• #61

...lieber Honig, statt jede Menge zunehmende Unterstellungen, gruselig so etwas. Es sind die eigenen Aggressionen einiger Foristen, die sich hier entladen, eigener unverdauter Mus und Frust den man anderen überstülpt, um sich zu entladen.
Narzismus und Geiz kommt jetzt auch noch dazu. Wenn wir auf Seite 4 angelangt ist, dann wird es so sein, dass dieser Mann hinter Gitter muss, da er eine öffentliche Gefahr darstellt ?!
 
  • #62
Jetzt wundert mich bei den Problemen von FS gar nichts mehr!

Er hatte vor 10 Jahren(!) einen Unfall, seit dem "therapieren" irgendwelche Psycho-Quacksalber "efolgreich" an ihm herum. Selbst wenn er vorher ein ganz normaler Mensch war, bleibt nicht aus dass er erst zu einem emotionalen Krüppel behandelt wurde.

Wäre FS ein guter Freund von mir, würde ich ihm raten sofort diesen Therapie-Unfug zu stoppen. Er hat die körperlichen Schäden durch den Unfall überwunden, er wird das auch bei den seelischen Schäden durch diese "Fachspezialisten" schaffen.
 
L

Lionne69

Gast
  • #63
Es gibt auch sehr gute und sehr kompetente Therapeuten, nicht Psycho- Quacksalber.
Es sollte nur das richtige Spezialgebiet sein, auch psychische Themen sind vielseitig mit vielen unterschiedlichen Hintergründen und Ursachen.
Es muss menschlich passen.
Der Patient muss mitarbeiten wollen und nicht die Verantwortung in die Hände des Therapeuten legen.
Ein Therapeut ist ein Wegbegleiter, der Denkanstöße gibt, Impulse - ich mag für mich das Bild eines Bergführers, er ist der Profi, kennt Techniken, etc. Aber wenn ich nicht aktiv mitgehe, bringt er mich nicht auf den Berg. Tragen kann er mich nicht.

Therapie, richtig genutzt, ist hilfreich, aber man muss sich einlassen wollen, verändern, reflektieren auch über Unangenehmes.
Viele kommen mit der Erwartung, dass mit ein paar Gesprächen teilweise jahrzehntelange schädliche Strukturen sofort von außen gelöst werden, dass das nicht geht, sollte logisch sein.
 
  • #64
Jetzt wundert mich bei den Problemen von FS gar nichts mehr!

Er hatte vor 10 Jahren(!) einen Unfall, seit dem "therapieren" irgendwelche Psycho-Quacksalber "efolgreich" an ihm herum. Selbst wenn er vorher ein ganz normaler Mensch war, bleibt nicht aus dass er erst zu einem emotionalen Krüppel behandelt wurde.

Wäre FS ein guter Freund von mir, würde ich ihm raten sofort diesen Therapie-Unfug zu stoppen. Er hat die körperlichen Schäden durch den Unfall überwunden, er wird das auch bei den seelischen Schäden durch diese "Fachspezialisten" schaffen.

Hier läuft gerade richtig was schief. Ich habe mir jetzt noch einmal die postings des FS durchgelesen. Diagnostiziert ist eine Depression. Ihm werden autistische Züge bescheinigt. Demnach qualifizieren die autistischen Züge nur die Depression. Aus meiner Laiensicht bedeutet dies, dass die Depression so schwer war, dass der FS zuweilen seine Umwelt nicht mehr wahrnahm.

Nun stellt sich doch die Frage, ist die Depression Folge des Verlustes der Arbeitsfähigkeit oder war nicht vielmehr die dadurch verursachte Zwangspause Auslöser für die Erkenntnis des FS, dass er nicht sein Leben, sondern das seiner Eltern führte (musste, wollte und habe immer funktioniert").

Wenn Letzteres zutrifft, wird er - abhängig vom Lebensalter - natürlich nicht allzu schnell den Ausweg finden, zumal dann, wenn er damit beschäftigt war, das Körperliche auf die Reihe zu kriegen.

Zu fragen ist auch, wie die Dinge vor dem Unfall bzw. vor der Depression standen. Was er da empathisch?

Die (natürliche) Fähigkeit zur Empathie (ohne irgendwelche Trainings) ist abhängig von der Empathie, die wir selbst in der Kinderzeit erfahren haben.

War der FS vor dem Unfall/ der Depression emphatisch, kann er die Empathie ohne weiteres wiedererlangen, wenn er seine Depression im Wesentlichen überwunden hat.

Wenn Frauen ihm seine Gefühle nicht abnehmen, kann das a) an mangelndem Vertrauen ihrerseits liegen oder b) daran, dass er die behaupteten Gefühle schlicht nicht hat, nicht haben kann, weil er in seiner Depression noch so verfangen ist, dass er zu tieferen Gefühlen für andere nicht in der Lage ist (= innerlich tot).

So oder so muss sich der FS erstmal um sich selber kümmern und dann klappt auch mit den Frauen.
 
L

Lionne69

Gast
  • #65
Auch für alle, die sich auf das Gerichtsverfahren kaprizieren.

In Therapien, geschützten Situationen, gerade wenn man emotional, psychisch in einer schwiegen Situation ist, sagt man Dinge, die evtl. ganz kritisch ankommen.
Wenn dann noch jemand mit eigener Prägung, Verletzung zuhört und wahrnimmt, werden dann an Dritte Dinge weitergetragen, die der Erste so nie meinte. Und dann geht dies als belastbar vor Gericht.
Sollte eigentlich nicht passieren können, klingt nicht glaubwürdig.
Aber das ist Realität.

