• #31
Hallo,
für mich käme ein religiöser Mann nicht infrage. Ein Religiöser ist ein Mensch, der an Märchen glaubt. Wenn dieser Mensch auch noch Intelligenz besitzt umso schlimmer.

Da es für dich scheinbar eher hinnehmbar ist als für mich, würde ich darauf achten, dass in dieser Religion die Frauen die gleichen Rechte haben wie die Männer und die Kinder nicht zu großen gesellschaftlichen/religiösen Zwängen ausgesetzt sind.
Ich fände es für die Kinder bedenklich, wenn die Religion eine zu große Rolle spielt. Je älter die Menschen werden, desto religiöser und engstirniger.
Wenn es um die Namen Kinder geht, würde ich mich nach dem Land richten, in dem sie aufwachsen. Ich würde die besten Startbedingungen für mein Kind in Betracht ziehen.
Find ich nicht so schlimm. Dafür hat man Freunde. Solange ihr euch trotzdem beschäftigen könnt und im Alltag gut zurechtkommt, ist es ok.
 
  • #32
Ich rate dir, erstmal im Moment zu bleiben. Viele Beziehungen, die so jung starten, halten nicht ewig. Junge Menschen entwickeln sich schnell weiter. Wenn ihr glücklich seid, brauchst du jetzt keine Probleme besprechen, die es noch gar nicht gibt.

Wenn heiraten und Kinder sowieso noch kein Thema sind, belass es mal dabei. Vielleicht seid ihr in 5 Jahren aus ganz anderen Gründen nicht mehr zusammen.

Ich habe zwar ein Problem mit Religionen und mit religiösen Fanatikern aller Richtungen sowieso, aber dein Freund scheint da ja recht locker zu sein. Ob sich das mit Kindern und Heirat ändern würde, wissen wir nicht. Wie schon jemand schrieb, ungelegte Eier.

Und wenn man (wie ich zum Beispiel) ein gläubiger Mensch ist und von seinem Glauben begeistert ist möchte man das seinen Kindern doch auch zeigen. Und man möchte dass die Kinder davon auch etwas erfahren. Wie sollte ich meine Kinder davon fernhalten, ihnen nichts davon erzählen, nicht wollen dass sie etwas darüber lernen indem sie z.B. den Religionsunterricht besuchen?

Du bist ein gutes Beispiel dafür, was mich an vielen Gläubigen stört. Anderen (in dem Fall deinen Kindern) strikte Regeln auferlegen wollen, wie man sich im Sinne der Religion zu verhalten hat, aber sich selber nicht dran halten, was man predigt. Da gelten die „10 Gebote“ halt nur, solange keine Affäre lockt. Es zählen die Taten, nicht die Worte.
 
  • #33
Nun ich bin 22 und ich genieße auch noch mein Studentenleben, und möchte das auch nach Corona wieder richtig genießen können! Also noch denke ich nicht an Heirat und Kinder, aber eben für später. Wir haben schon über das Thema geredet, und ich habe Angst, dass gerade hier jeder den anderen "übertrumpfen" möchte.
Das mit der Angst vorm "gegenseitigen Übertrumpfen" versteht man nicht: Meinst Du hier bezüglich Studenten-Ausleben nach Corona oder Heirat?

Ich denke, Du bist noch viel zu jung, um Dir so viele Gedanken bezüglich Eurer (gemeinsamen) Zukunft zu machen. Irgendwie habe ich das Gefühl, er ist da - mit seinen 30 Jahren ja auch irgendwie logisch - schon viel weiter als Du. Ich denke, er wird wohl auch in 5 Jahren noch ähnlich denken und fühlen Dir gegenüber wie jetzt. Zumal er auch noch religiös, was ja meistens auch "sehr treu" heißt, ist.

Bei DIR bin ich mir da ehrlich gesagt NICHT sicher! Du beginnst ja JETZT schon, leicht zu zweifeln, was Eure Verbindung betrifft.

