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  • #61
Eben, genau das meinte ich. Noch schnell nebenbei verschlüsselt erwähnen, dass man sich mit einem 11-er Porsche auskennt und dass man nicht neidisch ist, da man sich das alles auch selber gönnen könnte, wenn man denn wollte oder es schon getan hat. Die FS gibt nicht an, sondern erwähnt nebenbei etwas während eines aktuellen Gesprächsthemas.
Das stimmt schon. Die Sache ist, dass wir uns hier nicht vorstellen können, wie das Gespräch genau abläuft. Jeder macht sich ein anderes Bild dazu. Ich dir zu, dass es neidisch und angeberisch herüberkommt, wenn andere hier betonen, was sie sich auch leisten können und finde es nicht grundsätzlich "schlimm", dass die FS das Auto ihres Vater erwähnt.

Aber die hier geäußerte Auffassung, dass der elterliche Hintergrund wichtig sei und es ein normales Gesprächsthema für das erste Date sei, finde ich befremdlich. Und wenn jemand wiederholt Probleme aufgrund des Reichtums der Eltern bekommt, liegt die Vermutung doch nahe, dass dies ständig ein Thema ist! Das gibt zu denken.

Das ist der Knackpunkt, wo verschiedene Auffassungen aneinander geraten. Für viele ist der "Hintergrund" des anderen nunmal KEIN wichtiges Thema. Es ist ein sehr formales Thema, das wenig über den Menschen selbst aussagt, höchstens, was man sich über 10 Ecken zurechtreimen kann - aber warum sollte man das tun, wenn man die Möglichkeit hat, einen Menschen live, von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen, und nicht die Eltern.

Dass es vorkommen kann, dass man mal das Auto des Vaters im Zusammenhang erwähnt - geschenkt! Natürlich muss man darum keinen Aufwand betreiben.
 
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  • #62
Gerade wenn die FS ganz selbstverständlich und ohne zu protzen über ihren familiären Hintergrund berichtet, zeigt sie doch, dass die Tatsache des Reichtums ihrer Familie in ihrer Partnerwahl keine oder nur eine kleine Rolle spielt. m/38
Wenn es so wäre, dann wäre alles ok, ist es aber nicht. Die FS lebt als scheinselbstständige Frau einen Lebensstandard, den sie sich selber nicht leisten kann. Sie ist als erwachsener Mensch finanziell von ihrem Vater abhängig.

Die FS ist in einem sehr wohlhabenden Umfeld aufgewachsen, sagt sie, und mit Sicherheit hat sie nur die besten Schulen besucht, bei allerbester Förderung. Ihre persönliche Leistung muss die FS dann aber auch an diesen Rahmenbedingungen messen lassen. Die FS berichtet voller Stolz, sie hätte es zur Redakteurin geschafft, und dass sie ihr eigenes Geld verdient, es aber nicht ausreicht um ihre Lebenskosten zu decken, sondern im wesentlichen nur für die Fixkosten, für alles andere ist demnach Papi zuständig. Klingt das besonders selbständig? Ich denke nicht.

Und dass die FS mit ihrem möglichen Erbe kokettiert, wirkt äußerst unsympatisch, wie ich finde. Man könnte meinen, sie rechne heute schon damit.

Der Grund für die Ablehnung der FS liegt eher bei ihrer Unselbständigkeit, als beim Wohlstand ihren Eltern. Es wird höchste Zeit für sie, dass sie die Verantwortung für das eigene Leben zu übernimmt.

m
 
  • #63
ok, manche wollen es offenbar nicht verstehen
Eben, genau das meinte ich. Noch schnell nebenbei verschlüsselt erwähnen, dass man sich mit einem 11-er Porsche auskennt und dass man nicht neidisch ist, da man sich das alles auch selber gönnen könnte, wenn man denn wollte oder es schon getan hat
Es geht nicht darum, sondern eben nur einfach darum dass es eben NICHT beiläufig ein Gespächsthema ist. Selbstredend kenn ich mich mit einer Sportwagenikone aus, ich lebe im Raum Stuttgart und bin ein Kerl, was soll denn das? Ich kann Dir auch genau sagen wieso ich NICHT neidisch bin- ich weiss nämlich wieviel man dafür arbeiten muss um sich das leisten zu können oder auf was man ansonsten verzichten müsste. Und das ist mir der geile Flitzer nicht wert.

Nochmals: Was abschreckt ist weder der Porsche noch das Ferienhaus. Was aber zumindest zum näheren hinschauen zwingt ist eben dieses einflechten beim Date. Das ist einfach nicht das was ich von einem Date erwarte. Da will wollte ich wissen was Sie antreibt, was Ihre Leidenschaften sind, wie Sie lebt, wie Sie sich anderen gegenüber verhält. Aber mal ganz sicher nicht was Ihre Eltern so treiben. Ich kann mich auch an kein Date erinnern in dem so etwas zur Sprache kam. Es hätte mich einfach sehr befremdet.
 
