• #1

Wieviel Zeit zum Entscheiden für/gegen Zusammenziehen?

Guten Abend,

ich bin seit ca 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor drei Monaten haben wir über das Thema Zusammenziehen gesprochen bzw. die ersten Gedanken dazu ausgetauscht.
Wir sind so verblieben, dass wir Anfang Mai dazu nochmal austauschen damit jeder weiß, was der andere will.
Jetzt sind wir heute irgendwie darauf schon zu sprechen gekommen.
Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich innerhalb der nächsten 6 Monate von ihm eine Entscheidung haben will, ob er sich vorstellen kann, mit mir zusammenzuziehen (erst einmal auf Probe für ein paar Monate, beide Wohnungen bleiben bestehen, damit keiner die Wohnung sofort aufgeben muss, sprich Risikominimierung. Ich bräuchte das zwar nicht, aber das war mein Vorschlag, damit er sich sicherer fühlt).
Er sagt, dass im vom Stand heute die sechs Monate zu wenig Zeit sind um sich zu entscheiden. Er kann mir aber auch keinen konkreten Zeitpunkt nennen. Er fühlt sich unter Druck gesetzt.

Ich persönlich finde, dass wenn man dann insgesamt 2 Jahre zusammen ist, man wenigstens in der Lage sein sollte, sich zu entscheiden, ob man zur Probe (siehe oben) mit dem anderen wohnen will oder nicht.

Ich möchte zwar keinen Druck aufbauen, aber ich möchte auch nicht über einen unbestimmten Zeitraum in der Luft hängen bleiben. Weil wenn es mit ihm nicht möglich ist, würde ich mich gerne nach jemand anderem umschauen, der sich vorstellen kann, nach ca. 2 Jahren zusammenzuziehen.

Wie seht ihr das ?
Ich habe auf der einen Seite ein schlechtes Gewissen, weil es wie ein "Ultimatum" für meinen Freund klingt, aber auf der anderen Seite ich auch für mich sehen muss, dass ich eine Beziehung so leben kann, dass ich glücklich mit dem Modell bin. LAT ist überhaupt nichts für mich.

Er ist 33 Jahre alt, ich 30. Wir wohnen ca 40 km (40 Automin.) voneinander entfernt. Keiner ist beruflich ortsgebunden. Ich wünsche mir einfach mehr Nähe, den Alltag zusammen leben. Oftmals wenn ich alleine zuhause bin und er auch bei sich, denke ich mir:
Trotz all der Liebe ist doch jeder irgendwie ein Einzelkämpfer (in diesem Modell).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Weil wenn es mit ihm nicht möglich ist, würde ich mich gerne nach jemand anderem umschauen, der sich vorstellen kann, nach ca. 2 Jahren zusammenzuziehen.
Allein dieser Satz macht deutlich, dass du ihn nicht liebst. Es geht offenbar nur darum, mit einem Mann in einer Wohnung zu leben. Wenn nicht mit ihm, dann hoffentlich sehr bald mit einem anderen. Da kann ich verstehen, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt.
 
  • #3
Liebes Löckchen,
ich habe das ganz gleiche erlebt wie du! Auch 40 km Abstand, dennoch Wochenendbeziehung, kaum gesehen unter der Woche, im 3.Jahr dann wegen seiner Ausbildung, einige Male "Beziehungspause" - als er sich dann zum vierten Mal im Jahr getrennt hat, hatte ich mich schon in jemand anderen verliebt gehabt - als er es erfuhr - plötzlich wollte er sofort zusammenziehen - probeweise - mit mir Weihnachten verbringen etc...nur wollte ich nicht mehr. Ich wünschte ich hätte mich schon viel früher von ihm getrennt. Unverbindlichkeit oder Unentschiedenheit zeigt sich in vielen kleinen Dingen...
 
  • #4
Für mich klingt das so, als hätte er "nein" gesagt. Er will nicht mit dir zusammen ziehen. Ihr kennt euch nach 1,5 Jahren schon recht gut, viele neue Eigenschaften werdet ihr in den nächsten Wochen am Anderen wohl nicht mehr finden.

Er will weiterhin eine LAT Beziehung führen und nicht zusammen ziehen. Weder jetzt noch in einem halben Jahr oder in mehreren Jahren.
 
  • #5
Liebe Löckchen87,

er weiß ja jetzt, was Sache ist. Ich würd jetzt vermutlich die nächsten 6 Monate das Thema nicht mehr von selbst ansprechen und abwarten. Falls sich in einem halben Jahr nichts getan hat, weißt Du ja, was zutun ist...
 
  • #6
Er möchte einfach nicht mit dir zusammenziehen! Für mich klingt das auch nach einem Nein, zudem fühlt er sich jetzt auch noch unter Druck gesetzt. Beste Voraussetzung zum Fremdgehen und die Beziehung beenden!