Warte mal DU noch 5 Jahre ab. Ich denke, da wirst Du noch andere Erfahrungen, mit anderen Männern als ihm, machen wollen.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #34
Anderen (in dem Fall deinen Kindern) strikte Regeln auferlegen wollen, wie man sich im Sinne der Religion zu verhalten hat
Das hab ich nicht gesagt und das tue ich auch nicht.
Ich hab nur gesagt dass ich möchte dass meine Kinder etwas über den Glauben erfahren und lernen. Das hat mit Verhaltensregeln nix zu tun.
Und ich bin zwar gläubig, aber ganz bestimmt kein Heiliger. Das hab ich auch noch nie behauptet.
 
  • #35
Du benützt das Wort eigentlich, das Wort eigentlich bedeutet, genau das Gegenteil, d.h.,dass ihr eigentlich nicht glücklich seid,
Und damit wiederum eigentlich glücklich sind u.s.w. und sofort.
Wenn es passt, die Liebe echt und wahr ist, braucht man sich nicht bemühen, diese Themen die du hier nennst, sind für eine Beziehung unwichtig, da gibt es wichtigere Themen!
Aber die beiden sind 8 Jahre auseinander.
In dieser Lebensphase sind das Welten.
Das kann man doch nicht pauschalisieren.

"Eigentlich", bedeutet für mich in diesem Zusammenhang, nicht 100 % und wir alle wissen doch, es gibt keine 100 % Passung bei zwei Menschen.
Das wäre auch sehr schnell sehr unspannend.

m50
 
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  • #36
Aber wie soll es sich für etwas entscheiden was es nicht kennengelernt hat? Man kann nicht lieben, was man nicht kennt, heißt es so schön.

Und wenn man (wie ich zum Beispiel) ein gläubiger Mensch ist und von seinem Glauben begeistert ist möchte man das seinen Kindern doch auch zeigen. Und man möchte dass die Kinder davon auch etwas erfahren. Wie sollte ich meine Kinder davon fernhalten, ihnen nichts davon erzählen, nicht wollen dass sie etwas darüber lernen indem sie z.B. den Religionsunterricht besuchen?
Lieber @mightyMatze , irgendwie hast du meiner Ansicht nach eine völlig falsche Vorstellung eines religionslosen Menschen. Ich gehöre selbst zu einer nicht zu vernachlässigenden Anzahl an Bürgern der ehemaligen DDR, die nicht getauft worden sind, dementsprechend zu keiner Glaubensgemeinschaft gehören. Trotz alledem bin ich zumindest auf dem Gebiet der drei Weltreligionen schon als Kind durch Schule und Umfeld umfassend gebildet worden, kenne die Bibel (mir wurden sogar als Kind zum Einschlafen Geschichten aus der Kinderbibel vorgelesen), kenne die meisten Hintergründe der Feiertage, kenne die Bedeutung von sakralen Symbolen und Gemälden, kann dir einige Heilige und deren Lebensgeschichte benennen, besuche gerne Kirchen und mag manchmal auch sakrale Musik. Ich hab nun keine Religionswissenschaften studiert, Wir sind aber ja deswegen trotzdem über den Inhalt des Glaubens und dessen Entstehung im Okzidentgebildet worden. Wie kommst du also darauf, dass sich dann jemand später nicht dafür entscheiden könnte? Und dass er dies nicht kennengelernt habe?🤔
Allein - mir fehlt der Glaube! Aber das muss ja bei anderen nicht so sein?! Ich kenne einige, die sich später im Erwachsenenalter noch taufen lassen haben, nachdem sie selbst in sich gegangen sind, und angefangen haben zu glauben. 🤷‍♀️
Also das sollte bei der FS das geringste Problem sein.
 
  • #37
und wir alle wissen doch, es gibt keine 100% Passung bei zwei Menschen.
Das wäre auch sehr schnell sehr unspannend.
Falsch, nicht wir alle wissen, du weißt und noch ein paar mehr, dass es keine hundertprozentige Passung gibt, ich weiß, dass es eine hundertprozentige emotionale Herz-Passung gibt und ich weiß, nur in einer solchen Passung, ist das Leben auch und gerade in der Beziehung wunderbar, spannend und einfach herrlich...🤗😊
 
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