  • #64
In der Kennenlernphase kommt normalerweise die Familienkonstellation zur Sprache oder sollte jedenfalls.

Es gibt mehr Frauen, die weniger nach dem Geld oder dem Auto des Mannes sehen, als Männer, die mehr nach dem Vermögen der Frau schielen.
Macht man zwar normalerweise nicht, aber ich zitier mich hier mal selber, nur um noch anzufügen:

zu Satz 1:
Ihr geht miteinander ins Bett, aber die Herkunftsfamilien dürfen keine Rolle spielen? Wie kann man das ausschliessen, so über Jahre hinweg? Würde mich wirklich interessieren.

zu Satz 2:
Sind euch Frauen lieber, die nichts selber machen und nur darauf spekulieren, sich auf eurem "Portfolio" (Aktien, wie ich annehme) oder Schwarzgeld oder sonstigem Einkommen auszuruhen? Ja?

Was, wenn die Ehe in die Brüche geht und die Dame Ansprüche stellt? Dann ist das Gejammer groß. Ihr könnt ja dann nochmal hier schreiben.
 
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  • #65
zu Satz 1:
Ihr geht miteinander ins Bett, aber die Herkunftsfamilien dürfen keine Rolle spielen? Wie kann man das ausschliessen, so über Jahre hinweg? Würde mich wirklich interessieren.
Die Familienkonstellation verändert sich über die Jahre, und zwar abhängig von der Partnerschaft. Die Eltern der Partnerin/ des Partners spielen dafür eine äußerst geringe Rolle. Im Idealfall versteht man sich gut mit ihnen und pflegt eine nette, familiäre Beziehung zu ihnen. Wenn nicht, geht man auf Abstand und konzentriert sich auf die eigene neue Kernfamilie, Partner, Partnerin und Kindern.

Wie das Verhältnis zu den potentiellen Schwiegereltern ist, hängt von deren Charakter und der Interaktion ab, nicht von deren Wohlstand und deren Beruf. Das spielt so gut wie keine Rolle. Da muss man nichts ausschließen, es zählt einfach nicht. Noch nicht einmal bei meiner ersten Beziehung mit Anfang 20, die mehrere Jahre andauerte, spielten die Eltern eine Rolle.

zu Satz 2:
Sind euch Frauen lieber, die nichts selber machen und nur darauf spekulieren, sich auf eurem "Portfolio" (Aktien, wie ich annehme) oder Schwarzgeld oder sonstigem Einkommen auszuruhen? Ja? Was, wenn die Ehe in die Brüche geht und die Dame Ansprüche stellt? Dann ist das Gejammer groß.
Was hat das denn mit den Eltern der Partnerin zu tun? Ich bin zwar selbst eine Frau, muss mich hier aber auf die Seite der Männer stellen. Soll das bedeuten, dass die Männer sich eine möglichst wohlhabende Frau suchen müssen, um im Falle einer Scheidung nicht mit Forderungen zu tun zu haben? Ich verstehe es nicht, was damit gemeint ist.
 
  • #66
Die Familienkonstellation verändert sich über die Jahre, und zwar abhängig von der Partnerschaft. Die Eltern der Partnerin/ des Partners spielen dafür eine äußerst geringe Rolle. Im Idealfall versteht man sich gut mit ihnen und pflegt eine nette, familiäre Beziehung zu ihnen. Wenn nicht, geht man auf Abstand und konzentriert sich auf die eigene neue Kernfamilie, Partner, Partnerin und Kindern.

Wie das Verhältnis zu den potentiellen Schwiegereltern ist, hängt von deren Charakter und der Interaktion ab, nicht von deren Wohlstand und deren Beruf. Das spielt so gut wie keine Rolle. Da muss man nichts ausschließen, es zählt einfach nicht. Noch nicht einmal bei meiner ersten Beziehung mit Anfang 20, die mehrere Jahre andauerte, spielten die Eltern eine Rolle..
Das stimmt. Empfinde ich auch so. Der Partner hat immer Vorrang vor der Herkunftsfamilie. Wohlstand und Beruf spielen bei beiden (Herkunftsfamilie und Partner) - für mich jedenfalls - keine allererste Rolle. Mir sind zu Anfang andere Dinge wichtiger, alles Weitere entwickelt sich später so oder so.