Nicht jeder Mann will zusammenziehen, und bei ihm war das mit Sicherheit schon klar, bevor er dich kennengelernt hat!

Du brauchst keine 6 Monate zu warten, seine Anti-Haltung wird sich eher verschärfen mit jedem Male des Nachfragens. Die einzige Möglichkeit, damit er weiß, wie ernst es dir ist ist: Ihm ihm Nu die Trennung vorzuschlagen und das dann auch durchzuziehen!
 
  • #7
Ich finde, das braucht es keine Monate, sondern Stunden oder Tage, und wenn man sich liebt, dann sollte eine Entscheidung sehr schnell gehen.
Weil wenn es mit ihm nicht möglich ist, würde ich mich gerne nach jemand anderem umschauen, der sich vorstellen kann, nach ca. 2 Jahren zusammenzuziehen.
Den Gedankengang finde ich insofern schwierig. Nach dem Motto: dann halt eben nicht. Kein Zusammenziehen - der nächste Bitte. Es ist irgendwie so zielorientiert und hat nichts mit Gefühlen zu tun. Auch der definierte Zeitraum - warum 2 Jahre, warum nicht einfach dann, wann es passt. Vllt. schon nach 6 Monaten???

M 47
 
  • #8
Allein dieser Satz macht deutlich, dass du ihn nicht liebst. Es geht offenbar nur darum, mit einem Mann in einer Wohnung zu leben. Wenn nicht mit ihm, dann hoffentlich sehr bald mit einem anderen. Da kann ich verstehen, dass er sich unter Druck gesetzt fühlt.
Das ist immer meine liebtse Argumentation! Dann sage ich: ein Mann, der Sex will, liebt seine Freundin nicht. Denn es geht ihm nur darum Sex zu haben und wenn nicht mit ihr dann hoffentlich bald mit einer anderen.

Das ist doch absurd! Mit einem Partner, den man liebt zusammen leben zu wollen, ist - gerade in jungen Jahren - doch ein ganz legitimer Wunsch (genau wie Sex mit dem Partner!). Ich verstehe nicht, warum das hier oft als so abstrus und unvorstellbar dargestellt wird.

Hier redet aber einer um den heißen Brei - das klassische Hinhalten. Er soll eine klare Ansage machen und nicht rumeiern: dann kann sie entscheiden, ob sie so leben möchte.
Er will sie jetzt möglichst lang im Unklaren lassen und nur seine Bedürfnisse durchdrücken: ihre zählen nicht bzw. werden abgewertet.
Ich würde ein klares, deutliches Gespeäch führen - ja mit Messer auf die Brust, ganz einfach. Was bringt es dir, ihn jetzt mit Samthandschuhen anzufassen? Dann bist du in 3 Jahren noch da, wo du jetzt bist und er braucht noch mehr Zeit, er muss dich noch besser kennenlernen und und und.
Gerade zu sagen, man zieht in eine Wohnung und behält aber die andere als Absicherung: wenn ihm das schon zu unsicher ist, was will er denn noch? Entweder er ist ein Feigling oder ein Lügner.
 
  • #9
Liebe FS, frag ihn nochmal freundlich ob er dir seine Gründe etwas genauer erklären kann, weshalb er nicht mag. Wenn du diese verstehen könntest, würde das euch vielleicht helfen. Es gibt ja objektiv gesehen wirklich Gründe, lieber getrennt wohnen zu bleiben. Z.B. wenn jemand sehr gerne allein ist. Oder wenn die Vorlieben betreffend Haushalt/ Ordnung/ Sauberkeit stark voneinander abweichen. Vielleicht könntet ihr als Kompromiss wenigstens näher zusammen ziehen? 40 km Entfernung würden wohl jeden auf die Dauer nerven. Wenn du deinen Freund liebst, dann versuch ihn zu verstehen. Beharre nicht strikt auf deiner Idealvorstellung. Kommuniziert (ich hoffe, ihr könnt das) miteinander und findet einen Kompromiss.
 
  • #10
Liebe FS,

ich denke eure Kommunikation ist ein bisschen unglücklich verlaufen und das ballt sich als Druck.
In eurer Beziehung, die ja schon etwas länger andauert, hat es doch bestimmt schon mehrfach Themen und Äußerungen darüber gegeben, wie man sich seine Zukunft malt, unabhängig voneinander und personenbezogen. Kam darin nicht vor, welche Beziehungsform man grundsätzlich leben möchte?
Klar, darfst du nach dieser Zeit erwarten, wie dein Freund sich das vorstellt. Ihr solltet unbedingt klären, wie ihr euch das grundsätzlich beide vorstellt, ohne erst einmal ein Ultimatum zu stellen. In einem Gespräch sollten sich auch die Gründe für ein NEIN erfahren lassen.
Klare und substantielle Aussagen seid ihr euch beiden schuldig. En schlechtes Gewissen ist hier fehl am Platz.
 
