• #1

Wir sind an einem kritischen Punkt unserer Beziehung

Das sagte meine Frau (45) heute morgen zu mir (52) , ziemlich wütend.
Das Problem liegt in der gemeinsam ausgeübten Sexualität.
Der Sex ist bei uns selten geworden (so alle 6-8 Wochen) und in letzter Zeit habe ich das Problem, dass mich unser Sex nur noch wenig befriedigt, was dann dazu führt dass ich es entweder noch schaffe, sie zu befriedigen, aber selbst nicht mehr komme oder wir mit dem Sex mittendrin aufhören müssen, weil Lust und in der Folge dann auch die Erektion bei mir nachlassen, so dass gar nichts mehr geht.
Dabei ist am Anfang immer alles super, Erektion und Lust sind bei mir gut vorhanden und ich "will" auch gerne öfters, aber sie blockt dann oft ab.

Sie hat ihrerseits so gut wie nie auf mich Lust und wird auch nicht initiativ. Das stört mich massiv und törnt mich ab.
Sie hat mit ihrer Frauenärztin darüber gesprochen und die hat wohl gesagt:
"Ist ganz normal und bei vielen Paaren so. Muss man mit leben"
Ich meinerseits werde mit meinem Urologen sprechen, ob körperlich ein Problem entstanden ist. Aber das glaube ich nicht (klar werde ich älter, das merke ich auch. Aber bei Selbstbefriedigung gehts ja auch super und dann ist "er" auch hart und ich habe auch morgen schon öfters eine Latte).

Sie ist stinksauer, z.B. weil ich ihr nicht sagen kann, was sie beim Sex besser machen könnte und angeblich "herumdruckse". Das tue ich tatsächlich, weil ich ihr keinesfalls mitteilen möchte, dass ich in ihr kaum etwas spüre und sie auch nach dem Kind (6) leider etwas unvorteilhaft zugenommen hat, so dass ich mich erstens weniger von ihr körperlich angezogen fühle und sich auch beim Sex einfach zwangsläufig mehr "Abstand" einstellt.
Ich kann ihr das nicht sagen, denn ich liebe sie ja auch und will sie nicht verletzen.
Nun auf eine Sache hat mich mein Urologe schon vor Jahren hingewiesen "Fass ihn nicht zu hart an und mach es Dir nicht zu oft, Du wirst nicht jünger."
OK das habe ich also falsch gemacht (was aber ja auch dadurch bedingt ist, dass es eben so selten Sex gibt) .
Daran werde ich arbeiten. Das haben wir heute morgen auch vereinbart.
Aber ich habe jetzt ein blödes Gefühl. Sie verortet das Problem alleine bei mir und wartet nun darauf, dass ich es löse.
Das wird nicht klappen. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl und denke die Beziehung löst sich bald auf. Das will ich aber nicht, um keinen Preis.
Habt ihr Erfahrung damit?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2
werde mit meinem Urologen sprechen, ob körperlich ein Problem entstanden ist..... ich ihr keinesfalls mitteilen möchte, dass ich in ihr kaum etwas spüre.... Nun auf eine Sache hat mich mein Urologe schon vor Jahren hingewiesen "Fass ihn nicht zu hart an und mach es Dir nicht zu oft, Du wirst nicht jünger."

Oh, einmal mehr eine echte Leuchte in Sachen Sexualität. Na, da hast Du die Antwort, warum Du in ihr nichts spürst. keine Frau ist so gebaut wie Du zugreifst.

Das sagte meine Frau (45) heute morgen zu mir (52) , ziemlich wütend..... angeblich "herumdruckse". Das tue ich tatsächlich, weil ich ihr keinesfalls mitteilen möchte.... Ich kann ihr das nicht sagen, denn ich liebe sie ja auch und will sie nicht verletzen.
Tja, wenn Du nichts sagen willst, weil Du zu feige bist für einen Konflikt (nichts anderes verbrigt sich hinter der Formulierung "nicht verletzen wollen") und auch nicht in der Lage, diesen konstruktiv zu führen, dann wird aus dem "kritischen Punkt" fix das Ende.

Sollte Dir tatsächlich an der Ehe nochwas liegen, dann wirst Du genau diesen Schmerzpunkt angehen und wahrscheinlich aushalten müssen, dass sie an Dir auch einiges ausgesprochen unsexy findet, denn genau das steckt meistens hinter der Lustlosigkeit der Frauen.

Sie verortet das Problem alleine bei mir und wartet nun darauf, dass ich es löse.
Das wird nicht klappen. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl und denke die Beziehung löst sich bald auf. Das will ich aber nicht, um keinen Preis.
Habt ihr Erfahrung damit?
Ja und gelernt: wenn Du einen Konfliktherd nicht ganz ehrlich ansprichst (findest sie körperlich nicht mehr attraktiv) und nicht bereit bist, auch bei Dir zu gucken, wenn sie was zu Deiner Person sagt, warum sie keine Lust auf Dich hat, dann wird die Beziehung sich bald auflösen, denn Frauen bleiben heutzutage nicht mehr generell und leiden 30 Jahre vor sich hin.

Sie hat ihrerseits so gut wie nie auf mich Lust und wird auch nicht initiativ. Das stört mich massiv und törnt mich ab.
Wie war das vor dem Kind? Wenn es vorher nicht anders war, worüber beschwerst Du Dich jetzt.


Sie hat mit ihrer Frauenärztin darüber gesprochen und die hat wohl gesagt:
"Ist ganz normal und bei vielen Paaren so. Muss man mit leben"
Schlechte Ärztin. Das ist nur in schlechten (sprachlosen) Beziehungen so und damit muss man garnicht leben - darum hohe Scheidungsraten.
Ein Paar das sich wirklich liebt, miteinander in Kontakt ist und ohne Schonhaltunng miteinander kommunizieren kann, findet auch im Alter zu einen schönen Umgang mit den altersbedingen körperlichen Veränderungen, ohne dass der Mann zu den blauen Pillen greifen muss, um wie ein Duracellhäschen dauerhoppeln zu können.
 
