G

Gast

Gast
  • #31
Ich putze nicht gern. Deshalb kommt 2x/Woche eine Haushaltshilfe, die putzt und die Wäsche macht. Natürlich heisst das nicht, dass ich oder mein Partner nicht zwischendurch mal eine Toilette putzen, den Staubsauger in die Hand nehmen oder ein Hemd bügeln - das Wichtigste ist aber immer gemacht. Kochen tun wir immer selber, einkaufen auch, jeder dann ,wenn er Zeit hat.

Ich kümmer mich lieber um meine Tochter, den Partner und mich selber in meiner spärlich bemessenen Freizeit (100% Job, oft mehr als das) als die mir verhasste Hausarbeit zu verrichten.
 
  • #32
Ich habe eine Putzhilfe, die alle vier Wochen kommt und die Wohnung gründlich sauber macht. Dazwischen kann ich mit geringem Zeitaufwand die Wohnung in einem Zustand halten, daß jederzeit Besuch kommen könnte. Ich inverstiere vielleicht im Durchschnitt 20 bis 30 Minuten pro Woche, um die Wohnung in der Zwischenzeit in Ordnung zu halten (Staubsaugen, Badezimmer durchwischen etc.). Dafür, regelmäßig die ganze Wohnung zu wischen, Regale abzustauben, Fenster zu putzen etc. fehlt mir die Zeit und die Lust. Wir leben in einer arbeitsteiligen Welt und ich kann in der Stunde mehr Geld verdienen, als mich die Putzhilfe kostet, die diese Arbeiten außerdem schneller, besser und effektiver erledigt, als ich. Meine Wäsche mache ich selbst, Hemden kaufe ich nur bügelfrei.

Meiner Mutter das überzuhelfen, wäre mir nie im Leben eingefallen. Abgesehen davon, daß sie am anderen Ende der Republik wohnte, wäre ich mir schäbig vorgekommen, mir von meiner Mutter den Dreck hinterher räumen zu lassen. Auch ist es auch eine Frage der Selbständigkeit und der Selbstachtung. Dann hätte ich auch nie aus meinem Kinderzimmer ausziehen müssen. Ich frage mich, ob diejenigen, die sich von ihrer Mutter im Haushalt helfen lassen, auch täglich ein Pausenbrot geschmiert und den Schulranzen gepackt bekommen.

Meine Putzfrau ist selbstverständlich angemeldet (sie hat ein selbständiges Gewerbe) und bekommt 10,- Euro pro Stunde. Ich setzte die Aufwendung - obgleich möglich - nicht von der Steuer ab, da ich keinen Grund sehe, mir diese Dienstleistung von der Allgemeinheit (und damit von Leuten, die sich überwiegend keine Putzfrau leisten können) subventionieren zu lassen. Mein Verständnis für Schwarzarbeit ist limitiert. Ob jemand ihm nicht zustehende Leistungen der Solidargemeinschaft in Anspruch nimmt - worüber sich in diesem Forum gerne und zu Recht aufgeregt wird - oder ob jemand dem Solidarsystem seinen Beitrag vorenthält, macht in meinen Augen keinen Unterschied. Beides ist Schmarotzertum. Außerdem macht meine Putzperle gute Arbeit. Sie hat ein Recht darauf, daß sie bei ihrer Arbeit unfallversichert ist und ich ihre Krankenversicherung und Rente mitfinanziere.

P.S.: Ich weiß, daß die meisten Putzhilfen nicht aus Geiz oder asozialer Gesinnung unangemeldet bleiben, sondern aus Trägheit und zur Vermeidung des vermeintlichen bürokratischen Aufwandes. Es ist aber ganz einfach. Wer eine Putzhilfe hat, die (wie die meisten) kein selbständiges Gewerbe angemeldet hat, kann sie unter [www.minijob-zentrale.de] ohne jeden bürokratischen Aufwand pauschal sozialversichern und versteuern. Das kostet bei Minijobber etwa 14%.
 
  • #33
Nee wirklich ich hab zu viele Hobbies und Arbeite an den groben Sachen am und im Haus: ich hab einfach keine Lust meine Freizeit mit wiederkehrenden, immer gleichen Tätigkeiten zu vergeuden. Das lass ich Fachkräfte machen. Was die teilweise zaubern entlockt mir bisweilen schonmal ein Staunen. Ausserdem gibt es hier die Möglichkeit das sie das während meiner Arbeitszeit machen und dann habe ich eine luxuriös aufgeräumte und gereinigte Wohnung wenn ich nach Hause komme..
 
G

Gast

Gast
  • #34
ae? LG? Lasst ihr in eurer Anwesenheit putzen oder vertraut ihr dem Putzservice? Was macht ihr mit euren Wertsachen und Wertgegenständen?
 