  • #11
Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich innerhalb der nächsten 6 Monate von ihm eine Entscheidung haben will, ...
Er sagt, dass im vom Stand heute die sechs Monate zu wenig Zeit sind um sich zu entscheiden. Er fühlt sich unter Druck gesetzt.
.
Eine klare (und berechtigte) Ansage Deinerseits, eine Ablehnung seinerseits. Du wirst Dir sicher Gedanken gemacht haben, was es bedeutet, wenn er Deiner Ansage nicht folgen möchte. Hast Du:

Weil wenn es mit ihm nicht möglich ist, würde ich mich gerne nach jemand anderem umschauen, der sich vorstellen kann, nach ca. 2 Jahren zusammenzuziehen.
Unterschiedliche Lebensmodelle haben Konsequenzen. Da bleibt eigentlich nur, sich klar zu trennen und dann den passenden Partner zu suchen. Hast Du ja schon geplant. Mir ist gar nicht klar, was eigentlich Deine Frage ist(?)
 
  • #12
Tja, da sind wir wieder beim Thema grundsätzliche Beziehungsvorstellungen, die man eher früher klären sollte. Manche wollen grundsätzlich oder eben nicht mit diesem Partner zusammenziehen. Ich denke auch, dieser Mann hat dir ein Nein gegeben, jetzt ist es an dir, zu entscheiden.
 
  • #13
ich bin seit ca 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Vor drei Monaten haben wir über das Thema Zusammenziehen gesprochen bzw. die ersten Gedanken dazu ausgetauscht.

Oftmals wenn ich alleine zuhause bin und er auch bei sich, denke ich mir:
Trotz all der Liebe ist doch jeder irgendwie ein Einzelkämpfer (in diesem Modell).
40 Minuten Fahrt können eine ziemliche Entfernung sein, wenn man sich liebt und oft sehen will. Ich kenne ein Paar, das wohnte nur wenige Minuten voneinander entfernt in derselben Stadt und sie suchten sich trotzdem eine gemeinsame Wohnung.

Da ihr beruflich nicht ortsgebunden seid, gibt es von daher schon mal kein Hindernis. Woran liegt es also bei euch?

Wenn man sich anderthalb Jahre kennt, sollte man schon wissen, ob man es sich vorstellen kann, zusammen zu wohnen. Vor allem, wenn man sich liebt. Manche ziehen schon nach sechs Monaten zusammen. Von wem kam die Idee, als ihr euch darüber ausgetauscht habt?
 
  • #14
Mensch, das macht mich gerade sehr wütend, weil vor allem die erste Antwort so bezeichnend ist für dieses Verhalten diverser Männer. Ob die Frau danach fragt, zusammen zu ziehen, eventuell irgendwann mal Kinder mit ihrem Partner zu bekommen oder sogar zu heiraten:
Immer ist es die böse Frau, die den armen Kerl unter "Druck" setzt. Völlig egal, wie sanft und geduldig sie es vorträgt, völlig egal welche Vorschläge sie macht um ihm entgegen zu kommen, am Ende will der Mann nicht und hat einfach keinen Ar... in der Hose, das offen zu sagen. Er weiß ja, dass die Beziehung dann beendet wäre.

Er ist nicht ehrlich, so einfach ist das! Er will sein Modell von Locker-Flockig weiter leben, und du störst jetzt seinen Frieden, weil du es wagst nach dem nächsten Schritt zu fragen. Am Ende bekommst du noch den schwarzen Peter zugeschoben, da DU jetzt mit deiner Fragerei "alles kaputt machst"!

Sorry aber für diese weichgespülten Kerle, welchen eine völlig legitime Frage nach dem zusammen ziehen schon zu viel ist, habe ich kein Verständnis mehr.

Du möchtest eine gemeinsame Wohnung, er nicht. Beides legitime Wünsche und jeder hat sein Recht darauf. Aber hier nochmal das entscheidende:

Er ist nicht ehrlich!

Wenn du diesen ganzen Mist von wegen "Druck machen" glaubst, dann wirst du ihm immer mehr Luft zusprechen, damit er dir nicht abhaut, und am Ende tut sich....genau: Nichts! Und irgendwann nach drei, vier Jahren gehst du traurig und frustriert weil du die Geduldige warst und mit deinen Wünschen immer nur zurück gesteckt hast.

Nein, ein Mann der liebt und mit dir zusammen ziehen will braucht nicht noch ein halbes Jahr länger, um sich zu entscheiden.

Sorry für die harten Worte.

w(29)
 
P

proudwoman

  • #15
Das würde mir schon genügen, er will damit sagen "Keine Lust dazu, lass mich damit in Ruhe". Denn wer Dich will, der zieht zusammen. Nach 2 Jahren ist das völlig okay.
Weil wenn es mit ihm nicht möglich ist, würde ich mich gerne nach jemand anderem umschauen, der sich vorstellen kann, nach ca. 2 Jahren zusammenzuziehen.
Hä???
Was ist das jetzt? Klingt nach einem Job, den Du zu verlieren drohst...Es geht hier um Deinen eventuell zukünftigen Lebenspartner, nicht um eine jederzeit austauschbare Ware. Und woher willst Du wissen, falls Du jetzt Ersatz findest, dass er tatsächlich zwei Jahre später immernoch mit Dir zusammenziehen möchte?
Du liebst ihn nicht mehr würde ich sagen. Eigentlich kannst Du das jetzt beenden.
 