Wer selbst mal erlebt hat, welche Dynamiken, Zusatzinterpretationen sich aus der Diagnose schwere Depression entwickeln können, gerade wenn noch solche andere Aussagen hinzu kommen, oder wie schwer es generell ist, wenn irgendwo mal eine feste Meinung existiert, eine Gegenbild zu zeichnen, der kann verstehen, dass es in solchen Zusammenhängen zu solchen Verfahren und Urteilen kommen kann.
Der Richter ist ein Mensch, da stehen 2 Parteien - eine klar, überzeugend, die andere angeschlagen.
Es geht um potentielle Gefahr, seit dem Flugzeugabsturz sind alle noch vorsichtiger geworden.
Lieber einmal zu hart und zu strikt, als das evtl. Risiko, selbst wenn es minimal ist und nicht belegbar, einzugehen.

Richter sind Menschen und Laien, ganz ohne Angriff und Abwertung.

Für denjenigen, der so ein Verfahren erlebt, ist es psychisch eine Katastrophe.
Absolute Hilflosigkeit, weil man die eigene Person nicht darstellen kann, weil einem nicht geglaubt wird, weil man in eine Schublade gesteckt wird, weil man sich selbst nicht verteidigen kann.
Und gerade, wenn man schon am Ende der Belastbarkeit ist, ist dieses Erleben noch verheerender.

Kann sich irgendwer vorstellen, in welchen Alptraum sich der Fragesteller seit dem Unfall befindet?
Wie schwierig und beachtlich es ist, sich da wieder heraus zu holen, zu stabilisieren?
Dass da gläserne Wand, Gefühlskäkte wahrnehmbar sind, wirklich nicht nachvollziehbar?
Damit beginnt das Überleben, andere hätten aufgegeben.

Nur lieber Zauberer, es geht am Ende darum, einen guten Weg zurück ins Leben zu finden, Zugang zu den eigenen Gefühlen, zu Lebensqualität.
Lass Dich da weiter begleiten, gerade wenn Du am Gefühlen arbeitest, kommen auch die verdrängten negativen Gefühle hoch. Dafür braucht es einen gut geschützten Raum wie die Therapiesitzung. Vielleicht gibt es bei Deinem Therapeuten für solche Stunden auch die Möglichkeit einer Doppelstunde.

Liest Du eigentlich noch mit?
 
  • #66
Moin,

ich denke, diese Anfrage ist ein Fake.
Da passt einfach alles zu schön, die eiskalten Augen, die Depression, die Tätigkeiten, die der FS angeblich als Autist ausüben kann, die Geheimnisse, die gerichtsrelevant aus der Therapie herausgetragen wurden... forget it. Es wurde herzlich gelacht über die ausführlichen, engagierten Antworten, ein paar Kumpels gezeigt, bisschen Zeit vertrieben.

Die Lehre daraus...? Vielleicht ist es doch manchmal besser, eine Anfrage zunächst allgemein zu halten und erst in zweiter Linie mit persönlichen Erlebnissen vorzupreschen? Und ein bisschen Misstrauen gegenüber so tollen, plakativen, provokanten, reizvollen Geschichte ("Hilfe, mein Mann versucht andauernd, mich umzubringen... soll ich die Beziehung fortsetzen?", "50 Jahre Altersunterschied, der Rolli quitscht immer so", "Sie wünscht sich jetzt auch noch ein Kleinflugzeug" usw. - nette Versuche).

manchmal
 
  • #67
Tatsächlich frage ich mich, wofür es ein Gerichtsverfahren gebraucht hat, damit du Abstand zu deiner Freundin hältst?

Es ging da nicht um meine Freundin, es ging um den gemeinsamen Sohn. Ich habe ihn danach viele Jahre nicht mehr gesehen. Als er 15 war, hat er mir eine Mail geschrieben und ich habe ihm geantwortet, weil ich mich darüber sehr gefreut habe. Es hat danach wegen meiner Antwort einen Riesenärger gegeben, weil seine Mutter ja seine Mails kontrolliert hat.

Zitat von Pfauenauge:
Tasächlich hatte ich auch an Gruppentherapie gedacht. Das ist ja nun gründlich schiefgelaufen, indem die Mitpatientin den geschützten Raum der Gruppe verletzt hat.
Trotzdem, es gibt auch ambulante Gruppen, die von Fachleuten geleitet werden, eine reine Selbsthilfegruppe für Asperger oder so vielleicht eher nicht.

Ich habe ja, nachdem ich endlich nach langer Suche den für mich richtigen Therapeuten gefunden habe, schon so einiges ausprobiert. Aus den Selbsthilfegruppen, die mir angeboten wurden, bin ich schreiend weggelaufen. Dieses "Uns-Geht-Es-Allen-Schlecht-Und-Mir-Geht-Es-Schlechter-Als-Schlecht-Weil-Ich-Wieder-Einen-Joint-Geraucht-Habe" ist mir auf den Keks gegangen. Wenn man weiß, dass einem ein Joint nicht gut tut, dann raucht man ihn nicht. Sowas war da an der Tagesordnung. Davon mal abgesehen, saßen dort und auch in anderen Gruppen dann immer wieder dieselben Gesichter, die ich auch aus der Klinik kannte.


Zitat von Pfauenauge:
Als Kind schon funktionieren zu müssen, ist ein Trauma. Dazu noch der Unfall. Siehe Kriegskinder zum Beispiel. Ich denke, dass es bei euch auch ein Familienthema ist, dass eure Familie aus der Vergangenheit schwere Themen mit sich rumschleppt, nur eine Vermutung. Deine gesamte leistungsoriente Famile hat wohl Schwierigkeiten mit Gefühlen, der Wert, den der Mensch an sich hat, zählt nicht viel, Hauptsache, man steht gut da.

