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  • #1

Wieviele Sexualpartner im Leben sind noch "gesundes Maß"?

Ist es bereits zuviel, mit Mitte 50 insgesamt 5 Sexualpartner gehabt zu haben? Ich habe das Gefühl, meine letzten beiden Partner waren schon zuviel, um noch diese Intensität an Gefühlen zu spüren. Allerdings muss ich auch dazusagen, dass mir bei beiden eigentlich von vorne herein klar war, dass es keine Lebenspartner werden.
 
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  • #2
Mach Dir blos keine Gedanken 5 Partner sind sehr sehr wenig. Du wirst hier Frauen finden die an die 100 Sexualpartner hatten. Männer in der Regel einige noch mehr.
 
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  • #3
Ist es bereits zuviel, mit Mitte 50 insgesamt 5 Sexualpartner gehabt zu haben? Ich habe das Gefühl, meine letzten beiden Partner waren schon zuviel, um noch diese Intensität an Gefühlen zu spüren. Allerdings muss ich auch dazusagen, dass mir bei beiden eigentlich von vorne herein klar war, dass es keine Lebenspartner werden.
Ist wohl bei Jedem/Jeder individuell, wie lange es dauert, den/die Richtige(n) zu finden. Immer öfter scheint es nie zu klappen.

Wie wäre es, 2 Partner zu suchen (einen für die Liebe, einen für Sex)?


Gruß, m (47)
 
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  • #4
Das sind letztendlich zwei Fragen die Du stellst.

ist das normal:
Du wirst wenig 50jährige finden, die weniger als 5 Sexualpartner im Leben hatten. Die, die Du findest, solltest Du sorgfältig dahingehend prüfen, ob sie a) glücklich damit sind und nichts bereuen und b) die 5 oder weniger eine freie Entscheidung waren, oder - äh - vielleicht in jungen Jahren die ein- oder andere Zeitlücke gerne auch durch eine Beziehung hätte überbrückt werden dürfen (in Nachhinein gibt man sowas natürlich ungern zu....).

wirkt sich das auf die Intensität der Gefühle aus:
einjeder Mensch ist anders, allerdings habe ich von derlei Auswirkungen noch nie gehört geschweige denn gesprüt. Die Intensität der Gefühle beim Sex hängt in erster Linie von drei Faktoren ab: 1.) sexuelle Kompatibilität 2.) Können und 3.) emotionale Bindung (Liebe). Ob es der 5. oder 15. Sexualpartner ist, dürfte in der Regel keine spürbaren Auswirkungen haben (bei mir zumindest nicht :). Du sagst ja selbst, bei den letzten zwei Kandidaten war Punkt 3 schon nicht gegeben, wenn dann 1. und 2. noch nicht ganz perfekt waren .....
 
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  • #5
Es gibt keine Norm bei Sexualpartnern.
Ich habe mal gelesen, die deutsche Durchschnittsfrau hat 6 Partner.
Ich selber bin 38 und hatte ca. 20. Seit 3 Jahren habe ich meinen Schatz gefunden.

Meine Freundinnen genauso viele. Eine Freundin jedoch, hat ihre Jugendliebe geheiratet und nie einen anderen gehabt.
Ich denke Du solltest mal überlegen, wenn Du in 40 Jahren Sexualleben nur 6 Partner hattest, dann sind das 1,5 Partner in 10 Jahren.
Das ist gar nichts!

Du gehörst also zur " braven" Sorte Frauen.
 
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  • #6
5 mit Mitte 50? Ich kenne junge Frauen, die mit Mitte 20 schon über fünf hatten. Was soll das überhaupt aussagen? Man stellst sich nicht mit der Ex-Liste vor. Das Thema geht erst einmal niemanden was an. Ich versteh nicht, wwarum das ein Problem sein sollte? Ich fände dein Alter für die Partnersuche eher problematisch als die anzahl der Partner. Mach dir doch nicht noch unnützere Probleme!
 
