• #1

Wieso strotzen die Texte der "Akademikerelite" von Rechtschreibfehler?

Liebes Forum,ob das wohl alles Fakes sind,die kaum sinnvolle Sätze formulieren können, keinerlei Interpunktion kennen, auffallende Rechtschreibfehler machen und teilweise infantile Zusätze wie *grins* oder *frechguck*als +/- 50 Jährige hinzufügen?
Und, meine Frage an die Männer: kommt das bei den Damen auch oft vor?
P.S.:Es heißt natürlich :" von RechtschreibfehlerN" ;)
 
  • #2
Hallo Clarissa,
ich denke, es sollte "vor Rechtschreibfehlern" heißen (Dativ). Bin aber kein Germanist, vielleicht können die auch etwas dazu sagen. Oder Deutschlehrer *grins*. Nach meinem Verständnis sind Rechtschreibung und Grammatik auch nicht dasselbe.
Grüße!
 
  • #3
Richtigerweise heißt es: "vor Rechtschreibfehlern".

Da in schriftlicher Form Mimik und Gestik nicht transportierbar sind, dienen diese "infantilen" Zusätze meistens dazu, dem Gegenüber zu vermitteln wie ernst eine Sache gemeint war (sarkastisch, ironisch, scherzhaft usw.). Mit dem Alter hat das nichts zu tun. Und würde ich die Regeln der Zeichensetzung selbst perfekt beherrschen, dann bin ich mir ziemlich sicher, in deinem kurzen Posting mindestens 2-3 Fehler finden zu können.
Ansonsten denke ich, dass die mangelnde Notwendigkeit in Tateinheit mit zunehmend primitiveren Formen schriftlicher Kommunikation auch bei der Weltelite, wie sie hier freilich anzutreffen ist, zu einem Verfall an Rechtschreib- und Grammatikkenntnissen geführt hat.
 
  • #4
Schließen sich Infantilismus und Bildung aus ?
Man kann über mich sicher viel sagen, aber kaum, dass ich ungebildet bin *grins*

w 48

Aber ich stimme dir ansonsten zu. Ich wundere mich hier auch oft und habe das auch schon geäußert, wofür ich gesteinigt wurde *kopfschüttel*
( hihihihi ) <-krass-infantil *lach*
 
  • #5
Nur mal so angemerkt:
Hinter Kommas und Doppelpunkt gehört ein Leerzeichen - genauso wie zwischen *frechguck* und "als". Die Interpunktion im ersten Satz ist meines Erachtens auch nicht korrekt, aber ich lasse mich gerne belehren.

Wer in diesem Text Rechtschreibfehler findet, darf sie mit meiner Zustimmung behalten.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Sorry Clarissa, aber lustige Zusätze und Rechtschreibfehler kommen bei jedem vor. Das hat mit Akademiker, Elite oder dem Alter nur wenig zu tun. Gerade im Internet würden manche am liebsten nur in Kleinbuchstaben schreiben. Manche vergessen sogar ihr gutes Benehmen.
 
  • #7
Das mit den Schreibfehlern findet man immer wieder, auch bei den Damen.
Mit diesen Zusätzen will man(n) vermutlich zeigen, dass er wahnsinnig witzig und locker ist und vermutlich über seine Witze selbst am meisten lacht.......das findet man tatsächlich eher bei den Herren, find ich auch lächerlich und eher bescheuert.
Ich glaube nicht, dass das alles Fake ist, hab selbst schon erlebt, dass er beim ersten Date irgendwelche "supertollen" Sachen macht (z. B. Musik total laut aufgedreht und dann, mich erwartungsvoll anschauend auf den (Lacher) ? oder was ? gewartet hat usw. Sein Alter: 63.....
 
  • #8
Liebe Clarissa, erstens "strotzen VOR", zweitens gibt es auch in der "Elite" Legastheniker und drittens heißt die SB zwar Elitepartner, aber was besagt das schon. "Lieb zwinker!"
 
  • #9
Liebe Clarissa,

besonders sinnvoll oder aufschlussreich finde ich Dein Posting leider nicht. Auch bin ich aufgrund Deiner Orthographie nicht ganz sicher, ob Du Rechtschreib-/ Interpunktionsfehler überhaupt erkennen kannst bzw. eventuell die korrekte Schreibung für fehlerhaft hältst? Oder gehts Dir mal wieder um Akademiker-Bashing (gäääähn...)?

