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  • #1

Wieviel Taschengeld gebt ihr euren Kindern

Ich bin eine alleinerziehende Mutter mit einer 17 jährigen Tochter die jetzt in die 12. Klasse kam.
Seit Monaten - nein, eigentlich seit Jahren gibt es bei uns Streit um das liebe Geld.

Folgende Situation:
Meine Tochter bekommt von mir jeden Monat 120 Euro Taschengeld auf ihr Konto überwiesen. Das beinhaltet, das sie davon ihre Kleidung, Frisör, ausgehen; Make up selbst bezahlen muß.

Laut ihrer Ansicht bin ich eine schlechte Köchin.Sie lebt vegetarisch. Keine tierischen Produkte (auch keinen Fisch). Immer gab es Streit wegen meiner Kochkünste. Da ich mich nicht mehr herumärgern wollte, haben wir dann vereinbart, dass sie extra noch jeden Freitag 25 Euro bekommt, damit sie ihre Lebensmittel selbst kauft und selbst kocht. Das funktioniert aber auch nicht richtig, da sie mit diesem Geld nicht hinkommt.

Hat jemand Tipps.
 
  • #2
Das Taschengeld ist großzügig. Ich zahle die Kleidung und Bücher meiner Tochter, Badutensilien sind sowieso zuhause, aber darüber hinaus bekommt meine 15jährige nur 30 Euro. Ist das jetzt zu wenig? Sie gibt noch Nachhilfeunterricht, einmal in der Woche, aber das habe ich damals als Schülerin und Studentin auch gemacht und sie kann es sich zeitlich leisten. Ich finde es auch gut, dass sie dadurch ein bisschen spürt, wieviel Geld wert ist, und durch das Lehren lernt man auch selbst. Die Ski-/ Board- Ausrüstung ist regelmäßig Weihnachtsgeschenk.

1440 Euro im Jahr für Kleidung u. Co sowie Ausgehen?? Lebt ihr in München oder Stuttgart? Lässt sie sich die Haare strähnen?

100 Euro für Lebensmittel reichen dagegen tatsächlich eher nicht, v.a. wenn sie biologische, vegane Halbfertigprodukte kauft. Nimmt sie wenigstens Milchprodukte zu sich? Dann ließe sich der Eiweißbedarf kostengünstiger decken. Ausgewogen vegetarisch zu kochen frisst unglaublich viel Zeit.
 
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  • #3
Wie wäre es mit einem ganz normalen Nebenjob für Prinzessin Tochter?!

M32
 
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  • #4
Meine Tochter ist auch siebzehn, die braucht so um 300.- Euro jeden Monat.Denke nur nicht das ich ihr das Geld gebe. Nix da ! Sie hat einen Job wo sie sich das Geld verdienen kann. Dass trägt nun nach einer gewissen Zeit Früchte. Dass Geld wird nicht mehr so locker und Gedankenlos ausgegeben. Gegen ende des Monats ist das Geld natürlich oft weg. Dann leihe ich ihr was.Was ich zum Monatsanfang wieder einfordere. Oft lass ich ihr das auch weil sie sich echt anstrengt.Dann spricht mein Mutterherz ..... Und ich bin auch froh das sie auf sich und ihre Kleidung achtet und nicht alles schlunzen lässt.
 
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  • #5
Ja, einfach mehr Geld geben, wenn du schon nicht vernünftig kochen kannst. Fünfundzwanzig Euro im Monat für Lebensmittel - das ist wohl ein Witz? Oder ist die Frage wirklich ernst gemeint?
 
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  • #6
Ich für meinen Teil hatte seit meinem 14. Lebensjahr Jobs um mir mein Taschengeld zu verdienen. Als ich 16 war, habe ich mir einen 400€ Job gesucht und mir damit alles bis auf Lebensmittel selbst verdient. Und das trotz Schule und späterem Abi. Meine Eltern waren der Meinung ich müsse den Wert des Geldes zu schätzen lernen. Nötig gehabt hätte ich es jedenfalls nicht, meine Eltern sind und waren sehr wohlhabend. Das selbe würde ich dir auch für deine Tochter raten. Belasse es bei den 120 Euro, wenn sie mehr braucht soll sie ein paar Stunden in der Woche arbeiten gehen oder es so hinnehmen wie es ist. Damals hab ich zwar gemeckert, aber inzwischen bin ich froh darüber und werde es mit meinen Kindern - falls ich mal welche haben sollte - ebenfalls so machen.