Meine Familie bekomme ich da nicht hin. Für die ist das etwas zutiefst ehrenrühriges. "Ich-Habe-Doch-Keinen-Triller-Unter-Dem_Pony", "Wie-redest-Du-Von-Unseren-Eltern-Selig!" u.ä..

Zitat von Pfauenauge:
Ich denke auch, dass es gut wäre, mal mit kleinen sozialen Kontakten anzufangen. Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass du die als sinnlos erachtest, weil kein effektives Enderergebnis. Trotzdem ist das der Anfang.

Interessanterweise geht das nur über die berufliche Schiene. Da habe ich keine Probleme, Kontakte zu knüpfen.

Zitat von Pfauenauge:
Und ich finde es auch sehr gut, dass du hier fragst, auch wenn wir keine Fachleute sind. Du nimmst Kontakt auf, zeigst dich hinter dem Panzerglas.
Was soll ich anderes machen? Es ist ein Weg, der mich vielleicht weiter führt - bzw. mich ein Stückchen sogar jetzt schon weiter geführt hat. Selbstgespräche bringen rein gar nix.
Zitat von Pfauenauge:
Ist dir wichtig, dass die Frau eine Funktion nach aussen erfüllen soll?

Definitiv nein.
 
  • #68
Richter sind Menschen und Laien, ganz ohne Angriff und Abwertung.

Das ganze ist über einen juristischen Winkeladvokaten-Trick gelaufen.Ob ich potenziell erweiterten Suizid verüben könne - und ob die Gefahr eines erweiterten Suizides auch in der Zukunft garantiert ausgeschlossen werden könne. Darauf lässt sich kein Arzt und kein Gutachter ein. Und wenn dann da Interna aus Gruppensitzungen ausgeplaudert werden und das dann auch noch gegen einen verwandt wird, dann ist das ein Alptraum.
Der Kontakt zu meinem Sohn ist heute wieder da - er ist inzwischen volljährig. Aber er ist nach den vielen Jahren sehr, sehr distanziert. Das liegt daran, dass der Kontakt auch heute quasi nur heimlich statt finden kann, weil seine Mutter ihm mit Kontaktabbruch gedroht hat, sollte sie je herausfinden, dass er Kontakt zu mir hätte.

Nur lieber Zauberer, es geht am Ende darum, einen guten Weg zurück ins Leben zu finden, Zugang zu den eigenen Gefühlen, zu Lebensqualität.
Lass Dich da weiter begleiten, gerade wenn Du am Gefühlen arbeitest, kommen auch die verdrängten negativen Gefühle hoch. Dafür braucht es einen gut geschützten Raum wie die Therapiesitzung. Vielleicht gibt es bei Deinem Therapeuten für solche Stunden auch die Möglichkeit einer Doppelstunde.

Die gibt es. Nur bringt mich das in der Sache nicht mehr wirklich weiter. Ich sehe die Welt draussen - und spüre die Panzerglasscheibe.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #69
Interessanterweise geht das nur über die berufliche Schiene. Da habe ich keine Probleme, Kontakte zu knüpfen.

Hm. Auch die Kontakte, bei denen Du ein richtig gutes Bauchgefühl hast, sind ja beruflich. Immerhin.

Du bist therapieerfahren, vielleicht ist das kalter Kaffee, was ich Dir jetzt erzähle.

Aber vielleicht kennst Du es auch noch nicht.

Setz Dich ganz ruhig hin, an einem guten Tag, an dem Du Dich mit Dir selbst wohl fühlst. Dann marschier mal rein in Dich, in Deine Gefühle. Lass Dich einfach treiben, ohne Plan, ohne Strategie. Welche Kontakte der letzten Tage lassen Dich lächeln? Was ist so gut daran? Was hat gut begonnen und lief dann schief? Weshalb? Was lässt Dich grummeln? Was nervt Dich? Ganze Kleinigkeiten, die können sehr wichtig sein. Welche Leute reagieren auf welche Signale von Deiner Seite positiv?

Ich fürchte, da ist viel verschüttet. Vermutlich musst Du mehrfach auf Erkundungstour gehen. Vielleicht sprichst Du vorher mit dem Therapeuten darüber, ob er Einwände hat? Ich kann es mir kaum vorstellen, aber sicherheitshalber könntest Du es ansprechen.

Viel Glück.
 
  • #70
Es ist sicher schwer mit alexithymen oder gar authistischen Persönlichkeitsmerkmalen bestimmte Gefühle zu verstehen. Es muss noch schwerer sein als chinesisch für die meisten Deutschen, da können wir normalerweise nichtmal die Schrift lesen. Aber wenn ich in China leben wollte, würde ich es probieren WOLLEN, zumindest würde ich mich nicht darüber aufregen, wenn in China die meisten Menschen kein Deutsch verstehen. Solange du nicht erkennst, dass du dich der Sprache und den Gepflogenheiten des "fremden" Landes anpassen musst, wirst du höchstens als zahlender Tourist, lukrativer Geschäftspartner weiterkommen. Ganz schlecht ist es, wenn du dann auch noch Forderungen stellst, Grundregeln wiederholt missachtest und mit zunehmender Frustration herumdiskutierst. Natürlich auf deutsch. Das würde dazu führen, dass die Chinesen dich ablehnen oder sich sogar vor dir fürchten.

