• #31
zum erholsamen Schlaf aber mein eigenes Bett benötige
Kann ich verstehen, geht mir durchaus auch schon mal so. Also Deine Ex hatte da falsche grenzüberschreitende Ansprüche, die sie mit LIEBE verbunden hat. Mit BEZIEHUNGFÜHREN kann sie es aber sehr wohl verbinden.

Man kann auch nebeneinander schlafen und NICHT geliebt werden. Vielleicht kann man das so definieren. Immer das Gegenstück mal konstruieren und gucken, ob das Thema wirklich mit Liebe zusammenhängt oder nicht doch eher mit Beziehungsführung.

Liebe ist ein Gefühl. Nicht weiter. Heißt nicht, dass man zusammen passt, nur weil man sich liebt. Vielleicht liebt man auch gar nicht frei vom Gefühl her, sondern hält was für Liebe, das mit eigenen nicht erkannten emotionalen Problemen zu tun hat. Bsp.: Wer seit der Kindheit her unsicher ist mit seinem Aussehen, leitet ab: Wer mich schön findet, wird mich lieben.
Wer keine Umsorgung durch die Eltern kannte, meint: Wer mich umsorgt, wird mich lieben. (Natürlich wird einer, der liebt, auch umsorgen, aber nicht jeder, der umsorgt, liebt. Es kann auch ein Abhängigmachen-Wollen sein, um dadurch selbst Sicherheiten zu bekommen, dass man nicht verlassen wird)

Ich bin der Meinung, dass ich auf die sexuellen Fantasien meiner Partnerin keinen Besitzanspruch geltend machen kann und kein Recht dazu habe, zu kontrollieren, welche Art von erotischen Fantasien in ihrem Kopf herumgeistern, wenn sie allein ist
Geh ich auch noch mit, auch wenn natürlich sexuelle Fantasien mit dem Partner ausgelebt werden können und das ja wohl mit das beste ist, was einem in der Beziehung passieren kann.
wenn man von ihm verlangt, dass er sexuell ausschließlich die Partnerin begehren müsste.
Geh ich nicht mehr mit. Was heißt BEGEHREN? Ich begehre keine anderen Männer, wenn ich in einer Beziehung bin, und falls doch, frage ich mich, ob die Beziehung für mich noch stimmig ist, ob ich sexuell auf meine Kosten komme und ob sie sich gewandelt hat in eine "Wohngemeinschaft" oder "Lebensgemeinschaft", wenn man nicht zusammen wohnt, oder in sowas wie "Bruder und Schwester".

Das heißt nicht, dass ich andere Männer nicht attraktiv finden kann und mein Partner das nicht dürfte bzgl. anderer Frauen. Aber BEGEHREN - nee. Ist mir zu viel "andere Frau" in meiner Beziehung.
Sowas wäre für mich dann "offene Bez." (weiß ich nicht, ob das mein Ding wär) oder keine Beziehung, sondern Sex-Affärending zwischen Singles, wo jeder auch noch an andere Leute sexuell denken und sie treffen darf (weiß ich auch nicht, ob das mein Ding wäre).
 
  • #32
Ich würde meine Freundin doch nicht »richtig lieben«, wenn ich ihr solche Freiheiten für außerpartnerschaftliche Abenteuer lasse, denn Eifersucht sei ein Beweis von »richtiger Liebe« etc.pp.
Das ist natürlich Quatsch, dass Eifersucht ein Zeichen von Liebe sei. Eifersucht ist Eifersucht. Woher sie kommt, ist erforschbar. Schlussendlich sehe ich sie immer in Verlustangst begründet. Wird vielleicht auch nie ganz aus dem Menschen rauszukriegen sein, der sowas kennt. Aber sollte nie Einengung des anderen bedeuten.

Es geht mir vorrangig darum, Konventionen aufzubrechen, sofern sie dem, was mir als Liebe wichtig erscheint, im Wege stehen.
Das kannst Du aber nur für Dich in Deinem Kopf tun und dann eben eine passende Partnerin suchen, die das so sieht wie Du. Du kannst keine Frau dafür "umbiegen" wollen. Wenn sie "Liebe" falsch definiert, dann will sie eben SO eine Beziehung und ihre Erfahrung damit selbst machen, nicht von einem Mann, dem das zupass kommt bei seinem Selbstexperiment, dafür passendgemacht werden. Zumal das auch keine Liebe Deinerseits wäre, solltest Du so an Beziehungen rangehen.

Um lieben zu können, braucht es bestimmte Voraussetzungen. Das wichtigste ist, sich selbst lieben zu können, was keineswegs bedeutet, sich für das Beste, was rumläuft, zu halten und alle anderen für Nichtse. (Das wäre im Gegenteil auch NICHT-Selbstliebe)
Ich würde sagen, es heißt u.a., sich verzeihen zu können, dass man genauso doof, unschön, peinlich und dämlich ist und sein darf, wie man findet, dass es manchmal andere sind. Und immer noch "trotzdem" liebenswert ist, wie es auch die anderen sind. Und mit so einem Menschenbild wertet man andere auch gar nicht mehr so, weil es irrelevant wurde für die Sichtweise auf andere.
Für mich heißt es auch, loslassen zu können, wenn das Zusammensein nicht BEIDEN guttut.

Wenn Du eine sehr viel jüngere Partnerin hast, siehst Du euch auf Augenhöhe? Das ist nämlich mE wichtig dafür, dass eine Liebe auch wirklich gelebt werden kann. Vielleicht seid ihr es, vielleicht sind auch Frauen Deines Alters (40, glaube ich, war es) nicht so offen für die Form der Sexualität, wie Du es leben willst, und das ist aber für Dich die Basis für eine Beziehung. Finde ich ok. Nicht ok fänd ich, wenn Du Überlegenheit ggü Deiner Freundin durch das Alter hättest und das ausnutzen würdest durch Manipulation. Das wäre es für mich, wenn Deine Freundin eigentlich eine monogame Beziehung wollte, Du ihr aber "als Liebe" eine nach Deinen Wünschen aufdrückst, indem Du ihr Freiheiten gibst, weil Du auch welche willst.
 
