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  • #1

"Wilde Zeit"

Ich lese hier immer wieder von einer "wilden Zeit", die jemand durchlebt habe. Wie reagiert Ihr auf so eine Äußerung, wenn Ihr ernsthaft über eine Partnerschaft mit dieser Person nachdenkt?
 
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  • #2
Wenn mit '...wilde Zeit ...' gemeint ist, seine Triebe ungehemmt ausgelebt zu haben, gucke ich dreimal so genau hin, ziehe eine Partnerschaft mit dieser Person eher nicht in Erwägung.
 
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  • #3
Jeder sollte sich ausgelebt haben. Besser zwischen 20 und 30, als mit 50 noch mal zu meinen, wie ein 16 jähriger auf den Putz hauen zu müssen und dafür Familie und Partner aufzugeben. Menschen die nichts "Wildes" erlebt haben, sind einfach tierisch langweilig. Das verhält sich wie mit Büchern: langweilige Menschen ergeben langweilige Bücher.
 
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  • #4
Hängt ganz davon ab ..
Wenn die "wilde Zeit" schon etwas her ist, wäre es mir (w30) egal. Bzw. ich würde es eher positiv aufnehmen, da ich mal gehört habe, dass Männer die sich "ausgetobt" haben treuer sind (ob's stimmt keine Ahnung). Ich würde sogar eher stutzig werden, wenn man diese Phase noch nicht hatte - diese Phase kann ja dann evtl. genau in der Beziehung kommen.

Wenn er mitten in der Phase ist, wäre ich sehr vorsichtig und würde ihn nicht als Partner in Betracht ziehen.
 
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  • #5
Ich würde gerne ein bisschen genauer darüber Bescheid wissen, was er als "wild" definiert. Den Begriff kann man ja auch enger und weiter auslegen...
Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn er kein absoluter Moralapostel wäre, sondern ein paar Erfahrungen außerhalb einer Beziehung gemacht hat. Er sollte diese als Bereicherung für sich gutheißen können, also auch dazu stehen und offen darüber sprechen. Ich würde gerne sehen, dass er seine persönlichen Schlüsse daraus gezogen hat. Doppelmoralisten hingegen meide ich wie der Teufel das Weihwasser.
Eigentlich ist mir v.a. wichtig, dass er heute aufrichtig und respektvoll als Partner agiert. Wenn ich ein gutes Gefühl habe, kann er gerne ein paar Liebeleien gehabt haben. Dadurch hat er weniger Hunger auf neue Erfahrungen. Viele Männer mögen es im fortgeschrittenen Alter ruhiger und wissen den gewohnt guten Sex mit einer Partnerin gegenüber dem schnellen, fremden Vergnügen zu schätzen. Das wäre für eine feste Beziehung stressfreier und entspannter, auch wenn ich generell offene Beziehungen toleriere.
 
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  • #6
"Wilde Zeit" heißt, dass man als Teenager auf Parties, mit vielleicht einer Hand voll, Personen rumgeknutscht hat und bis ca. 25-30 noch 2-3 Beziehungsversuche, im "ein paar Wochen/Monate" bis "wenige Jahre" Bereich, hatte...


...um sich dann auf einen Partner/eine Partnerin festzulegen, oder?


Damit habe ich natürlich kein Problem!

m43
 
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  • #7
Gar nicht - wer völlig unbenutzt ins Grab sinken mag, der kann das gerne tun. Was soll das schon groß bedeuten? Manche haben mal in jungen Jahren ein wenig "rumprobiert", manche auch mehr oder später - und genau darauf kommt es an: Kann ich das, was die eine konkrete Person mir mitteilt, noch aus- und gutheißen? Ein allgemeines Urteil ist albern, es kommt eben darauf an.
 
  • #8
Ich hatte auch meine 'wilde Zeit' und möchte das nicht näher erläutern. Als ich heiratete hat mir das geholfen, die unsäglich langen Durstperioden zu überstehen. Ich war nie untreu, es wäre mir nicht richtig vorgekommen.

