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  • #31
Daraus wurde nie was. Als ich für mich klarer gesehen habe, wo es in meinem Leben langgeht, habe ich diese Männer garnicht mehr wahrgenommen, weil sie nicht passten.

dieser Mann ist in meinem Bekanntenkreis, nicht mehr und nicht weniger. Meine Fragen waren auch nicht ernst gemeint und hatten ein anderes Motiv als du vermutest. Solange es solche Frauen gibt, werde diese passiven Waschlappen damit immer durchkommen und mir tut das für die Frauen leid. Natürlich sind nicht alle Männer passiv und ich sehe vermehrt andere aktive Männer. Demnach ist meine Weltsicht nicht eingeschränkt.
 
  • #32
Wie das jetzt im Fall deines Bekannten ist, können wir nur spekulieren. Wenn er eigentlich unglücklich ist, ist er nicht nur passiv, sondern stellt sich tot und lässt alles mit sich machen. Das ist ja nochmal was anderes.
Natürlich gibt es auch passive Männer, bei denen die Frauen die Führung in allem übernehmen, wie andersherum aktive Männer und passive Frauen. Ich kenne einige solche Paare. Da wäre nie was passiert (Ansprechen, Hochzeit, Kinder), wenn die Frauen auch so passiv gewesen wären. Aber nicht, weil der Mann nicht verliebt war o.ä., sondern weil der Charakter einfach so ist. Eine enge Freundin ärgert sich jedes Mal - seit 8 Jahren! - wieder darüber, dass ihr Freund nicht die Initiative ergreift, auch beim Planen vom Urlaub, Anschaffung von Möbeln, jetzt beim Thema Kinder. Er ist einfach so, dass er mit dem Strom schwimmt und dann auch immer zufrieden ist mit dem, was sie entscheidet. Er interessiert sich nur für sein Hobby. Er wäre bei jeder anderen Frau auch so. Sein älterer Bruder ist genauso, für den gibt es nur Operieren und Segeln, alles andere macht die Frau. Für mich wäre so eine Beziehung nichts, ich möchte jemanden, der ähnlich aktiv ist wie ich und mir auch deutlich zeigt, was er will. Aber passiv heißt nicht gleich "der will das gar nicht".

w, 35
 
  • #33
Trennung käme für mich nie in Frage. Wie gesagt: Mir geht es nur um die Außenwirkung und die heile Fassade. Der Rest ist mir komplett egal. Ich brauche beruflich jemanden für die Firma der repräsentativ ist und der Rest ist für mich Nebensache. Ich war nie der emotionsvolle Partner usw. Bei uns ist das eher sachlich und abgeklärt und jeder weiß was seine Aufgabe ist bzw wie er zu funktionieren hat. Trennungsgrund wäre für mich nur wenn sie jemand anderen hätte und ich dadurch bei meinen Geschäftspartnern und in der Firma bloßgestellt wäre. Alles eigentlich ganz einfach :)
 
  • #34
Ich erinner mich da an einen alten Freund, der ebenfalls eine jüngere Freundin hatte. Und die war eine ziemliche Bombe, mit der er die Welt hätte besteigen können, aber das hat er nie genutzt. Er wollte so gar nichts mit ihr. Auch nie heiraten und keine Kinder. Also nicht unbedingt ... Sie wollte zwar auch nicht unbedingt, weil sie noch sehr jung, fit und ziemlich "hot" war, aber hätte gerne, wenn der Mann ein aktiver Strahlmann und Ritter wie im Film gewesen wäre, der bisschen mehr Power im Leben gezeigt hätte, als eine halb verdorrte Traube, die er war. Der Freund hat dann zu ihr gesagt: Wenn es unbedingt sein müsste, dann würde er es halt machen. Also bevor er sie verliert ... Aber grundsätzlich eigentlich nicht.

Das war der Frau dann zu doof und sie hatte recht. Dafür war sie einfach zu gut. Die Frau hat sich dann nach 5 Jahren - zu ihrem Glück - besser getrennt und wollte es nicht riskieren, einen passiven Mann zu etwas zu drängen. Ich denke, das war sehr klug von ihr. Es war alles so lieb- und trostlos in deren Beziehung.. Ihr Glück: Sie hatte viele weitere schöne Partnerschaften und der Trottel ist immer noch allein. Er ist jetzt auch 45, immer noch Single und sucht jetzt nur noch seine Ruhe und Abgeschiedenheit, keine Partnerin mehr. Die Trennung hat er nicht ganz verkraftet, er ist psychisch gestört geworden davon. Leben verwirkt. Hat er sich aber selbst zuzuschreiben.
 