  • #33
Naja, ist das nicht egal, was deine Freunde dazu sagen? Wenn du und deine Freundin glücklich sind?
Doch so wie ich das verstehe, möchtest du schon wissen, wenn deine Freundin mit einem anderen Sex hatte. Wozu?
Ist das etwa Kontrolle, oder Besitzanspruch?
Ihr Leben, ihr Körper, ihre Gedanken, ihre Gefühle. Das ist doch ihre Freiheit, was sie damit macht, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen.
 
  • #34
Schaut man nicht, dass die Freundin / der Freund weitgehend mit einem selbst kompatibel ist ?
Wir sind beide Kinder der Freiheit. Daher gilt:
"Die Gedanken sind frei" Punkt (ist ja wohl die neueste Mode hier)

Manchmal schlafen wir in einem Bett, manchmal nicht. Ohne Probleme. Ja, der Schlaf alleine im Bett ist erholsamer. Allerdings ist der Anblick einer leicht verschlafenen V unbezahlbar ...... hat also beides Vor und Nachteile.

Mein Opa wäre stolz auf mich - das schwäbische Gen ist wohl doch vorhanden. Warum soll ich andere dafür bezahlen, das zu tun, was ich gerne selbst mache ? Das ist meine Einstellung zum Porno .... V dagegen wollte mal einen mit mir anschauen. Nach einer halben Stunde sind wir allerdings in einem Bett gelandet.

Manchmal kommt zusammen, was zusammen gehört. Das Glück habe ich wohl. Und wir sind auch beide der Ansicht, Grundsatzdiskussionen nicht zu wollen oder gar zu brauchen. Klingt doch gut .....
 
  • #35
Danke @Lebens_Lust der FS stellt ja immer provozierende Aussagen gegen das weiblichen Geschlecht ins Netz.
Diesmal eben das Wort Besitzanspruch und auffällig viele fangen an sich zu rechtfertigen!

Mit irgendwas zu drohen ist letztendlich in der Kommunikation genauso destruktiv wie von Besitzanspruch zu reden.

Letztendlich wird es so verbal gedreht, wenn auch grammatikalisch korrekt, daß es zu einer Schuldfrage wird.
Ob er Dinge ablehnt oder abgelehnt wird...wer macht es falsch? Frau!
Und dabei ist doch die einzig wahre Antwort, die 48
 
  • #36
keinen künstlichen Rahmen geben, sondern vertraue darauf, dass sich die Form »organisch« aus dem Inhalt ergibt, wenn sich beide wirklich lieben – und nicht umgekehrt.
Da bist Du nicht sehr speziell.
Sowas wollen im Grunde sehr viele Männer.
Aus gutem Grund:
Ihr Antrieb ist es, eine sexuelle Beziehung zu führen.
Nicht mehr, nicht weniger.

Du willst natürlich nicht wahrhaben, dass Frauen evolutionsbiologische Gründe bzw. Motivationen haben, enge, oft auch besonders gesellschaftlich definierte Bindungen (z.B. Ehe, so eben auch das "Ehebett") anzustreben.

Sie laufen damit im Grunde ihren inneren Antrieben nach.
Das sieht man auch bei etlichen Foristinnen, die dasselbe wollen aber andere (weniger entlarvende) Begründungen dafür suchen.

Ja, ich hasse das auch und finde es auch überholt.
Allerdings muss ich dann auch weiterdenken und mir überlegen, ob die z.B. von @Andreas1965 skizzierte "Wirklichkeit" wirklich für mich persönlich, und auch für die Gesellschaft soviel erstrebenswerter ist...

Bezüglich des Bettes bin ich grundsätzlich pragmatisch:
Ich will für Sex nicht gesondert aufstehen müssen.
Du wärst aber dazu gezungen.

Das Argument mit den gegenseitigen Stören des Schlafes ist ebenfalls plausibel, das betrifft aber beide Seiten und da ist jeder Mensch anders.
Also kein "Besitzanspruch".
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #37
Total strange, jemandem vorschreiben zu wollen, wie er zu fühlen hat, was oder wen er begehren soll. Pornos gucken, soll er doch. Kommt ja immer auf das Maß an. Frauen hinterherlinsen? Soll er doch. Wenn es nicht permanent ist, und so, dass ich immer mit der Nase drauf knalle. Kommt auch auf das Maß an. Mal bisschen gucken. Am besten natürlich, wenn der eigene Partner es nicht mitbekommt. Hat für mich nicht wirklich Bedeutung.

Und wenn man sich sonst gut versteht und getragen fühlt, dann kann man sich gern im Bett des anderen besuchen, und hat ansonsten zum Schlafen seine Ruhe, genug Decke, keine Motorsäge am Ohr, ist am nächsten Tag verträglicher, weil ausgeruht.

Jemandem das Fühlen und Begehren vorzuschreiben…..Leute gibt’s. Wie in dem Thread von Otto, die Partnerin dort hat nicht nur einen an der Waffel, da hängt auch noch das Waffeleisen dran.
 