  • #16
Du möchtest eine gemeinsame Wohnung, er nicht. Beides legitime Wünsche und jeder hat sein Recht darauf. Aber hier nochmal das entscheidende: Er ist nicht ehrlich!
Beide haben unterschiedliche Vorstellungen. Sie will zusammenziehen, er offensichtlich nicht. Das sagt etwas aus über die Vorstellungen von der Zukunft dieser Beziehung. Beide haben ja wohl offen gesagt, was sie derzeit denken. Und wenn ein Mann nach 1,5 Jahren nicht an Zusammenziehen denken mag, weiß ich als Frau, woran ich bin, wenn es nicht offensichtliche Gründe wie das noch ein Jahr dauernde Studium etc. gibt.
Mangelnde Ehrlichkeit kann ich nicht entdecken.

Ob er weiß
...jemand anderem umschauen, der sich vorstellen kann, nach ca. 2 Jahren zusammenzuziehen.
dass er im Grunde austauschbar ist? Das wäre ja auch eine Frage der Ehrlichkeit. Die Frau möchte hier unbedingt einen Partner, der zusammenzieht. Den muss sie dann suchen. Der aktuelle Partner ist es jedenfalls nicht und er hat das ja klar formuliert.
 
  • #17
Hallo Löckchen,
es gibt Menschen, die unbedingt ihren privaten Rückzugsraum benötigen, und zwar mehr, als ein separates "Männer-Zimmer" in einer Wohnung bieten kann. Ferner gibt es Paare, bei denen der Sinn für Ordnung, regelmäßig zusammen eingenommene Mahlzeiten, Freizeitgestaltung etc. nicht optimal zusammen passt.

Und es gibt Menschen, die mit dem richtigen Partner sofort liebend gern zusammen ziehen würden, aber nicht mit dem Menschen, den sie nur als "Übergangs-Partner" sehen, bis sich die "wahre Liebe" findet.

Seine verzögernde Antwort werte ich ebenfalls als ein unaufrichtiges Nein zum Zusammenzug.
Für dich wären nun die Gründe wichtig. Lass DU dich bitte nicht unter Druck setzen. Nach 1,5 Jahren Beziehung hast du ein Recht darauf, von deinem Partner zu erfahren, wohin eure Reise gehen könnte. Mit 30 musst du deine Zukunft ausrichten dürfen. Deine Wünsche haben dieselbe Legitimität wie seine.

Es gibt mehr als genug Männer, die nicht imstande sind, sich deutlich verbal zu artikulieren, dass sie Zeit und Freiraum für sich brauchen, und dieses Manko der Partnerin anlasten.
Wo drückt ihn der Schuh, sieht er seine kostbare Männer-Freiheit durch dich bedroht, hat er Bedenken, wegen seiner Unordnung gegängelt zu werden? Hat er Angst, seine Freunde nicht mehr frei einladen zu können? Habt ihr generell unterschiedliche Zukunftsträume (Heirat, Kinder)? Gibt es also einen konkreten, greifbaren Grund für sein Zögern?

Womöglich findet ihr einen Kompromiss, mit dem ihr beide leben könnt, z. B. dass er seine Wohnung längerfristig als Rückzugsort behält.
Dafür müsst ihr zwingend ein ruhiges, von beiden Seiten offenes und vertrauensvolles Gespräch miteinander führen, in dem du ihn auch mit seinen Gedanken und Bedenken zu Wort kommen lässt.

Falls dir im Zuge dessen gewahr wird, dass er an einer Bindung, wie du sie dir vorstellst, kein Interesse hat, würde ich gleichfalls über Trennung nachdenken. Dann passen eure Lebensmodelle nicht überein.
 
  • #18
Liebe FS,
Du hast alles falsch gemacht, was eine Frau die mit einem Mann Zusammenleben will falsch machen kann.
1. Du hast Dir als Partner einen unverbindlichen Mann gesucht, der aus garkeinen Fall mit Dir zusamenleben will. Kann passieren, aber nun ist das ja geklärt - jetzt müssen die richtigen Konsequenzen folgen und da haben sich Deine Fehler fortgesetzt.

