• #32
Er schildert nur das was in jedem Ratgeber über (Asperger-)Autisten steht: Unfähigkeit sich in Andere (und oft sich selbst) reinzuversetzten, das Gefühl der Einsamkeit ('Panzerglas'), starrer Blick oder Ausweichen des Blicks, oft auch Schwierigkeiten mit Körperlichkeit, schwach ausgeprägtes Mitgefühl oder keins, u.v.m.

Es ist bewundernswert daß Du, Zauberer, es überhaupt zugibst und reflektierst über Deinen Zustand - das können sehr viele Autisten nicht gut. Hut ab!

Auch glaube ich Dir, daß Du sehr begabt bist - weiter so, suche Dir dort Deine Glücksmomente, denn Deine Begabung ist etwas Geniales.

Der Tipp mit dem Tier ist gut, falls Du für ein kleines Wesen Gefühle empfinden kannst, denn auch Tiere brauchen Empathie!

ABER: als hochsensible Frau würde ich Dir raten, das mit der Beziehung, geschweige denn Kinder Dir sehr sehr sehr genau zu überlegen.

Kannst Du uns die Gründe nennen UND dein Empfinden dabei, wenn Du an eine Beziehung denkst?

Ich frage, weil mein autistischer Ex auf dieselbe Frage mir geantwortet hat, ohne mit der Wimper zu zucken: "mein Vater hat mir gesagt ich müßte eine Pflegerin/ Aufpasserin mir anschaffen". Auch er hochbegabt, wahrscheinlich ein sehr reicher Mann heute.

Oft werden ahnungslose Frauen dann eben roboterhaft benutzt um eine Funktion zu erfüllen, damit die Fassade der Normalität erfüllt wird.

Frau-Kind-Haus-Karriere = Auftrag erfüllt, Programm abgeschlossen.

Weißt Du wie sich eine empfindliche Frau, die sich Hoffnung auf eine tiefe seelische Verbindung gemacht hat, dann fühlt? Wie vom Zug erfasst!
 
  • #33
Lieber FS, es gibt doch genug Frauen, die ähnlich ticken wie du. Sicherlich gibt es auch mindestens ein Forum, wo sich Gleichgesinnte treffen. Schon gesucht?

W
 
  • #34
Kann sein, dass du erst in Jahren so weit bist, eine Frau glücklich zu machen.
Solange du denkst, du brauchst eine Frau, damit DU glücklich bist, wird das nichts.

w 49
Mein Therapeut hat mich mal gefragt, was ich denn davon halten würde, das "Älteste Gewerbe der Welt" in Anspruch zu nehmen.
Ich habe es versucht - ich kann das nicht. Für mich gehört zum Sex eine emotionale Bindung für mich gehört dazu Sympathie. Da habe ich dann doch lieber einen ONS oder ein Abenteuer oder eine Affäre.
Dummerweise gilt das in Online-Singlebörsen dann doch als IIH-Pfui.
 
  • #35
Tatsächlich frage ich mich, wofür es ein Gerichtsverfahren gebraucht hat, damit du Abstand zu deiner Freundin hältst?
Gut, wir wissen hier nur, was du schreibst und sollten nicht bewerten oder urteilen, damit ist dir nicht geholfen.

Tasächlich hatte ich auch an Gruppentherapie gedacht. Das ist ja nun gründlich schiefgelaufen, indem die Mitpatientin den geschützten Raum der Gruppe verletzt hat.
Trotzdem, es gibt auch ambulante Gruppen, die von Fachleuten geleitet werden, eine reine Selbsthilfegruppe für Asperger oder so vielleicht eher nicht.

Vielleicht auch eine Traumatherapie, denn vielleicht hast du schon die Veranlagung mitgebracht, deine Familie scheint allerdings auch nicht mit Empathie gesegnet, dass sie sich mit deiner Berentung Sorgen machten, dass sie dich nun quasi indirekt mitschleppen müssen.

Als Kind schon funktionieren zu müssen, ist ein Trauma. Dazu noch der Unfall. Siehe Kriegskinder zum Beispiel. Ich denke, dass es bei euch auch ein Familienthema ist, dass eure Familie aus der Vergangenheit schwere Themen mit sich rumschleppt, nur eine Vermutung. Deine gesamte leistungsoriente Famile hat wohl Schwierigkeiten mit Gefühlen, der Wert, den der Mensch an sich hat, zählt nicht viel, Hauptsache, man steht gut da.

Es gibt auch so etwas wie soziales Kompetenztraining. Einzeltherapie ist denk ich nicht ausreichend, aber deine Ärzte sollten dir weiterführende Gruppen, Trainings vermitteln können.

Ich denke auch, dass es gut wäre, mal mit kleinen sozialen Kontakten anzufangen. Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass du die als sinnlos erachtest, weil kein effektives Enderergebnis. Trotzdem ist das der Anfang.

Und ich finde es auch sehr gut, dass du hier fragst, auch wenn wir keine Fachleute sind. Du nimmst Kontakt auf, zeigst dich hinter dem Panzerglas.
Ich hatte Begegnungen mit Menschen mit Asperger-Zügen, die auch narzisstische Anteile hatten. Hast du das auch? Ist dir wichtig, dass die Frau eine Funktion nach aussen erfüllen soll?
 
