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Gast

  • #1

Witwer versteht nicht, das ich nicht in das Haus einziehen kann.

Wir sind seit 5 monaten zusammen, seine frau seit knapp 2 J. verstorben. Er (41)hat zwei Söhne, 15+19 sowie einen Hund bei sich leben. Dann eine Schwiegermutter, die scheinbar tagsüber oft dort im Haus ist und ein bisschen kocht o.ä. Ich (39)habe zwei Katzen, eine Whg die ich liebe und keine eigenen Kinder. Ich drehe mich im Kreis, aber immer wenn ich an einen Einzug dort denke (was mein Freund lieber heute als morgen hätte), wird mir mulmig. Ich würde mich dort nie (!!) zuhause fühlen können denn der Kreis, in den ich mich unterordnen muss, ist zu groß. Die Schw.Mutter, die ich nicht kenne und die sich während meiner Abwesenheit dort aufhält?? Die verst. Frau und Mutter, die dort irgendwie "vorhanden" ist. Denke ich zu verkehrt wenn ich einen Neuanfang für alle besser finde??
 
  • #2
ich denke unter diesen Bedingungen würde ich da auch nicht einziehen wollen. Und wenn er das nicht versteht, dann ist er ziemlich unsensibel. AUch für ihn kann es nur ein Neuanfang geben, wenn ihr gemeinsam etwas Neues beginnt. Also beide mit Kindern in ein neues Haus ziehen. Oder eben warten und getrennt wohnen, bis die Kinder aus dem Haus sind. Das musst du dann aber auch verstehen, dass er für die Kinder nicht noch mehr unruhe ins Leben bringen will. Gegenseitiges Verständnis ist doch immer das aller wichtigste
 
  • #3
Na, die Bedingungen sind doch wahrlich inakzeptabel. Die ehemalige Schwiegermutter kommt in den Haushalt? Ja mei, Du bist doch keine Ersatzfrau oder Konkubine, sondern möchtest seine neue Frau werden -- da wird die ehemalige Schwiegermutter wohl nicht zu passen.

Ich kann mir vorstellen, dass auch der Haushalt nicht bereinigt wurde -- also Erinnerungsstücke an die verstorbene Frau herumstehen, der Haushalt und das Bett wie zu Ehezeiten sind. Das geht gar nicht. Unter solchen Bedingungen würdest Du ja Deine identität aufgeben und ständig wäre die verstorbene Frau präsent. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass das eine harmonische Lebensumgebung abgeben wird.

Nach nur fünf Monaten kann man doch gar nichts sagen. Wart Ihr schon mal länger zusammen im Urlaub? Wir läuft es sonst? Was macht Ihr zusammen in der Freizeit? Wie verbringt ihr die Wochenende zusammen? Wieviele Gemeinsamkeiten habt Ihr? Wie gut kennt Ihr Euch? Ich kann mir überhaupt gar nicht vorstellen, dass Ihr schon beziehungstechnisch weit seid -- wahrscheinlich ist außer der sexuellen Komponente und einer gewissen Verliebtheit noch gar nicht viel passiert. Ihr müsst ausprobieren, wie gut Ihr im Alltag harmoniert und das braucht schon ein Jahr.

Mein Rat an ihn: Wenn er mit der Schwiegermutter herummacht und seinen Haushalt so wie zu Ehezeiten behält, dann wird er keine ernstzunehmende Frau finden.

Mein Rat an Dich: Überdenke die Beziehung noch einmal ganz grundlegend. Der Mann sucht einen Ersatz für seine verstorbene Frau und keine richtig neue Partnerschaft. Gib Deine Wohnung nicht auf, versuche entweder ihn und seine Kinder in Ruhe ein weiteres Jahr kennen- und lieben zulernen oder aber ziehe die Trennung in betracht. Niemand sollte so schnell seine eigene Wohnung und Freiheit aufgeben. Er denkt offensichtlich nur an seine Interessen, nicht an Dein Lebensglück. Ich rate vom bauchgefühl her zur Trennung -- ich sehe da keineswegs eine Zukunftsperspektive unter diesen Bedingungen, sondern tragische einseitige Ausnutzung mit leicht vorhersehbaren psychologischem Elend für dich. Du begibst Dich beim Einzug in eine Abhängigkeit und in eine Umgebung, die Dir gar nicht gerecht wird, nicht auf Dich individualisiert ist, sondern füllst quasi nur die Lücke der verstorbenen Frau. Dieser Mann ist abgebrüht, so etwas auch nur unter den gegebenen Umständen vorzuschlagen. Er sucht dringend eine, mehr oder weniger wahrscheinlich beliebige Lückenbüßerin, die ihm Sex bietet und den Haushalt erleichtert.
 
