• #1

Wissen Sie alles über Ihren Partner?

Interessieren Sie Sich dafür, mit wem Ihr Partner ausgeht oder welche Kollegen er/sie hat, mit wem er/sie auf Dienstreise geht? Welcher Freiraum ist Ihrer Meinung nach hier nötig, um nicht eingeengt zu sein, aber doch am Leben des Partners teilzunehmen? Ist es Ihnen wichtig Freunde zu haben, mit denen Ihr Partner/-in keinerlei Kontakt hat?
 
  • #2
Na klar interessieren mich die Menschen mit denen Sie Umgang hat- ausnahme die Kollegen. geauso wie Sie die Meschen kenenlernen wollte mit denen ich so verkehre.

Mit Freiraum hat das nix zutun, der ist gegeben wenn Ich solche Kontakte ohne Aufstand weiter pflegen kann. Ich brauch auch keine Freunde mit denen Sie keinen Kontakt hat, wieso? Manchmal ist es zwar so, aber das brauch ich nicht um meine Selbstständigeit zu demonstrieren.
 
  • #3
Klar interessiert mich das, mit wem er arbeitet und ausgeht oder auf Dienstreise geht. Das heisst doch nicht automatisch, dass ich ihn in seinem Freiraum einschränke. Ich möchte von seinen Erzählungen schon mit in sein Leben integriert sein. Dasselbe nehme ich für mich ja auch in Anspruch. Beide können soviel Vertrauen haben und wissen (hoffentlich), dass der andere nichts Dummes macht ;)

Sehr wichtig ist es mir nicht, Freunde zu haben, die er nicht kennt und zu denen er keinen Kontakt hat. Wenn die Beziehung auseinander geht, teilt sich das sowieso in seine Freunde und meine Freunde. Bevor es soweit ist, kann man sowieso nie sagen, wie sich das entwickelt. Ich hoffe aber, dass er nichts dagegen hat, wenn es Freunde gibt, die er - nur mangels Gelegenheit! - niemals persönlich kennenlernen würde. Ich erzähle ihm ja sowieso alles.
 
  • #4
Nein, ich weiß sicherlich nicht alles über meinen Partner, aber für mich ist es selbstverständlich, Interesse am am Leben meines Partners zu haben und ich finde, dass man in einer Partnerschaft offen über alles reden können sollte. "Geheimnisse" sind da einfach fehl am Platz. Für mich ist es völlig normal, nachzufragen, wie der Arbeitstag meines Partners war, weil es mich einfach interessiert, was mein Partner erlebt hat. Hat er sich über irgend etwas geärgert. Ist etwas lustiges passiert? Wenn mein Partner da rumdrucksen würde, wäre ich ziemlich skeptisch.
Ich finde auch nicht, dass man den anderen einengt, nur weil man berufliche Sache anspricht. Dass dann der ein oder andere Kollege zur Sprache kommt, ist doch klar.
Mein Partner kennt meine Freunde und ich seine und wir haben auch Kontakt zu dem jeweils anderen Freundeskreis, wenn wir gemeinsam mit jenen etwas unternehmen (Geburtstage und andere Feiern - da ist es klar, dass der Partner mit kommt). Ansonsten pflege ich keinen Kontakt zu den Freunden meines Partners, und anders herum ist es genauso.
Ich werde solche Menschen nie verstehen, die ein Probleme damit haben, dass der Partner den "eigenen" Freundeskreis kennt bzw. "leichten Kontakt" zu jenem hat. Mir ist diese "Angst" fremd, weil ich es generell schön finde, wenn sich Menschen, die ich mag auch untereinander gut verstehen und sich vielleicht auch ebenfalls Freundschaften entwickeln.
Allerdings würde ich es als Einengung ansehen, wenn der Partner nicht damit klar kommt, wenn man auch mal separat etwas unternehmen möchte und dies ständig zum Diskussions- oder gar Streitgegenstand macht.
 
G

Gast

  • #5
Ja, mich interessiert das Leben meines Partners. War in meinen bisherigen (längeren) Partnerschaften auch beiderseits normal, vom eigenen Leben zu erzählen und erzählt zu bekommen. Das ganze passierte freiwillig und ohne Stress.
Bei meiner jetzigen Partnerschaft scheint mein Partner damit ein Problem zu haben. Erstmals erlebe ich, dass er Freundschaften hat, über die er nichts erzählt. Berufliche Entscheidungen trifft er alleine, Erzählungen von Aktivitäten, Freizeit, Beruf bekomme ich wenig bis gar keine. War für mich neu. Ich versuche es, jetzt ebenso zu halten, was mir aber schwer fällt, da das für mich eher Zweckgemeinschaft bedeutet. Ich möchte persönliches eben nicht nur mit meinen freunden besprechen sondern mit meinem Partner teilen.
Ich halte es für sehr wichtig, sich in einer Partnerschaft mitzuteilen. Das hat aber nichts mit Freiheitsberaubung zu tun. Wenn jemand sein eigenes Leben unter Verschluss halten will, dann soll er sich eine Wochenendbeziehung ohne Verbindlichkeit aussuchen.
w/43