  • #36
Was lief schief bei Dir, lieber FS? Gibt es zwischenmenschliche Beziehungen, bei denen Du Dich richtig wohl fühlst? Ein warmes Bauchgefühl hast? Weshalb? Was fühlt sich dort gut an? Vielleicht könntest Du dort ansetzen und versuchen Ähnliches in deinen Beziehungen zu Frauen anzustreben.
Die gibt es. Der Senior meiner Firma und sein Sohn, mein Chef. Beide hatten vor 30 Jahren einen schweren Autounfall. Der Senior hat dabei einen Arm verloren und ein steifes Knie bekommen. Er war es, der mir beruflich eine Chance gegeben hat - und die habe ich genutzt. Sein Sohn und er auf der einen und ich auf der anderen Seite verstehen uns blind. Es braucht da nicht viele Worte. Um ein Bild zu bemühen: ich bin beruflich Sherlock Holmes, die beiden Dr. Watson.

Edit: der Senior hat mich zum Mensa-Club gebracht. Dummerweise sind da bei uns auch nur Männer.
 
  • #37
Viele Fragen in deiner Eingangsfrage, lieber Zauberer, was ich nicht verstehe, wenn du solange krank warst, einige Zeit berentet, gehört dazu meines Wissens nach, auch einige Begutachtungen, gerade wenn du Depressionen hattest, auch eine Psychotherapie. Dort hat man nicht festgestellt, was mit dir los ist? Es gab keine Diagnose, die erklärt, warum du vor dem Panzerglas stehst? Glaube ich nicht.

Was war das für eine komische Ex, die eine Mitpatientin aushorchen musste. Warum macht das eine Frau? Selber psychische Probleme, oder gibt es eine Vorgeschichte, die alles doch erklärt. Liest sich für mich alles irgendwie doch misteriös.
w
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #38
Ich musste funktionieren, ich wollte funktionieren und ich habe funktioniert.
Sowas ähnliches habe ich schon gedacht. Ich finde auch von Deiner Familie emotional extrem kalt, dass sie Dir die Rente nach Deinem Unfall neideten. Das hat nicht mal Anstand, solche Gedanken gefälligst für sich zu behalten.
Aber das zeigt für mich, dass alle, mit denen Du aufgewachsen bist, generell nicht sonderlich empathisch sind, und Du das für Dich allein neu aufbauen musst. Aber es hat Dich verletzt, also Du bist nicht blind für Deine eigenen Gefühle. (Manche Menschen haben das ja gelernt, dass es normal ist, dass sie kalt behandelt werden.) Ich halte Empathie einerseits für eine Prägungssache beim Aufwachsen und andererseit schon auch für eine Eigenschaft des jeweiligen Menschen.
Der Tipp mit dem Tier ist gut, falls Du für ein kleines Wesen Gefühle empfinden kannst, denn auch Tiere brauchen Empathie!
Und die können nicht gehen, wenn sie es nicht ertragen. Gerade für ein Tier ist es wichtig, es auch zu begreifen. Das geht schon beim Gassigehen los, wenn der Mensch mit Kopfhörern rumläuft und keinen Kontakt zum Tier hat. Das ist ganz falsch, ebenso das Denken, ein Hund muss man hin und her zerren, damit er versteht, wo es langgeht. Der Hund kapiert es aber nicht und macht aufgrund der verschiedenen "Botschaften" was "Falsches", außer man hat ihn "gebrochen", dann hat er nur noch Angst.

Was Du tun könntest, kann ich gar nicht sagen. Erlernte Gesten bringen Dich zwar möglicherweise in eine Beziehung, aber werden Dich nicht glücklich machen.
Das, was Dir an Verrat und Missgunst begegnet ist, steckt immer noch in Dir als große Enttäuschung, würde ich sagen, und das wird mitgeschleppt in jeden nächsten Kontakt. Mir ist klar, dass das nicht weggewischt werden kann, aber man muss andere Menschen differenziert betrachten. Ich glaube, Du siehst im Mittelpunkt den Verrat an Dir und nicht den Menschen, der Dir gerade begegnet. Ich meine, dass alles durch ein Angstfilter "das soll mir nie wieder passieren" gesehen wird, statt dass Du guckst, wie der Mensch wirklich ist. Ich seh die Lösung darin, Schlüsse zu ziehen bzgl. eigenem Verhalten, das zum Desaster beigetragen haben könnte, und woran man z.B. an Deiner Ex erkannt haben hätte können, dass sie so agiert. Es sind immer zwei an einer Beziehung beteiligt, also Du hast Deine Ex gewählt und sie wird nicht plötzlich so einen Charakter bekommen haben. Vielleicht kannst Du ihr Verhalten nach Deinem Unfall in einen Zusammenhang bringen mit ihrem Verhalten vorher, und irgendwelche Anzeichen finden? Es geht mir um das Erwerben von Menschenkenntnis, so dass Du illoyale Menschen vorher erkennst und vielleicht auch drüber nachdenkst, warum Du diese Frau als Partnerin gewählt hattest, dh. gegebenenfalls ein eigenes Muster ausschaltest, genau solche Menschen zu wählen (weil Du das kennst und als vertraut empfindest).
 
  • #39
Ich war selbst jahrelang mit einem Mann liiert, der wahrscheinlich autistische Züge hat. Er hat "nichts gemerkt", aber war dafür sehr stabil, was mir als sehr emotionaler Person geholfen hat. Der Partner eines weniger einfühlsamen Menschen muss lernen, Bedürfnisse klar und eindeutig zu formulieren. Es geht. Es bleibt auf Deiner Seite natürlich sehr viel Unsicherheit ob der selbst erkannten Defizite. Arbeite an Deinem Ego!

