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  • #1

Wieviel Kind kann man sich leisten?

Im Nachbarthread geht es ja um viele Kinder und dass Geld keine Rolle spielt. Im Gegensatz zum FS in diesem Thread spielt bei uns trotz gutem Verdienst Geld eine Rolle. Darum meine Fragen:
Wie viele Kinder habt ihr? Wieviel Geld benötigt ihr dazu? Habt ihr gebaut?
Wir überlegen ob wir noch weitere Kinder wollen. Darum würde es unserer Entscheidungsfindung dienen.
Verunsichert hat mich ein Artikel in dem eine Familie mit 4 Kindern nicht mit 4500€ Einkommen auskommt, obwohl deren Miete mit 900€ recht günstig ist wie ich finde. Was sagt ihr dazu?
 
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  • #2
Wir haben ein Kind von 18 Monaten und erwarten das 2. Mein Mann arbeitet als Ingenieur und ich bin Referendarin und wissenschaftliche Mitarbeiterin (10/h Woche).

Wir verdienen zusammen (auch jetzt schon) genug Geld für zwei Kinder. Wir wohnen in einer Stadt, in der die Mieten sehr hoch sind, daher ist unsere Wohnung eigentlich ein bisschen zu klein. Da sie aber genial liegt und wir uns da sehr wohl fühlen, bleiben wir da. Wir haben ein Auto, dass wir bald in ein Größeres umtauschen müssen.

Wir haben keine Geldprobleme und machen uns keine Sorgen. Allerdings kaufen wir auch nur sehr wenig für das Kind. Viele Sachen bekomme ich vererbt oder kaufe auf dem Flomarkt oder bei Kleinanzeigen. Wenn die Kinder mal mehr Geld kosten, dann verdienen wir auch beide entsprechend mehr. Momentan spare ich von dem Kindergeld meines Sohnes einen nicht unwesentlichen Betrag für ihn.

Ich denke, es liegt auch immer daran, was man für Anspüche hat. Wir waren z.B. in der gemeinsamen Elternzeit 6 Wochen mit einem VW Bus durch Europa unterwegs und haben uns selbst versorgt, unsere Wohnung gaben wir günstig zur Zwischenmiete frei. Für solche Sachen geben wir gern Geld aus, andere materielle Dinge sind uns nicht so wichtig.
 
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  • #3
Für jedes Kind plus Ehe bekommt man Zuschüsse. Jeder Harz Vierler kann sich mehrere Kinder leisten. Ich finde es daher ein arrogantes Luxusproblem, zu meinen, man könne einem oder mehreren Kindern nichts bieten. Früher ging es auch und heute gehts uns geldlich beiweitem besser als früher. Was willst du einem Kind denn bieten? Ein Porsche? Es muss auch nicht jeder gleich in einem Eigenheim wohnen. Kinder sind eh froh, wenn sie nicht mit den Immobilien der Eltern belastet werden. Alles schön klein halten, dann passt das. Es ist ja auch eine Frage, wie man lebt. 4500 € sind Luxus, das ist dir ja wohl klar? Wenn man selber kocht und nicht jede Woche zu Mc Donalds rennt, dann brauchen Kinder die ersten Jahre sowieso nichts. Von Kleidern fange ich jetzt mal nicht an. Man kann sich immer irgendwie günstig was besorgen oder schenken lassen. Ich habe jetzt keine Lust, irgendwelche Aufstellung für pingelige Goldwaagenleger zu machen.
 
  • #4
Kommt darauf an: Wieviel Gesamteinkommen - welche Kosten - wieviel Kinder bereits da ?

An den Kindern und der Familie sollte man nicht zu stark sparen. Darunter leidet dann das ganze Familienleben.

z.B. nur soviel Kinder, daß man noch gemeinsam in Urlaub fahren kann.
Oder am Wochenende gemeinsame Ausflüge. Taschengeld für jedes Kind. Kleidung auch mal neu, und nicht alles Second Hand.
Es muß nicht teuer sein, aber machbar.

Dann auch die persönliche Belastung. Wieviel Kinder kann man bewältigen ?