Redest Du denn von der Rechtschreibung hier im Forum, oder (Dein zweiter Satz lässt mich darauf schliessen) von Zuschriften, die Du bekommst?

Im Forum kann Jeder schreiben, so dass hier eine bunte Mischung aller Bildungsstufen unterwegs ist. Auch kann sich hier Jeder als Akademiker ausgeben, der gar keiner ist -diesen Verdacht habe ich bei ein paar Schreibern im Forum (und zwar aufgrund ihrer besonders schlechten Rechtschreibung mit Grammatik-Verständnisfehlern und sehr schlechter Ausdrucksfähigkeit).

In den EP-Profilen kann jeder Beruf und Bildung faken, das wird ja nicht kontrolliert. Bei manchen dieser Profiltexte von Akademikern habe ich aufgrund der teils haarsträubenden Rechtschreibfehler auch den Verdacht, dass hier Fakes zugange sind.
Tendentiell scheint mir die jüngere Generation eine schlechtere Orthographie zu besitzen, als U40-ger, auch bei den Akademikern.

In meiner Altersklasse erlebe ich im Online-Dating mit "echten" Akademikern selten gravierende Rechtschreibfehler. Wobei Tipp- und Flüchtigkeitsfehler oder Verwirrung durch die Rechtschreibreform in meinen Augen normal sind. So finden sich sicher auch in meinem Posting Fehler, zumal ich größtenteils nach der alten Rechtschreibung schreibe.

Vielleicht erklärst Du uns mal, warum Du Dich gerade bei Akademikern von Schreibfehlern so abgestoßen fühlst und Emotionals verdammst, obwohl Du selbst Smileys benutzt? Interessieren würde mich auch, ob Du selbst Akademikerin bist (Ausdrucksfähigkeit und Orthographie lassen ja eher nicht darauf schliessen...).

w 53
 
  • #10
Phänomen Internet. Es gab schon vor 20 Jahren die Tendenz, im Netz anders zu schreiben als per Brief/offiziell, und auch anders als man spricht. Verkürzte Form und Versuch, Gemütszustände, Mimik, Gestik durch die Leitung zu transportieren.

Wenn man heutzutage ordentlich in einem Forum schreibt, wird man teils doch sogar wegen "hochtrabender, verquerer Sprache" angeraunzt, als wenn dahinter die Absicht stehen würde, sich gegenüber anderen zu profilieren. Als authentisch gilt, einen Text eben hinzurotzen und "mit dabei" zu sein. Smartphones und Emoticons tun ihr übriges dazu. Wer will schon formulieren, wenn ein Smiley genug ausdrückt, dass das Gegenüber es wohl verstehen wird? Und natürlich reicht auch die Autokorrektur des Smartphones, einen Text abzusetzen... gegenlesen tut doch kaum noch jemand. Hat man auch keine Zeit für, gerade beim Online-Dating - so denken die meisten und haben es wohl auch so gelernt, wenn man 100 Nachrichten für eine Antwort absetzen muss.

In einem Forum kommt für mich dazu, dass viele Leute denken sie wären anonym und könnten daher auch schludern, weiß ja keiner wer das war.

Davon ab: was heisst schon Akademiker heutzutage? Die meisten Akademiker, die ich kenne, haben studiert und arbeiten dann irgendwas, aber es gibt eben einen Unterschied zwischen Wissen und Bildung. Für das Humboldtsche Bildungsideal interessieren sich immer weniger, die Leute denken nicht quer und wollen immer weniger wissen, wenn es keinen (finanziellen) Vorteil bringt. Der Verfall des Schriftbilds ist dann auch nur pars pro toto für den geistigen Verfall vieler Akademiker und reicher Leute.