  • #38
Wir sind von dem "vorschreiben, was der andere zu fühlen hat" ja gar nicht so viele Jahre entfernt, und doch einen ganzen Ozean....War es nicht in den fünfziger Jahren, des letzten Jh. als es den Paragraphen zur Ausübung der "ehelichen Pflicht" noch gab? War da nicht sogar vorgeschrieben wie die Frequenz zu sein hatte? Per Gesetz wurde angesagt wie oft man zu wollen hatte? Juhu, wir haben uns drüber weg entwickelt....
Jetzt gendern wir dafür....und und schlagen dabei die lustigsten Kapriolen....
Das ist meine Einstellung zum Porno .... V dagegen wollte mal einen mit mir anschauen. Nach einer halben Stunde sind wir allerdings in einem Bett gelandet.
Ist das nicht sowieso der schönste Zweck dieser Filme...Gemeinsam statt einsam....☺
 
  • #39
In einem anderen Fall, den ich selber vor Jahren einmal erlebte, warf mir meine damalige Partnerin vor, ich sei egoistisch oder liebte sie nicht, weil ich mit ihr nicht zusammen in einem Bett schlafen möchte...

Lieber FS,
das ist ja ein Dauerzustand bei Dir. Warum suchst Du Dir Frauen, die was ganz anderes wollen als Du? Such Dir doch einfach Frauen, die den gleichen Lifestyle haben.

Ich habe keinen Bock auf einen Mann, der nach dem Sex aufsteht und verschwindet - da würde ich mich wie eine N**** fühlen, bei der er seinen Druck abgebaut und sein Kuschelbedürfnis befriedigt hat.
Darum habe ich einen Mann, der genau wie ich ein "Zusammenschläfer" ist.
Dabei leide ich mein ganzes Leben lang unter massiven Schlafstörungen, die übrigens deutlich bessser geworden sind, seit ihc mit diesem Mann das Bett teile.
Für mich ist es beruhigend, wenn der Mann neben mir liegt den ich liebe. Er ist mir gerade durch die geminsamen Nächte so vertraut, dasss es mich in keiner Weise stört, wenn er nachts aufsteht oder früher aufsteht als ich oder später ins Bett kommt. Entweder schlafe ich wieder ein oder nicht.
Ich mag seine Nähe und neben ihm wach zu liegen ist mir lieber als schlechter Schlaf ohne ihn.

dass ich auf die sexuellen Fantasien meiner Partnerin keinen Besitzanspruch geltend machen kann.... Ich sehe das als einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre
Ach Du meine Güte, geht noch mehr Drama?
Such Dir doch eine Frau, die die gleichen Einstellungen hat wie Du und das gleiche praktiziert und schon gibt es kein Problem.

Ich teile deine Meinung zur Gedanken-/Phantasiefreiheit, habe zum Thema Pornos wegen der Geschäftsmodelle dahinter eine komplett andere Einstellung und verachte Männer zutiefst, die Pornos/Prositituriert komsumieren ohne sich über das dahinter stehende Ausbeutungsmodell Gedanken zu machen.
Also habe ich einen Partner, der die Einstellung teilt und ohne Pornokonsum lebt.

Welcher Mann und welche Frau finden während ihrer Partnerschaft immer nur die Partnerin oder den Partner attraktiv
Für Dich kaum vorstellbar: ich.
Mich interessiert schlichtweg kein anderer Mann, hat mich selbst in langen Singlezeiten kaum interessiert und ich brauchte bei SB auch keinen Phantasiemann - geht alles ohne und das hervorragend.

Wo fangen Besitzdenken und Besitzansprüche für euch an ? Geht es hier wirklich um »Liebe« – oder ...

Besitzdenken fängt bei mir dort an, wo beide sehr unterschiedliche Dinge wollen und statt sich klugerweise zu trennen weil es so garnicht passt (wenn Dir so furchtbares Leid daraus erwächst 😂), dabei bleiben, weil sie sonst keine anderen Chancen auf dem Parrtnermarkt haben.
Ein wirklich freier Mensch tut was er will oder tut es, weil er liebt und bleibt sich dann trotzdem treu.
 
  • #40
Beispiel: Ich habe meiner jetzigen, sehr viel jüngeren Freundin gesagt: »Ich erwarte von dir nicht, dass du mir sexuell immer treu bist, aber mir sind Ehrlichkeit und insofern innere Treue wichtig. Ich möchte unserer Liebe keinen künstlichen Rahmen geben, sondern vertraue darauf, dass sich die Form »organisch« aus dem Inhalt ergibt, wenn sich beide wirklich lieben – und nicht umgekehrt.«

Eine völlig andere Frage ist es, ob ich aus Liebe heraus auf fremdsexuelle Abenteuer verzichte, weil mir der Partner wichtig ist.

Interessante Doppelbotschaft. Der ach so unkonventionelle Sven zwingt natürlich keine Frau zur Monogamie, nicht mal, wenn ihr das lieber wäre, aber wenn sie ihm das glaubt und tatsächlich ihre Fühler ausstreckt, zweifelt er mal gleich an ihrer Liebe.

Außerdem ist das in der Anfangsverliebtheit sowieso nur Theorie. Da will doch keiner wen anderen. Und lange Beziehungen hast du ja eher nicht, wenn ich mich richtig erinnere.

Mich wundert nicht, dass du nur sehr viel jüngere Frauen für dich begeistern kannst. Frauen mit Erfahrung nehmen dein Geschwafel vermutlich einfach nicht ernst.
 
  • #41
Ich würde nie wieder mit einem Mann zusammen sein wollen, der nach dem Sex/ Kuscheln alleine sein will.
Das hab ich gehabt, nie wieder. Das Gefühl ist übel, man kommt sich benutzt vor und ungeliebt.
Ein Mann, der meine Nähe nicht ertragen kann, der bekommt mich auch nicht.
Das ist aber reiner Selbstschutz.