Zwei Kinder finde ich am optimalsten, wenn man Kinder haben will.
 
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  • #5
Das kommt auf den Lebensstandart an.
Ich bin AE mit einem Kind und wir leben von ca. 1800 - 2000 € im Monat.

Der Vorteil ist ein altes selber renoviertes Haus, für das ich nur noch 300 € monatlich abzahle.

Mit einem weiteren Kind würde ich ca. 500 - 700 € mehr brauchen. Das kommt auch etwas auf die Schule an. Jetzt im Gymnasium sind die Kosten höher - offensichtlich denken die Lehrer, dass Geld da ist. Die zusätzlichen Unternehmungen in der Realschule waren günstiger.
Wenn Du pro Kind 184 € Kindergeld bekommst, kostet Dich ein weiteres Kind also 320 - 520- € zusätzlich.
 
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  • #6
Auf dem Land oder in der Stadt? Mit zwei Mal im Jahr für 2 Wochen in den Urlaub, möglichst Ausland?
Mit zwei Auto oder einem oder sogar gar kein Auto! Mit teuren Hobbys für die Kinder, wie Reiten, Tennis oder weiß der Geier was?

In Deutschland verhunger keine Familie! Also kann eine Familie auch 5, 10, 15, 20 Kinder groß bekommen - mit H4.

Es kommt auf den Standard an, unter welchem man die Kinder groß ziehen möchte. Was man dabei selber erleben und machen möchte. Wie viel man bei der Betretung der Kinder selber machen möchte oder müssen die älteren Geschwister viel helfen!

Es gibt Babykleidung, wo der Strampler gerade mal ein paar Wochen passt, die kosten bald mehr als das was ich für ein normales Oberteil oder Hose ausgeben würde. Braucht ein Baby das? Wenn ja, dann wird es ein teures Kind und die Eltern können sich nicht viele Kinder leisten, trotz des vielen Geldes. Gut bei diesen Marken sind die Sachen für Erwachsene auch teuer.

Ich würde bei meinem Standard den ich leben, in einer Großstadt, auch sagen; 4500€ sind für 2 Erwachsene und 4 Kinder etwas knapp aber es ist machbar.
 
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  • #7
Das ist doch so pauschal nicht zu sagen, hängt doch vom Lebensstil und den Fixkosten ab und vielem anderen. Ich selber würde finden, dass ich mir kein weiteres Kind leisten könnte ohne meinen Lebensstandard zu reduzieren. Ich möchte in allen Urlauben auch weg fahren können, mindestens eine längere Fernreise, ich habe ein Pferd, was monatlich einiges an Festkosten verursacht, habe eine Eigentumswohnung und möchte weder beim Einkauf oder bei einem neuen Handy überlegen müssen, ob ich mir das leisten kann. Von meinem Einkommen finanziere ich ein halbes Kind und mich, da wir eine 50/50- Regelung haben. Das klappt mit 2500,- netto ganz gut, da ich nur 500,- fürs Wohnen ausgeben muss.
 
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  • #8
Wir: 3 Kinder, renovierungsbedürftiges Haus geerbt, Ausbau ohne Kredit immer tippeltappeltour, Einkommen bei Selbständigkeit einigermaßen gut, trotzdem ist es mit 3 Kindern schon grenzwertig, Krankenkasse usw. muss selbst bezahlt werden, große Sprünge oder Urlaub im Ausland all inclusive war einfach nicht jedes Jahr drin. 3 Kinder kosten auch richtig, Klamotten, Vereine, Freizeit, Handy und und und. Die Liste wird länger, je älter sie werden. Bei 4 Kindern sind die als Beispiel genannten 4500 Euro zwar nicht gerade wenig, aber wenn alles bezahlt ist, bleibt auch nicht viel übrig. In Deutschland jammern wir zwar auf hohem Niveau, aber ich denke 3 Kinder sind genug. Mehr würde ich auch in einem anderen Leben nicht kriegen wollen.
 
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  • #9
Hallo


ein Kind kostet wenn es klein ist nicht so arg viel. Falls du Wohnung, Essen und etwas Geld übrig hast geht das locker so mit. Problematisch wird es mit den Jahren.