  • #3
Druck rausnehmen.
Das Buch „Vom Himmel auf Erden“ lesen.
Eine Sexualtherapie machen.

Alles Gute!
w45
 
  • #4
Ich kann gut verstehen, dass du ihr nicht die Wahrheit sagen willst.

Ich meine, dass du dir mehr Initiative von ihr wünschst, wird sie wissen und das kannst du sicher auch problemlos ansprechen, aber sie kann sich ja auch nicht zu etwas zwingen, wozu sie keine Lust hat.

Aber dass du sie zu dick und zu weit findest, will sie sicherlich nicht mal ansatzweise hören.

Vielleicht geht es ihr ja genauso dass sie wenig dabei empfindet und sich in ihrem Körper unwohl fühlt, weil sie dicker geworden ist.

Aber um etwas ändern zu können, müsste sie die Wahrheit kennen.


Ja und ich weiß auch wie es umgekehrt ist, wie abtörnend es sein kann, wenn der Mann ständig Lust hat und man sich nur wie das Objekt zur Bedürfnisbefriedigung fühlt.

Vielleicht wäre ja eine Sexualtherapie was? Ich weiß ja nicht, wie sowas abläuft, aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht einfacher ist, wenn schwierige Themen durch einen Dritten vorsichtig vermittelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #5
Oh, einmal mehr eine echte Leuchte in Sachen Sexualität.
Ich habe keine Ahnung, was bei dir gerade los ist, ist auch im Prinzip egal, aber deine Ausdrucksweise ähnelt langsam dem Stammtischniveau. Ich habe immer sehr gerne deine Beiträge gelesen, mittlerweile fasse ich mir an den Kopf, was aus einer angeblich vornehmen Hamburgerin geworden ist.
Auch wenn du meinst, dass der FS alles falsch gemacht hat, was er machen kann, ein Mindestmass an Respekt und Achtung hat er verdient. Er weiss nicht weiter, deswegen fragt er hier, manche tun nicht mal das und gehen heimlich fremd.
 
  • #6
Zuerst einmal- wechselt eure Ärzte, eine Gynäkologin die mich dermaßen abbügelt hätte mich das letzte Mal gesehen.
Ebenso ein Urologe der solch einen Unsinn von sich gibt- ich geh stark davon aus das du nicht x- fach täglich Hand anlegst.

Hier sind ja mehrere Baustellen, zuerst einmal zu ihr:

Es kann natürlich an den Hormonen liegen, mit 45 können die nunmal schon abnehmen, lang bevor die typischen Wechseljahrsbeschwerden kommen oder gar die Menopause, ein guter Arzt klärt das ab.
Es kann auch an der Schilddrüse liegen, kann man ebenfalls leicht abklären.
Es kann natürlich auch am Alltag liegen, am miteinander oder eine Kombination von beiden, dass müsste man dann ehrlich kommunizieren.

Zu dir: Was genau törnt dich den während des Alters so ab das du schlaff wirst?
Ihr Anblick unter dir?
Ist sie zu passiv?
Das ganze drumherum?

Darüber musst du dir klar werden und dann müssen diese Erkenntnisse auf den Tisch.
Du wirst aber aushalten müssen das deine Frau dir eventuell auch sagt das du sie nicht mehr antörnst aus ihrer Sicht der Dinge.

Solche Probleme wie bei euch haben eigentlich immer ihren Ursprung in der Beziehung, totschweigen hilft da hat nicht, auch falsch verstandene Rücksichtnahme nicht, im Gegenteil das bedeutet über kurz oder lang die Trennung.

Ich wünsche euch viel Erfolg!
 
  • #7
Dabei ist am Anfang immer alles super, Erektion und Lust sind bei mir gut vorhanden und ich "will" auch gerne öfters, aber sie blockt dann oft ab.
Ihr habt euch auseinander gelebt, ihr seid euch weit voneinander entfernt, deshalb!
Sie hat ihrerseits so gut wie nie auf mich Lust und wird auch nicht initiativ. Das stört mich massiv und törnt mich ab.
Diese Suppe ist ausgelöffelt, das Kind liegt tief im Brunnen, diese Verbindung ist keine Beziehung mehr!
Sie hat mit ihrer Frauenärztin darüber gesprochen und die hat wohl gesagt:
"Ist ganz normal und bei vielen Paaren so. Muss man mit leben"
Was bei vielen anderen Paaren so ganz normal ist, ist für mich und für dich noch lange nicht normal, nein damit muss man nicht leben, sondern konkrete, mutige und zeitgerechte Entscheidungen treffen, du bist noch jung, hast ein Recht auf ein glückliches Leben, was du so nicht hast und auch in dieser Linie nicht mehr bekommen wirst!
Euer Problem hat mit dem Alter nichts zu tun, es ist ein emotionales Problem!
Sie ist stinksauer, z.B. weil ich ihr nicht sagen kann, was sie beim Sex besser machen könnte und angeblich "herumdruckse".
Wenn die körperliche Anziehung fehlt oder nicht mehr gegeben ist, so ist wirklich das Ende gekommen!
Was für eine Aussage, du wirst nicht jünger!
Aber ich habe jetzt ein blödes Gefühl. Sie verortet das Problem alleine bei mir
Genau, so geht das nicht!
Das wird nicht klappen. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl und denke die Beziehung löst sich bald auf. Das will ich aber nicht, um keinen Preis.
Ob du das willst oder du das nicht willst, ist nicht entscheidend, eure Gefühlswelt wird das klar zu Ende bringen, denn es ist schon am Ende, der Kopf will es nur noch nicht wahrhaben, trenn dich, alles andere ist kostbare Zeit - und Energievertrödelung!
 