w25
 
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  • #7
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  • #8
120 €??

das ist echt krass viel...

okay, ich bin heute Anfang 20 und habe als ich in die 11. Klasse ging 30€ von meinen Eltern bekommen, in der 12 dann 40 € pro Monat. Klamotten habe ich gekauft und wenn meine Eltern meinten, dass ich bestimmte Teile wirklich brauchen konnte und sie nicht nur aus Jux und Tollerei gekauft habe, habe ich etwas Geld zurück bekommen. (wenn ich mir zB einen Warmen Pullover für den Winter oder eine neue Jeans gekauft habe, habe ich das Geld wiederbekommen, wenn ich mir das 20ste T-Shirt geholt habe, sagten sie, dass ich das nicht wirklich brauche, weil ich ja schon 19 im Schrank liegen hab)

Weil ich mit 30 € zurecht kam, aber gerne auch mal etwas weniger aufs Geld achten wollte, arbeitete ich schon seit meinem 13. Lebensjahr bis ich 18 war beim Zeitungsaustragen(am Wochenende), später kamen zur Schule (Gymnasium) noch weitere Ferienjobs dazu, so arbeitete ich mal beim Bäcker, half einen Sommer lang beim Tierarzt aus, half in einem Büro die Post zu sortieren und so kam dann neben dem regelmäßigen Zeitungsaustrageverdienst noch zusätzlich was rein.

Meine Handyrechnung haben meine Eltern übernommen, wenn es die 13€ im Monat nicht überschritten hat, alles darüber musste ich selbst bezahlen( u.a.Kosmetik etc) Wenn es in der Schule Ausflüge gab, zahlten das gerne meine Eltern, weil Sie mich auch dafür belohnen wollte, dass ich die Schule gut meisterte und auch die Nebenjobs/freunde/Aktivitäten organisiert bekam.

Das mit der Essgewohnheit deiner Tochter is ihre Sache, aber wenn sie sich dafür entscheidet muss sie auch die Konsequenzen tragen die da wären
a) Essen selbst kochen + anschließend Küche putzen, ich musste auch (schon viel früher) lernen, dass sich so eine Küche nicht von selbst putzt
b) vielleicht dann doch einen Nebenjob suchen, ich frag mich wie man mit 120€ im Monat nicht auskommt. Wenn sie dann ihr eigenes Geld verdient ( und das geht!!!) kann sie ja 200 oder 300 € ausgeben, das ist dann ihre Sache.

Mich würde interessieren, wie es bei dir damals aussah mit Taschengeld?

Ich weiß jetzt schon, dass meine Kinder lernen werden, dass Geld nicht an Bäumen wächst und wenn die 40€ nicht ausreichen, dann muss man halt an einem Samstagvormittag noch ein wenig arbeiten gehen.
Wenn ich da von 120€ +25€ lese, davon werden meine Kinder träumen können, damit kann ich ja einmal im Monat in nen Kurzurlaub, da würd ich glatt auf Schminke verzichten :D

Meine Tipps:
1.) sieh zu, dass zumindest die Grundnahrungsmittel da sind, die auch deine Tochter essen kann, alles andere kann sie sich selbst noch kaufen
2) Ein Job würde deiner Tochter gut tun, um mal eine Relation und ein Verhältnis zu Geld zu bekommen. 120 € für Klamotten und Kosmetik, das ist wirklich ausreichend, man braucht ja nicht jede Woche ne neue Mascara oder nen Lidschatten, oder nen Lipgloss, ich frag mich, was deine Tochter mit all dem Geld anstellt...


Liebe Grüße!
 