Was hat das denn mit den Eltern der Partnerin zu tun? Ich bin zwar selbst eine Frau, muss mich hier aber auf die Seite der Männer stellen. Soll das bedeuten, dass die Männer sich eine möglichst wohlhabende Frau suchen müssen, um im Falle einer Scheidung nicht mit Forderungen zu tun zu haben? Ich verstehe es nicht, was damit gemeint ist.
Was ich damit gemeint habe ist folgende Situation: Er karriere- und erfolgsorientiert, nie zuhause, dafür aber stinkreich, sie eine arme Maus, die ihre einzigen Pflichten darin sieht, seine Kinder zu gebähren und ihm "den Rücken freizuhalten". Das kann gutgehen bis dass der Tod sie scheide - muss aber nicht.

Wenn es aber nicht gutgeht, wird die Frau - jahrelang zuhause und mit der Kinderaufzucht beschäftigt, kein eigenes Einkommen - versuchen, an möglichst viel von seinem Geld zu kommen, wenn es an die Scheidung geht. Möglichst mehr, als ihr und den Kindern zusteht. Kann man doch - falls man es selber nicht irgendwo miterlebt hat - ständig hier lesen.

Also liegen wir seitenmässig gar nicht auseinander - da stehe ich auch auf der Seite der Männer.
 
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  • #67
Was ich damit gemeint habe ist folgende Situation: Er karriere- und erfolgsorientiert, nie zuhause, dafür aber stinkreich, sie eine arme Maus, die ihre einzigen Pflichten darin sieht, seine Kinder zu gebähren und ihm "den Rücken freizuhalten". Das kann gutgehen bis dass der Tod sie scheide - muss aber nicht.
Das ist eine legitime Variante des Zusammenlebens. Man kann sich dafür oder dagegen entscheiden, das hat mit der Einstellung der Beteiligten zu tun, aber doch nicht mit dem Elternhaus der Frau. In diesem Thread geht es ja nicht primär um den Erfolg der Frau, sondern um erfolgreiche Eltern. Ein Mann kann doch keine Frau nach dem Konto der Eltern auswählen, um sich für den Scheidungsfall abzusichern. Dass Mann und Frau sich darauf einigen können, beide berufstätig zu bleiben, ist ein anderes Thema. Das geht natürlich, ganz egal, wie reich oder arm die Eltern sind.
 
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  • #68
Kein Date wird sich für den Wagen oder das Ferienhaus des Vaters interessieren. Es geht um das Kennenlernen der FS und da ist es unerheblich, was der Vater kann und hat und zwar ab dem Moment, wo die FS auf eigenen Füßen steht. Wenn dann das Thema gezielt von der FS darauf gelenkt wird, nervt es einfach nur und erweckt den Eindruck, daß es nicht ohne Grund angeschnitten wurde, nämlich um sich wichtig zu tun.
Nein, so wie ich das verstanden habe, lenkt die FS das Gespräch nicht absichtlich darauf, sondern erwähnt es eben, wenn das Thema in einem allgemeinen Zusammenhang angesprochen wird, weil es für sie NORMAL ist. So wie es für andere normal ist, dass Papa nen VW fährt und einmal im Jahr Pauschalurlaub macht, ist es für die FS eben normal, dass die Eltern Porsche fahren und ne Villa an der Cote d'Azur haben.
Menschen, die nicht diesen Lebensstandard bzw. nicht diesen familiären Hintergrund haben, könen dies selbstvertändlich nicht nachvollziehen, sondern unterstellen der FS Prahlerei und Arroganz. Was man ja auch an den Kommentaren hier sieht. Obwohl sie nur über aus IHRER Sicht normale Alltagsdinge spricht.
Männer aus kleineren Verhältnissen können damit einfach nicht umgehen, deshalb wird die FS zwangsläufig nur Männer aus ihrer Schicht wählen können, für die Porsche und Luxusurlaub in St. Tropez ebenfalls nichts Besonderes sind.
 
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  • #69
Der Mann will etwas für sich werben, erzählt über Automarken, die Frau sagt in der Essenz ihrer Worte: "Hat mein Papa auch!"
Treffer, versenkt! Verstehst du was ich meine?
Ja, eben, DAS ist es ja! Solche Frauen kann ein Normalo-Mann gar nicht beeindrucken, weil sie ja alles schon von Papa kennen! Teure Autos, teure Kleider, teure Hotels, teure Urlaube, ... - da muss dann schon ein Milliardär her, der im Privatjet angeflogen kommt und ne Privatinsel im Pazifik besitzt. Das würde eine Millionärstochter dann vielleicht noch beeindrucken, aber darunter GAR NICHTS!
 