Weiterhin: Du musst Dich von einer Frau ergebnisoffen zu Deiner Erscheinung beraten lassen. Viele Menschen mit Schwingungsdefiziten klammern sich an erlernte Bekleidungs- und Stylingregeln und verpassen den Anschluss. Geh mal mit einer Frau einkaufen und akzeptiere, was sie Dir sagt. Treibe mit anderen Menschen zusammen Sport (zB Fitness, Tennis, Laufen, Golf). Das hilft erheblich bei der Akzeptanz durch das andere Geschlecht und macht Dich unbefangener. Mache immer wieder Dinge außer Plan, zB nimm ein anderes Verkehrmittel als sonst, geh an einen anderen Ferienort, hör andere Musik, lies andere Bücher, eine andere Zeitung. All das öffnet den Blick, die Sensibilität und die Erreichbarkeit für Frauen. Viele Personen mit Schwingungsdefiziten machen genau das nicht, weil sie sich unsicher fühlen. Sie verkriechen sich immer weiter ins Schneckenhaus. Das Gegenteil bringt Dich raus. Du brauchst dann eventuell Zeit, um Dich nach solchen Aktivitäten zu erholen. Nimm sie Dir und mach weiter. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Empathie erlernt werden kann. Es bedarf nur eines Trainers (das bist Du!) und des erforderlichen Willens. Exponiere Dich entsprechend!
 
  • #40
Niemand fordert etwas von dir. Empathie ist ein allgemeiner menschlicher Zug. Werde bisschen weicher, bisschen rücksichtsvoller, bisschen verständnisvoller – lasse los was dich bedrückt!

Arbeite an deiner Aggression, denn dein verbaler Ausdruck voller Wut und Hass erschreckt mich! Ich möchte so auch gar nichts mit dir zu tun haben. So viel Problemfälle würde ich mir nicht aufbürgen.

Jede Frau hat das Recht, ein Umgangsverbot auszusprechen, insbesondere wenn es ihr selber schlecht geht, und ein feiner Mann hält sich daran, wenn die Frau kein Umgang wünscht, er bugsiert sich nicht wie ein Parasit mutwillig in das Leben der Frau.

Deine Verrentnerung hat sich scheinbar nicht gut getan. Ich kenne lauter solche Fälle von Männern, die eigentlich mittem im Leben stehen sollten, aber durch Krankheit und Rente aus dem Leben gerissen worden sind. Sitzen jetzt daheim, hängen auf Facebook ab, beleidigen und stalken fremde Frauen, sitzen am Fenster, schreiben Knöllchen von Falschparkern, werden richtig zu Psychos und wirken auch irgendwie gefährlich, weil sie eine Aufgabe im Leben brauchen und die Rente für ihren noch fitten aktiven Geist keine Alternative ist.

Ich bitte dich inständig, dich mal selber zu reflektieren. Deine Worte, dein Ausdruck, dein Bild über Frauen neu zu formulieren, Schuldzuweisen zu lassen.

Ja, du bist halt nicht authentisch für manche Personen, und jetzt? Du bist nicht der einzige Mensch, dem man das sagt.
Frage halt nächstes Mal, wie die Person dich gerne hätte, dann kannst du ja daran arbeiten, wenn es dir wichtig ist oder eben sein lassen.

Ich finde deine Verunsicherung schlimm, daraus resultierend die Aggressivität, dein Kontrollzwang, dein negatives Weltbild über deine Ex und alle anderen Frauen.
Sobald du anfängst, an dir selber zu arbeiten, legen sich alle deine anderen Probleme.

Warum ich nichts mit dir zu tun haben wollen würde: Ich hätte zu viel Schiss, in die Reihe der Frauen zu landen, über die du schlecht sprichst - ohne Grund.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #41
Ein schöner Ansatz! Das habe ich schon probiert und probiere es auch immer wieder. Es geht sehr schnell, dass das Gegenüber anfängt genau da herum zu bohren. Und das sehr, sehr hartnäckig.

Gute Morgen,

ein Mensch mit noch einigermaßen gesunden Antennen, wird spüren, dass da einiges bei dir zu ergründen ist. Verständlich, wenn man sich auf eine Beziehung mit dir einlassen möchte. Es kommt nur darauf an, w i e man darüber spricht. Männer, die so etwas benutzen, um ihr Verhalten zu rechtfertigen und/oder Mitleid oder Verständnis einzufordern, lassen meine Türen schnell wieder schließen. Männer, die aber signalisieren, dass sie lernen wollen und bemüht sind, an sich zu arbeiten, lassen mich bleiben und bekommen meinen Respekt.
Jeder hat seine Geschichte und seine Päckchen zu tragen, nur wie wir damit umgehen, darauf kommt es an. Eine offene, gute und ehrliche Kommunikation ist das A und O für den Start und Erhalt einer guten Beziehung.

Lieber FS, neue emotionale Kontakte wirst du in dem Moment aufbauen können, wenn du selber wieder den Zugang zu dir gefunden. Dazu ist als erster Schritt eine konsequente Willensentscheidung nötig und das Annehmen des Teils in deinem Leben, welches Wunden geschlagen hat.