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  • #4
Sags ihm dass du gerne mit ihm zusammen leben willst aber nicht in diesem Haus. Wenn er kein Muttersöhnchen ist wird er`s verstehen und ganz schnell ganz andere Pläne mit dir schmieden.
 
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  • #5
Wow, Frederika, das sind klare Worte. Muss dazu sagen, das ich seit 8 Jahren Single bin und es mir schon schwerfällt, mich auf jemanden einzulassen. Andererseits möchte ich eine kleine Familie gründen, also ein eigenes Kind. Er ist nicht mein Traumtyp - aber den wird es auch nicht mehr geben. Ich bin schon ziemlich schwierig, eher zurückhaltend (auch in sexueller Hinsicht) und zickig. Am WE hab ich gerne auch meine "Ruhe" weil mein Job sehr viel fordert.
Wir waren eine Woche gemeinsam im urlaub - war okay aber für mich sehr ungewohnt.
Er sagt, er würde sogar für die Katzen im Haus Änderungen vornehmen, wir könnten neue Möbel kaufen und renovieren. Trotzdem hilft mir das nicht.
ICH denke nämlich, so wie ich bin kann er mich gar nicht lieben sondern wünscht sich nur sein früheres Leben zurück - mit anderer Frau aber evtl. so intensiv wie zuvor. Ich bin da sehr misstrauisch.
Finanziell steht er gut dar - er sagt auch er könne mir so manchen Wunsch erfüllen. Das ist doch aber nciht das, was wirklich zählt.Glaubt er denn, das mir das so wichtig ist?
Es ist so verdammt schwierig - ich könnte schreien.
Wenn ich ihn mir wegdenke.....stünde ich wieder als Singel da. Jemand anderes, den ich evtl kennen lerne, hat andere Umstände mit denen meine evtl nicht harmonieren.
Kommt die Liebe noch oder versuche ich einfach nur, auszuhalten?
Soll ich mich in etwas hineinstürzen oder weiter wie bisher alles zerdenken?
Diese Schwiegermutter passt auf jeden Fall nicht - für mich nicht! Auch, wenn sie die Oma der Jungs ist.
Susanne, bis die Kids aus dem Haus sind, kann noch dauern. Der 19 jährige ist erst in 2 Jahren mit der Schule fertig....Wenn ICH solange mit meiner (!) Familienplanung warte, bin ich 41/42 - eigentlich zu alt.
Ich glaub, ich brauche einen Psychologen - ganz ohne Scheiß :)
Danke euch - warte mal gespannt auf neue Antworten.
 
  • #6
@#4: Du hast Angst, keinen passenden Partner zu finden und irgendwie so ein klein wenig die Befürchtung, Du wärest selbst keine gute Partnerin? Das ist nur eine Form der Torschlusspanik und Selbstunterschätzung, glaube ich.

Nein, Du sagst es doch selbst: Er ist nicht der Traumtyp. Wie sehr liebst Du ihn wirklich? Mit Plänen wie Familiengründung und Zusammenziehen sollte man warten, bis Verliebtheit in Liebe, bis Leidenschaft in Geborgenheit übergegangen ist. Ihr seid in der Kennenlernphase und müsst viel regelmäßiger Wochenende, Freizeit, Urlaub miteinander verbringen und schauen, ob Ihr Euch wirklich begehrt, wertschätzt, liebt und zusammen alt werden möchtet.

Du selbst musst Dich fragen, ob Du die Rolle einer Stiefmutter, einer Ersatzfrau, einer Lückenbüßerin ausfüllen möchtest, ob Du die Präsenz der verstorbenen Frau und die Anwesenheit der ehemaligen Schwiegermutter ertragen kannst -- meine Vorstellungskraft übersteigt all das bei weitem! Ich könnte und wollte niemals unter solchen Bedingungen leben.