  • #8
Hallo Laszlo, euer Problem ist nicht physischer Natur, sondern bei euch fehlt inzwischen die Liebe. Wie kann man sich wegen Enttäuschung im Bett angiften? Und wie sollst du das nächste Mal einen hochkriegen, wenn du befürchten mußt, daß dir die ganze Schuld an ihrer Unzufriedenheit angelastet wird. Da hilft die beste Bedienungsanleitung nicht, egal ob vom jeweiligen Arzt oder vom Sexualberater. Ihr müßt erst einmal euer Seelenleben wieder in Ordnung bringen, bevor ihr euch wieder übereinander hermacht. Die Aussage der Frauenärztin ist eine bodenlose Dummheit. Man kann, wenn man sich liebt und etwas Geduld hat, bis ins hohe Alter ein erfülltes Sexleben haben.
 
  • #9
Das sagte meine Frau (45) heute morgen zu mir (52) , ziemlich wütend.
Aber das ist doch nicht allein deine Schuld ...
Das Problem liegt in der gemeinsam ausgeübten Sexualität.
... sondern liegt an euch beiden. Versucht mal beide, liebe- und verständnisvoller zu kommunizieren. Gute Kommunikation ist viel wichtiger als Sex.
Sie hat ihrerseits so gut wie nie auf mich Lust und wird auch nicht initiativ. Das stört mich massiv und törnt mich ab.
Eben, sie hat auch keine Lust.
Sie hat mit ihrer Frauenärztin darüber gesprochen und die hat wohl gesagt:
"Ist ganz normal und bei vielen Paaren so. Muss man mit leben"
Was für eine nichtssagende, wenig hilfreiche Aussage. Man kann immer was ändern.
Ich meinerseits werde mit meinem Urologen sprechen, ob körperlich ein Problem entstanden ist. Aber das glaube ich nicht (klar werde ich älter, das merke ich auch. Aber bei Selbstbefriedigung gehts ja auch super und dann ist "er" auch hart und ich habe auch morgen schon öfters eine Latte).
Ich finde es gut von dir, dass du dich aktiv bemühst. Ja, lass mal alles checken. Das gibt dann einfach ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit, dass körperlich alles ok ist.
Sie ist stinksauer, z.B. weil ich ihr nicht sagen kann, was sie beim Sex besser machen könnte und angeblich "herumdruckse".
Ok, da ist sie mittlerweile genervt, nachvollziehbar.
Das tue ich tatsächlich, weil ich ihr keinesfalls mitteilen möchte, dass ich in ihr kaum etwas spüre und sie auch nach dem Kind (6) leider etwas unvorteilhaft zugenommen hat, so dass ich mich erstens weniger von ihr körperlich angezogen fühle und sich auch beim Sex einfach zwangsläufig mehr "Abstand" einstellt.
Ich kann ihr das nicht sagen, denn ich liebe sie ja auch und will sie nicht verletzen.
Vielleicht kannst du das trotzdem irgendwie sehr höflich und nett ansprechen, denn sie will ja wissen, woran es liegt, und das ist eben auch "normal und bei vielen Paaren so". Ich würde es wissen und dementsprechend an mir arbeiten wollen, denn ich will selbst gerne attraktiv für meinen Partner sein.
Nun auf eine Sache hat mich mein Urologe schon vor Jahren hingewiesen "Fass ihn nicht zu hart an und mach es Dir nicht zu oft, Du wirst nicht jünger."
Ach, ich weiß nicht, das ist auch so ein Spruch ... Wie oft machst du es dir denn?
Sie verortet das Problem alleine bei mir und wartet nun darauf, dass ich es löse.
Das ist unfair von ihr. Deswegen würde ich ihr schon vorsichtig die wahren Gründe mitteilen. Es liegt nämlich nicht nur an dir ...

w26
 
  • #10
Ich würde sagen, ihr müsst insgesamt mehr Liebe, Zärtlichkeit und Freude in euren Alltag bringen, positive gemeinsame Erlebnisse. Es geht doch nicht nur um Sex -- eure Beziehung und ganze Kommunikation hört sich gerade total vergiftet und aggressiv an, sehr belastend. Lust auf Sex aber entsteht bei lockerer, fröhlicher Leichtigkeit.
Habt ihr denn momentan noch schöne liebevolle Momente im Alltag, kuschelt ihr miteinander und gebt euch mal einen Kuss zwischendurch, lacht zusammen? Oder seid ihr gerade nur genervt und gestresst? Sex hat auch viel mit dem Kopf zu tun, mit einem allgemeinen Wohlbefinden. Ihr braucht wieder mehr verspielte Gelassenheit und Romantik, nicht so eine negativ-aufgeladene Stimmung, wo lauter unausgesprochene Vorwürfe im Raum stehen und beide sich schlecht fühlen und unterschwellig verärgert, gereizt und enttäuscht sind.

w26
 
  • #11
Auch wenn du meinst, dass der FS alles falsch gemacht hat, was er machen kann, ein Mindestmass an Respekt und Achtung hat er verdient. Er weiss nicht weiter, deswegen fragt er hier, manche tun nicht mal das und gehen heimlich fremd.
Natürlich hast du recht. Trotzdem muss ich persönlich dem FS vorwerfen, dass er ihr nicht sagt was los ist. Das finde ich nicht in Ordnung wenn jemand nicht die Wahrheit oder zumindest nicht sagt was los ist.
Sie hat ihrerseits so gut wie nie auf mich Lust und wird auch nicht initiativ. Das stört mich massiv und törnt mich ab.
Hast du sie noch nie gefragt was los ist. Ich denke bei euch liegt das Problem daran, dass ihr nicht kommuniziert.
 
  • #12
Aber ich habe jetzt ein blödes Gefühl. Sie verortet das Problem alleine bei mir und wartet nun darauf, dass ich es löse.
Das wird nicht klappen. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl und denke die Beziehung löst sich bald auf.

Das sehe ich auch so.

Nehmt Euch mal eine Auszeit von einander, in der jeder Sex nach Belieben mit anderen Partnern haben kann. Entweder das beflügelt Euer Sexualleben und ihr findet auch wieder Lust aneinander. Oder Ihr lernt eben neue Partner kennen, mit denen es weitergeht.