So ähnlich ist es mit den Gefühlen anderer Menschen, die du möglicherweise bei dir selbst kaum fühlen kannst, die von Frauen am allerwenigsten. Du musst also damit anfangen, die Grundregeln auswendig zu lernen, viel zu üben und mit gutem Willen zu verinnerlichen. Du musst akzeptieren, dass du möglicherweise nie tiefe Empathie empfinden oder geben kannst. Es wäre schon viel Wert ist, wenn du dein Ego bzw. deine Sichtweisen stark zurücknehmen und Grundemotionen anderer respektieren, fühlen und entsprechend darauf reagieren kannst.
 
  • #71
Ok. Du hast hier viele Vorschläge bekommen, andere körperorientierte Therapieformen, Yoga, Haustiere und vieles mehr, anzuwenden.
Hast du davon schon etwas ausprobiert? Und wenn ja, wie war das Ergebnis?

Dann bleibe ich hartnäckig, was das soziale Kompetenntraining angeht. Das ist keine Labergruppe, sondern da wird praktisch geübt.

Dann, gibt es irgendwelche Hobbys, die mit anderen gemeinsam ausgeübt werden können?
Dh,wenn du gerne läufst, dich einer Laufgruppe anzuschließen.
Da kannst nebenbei soziale Kompetenzen üben, bist aber nicht in einer Psychogruppe, sondern im normalen Leben und es geht auch nicht vorrangig darum, Frauen kennenzulernen, sondern Smalltalk zu machen, also einfach ein recht risikoloses Übungsfeld.
 
L

Lionne69

Gast
  • #72
Gruppen prinzipiell abzuwerten, ist nicht zielführend.
Es gibt Gruppen für Abhängigkeiten, und andere mit anderen Zielen.
Ich moderiere eine Selbsthilfegruppe für psychische Themen. Das Jammern und Verstärken im eigenen Leid ist bewusst unerwünscht. Mal Kummer, Frust, etc. abzulasssen, gerne, dafür ist Raum, aber es wird immer geschaut, was braucht der andere an Unterstützung für positive Veränderung, oder auch möglich nur Halt und Mut.

Zauberer, Du kannst natürlich resignieren, aber ich glaube, das möchtest Du nicht, sonst würdest Du nicht fragen.
Wenn das einzige, direkte Ziel der Kontakt zu Frauen als Partnerin sein soll, wird es dieses Rezept nicht geben.
Ich denke, dafür braucht es erst das Gefühl für sich selbst, die Gefühlswahrnehmung, und den Abbau des Panzerglases.

Nach vielen Tipps hier, noch eine Option aus der Ecke der Achtsamkeitsübungen, die übrigens allerlei Möglichkeiten bieten, zu sich selbst und dann zur Umwelt Zugang zu finden.
Einfach als Aufgabe, eine bestimmte Zeit hinaus gehen, ob Natur oder das was Sie endet taugt, und dann mindestens 3 Dinge, die Dir aufgefallen sind, gefallen haben, notieren.
Evtl. auch ergänzend mit Kamera.
Wenn dies klappt, Steigerungen - 5 Dinge, die Dich zum lächeln bringen...

Das ist wie gehen lernen. Irgendwann ist es verinnerlicht.

Aber es braucht natürlich die Überzeugung dass es helfen kann, und viel Geduld und Übung.
 
  • #73
Zauberer, Du kannst natürlich resignieren, aber ich glaube, das möchtest Du nicht, sonst würdest Du nicht fragen.
Wenn das einzige, direkte Ziel der Kontakt zu Frauen als Partnerin sein soll, wird es dieses Rezept nicht geben.
Ich denke, dafür braucht es erst das Gefühl für sich selbst, die Gefühlswahrnehmung, und den Abbau des Panzerglases.

Erst mal vielen Dank für die vielen Tipps hier. Ich habe jetzt doch in manchen Teilen eine Menge anderer Sichtweise bekommen. Manche Dinge stimmen mich dann doch etwas optimistisch. Gestern ist mir bei einer Sitzung klar geworden, dass ich die Panzerglasscheibe erst seit einiger Zeit wahr nehme und dass sie bei mir Traurigkeit auslöst. Vielleicht ein gutes Zeichen. Ich weiß, dass sie da ist. Ich weiß auch, dass da irgendwo eine Tür nach draußen sein muss und dass ich diese Tür aber im Moment nicht alleine finde.

Nach vielen Tipps hier, noch eine Option aus der Ecke der Achtsamkeitsübungen, die übrigens allerlei Möglichkeiten bieten, zu sich selbst und dann zur Umwelt Zugang zu finden.
Einfach als Aufgabe, eine bestimmte Zeit hinaus gehen, ob Natur oder das was Sie endet taugt, und dann mindestens 3 Dinge, die Dir aufgefallen sind, gefallen haben, notieren.
Evtl. auch ergänzend mit Kamera.

Mein Beruf führt mich sehr viel in die Natur. Er bringt es auch mit sich, sie analytisch mit Hinblick auf technische Problemlösungen zu sehen. Ich glaube, ich probiere es mal mit Kunst und Malerei.

Wenn dies klappt, Steigerungen - 5 Dinge, die Dich zum lächeln bringen...

Das ist wie gehen lernen. Irgendwann ist es verinnerlicht.

Aber es braucht natürlich die Überzeugung dass es helfen kann, und viel Geduld und Übung.