Immer wieder habe ich die besten Ergebnisse für mich selber erzielt, wenn ich das Drama mental in ein positives Geschehen so umgesetzt habe, wie es hätte bestenfalls sein können. Ich habe quasi mein Drama umgeschrieben.Das erschaffte sofort eine innerliche Erleichterung und Möglichkeit, sich damit auszusöhnen. Oft durfte ich, wenn auch manchmal sehr viel später, erfahren, dass auch manche noch so harten Schläge, mich vor noch viel Schlimmeren in meinem Leben bewahrt haben.
Der Mensch ist der Herrscher über seinen Geist und nicht umgekehrt. Es gehört anfangs eine Menge Disziplin dazu, um die alten Gespenster immer wieder zu verscheuchen, aber es wird immer besser und leichter und man lernt schon aus Neugierde, immer mehr den spielerischen Umgang mit sich selber, weil sich ganz neue Facetten in einem breit machen, die ausgelebt werden wollen.

Auch du entscheidest, ob du ein schweres Trauma mit dir rumschleppst, oder diesen Schicksalsschlag als eine Vorbereitung dafür erkennst, dich aus deiner Wachstarre zu holen, um dich neu zu erkennen. So gesehen, wäre es ein Schatz.
 
  • #42
Nachdem ich alle Beiträge vom Zauberer durchgelesen habe, denke ich, dass es ihm nicht an Empathie fehlt, gerade wie er sein Denken über Sexarbeiterin und Sex beschreibt, da lese ich! Empathie.

Mein Bauchgefühl, dass alle seine Probleme was mit seiner Mutter zu tun haben könnten, wird immer stärker. Eine traumatisierte Mutter kann ihren kleinen Jungen für das Leben negativ in seinem Bild von Frauen beeinflussen. Ich kenne einige Männer, die als Kind bzw. Teenie ihren Vater verloren haben, alle! haben Probleme mit Frauen, leider.

Mein Bauchgefühl sagt mir aber auch, dass der Zauberer oder wer auch immer diesen Thread eröffnet hat, uns immer wieder nette Brocken hinschmeisst, damit wir weiter schreiben.

Denn so wie der Zauberer sich selbsst beschreibt, sind viele andere Männer auch, die meisten möchte ich behaupten, also hat er nicht mehr Probleme, als viele andere für als normal durchgehende Männer. Im Gegenteil, er macht div. Therapien, arbeitet an sich, will sich weiter entwickeln usw. Das ist mehr als viele normal wirkende Männer machen, die es genauso nötig hätten.

Daher bin ich raus, ich halte die Geschichte des Zauberers weiterhin für "misteriös".

w
 
  • #43
Autismus, wenn es denn wirklich diagnostiziert wurde, ist eine angeborene Entwicklungsstörung ist, welche unheilbar ist.

Die Leute mühen sich vergebens ab, verzweifeln wieso, trotz hoher Intelligenz und gutem Aussehen keine Frau anbeisst oder länger mit ihnen zusammenbleibt.

Die knallharten Überflieger, die mit ihrem Sherlock-Holmes-Blick alle durchschauen aber auch erschrecken. Oft Chirurgen, Psychiater, Analysten, Professoren, IT-ler, Pokerspieler etc.

Aber so traurig es auch ist, da ist nicht viel zu machen außer seine Persönlichkeit zu akzeptieren, sich etwas zurückzuhalten mit der Wut und lernen alleine klarzukommen.

Da geht nichts mit "arbeite an Deinem Ego" etc. Viele Autisten - und Asperger -die sind besser in der Lage sich zu sozialisieren - bleiben zeitlebens alleine, weil ihre Wutausbrüche, extreme Reaktionen und die Kälte alle in die Flucht treiben.

Ich verstehe nicht, wieso der FS unbedingt eine Beziehung will - als Autist ist das doch sehr anstrengend, weil Autisten ihrer Routine präzise folgen müssen und auch sensorisch ganz schnell überfordert sind (zu viel Lärm, zu viel Licht, zu viel Körperkontakt). Viele berichten Sex ist zu stressig. Das Liebesspiel ist kein vorhersehbarer Marathon und das überfordert sie, weil sie die weiblichen Signale nicht lesen können.

Das Problem mit den Frauen entsteht dadurch , daß die Autisten darauf bestehen, daß alle sich ihnen unterordnen und für die Neurotypischen (alle anderen) auftreten wie kleine Diktatoren. Sie können nicht anders, weil sie die Striktheit und Kontrolle brauchen, um zu funktionieren ohne einen Nervenzusammenbruch zu erleiden.

Ich glaube, es gibt viele Falschdiagnosen wie soziale Phobie, Depression oder sogar Narzismus, die in Wahrheit Autismus sind, weil die Symptome sich doch überschneiden und viele Therapeuten es nicht erkennen.

Ich kenne mich in dem Thema aus, weil ich viele Autisten (ohne es zu erkennen bis auf einen) gedatet habe - einer schmieß die Stühle gegen die Wand und da ging ich, weil ich nicht enden wollte wie der Stuhl - zertrümmert.

Aber ich hab sehr viel Empathie (!) für sie und jetzt, zu spät, verstehe ich auch alles, weil ich sehr viel recherchiert habe.
 
  • #44
Dir hier irgendwas vom Pferd zu erzählen ist Blödsinn.

Empathie ist auch der falsche Begriff, was du möchtest ist die wohlwollende Reaktion von Menschen, auch Damen, auf dich. Das ist klassisch Charme. Es ist auch nicht mangelnde Empathie, du stellst gerade eine Frage wie andere besser auf dich reagieren damit siehst du, empathisch betrachtet, schon das Problem und bist dir dessen bewusst.

Charme besteht, wenn man es technisch runterbricht aus: Präsenz, Macht und Wohlwollen. Das klingt hart, trifft aber den Kern.