Das Aböden an immer dem gleichen Sex mit immer dem gleichen Partner ist vollkommen normal. Der Mensch ist nicht monogam. Lebt er dennoch so, kommt der Sex zum Erliegen.

Die Swinger-Clubs haben zur Zeit ja leider zu.
 
  • #13
Hallo @Laszlo, ich finde du kannst deiner Frau durchaus etwas in der Richtung sagen wie "beim Geschlechtsverkehr spüre ich nicht so viel". So ungewöhnlich ist das nicht, gerade für Frauen. Das ist ja keine Beleidigung. Deshalb kann man sich ja anders helfen. Bei der Frau heißt das Stimulation der Klitoris, beim Mann Einsatz von Händen und Mund.
Ich hatte früher auch mal einen Partner, der beim Geschlechtsverkehr selbst nicht kommen konnte (abgestumpft durch Selbstbefriedigung und Pornos?). Darüber kann man doch reden. Wir hatten trotzdem Spaß zusammen und beim Endspurt haben wir dann eben gemeinsam masturbiert oder ich habe ihm oral geholfen, das funktioniert immer. Rede mit deiner Frau. Es muss ja nicht um ihre Figur gehen.

Was sie so auf die Palme bringt, ist dein Schweigen. Das Schweigen des Partners über offensichtliche Probleme ist das Schlimmste, denn dann geht das Kopfkino los, was zur Hölle alles dahinter stecken kann. Sie reagiert aggressiv. Redet, auch wenn es unangenehm ist (bestimmt findet sie dich auch nicht mehr so anziehend wie früher). Erst dann kann man was ändern gemeinsam.

W36
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
Die Aussage der Frauenärztin ist eine bodenlose Dummheit.
Ich war ja nicht dabei.
Sie hat das ("Ist ganz normal in langen Beziehungen") gesagt auf die Frage hin, warum sie (meine Frau) keine Lust mehr auf Sex verspürt.

Hallo Laszlo, euer Problem ist nicht physischer Natur, sondern bei euch fehlt inzwischen die Liebe. Wie kann man sich wegen Enttäuschung im Bett angiften?
Ich liebe meine Frau schon.
Nagut manchmal auch weniger. Aber meistens schon.

Unere Beziehung ist ansonsten ganz gut.
Ich meine, dass du dir mehr Initiative von ihr wünschst

, wird sie wissen und das kannst du sicher auch problemlos ansprechen,
Hast du sie noch nie gefragt was los ist. Ich denke bei

euch liegt das Problem daran, dass ihr nicht kommuniziert.
Doch, wir habe nicht nur heute darüber ausführlich gesprochen Im Prinzip steht das im Eingangstext. Weil ich sie schon vor lanegr Zeit mal gefragt habe, wieso sie niemals auf mich zukommt, hat sie gesagt "Ich habe schon länger keine Lust auf Sex. Ich frage mal meine Frauenärztin"
Die Antwort steht ja oben im Text
 
  • #15
und auch nicht in der Lage, diesen konstruktiv zu führen,
Dann mach mal einen Vorschlag.
Besser.
Sie hat mich ab und zu auch mal nachts dafür aufgeweckt.


Das erinnert mich an eine Sache die wir heute auch besprochen haben:
Sie vermutet (nicht ganz zu unrecht) dass ich es mir bei eine bestimmten Gelegenheit morgens selbst mache.
Sie fragte mich, ob es denn besser wäre, auf Fliesen zu sehen, als sie im Arm zu halten.
Und auch da mag ich kaum die wirkliche Antwort geben.

Denn tatsächlich ist es im Laufe der Zeit immer schwieriger gewordem, mich ihr zu nähern, denn sie will im Bett nicht auf eine bestimmte Art angefasst und angekuschelt werden.

Das Problem daran:
Das war genau der Einstieg, den ich auch selbst brauchte, um die entsprechende Lust auf mehr zu haben.

So müsste ich ihr (theoretisch) die Antwort geben:"Es ist mir zu kompliziert geworden, es ist halt einfach sich irgendetwas vorzustellen (z.B. lesbischen Sex oder Sex unter anderen Menschen)" und einfach loszulegen."
Dann kann ich nicht machen, dann werde ich gleich abgestemplet.

Als ich das heute morgen erwähnte, dass sie da ja gewisse Hürden errichtet hat , meint sie nur, ich sei eben einfach zu kopfgesteuert.
Ich solle einfach "loslassen", mich gehen lassen .
Ja wunderbar, aber wie soll das gehen, wenn sie auf diese und jene Art eben gerade nicht angefasst werden will oder sich eben auch tagsüber kaum Gelegenheiten ergeben.

Sie sagt dann immer wieder, dass sie sich selbst nicht so pornomäßig verhalten könne.
Sie spielt damit auf eine Vorfall vor einigen Jahren an, wo ich im Paarurlaub mit ihr zusammen mir Pornofilm mit einem bestimmten Thema angeschauen wollte was sie allerdings schließlich doch ablehnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
Ach, ich weiß nicht, das ist auch so ein Spruch ... Wie oft machst du es dir denn?
Schon so alle 1-2 Tage. Ab und zu auch mal öfter.
Die Swinger-Clubs haben zur Zeit ja leider zu.
Diese Phantasie gibt es durchaus bei mir. Und z.B. dort kommt meine Frau auch maßgeblich vor.
In meiner Phantasie.

Ich habe stärkste Bedenken, ihr das in der Realität vorzuschlagen.
Ich habe gerade die spontane Assoziation , dass sie dann auch etwas loslässt: Eine scharfe Handgranate !
(Tschuldigung, war früher beim Militär)
 
  • #17
denn sie will im Bett nicht auf eine bestimmte Art angefasst und angekuschelt werden.
Dann schreib ich mal mein Kopfkino dazu: du kuschelst dich, wenn sie mit dem Rücken zu dir liegt, von hinten an und es dreht sich ziemlich viel um von ' hinten"?
Wie auch immer ich könnte mir vorstellen, dass sie sie sich objekthaft fühlt
Frag sie doch mal, was sie als Vorspiel will.
Was ist mit küssen, streicheln, sie auf Touren bringen?
Ich denk mal, bei dir läuft ein bestimmter Film ab, wie du sie nehmen willst. Das merkt sie und sie fühlt sich austauschbar.
 