Was bleibt ist: störst du dich daran, in welcher Weise und wie viel? Ich habe festgestellt, viele Leute kann man immer noch wachrütteln, wenn man sie nur mit der Nase darauf stößt. Von daher gehe ich auch nicht voreingenommen auf eine potentielle Partnerin zu, nur weil ein paar Sätze nicht dem entsprechen, wonach ein Mensch streben kann und sollte. Den Antrieb dazu können viele immer noch selbst entwickeln, sich von allein begeistern... hoffe ich. Sonst enden wir alle mal wie im Film Idiocracy.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Es gibt korrektes Deutsch nach dem Duden sowie die Umgangssprache, bei der man das mit der Korrektheit nicht so genau nimmt. Durch internationalen Austausch, Migration und die Verbreitung neuer Medien bekommt die deutsche Sprache dann auch noch einen neuen "Drive", kommt "zum Fließen". Das ist völlig normal und spiegelt sich teilweise auch in diesem Forum - obwohl hier schon grobe, nicht leicht zu verdauende Fehler dabei sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele Beiträge mal so eben neben der Arbeit geschrieben
werden.
Ich plädiere dafür, den eigenen Kinder korrektes Deutsch beizubringen, ihnen zudem auf jeden Fall Lateinunterricht zu ermöglichen. Das ist eine gute Grundlage. Ansonsten lebt die Sprache und spiegelt auch immer Emotionen... wie auch hier im Forum .... und natürlich muss Kölsch als Sprache erhalten bleiben. Das hat für mich persönlich eine besonders hohe Prioriät. Andere sehen das anders.
 
  • #12
Mir ist dieses Phänomen auch schon häufiger begegnet, wobei man noch zw. Rechtschreibfehlern und Tippfehlern unterscheiden sollte. Um heute Akademiker zu sein, bedarf es nicht besonders viel. Prominente Beispiele gibt es genügend. Die von Ihnen kritisierten Zusätze sind womöglich eine Folge des lange propagierten Jugendwahns.

Bezogen auf dieses Forum muß ich jedoch sagen, daß ich hier sehr brauchbare und doch recht gut strukturierte Gedankengänge lese.

So krass, wie Sie das formulieren, finde ich es hier nun wirklich nicht. Es kann natürlich sein, daß das daran liegt, daß ich nicht in allen Rubriken lese.

Allgemein kann man Ihnen jedoch zustimmen. Ausdruck und Rechtschreibung lassen häufig (nicht nur im Internet) zu wünschen übrig.

Frauen sind deutlich im Umgang und Gebrauch mit der Sprache sorgfältiger.
 
  • #13
Liebe Clarissa,

in deinem Fragetext springt mich eine 2stellige Zahl von Fehlern an.

Bist du sicher, korrekte Orthografie erkennen zu können?


Wir alle machen Fehler. Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler, Gewohnheitsfehler. Diese kleinen Macken geben mir Aufschluss darüber, mit wem ich es zu tun habe. So geht es mir auch mit Leuten, die sich über andere beschweren ohne es besser zu können!

Lies dir auch den Post von #9 durch. Sehr empfehlenswert!
 
  • #14
Als Fremdsprachensekretärin schüttelt es mich immer wenn ich hier im Forum die haarsträubendsten fehlerhaften Texte lesen muss. Aber Clarissa, in deinem Text waren mehrere Fehler, vor allem Kommafehler und fehlende Leerzeichen, geschweige denn von "strotzen vor" und nicht "strotzen von".
Deswegen: Erstmal selber einwandfrei schreiben lernen....

Nichts für ungut....Nobody is perfect...
 
G

Gast

Gast
  • #15
Tja, da perfektes Deutsch in Wort und Schrift sind leider kein Garant für ein glückliches Leben und wie heißt es so schön, dumm *** gut, stimmt nicht immer, aber kommt nicht von ganz ungefähr.

Da ich wählen kann, entscheide ich mich im Zweifelsfall für die nicht perfekt gebildete, herzliche Frau, mit der ich einfach den Spaß habe, den manche mit noch soviel Abschlüssen gerne hätten.

Lebensfreude lernt man nicht unbedingt im Höörsaal.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #16
Und, meine Frage an die Männer: kommt das bei den Damen auch oft vor?