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  • #9
Liebe FS , ich halte das für angemessen was Du gibst .Wir sind schließlich nicht bei -wünsch Dir was - wenn es nicht reicht muss das Kind halt etwas dazu verdienen . Mein Sohn ist 16 und Halbwaise , den Betrag der halbwaisenrente , so um die 190 Euro bekommt er auf sein Konto und mehr gibt es nicht . Er muss Wäsche selbst waschen und wenn das essen nicht schmeckt sich selbst etwas kochen . Er geht aufs Gymnasium und muss auch im Garten und Haus mitmachen , ohne Fleiß kein Preis .... M49
 
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  • #10
Schlechter Troll! Den fast gleichen Thread gibt's in einem anderem Forum, siehe Google. Witzig wie du nebenbei erwähnst das sie 25 € extra jeden Monat kriegt, dass sind ja nur 100 € nochmal extra. Das hat jetzt nichts mit Sozialneid am Hut, aber 220 € für ne 17-jährige als AE (klingt so) sind er ungewöhnlich und das sie damit nicht klar kommt ist auch absurd...

Zum Thema: Bring ihr bei wie man mit Geld umgeht! Meine Mutter kann nicht mal kochen, ich mach's halt selbst für wenig Geld am Tag. Geht auch.

w • 18 • 382 € Taschengeld im Monat (von beiden Elternteilen).
 
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  • #11
Wie wäre es mal um die Behandlung des eigentlichen Problems?

Deine Tochter lebt nicht vegetarisch, sondern vegan! Das ist eine neue Ernährungsrichtung, die viel mit der geistigen Einstellung und einem gesunen Bewußtsein mit der Umwelt zu tun hat.

Vegan heißt, man verzichtet auf Fleischprodukte aller Art (das schließt auch Wurst und Fisch ein) und alle Milchprodukte (man isst also keine Milch, kein Käse, kein Joghurt, keine Eier). Die Lebensweise ist sehr gesund und hält fit und schützt vor Krankheiten [Anm. der Moderation : Aussage zu Krebs gelöscht. Bitte unterlassen Sie völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen zum Thema Krebs!]. Außerdem trägt des dem Umweltschutz bei. Fleisch essen ist sozusagen Umweltverschmutzung! Ein Großteil unseres Getreides, womit man hungernde Leute in Afrika ernähren könnte, geht für die Futterverwendung der Tiere druaf. Fisch essen führt zu Überfischung.. Beschäftige dich mal bitte näher mit dem heutigen Zeitgeist!

Ich finde es gut, dass heutige junge Leute sich mit der Ernährung beschäftigen und nicht einfach das essen, was auf den Tisch kommt, so wie man das früher blauäugig gemacht hat. Die Eltern haben auch nicht immer recht!

So zu kochen verlangt aber eine 360 Grad Umstellung und viel Erfahrung. Ich denke, du bist noch eine junge Mutti und könntest dich mal damit befassen, anstatt jede neue Modeerscheinung verhemend abzulehnen. Was ist überhaupt daran schlimm, mal ohne Fleisch zu kochen und einfach Gemüse auf den Tisch zu bringen?

Mein Kind würde dagegen kein Geld für Kosmetika oder Kleider bekommen. Das fördert den Luxus und Konsum. Alles was es braucht, bekommt es von mir. Dagegen achte ich sehr auf hochwertiges Essen, Bio und Qualität. Billigöl oder H-Milch, weil es 50 cent weniger kostet, kommt bei mir nicht auf den Tisch! Da spare ich lieber an einem großen Auto oder laufe mit Löchern in der Kleidung herum, bevor ich am Essen spare. Denn Essen ist das, was uns ausmacht.
 
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  • #12
#10
Achja, vegan, besonders gesund. Vegane Ernährung ist keinesfalls unumstritten. Und danach noch weitere in erster Weise ideologische Ausführungen. Tut mir leid, das ist hier ziemlich fehl am Platz.