  • #18
Weil ich sie schon vor lanegr Zeit mal gefragt habe, wieso sie niemals auf mich zukommt, hat sie gesagt "Ich habe schon länger keine Lust auf Sex. Ich frage mal meine Frauenärztin"
Es kann natürlich auch hormonell bedingt sein, aber ansonsten finde ich schon, dass man selbst nach Lösungen suchen und sie nicht von anderen (Arzt, du) erwarten sollte, am besten passiv auf dem Silbertablett serviert. Ärzte können da nur bedingt helfen, ihr müsst selbst Verantwortung für die Situation übernehmen.
Sie vermutet (nicht ganz zu unrecht) dass ich es mir bei eine bestimmten Gelegenheit morgens selbst mache.
Sie fragte mich, ob es denn besser wäre, auf Fliesen zu sehen, als sie im Arm zu halten. Und auch da mag ich kaum die wirkliche Antwort geben.
Oh man ... Masturbieren jedenfalls ist eigentlich nichts Schlimmes, mach dir da mal nicht zu große Sorgen.
Denn tatsächlich ist es im Laufe der Zeit immer schwieriger gewordem, mich ihr zu nähern, denn sie will im Bett nicht auf eine bestimmte Art angefasst und angekuschelt werden.

Das Problem daran:
Das war genau der Einstieg, den ich auch selbst brauchte, um die entsprechende Lust auf mehr zu haben.
Hä, wie denn? Dass man sich beim Vorspiel betatscht, um in Stimmung zu kommen, halte ich für normal, oder was hast du gemacht? Drüber könnte man reden, also dass dir das gefallen hat und du es brauchst, dass es dir fehlt.
Dann kann ich nicht machen, dann werde ich gleich abgestemplet.
Ist sie sehr prüde? Ich finde es völlig normal, dass Menschen Sexphantasien haben, darüber kann man doch sprechen ...
Sie sagt dann immer wieder, dass sie sich selbst nicht so pornomäßig verhalten könne.
Könntest du genauer beschreiben, was sie meint? Ist ja anonym hier, wir haben hier schon alles mögliche gelesen ... 😉
Sie spielt damit auf eine Vorfall vor einigen Jahren an, wo ich im Paarurlaub mit ihr zusammen mir Pornofilm mit einem bestimmten Thema angeschauen wollte was sie allerdings schließlich doch ablehnte.
Wie gesagt, ist sie sehr prüde? In meinem Bekanntenkreis haben alle schon mal Pornos gesehen, ist doch (in Maßen) nichts Schlimmes. Was spricht denn dagegen, sich mal mit seinem Partner einen Porno anzuschauen? Welches Thema?
w26
 
  • #19
Schon so alle 1-2 Tage. Ab und zu auch mal öfter.

Diese Phantasie gibt es durchaus bei mir. Und z.B. dort kommt meine Frau auch maßgeblich vor.
In meiner Phantasie.

Ich habe stärkste Bedenken, ihr das in der Realität vorzuschlagen.
Ich habe gerade die spontane Assoziation , dass sie dann auch etwas loslässt: Eine scharfe Handgranate !
(Tschuldigung, war früher beim Militär)

Nun ganz ehrlich- Swingen setzt eine funktionierende Partnerschaft voraus und bei allem Respekt, die habt ihr nicht!

Und was Andreas immer vergisst: Die Lust auf Fremde Haut muss gegeben sein, dass hat nun auch nicht jeder, den genau DAS ist der Mensch: Vielfältig.

Ich hasse diese platten Verallgemeinerungen egal aus welcher Ecke.

Dein Problem ist weiterhin das du nicht die Traute hast deiner Frau das zu sagen was du hier schreibst unter dem Deckmantel der Liebe, der Rücksicht- dabei bist du einfach nur feige, sorry!
Kopf in den Sand funktioniert nicht, dass scheinst du nicht begreifen zu wollen.
 
  • #20
Ich glaube nicht, dass es noch liebevolle Momente gibt, das liest man doch aus dem Text heraus, dass nix mehr geht!
Beide sind genervt und stehen sich emotional selbst im Wege!
Sex nach Belieben mit anderen Partnern haben?
Das ist ein absolut unmöglicher Ratschlag!
Es ist normal, wenn die Liebe fehlt, dass kein nötiges Interesse da ist und der Mensch ist monogam, wenn die Liebe vorhanden ist, so einfach ist das!
Diese Clubs (Swinger etc.) machen das emotionale Bez. Problem doch nicht besser, es ist genau umgekehrt der Fall, das Problem wird enorm größer, dann besser gleich Trennung!! Würde meine Partnerin mit so einem Vorschlag kommen, ich würde mich sofort trennen, für mich ist das total erniedrigend! Ich kann doch Beziehungsprobleme so nicht lösen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #21
Sie hat das ("Ist ganz normal in langen Beziehungen") gesagt auf die Frage hin, warum sie (meine Frau) keine Lust mehr auf Sex verspürt.
Das ist eine falsche und inkompetente Antwort, auf die ein Arztwechsel folgen sollte. Die Wechseljahre können nun allmählich eine Rolle anfangen zu spielen, aber Du schreibst, dass das Problem schon länger existiert bzw. in gewisser Weise schon immer latent vorhanden war:
Besser.
Sie hat mich ab und zu auch mal nachts dafür aufgeweckt.
Besser ist nicht super, sondern heißt: Du bist nie auf Deine Kosten gekommen.
Du hast das längere Zeit so mitgemacht, aber nun steigt Dein Leidensdruck, weil Du zunehmend auf Deine Wünsche fixiert bist, sie auch brauchst um altersbedingt schwächelnde Potenz sowie ihre nachgelassene Attraktivität überwinden zu können. Klingt nicht nett, ist aber so.