Hallo Clarissa,

die Steine haben das Glashaus ja schon völlig zu Recht zerdeppert ;-)

Ja, es kommt tatsächlich häufiger vor, dass Damen schreiben, die seltsam formulieren (da muss ich auch für Deinen Satz oben noch ein Steinchen werfen...). Nicht nur im Forum, auch in Profilen geht´s manchmal zu wie bei "Deutsch als Fremdsprache" im zweiten Semester VHS.
Mittlerweile ist es gesellschaftlich teilweise akzeptiert, dass jemand nicht mehr richtig schreiben kann (mal abgesehen von den kleinen Fehlern, die wir alle mal machen) und sich trotzdem als "Akademiker" oder "Single mit Niveau" sieht. Es gibt vereinzelt promovierte Legastheniker (ich kenne einen), aber generell denke ich, die "Zielgruppe" wird hier ja nicht geprüft, weder im Forum noch in der SB. Letztlich sicher eine ökonomische Entscheidung.

Frauen daten, das ist eine Binsenweisheit, generell lieber nach oben, und so zieht die Hoffnung auf entsprechendes "Beziehungsmaterial" (stammt nicht von mir, aber hier aus dem Forum) eben auch entsprechende Damen an. Ist für mich kein Problem, da anhand von Bildung und Beruf schnell aussortiert. Es kommt eben nicht allen nur auf Figur und knitterfreie Haut an...
 
  • #17
Im privaten Bereich sollte man nicht so strenge Regeln anlegen, wie z.B. früher in der Schule. Bei Grammatik und Interpunktion kann man tolerant sein.

Aber Rechtschreibfehler sollten jedem Gebildeten "weh" tun.
Weil sie auch dem gebildeten Leser "schmerzen."
Ausnahme: Wenn deutsch nicht deren Muttersprache ist.

Wenn ich aber auf gute Profiltexte stoße, und ggf. guten Mailaustausch mit dieser Frau - dann sind es i.d.R. Frauen mit Abitur. Obwohl ich dieses Niveau auch von Realschulabsolventen erwarte.

Männer erscheinen mir mit ihren Profiltexten noch nachlässiger zu sein. Da könnte ich beim lesen nicht beurteilen, ob der Verfasser Abitur hat, oder nicht. Dagegen bei Frauenprofilen bemerke ich schon Unterschiede. (mein Bauchgefühl)

(m,53)
 
  • #18
Ich mache auch Fehler, da die deutsche Sprache nur theoretisch meine Muttersprache ist, weil meine Mutter Deutsche war aber mit uns Kindern nie Deutsch geredet hatte.

Ich habe sowohl die korrekte Grammatik als auch die Interpunktion als Erwachsene gelernt doch natürlich auch die korrekte Interpunktion und habe immer wieder Zweifel, so dass ich noch mal einiges wiederholen müsste.

Klar ist es schöner, wenn man sich sowohl grammatikalisch als auch orthographisch schön ausdrücken kann aber das lasse ich Journalisten und Schriftstellern vorbehalten.
Fehler entstehen in meinen Posts auch deshalb, weil ich das Gedachte ins Mikrofon des Smartphones diktiere, statt es zu tippen. Und leider korrigiere ich nicht alles in der Eile oder ich habe einige Fehler übersehen. Und ärgere ich mich selber darüber, wenn die 5 min. Nachbearbeitungszeit um sind, weil ich trotzdem eine kleine Perfektionistin bin "lach" ;-)
 
M

Mooseba

Gast
  • #19
Man kann als Mann noch so korrekt schreiben: Hast du keine Chance, hast du keine Chance.
 
L

Lexcanuleia

Gast
  • #20
Ich habe gerade in wiki nach gelesen, was man unter ein Akademiker unterfält. Ein Akademiker ist auch jemand der ein Hochschulabschluss hat. Ich habe ein Hochschulabschluss und ich mache eine Menge rechtschreibungsfehler. Es liegt daran, das ich mir Deutsch selbst beigebracht habe, um hier studieren zu können.
Wieso ein Deutscher mit Hochschulabschluss immer noch nicht die schriftliche Sprache beherrscht, kann ich nicht nachvollziehen. Die Schreibfehler von anderen erkenne ich die persönlich nicht, deswegen stören die mich auch nicht und vielleicht bei der nächste Rechtschreibungreform sind die alle als korrekt anzusehen.
 