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  • #7
Mach Dir blos keine Gedanken 5 Partner sind sehr sehr wenig. Du wirst hier Frauen finden die an die 100 Sexualpartner hatten. Männer in der Regel einige noch mehr.
Das soll wohl ein Witz sein. Natürlich gibt es das ("an die 100") - mit "normal" (weder als Ideal- noch als Realnorm) hat das aber genau gar nichts mehr zu tun.

Im Gegenteil stumpfen solche Partnerzahlen tatsächlich ab; Sex wird zu etwas Gewöhnlichem, hat mit tief erlebter Intimität dann genau gar nichts mehr zu tun. Wird natürlich bestritten werden...
... aber ich weiß selbst, wovon ich schreibe. Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich meine eigene frühere Promiskuität soweit hinter mir gelassen hatte, um in der sexuellen Begegnung mit der von mir geliebten Frau wieder was wirklich "Besonderes" empfinden zu können.

Der Unterschied ist keinesfalls theoretischer natur oder gar eine Einbildung von "prüden" Menschen.

Und Deine Empfindung, liebe FS, ist durchaus nachvollziehbar. Wobei Du Dir wegen fünf Sexpartnern allerdings noch keine Sorgen machen solltest, denn viel wichtiger sind Deine Einstellung und Haltung in diesen Dingen. Und da klingst Du für mich sehr gesund.

(Im Unterschied zu denen mit Partnerzahlen dicke im zweistelligen - oder gar noch höheren - Bereich!)

m49
 
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  • #8
Im Gegenteil stumpfen solche Partnerzahlen tatsächlich ab; Sex wird zu etwas Gewöhnlichem, hat mit tief erlebter Intimität dann genau gar nichts mehr zu tun. Wird natürlich bestritten werden...
... aber ich weiß selbst, wovon ich schreibe. Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich meine eigene frühere Promiskuität soweit hinter mir gelassen hatte, um in der sexuellen Begegnung mit der von mir geliebten Frau wieder was wirklich "Besonderes" empfinden zu können.
1. Nur weil du das so erlebt hast, heißt das nicht, dass alle es so erleben.
2. Schreibst du, dass für dich der Sex mit deiner Liebsten nun wieder etwas Besonders ist. Das heißt, selbst WENN man über die Jahre abgestumpft wird, ist das wieder rückgängig zu machen. Was viel mehr darauf schließen lässt, dass du dich während deiner promisken Zeit selbst vor tieferem Empfinden abgeschirmt hast (warum auch immer) und du Zeit brauchtest um dich deiner Liebsten zu öffnen. Aus deiner persönlich gewählten Verschlossenheit eine zwingend auftretente Folge von promisken Verhalten zu machen sehe ich als grundlegend falsch.

@FS
Ich habe schon einige Männer geküsst, gestreichelt,... und es ist mit jedem mal wieder genauso aufregend!
 
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  • #9
Ich glaube, diese Frage kann jeder nur für sich selbst beantworten.

Vor kurzem lernte ich einen Mann kennen, der nach eigenen Angaben gut 200 Frauen hatte. Mir kam vor er "konsumiert" Frauen eher, als dass er sie wirklich als Frau wahrnimmt.

Ein Abstumpfen passiert meiner Meinung nach weniger durch die Anzahl der Sexualpartner als durch den Umgang mit diesen Menschen: will ich diesen Menschen oder benutze ich ihn nur als Sexpuppe.
 
  • #10
Das du diese Gefühle nicht hattest hat nichts mit der Menge deiner Sexualpartner zu tun, sondern das du ihnen nicht die nötigen Gefühle für befriedigenden Sex entgegen gebracht hast. Mach dir keine sorgen, wenn der Richtig kommt den du liebst, dann empfindest du es auch wieder richtig.
 
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  • #11
Liebe FS,

deine Frage möchte ich wie folgt beantworten: wenn man in jeden Partner, mit dem Sex hatte, auch verliebt war, so ist unterm Schrich die richtige Anzahl der Partner-egal wie groß oder klein diese Zahl ist.

