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  • #1

wieviel Nähe und Distanz in der Verliebtheitsphase ist normal?

ich bin seit 12 Wochen mit ihm zusammen und bin mir nicht sicher ob ich zu viel verlange. Ich möchte gern die Nr 1 sein und fühle mich oft nicht so, und das schon zu Beginn der Beziehung. zb: ich bin abends bei ihm (er will das auch) und er telefoniert, muß dringend noch was am PC machen oder fernsehen. Am WE ist er oft mit Freunden sportlich unterwegs. Kleine Aufmerksamkeiten kommen mehr von mir. Oft habe ich das Gefühl, dass ich auf ihn warte. Ich bin im Übrigen nicht langweilig, habe nur ganz andere Hobbies als er. Ich habe schon mit ihm drüber gesprochen, aber es ändert sich nicht. Ich bin aber sicher dass er mich sehr liebt und nur nicht weiß wie man Prioritäten setzt. Verlange ich zu viel? Wird sich das ändern wenn wir Kinder haben? Haben wir beide schon zu viel hinter uns um uns aufeinander einstellen zu können? Ist unser Nähe-Distanz-Bedürfnis inkompatibel?
 
  • #2
Es kann an unterschiedlichem Nähe-Distanz-Bedürfnis liegen. Es kann aber auch daran liegen, dass ihr bei Hobbys und Freizeitgestaltung nicht kompatibel seid. Das heißt, er würde vielleicht mehr mit die zusammen machen, wenn sich seine Freizeitgestaltung durchsetzen würde. Außerdem seid ihr erst kurze Zeit zusammen und es kann sein, dass er eurer Beziehung generell keine großen Chancen einräumt und anfängt, sich jetzt zurückzuziehen.

Einige seiner Aktivitäten kann ich übrigens durchaus nachvollziehen. Dass man abends noch was am PC macht oder mal telefoniert, ist doch normal. Wenn man es aber übertreibt und fast die ganze Zeit alleine mit seinen Sachen verbringt, dann hat man an der Beziehung wohl kein großes Interesse mehr.

Unter diesen Umständen ein Kind in die Welt zu setzen, wäre der komplette Wahnsinn! Selbst wenn es das Problem jetzt nicht gäbe, wäre es dafür doch noch viel zu früh. Sei vernünftig und denke nicht über sowas nach.

Ihr müsstet beide ein paar Schritte aufeinander zugehen, wenn ihr eure Probleme lösen wollte. Lass du dich mal mehr auf seine Hobbys ein und bringe ihm deine näher. Wenn du merkst, dass nur du dich auf ihn zubewegst und umgekehrt kommt gar nichts, dann sehe ich das baldige Ende eurer Beziehung.
 
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  • #3
An anderer Stelle hatte Frederika schon mal geschrieben, dass man sich in so einem Fall gemeinsame Interessen schaffen solle.

Oder sich mehr auf die Interessen des anderen einlässt, wie oben beschrieben.

Telefonieren oder PC-Arbeiten finde ich normal, manchmal bleibt keine andere Zeit. Und es wird ja wohl nicht immer und jeden Abend so sein.

Mehr gemeinsame Zeit kann man sich auch ganz bewusst schaffen: 1 Abend im Monat festlegen, an dem man gemeinsam etwas unternimmt und garantiert nichts dazwischen kommen lässt. Probate Möglichkeit, sich um Gemeinsamkeit zu kümmern, wenn Kinder da sind.
 
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  • #4
Kenne ich, habe ich schon ähnlich erlebt. Ich würde auch sagen, ihr habt ein unterschiedliches Nähe-Distanz-Bedürfnis.

An deiner Stelle würde ich einfach schauen, dass ihr euch öfter bei dir trefft als bei ihm, dann ist er nicht mit seinem Kram abgelenkt. Fürs Wochenende klare Verabredungen auch mal zu zweit treffen. Den Tipp mit den gemeinsamen Hobbys finde ich ebenfalls gut. Ein Abend im Monat nur zu zweit, wie #2 vorschlägt, finde ich, gerade für eine frische Beziehung viel zu wenig.