  • #70
Nein, so wie ich das verstanden habe, lenkt die FS das Gespräch nicht absichtlich darauf, sondern erwähnt es eben, wenn das Thema in einem allgemeinen Zusammenhang angesprochen wird, weil es für sie NORMAL ist. So wie es für andere normal ist, dass Papa nen VW fährt und einmal im Jahr Pauschalurlaub macht, ist es für die FS eben normal, dass die Eltern Porsche fahren und ne Villa an der Cote d'Azur haben.
Menschen, die nicht diesen Lebensstandard bzw. nicht diesen familiären Hintergrund haben, könen dies selbstvertändlich nicht nachvollziehen, sondern unterstellen der FS Prahlerei und Arroganz. Was man ja auch an den Kommentaren hier sieht. Obwohl sie nur über aus IHRER Sicht normale Alltagsdinge spricht.
Männer aus kleineren Verhältnissen können damit einfach nicht umgehen, deshalb wird die FS zwangsläufig nur Männer aus ihrer Schicht wählen können, für die Porsche und Luxusurlaub in St. Tropez ebenfalls nichts Besonderes sind.
Ähm, nur verständnishalber. ich redete mit meinen dates über ne Menge , aber der Urlaubsort, das Haus, das Boot oder das Auto meiner Eltern war nie "eingeflossen" gabs nie auch nur ansatzweise das Thema dafür, es ging nur um sie und um mich.. ich wüsste gar nicht wie ich das anführen wöllte.. *staun*
 
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  • #71
Nein, so wie ich das verstanden habe, lenkt die FS das Gespräch nicht absichtlich darauf, sondern erwähnt es eben, wenn das Thema in einem allgemeinen Zusammenhang angesprochen wird, weil es für sie NORMAL ist. So wie es für andere normal ist, dass Papa nen VW fährt und einmal im Jahr Pauschalurlaub macht
Und wie kann es dann dazu kommen, dass es sich bei so vielen frühen Dates ergibt, dass man über Dinge der Eltern spricht? Ich könnte es verstehen, wenn die FS tatsächlich eine spezielle Leidenschaft für Automarken hat. Aber ich kann mich nicht erinnern, in einem Date einmal über das Auto meines Vaters oder zugleich dessen Urlaubsziele zu sprechen. Ich weiß, dass es auch Männer gibt, die durch erfolgreiche Eltern beeindruckt sind, was ich genauso störend finde wie das Gegenteil. Ich möchte tatsächlich, dass ein Mann die Aufmerksamkeit auf mich richtet und nicht auf irgendein Drumherum und verhalte mich entsprechend.


da muss dann schon ein Milliardär her, der im Privatjet angeflogen kommt und ne Privatinsel im Pazifik besitzt. Das würde eine Millionärstochter dann vielleicht noch beeindrucken, aber darunter GAR NICHTS!
Das liest sich nach einer extrem materialistischen Sicht auf Frauen. Traurig.
 
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  • #72
Männer daten nun mal nicht gerne nach oben, weil sie dann gleich Komplexe bekommen. Umgekehrt bekommen Frauen überhaupt keine Komplexe, wenn sie einen reichen Mann daten, sondern freuen sich und sind stolz.
Deshalb ist der Markt für reich geborene Frauen auch nicht so groß, da der Mann schließlich NOCH mehr Geld als der reiche Vater haben sollte, damit die viel zitierte "Augenhöhe" vorhanden ist. Gar nicht so einfach.
 
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  • #73
ok, manche wollen es offenbar nicht verstehen


Es geht nicht darum, sondern eben nur einfach darum dass es eben NICHT beiläufig ein Gespächsthema ist. Selbstredend kenn ich mich mit einer Sportwagenikone aus, ich lebe im Raum Stuttgart und bin ein Kerl, was soll denn das? Ich kann Dir auch genau sagen wieso ich NICHT neidisch bin- ich weiss nämlich wieviel man dafür arbeiten muss um sich das leisten zu können oder auf was man ansonsten verzichten müsste. Und das ist mir der geile Flitzer nicht wert.
Sorry, aber Du verteidigst dich schon wieder....

Zur Info: Ich bin als Kind eines Kaufmanns, der sich zum Millionär hoch gearbeitet hat, aufgewachsen. Ich weiss, was Wohlstand und Luxus bedeuten. Mittlerweile beziehen meine Eltern Ergänzungsleistungen und müssen sich alles vom Mund absparen. Ich weiss nur eines: Was wirklich zählt im Leben sind nicht die materiellen Dinge, darum muss ich zum Teil wirklich schmunzeln, wenn ich hier die Beiträge so lese. Im Grunde genommen ist es doch so was von egal, was und wie die FS beim 1., 2. oder 3. Date erzählt. Reichtum kann so schnell vergehen, was übrig bleibt, ist der Mensch und sein Charakter. Wer sich so schnell verunsichern lässt durch Aussagen wie denen der FS, definiert sich schlicht über die falschen Werte und ist nicht bereit, hinter die Fassade zu schauen.
 