Sei präsent in der Person (kräftige nicht verschüchterte Stimme, selbstbewusste Körperhaltung; gepflegtes Äußeres)

Macht (oft verkannt, sei du selbst und treu deinen eigenen Werten, deine Werte sind deine Werte, sind deine Werte und werden nicht mal eben der Situation angepasst, es ist egal was die andere Person von dir hält; im Beruf sind Bewerber am charmantesten , die Macht haben freundlich zu sein und trotzdem einem das Gefühl vermitteln "ihr braucht mich, wie ich euch brauche") Gerade die Entspanntheit die einen die "Macht" verleiht, einfach gehen zu können und ungezwungen zu sein wenn etwas den eigenen Werten widerstrebt, ist unheimlich anziehend.

Wohlwollen (wird gerade von Männern und Frauen falsch verstanden, die meinen Nettigkeit bringt Freunde; du bist schlicht höflich, hältst dich an Etiquette und erweist kleinere aufrichtige Gefälligkeiten bspw. auf dem Weg zur Büroküche bringst du die Milch mit aber du trägst ihr nicht den Einkauf die Treppe hoch -- Technokrat klingt danach dass du entweder alles oder nichts machst also entweder in keiner Form wohlwollend auftrittst oder klassich "zu nett" bist)
 
  • #45
Daher bin ich raus, ich halte die Geschichte des Zauberers weiterhin für "misteriös".

Das finde ich sehr schade, denn ich finde diesen thread hochinteressant, wenn es hier auch nicht um Unfähigkeit zur Empathie gehen mag.

Ich selbst bin (möglicherweise ZU) sehr empathisch. Aber ich war einmal in einer Lebenssituation in der ich mit jeder weiteren Verletzung immer mehr verhärtete, bis ich schließlich nichts mehr spürte. Keinen Schmerz, aber eben auch keine positiven Gefühle. Das fühlte sich an wie innerlich tot sein.

Und wer sich selbst nicht spürt, kann auch nicht mitfühlen.

Wie hier schon geschrieben wurde, muss man (der FS) da "einfach" den Knoten lösen und je mehr man bei sich ist, desto eher kann man echten Anteil an anderen nehmen.

Ich lese keine Wut und keinen Hass. Ich finde die Geschichte mit dem Vertrauensbruch unerhört. Was hat denn da die Klinikleitung gesagt? Tut uns leid, Pech gehabt?

Die Mitpatientin wird als "labil" vom FS in Schutz genommen. Worum also geht's hier?
 
  • #46
Die hat dann diverse Dinge, die im laut Klinikpersonal "geschützten" Bereich gesagt wurden, meiner Ex weiter erzählt und die hat das dann vor Gericht gegen mich verwendet.
Na, da hast du doch den Trennungsgrund. Deine Ex hat dich nicht verlassen, weil du ihr mit deiner Erkrankung zu anstrengend warst, sondern weil du anscheinend heftige Sachen gesagt haben sollst.

Ich finde deine Geschichte auch heftig. Aber deine Ex hat wahrscheinlich nur so gehandelt, wie es jede andere Partnerin auch getan hätte, nur vielleicht etwas konsequenter (gerichtlich).
 
  • #47
Was nützt dir Empathie, wenn du an einem Kontrollwahn festhälst, nur um zwischenmenschliche Enttäuschungen zu vermeiden?
nd sowas, wie mit meiner Ex passiert mir nicht noch einmal.

Genau da ist das Problem. Es wird dir sicher nicht nochmal passieren, wenn du nie wieder eine Beziehung eingehst. Solltest du jemals wieder Gefühle für einen Menschen haben und eine Partnerschaft aufbauen kann dir genau das und alles mögliche andere passieren. Wir sind nicht sicher vor Verletzungen durch unsere Mitmenschen. Indem wir versuchen die maximale Sicherheit herzustellen opfern wir alles andere. Du hast es dir zur Lebensaufgabe gemacht, dich nie wieder in so einer Situation zu sehen. Dadurch vergisst du aber alles andere und deine Ängste werden durch die kleinste Geste deines Gegenübers getriggert. Das merken natürlich auch andere, nur wissen sie nicht was dahinter steckt. Auf sie wirkst du dann verbittert, unnahbar, kalt, ohne es wirklich sein zu wollen.
 
  • #48
Wie kann man da Abhilfe schaffen? Wie kann man Menschen die Angst vor einem nehmen? Wie kann man Missverständnisse ausräumen? Und zwar glaubhaft? Wo bitteschön kann man die verlangt Empathie und das Mitgefühl lernen, nach dem sich andere angeblich so sehnen?
Ich finde diese Fragestellung sehr schwierig, weil du bereits in therapeutischer Behandlung bist. Das kann hier niemand von uns liefern.

Wie einige meiner Vorredner glaube auch ich nicht, dass mangelnde Empathie wirklich dein Problem ist. Kein Mensch, dem ich mangelnde Empathie unterstellen würde, käme auf die Idee, sich in einem Forum anzumelden, um sich selbst zu hinterfragen. Empathielosigkeit, wie ich sie kenne, geht immer mit einer anständigen Portion Selbstherrlichkeit einher - und bei dir passt das nicht.

Ich habe eher das Gefühl, du hast dir im Laufe des Lebens erfolgreiche Strategien zurecht gelegt, um nicht verletzt zu werden.
Wenn dir Menschen bescheinigen, dass deine Augen Angst machen, dann wird das in deinem Unterbewusstsein auch dein Antrieb sein, frei nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung".
Auch dieses sich-selbst-als-etwas-Besseres-als-andere-darstellen gehört dazu. Ja, es gibt mehr oder minder traumatisierte Menschen - na und? Du bist doch auch einer davon. Nicht alle sind schlecht oder Psycho oder wollen dir weh tun. Du agierst nach der Fabel vom Fuchs und den sauren Trauben.