Keinesfalls ein Kind in dieser Situation! Zum einen seid ihr noch nicht lange genug zusammen, um eine Familie zu gründen, zweitens sollte ein Kind kein Mittel sein, um ein Beziehungsproblem lösen zu wollen. So was geht immer schief.

Versucht, eure Beziehung nach den Tipps, die du hier liest, etwas anders zu strukturieren. Mit der Zeit wird sich dann zeigen, ob ihr euch aufeinander zubewegt und die Beziehung besser wird oder ob ihr halt einfach nicht zusammen passt. Viel Erfolg.
 
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  • #5
FS: ich habe den Eindruck, dass es für ihn etwas festes ist und er mich als die Mutter seiner Kinder plant ; ) auch wenn wir natürlich noch nicht damit loslegen. Wir wollen nur beide prinzipiell Kinder und daher denke ich auch über die Situation nach.
Ich genieße momentan seine Nähe und möchte Zeit mit ihm verbringen. Dazu brauche ich keinen TV oder sonstige Ablenkung. Ich klammere aber auch nicht sondern unternehme auch öfter was alleine mit meinen Freunden. Aber wenn ich mit ihm zusammen bin, widme ich mich gerne ganz ihm.
Ein gemeinsames Hobby ist sicher eine gute Möglichkeit. Mich verletzt es aber einfach auch, dass ich ihm weniger wichtig scheine als er mir. Da muß ich sicher auch noch an mir arbeiten, damit mein Glück nicht von seiner Zuneigung abhängt.
 
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  • #6
Wie wäre es mit einem Abend in der Woche, der nur für euch reserviert ist.
D.h. gemeinsam das tun, was ihr beide gerne gemeinsam macht. Sei es bei ihm oder bei dir zuhause oder sei es, gemeinsam etwas ausserhalb zu unternehmen.
Wenn er dazu nicht bereit ist, dann würde mir das zu denken geben.
 
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  • #7
Ihr seid gerade mal 3 Monate zusammen.
Ihr seid noch lange nicht verheiratet und vielleicht werdet Ihr auch nie heiraten. Das erste Halbjahr einer Beziehung ist die Probezeit, wie bei einer neuen Arbeitsstelle.

Hier bereits von Liebe zu sprechen ist mindestens ein Jahr zu früh.
Dass er Dich bereits jetzt als Selbstverständlichkeit sieht, ist schade.

Vermutlich hockst Du 6 Abende in der Woche in seiner Bude? Das ist viel zu oft.
Geh nach Hause und triff Dich maximal für 3 Nächte pro Woche mit ihm, eher weniger. Reserviere nicht zwangsläufig jedes WE für ihn.
Du hast Dein eigenes Leben bereits aufgegeben, er aber nicht.

So lange er Dich noch nicht geheiratet hat, solltest Du nicht sein Leben führen, sondern Deines.
Wenn Du Dich in der jetzigen Situation nicht wohlfühlst, ändere Dein Verhalten und sieh, ob Ihr zusammenpasst.
Nur die Tatsache, dass Ihr beide den Wunsch nach Kindern habt, macht Euch nicht zum perfekten Paar. Vielleicht findest Du noch jemanden, der besser zu Dir passt.
Wenn man sich nach 3 Monaten bereits benimmt wie andere nach 20 Jahren Ehe, bleibe ich lieber alleine.
Alles Gute
 
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  • #8
an FS in #4: Was du hier schreibst "Da muß ich sicher auch noch an mir arbeiten, damit mein Glück nicht von seiner Zuneigung abhängt." finde ich ehrlich gesagt bedenklich.
Kein Mensch muss sich so von seinem Naturell verbiegen, dass es in der Partnerschaft klappt. Kompromisse ja - Verbiegen nein. Auf Dauer wirst du damit unglücklich, glaube ich. Du hast eben ein grösseres Bedürfnis nach Nähe.

Wenn ihr euch interessensmässig nicht annähern könnt, du nicht beruflich mit ihm zu tun hast, viel alleine zuhause sitzt und er macht "sein Ding", dann ist das sehr unbefriedigend.

Entweder liegt es in deinem Wesen, dich auf die Hinterbeine zu stellen und selber etwas zu unternehmen und deine eigenen Schwerpunkte zu verfolgen (dann würdest du aber nicht unter der Situation leiden) oder es liegt nicht in deinem Wesen, dann hiesse das, du müsstest dich verbiegen...