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  • #74
Um eine Vorstellung davon zu bekommen wie selbstständig du wirklich bist, darf ich fragen: Wie alt bist du? Lebst du in Miete, oder Eigentum? Und wenn du in Eigentum lebst, wer hat es bezahlt, bzw. wer finanziert es? Deine Fixkosten begleichst du selbst, sagst du, variable Kosten nicht. Was sind für dich alles variable Kosten? Du bekommst 2x im Jahr Geldgeschenke, welche Größenordnung darf man sich da vorstellen? Und was bekommst du sonst noch alles an Sachgeschenken, wenn nicht gerade Weihnachten oder Geburtstag ist? Dann sagst du, du könntest dir nur "einiges" leisten, darf man sich das so verstehen, du könntest dir deinen Lebensstandard ohne Unterstützung deiner Eltern alleine nicht finanzieren, richtig? Wie hoch ist dein Lebensstandard tatsächlich? Wie hoch sind deine monatlichen/jährlichen Ausgaben? Welche/s Auto/s fährst du, und finanziert du das selbst? Wer bezahlt Versicherung/Steuer/Sprit/Wartung/Reparaturen? Wie oft im Jahr färst du in den Urlaub, und wohin, und wer finanziert das?
* Meine Miete bezahle ich selbst, genauso wie Strom, Telefon, usw..
* Ich habe nicht gesagt, dass ich "2mal im Jahr Geldgeschenke" bekomme, ich bekomme wie alle Kinder zum Geburtstag, zu Weihnachten und zu Ostern von meinen Eltern Geschenke, das KANN Geld sein, aber auch z.B. ein Parfum oder was für die Wohnung.
* Mein Auto finanziere ich selbst, also Sprit, Steuern, Versicherung usw.. Kaufen musste ich es jedoch nicht selbst, das haben mir meine Eltern damals zum 19. Geburtstag geschenkt, dafür muss ich mich nicht rechtfertigen, jeder andere würde solch ein Geschenk auch annehmen.
* Wenn ich im Haus meiner Eltern in Frankreich Urlaub machen möchte, muss ich selbstverständlich nichts dafür bezahlen, also keine Miete oder so, es gehört schließlich uns. Fahre ich alleine oder mit Freunden hin, bezahle ich die Anreise selbst. Fahre ich irgendwo anders hin in Urlaub, bezahle ich das auch selbst. Es sei denn, ich bekomme z.B. zu Weihnachten mal eine Wochenendreise von meinen Eltern geschenkt, das freut mich dann natürlich auch.

Und jemand hat hier erwähnt, dass "wir alle unsere Fixkosten selbst tragen". Das ist definitiv NICHT so, ich kenne durch meine Eltern genügend junge Leute mit noch viel reicheren Eltern als meinen, und die bezahlen so gut wie nichts selbst, sondern haben z.B. eine Kreditkarte, die auf das Konto des Vaters läuft - ohne Limit, versteht sich.
Das habe ich nun definitiv nicht, auch wenn ich hier von manchen so dargestellt werde. Da würde mein Vater auch gar nicht mitspielen.
 
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  • #75
Die FS lebt als scheinselbstständige Frau einen Lebensstandard, den sie sich selber nicht leisten kann. Sie ist als erwachsener Mensch finanziell von ihrem Vater abhängig.

Die FS berichtet voller Stolz, sie hätte es zur Redakteurin geschafft, und dass sie ihr eigenes Geld verdient, es aber nicht ausreicht um ihre Lebenskosten zu decken, sondern im wesentlichen nur für die Fixkosten, für alles andere ist demnach Papi zuständig. Klingt das besonders selbständig? Ich denke nicht.


Der Grund für die Ablehnung der FS liegt eher bei ihrer Unselbständigkeit, als beim Wohlstand ihren Eltern. Es wird höchste Zeit für sie, dass sie die Verantwortung für das eigene Leben zu übernimmt.
Es ist schon interessant bzw. amüsant, was du so alles in meinen Text hineininterpretierst!
Mit "Fixkosten" meinte ich nicht nur Miete, Essen und Strom, sondern selbstverständlich auch Kleidung, Kosmetik, Restaurantbesuche, usw.. Weil das schließlich auch regelmäßig anfällt!
Ich kann mir meinen Lebensstandard durchaus selbst leisten, wie gesagt, außer zu bestimmten Anlässen gibt mir mein Vater kein Geld, auch wenn's ihm nicht weh tun würde.
Und dass Kinder unter normalen Umständen den Besitz ihrer Eltern erben, ist doch ganz normal und natürlich, bei mir ist es vielleicht ein wenig mehr als beim Druchschnitt, aber dafür kann ich nun wirklich nichts. Man sagt ja immer, dass arme Menschen nichts für ihre Herkunft können - umgekehrt gilt das aber genauso. Ich wurde nun mal in diese Familie hineingeboren, so wie manch andere in ein Hartz4-Umfeld hineigeboren werden und auch nichts dafür können.