Deine Angst verletzt zu werden ist sicher begründet. Sei versichert, du bist damit nicht allein. Es ist - sehr simpel ausgedrückt - aber jedem selbst überlassen, wie er mit seinen Ängsten umgeht. Eine Vermeidungshaltung verschlimmert Ängste zumeist. Du stößt Menschen von dir weg, wenn auch nur unbewusst und ohne dass du es vom Kopf her möchtest.

Du kannst, wenn du es wirklich möchtest, dir ein Herz fassen und ins kalte Wasser springen. Womöglich erst einmal mit dem kleinen Zeh voran - bring deiner Putzfrau einen Blumenstrauß mit oder frag nach dem Befinden ihres Sohnes. Schenke der Frau an der Tankstelle ein Trinkgeld. Frage Menschen, wie es ihnen geht, und dann hör ihnen einfach nur zu. Gewöhne dir ab, die Menschen abzuwerten (als traumatisiert etc.) Nimm dir den Vorsatz, Menschen an dich heran zu lassen. Und dann übe das. Du wirst Rückschläge erleiden, aber es wird dir peu à peu besser gelingen. Du hast in deinem Leben offenbar so einiges erreicht - wenn du es dir fest vornimmst, wirst du auch dieses Ziel erreichen.
 
  • #49
Wikipedia sagt: Empathie = "das Vermögen, sich in Eigenarten eines Gegenübers z. B. mit anderem kulturellem Hintergrund einfühlen zu können."

Ich finde, das lässt sich trainieren! Frauen werden eben permanent mit emotionalen Dingen konfrontiert, so dass man automatisch gezwungen ist, viel mehr als Männer sozial und empathisch zu agieren: dem Papa das Bier bringen, Liebesromane lesen, offener für Liebesschnulzen und Herzdinge sein, sich um jeden kümmern, Verstädnis aufbringen. Ja, das kann auch zu viel des Guten sein, man wird damit zu einem empathischen Weichei, wenn man es übertreibt.

Übrigens tust du gerade so, als wäre Empathie was schlimmes. Empathie ist emotionale Intelligenz. Und ich habe mir sagen lassen, die Verknüpfungen zu Empathie und emotionaler Intelligenz können im Gehirn verkettet werden, indem man sich eben immer wieder in Konfrontationskurs damit begibt.
 
  • #50
Ich denke Du solltest beim Dating einfach Frauen ansteuern, die genauso kopfgesteuert sind wie Du. Die gibt es. Alles andere ist Krampf. Vielleicht musst Du bei solchen Frauen beim Äußeren Abstriche machen, wobei das keineswegs bedeuten muss, dass die Frau nicht attraktiv ist, auf ihre Art und Weise.

Man kann Frauen mit Mensaclub nicht beeindrucken. Ich habe mal einen extrem kopfgesteuerten Menschen kennengelernt, der mit Mensaclub und dem Angebot, mich dort hinzubringen, punkten wollte. Leider war er, obwohl man sich megagut mit ihm über alles unterhalten konnte, für mich ob seiner äußerlichen Unangepasstheit nicht attraktiv und verstand nicht, dass ich in ihm nur einem schlauen Gesprächspartner gesehen habe. Fazit: Halte Dich mit Bemerkungen über den Mensaclub in Dates zurück.
 
  • #51
Vor fast 10 Jahren hatte ich einen schweren Unfall.Als ich danach dann einen körperlichen und psychischen Zusammenbruch hatte
(...)
Wo bitteschön kann man die verlangt Empathie und das Mitgefühl lernen, nach dem sich andere angeblich so sehnen?

Wo bitteschön kann man das besser lernen, als wenn es einem selbst schon schlecht ging und andere sich um einen gekümmert haben? Muss ich das noch ausführen? Ich verstehe das nicht, wie Menschen, denen es (zeitweise) nicht gut geht und um die sich gekümmert wird und jede Menge Menschen sich bemühen, um demjenigen zu helfen und sich anstrengen, wie diese Leute die einfachsten Regeln des zwischenmenschlichen Miteinanders nicht hinbekommen.

Noch als praktischen Tipp: Backpacking für zwei Monate durch Südamerika oder Asien.
 
L

Lionne69

Gast
  • #52
Zauberer,

Ich würde mal das Thema Zwischenmenschliche Beziehungen außer Acht lassen und viel mehr in Beziehung mit Dir selbst gehen.

Dich selbst fühlen, spüren.

Dinge unternehem, die Dir gut tun
Neues wagen, was Dich interessiert.

In die Natur gehen, aufmerksam auf die Umrechnung achten, auf Gerüche, Farben, Licht, Geräusche.
Mal etwas in die Hand nehmen, einen Stein, einen Ast, ein Blatt, etc. einen Baum umarmen. Durch Blätterhaufen gehen.
Irgendwo hinsetzen, vielleicht am Wasser, und einfach die Umgebung wirken lassen, Evtl auch mal mit geschlossenen Augen.
Bewegung - den Körper spüren, Atmung

Weitere Möglichkeiten - so etwas wie Yoga, Tanzen oder Musik / Trommelgruppen, etc.

Wenn Du es lernst, Dich auf die eigenen Wahrnehmungen konzentrieren, wird es zunehmend bunter.
Und je besser Du bei Dir wahrnimmst, Antennen für Dich, Deine Gefühle, Wahrnehmungen, Stimmungen, entwickelst (= Empathie), desto leichter geht es dann auch im Kontakt mit anderen.
 