  • #35
Alles wird von mir erledigt. Wobei ich gestehe, daß ich nicht viel Freude an Hausarbeit habe.
Daß meine Mutter mir hilft, kommt nicht in Frage. Sie packt bei meinen Brüdern immer mal an, was mir unbegreiflich ist, denn die sind alle verheiratet und somit mind. zu zweit. Ich weigere mich, daß meine Mutter bei mir auch nur einen Finger krümmt. Ist sie bei mir, ist sie zu Besuch und wird bedient und muß nichts, wirklich nichts machen. Im Gegenteil, ich helfe meinen Eltern im Haushalt, wenn Besuch ansteht und im Garten - auch beim Renovieren. Dafür lasse ich (leider) eher bei mir Dinge schleifen.
Ich habe oft darüber nachgedacht, mir eine Putzhilfe zu leisten. Spezielle nach einer harten Arbeitswoche, wenn ich am WE in ein leichtes Chaos komme. Ich würde es genießen, wenn mich jemand Samstag Vormittag mit Reinemachen unterstützt während ich aufräume. Allerdings habe ich auch schon des öfteren gehört, daß Dinge zu Bruch gehen oder auf einmal verschwinden. So wild ist Abstauben, Boden wischen, Saugen und Fensterputzen und Bügeln auch wieder nicht. Das Aufräumen und Ordnen ist eher lästig und kann aber nur schlecht abgegeben werden.
Wer hier eine gute Lösung hat, möge dies bitte schreiben!
Ich kenne auch viele Männer, die ihre Mutter regelmäßig einspannen. Allerdings sind sie auch alle seit Jahren Single und das ohne Unterbrechung. Welche selbständige und im Leben stehende Frau tut sich einen solchen Pascha heute noch an? Ich empfinde die Selbständigkeit im Haushalt als ein wichtigeres Kriterium bei der Partnersuche weil für mich viel aussagekräftiger als seine Körperfülle. Werden täglich Hemden getragen und werden diese zur Reinigung gegeben ist dies für mich kein K.O. Kriterium, denn es ist eine von ihm bewußt gesuchte und gewählte Lösung für ein nur allzu nachvollziehbares Problem - ohne jemandem aufgrund einer geschlechtsspezifischen Grundeinstellung Aufgaben zuzuordnen!
 
G

Gast

Gast
  • #36
Mein ältester Sohn, voll berufstätiger Diplom-Kaufmann, hat für seine 75qm-Wohnung mit Dachterrasse einmal wöchenlich eine Putzhilfe, die auch bügelt. Er musste in München sehr lange suchen (mehrere Inserate), bis er eine Hilfe fand, die bereit war, offiziell angemeldet zu arbeiten. Die meisten Bewerberinnen waren Sozialschmarotzerinnen, die neben HartzIV schwarz dazuverdienen wollten.

Mein mittlerer Sohn, Student, putzt sein 30qm-Appartement selbst, fährt aber während des Semesters an jedem zweiten Wochenende zu Oma, die ihm dann leckeres "Oma-Essen" kocht und seine Wäsche wäscht. Er holt für sie dafür Getränkekisten, mäht den Rasen, schippt Schnee und führt sie gelegentlich zum Essen aus.

Mein jüngster Sohn, Student, putzt sein 35qm-Appartement selbst und wäscht auch selbst.

Ich käme nicht auf die Idee, außer in Notfällen, bei Krankheit oder ähnlichem, zu einem meiner Söhne zum Putzen zu fahren. Würde aber jederzeit sehr gern, wenn sie einmal selbst Kinder haben, die Kinder hüten.

Ich habe für mein Haus einmal wöchentlich eine Hilfe und zweimal jährlich einen Gärtner.

w53
 
G

Gast

Gast
  • #37
Ich fahre alle zwei Wochen zu meiner Mutter, dann macht sie meine Wäsche und ich mache Ihren Garten (Rasen mähen, Hecke schneiden, im Frühjahr umgraben und Kompost umsetzen). Kleinere Reperaturen am Haus mache ich auch mit. Ich finde dies eine gerechte Teilung.
 
  • #38
mich würde stören, dass in meiner abwesenheit, jemand in meiner wohnung rumwurschtelt.
die einzige variante, die ich mir vorstellen könnte, eine putzfrau zu engagieren, wäre der fall, wenn die putzarbeit von meiner arbeitszeit abgehen würde und ich in der zeit mehr verdienen würde, als das putzen lassen kostet.

eigentlich mache ich das selbst ganz gerne.
die bude ist auch immer aufgeräumt und sauber. ich muss nicht in hektische aktivität verfallen, wenn ich mal besuch erhalte...
ab und an wird mal richtig grund reingebracht und das mache ich lieber selbst, als mir das von jemandem erledigen zu lassen.
 
G

Gast

Gast
  • #39
@33: Ich weiß zwar nicht, was "ae?" und "LG?" bedeutet, kann Dir aber Deine Fage beantworten: Ja, selbstverständlich hat meine Putzhilfe in meiner Abwesenheit geputzt. Wie sollte das denn auch anders gehen, wenn man selbst eine 60-Std. Woche hat und somit nicht in der eigenen Wohnung sein kann, wenn dort sauber gemacht wird? Selbst heute, da ich in Rente bin, sehe ich zu, dass ich ihr "unter dem Aufnehmer weg bin", d.h. ich mache Einkäufe o.Ä., um nicht zu Hause zu sein. Natürlich vertraue ich meiner Zugehfrau, die ich schon viele Jahre beschäftige und die außer bei mir noch bei weiteren Freunden/ Bekannten sauber macht. Die würde im Zweifel eher einen "Wertgegenstand" dazu legen, als einen zu entwenden......! Soviel Vertrauen solltest Du Deiner "guen Fee" schon entgegen bringen! Bis Du sonst im Leben auch immer so misstrauisch?
 