Zur Sache:
Ich finde mehr als 200 Euro pro Monat für eine Schülerin nicht zu wenig. Selbst hatte ich weniger zur freien Verfügung, wobei dazu gesagt werden muss, dass meine Eltern viele Kosten wie etwa Kleidung noch extra für mich bezahlt haben. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass Jungs weniger Kosten für Kleidung und Körperpflege (Frisör) produzieren als Mädchen.
Befremdlich finde ich allerdings, dass viele hier die Kinder am liebsten schon mit 14 zur Arbeit schicken wollen. Sind die Zeiten schon wieder so schlecht, dass das sein muss? Meine Eltern haben versucht, mir eine weitgehend unbeschwerte Jugend zu ermöglichen, nach dem Motto "Arbeiten geht man noch früh und lang (Rente bald mit 70 etc.) genug". Hat mir nicht geschadet, da ich dann selbst früh genug, aber eben aus weitgehend freien Stücken, mir neben dem Studium Geld dazuverdient habe, und auch mit Geld ganz gut umgehen kann. Jedenfalls finde ich die Herangehensweise meiner Eltern zu diesem Thema gut und werde auch versuchen, sie bei meinen eigenen Kindern zu übernehmen. Etwas anders ist die Lage sicher, wenn im Elternhaus das Geld wirklich knapp ist.
 
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  • #13
Ich denke, 120 € sind ok, wenn sie davon auch Kleidung usw. bestreiten muss. Wenn es nicht reicht, muss sie eben einen Job annehmen.

Aber das mit dem Essen und den extra 25,- pro Woche würde ich nie und nimmer machen. Es ist schon mal eine Frechheit, die eigene Mutter als schlechte Köchin zu beschimpfen. Wenn ihr dein Essen nicht schmeckt, kann sie ja selbst kochen. Wenn sie das besser kann, dann soll sie kochen und dir dafür den Einkaufszettel am Tag vorher geben. Und wenn sie eh schon kocht, kann sie ja gleich mehr kochen und sich so an der Familienarbeit beteiligen. Dann ist eben Kochen in Zukunft IHR Job.
Lass dich nicht von deiner Tochter so blöd anmachen.
 
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  • #14
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Bei uns war es ganz ähnlich. Mein Sohn hat ca. den gleichen Betrag erhalten.
Und ebefalls war er ständig am meckern und am motzen, dass ihm dieser Betrag nicht genüen würde. Täglich Streit deshalb.

In Sachen Errnährung allerdings läuft es bei uns gerade anders rum. Mein Sohn lehnt das vegetarische Essen, von dem ich 1000% ig überzeugt bin oftmals ab. Wobei ich behaupte, trotzdem sehr gut zu kochen. Daher verweigere ich, ihm Kohle, für aus meiner Sicht minderwertige Lebensmittel zu geben. Für destruktive Verhaltesweisen (dazu gehört ungesunde Ernährung, Alk) komme ich nicht auf.

Gebessert hat sich das Ganze bei uns ebenfalls damit, als er einen Nebenjob hatte. Inzwischen hat er schon 3 verschiedene Tätigkeitsfelder ausprobiert, was ihm alles sehr gut bekommen ist.
U.a. durch die Jobs ist er reifer geworden.
 
  • #15
Meine Tochter (17) erhält 100,- monatlich. Über größere Anschaffungen wird gesprochen und sich geeinigt. Das klappt sehr gut.
 
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  • #16
an #11 Gast: "Meine Eltern haben versucht, mir eine weitgehend unbeschwerte Jugend zu ermöglichen"


man hat wenn man in der Woche vllt noch 2-3 Stunden arbeitet in meinen Augen noch keine "beschwerte" Jugend :D in welcher Welt leben wir?


Ich kann nur sagen, dass ich an all meinen Jobs, die ich freiwillig gemacht habe, nur gewachsen bin, so wusste ich schon, was mich interessiert oder auch was ich niemals mein Leben lang machen möchte. Es gibt nie wieder eine Zeit in der man in so kurzer Zeit in so viele verschiedene Berufe/Bereiche reinschnuppern kann! Ganz geschweige von den unbezahlbaren Momenten, die ich mit meinen Mitmenschen erleben durfte, sowohl positive als auch negative Begegnungen.

Liebe Grüße #7 Gast
 
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  • #17
Meine Tochter 15) erhält 184 Euro im Monat, also das Kindergeld, als Taschengeld.
Davon zahlt sie auch Kleidung und Schulsachen sowie für Hobbies ( also z. B. auch den Klavierstimmer). Wenn man bedenkt, was Schuhe, Winterkleidung etc. Kosten, finde ich diesen Betrag eher niedrig, glücklicherweise ist meine Tochter kein Markenjunkie.
 