Statistisch gesehen ist es Armutsrisiko wenn du allein bliebest und keine gute Beschäftigung wegen des Kindes kriegst. Zu zweit oder mit Familie im Rücken ist das alles einfacher.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin kannst du dir gar kein Kind leisten, es sei denn dein Mann hat einen Job ohne Zeitvertrag.Wie willst du planen wenn dein Arbeitsvertrag kürzer ist als eine reguläre Schwangerschaft braucht ?
 
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  • #10
@2 man bekommt nicht für jedes Kind Zuschüsse.
Eltern ziehen ins andere Bundesland, Kind bleibt da= Kein Bafög zb.
Da werden die Kinder behandelt, als ob sie nicht existieren.
 
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  • #11
AE, zwei Kinder, Haus gebaut, nie Unterhalt vom Erzeuger bekommen, Verdienst ca. 4000 €. w53
 
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  • #12
Hallo!

Ich finde es geradezu abartig, wenn ich Meinungen höre, wie viel Geld man angeblich braucht um als Familie zu "überleben". Unsere Gesellschaft ist so materialistisch. Da brauchen schon Babys ein eigenes Zimmer, einen 800-Euro-Kinderwagen etc. Ätzend!

Aber nun zu deiner Frage:

Ich habe zwei Kinder, die ich mit meinem Ex-Mann 60/40% teile und bekomme 2300 Euro Gehalt plus 364 Euro Kindergeld. Keinen Unterhalt. Ich wohne in einer teuren Großstadt.

Ich komme bestens, mehr als bestens aus! Ich bezeichne mich als eher wohlhabend. Habe eine schöne Wohnung, Putzfrau, großes Auto, jedes Jahr 2-3x Urlaub, Lebensmittel aus dem Reformhaus etc.
Ich kenne Leute, die dasselbe haben und jammern! Ich finde das unglaublich...

Natürlich kann ich mir nicht alles gleichzeitig leisten, so gehe ich z.B. wenig essen oder in die Bar. Meine Freunde und ich schätzen es sehr, zu Hause selbst zu kochen, gemütlich n Wein trinken - das ist gut und günstig.
Auch residiere ich nicht im 5*-Hotel, sondern campe.
Aber nie würde ich auf die Idee kommen, mir kein drittes Kind mehr leisten zu können, wenn ich einen Partner hätte.

Als meine Kinder Babys waren, haben sie sich komplett über das Kindergeld selbst finanziert. Allerdings war auch nie die Frage, ob sie eine komplette Kinderzimmerausstattung bekommen o.ä. Alles schön zusammengewürfelt. Gemütlich!

Diese Fixiertheit auf Lebensstandard halte ich echt für ungesund. Zumal in den mittleren Einkommensschichten die Lebenszufriedenheit gar nicht steigt, wenn man mehr hat. Ich käme mit 500 Euro weniger immer noch gut aus.

Leute, macht Euch frei!!

Gruß
w36
 
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  • #13
Ich möchte solche Ansätze nicht als unnötig abtun - vorher zu überlegen ist besser als andersrum.

Aber es kann im Leben immer anders kommen und dann?

Viele Betrachtungen müssten auch heute nach der Euro-Lüge nicht in dieser Form sein. Unabhängig von Ära und Währung gab es aber schon immer Einflüsse, die überhaupt nicht abzusehen waren.

Seit zig Jahren weiß eigentlich jeder, dass im Rentenalter zu wenig da sein wird - rein nach dem Umlageverfahren. Dazu kommt, dass sich jeder sein Leben so angenehm wie nur möglich gestalten will - viel Reisen, viel Urlaub, teure Hobbies, weniger Kompromisse, alles neu... .