2. Du hast ein Gespräch zum Thema Zusammenziehen forciert und eine viel zu große Zeitschiene gelassen, damit er sich entscheiden kann, fast 5 Monate, obwohl ihr ja schon 1,5 Jahre zusammen seid und man bei 40 km Distanz auch nicht von Fernbeziehung sprechen kann. Da sollte das Thema schon vorher in der Abklärung der gemeinsamen Lebensperspektiven bekannt gewesen sein und man müsste direkt eine Aussage treffen, ob ja oder nein und braucht nicht noch Manate Bedenkzeit. Monate Bedenkzeit heißt seinerseits "Nein, nie".

3. Wie nicht anders zu erwarten hast Du die 5 Moante nicht ausgehalten und dem armen Hascherl schon nach 3 Monaten "Drück gemacht", mit Ultimatum usw. Zu dem Zeitpunkt hatte er klar "Ja" sagen können und müssen - ist ja schon groß und sollte sich entscheiden können. Er hat nicht ja gesagt sondern braucht mindestens weitere 6 Monate Bedenkzeit. Das heißt in Männersprech "Nein, nie". Hier hättest Du aus dem Stand die Konsequenzen ziehen und sollen (Trennung wegen inkompatiblem Nähe-Distanzwunsch), statt die Fronten weiter aufzuweichen.

4. Was für ein Irrsinn: ihr seid beide 30+ und solltet so weitreichende Lebenserfahrungen haben und seid ausreichend lange zusammen, um beurteilen zu können, dass ihr es länger als 3 Monate miteinander aushaltet. Dann braucht ihr als Backup nicht monatelang insgesamt 3 Wohnungen parallel finanzieren. Merke: mmer wenn Du solche Ausstiegsszenarien planst, weißt Du insgeheim sowieso, dass es nichts wird. Dann lass' es doch glecih bleiben, als unnütz Geld und Lebenszeit mit dem falschen Mann zu verschwenden.

Verhalte Dich mit 30 nicht wie eine unsichere 18-jaehrige, die im Zweifelsfall mangels Lebenserfahrungen scheitert und zurück nach Hause geht. Uberleg' mal wie Dein Jobprofil ist, welche Kompetenzen Du da hast und frag' Dich mal, warum Du im Privatleben so rumeierstoder bist Du ein beruflicher Lowperformer, der auch privat nicht anders kann?

Mein Fazit: Trennung und zwar sofort. Keine weitere Lebenszeit mehr mit diesem Mann verschwenden, der will zu Dir dauerhaft auf Abstand bleiben. Binnen 1,5 Jahren wussten ich und meine Partner jeweils,ob wir Zusammenleben wollen oder nicht und habe das erneut vor mir. Ich bin daher mehrfach umgezogen, über mehrere hundert Kilometer - nichts mit Fallback in die Hängematte, sondern immer als gemeinsame Entscheidung für ein "Wir".
 
  • #19
Natürlich ist es legitim, Wünsche zu haben und die auch vorzubringen. Es ist auch gut, da ehrlich zu sein.
Aber wenn ich mich in die Lage der FS versetze: Wenn ich einen Mann wirklich richtig doll liebe, könnte ich nie sinngemäß sagen oder denken: Ich möchte halt wissen, ob er das auch so sieht wie ich, ob er das so mitmacht, weil sonst sehe ich mich nach einem anderen Mann um.
Ich kann da in erster Linie wohl nur von mir selbst ausgehen (klar sind Menschen verschieden): Wer wirklich tief liebt, hat solche Gedankengänge nicht (also zu überlegen, sich einen anderen zum Zusammenziehen suchen), da bin ich mir eigentlich sicher. Deshalb komme ich darauf, dass die Liebe der FS zu diesem Mann wohl nicht so stark sein kann.
Wenn man jemanden liebt, will man ihn behalten. Nicht um jeden Preis, das ist schon klar. Aber von vornherein den Plan zu verfolgen, jemand anderen zu suchen, wenn das mit dem Zusammenziehen nicht klappt - nun ja. Ist zumindest für mich schwer nachvollziehbar.

Dabei finde ich wiederum die Idee, "auf Probe" zusammenzuziehe, gar nicht so schlecht. Jeder behält seine Wohnung und hat im Falle des Scheiterns seinen Rückzugsort. Das könnte natürlich ein Versuch wert sein - auch für einen Mann, der sich unsicher ist.
 
  • #20
Hm. Ich hab den Eindruck, eure Beziehung ist längst abgekühlt. Ob sein Nicht-Zusammenziehen-Wollen, damit zusammenhängt, weiß ich nicht. Vielleicht ist er so ein Mensch, der einen Ort braucht, wo niemand weiter ist und ihm in seine Sockenrumschmeißaktivitäten reinquatscht. Aber Deine Überlegungen zielen ja klar drauf ab, dass er entweder das tut, was Du Dir vorstellst, oder er hat bewiesen, dass er nicht der Richtige ist.
Das soll keine Kritik sein, ich finde es legitim, dass die einen zusammenziehen wollen und sich um Socken und Staub streiten oder auch nicht, und die anderen mehr Abstand brauchen. Aber ich denke, in eurer Beziehung ist schon länger der Wurm drin, Du forderst mehr, als er geben will. Ich denke, Du bist die Person, die die Beziehung dominiert, er ist derjenige, der sich mitziehen lässt, aber wenn es zu viel wird, bleibt er einfach in seiner Wohnung und macht sein Ding. Soll heißen, man braucht eigentlich solche Ultimaten in einer Beziehung nie zu stellen, weil dann schon klar ist, dass einer nicht so wirklich verbindlich werden will, der andere sich aber noch abkämpft, seine Vorstellungen von Verbindlichkeit durchzusetzen, wenn es so läuft. Ansonsten wollen sich doch beide aneinander annähern oder wenn einer das Wort "Zusammenziehen" erwähnt, sagt der andere "ach, muss nicht" und sie finden es trotzdem noch wie vorher toll, zusammen zu sein.