Ein Stück hast Du Dir das Problem selber gemacht, weil Du Dich/Deine Wünsche lange verleugnet hast und ihr suggeriert: "für mich geht es auch so". Darum hat sie Dir gegenüber auch die Forderungehaltung "Dein Problem" und es fehlt bei ihr Bereitwilligkeit bzw. Fähigkeit sich mit Deinen Wünschen auseinanderzusetzen. Das wird aber nicht funktionieren, zeigt sich jetzt.

Also als erstes die Gynäkologin wechseln und sich eine suchen, die nicht nur Medizinkenntnisse hat, sondern auch was von der Sexualität der Frau und Auswirkungen von seelischen Belastungen/Hemmungen auf die Sexualität (Lustkiller) versteht.
Das muss aber zu keinem guten Ergebnis für Dich führen. Es kann sein, dass sie es so sieht wie ich: Problem und Hintergrund verstehen, es aber nicht ändern wollen, weil zu den eigenen Werten/Wünschen/der eigenen Persönlichkeit stehen.
 
  • #22
Diese Phantasie gibt es durchaus bei mir. Und z.B. dort kommt meine Frau auch maßgeblich vor.
In meiner Phantasie.

Ich habe stärkste Bedenken, ihr das in der Realität vorzuschlagen.
Ich habe gerade die spontane Assoziation , dass sie dann auch etwas loslässt: Eine scharfe Handgranate !
(Tschuldigung, war früher beim Militär)
Spontan würde ich denken, du willst diese sexuellen Phantasien nicht wirklich umsetzen, sondern bist einfach momentan etwas untervög*** und unbefriedigt, da kommen dann schon mal wilde und etwas gewagte Phantasien, erst recht bei Masturbation und ggf. Pornokonsum.

Wärest du denn mit regelmäßigem "normalen" Sex mit deiner Frau, wenn es wieder klappen würde, zufrieden? Oder war euer Sex sowieso immer etwas langweilig für dich und du hast eigentlich insgeheim noch ganz andere Bedürfnisse und Phantasien, über die du dich aber nicht zu sprechen traust? Ich meine, stehst du einfach nicht auf euren normalen Standard-Sex und hättest gerne was anderes?

w26
 
  • #23
sie will im Bett nicht auf eine bestimmte Art angefasst und angekuschelt werden....... Das war genau der Einstieg, den ich auch selbst brauchte, um die entsprechende Lust auf mehr zu haben.....
Sie sagt dann immer wieder, dass sie sich selbst nicht so pornomäßig verhalten könne.
Sie spielt damit auf eine Vorfall vor einigen Jahren an...
Schwierige Sache: Du findest sie nicht mehr attraktiv weil sie zugenommmen hat (das merkt sie), willst dann aber eine Inszenierung (ohne die Du nicht kannst), die sie rigoros ablehnt.

Ich bin ehrlich zu Dir: mein Exmann hat viele Pornos geguckt und wollte sie auch nachspielen. Mir hat es die Lust auf Sex mit ihm komplett vernichtet.
Ich dachte tatsächlich, mit mir sei was nicht ok wegen meiner negativen Einstellung dazu.
Nee, mit einem anderen Mann, auf den ich stehe und der kompatible sexuelle Wünsche hat, läuft es bestens.

Korrekte Einschätzung, Du weißt genau, wie sie über Dich denkt, wenn Du Deine Wünsche aussprichst. Der Porno war Dein Testballon, den sie hat platzen lassen.

Nach mehreren fruchtlosen Gesprächsversuchen steckt ihr in einer Sackgasse. Meine Erfahrung ist: geht nicht allein, wenn mindestens einem das Thema bereits so verleidet ist und der Partner Wünsche hat, die mit dem anderen nicht umzusetzen sind.

Die Einstellung zu Sex (Befangenheit/Unbefangenheit was zu probieren) hat sich von der Kindheit an entwickelt. Kannst du bei einer 45-jährigen wohl auch nicht mehr wesentlich ändern.

Ich habe eine gute Bekannte, die in Fachkreisen als kompetente Sexualtherapeutin gilt und die sich an meiner Verweigerungshaltung die Zähne ausgebissen hat. Sie hat zu Sexualität eine grundlegend andere Einstellung als ich und kann mich da nicht beraten, weil meine Einstellung ist: sie ist ok, ich bin ok und beide dürfen bleiben wie sie sind. Ich will einfach nicht so sein wie sie.
Für mich ist richtig: ich muss garnichts runterturnen. Mit dem passenden Partner passt es einfach.
Nachdem mir das klar geworden war, folgte das Ende der Ehe.

Gute Kommunikation ist viel wichtiger als Sex.
Grundsätzlich richtig, aber wie geht gute Kommunikation, wenn er sexuelle Wünsche hat, die mit ihr nicht gehen, sondern die ihrerseits zu einer massiven Abwertung führen.
Darum verschweigt er zu Recht seine Wünsche und sie führen zu einer Scheindiskussion, die zu nichts führen kann.

Für mich ist das Problem nicht lösbar, außer Outsourcing seiner Sexualität, wenn sie die Beziehung beide aufrecht erhalten wollen. Sie hat eh keine Lust mehr und er kann nicht, so wie sie es zulässt.
Für mich war es keine Option, aber andere Paare können das vielleicht.
 
  • #24
Der Fragensteller:
Puh! viele Fragen ! Wo fange ich an:

Hast du sie noch nie gefragt was los ist. Ich denke bei euch liegt das Problem daran, dass ihr nicht kommuniziert.
Doch. Wir haben nicht nur jetzt gesprochen.
Sie hat u.A. deswegen mit iher Frauenärztin gasprochen

, sondern bist einfach momentan etwas untervög*** und unbefriedigt, da kommen dann schon mal wilde und etwas gewagte Phantasien, erst recht bei Masturbation und ggf. Pornokonsum.
Das Gefühl ist spontan eingentlich so, dass ich mich nicht direkt untervögelt fühle.