Die Zahlen sind relativ-wenn Du immer nur dann Sex hast, weil Du verliebt bist (optimalerweise auch eine Beziehung möglich ist, muss aber zwangsläufig nicht), ist es richtig. Wenn man Sex aus Langeweile hat, eben mal aus Neugier oder einfach mal so, um zu gucken, wie es doch mit diesem und jenem Mann so klappt, aber man ist nicht verliebt, dann würde ich diese Anzahl der Partner als falsch beschreiben.

Denk nicht in Zahlen, sondern sei Dir der Beweggründe Deiner Sexualität bewußt-darauf kommt es an. Die Männer bevorzugen Frauen mit weniger Sexualpartnern. Du als Frau solltest einen Weg finden, was für Dich richtig ist. Ich bin Ende 30 und habe viel mehr Sexualpartner als Du gehabt-interessanterweise war ich aber immer verliebt dabei. Bei manchen hat es nicht gereicht für eine feste Beziehung, dennoch finde ich es nicht oberflächlich, dass wir Sex miteinander hatten-es waren immer Gefühle im Spiel (zumindest meinerseits-die Männer können dann Sex und Verliebtsein/Liebe besser trennen).

w, 38
 
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  • #12
1. Nur weil du das so erlebt hast, heißt das nicht, dass alle es so erleben.
... Was viel mehr darauf schließen lässt, dass du dich während deiner promisken Zeit selbst vor tieferem Empfinden abgeschirmt hast (warum auch immer) und du Zeit brauchtest um dich deiner Liebsten zu öffnen. Aus deiner persönlich gewählten Verschlossenheit eine zwingend auftretente Folge von promisken Verhalten zu machen sehe ich als grundlegend falsch.
Nein, ich habe mich nicht verschlossen. Aber ich bin oberflächlicher, gleichgültiger, egoistischer geworden. Die Tiefe ging verloren und niemand kann mir glaubhaft machen, ein wirklich "tiefes" Einlassen auf einen anderen Menschen funktioniert "im Dutzend billiger" - ich halte das für eine Lebenslüge. (Mir ist ja durchaus auch klar, warum sich manche Menschen an dieser Lebenslüge so vehement festklammern müssen. Jedenfalls würde ich heute, aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus, jedem von Promiskuität abraten, sofern er(/sie) überhaupt andere Ziele im Leben verfolgt als kurzfristigen Lustgewinn.)
 
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  • #13
Ich finde sogar, dass es zu wenige sind.
 
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  • #14
Ich w. 27 hatte bisher 5 verschieden und eigentlich würd ich mich freuen, wenn noch ein paar mehr dazu kämen.
 
  • #15
Liebe FS
Kommt ganz darauf an....

nämlich wie lange Deine Beziehungen dauerten und wie lange Du Single warst. Jemand der seine 35 Jahre "aus der Pubertät raus" mit einem festen Partner verbracht hat (Sandkastenliebe geheiratet) sollte keine 5 Sexualpartner gehabt haben. Eine(r) die von diesen 35 Jahren 20 als Single verbracht hat (einfach mehr Anläufe gebraucht hat den richtigen zu finden) wird eher selten auf weniger als 10 kommen.

@7
@FS
Ich habe schon einige Männer geküsst, gestreichelt,... und es ist mit jedem mal wieder genauso aufregend!
Hmm- kommst schon darauf an wieviele "einige" sind
weil
Ein Abstumpfen passiert meiner Meinung nach weniger durch die Anzahl der Sexualpartner als durch den Umgang mit diesen Menschen: will ich diesen Menschen oder benutze ich ihn nur als Sexpuppe.
es kann mir keiner weismachen dass jamand der promisk lebt- also ständig mit jemand anderem schläft- jeden einzelnen dieser Menschen als Menschen sieht, erlebt und annimmt. Eine Tiefe ist doch nach sehr kurzer Zeit gar nicht möglich. Selbst der Versuch alle 3 Wochen jemanden neues auch ausserhalb der Kiste lieben zu lernen würde einen in den Wahnsinn treiben.

Selbstverständlich stumpft man bei zuvielen Sexualpartnern ab- anders kann man es seelisch gar nicht verkraften.

