist und sich gut um Kinder kümmern würde, weil ich nicht den Plan hatte selbiges allein zu tun.
Wenn es nämlich keinen äußeren Grund gibt, sondern alles auf Freiwilligkeit basiert, dann muss man halt auch das bieten was die meisten wollen wenn die Grundbedürfnisse (genug Geld zum leben, Dach über dem Kopf etc.) schon erfüllt sind. Und das ist Liebe und Zuwendung, emotionaler Support. Wertschätzung. Respektvoller Umgang. Interessante Gespräche.

Eben. Auch gut gebildete Frauen mit hohem Einkommen wünschen sich keinen Studenten. Ich bin auch gut gebildet mit gutem Einkommen. Aber für die Familiengründung würde ich keinen Studenten wollen. Viele gebildete Frauen geben das natürlich nicht zu, aber viele denken so.

Beispiel: Meine Freundin ist Staatsanwältin. Sie wird jetzt erstmal 2 Jahre in Elternzeit gehen und dann in Teilzeit zurück. Sie meinte, ihr Mann verdient genug, sodass sie diese Auszeit sehr genießen würde. Ich glaube nicht, dass sie einen Studenten gewählt hätte, obwohl sie als Staatsanwältin genug verdient.
Da war es wieder... die Frau genießt die Auszeit, weil der Mann genug verdient. Würdest du deinem Mann auch eine Auszeit finanzieren? Du verdienst ja auch gut. Wenn dem so ist, fände ich das ja okay.

Mich stört nur dieses einseitige Bild, Mann muss gut verdienen, um Frau Auszeiten zu ermöglichen, ich kann diese Denkweise in keinster Weise nachvollziehen. Also so als Lebensplan.
 
  • #96
Ja gut. Aber der FS studiert nun mal.
Sinnlos, das irgendwie verbergen zu wollen
Genau und er schreibt, dass es binnen eines Tages, wo er sich entschieden hat nicht mehr das Bullshit erzählende Wackelmännnchen zu geben, sondern den Mann, der zu seiner Entscheidung zum Zweitstudium zu stehen wesentlich besser für ihn läuft - er sich wohl auch besser fühlt, statt den großsprecherischen Kasper zu geben.

Mann hat doch einen ganz anderen Auftritt, wenn man sich selber nicht zum Kasper macht und alle Frauen für Kasperinen hält.

Die Frage bleibt: warum muss ein Laienforum sowas einem Mittdreißiger sagen, der schon ein Psychologiestudium weitgehend hinter sich hat.
Nach 2,5 Jahren fachbezogenem Studium sollte Mann zu der Denkleistung mit dem Hintergrund und seit 15 Jahren erwachsen selber fähig sein.

Ich glaube nicht, dass sie einen Studenten gewählt hätte, obwohl sie als Staatsanwältin genug verdient.
Das glaubst Du, aber Du weißt es nicht. Es gibt auch sowas wie Liebe, was wichtiger ist als alle Statussymbole, die frau sich selber nicht leisten kann - grad wenn frau jung ist und Familie will, leistet sie sich solche Gefühle, die wichtig sind für den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Sind nicht alle geldgierige Haie.

Und darüber hinaus: berufliche Qualifikation sagt nicht zwangsläufig auch was über die Motivation aus arbeiten zu wollen. Da wo höhere Qualifikation ist, ist oft (nicht immer) auch die höhere Motivation - genauso oft aber auch nur die genutzen besseren Bildungschancen.
 
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  • #97
Frau genießt die Auszeit, weil der Mann genug verdient. Würdest du deinem Mann auch eine Auszeit
Auszeit, nette, verräterische Bezeichnung. Auszeit gleich Urlaub? So entsteht das Bild über manche Frauen, man sucht sich den gut verdienenden Mann und dann verabschiedet man sich von Tätigsein, zu Auszeit.
Damit verunglimpft man die Elternzeit, also Betreuung eines Säuglings, Babys, Kleinstkindes, das ist keine Auszeit, kein Urlaub.
Wenn man es ernst nimmt, ist das genau so Arbeit, nur unentgeltlich.
Mein Mann übernahm zu größerem Teil die Aufgabe Kinderbetreuung, wir haben es beide als gleichwertig gesehen, bei ihm war es leichter zu realisieren, abgesehen davon, dass mein Verdienst höher war, für mich wäre es das berufliche Aus gewesen, zumindest nur noch Low Level.
Auszeit war es nicht für ihn, Kleinkind(er), Anteil Haushalt, dazu seine freiberufliche Tätigkeit, es war für keinen easy, machbar, weil wir uns gut organisierten und absprachen, die Verteilung der verschiedenen Aufgaben flexibel nach Kapazitäten und Bedarf.
 