Da ist irgendeine Sehnsucht nach lustvollen Momenten in meinem Leben in meiner Beziehung.

Ich würde tatsächlich wohl auch gerne mal öfters eine Porno sehen, aber ich habe im Alltag keine Gelegenheit dazu

Zu dir: Was genau törnt dich den während des Alters so ab das du schlaff wirst?
Ihr Anblick unter dir?
Ist sie zu passiv?
Das ganze drumherum?
Alles. Einfach alles, was Du da schreibst.
Und vor allem spüre ich sie kaum.
Auch das "drumherum". Einfach die Situation, dass sie so da liegt.
Sie sagte zwar gestern, dass sie ja nicht passiv sei und mich doch während des Aktes auch gestreichelt hätte.
Dass war mir das gar nicht aufgefallen

Das hat sie auch so sauer gemacht.

Sie hat mir vorgeworfen, dass sie ja auch immer weniger spüre, weil mein Penis kleiner geworden sei, (hab das mal gegoogelt und ja mit zunehmendem Alter ist das etwas so)
Deshalb fände sie nun auch einige der Stellungen, die wir früher mal praktiziert haben, nicht mehr gut.

Will eigentlich nur Standard und meint.
Sie hätte aber auch noch nie verstandem warum man überhaupt mal die Stellung wechseln müsste und hat das bisher nur mirzuliebe mal gemacht.
OK das wusste ich bisher noch nicht.


zu sagen was du hier schreibst unter dem Deckmantel der Liebe, der Rücksicht- dabei bist du einfach nur feige, sorry!

OK verstehe ich.
Aber ich finde, wenn man dem Anderen sowas Massives vor den Latz knallt, sollte man schon auch einen Plan haben, wie man die Situation hinterher wieder entschärft.
Und den habe ich eben nicht.
Hast Du einen sinnvollen Vorschlag `?


Habt ihr denn momentan noch schöne liebevolle Momente im Alltag, kuschelt ihr miteinander und gebt euch mal einen Kuss zwischendurch, lacht zusammen? Oder seid ihr gerade nur genervt und gestresst?
Jaja, alles zwar haben wir gerade eine äußerst stressige Zeit. Aber bitteschön, das Problem gibt es schon lange und wir haben nicht immer Stress, wenngelich meine Frau so tickt dass sie wegen irgendetwas immer Stress hat .

Es gibt aber auch von beiden Seiten normales Beziehungsleben mit Streicheln, Küssen und Zusammensein, auch mal kuscheln. Ich nehme sie auch nachts mal in den Arm.
Aber natürlich alles ohne Erotik und Sex.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #25
Das ist ja keine Beleidigung. Deshalb kann man sich ja anders helfen.
Werde es mal versuchen, wenn es überhaupt nochmal ein Gespräch gibt. Im Moment ist Eiszeit.
Sie ist massiv eingeschnappt.

Kopf in den Sand funktioniert nicht, dass scheinst du nicht begreifen zu wollen.
Das begreife ich schon.
Aber ohne eine Ziel kann ich nicht agieren. Ich muss schon wissen, was mache und sage.

l Du zunehmend auf Deine Wünsche fixiert bist, sie auch brauchst um altersbedingt schwächelnde Potenz sowie ihre nachgelassene Attraktivität überwinden zu können. Klingt nicht nett, ist aber so.
Das ist irgendwie wohl viel Wahres dran, aber so verzweifelt wie Du mag ich es (noch) nicht sehen.

Ich habe folgenden Plan:

Ich bin bereit, meine Selbstbefriedigung aufzugeben. Ich galube meinem Urologen durchaus, dass dies für die Beziehung nicht so gut ist, gerade wenn, wie die Schreiberin "Vikky" vermutet , meine Potenz doch sträker nachlässt.
Das wird schwer.
Vielleicht lasse ich mir auch etwas verschreiben.

Aber ich brauche von ihr auch eine Perspektive, dass wöchentlich mal gemeinsam gelebte Sexualität stattfinden kann. Ich brauche dazu etwas von ihr, das mir eine etwas lustvollere Perspektive eröffnet. Sie muss irgendwie auch auf mich zugehen, sonst fühlt es sich nur noch blöd an.

So wie jetzt kann es nicht weitergehen.
Gestern nacht z.B. habe wir fast drei Tage geplant, das z.B. Kind betreut ist. (Sie hat immer Angst, das Kind könnte hereinkommen, abschließen würde sie schon, will die Türe aber nachts offenhalten, falls sie mal schnell aufstehen muss).

Wer hat konstruktive Vorschläge ?
 
  • #26
Grundsätzlich richtig, aber wie geht gute Kommunikation, wenn er sexuelle Wünsche hat, die mit ihr nicht gehen, sondern die ihrerseits zu einer massiven Abwertung führen.
Darum verschweigt er zu Recht seine Wünsche und sie führen zu einer Scheindiskussion, die zu nichts führen kann.
Diese Abwertung finde ich schwierig, und klar, dass er dann schweigt. Sollte man nicht trotzdem drüber reden und dann z.B. gemeinsam nach einer Lösung bzw. einem Kompromiss suchen können, ohne aber den anderen abzuwerten? Denn im Prinzip sind es doch einfach verschiedene Meinungen, da kann der andere sagen, okay, finde ich blöd, stehe ich nicht drauf, aber warum dann Abwertung? Dadurch kommt dann dieses ganze Negative: Verachtung, Schamgefühl, Verschweigen, Frust ...
Ich bin da irgendwie anders eingestellt. Wenn mein Partner irgendwelche sexuellen Phantasien hat, kann er sie mir gerne sagen, selbst ausgefallene. Und dann kann ich ja immer noch drüber nachdenken und meine eigene Meinung haben, dann können wir darüber diskutieren, verschiedene Aspekte beleuchten. Kam nie, aber bei dem Beispiel Swingerclub könnte man doch viel über die möglicherweise positiven und negativen Aspekte reden und darüber, was es zu beachten gibt, könnte sich mal zusammen eine Doku darüber anschauen, vielleicht irgendwie eine abgeschwächte Alternative finden ..... Man muss ja nicht alles mitmachen und ebenfalls gut finden, aber ich würde meinen Partner nie pauschal sagen, dass er pervers oder bescheuert ist, sondern ihm schon immer interessiert zuhören. Deswegen meine Frage, ob die Frau sehr prüde ist.
w26
 