Nach der Trennung hat es lange gedauert, bis ich wieder Kontakte mit Männern knüpfte. Kurze Zeit war ich versucht, es wieder 'wild' werden zu lassen, aber herrjemineh, ich bin einfach zu alt für sowas (49) und heute bin ich mir viel zu bewusst über die Gefühle, die ich verletzen könnte.

Dennoch, ich möchte nicht viel an meiner Vergangenheit verändern. Ich hatte Spass und das Leben war eine rasante Bob-Fahrt. Heute kann ich Vieles mehr verstehen, ich fühle mich frei und lebe intensiv. Heute habe ich auch gelernt, dass die leisen Töne oft wichtiger sind, als alles Grelle und Auffallende und ich finde ganz andere Männer nett, als damals.

Ich weiss nicht, ob dies generalisiert werden kann, habe aber den Eindruck, dass Erfahrung einen lehrt, auf was es drauf an kommt. Auch wenn man aus seiner Veranlagung nicht immer bereit ist, auf dieses Wissen zu hören.. wenn ich nicht immer bereit bin, darauf zu hören.. ja ;-)
 
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  • #9
"Wilde Zeit" heißt, dass man als Teenager auf Parties, mit vielleicht einer Hand voll, Personen rumgeknutscht hat und bis ca. 25-30 noch 2-3 Beziehungsversuche, im "ein paar Wochen/Monate" bis "wenige Jahre" Bereich, hatte...


...um sich dann auf einen Partner/eine Partnerin festzulegen, oder?


Damit habe ich natürlich kein Problem!

m43

woher willst du wissen, was "wilde Zeiten" bedeuten? Vielleicht war dasfür dich eine wilde Zeit. Für mich wäre das eher die Vergangenheit einer durchschnittlich braven bis langweiligen Person. Was ist denn daran wild?
Ich komme aus der späten 68er Generation, d.h., ich habe meine "wilden Zeiten" in den frühen 70ern erlebt. Das waren für mich wilde Parties, auch mal ein Tütchen rauchen, lange Haare und kurze Röcke, auf Demos gehen und eine Verhaftung riskieren, per Anhalter nach Südspanien und dort den Bauern bei der Weinlese helfen, damit man sich die Fähre nach Marokko leisten konnte. "Wilde Zeiten" war auch wilder Sex, das war die Auflehnung gegen die biedere und prüde Spießigkeit der 60er Jahre.

Die meisten meiner Freunde sind heute studierte Menschen in gut bezahlten Jobs, haben ein Einfamilienhaus am Rande der Großstadt, 2 Autos vor der Tür und die Enkelkinder im Garten.
Auch der wildeste Löwe verliert irgendwann mal seine Zähne.
 
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  • #10
Wilde Zeiten, was ist es den nun wirklich ? Der eine hat sie mit 19 den andere mit 39.....
Ich glaube jeder definiert es anders und es gibt keine, so richtige, Definition dafür. Man sieht darin die Freiheit sein Leben nach seinen Vorstellungen, und nur nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Entweder von einer Party zur nächsten zu ziehen, einen Stammtisch nach dem anderen zu besuchen oder durch eine Unzahl von Betten zu springen.... jedem das Seine.
Ich glaube jeder brüstest sich gern ein bischen mit dem Ausdruck... wilde Zeiten, aber eigentlich hat man in dieser Zeit nur zwanglos das ausprobiert, was man in einer Beziehung mit Rücksicht auf den Partner ( und man steht ja immer etwas unter Zwang in einer Beziehung, ob aus Rücksicht oder Anstand )nicht mehr ausprobiert. Man hat es kennen gelernt, ausprobiert und und das wars. Die Neugierde ist befriedigt.
So gesehen ist es doch o.k. wenn sie vorbei sind.
 
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  • #11
"Wilde Zeit" heißt, dass man als Teenager auf Parties, mit vielleicht einer Hand voll, Personen rumgeknutscht hat und bis ca. 25-30 noch 2-3 Beziehungsversuche, im "ein paar Wochen/Monate" bis "wenige Jahre" Bereich, hatte...