Ich will niemandem Neid unterstellen, aber ich habe doch das Gefühl, dass mir hier viele meine priviligierte Situation nicht gönnen, weil sie selbst nicht in dieser Situation sind, es aber gerne wären.
 
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  • #76
Ich will niemandem Neid unterstellen, aber ich habe doch das Gefühl, dass mir hier viele meine priviligierte Situation nicht gönnen, weil sie selbst nicht in dieser Situation sind, es aber gerne wären.
Das kann tatsächlich sein, aber es ist auch verständlich, je nach Situation, in der sich andere befinden oder befunden haben. Du musst eben versuchen, es zu verstehen und die Gespräche so zu führen, dass es den Mann nicht verunsichert, oder dich nur mit bestimmten Männern wohlhabender Herkunft treffen. Du hast diesen Thread eröffnet, um zu erfragen, ob vermögende Eltern für manche Männer abschreckend sind. Anscheinend sind sie es, aus den verschiedensten Gründen. Es hilft dir nichts die Begründungen und Eindrücke der anderen wegzudiskutieren. Schließlich werden sich nicht alle Männer, die du triffst, eine Diskussion wie diese vorher durchlesen und anschließend ihre Einstellung ändern.
 
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  • #77
Ich will niemandem Neid unterstellen, aber ich habe doch das Gefühl, dass mir hier viele meine priviligierte Situation nicht gönnen, weil sie selbst nicht in dieser Situation sind, es aber gerne wären.
Noch einmal. Explizit für dich: Du bist in keiner priveligierten Situation. Du bist erwachsen, und dein zukünftiger Mann erwartet vor dir eigenständig und unabhängig zu sein. Der aktuelle Kontostand deiner Eltern darf für eine Partnerschaft keine Rolle spielen, nicht für deinen zukünfitigen Mann, und auch nicht für dich!

Du bist wer du bist, du must dir selbst genügen, und ebenso deinem zukünftigen Mann. Deine Eltern spielen für deine zukünftige Familiengründung keine Rolle, sie leben ihr eigenes Leben, und du lebst mit mit deinem Partner euer eigenes Leben. Deine zukünftige Familie ist ebenfalls eigenständig und unabhängig. Wenn keine Eltern sich klug verhalten, dann werden sie auch nicht versuchen auf deine zukünftige Familie Einfluss zu nehmen.

Du scheinst noch sehr jung zu sein, und deine Eltern sind ggf. noch nicht steinalt. Wenn deine Eltern das Glück eines langen Lebens haben, und zugleich das Pech zum Pflegefall zu werden, dann wird ihr Vermögen vermutlich durch sie selbst aufgezehrt werden. Es wirkt sehr, sehr befremdlich, wenn Kinder sich das vermeintliche Erbe ihrer Eltern noch zu Lebzeiten in Gedanken aneignen, das solltest du wirklich nicht tun.

Ich gönne dir von Herzen, dass du den passenden Partner findest. Dafür finde ich Neid-Debatten albern und unpassend. Abgesehen davon, wenn du tatsächlich nicht von deinen Eltern gesporsert wirst, dann kannst du mit deinem eigenen Einkommen definitiv keine großen Sprünge machen. Du bist also schon alleine deswegen weit davon entfernt priveligiert zu sein.

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  • #78
Ja. Wenn sie mir ständig unter die Nase reibt, das sie die Kohle nur so rein geblasen bekommt.
Leute mit Geld verlieren häufig den Blick für die Realität. Papa hat ja genug.
 
  • #79
Wenn es aber nicht gutgeht, wird die Frau - jahrelang zuhause und mit der Kinderaufzucht beschäftigt, kein eigenes Einkommen - versuchen, an möglichst viel von seinem Geld zu kommen, wenn es an die Scheidung geht. Möglichst mehr, als ihr und den Kindern zusteht.
Off Topic zwar aber doch zum Thema gehörend: In dieser Lage ist es sehr ungut für den Mann wenn das was die Dame in die Ehe eingebracht hat von Papi stammt- das gilt nämlich als sakrosankt. Bedeutet, all das wird rausgerechenet. Alles was an Vermögen dagen in der Ehezeit verdient wurde, egal von wem wird 50/50 aufgeteilt.
Beim Unterhalt für Sie und die Kinder ist es ebenfalls völlig unerheblich ob Papi Vermögend ist oder nicht.