erst einmal auf Probe für ein paar Monate, beide Wohnungen bleiben bestehen, damit keiner die Wohnung sofort aufgeben muss, sprich Risikominimierung. Ich bräuchte das zwar nicht, aber das war mein Vorschlag, damit er sich sicherer fühlt
Das finde ich total fair. Dass er das nicht mal will, zeigt ja deutlich, dass diese Option für ihn gar nicht besteht, dass ihr je zusammenleben werdet. Also wenn Du Dir sowas wünschst, brauchst Du tatsächlich einen anderen Partner und irgendwie schließt Du mit der Beziehung ja schon innerlich ab. Wenn man denkt "entweder passiert xy oder ich trenn mich", macht man sich ja drauf gefasst, dass die Trennung kommen könnte, also Abnabelung und emotionale Distanz.
 
  • #21
Es gibt im Leben nie den optimalen Zeitpunkt. Weder für das Zusammenziehen noch für das Kinderkriegen. Also entscheidet Euch doch sofort. Viel Glück.. Blueeyes, m,49
 
  • #22
Ob er weiß

dass er im Grunde austauschbar ist? Das wäre ja auch eine Frage der Ehrlichkeit. Die Frau möchte hier unbedingt einen Partner, der zusammenzieht.
Hier schließt ein unverbindlicher Mann, für den die Frauen austauschbar sind bei geringsten Abweichungen wohl von sich auf andere.
Ich lese nicht, dass die Frau unbedingt mit einem x-beliebigen Mann zusammenziehen will (Zusamnenleben als Selbstzweck). Das ist die panische Interpretation der unverbindlichen Männer.
Sie will mit ihrem Partner zusammen leben - er nicht mit ihr. Damit ist klar, dass sie extrem unterschiedliche Partnerschaftsvorstellungen haben/unterschiedlicher Nähe-Distanzwunsch und daher gibt es keine gemeinsame langfristige Perspektive.
Daraus resultiert der Gedanke sich zu trennen, statt weiterhin Lebenszeit mit einem Mann zu vertun, mit dem frau nie zu einem gemeinsamen Leben als gemeinsamer Wunsch kommen wird. Er lässt sich doch bloß darauf ein, wenn die Frau sich trennt und er keine andere für sich gewinnen kann/zu faul ist, sich um eine andere zu bemühen, aber eine Frau will. Daraus resultiert eibe unbefriedigende Beziehung - weiß jede Frau und daher ist eine Trennung besser als ein Zwangskompromiss.

Da bleibt für die FS nur: wenn nicht mit diesem Mann möglich, dann muss sie es mit einem anderen Mann versuchen, weil er nicht zu ihren Lebenszielen passt.

Ich habe mich vor Jahren auch von einem Mann getrennt, weil ich mit ihm zusammenleben wollte und die Fernbeziehung mich regelrecht krank machte. Der Mann war nie austauschbar, meine Liebe zu ihm nie geringer, trotzdem ging es mit ihm zusammen nicht. Frauen können sich in einem gewissen Alter trennen und trotzdem den Mann lieben, weil das Wissen vorhanden ist, dass es trotz Liebe zusammen nicht geht.
Das scheint für Männer wohl emotional zu komplex zu sein und daher muss auf Eitelkeitsniveau reduziert werden.
 
  • #23
Als Mann kann ich nur sagen, dass wenn mir rundliches Gespräch Druck bereitet, taugt dass ganze nichts. Bei uns kam dieser Gedanke sporadisch als wir bemerkten, dass eine Wohnung/ Haus immer leer stand. Wir guckten uns an und uns war klar das wir zusammen sein wollten. Nach der Entscheidung hat das ganze 14 Tage gedauert. Entweder oder! Das nach drei Monaten Beziehung. Wenns nicht funktioniert muss man dann halt die Konsequenzen tragen. Und das war uns vorher beiden klar. Ich kann die FS und ihren Wunsch verstehen. Aber den Freund nach dem aufstellen des Ultimatums auch. Langfristig sehe ich für die beiden keine Zukunft.
M46
 
  • #24
Warum redet man erst nach 1,5 Jahren über die Vorstellungen wie eine Beziehung laufen kann?
Da ist doch schon längst ein Status Quo erreicht, hier eben nonverbal als eine LAT Beziehung.