Überlege gut, ob er wirklich auf Dauer der Richtige für dich ist, die rosarote Brille ist noch nicht ab!
 
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  • #9
Liebe FS,

Du wirst nie die Nr. 1 im Leben irgendeines Partners sein.

Sei Dir selbst die Nr. 1 und nimm Dich als wichtigste Person wahr.
Alles andere ist eine weltweit verbreitete Illusion und dient dazu Deine wachsende
Beziehung schon jetzt zu sabotieren.
Zwei Menschen die sich selber lieben und zu 100% Verantwortung für Ihr eigenes
Leben übernehmen, haben sich auch viel zu schenken.
Alles andere ist ein krankhafter Versuch den Partner für das eigene Glück verantwortlich zu
machen, für das er nun mal nicht verantwortlich ist.
So hört Leiden in der Beziehung auf.

P.S. Ich übe auch noch :) w (im besten Alter)
 
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  • #10
Liebe FS,

Ich als ältere Frau kann dir nur die Empfehlung geben..., willste was gelten, mach dich selten!

Kümmere dich um dich, mache ihn nicht zum Mittelpunkt deines Lebens, das mögen die meisten Männer nicht. Ich sehe es auch so, dass er nicht das Nähe-Bedürfnis hat, was du hast.

Das, was du beschreibst, klingt nicht gut. Ich kann deine Gefühle gut verstehen, mir ging es früher auch so, aber ich hatte so viel Sehnsucht, weil ich verliebt war. Heute sorge ich mehr für mich, lasse es mir gut gehen, stille meine Sehnsucht nach Nähe durch mich selber und bin daher nicht mehr so abhängig von der Zuwendung und des Zeit für mich haben, durch einen Mann.

Interessanter Weise sind, seitdem ich meine Einstellung geändert habe, die Männer fast schon zu Kletten geworden. Das "Spiel" hat sich genau umgedreht. Jetzt sind die Männer so drauf, wie ich früher war. Heute mag ich aber nicht mehr und der Richtige, wo sich alles ins richtige Lot eingepegelt hat, ist mir noch nicht über den Weg gelaufen.

Ich empfehle dir das Buch: Brave Mädels kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin.

Lass dich nicht verunsichern, wenn hier einige Schreiber meinen, dass ist ein Buch mit Spielregeln. Nein, das ist es nicht. Die Hinweise und Empfehlungen, die da gegeben werden, funktionieren hervorragend im Umgang mit Menschen, egal ob privat oder beruflich.

Ich sage immer meiner Teenie-Tochter:

Verhalte dich wie eine Königin, dann wirst du auch wie eine Königin behandelt.

Wer sich wie ein Bettler verhält, wird auch wie ein Bettler behandelt.

Entscheide, liebe FS, was du sein willst!

Viel Erfolg.

w (47)
 
  • #11
@#9: Dein Vorschlag ist aus zwei Gründen suboptimal.

Erstens geht zu sehr in die Richtung "Gleiches mit Gleichem vergelten". Es ist einfach grundsätzlich schlecht, das Fehlverhalten des Partners mit eigenem Fehlverhalten zu kontern. Sowas vergiftet eine Beziehung und unter diesen Umständen kann man keine Beziehung dauerhaft führen. Das Ziel der Fragestellerin muss sein, zu verstehen, warum ihr Freund so handelt, und zu versuchen, das Problem mit ihm zusammen zu lösen. Falls das nicht gelingt, muss man einsehen, dass man nicht zueinander passt.

Der zweite Grund ist, dass sich die Fragestellerin bei deinem Vorschlag wahrscheinlich zu sehr verbiegen müsste. Sie möchte nun einmal eine Beziehung mit mehr Nähe, etwas anderes entspricht nicht ihrem Charakter. Es wäre daher unsinnig, sich dem Nähebedürfnis ihres Partners vollständig anzunähern.

Schau dir an, wie das in deinem Beispiel gelaufen ist. Du sagst, dass es heute die Männer sind, die sich (angeblich) wie Kletten verhalten. Würdest du das als einen guten, wünschenswerten Zustand beschreiben? Ich nicht. Das mag ja kurzfristig für das Ego ganz reizvoll sein, aber dauerhaft würde ich mich weder in der Rolle einer Klette noch in der des Bekletteten wohlfühlen.
 