  • #18
ich hatte so etwas wie Taschengeld größtenteils gar nicht.. wenn ich etwas haben wollte habe ich arbeiten müssen.. recht simpel..

google mal "Why Generation Y Yuppies Are Unhappy" ..=)
 
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  • #19
Hier die FS:

Wir hatten gestern Abend wiedermal Diskusion über das Geld. Es ist ja nicht so, das ihr die 120 Euro Taschengeld + die 25 Euro jeden Freitag reichen. Nein, nein; ich muß mir anhören das andere Kinder in ihrem Alter schon Führerschein und Auto haben. Und sie hat jetzt ein neues Hobby entdeckt. Klavier spielen. Ich soll sie zum Klavier spielen anmelden. Meine Güte, so viel kann ich gar nicht arbeiten,
Haben andere Familien wirklich einen höheren Standard?

Im Prinzip wenn ich sehe, wir haben doch alles. Ich bewerkstellige alles alleine. Von ihrem Vater lebe ich schon seit 10 Jahren getrennt. Zahlen kann er nicht für sie. Er hatte einen schweren Verkehrsunfall (er ist 42), und ist durch diesen Unfall zu 100% schwerbehindert.Er bekommt nur eine kleine Rente von 800 Euro. Und trotzdem steckt er ihr jeden Monat 50 Euro auch zu.

Ich bin jetzt in einem Alter wo ich eigentlich an mich denken möchte.(46).
 
  • #20
Bei uns liegt das Taschengeld bzgl. Höhe und damit zu deckenden Kosten im gleichen Rahmen.

Worüber ich nachdenken würde ist die Sache mit dem Essen. Wenn ihr dein Essen nicht schmeckt, würde ich sie am Kochen (also an einem Teil der Hausarbeit) beteiligen. Vielleicht könnt ihr abwechselnd kochen. In dem Fall würden die Lebensmittel von deinem Geld bezahlt werden, aber die Arbeit wird abwechselnd verrichtet.
Wenn ihr euch darauf nicht einigen könnt, würde ich mir von ihr mal ein oder zwei Monate jeweils am Wochen- oder Monatsende aufzeigen lassen, welche Lebensmittel sie gekauft hat und was das gekostet hat. Dann bekommst du ein Gefühl dafür, ob die 4 x 25 € ausreichend sind oder nicht. (Hängt ja nicht nur von der Art der Lebensmittel ab, sondern auch davon, in welchen Geschäften sie einkauft.)
 
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  • #21
Hallo,

also mit 120€ die sie für eigene Klamotten usw. hat ist sie mehr als gut bedient. In der Woche 25€ um noch ein paar Kleinigkeiten zum essen zu kaufen, die nicht in deinem Kühlschrank sind, sollte sie doch eigentlich auch auskommen.

Vielleicht sollte sie ja mal feststellen, dass es Geld für Arbeit gibt. Mein Sohn trägt Zeitung aus seit er 14 ist (Das wollte er selbst machen).

Ich finde, dass du als Elternteil richtig liegst, ihr nicht mehr zu geben.

M47
 
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  • #22
Wow, das Kind bekommt m.E. zu viel Geld. Meine Tochter ist genauso alt, auch auf dem Gymnasium, war letzte Woche in Prag und hat mir das Restgeld v. Praggeld, das waren 40,00 Euro von 100,00 Euro wieder von alleine zurück gegeben. Arm sind wir nicht, aber ich habe sie zum vernünftigem Umgang mit Geld erzogen. Seit 4 Jahren muss sie mir altersgerecht bei meinem 2. Job altersgerecht helfen, um den Wert von Arbeit zu lernen. In den letzten Ferien war sie arbeiten und will auch in den kommenden Ferien arbeiten. Extra-Wünsche muss sie von ihrem Geld bezahlen. Im Gegenzug finanziere ich ihr Pferd, was sie widerrum von dummen Gedanken bisher gut fernhielt. Ohne Fleiss kein Preis, ohne Fleiss kein Pferd. Das hat sie früh verstanden.

Ich halte gar nichts davon, Kindern bzw. Jugendlichen von Arbeit, Pflicht und Disziplin fernzuhalten. Wäre ich damals, in meiner Jugend nicht so geprägt worden, würde ich heute garantiert nicht auf so eine stabile Berufslaufbahn schauen, mit einer Arbeitslosigkeitzeit von ca. 8 Wochen insgesamt seit 1990, das als AE-Mutter.