...um sich dann auf einen Partner/eine Partnerin festzulegen, oder?


Damit habe ich natürlich kein Problem!

m43

Natürlich nicht. Was aber, wenn - hypothetisch - im Alter von 19 bis 24 mindestens zwei Dutzend von insgesamt mehr als doppelt so vielen "Beziehungen" (?) in dieser Spanne im Bett endeten? Gewiss, vielleicht eher extrem, aber (und falls ja, ggf. wo) gibt es da eine Grenze?

PS. Frage bezieht sich auf beide Geschlechter gleichermaßen.
 
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  • #12
Um Männer, die gerade aus einer Ehe/Beziehung kommen und sich dann erstmal sexuell austoben wollen, mache ich einen Bogen, besonders die mit Potenz-Torschlusspanik ab 40 :))
Aber das hat nichts mit Moral zu tun-Liebe ist da erstmal kein Thema, und für reinen Sex bevorzuge ich nette junge Männer, die sind entspannter.
Ich hatte auch "wilde Zeiten", teils absichtlich, teils waren es experimentelle Lebensphasen. natürlich immer geschützt!
Einem Mann gegenüber, für den ich romatische Gefühle hege,würde ich das nicht so erwähnen. Und ich muss auch nicht alles von ihm wissen-zb ob er aus sexuellem Frust mal in ein Bordell gegangen ist oder was auch immer.
Männer sind sehr unsicher und hinter Doppelmoral steckt dann oft Neid (des unfreiwillig Braven) bzw. eigene starke Promiskuität. Außerdem ist es eine Illusion, den anderen Stasi-like durchleuchten zu können.
Kischees helfen da auch nicht weiter-nicht jeder dreht durch, der etwas nachzuholen HÄTTE, und umgekehrt lassen manche nicht ab von früheren Mechanismen, ins "Wilde" abzudriften.

Bei sich entwickelnden zarten Banden lege man darüber beidseits den zarten Schleier der Diskretion und des Vergessens..das ist Vergangenheit:)
w.
 
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  • #13
Zwischen 16-22 ist wäre es mir relativ egal. Danach betrachte ich es als erhebliches Defizit in der persönlichen Reife. ü35 geht für mich gar nicht, ist ein Thema von fehlendem Intellekt, fehlender emotionaler Reife und auch hygienisches Thema. Ich gehe schließlich nicht mit einem dummen Gör ins Bett.

Fazit: da Männer ü40 sich immer noch ausleben wollen, gibt es für mich keine Partnerschaft mehr - for ever. Das "ausleben" tötet Emotionen, die für Partnerschaft wichtig sind.
 
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  • #14
Wenn mir einer sowas erzählen würde, würde ich ihn nicht mehr haben wollen. Ich mag lieber saubere Männer. Aber ich assoziiere damit auch ein ausschweifendes Sexualleben.

w29
 
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  • #15
Wie ich darauf reagiere?
Ich bin froh, dass seine " Wilde" Zeit vorbei ist und freue mich auf einen Partner denr sich ausgetobt hat.
Da weiß ich wenigstens, dass er kein Langweiler ist und nicht auf die Idee kommt, sich in der Partnerschaft auszutoben.
 
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  • #16
da ich mal gehört habe, dass Männer die sich "ausgetobt" haben treuer sind (ob's stimmt keine Ahnung). Ich würde sogar eher stutzig werden, wenn man diese Phase noch nicht hatte - diese Phase kann ja dann evtl. genau in der Beziehung kommen.

Ja, genau. Wer immer treu war, hat die Phase des wilden Herumv*** noch vor sich, wer hingegen schon alles gev*** hat, was nicht bei drei auf den Bäumen war, bringt die besten Voraussetzungen mit, ein zuverlässiger und treuer Partner zu sein. Oh mann, ich scheine von einem anderen Stern zu sein.
 