  • #27
Will eigentlich nur Standard und meint.
Sie hätte aber auch noch nie verstandem warum man überhaupt mal die Stellung wechseln müsste und hat das bisher nur mirzuliebe mal gemacht.
OK das wusste ich bisher noch nicht.
Meinst du denn, sie hat allgemein Spaß am Sex? Vielleicht hatte sie selbst nie einen Orgasmus und hat den Sex immer nur dir zuliebe irgendwie mitgemacht, ohne wirklich begeistert zu sein? Wenn sie Sex immer nur dir zuliebe gemacht hast, damit du dich gut fühlst, und daraus Bestätigung gezogen hat, aus deiner Geilheit und Zufriedenheit, dann ist jetzt, wo DU den Sex nicht mehr gut findest und nicht mehr hart wirst, natürlich der Sinn komplett weg, denn wenn ihr beide keine Lust drauf habt, warum dann überhaupt, dann kann man es auch gleich lassen ....
w26
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #28
wenngelich meine Frau so tickt dass sie wegen irgendetwas immer Stress hat .
So kann man auch Intimität vermeiden.
Sie hat immer Angst, das Kind könnte hereinkommen
So kann man sich die Probleme auch selbst schaffen.
Insgesamt klingt sie passiv und unzufrieden, hat zugenommen, macht wohl keinen Sport, Beckenbodentrainung etc. Und schiebt alles auf dich.
Euer Paarleben klingt ziemlich eingeschlafen. Dass dass Kind mal nicht da ist , ist doch schon mal gut.
Candlelight Dinner kann man auch zuhause machen.
 
  • #29
Wie lange seid ihr eigentlich zusammen?
Es sieht so aus, als ob eure Kommunikation hinten und vorne nicht stimmt, vielleicht habt ihr von Anfang an nicht zueinander gepasst, aber aufgrund von Familienwunsch Kompromisse eingegangen. Eingeschnappt sein hilft da wenig, allerdings kenne ich von mir so, dass ich nach einem Streit zuerst runter muss und Gedanken sortieren, mein Ex hat das als Spielchen aufgefasst, so dass es wieder zum Streit kam und das ganze ging von vorne los.
Lass den Sex momentan in Ruhe, erwarte keine Belohnung, dass du es dir selber nicht machst, sondern setze dich in ruhiger Minute hin und überlege, ob du mit deiner Frau zusammen bleiben willst, nicht, weil ihr schon so alt seid, sondern ob du tatsächlich mit IHR zusammen sein willst. Hier gibt es nur entweder ein absolutes ja oder nein. Wenn es viele Punkte gibt, die dich stören, dann ist die Trennung wohl die beste Lösung, weil ihr beide habt verdient, euch wegen euch willen geliebt zu werden und nicht, weil ihr zuerst eine Liste abarbeiten müsst.
Die Gewichtstzunahme ist selten ein Abtörnungsfaktor, viel mehr ein Symptom, dass keine echte Liebe im Spiel ist und die Frau/Mann ehe Projektion und Objekt sind. Stell dir vor, es wäre keine Schwangerschaft, sondern eine Krankheit, wegen der deine Frau zugenommen hätte oder sie hätte wegen Unfall Narben.
Mein Ex hatte einen Bauch, ich konnte mir nie vorstellen, solchen Mann zu haben, aber bei ihm hat es mich Null gestört, auch nicht, als es größer wurde - bei anderen Männern immer noch, bei ihm nicht. Gestört hat es mich ehe, dass er Probleme mit Magen hatte und etwas unbeweglicher wurde, aber wegen Optik nicht.
 
  • #30
Na ich finde es ist schon ein Unterschied ob ich meinen Partner sage: Du bist fett und törnst mich nimmer an ODER ob ich ruhig und sachlich sage: ich bin ehrlich, deine figürliche Veränderung ist ein Problem für mich.

Ich sag dir das nochmal, deine Frau hat gesagt es ist kritisch, dass bedeutet defakto nichts anderes als das sie über Trennung nachdenkt.

Hier geht es auch nicht um Schuld, der Konflikt ist da und wird sich nicht durch Eiern in Luft auflösen.

Die Frage ist ja, in welchem Kontext hat deine Frau den geäußert sie spüre dich nicht mehr?
Habe generell nur verschiedene Stellungen praktiziert dir zuliebe?
Ist natürlich unter aller Sau die Aussage, dass ist nicht sachlich und wenig wertschätzend.

Was euer anscheinend, gemeinsames "Nicht" fühlen angeht- ihr habt ein Kind, ich nehme an auf vaginalen Weg geboren, kann es sein das da einfach der Beckenboden nicht trainiert ist?

Aus persönlicher Erfahrung im Austausch mit Männern weiss ich das es da Unterschiede gibt, ein trainierter Beckenboden ist wohl spürbar und verändert das Empfinden von Mann und Frau.

Grade nach Geburten wird das Frauen generell empfohlen.

Ich denke ihr seid einfach so lange in dem Konflikt, unterschwellig, dass die Fairness durch den Frust bei deiner Frau flöten gegangen ist.
Du hälst deiner Frust halt unter dem Deckel aber deswegen ist er nicht weniger existent.

Wen die Hürden so hoch sind hilft manchmal eine unbeteiligte Person, eine Fachkraft, einzuschalten.
Grundvoraussetzung ist allerdings der Wille zu Veränderung und der ist dann auch schmerzhaft.
 
Top