G

Gast

Gast
  • #40
ae?LG?
verstehe ich auch nicht.
Meiner Putzfrau vertraue ich, ausserdem hat sie einen 100% Job bei ihrer Agentur und wäre ihn sofort los wenn sie klauen würde.Ein weiterer Vorteil einer angemeldeten Putzfrau ist eben, dass man weiss mit wem man es zu tun hat und sie auch versichert wäre wenn der Flatscreen beim Abwischen von der Wand fallen würde.
Es kommt immer die gleiche Dame, ist sie im Urlaub, mache ich es halt selbst.
Natürlich vertraue ich ihr!
nochmal 23
 
  • #41
Ich habe auch kein Problem, wenn meine Putzhilfe in meiner Abwesenheit in meiner Wohnung ist. Das ist ja das Schöne, man kommt abends nach Hause und die Wohnung ist blitzblank. Soviel Vertrauen muß einfach sein.

Wovor sollte ich Sorge haben?

Daß Sie mich bestiehlt? Ich wüßte nicht, was sie mitnehmen sollte - vor allem, ohne daß ich es merke. Wertgegenstände und Geld liegen nicht herum und wenn, fällt ihr Fehlen auf. Sie wird schon nicht meinen Kühlschrank leeressen und sich am Alkohol bedienen. Und wenn schon, Hauptsache es schmeckt ihr und sie läßt etwas übrig.

Oder daß sie in meinen Sachen `schnüffelt`? Ich glaube da überschätzen manche ihre Interessantheit. Ich gehe davon aus, daß meine Sachen meiner Putzfrau vollkommen egal sind. Warum sollte sie in meinen Unterlagen wühlen und meinen Miet- und PKW-Kaufvertrag sowie mein Examenszeugnis und die Ernennungsurkunde lesen? Selbst meine Kontounterlagen werden sie nicht sonderlich interessieren? Eine Putzfrau hat vermutlich um die 15 bis 20 Haushalte, die sie versorgt. Das ist ihr Job, den sie professionell macht. Der Rest ist ihr egal. Und selbst wenn sie mal ein Schubfach aufmacht und reinschaut, weil sie neugierig ist... Mein Gott...! Dann werde ich auch nicht gleich tot umfallen. Habt Ihr noch nie auf einer Party, nach dem vierten Bier auf der Toilette des Gastgebers in das Toilettenschränkchen geguckt?

@#38 AE heißt Alleinerziehende/-r und LG heißt Lebensgefährte/-in (oder liebe Grüße). Allerdings fände ich Klartext auch sympathischer als den AbküFi (Abk. f. Abkürzungsfimmel)
 
G

Gast

Gast
  • #42
@33 von #27: AE = Alleinerziehend, LG ist Lebensgefährte - meine Putzfrau kommt, wenn auch ich im Haus bin. Dies ist möglich, da ich mein Büro (selbständig) in meinem Privathaus habe. Allerdings laufe ich ihr natürlich nicht auf Schritt und Tritt hinterher, sondern lasse sie putzen, während ich arbeite. Richtige Wertsachen wie Geldbeutel, Kreditkarten, Sparbücher oder sonstiges kann man doch wegräumen - bei allem anderen muss man eben auch Vertrauen haben können.
 
G

Gast

Gast
  • #43
Ich mache alle haushaltstechnischen(Putzen;Waschen,Bügeln) und auch fast alle handwerklichen Dinge(zb.Fliesen,Elektrik,Sanitär) in meinem Haus und Garten selbst-repariere soweit es ohne elektronischen Hilfsmittel geht das Auto und finde auch noch etwas Zeit für meine Hobbys-zB Sporteln...bei Vollzeitjob,bleibt da nicht viel Freizeit------aber die genieße ich in vollen "Zügen"
Der nächste Verwandte ist hunderte Km weg,...was bleibt einem da weiter übrig----als Selbstständigkeit.

m Ende 40ig
 
G

Gast

Gast
  • #44
Ordnung halten macht Spaß, Wäsche waschen und aufhängen mache ich zwischendurch, Bügeln hat für mich was meditatives (mit Musik), staubsaugen befreit (von Dreck), aufwischen geht ratzfatz, Blumen giessen hält diese grün und kann ich beim Telefonieren erledigen, die Spülmaschine hält die Küche aufgeräumt. Ich mach es so, daß es meinen Ansprüchen genügt. Wer will mir den Spass dabei nehmen?
Wenn es jemanden stören sollte, daß es nicht so perfekt ist, kann er mir gern helfen, ist aber seltsamerweise noch nicht vorgekommen.
m
 
Top