Spätestens, wenn ich weiß, dass ich mit einem Menschen eine Partnerschaft eingehen möchte, tauscht man sich doch über so grundlegende Fragen aus, und prüft, ob es wirklich kompatibel ist, welche Kompromisse möglich sind und wo unüberbrückbare Differenzen.
Das hat nichts mit Druck zu tun, sondern mit der Äußerung der beidseitig legitimen Vorstellungen und Bedürfnisse, und des entsprechenden Abgleiches.

Ich verstehe die Sprachlosigkeit nicht, oder hoffen dann immer beide, dass es sich schon irgendwie regelt und eine/r oder beide sind dann enttäuscht, weil man nach Jahren feststellt, dass die grundlegenden Lebensentwürfe nicht zusammen passen?

Man muss es nicht, wie im Parallelthread beim ersten Date ansprechen, aber doch eben in einem überschaubarem Zeitrahmen.

Liebe Löckchen, woher diese 2 Jahresregel?
Entweder möchte man irgendwann eine Partnerschaft, bei der miteinander wohnt, und dann findet es sich, wie @Cho Oyu schreibt, oder nicht.
Geht es dann weiter, mit Zeitrahmen?
Zusammenziehen nach 2 Jahren, Heirat nach 4, Kind 1 nach 6 Jahren...?
Das Leben ist nicht so planbar, einerseits, aber andererseits, wenn man nicht miteinander über Planungen, Vorstellungen redet, braucht man sich nicht wundern, wenn nichts passiert.

Entweder war er jetzt erstmal nur verdutzt und überrumpelt, weil für ihn unerwartet, oder für ihn ist zusammen wohnen keine Option.
Beides solltest Du jetzt klären, und dann kannst Du für Dich entscheiden, wie und ob es weiter gehen kann.
 
  • #25
Derartige Aussagen verstehe ich nicht so ganz. Was hat es mit austauschbar zu tun, wenn man Lebensvorstellungen hat und gegebenenfalls die Beziehung nicht weiterführen möchte, wenn die Vorstellung des Partners davon zu weit abweicht? Oder steckt da die Idee dahinter, dass man die Liebe der FS daran erkennt, dass sie ihre Bedürfnisse komplett hinter die Bedürfnisse ihres Partners stellt? Was ist dann mit seiner Liebe, die ist ja nach diesem Gedankengang nicht stark genug, wenn er gar nicht auf Ihre Bedürfnisse eingehen möchte? Das beißt sich irgendwie in den Schwanz.
 
  • #26
Und wenn ein Mann nach 1,5 Jahren nicht an Zusammenziehen denken mag, weiß ich als Frau, woran ich bin, wenn es nicht offensichtliche Gründe wie das noch ein Jahr dauernde Studium etc. gibt.
Mangelnde Ehrlichkeit kann ich nicht entdecken.
Warum soll ich als Frau etwas "wissen"? Sie hat es explizit angesprochen und er hätte explizit daraufhin ehrlich sagen können, dass er nicht will. Das wäre ehrlich und fair gewesen. Aber nein, er möchte das, was er von dieser Beziehung hat, noch so lange mitnehmen wie es eben möglich ist. Also schwafelt er etwas von einem Zeitpunkt in der Zukunft, in dem er das angeblich entscheiden will. Er bringt sie damit in eine schwächere Position denn was bitte sollen ihm 6 Monate an bahnbrechenden Erkenntnissen bringen, was 2 Jahre nicht gebracht haben. Also bitte. Diese ganzen feigen Ausreden, man könne die Gefühle nicht zulassen, man sei sich nicht sicher, was man will, man sei noch nicht bereit für eine Beziehung, man braucht noch Zeit für keine Ahnung was... haben nur EINE Bedeutung - derjenige will es mit dieser bestimmten Person nicht. Alles OK, muss man ja auch nicht. Aber fair sollte man sein statt den anderen hinzuhalten bzw. zu hoffen, dass die andere Person dann Schluss macht, damit man selber dann die A***Karte abgeben und sagen kann, du hast es ja so gewollt.
Liebe FS, du kannst gerne warten wenn du möchtest, sei dir nur im klaren, dass er dich nicht als Partnerin an seiner Seite will über das hinaus, was jetzt an Beziehung da ist. Selbst wenn er mit dir notgedrungen zusammenzieht, wird das nix.
 
P

Papillon

  • #27
Ich finde 2 Jahre für diese Entscheidung ist angemessen und jetzt schon hätte er dir ordentlich antworten können. Da er so rumdruckst, bin ich das auch eher als ein "Nein" deuten. Ich persönlich wäre beim rumdrucksen schon auf Rückzug. Also warte mal bis er das Thema anschneidet oder auch Dritte. Dauert es dir zu lange, dann lass jemanden Außenstehenden fragen. Kommt dann nur Gestammel, würde ich ihn das klar an den Kopf werfen und Kosequenzen ziehen und ja du hast nicht mehr soviel Zeit um auf die Herren zu warten und dich vertrösten zu lassen.
 