@2
Wie wäre es, 2 Partner zu suchen (einen für die Liebe, einen für Sex)?
Whow- das ist doch mal so richtig berechnend und Gefühlskalt- oder wolltest Du der für die Liebe sein wenn Sie noch einen für den Sex hat?

@1
Du wirst hier Frauen finden die an die 100 Sexualpartner hatten. Männer in der Regel einige noch mehr.
Hmmm, mathematisch geht das nicht auf- mit wem sollen denn die Männer mit mehr Kontakten Sex gahebt haben? Frauen müssen bei einer nahezu 50/50 Verteilung der Geschlechter im Schnitt genauso promisk sein wie Männer, genausooft fremdgehen etc. pp. Sie geben nur nicht damit an...
 
  • #16
Ich w 50 kann nur sagen, dass ist total wenig. Diese Frage ist hier auch schon öfter besprochen worden. Und intensive Gefühle lassen sich auch noch nach deutlich mehr Partnern erleben.
 
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  • #17
Also ich muss sagen, dass ich es für eine reife Leistung halte, in diesem Alter nur 5 Sexualpartner gehabt zu haben.

Ich bin jetzt 35w, hab seit 20 Jahren Sex und hatte ca. 20 Sexualpartner, da ich leider immer noch nicht den richtigen Mann fürs Leben gefunden habe. Im Schnitt würde ich sagen, war ich in die Meisten dieser Männer richtig verliebt und hatte auch schon 10 feste Bez. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich noch bis Anfang 20 dachte frigide zu sein und so auch vieles ausprobiert habe, da ich noch dachte der richtige Mann wird es schon richten.

Erst jetzt nach all den Jahren musste ich erkennen, dass es eine 50/50 Mischung ist, wie weit man sich hingibt und wie der Mann einen behandelt. Für mich war aber die relativ hohe Anzahl kein Anlass um abzustumpfen, für mich war es eine einmalige Entwicklung, der ich mich unterzogen habe. Und da meistens ich verlassen wurde, kann auch von ausnutzen keine Rede sein. Ich persönlich habe dadurch profitiert, da ich heute ein glückliches Sexualleben haben kann und auch genau weiß, was ich in einer Bez. will.
 
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  • #18
Hier FS: um Missverständnissen vorzubeugen: ich hatte bis zu meinem 35. Lebensjahr nur 1 Sexualpartner, nämlich meinen Mann, den ich mit 19 geheiratet habe. Danach kam der 2. Ehemann, auch für knapp 10 Jahre. Erst danach war ich Single.
 
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  • #19
Hier FS: um Missverständnissen vorzubeugen: ich hatte bis zu meinem 35. Lebensjahr nur 1 Sexualpartner, nämlich meinen Mann, den ich mit 19 geheiratet habe. Danach kam der 2. Ehemann, auch für knapp 10 Jahre. Erst danach war ich Single.
Ein ganz normaler Lebenslauf für deine Generation. Zuviel auf gar keinen Fall. Bedenke, dass die Menschen heutzutage viel später heiraten, meist erst mit 30 plus, und sich bis dahin als Singles austoben oder in unterschiedlichen Beziehungen waren. Die jüngere Generation hat daher oft viel mehr Sexualpartner gehabt. Und als Single, wo man doch niemandem Verantwortung und Rechenschaft schuldig ist, ist alles erlaubt, was Spass macht, solange man niemanden verletzt, belügt, betrügt. Also keine Sorge!
 
  • #20
Ist es bereits zuviel, mit Mitte 50 insgesamt 5 Sexualpartner gehabt zu haben?
Nein, das ist eine normale Anzahl. Für mich persönlich ist jeder Sexualpartner einer zuviel, den man nicht geliebt hat oder der einen nicht geliebt hat. Solange Sexualkontakte in liebevollen und zumindest prinzipiell aussichtsreichen und ernstgemeinten Beziehungen stattfinden, sind sie moralisch völlig in Ordnung.