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  • #12
Offensichtlich erfüllt er nicht die Bedürfnisse, die du an eine Partnerschaft hast. Schade, aber er wird sich nicht ändern. Warum auch. Kinder sind keine Lösung für ein solches Problem sondern Trennung.
 
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  • #13
Also, erst einmal seid Ihr erst seit 12 Wochen zusammen. Das ist eine sehr junge, noch ganz frische Beziehung. Die Verliebtheitshormone müßten entweder noch im vollen Gange sein oder langsam schon etwas abklingen, denn die Wissenschaft geht davon aus, dass die Verliebtheitshormone ca. 3 Monate ihre volle Wirkung erzielen. Wie hier schon jemand sagte: Ihr befindet Euch gerade mal in der Probezeit. Ob die Beziehung von Bestand sein wird und wie sie sich entwickeln wird, das steht in einem solchen Zeitpunkt in den Sternen.

[Mod.= Wegen erheblicher Überlänge gelöscht. Bitte die Forum-Regeln beachten!]
 
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  • #14
Ich möchte Dir nicht zu nahetreten - aber wie Du Deine Beziehung und das Verhalten Deines Freundes beschreibst - das macht mich sehr stutzig. Das ist in meinen Augen nicht nur nicht der Idealfall eines jungen, verliebten Paares. Das sehe ich nicht mal als den Normalfall im Sinne von Durchschnittsfall an! Normal ist es, dass beide in den ersten 3 Monaten bis über beide Ohren verliebt sind und so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen wollen. Das impliziert bei den meisten, dass ihr Alltag erst mal sehr anders verläuft als normalerweise, vielleicht sogar etwas aus dem Ruder läuft. Es ist dann normal, viel Zeit miteinander zu verbringen und dabei eventuell auch Freunde und Bekannte erst mal (vorübergehend!) zu vernachlässigen. Auch Hobbies und andere Interessen treten dann meist erst mal etwas zurück. Wenn jemand in Vereinen aktiv ist, dann geht das zwar nicht oder nicht so gut. Aber so etwas wie Ausgehen mit Kumpels usw. tritt meist erst mal in den Hintergrund. Natürlich normalisiert sich das auch alles wieder wenn der erste Liebesrausch vorbei ist, was sich eben normalerweise NACH 3 Monaten so einpendelt. Aber bei Euch sind erst 3 Monate vorbei und scheinbar hattet Ihr diese intensive Phase gar nicht, in der man sehr viel Zeit miteinander verbringt.

Meiner Meinung nach verhält sich Dein Freund jetzt schon so wie andere Paare, die schon seit längerem zusammen sind. Da kann das normal sein, da die Beziehung dann - im guten wie im schlechten Sinne - im Alltag angekommen ist. Aber zu Beginn der Beziehung sollte eben gerade noch kein Alltag herrschen. Natürlich ist es o.k. wenn man mal ein paar Telefonate erledigt, etwas am PC macht usw. - auch, wenn der andere da ist. So etwas geht eben oft nicht während der Arbeitszeit. Aber das muss sich natürlich auch in gewissen Grenzen halten. Stundenlang am Telefon oder vor dem PC zu hängen, ist nicht in Ordnung wenn die Freundin nebenan sitzt und sich langweilt. Schaut er denn alleine fern oder guckt Ihr zusammen etwas, das Ihr auch zusammen aussucht? Dass er mit seinen Kumpels am WE Sport macht, ist ja o.k. Vor allem, falls er in einem Verein sein sollte, wäre es normal, dass er solche Termine einfach wahrnehmen muss, schließlich hat man da ja auch gewisse Verpflichtungen. Aber dass er es am WE vorzuziehen scheint, etwas mit seinen Freunden zu machen, statt mit Dir, das finde ich generell nicht gut für eine Beziehung. Aber für eine so frische Beziehung finde ich es nicht normal, grundverkehrt und ungesund.
 
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  • #15
zu #12 von #9

Wie kommst du darauf, dass ich gleiches mit gleichem vergelte?