@72
Reichtum kann so schnell vergehen, was übrig bleibt, ist der Mensch und sein Charakter. Wer sich so schnell verunsichern lässt durch Aussagen wie denen der FS, definiert sich schlicht über die falschen Werte und ist nicht bereit, hinter die Fassade zu schauen.
Ok, ich versteh ja dass Du Dich als "reicher" angegriffen fühlst. Verunsichern hab ich mich nicht lassen, wieso auch? Ich empfehle lediglich etwas genauer hinzuschauen. Nicht mehr und nicht weniger.

Was mich hier stören würde wäre einfach der Versuch sich mit fremder Leistung, der der Eltern, grösser zu machen.

Liebe FS
ich kenne durch meine Eltern genügend junge Leute mit noch viel reicheren Eltern als meinen, und die bezahlen so gut wie nichts selbst, sondern haben z.B. eine Kreditkarte, die auf das Konto des Vaters läuft - ohne Limit, versteht sich.
Das genau ist doch der Punkt- Dein Vater ist da die rühmenswerte Ausnahme. Und woher bitte soll Dein Date wissen dass Du eben nicht Papis No-Limit-Platinkarte ausführst wenn Du sein Vermögen schon beiläufig (ooops, I did it again) erwähnst. Das ist einfach nicht üblich über seine Eltern zu reden- zumindest nicht bei Menschen ausserhalb dieses Biotops.
Ich will niemandem Neid unterstellen, aber ich habe doch das Gefühl, dass mir hier viele meine priviligierte Situation nicht gönnen, weil sie selbst nicht in dieser Situation sind, es aber gerne wären.
Der Klassiker! wie auch #72 kommst Dir gar nicht in den Sinn dass es Menschen geben kann die SELBST erarbeitetes sehr schätzen und davor hochachtung haben- das schmücken mit fremden Federn aber eben unattraktiv finden.
 
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  • #80
Liebe FS,

ja, es schüchtert ein, wenn du von deinen vermögenden Eltern erzählst. Ich fühle mich als Frau auch eingeschüchtert, wenn ein Mann aus sehr viel besseren Verhältnissen stammt, als ich (obwohl gutbürgerliches Elternhaus).
Bei einem Mann dürfte dies verstärkt sein, weil er dich eben auch beeindrucken möchte und das gestaltet sich schwierig, wenn der Papa ein reicher Chirurg ist und dein Date etwa 1/5 des Gehalts nach Hause bringt.

Falls du diese Reaktion vermeiden möchtest, verzichte möglichst auf Aussagen, die u.U. Neid hervorrufen könnten. Erzähle z.B. bei Urlaubsgeschichten lieber über die Erlebnisse in Südfrankreich und die schönen Orte dort, als über den Besitz deiner Eltern.

Erwähne den Beruf deiner Eltern möglichst erst dann, wenn der Datingpartner danach fragt und lege den Fokus stärker auf dein aktuelles Umfeld und deine Lebenssituation, als auf deine Herkunft.

Es sei denn, du wünscht dir einen Mann, der aus einem ähnlichen Umfeld stammt, dann ist selektierst du eben aus.

Viel Glück :)

w(27)
 
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  • #81
Liebe FS,
ich denke nicht, dass Vermögen an sich abschreckt, eher der Umgang damit. Du kannst ja nichts dafür, dass deine Eltern gut verdienen. In erster Linie zählt ja der Mensch, den man kennen lernt.
So wie du es aber beschreibst, scheint das Vermögen in eurer Familie eine große Rolle zu spielen. Auch wenn deine Eltern dir nicht ständig Geld zuschieben, letztendlich war es für dich wahrscheinlich einfacher, auch schon in der Jugend und Kindheit. Du hast sicher die Gelegenheit gehabt, viel Geld zu sparen, bzw. deine Eltern konnten dir ohne Mühe eine gute Ausbildung finanzieren, die wiederum dir jetzt ermöglicht, viel Geld zu verdienen. Du schreibst, du musst alle Fixkosten selbst bezahlen. Was ist denn mit den anderen Kosten, z.B. Kauf eines Autos, einer Wohnung...? Auch wie du über deine Freundin schreibst, scheinst du dich in einem entsprechenden Umfeld zu bewegen.
So oder so, du scheinst es, finanziell gesehen, sehr leicht gehabt zu haben in deinem Leben. Und sowas strahlt man auch aus.
Ich denke auch, wie schon einige Vorredner hier, du solltest solche Informationen beim Kennen lernen für dich behalten. Ich kann mich nicht erinnern, dass es bei den verschiedenen Dates, die ich hatte, das Gespräch auf die Automarke meines Vaters fiel. Dabei hätte ich auch im Traum nicht gedacht. Sowas interessiert einfach nicht. Das zeigt eben, dass du dir eben doch sehr viele Gedanken darüber machst und mit deinem Verhalten die Männer vielleicht wirklich abschreckst.
Ich glaube auch weniger, dass Männer unbedingt finanziell gebraucht werden wollen. Viele Männer, die ich kenne, finden es gerade gut, wenn die Frau unabhängig ist. Ich denke eher, dass bei "reichen Töchtern" schnell das Vorurteil aufkommt, sie wären verwöhnt, oberflächlich, anspruchsvoll, zickig...
Ich muss zugeben, ich habe auch meine Vorurteile, vor allem wenn man seinen Reichtum mit schicken Autos, teuren Häusern usw. raushängen lässt. Aber das heißt ja nicht immer was.
Ich denke, wenn Geld kein Thema in euren Gesprächen ist, du ganz normal, locker, freundlich auf die Männer zugehst und Mann nicht auf die Idee kommt, dich als reiches Töchterchen abzustempeln, dann wird es auch egal sein, wie viel Geld du oder deine Eltern haben.
 