Liebe Rossi, ich verstehe den Punkt nicht ganz: Es ging nicht darum, dass er/sie NACH dem Sex allein sein will, sondern es ging um das reine Einschlafen/Schlafen in getrennten Betten. Ich frage mich, wo das Problem ist: Dein Partner kann doch stundenlang mit dir im Bett kuscheln nach und vor dem Sex – warum müsst ihr denn dann unbedingt noch im gleichen Bett schlafen? Wenn er nicht einschlafen kann neben dir oder schlecht schläft, wie hier viele Teilnehmer aus eigener Erfahrung mitteilen, warum dann dieses sture darauf Pochen: »Es muss zusammen im Bett geschlafen werden?«
Mein Eindruck ist: Weil dies eine KONVENTION ist, es gehört »einfach dazu«, aber ist das sturre Festhalten an einer solchen Konvention wirklich einer Partnerschaft förderlich?
Es gibt so viele Möglichkeiten, seine Liebe dem anderen zu zeigen: Für mein Empfinden sind solche Konventionen einer wirklichen Partnerschaft eher abträglich. Aber ja: Natürlich sind die Bedürfnisse individuell unterschiedlich!
 
  • #42
Solange der Sex in der Beziehung funktioniert, habe ich nichts gegen Pornographie. Zum Problem wird es, wenn der Mann keine Lust mehr auf richtigen Sex hat.
 
  • #43
Wie seht Ihr das? Wo fangen Besitzdenken und Besitzansprüche für euch an ? Geht es hier wirklich um »Liebe« – oder geht es nur darum, mit dem Mittel der emotionalen Erpressung seine eigene Unsicherheit und Eifersucht zu kaschieren?
Puh, gewichtige Frage, habe darauf keine pauschale Antwort parat.
Aber gut, ich mache mal Inventar.
Schon öfters habe ich in diesem Forum gelesen, dass manche Partnerinnen ihren Partnern den Konsum von Pornografie »verbieten« bzw. diesen als einen Trennungsgrund sehen.
Das ist für mich ein heikles Thema, weil ich finde, Pornografie ist grundsätzlich ok. ABER heutzutage ist sehr viel unethisch produziertes Material im Umlauf, auf Seiten, die die Inhalte viel zu wenig kontrollieren. Wenn mein Partner sich "ethisch vertretbare" Pornos reinzieht und dafür zahlt, finde ich das okay. So mache ich es auch. Ich finde, wer gute Pornos produziert und darin mitspielt, soll auch daran verdienen. Aber wenn er sich Zeug auf Gratis-Seiten anschaut, was mit irgendwelchen Sexworkern aus Drittweltländern gedreht wurde, oder Material was vielleicht ohne das Einverständnis der Gezeigten hoch geladen wurde, finde ich das verwerflich. Und dabei geht's mir nicht ums Thema Monogamie sondern Ethik und wie wir mit Sex auf der Leinwand umgehen. Und ja, ich habe früher auch eher wahllos Pornos konsumiert, aber ich habe später im Leben meine Werte hierzu hinterfragt. Ich habe dazu eine recht dezidierte Meinung, ist nun mal so. Kann nicht so blauäugig mehr durch die Welt gehen wie mit 20.
Und inwieweit spielen in das Anspruchsdenken (mein Partner muss mit mir in einem Bett schlafen, sonst liebt er mich nicht/ mein Partner darf sich nicht Bilder anderer Frauen anschauen, sonst liebt er mich nicht) auch gesellschaftliche Konventionen mit rein?
Wenn man sich selbst distanziert verhält, sollte man sich keine Partnerin suchen, die sehr zugewandt ist und viel Zuwendung braucht. Wenn man seine Liebe zeigen möchte, dann in der Art und Weise, dass sie beim Gegenüber ankommt. Und nicht, wie man selber denkt, dass die Person es merken sollte. Das hat weniger mit Konventionen zu tun, sondern mehr mit Bedürfnissen und sich aufeinander einstimmen.
 
  • #44
Ich schließe mich @Vikky an, warum suchst du dir nicht einfach eine Partnerin, die deine Ansichten teilt? Das von dir angesprochene sind doch alles Punkte, die man relativ leicht schon zu Beginn des Kontaktes feststellen kann.
Ok, beim Thema Schlaf kann man sich bestimmt irgendwie arrangieren, auch wenn die Ansichten da zunächst auseinander gehen, aber gerade in Bezug auf Treue, bzw. die Definition davon, sollte man da doch gleich ticken.

Ohne etwas unterstellen zu wollen, aber kann es sein, dass du fürchtest, jemandem gar nicht erst näher zu kommen, wenn du von Anfang an aufrichtig bist und die Karten auf den Tisch legst, wie deine Vorstellungen von Beziehungen aussehen? Weil du ahnst, dass die Mehrheit der Leute (in dem Fall Frauen) die Dinge anders sieht?

In deinen bisherigen Fragen und Beiträgen hier bist du immer sehr schnell dabei, den bösen gesellschaftlichen Konventionen die Schuld zu geben und gibst dich gerne als den super aufgeklärten, der sich von alledem frei macht. Ist dir mal in den Sinn gekommen, dass das ganze auch andersherum funktioniert? Dass Menschen ihren Weg gehen, monogame Beziehungen leben, nur eine(n) Partner/in begehren, obwohl sie von Leuten wie dir vielleicht belächelt werden. Auch Pornos kann man aus den unterschiedlichsten Gründen ablehnen, das muss nicht mal was mit irgendwelchem "Besitzanspruch" zu zun haben. Die Argumentation von @Tom26 habe ich zwar noch nicht gehört, finde sie aber sehr witzig😄

Also mein Rat an dich: Erweitere deinen Horizont, versuch dich in Andere rein zu denken und löse dich von diesem "Das ist richtig - das ist falsch"-Denken.