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  • #17
Ich habe das Glück solche Frauen sofort zu erkennen, falls nicht, dann wird sie halt später auf Blacklist gesetzt...

Für ONS etc. Ja, wenn sie gut aussieht...
Für Affäre: Nein, nicht mein Fall -> Zuviel Aufwand...
Für Beziehung: Also die Frage ist nicht Ernst gemeint? Natürlich Nein!

Frauen die eine wilde Zeit hatten passen nicht in mein Lebensbild, aber es gibt doch genügend Männer die darauf stehen (haha wers glaubt)

M, 36
 
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  • #18
Lieber eine wilde Zeit, als gar nicht gelebt zu haben. Oder man mit 40 die Torschlusspanik bekommt und die Krise dich ereilt.
Der jenige hat auf jeden Fall nichts verpaßt im Leben !

w 42
 
  • #19
Naja, da gibt es noch ganz andere Dinge, die man in einer "wilden Zeit" gemacht haben kann als nur ein paar erotische Abenteuer...

Da ein Mann mit einer Karriere in einer Provinzbank (Aufstieg vom Kassierer zum Abteilungsleiter) nie, nie, niemals zu mir passen würde, muss ich damit leben, dass meine Partner - sagen wir - auch schon ungewöhnliche Aktivitäten entfaltet haben. Da ich selbst wenig dazu neige, brävlich zu leben, passt das schon.

Aber schon witzig, wie die Damen und Herren gleich nur an die bösen, bösen ONS o.ä. denken. Wildere Dinge als das scheint es nicht zu geben... Leute, Leute...
 
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  • #20
Wildere Dinge als das scheint es nicht zu geben...

In meiner wilden Zeit bin ich tagelang allein durch die Berge gekraxelt oder habe, um nicht spießig im Hotel oder der Pension zu wohnen, im Auto übernachtet. In meinem Büro ging das Licht meist erst morgens um 3 oder 4 Uhr aus. Eine Frau hätte in diesen Jahren keine allzu große Freude an mir gehabt. Und das alles hatte nichts, aber auch gar nichts mit Sex zu tun.
 
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  • #21
Ich habe das Glück solche Frauen sofort zu erkennen, falls nicht, dann wird sie halt später auf Blacklist gesetzt...

Für ONS etc. Ja, wenn sie gut aussieht...
Für Affäre: Nein, nicht mein Fall -> Zuviel Aufwand...
Für Beziehung: Also die Frage ist nicht Ernst gemeint? Natürlich Nein!

Frauen die eine wilde Zeit hatten passen nicht in mein Lebensbild, aber es gibt doch genügend Männer die darauf stehen (haha wers glaubt)

M, 36

Es lebe die verlogene Doppelmoral eines Mannes in der frühen Midlifecrisis.
Eine Frau, die in ihrem Leben schon mal eine wilde Zeit hatte, die wird abgeschossen, damit der Herr seine wilde Zeit mit ONS bedenkenlos ausleben kann.
Na ja, dann mach mal, du wirst für keine Frau ein Verlust sein.
 
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  • #22
Es lebe die verlogene Doppelmoral eines Mannes in der frühen Midlifecrisis.

Ja geschenkt, sehe ich auch so!

Aber schreibt doch mal eine Antwort, bzw. sinnvolle Erklärung an Männer wie mich, ohne Doppelmoral!

Wo soll ich noch eine Frau her kriegen? Ich meine jetzt keine graue Maus, sondern eine Frau um die 40, die zumindest von der Grundformel her in der optischen Liga Klum, Schiffer, etc. mitspielen könnte, aber keine ONS etc. hinter sich hat?

Es gibt sie nicht! Ich habe nach über 50 Dates noch keine getroffen. Entweder hat(te) es optische Gründe, oder sie hatten besagte ONS.

Optisch ansprechende Frauen, um die 40, hatten alle ONS bzw. ONS und Affairen Phasen!

m43

PS: @saepe_inscia ...natürlich geht es im ElitePartner Forum nicht um Tüte Rauchen...
 