  • #21
Mir sind hier auch schon schlimme Fehler aufgefallen. Zum Beispiel "projezieren" statt "projizieren". "Oberflächig" statt "oberflächlich", und noch so einige ...
 
G

Gast

Gast
  • #22
Akademikerelite = Erfolg. Erfolg = eigentlich durch überhöhtes Selbstbewusstsein erreichbar. Also auch vorlaut sein, sich durchsetzen können, zu seinen Fehlern stehen können.

Erfolgreichen Menschen wird beigebracht, zu tun und zu handeln, AUCH wenn sie etwas falsch und mit Fehlern tun. Wer zu viel nachdenkt, hat meist schon verloren. Denn es ist immer besser zu handeln, als passiv bleiben!

Menschen, die ständig über ihre (Rechtschreibe)fehler nachdenken, sind potentiell jede verklemmten Genossen, die weniger Erfolg haben, weil sie alles viel zu viel und zu lange abschätzen.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Drei Worte: Neid der Besitzlosen!

Mir scheint, du willst aufgrund fehlender Fähigkeiten in Sachen Rechtschreibung sticheln! Selber bekommst du ja auch keinen einzigen korrekten Satz hin!
Ich schreibe sehr viel, vor allem beruflich, da trifft man schon häufiger mal auf Neider, die das auch gerne können würden, aber da sie es nicht können, suchen sie bei mir jeden Fehler ab und reiben ihn mir doppelt unter die Nase. Manche werden auch ziemlich gehässig und werten mich dann aufgrund meiner Verbalitäten ab, da ich eine leise Stimme habe.
Finde ich aber nicht verkehrt, dadurch verbessere ich mich zusehends in noch größeren Schritten und distanziere mich von den Schlechten.

Auch mir passieren häufig lustige gedankliche Fehler. Ist doch nicht verkehrt! Du bist ganz schön verklemmt in dir drin und eben ohne Rechtschreibekenntnisse gesegnet. Bevor du über andere jammerst, behebe doch erstmal diese beiden Probleme! Dann hört deine Gedankenwelt auch irgendwann auf, ständig um Fehler anderer zu kreisen! Der Zug, andere zu bewerten, macht dich halt derbe unsympathisch, doof und ungesellig.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #24
Liebes Forum,ob das wohl alles Fakes sind,die kaum sinnvolle Sätze formulieren können, keinerlei Interpunktion kennen, auffallende Rechtschreibfehler machen und teilweise infantile Zusätze wie *grins* oder *frechguck*als +/- 50 Jährige hinzufügen?
Und, meine Frage an die Männer: kommt das bei den Damen auch oft vor?
P.S.:Es heißt natürlich :" von RechtschreibfehlerN" ;)
Tja , gute Frage ! Dass...das..nach dem Komma ist hier auch so ein Problem :).. Und ich schreibe nach dem Doppelpunkt immer groß weiter. Diese Zusätze wie " grins" , "schmoll" usw, sollen ja nur Smileys ersetzen, die wir hier ja laut Forumsregel möglichst vermeiden sollen. :)
 
  • #25
Habe gerade ein echtes Juwel gefunden im Thread über den Mann, der seinen Eheausstieg ein halbes Jahr plante. "Jeder Mensch hat viele 'Vasetten'...", steht da :) Am besten den Humor nie verlieren!
 
  • #26
Klar ist es schöner, wenn man sich sowohl grammatikalisch als auch orthographisch schön ausdrücken kann aber das lasse ich Journalisten und Schriftstellern vorbehalten.

Das ist aber leider auch ein Irrglaube. Dieter Hildebrandt hat einmal in seinem Programm "Ich kann doch auch nichts dafür" aufgezeigt, wie so manche Journalisten orthographisch bewandert sind. Sehr köstlich!!!

Liebe FS,
man sollte auch erst einmal unterscheiden, wo die mangelnde Rechtschreibung stattfindet. Hier in einen Forum sich darüber zu pikieren, zeugt für mich für sehr viel Kleingeist. Ich schätze über 90 % derjenigen hier, würden bei einen wichtigen Schreiben dies nochmals Korrekturlesen. Man sollte schon einmal Differenzieren, wo man schreibt. In einen lausigen Forum oder bei einer Dissertation und schon sind wir wieder bei dem Thema Kleingeister. Der Kleingeist hält Ordnung und das Genie überblickt das Chaos.:)

Wenn dann eine Ministerin (Ursula von der Leyen) sagt, O-Ton "Dies wäre eine statische Denke", dann sollte man sich über gar nichts mehr aufregen.
 