Was dabei rauskommt, wenn man Kinder zu sehr verwöhnt, sehen wir oft zu grass und sicherlich überspitzt in gewissen TV-Serien.

Mein "Kind" will sich seid einiger Zeit auch alleine versorgen und kauft sich fast alles an Lebensmittel alleine ein. Für ein Wochenende würde sie max. 15,00 Euro von mir bekommen. So viel brauche ich ja nicht mal für mich alleine. Extra Dinge wie Kino, Party, Kaffee trinken oder Essen gehen sind da natürlich nicht dabei.

Sie fühlt sich weder arm, noch wird sie von anderen Jugendlichen gemieden oder sonst was. Sie hat ja alles, was ein Teenie so braucht, aber sie muss dafür auch einiges tun. Wann soll sie es lernen, wenn nicht in der Jugend?

w
 
  • #23
Mein Sohn 17 bekommt 100 € pro Monat, Kleidung zahl ich extra. Wenn er sich öfter Essen kaufen muß, da der Bus immer sehr spät fährt, gibt es noch etwas extra. w52
 
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  • #24
Die Vergabe von Taschengeld ist nicht gesetzlich geregelt. Es ist Sache der Eltern, wie viel Taschengeld sie ihrem Nachwuchs geben wollen oder können. Es gibt aber einige Taschengeldempfehlungen, zum Beispiel von Jugendämtern, bezüglich der Höhe des wöchentlichen oder monatlichen "Einkommens" der Kinder, an denen sich Eltern orientieren können.

Taschengeldempfehlung vom Jugendamt

Alter

Taschengeld

4 - 5 Jahre
50 Cent wöchentlich

6 - 7 Jahre
1,50 bis 2 Euro wöchentlich

8 - 9 Jahre
2 bis 2,50 Euro wöchentlich

10 -11 Jahre
13 bis 16 Euro monatlich

12 -13 Jahre
18 bis 22 Euro monatlich

14 -15 Jahre
25 bis 30 Euro monatlich

16 -17 Jahre
35 bis 45 Euro monatlich
 
  • #25
Ich bin jetzt in einem Alter wo ich eigentlich an mich denken möchte.(46).
Es war Deine Entscheidung, sie mit 39 zu bekommen. Das darf dem Kind gegenüber kein Argument sein.
sie hat jetzt ein neues Hobby entdeckt. Klavier spielen.
Sie ist jetzt fast schon zu alt, um noch den Kinder-Bonus beim Lernen selbst und für die Gehirnprägung zu haben. Das kann sie nun genauso gut als Erwachsene beginnen, und sich dafür jetzt auf die Schule konzentrieren. Ich habe viele Klavierschüler unterrichtet, auch für Jugend Musiziert, und einige Erwachsene. Jetzt hat sie keinen Kindervorteil mehr. Wenn Du sparen musst, lieber hier als beim Essen.

Wintermärchens Rat, gemeinsam oder abwechselnd zu kochen und Dir die Einkaufszettel zeigen zu lassen, vielleicht auch wöchentlich, ist sehr gut. Es klingt so, als wäre Euer Verhältnis allgemein sehr belastet.
Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Nudeln, Mehl, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Quark, Joghurt, Butter, Milch, Eier, Olivenöl, Tiefkühlgemüse wie Brokkoli und Bohnen, Trockenhefe und Tomatenmark solltest Du aber immer vorrätig haben, damit sie nie hungern muss. Was sie darüber hinaus an Essen kaufen möchte, darüber wäre sie dann Rechenschaft schuldig.
 
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  • #26
Es war Deine Entscheidung, sie mit 39 zu bekommen. Das darf dem Kind gegenüber kein Argument sein.

.
Huch, ich dachte die Tochter wäre 17 Jahre alt. Somit müsste die FS 29 gewesen sein, als sie ihr Kind bekommen hat. Und wieso ist das Lebensalter ein Argument um den ausufernden Wünschen eines Teenies nachkommen zu müssen?