Der Mann hat Geld und will Dich kaufen -- neue Möbel sind kein Angebot, sondern eine notwendige Selbstverständlichkeit unter solchen Bedingungen. Er sucht einfach verzweifelt eine Ersatzfrau -- und hofft, dass Du verzweifelt einen Mann für Familiengründung sucht. Das ist beides ein völlig falscher Ansatz.

Nein, ich bin sicher, Du wirst einen ledigen, kinderlosen Partner finden können, der mit Dir eine eigene, intskte Familie gründet und der tatsächlich der Traummann ist und eine Partnerschaft führen wird, die auf Liebe, Zuneigung, Geborgenheit basiert und nicht auf Verzweiflung, Lückenfüllen und Torschlusspanik.
 
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Gast

  • #7
Ihr seit seit 5 Monaten zusammen und du stellst dir so existentielle Fragen. Wenn dein Bauchgefühl nein sagt was den Einzug ins Haus anbelangt, dann wird dein Bauch schon recht haben. Ich würde mir das auch nicht antun, in ein Haus voller Erinnerungen, die anderen haben den Heimvorteil und du bleibst der Eindringling.

Gib dieser Beziehung doch mal Zeit, wenn ihm etwas an dir liegt, gibt er dir die Zeit. Wer zieht denn nach 5 Monaten schon zum Partner ins gemachte Nest.
Du brauchst keinen Psychologen, sondern mal Zeit zum Nachdenken ohne Panik. Wenn "Er" es nicht ist, dann ist es irgendwann ein anderer.

Deine Torschlusspanik macht die ganze Sache nicht besser, er ist doch nicht der große Rettungsanker, der deine Einsamkeit vertreibt.

Also denk einfach mal in Ruhe nach.

w (45)
 
  • #8
Ihr seid beide füreinander nur die zweitbeste Lösung.
Hast du schon mal einen pubertierenden 15-jährigen im Alltag erlebt? So, wie du dich beschreibst (zickig, möchte gerne meine Ruhe haben) hältst du das kein halbes Jahr aus. In sowas muß jemand wie du reinwachsen, und nicht reingeschmissen werden.
Das soll keine Abwertung deiner Persönlichkeit sein. Wenn jemand mit Ende 30 noch keine Kinder hat und seit 8 Jahren Single ist, dann ist Alleinsein und Unabhängigkeit pure Gewohnheit. Plötzlich für eine Familie mit sorgen, 2 Kinder, Mann und Oma um sich zu haben, ist eine sehr schwierig zu bewältigende Lebensumstellung.
Aus der Sicht der Kinder: Für die beiden ist die Oma wahrscheinlich diejenige, die sie nach der Schule mit Essen bekocht und ein wenig bemuttert. Sie haben ihre leibliche Mutter vor zwei Jahren verloren. Wenn du jetzt wirklich einziehst und die Oma (aus deiner Sicht zu verstehen) sich etwas distanzieren soll, nimmst du den Kindern die nächste Bezugsperson. Ich weiß nicht, ob sie dich wirklich mit offenen Armen empfangen würden.
 