  • #98
Da war es wieder... die Frau genießt die Auszeit, weil der Mann genug verdient. Würdest du deinem Mann auch eine Auszeit finanzieren? Du verdienst ja auch gut. Wenn dem so ist, fände ich das ja okay.
Weil Frau schwanger ist und da Kind gebärt und das Kind die erste Zeit meistens auf sie fixiert ist. Das ist bei aller Liebe für die Kinder anstrengend, dafür braucht sie Zeit um sich zu erholen. Durch Stillen und nächtliches Aufstehen kommt ihr Rhythmus durcheinander und der muss wiederhergestellt werden. Meiner ist nie wieder gut geworden - ich wache mehrmals nachts auf und schlafe maximum drei Stunden am Stück.
Die Elternzeit für die Frau ist eben anders, als für den Mann - das Kind ist buchstäblich ein Teil von ihr, der Mann ist da ehe der "Außenstehende". Da ist die Bindung anders. Und weil die Frau aufgrund ihres Gehirns nie abschalten kann, läuft sie quasi doppelt - bei der Arbeit denkt sie an die Kinder, zuhause an die Arbeit. Diese emotionale Arbeit kostet sehr viel Kraft, wer kopflastige Jobs hat, weiss, dass man nie hundertprozentig runterkommen kann.
 
  • #99
Wenn man es ernst nimmt, ist das genau so Arbeit, nur unentgeltlich.
Wenn man es wirklich ernst nimmt, dann ist das auch nicht unentgeltlich. Wir alle zahlen ja ein großzügiges Elterngeld dafür. Und aus meiner Sicht teilt man sich in diesen Phasen in einer Beziehung Arbeit und Geld im Sinne von…
…wir uns gut organisierten und absprachen, die Verteilung der verschiedenen Aufgaben flexibel nach Kapazitäten und Bedarf.
 
  • #101
Und weil die Frau aufgrund ihres Gehirns nie abschalten kann, läuft sie quasi doppelt - bei der Arbeit denkt sie an die Kinder, zuhause an die Arbeit. Diese emotionale Arbeit kostet sehr viel Kraft, wer kopflastige Jobs hat, weiss, dass man nie hundertprozentig runterkommen kann.
Uff. Das Klischee der weiblichen Gehirne.
An meine Kinder zu denken habe ich nie als emotionale Arbeit gesehen. Ich denke nicht 24/24 an meine Kinder.
Nein, mein Hirn läuft nicht doppelt, ich bin nicht Multitasking.
Am Arbeitsplatz arbeite ich, 100% konzentriert und fokussiert. Das war auch so, als die Kinder klein waren.
Dafür werde ich bezahlt. Zuhause habe ich Feierabend, dafür werde ich nicht bezahlt.
Mit Mimimi, ich bin eine Mutter, ich kann nicht 100% arbeiten, gibt es nur entsprechende Jobs.
Zuhause ist zuhause, Partner Partner, Kinder Kinder, Beruf Beruf, jedes zu seiner Zeit, es wird bei Bedarf darauf fokussiert, was ansteht. Ich liebe meine Familie, meinen Mann, meine Kinder, mein Beruf war mir aber immer wichtig.
Warum sollte ich bei der Arbeit die ganze Zeit an meine Kinder denken?
Sie waren gut betreut, der Papa machte es hervorragend, später KiGa, im Notfall kommt die Info.
Nicht runterkommen können ist was anderes, hat nichts mit Kindern zu tun, sondern ob ich mir um alles und jedes einen Kopf mache, keine Pausen gönne, und nicht darauf achte, dass so wenig negativer Stress entsteht wie möglich.
 