Danke. Das sind richtig gute Tipps. Ich glaube, ich fange da gleich mal mit an :)

Aber mir ist gerade etwas eingefallen: vielleicht sollte ich etwas machen, was ich noch gar nicht kann... Mein Beruf reicht sehr weit bis in mein Privatleben - weil ich ihn als Berufung verstehe. Ich glaube, ich muss da mal fischen gehen und mich ausprobieren.
 
  • #74
Das ganze ist über einen juristischen Winkeladvokaten-Trick gelaufen.Ob ich potenziell erweiterten Suizid verüben könne - und ob die Gefahr eines erweiterten Suizides auch in der Zukunft garantiert ausgeschlossen werden könne.
Und du wunderst dich tatsächlich, dass deine Frau von da ab nicht mehr wollte, dass du Kontakt zu deinem Sohn hast ?
Hast du mal versucht, dich in sie hineinzuversetzen ? ( Stichwort Empathie )

Würdest du auch nur das allergeringste Risiko eingehen, falls das Ergebnis der Tod deines Kinds sein könnte ?
Natürlich fragt man sich nach Garantien über die Unversehrtheit des Kinds. Soll deine Frau es einfach mal drauf ankommen lassen ? Das meinst du doch nicht ernst ?
Hinterher sagt sie sich dann, tja, dumm gelaufen ?

Mein Ex stand mal im zweiten Stock auf dem Fensterbrett, meine etwa halbjährige Tochter auf dem Arm und war entschlossen, sie mit aus dieser schlechten Welt zu nehmen.
Ich konnte ihn mit sehr viel Geduld und sehr ruhiger Art davon abhalten zu springen oder zu werfen.
Danach durfte er sie ziemlich lange nicht mehr anfassen.
Verstehst du das denn nicht ???

Du siehst auch nach Jahren offenbar nur dich und dass dir der Kontakt zum Kind verwehrt wurde und was das für dich bedeutet.
Wenn das wirklich so ist, hast du wirklich ein tiefes Empathie-Abwesenheits-Problem.

Offenbar schlossen sich die Richter der Auffassung deiner Frau an, kein Risiko eingehen zu können.
Es ging damals nicht um dich und dass dich jemand verraten hat, es ging um das Leben des Kinds und die Angst deiner Frau.
Ich fasse es nicht, dass du dafür nicht tiefes Verständnis hast.
Und dass du nicht froh bist, dass deine Frau es verhindert hat, dass du deinen Sohn umbringst.

Mein Ex hat es damals, als die Psychose vorbei war verstanden und mir keine Vorwürfe so wie du gemacht.
Und er war froh, dass er noch lebt und dass die Tochter noch lebt.

w 49
 
  • #75

Guten Morgen,

wie soll man verstehen, wenn man selber nicht verstanden wurde....
Wer krank und traumatisiert (Unfall) ist, ist immer in der schlechteren Position und hat die schlechteren Karten. Hier steht die Aussage einer selbst kranken Person aus einer Gruppensitzung gegenüber, so wie ich das verstanden habe. Worte und dazu noch aus einem Kontext gerissen, können auch verdreht oder passend gemacht werden. Den Kontakt mit dem Sohn hätte man auch im Beisein einer weiteren Person stattfinden lassen können. Geht alles, wenn der Wille da ist. So gibt es eine traumatisierte Person mehr auf dieser Welt, denn ob es dem Wohl des Kindes dienlich war, mag ich bezweifeln. Wie soll man Empathie lernen, wenn man sie selber nicht erfahren durfte. Da hilft nur ein Panzerglas zu errichten. Vertrauen dem Leben gegenüber wieder aufzubauen wäre der erste Schritt.

Das liegt daran, dass der Kontakt auch heute quasi nur heimlich statt finden kann, weil seine Mutter ihm mit Kontaktabbruch gedroht hat, sollte sie je herausfinden, dass er Kontakt zu mir hätte.

... dass gibt mir schwer zu denken, ich glaube hier geht es um einen ganz andere Kampf, der ausgetragen wird und die desolate Verfassung des FS ganz willkommen war.
 
  • #76
Und du wunderst dich tatsächlich, dass deine Frau von da ab nicht mehr wollte, dass du Kontakt zu deinem Sohn hast ?
Hast du mal versucht, dich in sie hineinzuversetzen ? ( Stichwort Empathie )
Mir ging es zwar gesundheitlich sehr schlecht, ich war aber definitiv nicht selbstmordgefährdet und ich habe auch nie einen Selbstmordversuch unternommen. Meine Ex hat ja nach dem Urteil zugegeben, dass sie nur darauf gewartet hat, mir den finalen Stoß zu versetzen.
Das ganze lief folgender Maßen ab:

"Kann verbindlich jetzt und auf Dauer auch zukünftig garantiert werden, dass XYZ nicht suizidgefährdet ist und auch nicht die Gefahr besteht, dass XYZ auch in ferner Zukunft erweiterten Suizid begehen könnte?"

So ist das gelaufen.
 