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Gast

  • #9
Guten Abend, mir scheint, dass die oben Schreibenden (bis 4 aktuell) sich nicht in die Situation eines allein erziehenden Menschen, hier Mannes einfühlen können. Vermutlich wird, der verwittwete Mann den ganzen Tag arbeiten... wenn da nach dem Tod seiner Frau vor 2 Jahren seine Schweigermutter eingesprungen ist, vermutlich auch um den beiden Jugendlichen nach dem Tod ihrer Mutter vermehrt Zuwendung und Rückhalt zu geben, anfallende Aufgaben im Haus inklusive Essenkochen übernommen hat, so ist dies für die betroffene Familie eine grosse Entlastung. Wie viele Alleinerziehende würden sich wünschen von ihrer eigenen oder der Schwiegerfamilie so entlastet zu werden. Vermutlich hat die Grossmutter den Kindern auch geholfen den Tod, also Verlust ihrer Mutter zu verarbeiten. Liebe FG - Sie kennen die Schwiegermutter noch nicht - vielleicht ist sie eine liebevolle, weltoffene Frau, die einfach in der Not eingesprungen ist und ihrem Schwiegersohn und den Enkelkindern geholfen hat. Vielleicht würde sie sich sehr freuen Sie kennen zu lernen?! Vielleicht ist es für diese Schwiegermutter anstrengend neben ihrem eigenen Haushalt, den Haushalt ihres Schwiegersohnes mitzubetreuen und sie würde diese Aufgabe sehr gerne der zukünftigen Frau ihrer Schwiegersohnes und dem Schwiegersohn übergeben und sich daraus zurückziehen. Vielleicht hat diese Schwiegermutter viele ihrer Interessen zurückgestellt um der Familie ihrer verstorbenen Tochter zu helfen. Wer weiss?! Vielleicht auch wäre diese Frau sehr erleichtert, wenn Sie eine liebe Frau an der Seite ihres Schwiegersohnes wüsste, auch um ihrer Enkel willen.
Zu den beiden jugendlichen Söhnen Ihres Partners - auch junge Menschen können sehr dankbar sein, wenn sie Zuwendung und wirkliches Interesse seitens der Partnerin ihres Vaters erfahren. Und viele Jugendliche fassen über die Jahre eine tiefe Zuneigung zu Ihrer "Steifmutter". Die Mutter der Jugendlichen ist tot. Da ist keine Fürsorge, kein Besprechen von Hausaufgaben oder Fragen zur Berufswahl, vielleicht auch ein Ohr für Fragen zur Liebe etc. mehr da. Da wusselt ihnen keine mütterliche Hand mehr durch Haar. Denn die Mutter ist unwiderbringlich tot. Liebe Fragestellerin - vielleicht nehmen sie sich Zeit sich in die Situation dieser jungen Menschen hineinzufühlen? Vielleicht könnte die Begegnung, das Zusammenleben, die Diskussionen und der achtsame, ja oft sicher auch nicht einfache Umgang mit diesen Jungen für Sie und Ihr Leben eine grosse Bereicherung werden. Und, wenn sie das Herz dieses Mannes, der Ihnen gefällt und der Ihnen zugetan ist, wirklich gewinnen wollen - wenden Sie sich seinen Kindern liebevoll und interessiert zu - dies tut Eltern im tiefsten gut.
Auch könnten Sie in Bezug auf mögliche eigene Kinder sicher vieles lernen.
Wenn Sie schreiben, dass ihr Partner bereit ist, oder es selber vorgeschlagen hat, zu renovieren und neue Möbel zukaufen, so scheint er wirklich offen für einen Neuanfang zu sein. offen für Ihre Wünsche! Beeindruckend!
Und, ja, sich für eine ernsthafte Beziehung zu entscheiden, bringt auch viel Angst mit sich. Denn sich tief einzulassen erfordert viel Mut!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bei Ihrer Entscheidung von Herzen alles Gute!
 
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  • #10
Danke euch - es tut gut, mal Meinungen von Außen zu hören - völlig unvoreingenommen!
Danke auch, das ihr wirklich versucht, die Situation zu verstehen und in keinster Form beleidigend werdet oder mich als sonstetwas hinstellt.
Fakt ist das ich gar nicht genau weiß, ob ich wirklich lieben kann. Ich mag ihn, vermisse ihn auch manchmal .... aber ebenso schnell geht er mir auf die Nerven wenn er hier ist oder nimmt mir die Luft zum atmen, weil meine gesamte Freizeit nur noch auf ihn abgestimmt sein soll. Jedesmal, wenn ich mal Zeit für mich haben möchte, hab ich ein schlechtes Gewissen. Wenn ich ihn lieben würde, wäre es doch selbstverständlich das man aufeinander hockt - gerade am Anfang! Hatte mich übrigens vertan, es sind erst vier Monate!!
Ich hatte ihn neulich auch gebeten, das Thema Probewohnen und Einzug bei ihm erstmal komplett auf Eis zu legen - WEIL es eben so problembelastet ist. Wir sollten erstmal so leben, Spaß haben, uns kennen lernen etc.pp.
In meinem Kopf spuckt dieses Thema jedoch ständig. Wahrscheinlich, weil ich wirklich von Anfang an eine Abneigung gegen Wohnort und Haus habe. Und weil ich mich frage, ob ich ihm dies jetzt schon mitteilen sollte? Der Fairness wegen? Vielleicht kann er das Haus wirklich nicht so einfach verkaufen und was Neues suchen.
Tja und mit 15jährigen kenne ich mich wirklich nicht aus. Ich mag den Jungen, aber er ist sehr ruhig und in sich gekehrt. War er wohl schon immer. Als ihm von mir erzählt wurde hieß es nur...."solange die nicht gleich bei uns einzieht".
Er war mit im Urlaub, mitsamt einer befreundeten Familie. War ganz schön, um sich näher kennen zu lernen. Aber ihr habt schon recht: In so ein komplett anderes Leben gestoßen zu werden - ich weiß nicht, ob ich die Kraft dafür habe.
[Mod. = Signatur entfernt]
 