Ich habe das Gefühl, meine letzten beiden Partner waren schon zuviel, um noch diese Intensität an Gefühlen zu spüren. Allerdings muss ich auch dazusagen, dass mir bei beiden eigentlich von vorne herein klar war, dass es keine Lebenspartner werden.
Eben, das abstumpfende Gefühl lag in diesen Fällen daran, dass Du die Partner nicht geliebt und die Beziehungen nicht ernstgenommen hast. Ohne Gefühle können die wenigsten Frauen wirklich Sex genießen und man verliebt sich eben nicht mal so eben und so oft.

Zur Statistik: Im Schnitt haben Deutsche etwa 6 Sexualpartner im Leben, manche ein paar weniger, manche ein paar mehr, aber nur sehr wenige mehr als zehn. Es wird nur wahnsinnig viel über Sex geredet und angegeben und je promisker die Typen sind, desto mehr missionieren sie. Die Mehrheit verhält sich aber anständig und hat keine häufig wechselnden Sexualpartner.

Zur Abstumpfung: Natürlich stumpfen Menschen, die Sex als Freizeitgestaltung betreiben oder häufig den Sexualpartner wechseln, stark ab. Sie können dann nicht mehr die gleiche Intensität an Gefühlen empfinden und Intimität wird zunehmend weniger intim.
 
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  • #21
5 in 55 jahren. Wohl eher mit 18 angefangen, also in 37 Jahren 5 Partner, ist wohl für heutige Maßsstäbe eher zu wenig bis unterstes Mittelmaß.
Das liegt aber wohl eher am Jahrgang. Oder ob man Jahrzehnte verheitratet war, dann ist es eh klar, dass da nicht viel passiert ist. Ich bin nach sowas nicht ein einziges Mal gefragt worden und sähe auch nicht ein, da jemandem Antwort schuldig zu sein.Würde auch von selber keinen fragen, fände ich deplatziert. Warum lässt du dich auf so komplexbeladenen Fragen üerhaupt ein? Männer denen sowas nicht passt kann man getrost die Türe zeigen. Hat keinen Zweck. Besonders im Bett nicht. Da braucht man solche Diskussionen nicht.
w45
 
  • #22
Neue Statistiken besagen, Deutsch haben im Durchschnitt 8,7 Sexpartner im Leben, Tendenz steigend. ca. 25 % haben bis zu 15 Partnern, geringere Prozentzahlen haben deutlich mehr. Aber wer will so etwas schon wissen oder fragt danach, mir ist das noch nie passiert, ich habe da auch noch nie nachgefragt. Also ich bin 50 und hatte schon einige mehr als FS. Und das ich dadurch abstumpfe kann ich nicht sagen. Je älter ich werde um so mehr kann ich Sex genießen , um so intensiver sind meine Gefühle, die Intimität wird immer größer <- mod Nebenthema gelöscht >
 
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  • #23
Es ist völlig absurd, wenn hier "Abstumpfung" nach vielen Sexpartnern bestritten wird.
Entweder die betreffende Frau (odr, weniger so komischerweise, der Mann) merkt es gar nicht mehr, oder es wird aus naheliegenden Gründen geleugnet, auch vor sich selbst....

Meine eigene Erfahrung.
 
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  • #24
Also ich muss sagen, dass ich es für eine reife Leistung halte, in diesem Alter nur 5 Sexualpartner gehabt zu haben.

Ich bin jetzt 35w, hab seit 20 Jahren Sex und hatte ca. 20 Sexualpartner, da ich leider immer noch nicht den richtigen Mann fürs Leben gefunden habe. Im Schnitt würde ich sagen, war ich in die Meisten dieser Männer richtig verliebt und hatte auch schon 10 feste Bez. .
Was ein Nonsense, und das mit 35.
10 feste Beziehungen? Wie lange heißt für dich "fest"? Und wann hast du angefangen? Angenommen du hattest mit 20 deine erste richtige Beziehung, fest heißt 2, aber mindestens 1 Jahr, dann warst du während der letzten 15 Jahre mind 10 Jahre in Beziehungen.