W, 34
 
  • #45
Es gibt Menschen, die brauchen 24/7 Nähe und denen könnte man jetzt auch vorhalten, dass da waS nicht stimmen kann, wenn jemand nur selten das Bedürfnis nach Alleinsein verspürt.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der manche zunehmend meinen, anderen Vorhaltungen machen zu müssen und ihnen zu erklären, wie sie sich richtig zu verhalten oder wie sie zu denken haben. Das wird dann moralinsauer in Solidaritätstüten verpackt, aus denen der Egoismus nur so trieft. Immer sollen andere sich “richtig“ verhalten, damit es einem selbst gutgeht. Am besten alles verbieten, was nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, denn man selbst lebt ja zufrieden damit.
Die Ursache ist aus meiner Sicht meist eigene Unsicherheit. Aktuell scheint das ein großer Trend zu sein, der freiheitsliebenden Menschen wie mir aufstößt. Ich bin nicht für das Wohl anderer zuständig und ich schaue ohne jedes schlechte Gewissen zunächst mal auf mich. Wenn es mir nicht gut geht, geht es meiner Partnerin auch nicht gut.

Natürlich gibt es allgemein anerkannte Grenzen, aber im Kern setzt Grenzen doch jeder für sein Leben selbst, legt auch seine eigene Moral fest und trägt die Konsequenzen daraus. Ich finde das gesund.

@SvenBln hätte gerne feste Regeln nach seinen Vorstellungen, auf die er dann allgemeingültig hinweisen kann, so dass die Partnerin sich daran zu halten hat. So funktioniert das aber nicht. Da ist auch kein Besitzanspruch. Es ist schlicht eine Erwartung, die man erfüllen oder ablehnen kann. Ich möchte drei Pornos am Tag schauen und alleine schlafen, meine Partnerin findet Pornos grässlich und schläft nur zusammen. Dem kann man nun beiderseits mit Toleranz begegnen oder die Beziehung beenden. “Ansprüche“ gibt es nicht, wenn man sie nicht zulassen möchte.

Du musst niemanden in Dein Leben lassen, der nicht Deinen Vorstellungen entspricht. Für das Schließen der Türe bist aber Du zuständig und wenn Du das nicht fertig bringst, kannst Du die Verantwortung nicht woanders abladen und musst die Konsequenzen tragen.
 
  • #46
Früher hieß es,
Das macht man so, das gehört sich so, die Gesellschaft...
Und jede*r, der so argumentierte,, wollte nur, dass der/die andere sich so verhielt wie man es sich selbst vorstellte.

Heute kommt der Vorwurf der Konvention, Mainstream, Angepasstheit, Moralinsauer - zwiespältig, da oft auch zutreffend...

Ziel dabei ist auch heute, dass man die eigenen Vorstellungen als allgemeingültig erklärt, die/den anderen diskreditiert.

Nur argumentativ war es früher leicht, bei "Das macht man so" ein Nein zu sagen. ICH mache es anders.
Wenn die Unterstellung kommt, meine Art meine Liebe zu leben wäre nur basiert auf einer von Konventionen geprägten Sichtweise...
Dann🤔 - ok, Sven, dann sei es so...
Ehrlich, ich kann mit diesen Phrasen nichts anfangen. Worthülsen ohne Inhalt...

Ich für mich habe entschieden, so zu leben, wie ich es für richtig halte, mein Leben so zu gestalten, wie es für mich passt. Ob es dann mal als spießig angesehen werden könnte oder nicht? Ich muss auch nicht zwanghaft nonkonformistisch sein.
Wenn jemand zu mir sagt, er erwartet... Am Ende noch mit der Ergänzung sonst würde ich ihn nicht lieben... Kann er gerne, ohne mich.
Und mir ist es völlig egal, ob xLeute gelernt haben, mit jemandem ein Bett zum Schlafen zu teilen - mir ist es auch egal, dass sich unendlich viele Leute den Luxus dieser Frage gar nicht leisten können.
Genau wie viele andere Fragen, die wir uns hier in unserer Gesellschaft gönnen...

Ich bin dankbar für die Freiheiten, die ich habe und die Möglichkeiten, und ich nutze sie so, wie ich es mir vorstelle.

Sven, auch Du hast die Freiheit, Die für Dich passende Partnerin zu suchen.

W, 51
 
  • #47
hätte gerne feste Regeln nach seinen Vorstellungen, auf die er dann allgemeingültig hinweisen kann, so dass die
Ja, ich finde ihn gar nicht frei, sondern ziemlich festgefahren. Die Partnerin muss jünger sein, kuscheln ja zusammenschlafen nein, Pornos ja. Etc.
Die Liste lang. Der FS hat bestimmte Ansprüche und Erwartungen.
Kann er ja haben. Einfach die passende Frau dazu suchen. Wer frei ist, muss sich nicht ständig in einem Forum rückversichern.
 
  • #48
Lieber FS, das ist ja ein Dauerzustand bei Dir. Warum suchst Du Dir Frauen, die was ganz anderes wollen als Du? Such Dir doch einfach Frauen, die den gleichen Lifestyle haben.

Ich habe keinen Bock auf einen Mann, der nach dem Sex aufsteht und verschwindet - da würde ich mich wie eine N**** fühlen, bei der er seinen Druck abgebaut und sein Kuschelbedürfnis befriedigt hat.

Such Dir doch eine Frau, die die gleichen Einstellungen hat wie Du und das gleiche praktiziert und schon gibt es kein Problem.