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  • #11
Ich denke, es kommt auf euch alle an.
Dass die Oma im Haushalt etwas hilft, finde ich sehr lobenswert von ihr. Ich kann soetwas nicht abwerten, weil sie es sicher auch aus der Not heraus einmal tat und immernoch tut. Es ist doch schön, wenn man eine Familie hat (gewinnt), die zusammenhält.
Was die Jungs angeht, kommt es natürlich auf ihre Persönlichkeiten an. Wenn sie dich als neue Frau an der Seite ihres Vaters akzeptieren, sollte alles möglich sein. Du kennst die Schwiegermutter nicht? Kennst du denn die Kinder? Ich meine, für mich als Mutter wäre es sehr wichtig, dass sich die "Kinder" mit meinem Partner verstehen.
Ich verstehe dein Problem nicht ganz. Du hast dich doch für eine Partnerschaft mit einem Witwer und Vater entschieden. Es klingt ein wenig so als hättest du Amgst die Katze im Sack zu kaufen. Sollte man mit 39J. nicht abwägen und abschätzen können, was erwartet werden kann? Sucht man sich einen Partner mit Familie, wenn man seine Familie ausschlägt?
 
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  • #12
an #8: Die Schw.Mutter war eher entsetzt, als sie von mir hörte. Da sie - verständlicherweise- noch nicht mit der Trauerarbeit abgeschlossen hat.
Sie macht viele Dinge ungebeten im Haus(halt), z.B. Gartenarbeit. Allerdings scheint es eine Art "Zweckgemeinschaft" zu geben: Schw. Mutter hat nur eine kleine Rente und bewohnt eine Whg, die meinem Freund zu 2/3, ihr zu 1/3 gehört. Sie bekommt zusätzlich finanzielle Unterstützung von ihm. Was ich davon halten soll.......
Sicher hat sie wohl das Zepter in die Hand genommen und war/ist den Jungs eine wichtige Stütze. Aber deswegen muss ich mich nicht mit ihr auseinander setzen müssen.

#10 --> schade, das find ich nun doch nicht gerechtfertigt von dir. Nein, ich muss auch mit 39 nicht alles abwägen und schon gar nicht abschätzen können, was "erwartet" werden kann. Woher nimmst du diese Behauptung, kannst du es denn in jeglicher Lebenslage? Ist man in deinen Augen mit 39 ausgereift für den Rest des Lebens - ohne neue Erfahrungen sammeln zu müssen? Armes Leben!
Der Umgang mit den Jungs wird mir nicht so schwer fallen - aber das da noch die Schw. Mutter mit reinspielt wusste ich schließlich nicht gleich. Und wie o.g. würde ich die Schw. Mutter in gewisse Grenzen bringen wollen - ja. Das hat aber mit ausschlagen nichts zu tun.
 
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  • #13
Ich denke, entscheidend ist, wie er sich verhält. Er kann entweder die Vorteile der Schwiegermutter im Haus und die Harmonie mit Kindern über Dich stellen oder allen zeigen, daß Du ihm nun wichtiger bist und daß sich Kinder und Schwiegermutter dem gefälligst unterzuordnen haben.