Das würde heißen, kaum dass eine deiner festen Beziehungen in die Brühe gegangen ist, du schon innerhalb eines Jahres wieder mal den "Richtigen" hattest. Sicher.
Und zwischendurch die anderen 10 Typen, damit bloß kein Notstand untenrum herrscht. Kein Wunder also, dass weniger Sexualpartner für dich persönlich an ein Wunder grenzen.

Das ist genau der Grund, warum man in diesem Land so mitleidig angeschaut wird, wenn man sagt, dass man Single ist und einem partout nicht geglaubt wird, wenn man meint, das sei ok.
Kaum ist eine Partnerschaft beendet, folgt eine Ruhephase von einigen Wochen bevor man sich den Nächsten anlacht und mit ihm eine "feste Beziehung" eingeht.
Bloß nicht allein sein.

@FS
5 Sexualpartner sind absolut normal, fast schon bescheiden - ich wünschte, das wäre auch in meiner Generation so.
Für die Einen ist Sex etwas Privates&Exklusives, für die Anderen eher Fast-Food.

25J
 
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  • #25
Ich bin jetzt 35w, hab seit 20 Jahren Sex und hatte ca. 20 Sexualpartner, da ich leider immer noch nicht den richtigen Mann fürs Leben gefunden habe. Im Schnitt würde ich sagen, war ich in die Meisten dieser Männer richtig verliebt und hatte auch schon 10 feste Bez. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich noch bis Anfang 20 dachte frigide zu sein und so auch vieles ausprobiert habe, da ich noch dachte der richtige Mann wird es schon richten.
...
Und da meistens ich verlassen wurde, kann auch von ausnutzen keine Rede sein.
...
Ich persönlich habe dadurch profitiert, da ich heute ein glückliches Sexualleben haben kann und auch genau weiß, was ich in einer Bez. will.
Ich bedaure Sie.

Ich wünsche Ihnen persönlich viel Glück, stelle aber täglich fest, dass sie mit mir kein glückliches Sexualleben mehr haben können. Wären Sie meine Partnerin, dann kämen bei mir ja beinahe Ekelgefühle auf bei dem Gedanken, was mindestens zehn Männer, bei denen Ihnen zufolge also garantiert keine Liebe im Spiel war, mit und in Ihnen gemacht haben.

Und mir ist klar, dass dieses Gefühl eine sehr gesunde Schutzfunktion für mich hat, auch wenn ein paar politisch korrekte, ach so tolerante Schreiber jetzt wahrscheinlich sehr intolerant gegen mich reagieren werden.

Dabei weiß ich aus Gesprächen mit Freunden, dass sehr viele das so sehen wie ich, und ich weiß auch, dass es außer "Ekel" auch ein paar sehr rationale Gründe für ein Abstandhalten gibt. Und ich mache damit nichts falsch und verletzte auch niemanden, ich nehme nur mein eigenes Recht auf selbstbestimmte Wahl meiner Partnerin wahr.
 
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  • #26
Es ist völlig absurd, wenn hier "Abstumpfung" nach vielen Sexpartnern bestritten wird.
Entweder die betreffende Frau (odr, weniger so komischerweise, der Mann) merkt es gar nicht mehr, oder es wird aus naheliegenden Gründen geleugnet, auch vor sich selbst....

Meine eigene Erfahrung.
Also da du abgestumpft bist, kann es nicht sein, dass andere Menschen nicht abstumpfen? Bestechende Logik. Und jeder der etwas anderes behauptet belügt sich selbst- noch viel bestechender. So kann man sich sein Weltbild auch zurecht rücken, keine Frage.
 
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  • #27
Das ist sehr, sehr, sehr wenig.
Ich (w 56) habe mit 15 angefangen. Da hatte ich 2 Jahre lang einen Freund.
Mit 17 habe ich meinen späteren Mann kennengelernt. Die Ehe hat gehalten, bis ich 23 war. Ich war 20, als wir geheiratet haben.
5 Sexualparter - die hatte ich schon mit Mitte oder Ende 30.

Das kann auch an meiner Generation liegen - die 68er.
Nein, nicht alle Männer habe ich geliebt.