Liebe Vicky,
von »nach dem Sex aufstehen und verschwinden« war in meiner Eingangsfrage ebenso wenig die Rede wie davon, dass sich meine Frage auf meine eigene bzw. aktuelle Beziehung bezieht. Wer genau lesen kann, ist im Vorteil! Ich sprach von Erfahrungen, die hier in diesem Forum immer mal wieder berichtet werden (etwa zum Thema Pornokonsum) sowie von Erfahrungen, die ich selber in früheren Jahren mit Partnerinnen machte. In meiner aktuellen Beziehung spielen die beiden angesprochenen BEISPIELE (Pornokonsum und Zusammen-im-Bett-schlafen) keine Rolle.

Ich teile deine Meinung zur Gedanken-/Phantasiefreiheit, habe zum Thema Pornos wegen der Geschäftsmodelle dahinter eine komplett andere Einstellung und verachte Männer zutiefst, die Pornos/Prositituriert komsumieren ohne sich über das dahinter stehende Ausbeutungsmodell Gedanken zu machen.
Also habe ich einen Partner, der die Einstellung teilt und ohne Pornokonsum lebt.

In der Tat werden in vielen kommerziellen Pornos Frauen »erniedrigt« – allerdings fehlt mir bei dieser eher feministischen Kritik, die einseitig immer nur die Darstellung der Frau im Blick hat, der Gegenpart: Ist es denn weniger erniedrigend und pauschalisierend, wenn Männer in solchen Pornos als notgeile, primitive, herrschsüchtige Triebwesen dargestellt werden? Wenn man also schon kritisch ist, sollte man zugestehen, dass beide Geschlechterbilder Extreme darstellen, in denen sich die meisten Männer und Frauen nicht wiederfinden und die auch in ihrer Wirkung auf den Zuschauer problematisch sind.
Problematisch deshalb, weil hier traditionelle Konventionen – Mann ist dominant, Frau ist unterwürfig oder hat so zu sein – derart übertrieben werden, dass ihre Botschaft ein Zerrbild transportiert – was vor allem für unerfahrene Jugendliche zum Problem werden kann.

ABER: Neben den kommerziell-klassischen Pornos gibt es mittlerweile auch diverse Amateurporno-Foren im Internet, die ganz natürliche Erotik und Sexualität zeigen. Dominanz und Erniedrigung finden darin – wie im Alltag von Millionen von Deutschen vermutlich auch – allenfalls spielerisch und einvernehmlich statt. Solche Pornos, in Maßen genossen, finde ich nicht weiter problematisch.

Das Thema Prostitution ist noch mal ein ganz eigenes Feld und eine eigene Diskussion. Ich teile dein pauschales Urteil, das ein sehr eindimensionales Klischee ist, nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Ist es denn weniger erniedrigend und pauschalisierend, wenn Männer in solchen Pornos als notgeile, primitive, herrschsüchtige Triebwesen dargestellt werden
Kann vielleicht daran liegen, dass viele Männer, sobald es um Sex geht, zu notgeilen, primitiven, herrschsüchtigen Triebwesen mutieren? 🤓Ich will jetzt nicht pauschalisieren, aber mal ehrlich - wenn Mann absolute Freiheit hätte, würde er ohne langes Vorspiel einfach draufloshämmern und zwar richtig technisch. Alles drumherum machen die meisten, weil sie ihre Frauen lieben und wissen, dass sie erst heißlaufen muss. Ausnahmen gibt es immer und auch Frauen mögen Quickie, aber versuch mal die Frau ganzen Tag zu ignorieren und dann Abends Zärtlichkeit wollen, oder nach dem Sex aufstehen und gehen. 😉
Es gibt übrigens Frauenpornos, von Frauen gemacht, die sind was Handlung und Ästhetik angeht, gaaanz anders, als Männerpornos.
Übrigens - Frau nimmt auf und der Mann erleichtert sich in die Frau, schon aus diesem physischen Detail haben Frauen und Männer unterschiedliche Einstellung und Wahrnehmung, was Sex betrifft. Viele Männer machen Aufstand, wenn sie zum Proktologen müssen, haben aber Freude, Frau anal auszuprobieren. Ich nehme an, die wenigsten haben ihre eigene Sperma probiert, erwarten aber oder sähen gern, dass Frau schluckt. Ich frage mich auch, wieviele ihre Partnerin direkt küssen, nachdem sie ihn oral befriedigt hat. Aus eigener Erfahrung, die meiner Freundinen und Beiträgen aus diesem Forum kann ich sagen, dass eigentlich die Männer diejenigen sind, die ehe konservativ, weniger fantasievoll und auch in gewisser Weise feige sind, was Sex angeht.
 
  • #50
Kann vielleicht daran liegen, dass viele Männer, sobald es um Sex geht, zu notgeilen, primitiven, herrschsüchtigen Triebwesen mutieren? 🤓Ic
Yep. Ich kann sagen, dass viele Männer diese Art Pornos bevorzugen.
Zudem würden diese auch nicht massenhaft hergestellt, wenn sie keine Abnehmer finden würden.
Und die dominante Rolle ist immer noch attraktiver als die des lebenden Sexspielzeuges.
Ich habe bisher keinen Mann sich beklagen hören, dass Männer in Pornos immer so gesichtslos dargestellt werden. Im Gegenteil, die Männer stören eher, Mann will die Frau sehen und nicht nen anderen Mann.

Analverkehr das gleiche. Was da will eine Frau Analverkehr, und der Mann nicht? Siehe Nebenthread. Hau rein Junge. Sei ein Mann und besorgs ihr. Was du willst nicht, bist du kein Mann?
Wie doof ist das denn?

Der Vorschlag, mal den Mann anal mit nem Dildo zu penetrieren...hat ja auch erogene Zonen. Uhh.