  • #77
Lieber FS,
Dein letztes Post hört sich doch schon etwas positiver an. Ich hoffe, Du schreibst das nicht nur, um uns endlich ruhig zu bekommen
Du kannst nur glücklich werden wenn Du Dich selbst nicht unglücklich machst. Zusätzlich zu allem, was gelaufen ist in Deinem Leben. Ich schreibe das aus einem bestimmten Grund, ich habe mir nämlich Dein Profil bei *** angeschaut. (@manchmal also KEIN Fake, trotzdem – you made my day)
Da schreibst Du, Du hättest Dein Ziel geändert, Du weißt, was ich meine. Das passt nicht zu dem übrigen Profil, das sehr schön und positiv ist, und zu dem Mann, der schreibt, dass er kein Mitleid will weil Mitleid lähmt. Wenn Du der Mann hinter dem schönen Profil bist dann passt das geänderte Ziel nicht zu Dir und führt auch nicht dahin, wo Du hin möchtest. Deshalb habe ich auch weiter oben geschrieben, für jedes Ziel gibt es einen Weg. Der ist meistens nicht der einfachste. Dann gibt es Umwege, an denen man aber oft zu Schaden kommen kann und es eher unwahrscheinlich ist, ob man das Ziel jemals erreicht. Alles, was Du tust, ohne es wirklich zu wollen oder wenn Du es gar ablehnst, aber glaubst, das wäre der Weg – das alles tut etwas mit Dir. Du verschwendest Deine begrenzte Zeit, entfernst Dich nur von Deinem Ziel und tust Dir selbst was an. Stehe zu Dir DANN findest Du auch das passende Gegenüber. Wenn ich sage, Du sollst zu Dir selbst ehrlich sein dann habe ich damit keine Selbstgespräche gemeint, wie Du weiter oben schreibst, sondern schonungslos ehrlich mit sich selbst sein, sich einzugestehen, was bzw. wer man ist, was man will, was man selbst falsch gemacht hat. Dann auch Wut und Traurigkeit zulassen und akzeptieren, sich selbst verzeihen.
Und da ich ein Musik-Junkie bin, sage ich es nochmal mit den Worten von Madonna: You only see what your eyes want to see, How can life be what you want it to be, You're frozen, When your heart's not open. You're so consumed with how much you get, You waste your time with hate and regret, You're broken, When your heart's not open […]
Ich wünsche Dir alles Gute.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #78
Du reflektierst Dich und Dein Verhalten nicht. An dem, wie und was Du über Deinen Sohn und seine Mutter schreibst, merkt man Deine fehlende Empathie. Das Dein Sohn zu Dir "sehr, sehr distanziert" ist, daran ist also die Mutter schuld? Bist Du nie auf den Gedanken gekommen, dass Dein Sohn durch DEIN Verhalten und das, was er bisher mit Dir erlebt hat, keinen engen Draht zu Dir hat? Immer sind die anderen schuld. Richter, Gesprächsgruppe, ausplaudernde Therapeuten, Kindesmutter usw., usf. Übernimm endlich die Verantwortung für Dein Verhalten. Nur so kannst Du Deine soziale Kompetenz verbessern. Wenn überhaupt. Für mich liest Du Dich nach Dampf ablassen und Ratschläge nur annehmen, wenn sie in Dein Weltbild passen. Von Empathie bist Du weit entfernt.
 
  • #79
Ich finde es sehr schwierig, diese Gerichtssache zu beurteilen.
Es wird bekanntermaßen gelogen, indem etwas gesucht und angehängt wird zb. Missbrauch, was nicht stattgefunden hat um den anderen zu diskreditieren. Oder zb könnte jemand in einer Gruppensitzung oder unter vier Augen äußern, "mir hängt das alles zum Hals raus und ich wünschte mir, das alles vorbei ist."
Sowas könnte als "Beweis" genommen werden.

Was frei schildert, ist nun eindeutig und muss nicht angezweifelt werden.

Aber in diesem Fall finde ich das sehr schwierig, inwieweit da ein Rachebedürfnis der Ex reingespielt hat und evtl. bewusst manipuliert wurde. Da wäre es interessant zu wissen, warum die Ex denn Interesse gehabt hätte, ihm zu schaden und das Kind zu entziehen.

Und, auch wenn Unrecht geschehen, ist es bereits passiert und lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Da lässt sich nur im Hier und Jetzt ansetzen.
 
  • #80
Das kannst du glaub nur in einer Therapie oder mit einem Coach lösen. Wir kennen dich doch nicht und wissen nicht, was an dir Angst macht (die Augen und warum)... bevor du dir hier allenfalls anfeindende Kommentare einholst, wende dich lieber an einen Therapeuten oder Coach.
 
  • #81
Meine Ex hat ja nach dem Urteil zugegeben, dass sie nur darauf gewartet hat, mir den finalen Stoß zu versetzen.

...von Dampf ablassen des FS kann hier wohl kaum die Rede sein. Wer körperlich und seelisch geschwächt ist, ist immer in der schlechteren Position und muss aushalten. Der Dampf kommt aus einer ganz anderen Richtung. Der FS schreibt hier nirgends etwas von Schuld, sondern schildert die Vorgänge.

Nun, man sollte auch nur die Ratschläge annehmen, die in das eigene Weltbild passen, sonst rutscht man gleich in das nächste Disaster.

Das Dein Sohn zu Dir "sehr, sehr distanziert" ist, daran ist also die Mutter schuld? Bist Du nie auf den Gedanken gekommen, dass Dein Sohn durch DEIN Verhalten und das, was er bisher mit Dir erlebt hat, keinen engen Draht zu Dir hat?