Ich finde die FS ohnehin schon sehr großzügig. Wenn nun für ein neu endecktes Hobby der Tochter noch mehr Geld herangeschafft werden soll, steht es der Tochter frei sich dieses selbst dazu zu verdienen. Indem sie Nachhilfe gibt, Zeitung austrägt oder ähnliches.

Allerdings glaube ich nicht, dass das mit dem Klavier spielen momentan soooo dringend ist. Ich glaube es handelt sich eher um kleine Machtspielchen der Tochter. Da will sich ein Teenie reiben und seinen Willen durchsetzen. Beim Essen hat's ja schon geklappt.
 
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  • #27
Ich hab auch eine Tochter (16) und sie hat Bio-Lebensmittel/Obst für sich entdeckt. Da ist bei uns Streit beim einkaufen auch ständig vorprogammiert. Meine Tochter bekommt 50 Euro monatl.
Ihr Handy (allNetFlat-19;90)zahle ich.
Kleidung bekommt sie nicht jeden Monat. Das muß nicht sein. Auch darüber gibt es bei uns Diskussionen.
Im Sommer war Klassenfahrt nach Berlin. 300 Euro gingen sofort an die Schule, und 100 Euro gab ich ihr noch mit als Taschengeld.Und ich bin auch alleinerziehend mit ihr.
Ich gehe 8 Stunden jeden Tag arbeiten für 1400 Euro.
 
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  • #28
Ich bin ebenfalls 17. Ich bekam bis zu meinem 15. Lebensjahr immerhin 235,- € im Monat, da mir das nicht gereicht hat habe ich mich nach geeigneten Nebenjobs umgesehen. Durch regelmäßige „Wannabe-Modeljobs” (nenne ich so, den ich bin ja leider nicht bei ELITE xD) in Einkaufsmärkten, Versandkatalogen, Marketingkampagnen kann ich mir zusätzlich ein sehr variables Taschengeld verdienen was durchschnittlich 380-420 € beträgt. Wäre das nichts für deine Tochter bei entsprechendem Aussehen? Wohne allerdings in Frankreich — aber das geht garantiert auch in DE.

Die meisten Nebenjobs für Jugendliche sind pure Ausbeutung… Habe schon alles mögliche gemacht: gekellnert, Garten mähen, Nachhilfe gegeben, auf Kinder aufgepasst. Da verdient man fast nichts, vielleicht dachten sie auch mit mir können sie's machen… Diese Jobs habe ich in DE alle gemacht, da wo ich jetzt wohne wird so etwas noch schlechter bezahlt wie mir gesagt wurde.

w17
 
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  • #29
Wir haben zwei Töchter (18, 16). Beide bekommen pro Monat 50,00 € Taschengeld, Handygebühren (Flat) zahlen wir Ihnen auch.

Einmal im Vierteljahr gehe ich mit beiden shoppen. Da können die Mädels sich Bekleidung, Schuhe, Schmuck etc. kaufen. Limit 500 € pro Mädel.

Für Kosmetik, Friseur, Nägel und sonstigen Kram müssen die beiden jobben gehen.

Ich möchte, daß die beiden lernen mit Geld umzugehen, daß man dafür arbeiten muß und das Geld "nicht auf den Bäumen wächst".

Sie sind sowieso schon privilegiert. Gehen auf eine Privatschule, wir haben Hauspersonal und ich könnte ihnen auch die goldene Karte von mir geben.

Ich möchte sie zu einem vernüftigen Umgang mit Geld erziehen. Sie sollen merken, daß Geld nicht alles ist und man sich vieles erarbeiten muss.


w, 40
 
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  • #30
Mein Sohn ist 19 und will jetzt studieren. Nun will er ausziehen und ich soll für den Unterhalt aufommen.Er möchte nicht jeden Tag die 35 Kilometer zur Uni fahren.
Der Unterhaltsbedarf eines volljährigen Kindes – Auszubildender, Schüler oder Student – das nicht mehr bei seinen Eltern lebt, beträgt rund 600 Euro. n. Eltern haben zudem das Recht, einen Grundbetrag für eigene Bedürfnisse zu behalten Selbstbehalt).
Wenn ich wirklich die 600 Euro an ihn zahlen muß, lebe ich dann auf dem Niveau eines Harz4 lers.