Dreier: same. Du, wir können gern nen anderen Mann, xy dazu nehmen. Ööööm. So war das nicht gemeint.

Ach ich freue mich auf die neue Männerrechtbewegung aus Berlin: endlich mehr Handlung in Pornos. Mehr Ästhetik, bessere Kameraführung. MeToo Bewegung für ein anderes Männerbild in Pornos. Die Diskriminierung muss ein Ende haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
Ist es denn weniger erniedrigend und pauschalisierend, wenn Männer in solchen Pornos als notgeile, primitive, herrschsüchtige Triebwesen dargestellt werden?
Hm ... warum haben diese Pornos aber so viel Erfolg beim männlichen Publikum? Wenn dem das nicht gefallen würde, würden dann die Pornos nicht anders sein, da die im Zitat beschriebenen Flops wären?

Du kannst eher fragen: Warum ist der Mann in "Frauenfilmen" so ein perfekter, großer, gutaussehender Typ auf weißem Pferd oder eben wahnsinnig reich oder anderweitig unnormal attraktiv (Star, Professor, ...), warum ist er mitunter ein "Retter". So sind Männer nicht und so wollen sie nicht sein. (Und sollten sie auch nicht.)

allerdings fehlt mir bei dieser eher feministischen Kritik, die einseitig immer nur die Darstellung der Frau im Blick hat, der Gegenpart:
Wer soll denn der Masse Männer, die sich wohl mit den Filmen fühlen, erklären, dass sie sich doch eigentlich schlecht dargestellt empfinden müssten - eine Feministin?
Manche Männer kapieren nicht mal den Unterschied zwischen Flirten und sexueller Belästigung und blocken ab oder werden bockig und ziehen sich ganz zurück, weil die bösen Frauen "es" ja so wollten.

Wie wäre es, wenn Männer sich selbst davon mal distanzieren und nicht alles immer der Mutti, Befreierin und Retterin überlassen würden?
Klar, die Anregung zur Änderung kommt fast immer von der unterdrückten Seite, aber mittlerweile ist doch die Emanzipation der Frau schon weit fortgeschritten, dass man - MANN - sich selbst fragen müsste, was er an der Darstellung von den Frauen in seinen bevorzugten Filmen sexuell erregend findet, wo er sie doch im täglichen Leben als gleichberechtigten Menschen neben sich sieht.

Bei den reinen V*gel-Filmen denke ich allerdings, dass es einfach eine Übertragung ist, die es dem Konsumenten leichter macht, sich zu befriedigen. Empathie mit dem Pornomann zum Zwecke eigener Erregung. Da stört eine Charakterdarstellung der Protagonisten eher, da sie zum Nachdenken anregen könnte. Aber da sollte auch die Frau nicht generell dargestellt werden als benutzbares, zu erniedrigendes Ding, das Männer nur bedient, als gäbe es keine andere Möglichkeit.

Ich nehme an, die wenigsten haben ihre eigene Sperma probiert, erwarten aber oder sähen gern, dass Frau schluckt.
Naja, die praktizieren dann auch Oralsex bei der Frau, nehme ich mal an. Und Frauen - glaube ich - ekeln sich eher vor ihrem Körper als Männer sich vor ihrem eigenen (und dem der Frau).
 
  • #52
Analverkehr das gleiche. Was da will eine Frau Analverkehr, und der Mann nicht? Siehe Nebenthread. Hau rein Junge. Sei ein Mann und besorgs ihr. Was du willst nicht, bist du kein Mann?
Wie doof ist das denn?
Doof ist hier vor allem eines ......
.... diese Aussagen komplett aus dem Kontext zu reissen.
Klar, es passt ja gut, um Männer mal wieder etwas zu bashen. Aber .... es geht bei diesen Aussagen darum, dass er ihr diese Praktik versprochen hatte und dann einen Rückzieher macht.

Und nein, das sind keine Besitzansprüche von ihrer Seite - sondern der Anspruch, dass das Wort ihres Mannes einen Wert haben muss.

Meiner Meinung einer der furchtbarsten Besitzansprüche ist der, über die Zeit und Freizeitgestaltung des jeweils anderen zu verfügen. Egal was du vor hast - meine Eltern kommen um 18 Uhr zum Essen und du bist gefälligst dabei ..... so etwas wäre für mich ein No Go.
 
  • #53
Doof ist hier vor allem eines ......
.... diese Aussagen komplett aus dem Kontext zu reissen.
Nein das war schlau. Getroffene Hunde bellen? Und der Tenor in diesem Thread war eindeutig- endlich mal eine Frau, die sagt was sie will und dann auch noch Analverkehr- und er greift nicht zu ? Schade für alle Männer, die auf passive Frauen gestoßen sind.

Aber .... es geht bei diesen Aussagen darum, dass er ihr diese Praktik versprochen hatte und dann einen Rückzieher macht.
Jeder darf einen Rückzieher machen. Eine Frau darf zu Oralverkehr ja sagen und später nein. Und der Mann darf erst ja sagen und dann nein, wenn er sich unwohl fühlt. Sexuelle Selbstbestimmung. Oder sind wir hier auf einer Auktion? Jeder darf jederzeit abbrechen. Ich hab vor diesem Mann mehr Respekt als vor jemanden der vorschnell ja sagt und dann etwas durchzieht, was er nicht will.
 
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  • #54
... Pornokonsum... kommerziellen Pornos Frauen ...kommerziell-klassischen Pornos... Prostitution ...

Was ist Dein Thema? Besitzansprüche in Beziehungen oder ein wirres Gemisch aus Pornos und Prostitution? Damit

Kann vielleicht daran liegen, dass viele Männer, sobald es um Sex geht, zu notgeilen, primitiven, herrschsüchtigen Triebwesen mutieren?