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Mooseba

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  • #23
Alles was legal ist, kann nicht wild sein. Macht euch nichts vor ;)
 
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  • #24
Wenn ich einen Mann kennenlerne, der seine wilde Zeit ausgelebt hat und sich dann eine feste Partnerschaft wünscht, finde ich das gut, weil es bedeutet, dass er sinnlich ist, genießen kann und ich wahrscheinlich auch sexuell mit ihm glücklich werde. Ein Langweiler und sexuell wenig aktiver Mann wird ja kaum behaupten, er hätte jemals eine wilde Zeit gehabt.
 
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  • #25
Alles was legal ist, kann nicht wild sein. Macht euch nichts vor ;)

Das trifft es ja mal auf den Punkt! Chapeau! Manchmal muss man die Dinge vom Kopf auf die Füße stellen oder wie Brecht sagte "was ist der Überfall auf eine Bank gegen die Gründung einer Bank".

Ich arbeite in einer Bank und habe "wilde Zeiten" am neuen Markt erlebt und andere "wilde Sachen", die Millionen Menschen in den USA in die Obdachlosigkeit getrieben haben. In meiner Jugend habe ich den Bürgerkrieg in Nordirland kennengelernt.

Legal, Illegal, scheißegal ist so ein Motto.

Klar, wer ganz viele Sexpartner hat ist natürlich der wildeste und der unangepasste von allen. Wer´s glaubt...

m
 
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  • #26
Wo soll ich noch eine Frau her kriegen? Ich meine jetzt keine graue Maus, sondern eine Frau um die 40, die zumindest von der Grundformel her in der optischen Liga Klum, Schiffer, etc. mitspielen könnte, aber keine ONS etc. hinter sich hat?

Ich bin mir nicht sicher, ob sich Männer mit DIESEM Anspruch bewusst sind, dass gerade die schönen Frauen auch genießen, wenn sie beim anderen Geschlecht gut ankommen, dass das eine kurze Phase des Lebens gewesen sein kann, und dass sie gerade deshalb heute eine treue Partnerin sein werden.
Weil ONS eben nur kurzes Glück, einen schönen Hormonrausch verheißen, aber nicht diese wohlige Beständigkeit einer dauerhaften, tiefen Liebe ersetzen.

Bitte denkt mal darüber nach.
 
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  • #27
Die sogenannte wilde Zeit wird von jedem anders interpretiert. Es gibt bei vielen eine Zeitspanne, wo man sich selber ausprobiert und seine Grenzen testet. Das sind Dinge, wenn man sie recht früh macht, die man später zumindest in diesem Stil nicht mehr tun würde, weil man die Ergebnisse kennt. Manche Menschen kommen in den Mitteljahren nicht damit klar, wenn sie in den jungen Jahren das ausgelassen haben und glauben, sie hätten etwas verpasst.

Ich habe in jungen Jahren auf vielen Gebieten viel ausprobiert, darunter ist einiges, wo ich mir heute an den Kopf langen würde. Aber genau das war ja der Sinn der Sache. Manche glauben, nur erotische Erfahrungen in welcher Spielart auch immer gehören dazu. Nun ja, spätestens mit der dritten Freundin weiß man, wie das mit dem Sex läuft, auch wenn man jung ist. Das ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr aufregend und man wird entspannter.

Wenn mir eine Dame sagt, dass sie viel in ihrer Jugend ausprobiert hat, gefällt mir das besser als wenn sie sich gar nicht erprobt hat. Trotzdem hat weder die eine noch die andere Variante für mich ein Tabu, wenn mir die Person insgesamt so gefällt, wie sie jetzt vor mir steht. Leute, die in ihrer Jugend nicht sehr aktiv waren, können sich weiter entwickeln. Lustig ist auch, dass die ganz wilden aus meiner Schulzeit heute alle recht ruhig und "langweilig" geworden sind. Und bei den damals ruhigen gibt es einige, die es nachholen. Vielleicht ist das aber nur Zufall.
 