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  • #82
Noch ein Nachtrag (bin Beitrag 80):
Jetzt habe ich mir mal die Arbeit gemacht und auch noch die letzteren Beiträge gelesen.
Damit hat sich u.a. meine Frage nach der eigenen Wohnung, dem Auto... schon beantwortet.

Aber eines stößt mir beim Lesen der Beiträge bitter auf: Immer wird unterstellt, man ist neidisch und hätte auch gerne einen solchen Lebenswandel, nur weil man es wagt, die Reichen hier zu kritisieren.
Nun, man könnte mich dann hier auch, obwohl man mich nicht kennt, gerne als neidisch bezeichnen. Ich weiß es besser. ;-)
Ich komme tatsächlich aus keinem gut betuchten Elternhaus. Ich habe 3 Geschwister, meine Eltern kommen beide aus der normalen Arbeiterschicht und haben ihr Leben lang - bis heute - hart gearbeitet. (Leider bekommen sie nicht das Geld, was sie sich wirklich verdient haben. Nur so viel dazu, dass angeblich nur die reichen Menschen für ihr Geld hart arbeiten müssen.)
Aber wir alle 4 haben eine gute Ausbildung bzw. Studium genossen, da meine Eltern wirklich verzichtet haben in ihrem Leben - eben für uns Kinder. Und wir alle verdienen mittlerweile ein gutes Gehalt und führen ein selbstständiges Leben. Ich finde, darauf können meine Eltern wirklich stolz sein.
Zugegeben, früher, als ich noch zur Schule ging, war ich auch neidisch auf Mitschüler, deren Eltern mehr Geld hatten. Es gab da z.B. eine Mitschülerin, die pünktlich zum 18. Geburtstag ein nagelneues Auto vor der Tür stehen hatte. Das hätte ich auch gerne gehabt. Mein erstes Auto teilte ich mir mit meiner Schwester, und das war schon einige Jahre alt.
Aber heute bin ich froh und dankbar, dass mir nicht alles in den Schoß fiel. Ich bin stolz auf das, was ich heute erreicht habe (und ich meine damit nicht meine finanzielle Situation, die ist eher durchschnittlich). Aber ich habe alles alleine geschafft, und natürlich mit der Unterstützung meiner Eltern, und für kein Geld der Welt möchte ich es anders haben, bzw. meine Eltern gegen reiche Eltern eintauschen. Also neidisch bin ich wirklich nicht, egal ob man es mir nachsagt oder nicht.
Aber ich finde es schade, dass hier Meinungen einfach mit dieser Aussage abgekanzelt werden und es doch eigentlich nicht um eine Diskussion um Arme und Reiche geht.
Ich bleibe dabei: Reichtum ist nur dann abschreckend, wenn man entsprechend damit umgeht. Und díeser Eindruck entsteht nunmal bei der Fragestellerin.
 
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  • #83
Das Problem ist doch, dass die FS ihren Mann bzw. Partner niemals wirklich "braucht", weil eben immer der reiche Vater im Hintergrund ist. Falls sie mal Kinder haben, kann sie diesen Triumph bei der kleinsten Auseinandersetzung ausspielen.
Bei jedem kleinen Streit kann sie ihm unter die Nase reiben, dass er ja verschwinden kann, wenn es ihm nicht passt, sie brauche ihn schließlich nicht. Andere Frauen müssen da vorsichtiger sein, schließlich sind sie als Mutter finanziell oft vom Ehemann abhängig, zumindest die ersten Jahre. Bei der FS entfällt dies aber - und das ist wirklich Luxus bzw. ein Privileg. Jede Frau kann sich glücklich schätzen, wenn sie in solch einer komfortablen Lage ist. Und das sage ich völlig ohne Neid.
 
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