  • #53
Ich glaube, ehrlich gesagt, dass er jemanden sucht, an dem er seine Wut auslassen kann. Hier wird ihm Empathie entgegengebracht aber er beantwortet auch die Fragen nicht und seine Beiträge platzen nur so vor angestauten Aggressionen. Wahrscheinlich ist das jemand, der auch nur um sich selbst kreist, seinen Unfall auch etwas als Ausrede missbraucht, sich das Recht zu nehmen, andere zu verletzen. Nun lass es dir gesagt sein, dass du kein Copyright auf ein hartes und ungerechtes Leben hast. Also tue nicht so, als würde es dir ganz ohne eigene Gegenleistung zustehen, dass andere und zwar fremde Menschen, vor allem Frauen, etwas wieder gut machen. Ab einem bestimmten Alter haben alle ihr Päckchen zu tragen, die einen mehr und die anderen weniger. Und wenn eine Frau selbst Schlimmes hinter sich hat, vielleicht sogar unter Aggressivität anderer zu leiden hatte, das für sich mit harter Arbeit verarbeitet hat, dann ist das letzte, was sie braucht, ein Mann, der im Selbstmitleid badet und förmlich zerfließt, den Eindruck vermittelt, dass er am liebsten Amok laufen möchte und von dem seine Ex per Gerichtsbeschluss geschützt werden musste. Du willst weder empathisch sein noch hast du irgendeine Idee, was du einer Partnerin geben möchtest. Emotionale Geborgenheit? Liebe? Nicht mal ein harmonisches Miteinander könntest du geben. Sie würde ständig unter Beobachtung stehen, ob das was sie tut und sagt richtig oder falsch ist. Und meistens wäre es falsch. Du möchtest "bitte schön" ein Empathie-Auftreten antränieren als Mittel zum Zweck - Frau einfangen. Das sieht man schon daran, dass du dich über Frauen lustig machst, die kein ONS wollen. Das tust du aber auch nur weil du nicht an dein Ziel gekommen und deshalb auch da wieder wütend bist. Übrigens auch für ONS möchte die Frau einen angenehmen Mann haben, wozu sonst sollte sie mit ihm ins Bett gehen?
Du bekommst was du gibst. Arbeite an deiner Vergangenheit und vor allem an den Gefühlen, die sich angestaut haben. Und komm raus aus dieser Selbstmitleid-Wut-Sucht. Ja, das ist tatsächlich eine Sucht, man fühlt sich toll wenn man sich über die ungerechte und schlechte Welt aufregen kann und man will gar nicht positiv denken und fühlen.
Niemand kann einen selbst glücklich machen und ist auch nicht dafür zuständig. Vor allem dann nicht, wenn man selbst nicht bereit ist, etwas zu geben, sondern nur in einer Erwartungsposition ist.
Der erste Schritt in jede neue Richtung ist, mit sich selbst absolut ehrlich zu sein. Selbst wenn man über bestimmte Dinge mit niemandem redet, zu sich selbst muss man ehrlich sein wenn man weiter kommen will. Und wie in allen anderen Dingen im Leben gilt im privaten Bereich auch, dass man ein Ziel haben muss und dafür den Weg gehen muss. Es mögen zwar viele Wege nach Rom führen aber zu Herzen der Menschen führt nur einer, der Weg der Liebe. Wenn du Liebe willst dann musst du sie auch geben können sonst stehst du irgendwann wieder da ohne.
 
  • #54
Ich würde gerne wieder vom FS hören, was er alles von den Vorschlägen der Leute hält, die sich hier Mühe machen ihm zu antworten.

Ich habe nämlich meine Vermutung, daß man ihn als Autisten mit tiefgründigen Vorschlägen nicht so begeistern kann, denn er hat sich jetzt in den Kopf gesetzt "Empathie lernen (!) = Erfolg bei Frauen = Aufbau des eigenen Egos.

Und da versteht er Ratschläge wie in der Natur laufen, Backpacking, Yoga etc. nicht richtig, denn seine Zielgerade ist Erfolg bei Frauen und nicht Picknick im Wald.
 
  • #55
Ich habe nämlich meine Vermutung, daß man ihn als Autisten mit tiefgründigen Vorschlägen nicht so begeistern kann, denn er hat sich jetzt in den Kopf gesetzt "Empathie lernen (!) = Erfolg bei Frauen = Aufbau des eigenen Egos.

Guten Morgen,
wer noch ein Fünkchen Verstand besitzt, wird gewiss nicht beifallheischend hier im Forum auf Menschen reagieren, die mit Übereifer ihre Diagnosen stellen. Interessant auch, dass gerade die, die sich für emphatisch halten, aggressive Reaktionen zeigen...
Nun... und so viele Vermutungen, Ratschläge und Vorschläge müssen erst einmal verdaut und überdacht werden, das sollte man einem Menschen schon zugestehen, genauso den Rückzug, wenn einige hier meinen, noch Öl ins Feuer kippen zu müssen.
 
  • #56
Die Diagnose hat er ja von seinem Therapeuten nicht von mir/ uns hier.

Lies Dich mal in den Autisten-Foren/ wiss. Literatur in die Materie rein, Pia, dann wirst Du verstehen, daß Autismus eine sehr ernste Sache ist.

Meine persönliche Meinung, nach mehreren Anläufen mit Autisten ist, daß sie im Grunde für eine neurotypische Frau ungeeignet sind als Partner. Leider.
 