  • #102
Uff. Das Klischee der weiblichen Gehirne.
An meine Kinder zu denken habe ich nie als emotionale Arbeit gesehen. Ich denke nicht 24/24 an meine Kinder.
Nein, mein Hirn läuft nicht doppelt, ich bin nicht Multitasking.
Am Arbeitsplatz arbeite ich, 100% konzentriert und fokussiert. Das war auch so, als die Kinder klein waren.
Dafür werde ich bezahlt. Zuhause habe ich Feierabend, dafür werde ich nicht bezahlt.
Mit Mimimi, ich bin eine Mutter, ich kann nicht 100% arbeiten, gibt es nur entsprechende Jobs.
Zuhause ist zuhause, Partner Partner, Kinder Kinder, Beruf Beruf, jedes zu seiner Zeit, es wird bei Bedarf darauf fokussiert, was ansteht. Ich liebe meine Familie, meinen Mann, meine Kinder, mein Beruf war mir aber immer wichtig.
Warum sollte ich bei der Arbeit die ganze Zeit an meine Kinder denken?
Sie waren gut betreut, der Papa machte es hervorragend, später KiGa, im Notfall kommt die Info.
Nicht runterkommen können ist was anderes, hat nichts mit Kindern zu tun, sondern ob ich mir um alles und jedes einen Kopf mache, keine Pausen gönne, und nicht darauf achte, dass so wenig negativer Stress entsteht wie möglich.
Dem schließe ich mich zu 100 % an. Und mit Auszeit im anderen Beitrag hatte ich auch nicht die Elternzeit mit ganz kleinen Kindern gemeint, die empfand ich eher als anstrengend.

Ich bezog mich auf die Zeiten danach, wo man nur "dazuverdienen" möchte oder gar nicht, sondern sich zu Hause über Jahre dem Haushalt und den mittlerweile Schulkindern oder noch älteren "Kindern" widmen. Dazu braucht man offensichtlich einen sehr gutverdienenden Mann. Ob der dann kaum zu Hause ist, scheint irrelevant zu sein.
 
  • #103
Ob der dann kaum zu Hause ist, scheint irrelevant zu sein.
Es ist sogar im Gegenteil oft gewünscht dass der dann möglichst wenig zu Hause ist. Ich kenne viele die dieses Modell so leben (bzw. im beruflichen Umfeld von Freund und Familie kommt das oft vor. Je kleiner die Kinder desto mehr Überstunden. Oder man kann sich nicht mehr leiden aber der Mann zahlt halt x Pferde deswegen macht man halt weiter). Kann man machen wenn man sich auf die Nerven geht wenn man sich oft sieht und beide grundsätzlich damit zufrieden sind.
Darüber dass man dann voneinander abhängig ist (finanziell) darf man sich dann halt nicht beschweren.
 
  • #105
Da war es wieder... die Frau genießt die Auszeit, weil der Mann genug verdient. Würdest du deinem Mann auch eine Auszeit finanzieren? Du verdienst ja auch gut. Wenn dem so ist, fände ich das ja okay.
Auszeit ist das falsche Wort für die ersten 2 Jahre mit Baby. Die meisten Frauen wollen 6 Monate stillen. Da kommt das Baby ca alle 3 Stunden. Also an nächtliches Durchschlafen ist nicht zu denken. Der Mann kann nunmal nicht stillen. Und auch sonst, das erste Jahr schlafen die wenigsten Kinder durch.

Du denkst dabei an Urlaub. Diese "Auszeit" ist kein Urlaub, sondern eine Zeit mit Säugling/ Baby, die mit Schlafmangel, Brustenztündung, Schreibaby, Haushalt, Wäscheberge, Wickeln usw extrem anstrengend sein kann.

Die besagte Staatsanwältin hat sich eben entschieden, das zweite Lebensjahr auch noch Elternzeit zu nehmen anstatt es so früh in die Kita zu geben. Sie kann es sich finanziell leisten, unter anderem weil ihr Mann gut verdient und sie den Höchstsatz an Elterngeld plus hat. Viele würden das gerne machen, können es sich aber nicht leisten.

Du denkst der Mann ermöglicht der Frau eine Auszeit a la cocktails schlürfen am Strand. Nein, es geht um die Pflege eines Babys, die sehr anstrengend ist!
 
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