....man braucht nicht die viel zitierte Empathie um sich hineindenken zu können, wie es sich anfühlt, wenn einem Kind mit Kontaktabbruch gedroht wird, wenn es den Kontakt zum Vater aufnimmt und es heimlich machen muss. Das sind Empfindungen, die man nie wieder los wird.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #82
Nicht alle Menschen haben diese Gabe empathisch zu sein. Besonders in naturwissenschaftlichen Studienfächer gibt es mit Sicherheit eine sehr hohe Anzahl an Menschen mit gestörter und kaum vorhandener Empathie. Ich habe zwar nicht alles durchgelesen aber ich denke, dass du durchaus ein empathischer Mensch bist. Zum Beispiel in der Kindheit funktionieren zu wollen, damit es deiner Familie gut geht. Das bedarf doch einen hohen Maß an Empathie. Oder, dass Du keine käufliche Liebe magst und für Sex Sympathie benötigst. Es ist doch etwas sehr wertvolles. Ich persönlich habe auch Menschen mit autistischen Zügen als sehr empathisch wahrgenommen. Sie verhalten sich zwar kühl und distanziert und sind anders als wir gewohnt sind aber Empathie ist vorhanden sogar viel mehr als normale Exemplare. Dennoch finde ich, dass Sex dir helfen kann, also siehe zu, dass Du vielleicht jemanden findest. Eine Freundschaft plus wäre vielleicht für dich besser, weil Du ja dein Eiserne Vorhang immer mit dir rumschleppst.
Warum schaust Du nicht Ausschau bei Frauen mit den Naturwissenschaftlichen oder technischen Studienfächer.
Letztendlich solltest Du vielleicht das mit der Kontrolle versuchen wegzutrainieren. Let it go. Du hast bestimmt genug Lebenserfahrung gesammelt, um zu wissen, dass nichts kontrollierbar ist. Du kannst die Richtung bestimmen aber du kannst nicht alles kontrollieren und warum auch, warum möchtest Du die Kontrolle. Das engt dich ja nur ein und lässt dich nicht vorankommen. Also ich denke du müsst lernen vertrauen zu finden, lernen los zu lassen und verstehen lernen, dass nichts für die Ewigkeit ist und alles auf dieser Erde vergänglich ist. Wie haben die Monty Pythons gesungen? Du kommst von nichts und gehst auch in nichts zurück. Also was hast du zu verlieren? Nichts
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche
Alles Gute für dich
 
  • #83
Warum schaust Du nicht Ausschau bei Frauen mit den Naturwissenschaftlichen oder technischen Studienfächer.

Das ist für mich das größte Rätsel überhaupt wieso autistische Männer eher delikate, sensible Frauen wählen.

Es wäre doch um Einiges leichter, sich eine ebenso kühle Partnerin zu suchen.

Kann es sein, daß es um Macht geht? Schliesslich läßt sich eine verletzliche Frau leichter lenken als eine emotionslose Amazone, die ebenso kalkuliert wie ein Mann vorgeht.
 
  • #85
Warum sollte er sich mit seinem Gegenstück, einer ebenso kühl kalkulierenden Frau einlassen?

Weil, auf längere Sicht gesehen, unter zwei Autisten so etwas wie eine Partnerschaft unter Gleichen dabei rauskommt. Man kennt sich und man versteht sich und keiner ist vor dem Kopf gestossen mit zu wenig Empathie etc.

Sonst sieht es für mich nach einem Opfer/ Meister Szenario aus, wo der Eine durch sein Kalkül immer die Oberhand behält und die Weichere massiv darunter leidet.
 
  • #86
Ich denke es ist eher wie mit dem Narzissten/CoNarzissten.
Der Narzisst sucht sich eher keinen Narzissen als Partner aus, die stoßen sich eher ab. Noch so ein Ego neben sich geht nicht lange gut.
Mit was sollen denn zwei Autisten miteinander in Resonanz gehen?
Jeder ist in seiner Welt gefangen.
Oder andersrum, warum stoßen denn Empathen auf Autisten und suchen nicht unter ihresgleichen einen Partner?
Political Correctness: die Begriffe Narzisst, Autist und Empath sind Schlagwörter und keine Diagnosen.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #87
Das ist für mich das größte Rätsel überhaupt wieso autistische Männer eher delikate, sensible Frauen wählen.

Es wäre doch um Einiges leichter, sich eine ebenso kühle Partnerin zu suchen.

Kann es sein, dass es um Macht geht? Schließlich lässt sich eine verletzliche Frau leichter lenken als eine emotionslose Amazone, die ebenso kalkuliert wie ein Mann vorgeht.
Ich denke auch wie Du, dass er langfristig mit einer MINT-Frau bessere Chancen hat. Schließlich ist es bei allen Menschen so. Sportler mögen auch Sportlerinnen und Künstler mögen Musiker. Man sucht doch immer nach Gemeinsamkeiten, Berührungspunkte und ich denke, dass FS dort die Chance hat jemanden zu finden, der ihn versteht und seine nicht alltägliche Interessen teilt. Ich meinte aber nicht, dass er unbedingt eine Autistin finden soll sondern jemanden, der seine Interessen teilt. Ein Beispiel dazu:
Wenn Du Mathematik geil findest und ständig Kopfrechnungen machst und da kommt eine Frau, die mit dir abwechselnd die Primzahlen aufsagt, fühlst Du dich verstanden und geborgen. Es mag sein, dass Normalsterbliche nur mit dem Kopf schütteln und denken die beiden haben einen Riss im Schüssel aber Du bist auf Wolke sieben. Endlich jemand, der die gleiche Sprache spricht.
Aber viele Menschen suchen sich aus Unsicherheit und Angst falschen Partnern aus. Ich denke auch wie Du, dass es um die Macht geht. Es geht wahrscheinlich um die Überlegenheit. Er möchte unbedingt die Überhand haben und das ist mit einer sensiblen, empathischen Frau viel einfacher. Sie ist aufgrund ihrer Empathie zu ihm bereit viel zu akzeptieren, durchgehen zu lassen, ein Auge zuzumachen und @Pfauenauges Vergleich mit Narzisst/CoNarzisst passt auch hervorragend dazu. Wir wissen aber alle, dass so eine Beziehung nicht schön ist und keiner fühlt sich in so einer Konstellation wohl. Langfristig sind Paare, die ähnlich denken und handeln glücklicher und das gilt auch für Menschen mit Autistischen Zügen.
 