  • #57
@EarlyWinters Beitrag hat mich in den ersten Zeilen ob der gezeigten Mitleidlosigkeit schwer empört, doch im weiteren Verlauf finde ich ihn einfach nur genial. Danke!

FS hat richtig viel Mist erlebt, teilweise ist er dafür letzten Endes selbst verantwortlich, aber schuldig? Es liest sich so, als sei er in seinem Leben weit unter seinen Möglichkeiten geblieben. Wir wissen fast nichts über das Leben vor dem Unfall, aber wahrscheinlich ist dieser nicht die alleinige Ursache, sondern schon die Kinder- und Jugendzeit ("musste, wollte und habe immer funktioniert"). Darf er nicht wütend und aggressiv sein, wenn ihm bewusst wird, dass er vor dem Trümmerhaufen seines bisherigen Lebens steht? Darf er nicht hadern, darf er nicht nur sich selbst sehen? Doch, darf er. Muss er sogar. Denn das ist Teil des natürlichen Prozesses zur Selbsterkenntnis. Ich verurteile ihn nicht. Er hat einen Riesenpacken zu tragen. Mag dies für viele gelten. Er muss trotzdem mit seinem erst mal klar kommen.

Der nackten Wahrheit ins Auge zu sehen, kann unter Umständen das Schmerzhafteste überhaupt sein. Das geht nicht von heute auf morgen.

Lieber FS, du hast dich nach deinem Unfall und Zusammenbruch zurück ins Leben gekämpft. Du bist ein Kämpfer!

Nun kämpfe um dein Glück. Wie das geht, zeigt dir EarlyWinter auf. Lerne dich zu lieben. Nicht mit der verzweifelten Pseudoliebe eines Narzissten, sondern wahrhaftig, mit all deinen Unzulänglichkeiten, die zu dir gehören und zu denen du stehst. Dann befindest du dich auf der Ebene, von der aus du an deinen Unzulänglichkeiten arbeiten kannst, nicht um den Frauen zu gefallen, sondern weil du es möchtest.
 
  • #58
@Pia62: die Diagnose Autismus wurde nicht vom Forum, sondern von einem Arzt gestellt, der den Fs behandelt (sagt er selbst weiter vorne!): also bitte nicht schon wieder (!) völli blind jedem "Menschenskind" naiverweise nur ein wenig Honig um den Mund schmieren. Wer in einem öffentlichen (!) Forum eine Frage stellt, muss damit rechnen, dass nicht nur sülzend-verständnisvolle Antworten kommen!
Der FS moniert, dass Frauen auf Partnerbörsen überraschenderweise nicht begeistert vor seine Füße fallen, wenn er Affären und ONS will (da stellt sich dann doch die Frage, ob er für Prostituierte nicht nur zur knausrig ist: zur ONS Frau hat er auch keine gefühlsmäßige Bindung...). Narzisstische Kränkung?
Was da mit der EX vorgefallen sein muss, muss extrem gewesen sein: sonst hätte kein Gericht so entschieden. Wenn in der Therapie Dinge ausgesprochen werden, die Leib und Leben der Ex gefährden, muss da eingegriffen werden: wir sind nicht in amerikanischen Serien!
Der Fs ist in seinem momentanen Zustand offensichtlich so weit, dass er Frauen (Plural: vielen!) Angst macht. Das kommt nicht von ungefähr. Da ist es nicht "Öl ins Feuer gießen" das anzusprechen, sondern eine eindringliche Warnung und der Versuch durch Perspektivenverlagerung und Kontrastierung von Selbst- und Fremdbild die Augen zu öffnen! Das bringt mehr als so einem problembeladenen FS zu sagen "alles gut, du bist super, mach weiter so".
 
  • #59
Liebe@Rosendame, zwischen der Aussage *soll* und *haben* liegt für mich noch ein großer Unterschied. Es ist die Aussage eines Therapeuten. Ich würde auf jeden Fall den Rat eines weiteren Therapeuten hinzuziehen, bevor das Etikett Autismus klebt und sich manifestiert, weil es ja schließlich so diagnostiziert worden ist und jahrelange irreführende Therapien erst recht Schaden anrichtet.
 
  • #60
Guten Morgen,
wer noch ein Fünkchen Verstand besitzt, wird gewiss nicht beifallheischend hier im Forum auf Menschen reagieren, die mit Übereifer ihre Diagnosen stellen. Interessant auch, dass gerade die, die sich für emphatisch halten, aggressive Reaktionen zeigen...
Nun... und so viele Vermutungen, Ratschläge und Vorschläge müssen erst einmal verdaut und überdacht werden, das sollte man einem Menschen schon zugestehen, genauso den Rückzug, wenn einige hier meinen, noch Öl ins Feuer kippen zu müssen.

Das sehe ich ganz anders. Der FS hat die Diagnose von seinem Therapeuten bekommen. Niemand hier hat sich als Hobbypsychologe angemaßt, eine Diagnose zu stellen. Die Foristen sind lediglich darauf eingegangen, was der FS von sich preisgegeben hat. Aggressive Reaktionen kann ich auch nicht lesen. Sorry, aber Dein Beitrag wirkt aggressiv. Der FS hat Tipps und Ratschläge erhalten. Er reagiert aber nicht darauf bzw. nur auf die, die nicht mit einer Veränderung seines Verhaltens zu tun haben. Wer im Forum eine Frage stellt, erwartet doch andere und mehrere Sichtweisen.
 
Top