.... mal wieder intensiv von dem berichten kann, was sie so an Männern ausgewählt hat und worauf basierend sie dann mal wieder pauschal ihre Weltsicht verbreiten und auf "viele" Männer eindreschen kann?

Schade. Das Thema "Besitzansprüche" wäre ja durchaus interessant. Aber so ist mir das zu doof - da bin ich raus.
 
  • #55
mal wieder intensiv von dem berichten kann, was sie so an Männern ausgewählt hat und worauf basierend sie dann mal wieder pauschal ihre Weltsicht verbreiten und auf "viele" Männer eindreschen kann?
Ich nehme an, DU hast keine Erfahrung mit Männern?? 😄Und die paar Frauen hier, die meinen, dass alle ihre Erfahrungen ausgesprochen nette zuvorkommende Dates waren, nun ja.. Wenn man mit 40 2-3 Beziehungen hatte und/oder nur einige Dates, ja, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht gering, an einen schrägen Vogel zu geraten. Metoo-Debatte war anscheinend auch nur ein Missverständnis?? Und mal ehrlich, schreiben hier Foristen über ALLE ihre Erfahrungen oder wollen sie sogar in einem anonymen Forum das Saubermannimage bewahren?? Weil sie bestimmte Erfahrungen oder Einstellungen nicht mal vor sich selbst zugeben können?
Es kann doch nicht sein, dass ich die einzige hier bin, die sich über manches Verhalten der Männer beschwert und im realen Leben was anderes höre, ja oft auch von deutschen Frauen!!

Chat beendet. Nun bitte gern wieder alle zum Thema zurück. Die Moderation
 
  • #56
mal wieder intensiv von dem berichten kann, was sie so an Männern ausgewählt hat und worauf basierend sie dann mal wieder pauschal ihre Weltsicht verbreiten und auf "viele" Männer eindreschen kann?
Darum gehts doch gar nicht. Der FS hat diese Männerbild aufgebracht, das in Pornos transportiert wird. Und nachdem diese Filme von Männern konsumiert werden, haben die offensichtlich nichts dagegen. Diese Männer fühlen sich dadurch nicht diskriminiert., sondern können sich zumindest für die Dauer eines Pornos damit identifizieren. Warum sollten sie etwas dagegen unternehmen?

Egal was du vor hast - meine Eltern kommen um 18 Uhr zum Essen und du bist gefälligst dabei ..... so etwas wäre für mich ein
Das ist natürlich traurig und mag im Schwabenländle öfter vorkommen. Wenn der Mann dann in eine Trotzreaktion verfällt. Oder die Frau sehr bestimmend ist.
Aber ebenso oft versuchen Männer, die Freiheiten der Frauen zu bestimmen.
Sie haben Stress, wenn die Frau ohne sie zum Tanzen geht. Sie haben Stress, wenn die Frau ohne sie verreist. Oder sie" erlauben" ihr andere Sexualkontakte.
 
  • #57
Jede darf sich selbst für schlau halten. Egal, wie exclusiv sie diese Meinung hat.
Und wir alle entscheiden, wem wir Respekt zollen.

Und daraus folgt - entweder hat sie dem falschen Mann Respekt gezollt, wenn er sie weder alleine reisen noch tanzen gehen lassen will ..... oder er hat keine Lust, sie aus der Ausnüchterungszelle, vom Konsulat oder was weiss ich wo abzuholen und Ärger und Kosten zu tragen.

Und die sexuelle Selbstbestimmung ? Hat sich ganz schnell erledigt. Nämlich genau dann, wenn niemand mitspielen mag.
 
  • #58
Ich hab vor diesem Mann mehr Respekt als vor jemanden der vorschnell ja sagt und dann etwas durchzieht, was er nicht will

Sorry, ich habe null Respekt.
Nicht weil er es nicht tut, sondern weil er eben nicht einfach sagt, sorry, nette Idee, ist aber nicht meins.

Stattdessen redet er um den heißen Brei, selbst hier sagt er nicht, dass er nicht will, sondern sucht Gründe...

Warum sagt er nicht, ganz selbstbestimmt, Nein, Schatz, mag ich nicht.
Dieses Standing erwarte ich von Mann und Frau.

W, 51
 
  • #59
Ich lese hier von vielen Männer die auf Freiheit und Selbstbestimmung pochen und sich mit Frauen umgeben " haben" , die permanent ihre Freiheit einschränken.
Ich frage mich da schon, wie schlau das ist.
Auch diese Diskussion hat von Anfang den spin, dass es Frauen sind, die einschränken.
Nun, es gibt auch Männer die das tun. Vielleicht ist es gesellschaftlich akzeptierter und fällt nicht so auf. Im Bekanntenkreis bekomme ich das schon mit.
oder er hat keine Lust, sie aus der Ausnüchterungszelle, vom Konsulat oder was weiss ich wo abzuholen und Ärger und Kosten zu tragen.
Ja wer sich mit Frauen umgibt, die nicht allein Tanzen gehen können, ohne in der Ausnüchterungszelle zu landen, oder die ihn zum Abendbrot einbestellen...jeder wie er mag.
 
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  • #60
Sorry, ich habe null Respekt.
Nicht weil er es nicht tut, sondern weil er eben nicht einfach sagt, sorry, nette Idee, ist aber nicht meins.
So siehst du das. Mir ist es lieber, er hat eine Unsicherheit, als irgendwas durchzuziehen.
Man stelle sich vor ein Mann wünscht sich Oralverkehr, schenkt seiner Freundin einen entsprechenden Kalender zu Weihnachten und sie sagt irgendwann ja und denkt sich oh ne, vielleicht lieber doch nicht?
Ich finde das menschlich.
 
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