  • #88
Er möchte unbedingt die Überhand haben und das ist mit einer sensiblen, empathischen Frau viel einfacher. Sie ist aufgrund ihrer Empathie zu ihm bereit viel zu akzeptieren,
Sonst sieht es für mich nach einem Opfer/ Meister Szenario aus
Da kann Frau nur selbst aussteigen, und sich Fragen, warum sie ein Faible für solche Typen hat und so was beenden.

Ich denke auch, dass Macht eine Rolle spielt. Er schreibt ja auch, er möchte die Kontrolle haben. Eine Frau, die ebenfalls kühl kalkuliert, wird er nicht so leicht kontrollieren können, es wird eher zu Machtkämpfen kommen.

Klar können gleiche Interessen helfen, wenn zb beide sich für Mathematik begeistern.
Aber wenn beide hinter der Panzerglasscheibe sitzen, wie soll der Kontakt da zustande kommen? Und er möchte ja durchaus gefühlsmässige Resonanz haben. Nur sollte sich keine empathische Frau dafür opfern.
Er muss schon selbst hinter der Panzerglasscheibe hervorkommen und verletzbar sein und das absolute Kontrollbedürfnis aufgeben.
Das möchte keine Frau, die nicht dauernd verletzt werden möchte, in einer Beziehung erleben.
Es kam auch kein weiteres Statement, warum die Ex ein Rachebedürfnis gehabt haben sollte, bzw. sich so verhalten hat.
 
  • #89
sie hat die Diagnose "Depression" dazu genutzt, ein Umgangsverbot aussprechen zu lassen.
Die Diagnose Depression rechtfertigt kein Umgangsverbot - da ist was anderes vorgefallen, was anders wahrgenommen wurde, als Du es hier beschreibst.
Durch alle Deine Posts ziehen sich Anklagen gegen andere Menschen (Therapeuten, natürlich die Ex, Richter, Anwälte etc) - alle haben Mängel, nur Du nicht. Das ist keine Asperger-Sicht aufs Leben sondern in der von Dir gezeigten Ausprägung eher ein Hinweis auf eine schizoide Persönlichkeitsstörung - viele Symptome sind ähnlich.

Einem Asperger in Deinem nicht genannten, aber aufgrund der geschilderten Ereignisse erkennbar fortgschrittenem Lebensalter ist sein Umfeld weitgehend egal, resp wenn er im Job gut und integriert ist. Dann verlagert er sein ganzes Leben dorthin und ist hochzufrieden. Der hat auch keine Sehnsucht nach Partnerschaft, bekämpft nicht sein Umfeld und wertet es ab, sondern fügt sich in sein Leben ggfs. mit Depressionen, sucht sich die Nischen, in denen er gut zurecht kommt, meidet Krisenherde weiträumig und richtet sich so im Leben mehr oder weniger gut ein.

Wo bitteschön kann man die verlangt Empathie und das Mitgefühl lernen, nach dem sich andere angeblich so sehnen?
Empathie kann man lernen, aber nicht in der Schule und auch nicht in der Therapie, die ein isolierter Raum ist. In der Therapie kannst Du Dich nur theoretisch mit dem Thema auseinander setzen, Übungen zur Selbstwahrnehmung machen und ein Bewusstsein dafür zu bekommen, dass andere Menschen andere Bedürfnissse haben als Du. Dann kommt es nur noch auf Dich an, auf Deinen Willen, zu versuchen, sich vorzustellen, wie die Bedürfnisse von anderen Menschen in dieser Situation wohl sein mögen, eine Balance zwischen deinen und den Bedürfnissen andere Menschne herzustellen.
Das kann man mit dem Therapeuten im Rollenspiel anfangen zu üben, die echte Lernerfahrung erfolgt im echten Leben.

Fast alle ab Mitte 40, sind mehr oder weniger schwer traumatisiert.
Nein, dass sind sie außerhalb psychiatrischer Kliniken nicht und selbst dort sind die wirklich Traumatisierten eine Minderheit, wenn man Diagnosemaßstäbe von Experten anlegt, nicht die inflationäre Selbstdiagnosen für normale Lebensereignisse übernimmt.

Mit 40+ haben die Menschen genug erlebt und lassen sich nicht mehr alles gefallen, insbesondere nicht von Menschen mit denen sie keine gewachsene gemeinsame Basis haben. Darüber hinaus versuchen sie auch nicht mehr alles, was in der Vergangenheit schon nicht klappte, z.B. Beziehungen mit psychisch schwer gestörten Menschen.
 
  • #90
Die Diagnose Depression rechtfertigt kein Umgangsverbot - da ist was anderes vorgefallen, was anders wahrgenommen wurde, als Du es hier beschreibst.
Durch alle Deine Posts ziehen sich Anklagen gegen andere Menschen (Therapeuten, natürlich die Ex, Richter, Anwälte etc) - alle haben Mängel, nur Du nicht. Das ist keine Asperger-Sicht aufs Leben sondern in der von Dir gezeigten Ausprägung eher ein Hinweis auf eine schizoide Persönlichkeitsstörung - viele Symptome sind ähnlich.
Sagt Dir Gaslightning etwas?
https://de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting
Kommt das in einer Trennung zum Einsatz, bedeutet das die totale Zerstörung.
 
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