Unser System baut immer stärker auf dem Doppelverdienst auf und der Staat nimmt immer stärkeren Einfluss in Erziehung und Bildung (z. B. Kita-Konzept) - mit allen Nachteilen für unsere Kinder. Das wollen viele Eltern überhaupt nicht sehen, geschweige denn hören. Das Geld geht "hinten" schneller raus als es vorn rein kommt. Steuerlast um Steuerlast, die Steuerzahler werden selbst für die Privatwirtschaft zum Subventionieren heran gezogen. Der legitime Versuch, sich das eigens verdiente Geld nicht einfach per Gesetzgebung aus der Tasche ziehen zu lassen, wird jetzt sogar praktisch unter Strafe gestellt.
Bin ich Müllsack der Politiker, Bezahler von schlecht gelaufenen Wirtschaftmodellen, unfreiwilliger Bezahler aller globaler Unterstützungen - Auffangbecken politischen und wirtschaftlichen Versagens - weltweit???

Ich will hier keinen Gegenstrom erzeugen, Menschen mit wachem Blick erkennen das selbst...

Ich will anregen - konkret auch in Bezug auf das stark ausgerichtete Familienmodell "Doppelverdiener":

Was ist, wenn dennoch einer durch Krankheit, Tod, Arbeitsverlust ausfällt oder sogar eine Scheidung alles bisher Geplante über lange Zeit oder sogar dauerhaft zerstört?
Drei Kinder, ein kaum bezahltes Häuslein,...?

Es ist dann alles auf den Kopf gestellt. Klar, ich freunde mich auch lieber mit dem Gedanken eines Lottogewinns an, als mit dem dennoch wahrscheinlicheren Schicksal eines negativen Lebenseinschnittes...

Wir selbst leben im Sinne der Familie und mussten so manchen Sturm schon meistern. Familie bedeutet aber auch für uns das "große Sozialmodell" - Familie aber vor EU, vor Globalisierung. Wer weniger hat, muss eben Prioritäten setzen aber handeln und nicht nur abwarten, dass es morgen besser werden könnte.
 
  • #14
Meine Eltern hatten in den 80/90er Jahren als wir Kinder waren, gemeinsam ca. 5000 DM. Davon haben wir gut gelebt, weil sie bescheidene Leute sind und uns auch so erzogen haben. Sie haben es sogar geschafft in nicht mal 15 Jahren ein nahezu vollfinanziertes Einfamilienhaus abzubezahlen (und da lagen die Zinsen nicht so günstig wie heute). Die einzigen „Einschränkungen“, die wir als Kinder hatten, waren: teilweise gebrauchte oder mit Lederflicken versehene Kleidung (dies aber nur in der Grundschule), keine Flugreise, so gut wie nie Pommes und Eis im Freibad sondern mitgebrachtes Essen. Klar waren wir manchmal neidisch auf andere Kinder- aber ich habe relativ schnell gesehen, dass Kinder reicher Eltern auch nicht glücklicher sind. So hatte ich bspw. eine Freundin, die Tochter eines Bauunternehmers war. Ich war entsetzt wie respektlos sie neues Spielzeug/Kleidung behandelte… Dankbarkeit und Ausgeglichenheit gehen solchen Kindern oft völlig ab, wenn Eltern versuchen mit Materiellem fehlende Zeit/Liebe zu kompensieren!


Wer das Leben primär als Familienleben auffasst, kann auch mit geringem Einkommen glücklich sein. Heutzutage habe ich aber bei vielen eher den Eindruck, dass ein Kind ein lifestyle-Artikel ist, den man sich „anschafft“. Die Bereitschaft und Einsicht, dass man sich auch einschränken und ändern muss, fehlt. Hauswirtschaft wird belächelt, dabei helfen diese Kenntnisse enorm viel. Unter jungen Frauen ist es sogar schick zu sagen: „Ich kann nicht kochen!“ Nur ein Bsp.: In einem großen Discounter sah ich neulich einen großen Sack Kartoffeln, Kilopreis 0,18€ (der Preis tut mir leid für den Bauern, aber das nicht das Thema). Wenn man weiß, wie man sie einlagert und kochen kann und will, kann man sehr günstig leben. Mit (auch spottbilligen) Möhren und selbstgezogenen Kräutern kann man herrliche Gerichte kochen. Man muss sich einfach nur ein bisschen damit beschäftigen. Ich habe in meinem Kopf eine Preisübersicht über sicherlich ein paar hundert Produkte und achte immer nur auf den Kilo bzw. Grammpreis (der steht kleingedruckt auf Preisschild!). Nur wer den Wert von Dingen kennt, kann sich bewusst etwas gönnen und genießen! Insofern ist die Frage nicht, „wieviel Kind kann man sich leisten“, sondern „wieviel Kind will ich mir leisten“.
 