  • #28
Ich verstehe die Sprachlosigkeit nicht, oder hoffen dann immer beide, dass es sich schon irgendwie regelt.....
Man muss es nicht.... beim ersten Date ansprechen, aber doch eben in einem überschaubarem Zeitrahmen.
Das scheint eine aktuelle Epidemie zu sein, welcher Virus ist das? Ich wundere mich auch, warum so viele Frauen dazu parallele Threads aufmachen, ist doch bei allen das Gleiche: im Endeffekt wissen die Frauen beim Eingehen der Beziehung, dass ihre Wünsche nach einer sich entwickelnden Partnerschaft von kennenlernen, über Zusammenziehen zur gemeinsamen Familie sich mit diesem Mann nicht erfüllen.

Daher thematisieren sie ihre Wünsche nicht, geben sich als taffe, unabhängige Frau (die neue effektive Unterdrückungstechnik), die vorgibt, der Mann hat an ihrer Seite alle Freiheiten, damit er sieht "Partnerschaft ist doch garnicht so schlimm" wenn Frau sich zu einem Korkenzieher verdreht, damit es für ihn passt.
Das kommt davon, wenn Frauen nicht mutig sind zu sagen "ich habe traditionelle Werte, bevorzuge eine ganz normale Partnerschaft, mit Verbindlichkeit, Zusammenleben bis hin zur gemeinsamen Familie" und sich mit Männer, die das nicht teilen sich garnicht erst einlassen.

Ein Mann, der sich vor Partnerschaft fürchtet, sich in seinen benötigten Freiheiten bedroht sieht, der will nie den nächsten Schritt mit einer Frau gehen, die "mehr" will. Da kann frau vorsichtig sein, wie sie will, sie hat den falschen Mann für ihren Lebensplan und verschwendet nur ihre Zeit mit ihm.

Wenn es beiden kein Wunsch ist, die Lebensentwürfe frühzeitig ( in den ersten 2-3 Monaten des Kennenlernens) abzuklären, dann gibt es nur einen Grund: es passt nicht miteinander und beide wissen es zum frühen Zeitpunkt.
Jede Vermeidung führt zur Verzögerung der sich aus dieser Erkenntnis ergebenden Trennung und später für einen zu mehr emotionalem Leid. Vermeidungsstrategie hat dem Vermeider (der Frau) noch nie was gebracht.

Ich wollte immer so konservative Partnerschaften und konnte das frühzeitig abklären. Bei gravierenden Unterschieden kann frau die Beziehungsanbahnung weitgehend schadensfrei abbrechen, statt später tiefe Wunden zu lecken. Natürlich tut das weh, wenn frau richtig verliebt ist, aber Liebe ist nur ein Gefühl, keine Realität. Realität wird es erst durch eine wie auch immer geartete Beziehung und diese bei fehlender Passung sehr unerfreulich.
 
  • #29
Wenn nicht das Bedürfnis besteht, zusammen zu ziehen, dann bitte nicht zusammen ziehen. Das ist bei Euch nicht die "große Liebe". Sucht weiter nach der großen Liebe und dann ergibt sich das mit dem zusammen wohnen von selbst.
 
  • #30
Oh, weiha. Dein Freund will nach 18 Monaten Beziehung mit Dir, Deiner expliziten Frage nach einem Zusammenziehen, einer sechs-monatigen Bedenkzeit und zudem einer angebotenen mehr-monatigen Probe-Zusammenwohn-Zeit nicht mit Dir zusammenleben?

Ich denke, die Sache könnte deutlicher nicht sein: er liebt Dich nicht, mag Dich vielleicht ganz nett finden, aber DIE FRAU, die "NUR DIE oder SONST KEINE" bist Du leider nicht für ihn. Er denkt, dass er ja noch jung ist und irgendwann bestimmt noch seine Traumfrau kennenlernen wird.

Das macht aber nichts, weil Du ihn ja auch nicht liebst. Sonst würde Dir Dein Satz "

würde ich mich gerne nach jemand anderem umschauen
gar nicht in den Sinn kommen.

Mir wären die zeitlichen Komponenten (unbedingt nach genau 2 Jahren zusammen ziehen müssen, noch genau sechs Monate Bedenkzeit geben, noch drei, vier Monate Probezeit, etc.) überhaupt nicht wichtig. Wohl aber die Tatsache, dass wir ein ähnliches Wollen haben und ein ähnliches Entwicklungstempo. Dass er mit mir zusammenziehen WILL. Dass er ein Leuchten in den Augen hat, wenn wir davon reden. Ansonsten wäre er schon jetzt nicht der Richtige für mich.