Das hängt davon ab, was für ein Typ er ist: Konfliktscheu oder keinem Konflikt aus dem Weg gehend, offensiv oder introvertiert - harmoniesüchtig und um des Friedens wegen nachgiebig.

Was ist mit den Kindern und der Schwiegermutter ? Die Schwiegermutter kennst nicht, die Kinder aber schon. Wenn Du die auf Deine Seite ziehen kannst und Deinem Freund klar machst, daß ihm klar sein muß, daß Du ihm nun wichtiger bist als die Schwiegermutter ...
 
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  • #14
Oh,oh! Eine komplexe Situation - nicht einfach, zu antworten, nachdem es schon viele vor mir getan haben! Da sind so viele Dinge verquickt.

[Mod. = gelöscht wegen extremer Überlänge! Bitte achten Sie auf die Forumsregeln.]

Alles Liebe Dir! Und vielleicht noch ein paar weitere Impulse! w, 58
 
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  • #15
Ich würde warten bis die Kinder alt genug sind und ausziehen. So lange kann sich die Oma um die Kinder kümmern. Hört sich im ersten Moment barbarisch an, aber stell dir vor wenn die Beziehung vielleicht 2 Jahre gut geht und dann wäre aus. Das wäre für die Kinder dann nicht gut, denn wenn zb ich an deiner Stelle wäre, würde ich es nicht dulden, dass die Oma (also die Schwiegermutter) Ein- und Ausgeht. Ich würde ihr sozusagen mehr oder weniger Hausverbot geben, nicht weil sie die Oma ist, sondern weil sie die ehemalige Schwiegermutter ist und ich damit nicht zurecht käme. So, das gebe dann natürlich Zoff, weil weder die Kinder noch die Oma damit einverstanden wären. Unter ganz harten Umständen muss man also damit rechnen das die Oma den Kontakt zum Haus und dem vater der Kinder abbricht. So dann stell dir vor nach vielleicht 2-3 Jahren zerbricht die beziehung und dann steht der Vater samt Kinder, Haus, Haushalt, Garten, und allem Drum und dran völlig alleine dar. Weil mit der Oma hats sich ja dann ausgescherzt. Also ich würde noch die paar Jahre warten bis die Kinder ausser Haus sind und die Oma sozusagen deshalb nicht mehr ins Haus kommen muss, andernfalls gibt es bestimmt einen riesigen Familienkrach und die Möglichkeit dass er dann mal mit den Kindern vielleicht ganz alleine darsteht ist doch sehr groß. Sobald er alleine wohnt, hat er ja keine Verantwortung mehr und kann sich ganz auf sich alleine einstellen.
 
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  • #16
1. er und die Kinder können froh sein, dass sich die Schwiegermutter gekümmert hat - wer weiß, was sonst aus den Jungs geworden wäre.
2. du wirst dich mit der Schw.--Mutter auseinandersetzen und arrangieren müssen - immerhin ist sie eine wichtige Bezugsperson der Kinder
3. du könntest einen schweren Stand bei den Kindern haben, so du sie nicht voll akzeptierst.
4. 4 Monate sind noch keine Beziehung, um solch weitläufigen Entscheidungen endgültig zu treffen.
5. daher, lernt euch erstmal kennen, lass Zeit ins Land laufen, lerne ihn, lerne Schw-Mutter und auch die Kinder in Ruhe kennen - und sie dich.
6. nein, auch wenn man liebt, muss man nicht ständig beieinander glucken - mein LG und ich brauchen auch immer mal wieder Zeit für uns alleine - das ist Ansichtssache. Und gerade, weil du 8 Jahre Single warst, ist das garnicht so leicht, plötzlich ständig jemanden um sich zu haben.
7. Viel Glück - ist /wird nicht einfach, aber so du reif genug bist, könntest du es schaffen. (unreif deswegen, weil du lapidar sagst, der Umgang mit den Jungs dürfte dir nicht so schwer fallen - du hast keine Ahnung, was pubertierende Jungs so drauf haben - gerade du, die du es nicht gewohnt bist, Menschen ständig um dich zu haben, wirst ausfluppen... - Erfahrungswert