Wie kommst du darauf hier von Vergeltung zu sprechen, also mein Verhalten negativ zu bewerten?

Ich sehe mein Verhalten so:

Es ist kein Spielchen, es ist ein Anpassen an die Situation, ich konzentriere mich wieder auf mich selber, da ich merke, dass Mann nicht so tickt wie ich, beobachte ihn weiter, das hat was mit Sensibilität zu tun und warte ab. Abwarten heißt für mich auch Offenheit, aber nur im begrenztem Maße. Immerhin hat dieser Weg gezeigt, dass ziemlich schnell aus einem distanzierten Mann ein Mann wurde, der dann doch mehr Interesse hatte, aber nur dann, wenn ich einen auf kühl und distanziert mache.

Natürlich sind Männer, die sich wie Kletten verhalten, nichts für mich. Ich habe nur beschrieben, was mir oft passiert ist, wenn ich halt so relativ kühl und distanziert bin, wie es eigentlich Männer oft sind. Natürlich wünsche ich mir ein ausgewogenes Verhältnis, aber das gibt es halt selten. Und manchmal muss mein seine Verhalten ändern, was ja auch eine gewisse Offenheit einfordert, um heraus zu bekommen, wie der Mann wirklich tickt.

Frau kann ja dann immer noch den Mann fragen, was bei ihm passiert ist, dass er plötzlich so viel Nähe will.

Interessant ist, dass du als Mann Offenheit und Sensibilität von der Frau einforderst. Wo ist die S+O beim Mann?

Ganz ehrlich, warum soll ich Frau bei einem Mann weiter heraus finden wollen, der sich so distanziert verhält, obwohl es schon Gespräche mit ihm darüber gab? Warum soll ich weiterhin Inititaitive und Engagement zeigen, was nicht auf Resonanz stösst? Das ist für mich vergebene Liebesmüh.

Ich denke eher, Frau soll schon nachfragen etc., aber nur bis zu einer gewissen Grenze und dann würdevoll wie eine Königin den "Tanzsaal" verlassen.

Den Zeilen von #14 kann ich nur zustimmen.

w(47)
 
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  • #16
Liebe Fragestellerin,
die Kommentare hier sind - wie meistens - sehr streng, finde ich.
Ihr seid seit drei Monaten ein Paar.
Ihr verbringt die Abende zusammen und er guckt in seinen Computer, möchte sich eine Fernsehsendung angucken oder liest vermutlich sogar die Zeitung.
Ja und ? Was ist denn daran so schlimm ?

Was erwartest Du denn ?
Dass Ihr an jedem Abend der Woche zusammen auf der Couch sitzt, Euch tief in die Augen schaut und lange Gespräche führt ?
Ich könnte einen Mann noch so sehr lieben, aber diese Erwartung würde mich erdrücken !

Nun lass es doch gut sein. Er liebt Dich. Lass ihm doch seinen normalen, alltäglichen Feierabend.
Schlag ihm einfach mal vor, dass Ihr zusammen essen geht oder Hand in Hand einen Spaziergang macht.
Schlag ´ ihm mal einen schönen Ausflug für´s Wochenende vor .

Bleib´ mal locker und klebe nicht wie eine bedürftige Klette an ihm. Du bist doch seine Nummer 1 .
w48
 
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  • #17
FS
danke für eure Meinungen und Ratschläge, Ihr habt mir sehr geholfen, auch wenn ich manches anders sehe, wie zb. #16, denn ich bin ja eben nicht jeden Abend bei ihm und will ihm in die Augen schauen, aber wenn ich da bin, dann will ich nicht links liegen gelassen werden, denn ich bin ja in seiner Wohnung nicht zuhause und würde dann lieber bei mir daheim sein. Die Situation lässt mich eben zweifeln, ob er wirklich so verliebt ist, wie er es behauptet.
Ich werde das wohl nochmal thematisieren, denn er plant sein Leben wohl recht selbstbewusst ohne mich und möchte mich aber gern trotzdem dabei haben. Das geht aber wohl nur wenn ich mich komplett anpasse. Oder eben, wir finden eine gemeinsame Lösung und auch er steckt mit seinem Freiheitsdrang etwas zurück. Sehe ich das so richtig?
Daaaaaanke!
 
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