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  • #28
Ich bin mir nicht sicher, ob sich Männer mit DIESEM Anspruch bewusst sind, dass gerade die schönen Frauen auch genießen, wenn sie beim anderen Geschlecht gut ankommen, dass das eine kurze Phase des Lebens gewesen sein kann, und dass sie gerade deshalb heute eine treue Partnerin sein werden.
[ ... ]
Bitte denkt mal darüber nach.

Also jemand der hübsch ist, weiss dass er/sie beim anderen Geschlecht gut ankommt, dies auch genossen hat (natürlich auch darf) soll eine bessere Partner/in sein als jemand der sein lebenlang anständig war?

Also da ist sichtlich keine Logik, denn der anständige Partner könnte ja auf einmal denken er hat was verpasst (?) und der ausgelebte Partner hat auf einmal keine Lust dazu? Naja...

Das tolle ist Menschen dürfen selbst entscheiden was sie mit wem wollen und ich will eine anständige Frau (als Frau würde ich auch anständigen Mann nehmen).
Dennoch stellt es kein Problem dar, ich mag auch solche Frauen und sie mögen es ja auch unbeschwert/unverbindlich Sex zu haben und für mich (und für alle meine Freunde) sind sie nur dafür gut genug...

Trotzdem sollte jeder auf sein Herz hören, wen er zum Partner haben will!

M, 34
 
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  • #29
nicht jeder dreht durch, der etwas nachzuholen HÄTTE, und umgekehrt lassen manche nicht ab von früheren Mechanismen, ins "Wilde" abzudriften.

Besser kann man es kaum ausdrücken. Brav gewesen zu sein bedeutet noch lange nicht, daß die wilde Zeit noch kommt, und umgekehrt wird nicht jeder Wilde später brav. Es kann auch der Brave brav und der Wilde wild bleiben. Genau genommen halte ich das sogar für wahrscheinlicher, denn Menschen ändern nicht plötzlich in der Lebensmitte ihren Charakter. Ausnahmen bestätigen die Regel, man sollte aber nicht davon ausgehen, daß die Ausnahme der Normalfall und der Normalfall die Ausnahme ist.
 
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  • #30
Logisch ist auch hier die ganze Bandbreite der Meinungen vertreten, von merkwürdiger Freizeitbeschäftigung der Erstellung einer Blacklist, wie Gast 16, bis zu unseren ewig "gestrigen" Kandidaten wie Gast 21, der sein Glück doch mal bei einer eventuellen Kloster-Aussteigerin versuchen sollte. Ups, oder ist das auch zu wild als Vorgeschichte? Es ist JEDER anders und wer sein ganzes Leben nur mit dem Abarbeiten von "NO GO" Listen verbringen will, dem sei´s gegönnt. Nur braucht sich ein solcher Mensch dann nicht wundern, dass nix geht, da er selbst ein "NO GO" ist. Mein ursprünglich angedachtes Vorhaben ONS ist seit 9 Jahren mein Lebenspartner und der aus der Art geschlagene Beginn unserer Beziehung, ist auf jeden Fall immer eine schöne Anekdote, an die wir uns gern erinnern und ich würde einen Teufel tun, diesen Mann jemals zu hintergehen. Herz und Verstand passen so was von und die Vergangenheit ist das, was es sein sollte, eben die Vergangenheit über die man soooooooooo viel erzählen und lachen kann, andere Dinge wiederum als gegebene Vergangenheit heute entspannt sieht. Und nein, ich meine damit nicht nur 24 Stunden in der Dauergrätsche gelegen zu haben, mein Intellekt hatte und hat da durchaus mehr zu bieten und nein, ich sehe auch nicht aus wie ein Sack Schrauben. Lebt im HEUTE und hört doch einfach mal wieder aufs gute alte Bauchgefühl und lasst die Analysetätigkeit da, wo sie hingehört, in den Job.
 
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