F

Fiona72

Gast
  • #27
Das mit der Rechtschreibung und den Akademiker ist wohl wieder so eine Endlos-Story. Man sollte auch einmal unterscheiden, in welchem Fach man seinen akademischen Grad erlangt hat.
Hat man Germanistik studiert, dann ist diese Diskussion wohl hinfällig, aber wenn man wie ich Medizin studiert hat, dann interessiert dies kaum einen Patienten. Ich stelle mir einmal vor, dass die FS bei mir ins LKH, nach einem Unfall eingeliefert wird, dann erwartet die FS wohl ganz andere Kompetenzen von mir und die sind dann nicht in der Orthographie verankert. Dann stelle ich die Diagnose, dass man ihr Bein amputieren muss und ob dies nun richtig oder falsch ist, ist eher sekundär. Hauptsache meine schriftliche Diagnose ist fehlerfrei im Sinne der Interpunktion und der Rechtschreibung. Hoffentlich war dies jetzt nicht zu sarkastisch.:)
 
  • #28
Guten Morgen Clarissa,

ich sehe das Thema, scheinbar wieder einmal, ganz anders als die meisten hier.

Ich liebe die (deutsche) Sprache und was sich mit ihr, auch durch Kreativität und Phantasie, gestalten und vermitteln lässt.

Viele haben nun nichts besseres zu tun als gleich zu zeigen, dass sie es besser können (als Du). Extrem grusselig, unentspannt und oberflächlich. :( Aber vielleicht wolltest Du mit Deinem Beitrag auch bekunden, dass Du zu ihnen gehörst.

Ich finde Fehler nur dann unangenehm und abstossend, wenn ich merke, dass man den Mund über andere aufreißt oder die Feder schwingt ohne sich selbst mit den eigenen Fehlern wahrnehmen und einordnen zu können oder bei offenkundiger Achtlosigkeit und fehlendem Respekt.

Fehler sind Teil unserer Persönlichkeit und machen uns erst zu dem wer wird sind. Das nenne ich menschlich.

PS: Ich kann Fehler sehr gut verzeihen, weil ich oft das Gefühl habe, von ihnen mehr zu haben als mir lieb sein dürfte und sollte. ;)
 
  • #29
Weil nicht alle Akademiker Elite sind und nicht jede Elite Akademiker.
 
  • #30
"Oberflächig" statt "oberflächlich", und noch so einige ...

Schon mal die von Autokorrektur gerade bei mobilen Endgeräten zur Kenntnis genommen und deren unzureichende Wörterbücher - Update ist oft Verschlimmbesserung? Die sms die ich bekomme und selber schreibe bieten sehr oft Anlass zu schallendem Gelächter und wenn ein "Hä?" folgt weil unverständlich, finde ich das inhaltlich sehr passend - kann man komplexer fromulieren, muss aber nicht. Ich bin intelligent genug, um zu verstehen was gemeint ist.

Ich finde Besserwisserei und geistige Enge bei der Partnersuche und beim Austausch in einem Forumwesentlich relevanter/lästiger als Rechtschreib- und/oder Interpunktionsfehler.

Kaum ein Forenschreiberling hat die Tastenschreiberei richtig gelernt, daher viele Tippfehler, auch bei mir (trotz 2 Hochschulabschlüssen). Wenn es wirklich drauf ankommt, kann ich es besser.

Wenn ich allerdings das fehlerstrotzende Eingangsposting lese zum Thema Rechtschreibung und Hochschulabschluss, dann denke ich: "neidischer Besserwisser" mit Realschule (maximal) und ich weiß, warum ich einen Partner mit Uniabschluß suche - auf den Inhalt und eine gewisse Toleranz kommt es an, in einer Gesellschaft mit zunehmendem Anteil von Migranten.

Wer Fehler findet, darf sich gern damit befassen - augenverdreh'
 
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