Was ich nie, wirklich NIE getan habe: ich bin nie fremdgegangen. In einer Partnerschaft war ich IMMER treu; das bin ich bis heute, ich bin seit gut einem Jahr zum 2. Mal verheiratet. Und seit fast 5 Jahren mit meinem Mann zusammen.
 
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  • #28
@23
Ich versteh die Aufregung gar nicht...Meine erste Bez. war von 14-18 .Und wenn der Maßstab für eine feste Bez. mind. 1 Jahr ist, dann hatte ich statt 10 eben nur 6, die im Schnitt 1-2Jahre dauerten und 3, die knapp ein Jahr lang gingen. Zwischen den Bez. war ich auch schon mal 1-2 Jahre Single, ohne nach der nächsten Bez. ausschau zu halten oder meinen Spaß zu haben.
Und wie ich schon erwähnte, hatte ich kein Interesse daran, den Rest meines Lebens Sex zu haben, ohne dass ich Gefallen daran hätte. Daher habe ich bis Mitte 20 meine Single Zeit genutzt, um überhaupt orgasmusfähig zu werden, nicht wie Sie meinen, weil ich unter Notstand lit. (Scheinbar legen Sie keinen Wert auf die sexuellen Gefühle Ihrer Partnerin). Seit dem bin ich ein sehr braves Mädchen! :)

@24
Danke, aber ich fühle mich keinesfalls bedauernswert. Und weder können Sie behaupten da war keine Liebe im Spiel (für jeden fühlt sich Liebe anders an), noch dass Sie mir meine Erfahrung anmerken würden. Ex-Sexualpartner sind für mich kein Gesprächsthema in einer Partnerschaft, das geht niemand was an und ich will sowas auch nicht wissen.

Ich schütze mich und bin weder krank, noch sonst wie unstet. Vielleicht bin ich einfach zu wählerisch, weil ich nicht eine kaltherzige, einseitige Bez. suche, die nur aus Regeln und Verpflichtungen besteht, da ich eben die wirklich große Liebe suche, aber bisher immer sehr schnell feststellen musste, dass wahre Liebe für die meisten Männer ein Fremdwort ist, das sie scheuen wie ein Vampir das Tageslicht. ;-)

Ich halte also nicht alleine die Anzahl der Sexpartner für ausschlaggebend, sondern auch die Beweggründe, warum, wann mit wievielen, sowie sein Verhalten dabei. Jemand, der nur 6 SP in seinem Leben hatte, diese aber zB ungeschützt neben seiner Ehe herlaufen lies, halte ich für weitaus ungesünder (auch für die jeweiligen SP), als jemand der als Single zB 4/Jahr hatte, aber sich dabei schützte und niemanden damit verletzte.
 
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  • #29
Also da du abgestumpft bist, kann es nicht sein, dass andere Menschen nicht abstumpfen? Bestechende Logik. Und jeder der etwas anderes behauptet belügt sich selbst- noch viel bestechender. So kann man sich sein Weltbild auch zurecht rücken, keine Frage.
Wenn Intimität icht mehr etwas Intimes ist, dann ist das eine contradictio in adjecto.
Da prallen ggf. halt zwei inkompatible Einstellungen aufeinander.
Können wir uns darauf verständigen?

(Sie - und Andere - dürfen mich dafür gerne "prüde", "verklemmt" und "unsicher" nennen; das trifft mich nicht, da ich es besser weiß.)
 
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  • #30
Worum geht es in diesem Thread eigentlich?
Darum, ob man "brav" ist , wenn man nur wenige Sexualpartner hatte?
Darum, ob man toll ist, wenn man viele Sexualpartner hatte?
Darum, ob viele Sexualpartner einen abstumpfen lassen?

Ich hatte bisher auch nur eine kleine Anzahl an Sexualpartnern, aber es hat sich eben so ergeben und es ist ok für mich. Ich finde es einfach affig, wenn manche sich mit "100" oder "200" Sexualpartnern brüstet...

Für mich zählt Qualität statt Quantität.