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  • #15
Wie schon oft erwähnt, es kommt auf den Standard an. Ich bin AE und bin Studentin, habe zusätzlich einen 450,00 Euro-Job, beziehe Bafög und komme ca. auf 1500,00 weil der Kindsvater sehr gut verdient und dementsprechend Unterhalt bezahlt. Da das Wohnen hier in der Umgebung alles andere als günstig ist ( Warm 700,00 Euro) bleibt nach Abzug von Studiengebühren ( Auslandsstudium), Fahrtkosten und alles andere was dazu kommt nicht sehr viel über, ich schaffe es gerade mal max. 150 Euro im Monat an die Seite zu legen und ich muss sagen, dass ich wirklich sehr froh bin bald mit dem Studium fertig zu sein und wesentlich mehr verdienen zu können. Für mich wäre das dauerhaft zu wenig.

(w27)
 
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  • #16
Ich habe beide Seiten erlebt, sehr wenig und viel Geld zu haben.

Ich habe meinen Sohn mit 28 bekommen, da war mein erstes Studium fertig.
Ich hatte aber keine feste Stelle und auf Honorarbasis gearbeitet.
Aber ich hatte zuwenig Aufträge und außerdem war es sehr anstrengend mit Baby zuhause zu arbeiten.
Ich hatte zwischen 1.000 und 2.000 Mark im Monat, davon 600 DM Miete bezahlt und 600 DM für einen Tag pro Woche Krabbelstube.
Hat also null gereicht.
Der Vater hat nie bezahlt, lebt selbst bis heute von der Stütze.
Damals war er selbstständig und ich hatte ihm lange geglaubt, dass er bald etwas verdienen würde.
Er hat aus dieser Zeit immer noch einen Schuldenberg.

Als ich die Miete nicht mehr bezahlen konnte, habe ich es meinen Eltern erzählt.
Die fielen aus allen Wolken, bezahlten die Miete, gaben mir zusätzlich 1.000 DM im Monat und nahmen meine Tochter tagsüber zu sich.

Ich arbeitete zunächst 30 Std. / Woche und konnte auf die 1.000 DM von meinen Eltern verzichten.
Wenige Jahre später Vollzeit, ab da ging es bergauf.

Ich habe mit 35 noch mal studiert, gleichzeitig weiter Vollzeit gearbeitet.

In dieser Zeit habe ich außer arbeiten, studieren und Kind-lieben nichts gemacht. Keinen Partner gehabt, keine Freunde, nie was unternommen.

Jetzt bin ich 49, mein Sohn ist 21 und studiert in München.
Ich verdiene jetzt richtig viel und gebe ihm monatlich 1.000 €, dazu Urlaub, alle Fahrkarten nach Hause, Geschenke, etc.

Ich bereue nicht, wie es gelaufen ist, aber ich würde es nicht nochmal machen.
Und ohne meine Eltern hätte ich das niemals geschafft, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Kinder kosten sehr viel Geld, direkt und indirekt, kleine und große Kinder.
Man muß sich einfach darüber klar sein.
Aber dennoch lohnt es sich.

Ein Kind reicht mir aber, die Masse macht's nicht und das Glück multipliziert sich nicht.

w 49
 
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  • #17
Es gibt bestimmt Menschen, die allein nicht mit 4500 Euro monatlich auskommen. Alles eine Frage des Lebensstils... Die Frage, Kinder zu bekommen, sollte nicht mit Berechnungen verknüpft sein. Es sollte eine emotionale Entscheidung sein. Wenn ihr beide ein Kind von Herzen wollt und wenn ihr das Glück habt, dass du dann auch schwanger wirst, dann werdet ihr das Kind schon schaukeln.