  • #35
Nach 5 Monaten schon verlobt?? Niemand, der einigermaßen bei Verstand ist, macht so etwas. Mich wundert nicht, dass er unglücklich aussieht. Die Frau wird von ihrem Kinderwunsch getrieben sein, von was Dein Bekannter getrieben wird, ist mir ein Rätsel. Familiengründung mit Kindern scheint es ja nicht zu sein, sonst würde er nicht so unglücklich aussehen.
ErwinM, 49
Ich glaube auch, dass diese Frau es extrem eilig hat, weil sie vermutlich in der Vergangenheit Pech mit den Männern hatte und jetzt will sie diesen Mann schnell unter die Haube bringen, bevor es auch mit ihm zu spät ist. Nun sie hat sich dafür auch den richtigen Mann ausgesucht einen, der mit sich alles gefallen lässt und der die Verantwortung für sein eigenes Leben in die Hände der Frau legt. Wer für sich Verantwortung übernimmt ist ja auch glücklicher.

Ja, ich frage mich auch, was seine Motivation dafür ist, zu heiraten? Möglich ist aber auch, dass dieser Mann (schon 45) wegen seiner unglaublichen Passivität und Initiativlosigkeit von allen Frauen verlassen wurde und bevor er jetzt auch wieder verlassen wird (er wird nun mal älter), lässt sich in eine verfrühte Ehe drängen. Aber da ist er selbst schuld und niemand sonst. Denn zum heiraten zwingt ihn ja auch niemand.

Er musste sich wohl zwischen dem Teufel (alleine sein) und dem (eine verführte und eine aufgedrängte Verlobung/Ehe) Beelzebub entscheiden.

Ist ja auch so anstrengend eigene Wünsche, Bedürfnisse, Zukunftsvisionen und Ziele zu haben und an deren Verwirklichung zu arbeiten. :) Es ist viel bequemer, die gesamte Macht über das eigene Leben jemand anderem zu übertragen mit allen negativen Konsequenzen, die dazu gehören
 
  • #36
Solange es solche Frauen gibt, werde diese passiven Waschlappen damit immer durchkommen und mir tut das für die Frauen leid.
Naja, die sind ja auch nur das passende Gegenstück. Ein aktiver Mann, der seine Beziehung mitgestalten will, würde sich das auch nicht antun, so dominiert zu werden. Die Frauen strahlen das ja schon vorher aus, dass sie einen starren Plan im Kopf haben, da ist kein Mann fasziniert von, der mitreden will in der Partnerschaft. Die Frauen begreifen auch nicht, dass ihr dauerndes Führungübernehmen genau auch solche Menschen anzieht, die im Fahrwasser mitschwimmen wollen. Jemanden bearbeiten müssen für eine Beziehung und nie drauf zu achten, was zurückkommt, erzeugt erstmal die Illusion, man hätte einen tollen passenden Partner, der alles genauso will, und dann kommt die Erkenntnis, dass von dem nichts weiter kommt, was nach Interesse an der Beziehung aussieht, am Ende findet er durch dieses Dominiertsein raus, was er wirklich will und sucht sich ne Neue oder er geht fremd, weil er in der Affäre endlich mal was zu sagen hat (denn die Affärenfrau hält sich ja zurück, um den Vergebenen für sich zu gewinnen und ihn nicht mit eigenen Forderungen zu verschrecken).
 
  • #37
Gleichberechtigung hin oder her. Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen wird es immer geben, nämlich dass nur die Frauen Kinder bekommen können.

In einer Schwangerschaft ist die Frau in einer Situation, in der sie Unterstützung (vom Mann) braucht. Die Frau gebiehrt die Kinder und muss sich dann auf jeden Fall um sie kümmern, während der Vater (theoretisch) über alle Berge verschwinden kann.

DAHER ist es wichtig in der Kennenlernphase, dass der Mann Initiative zeigt und sich um die Frau bemüht. Wenn der Mann die Beziehung mehr will als die Frau, ist es wahrscheinlicher, dass er auch im Falle einer Schwangerschaft, Frau und Kinder unterstützt.

Die Frau muss eh durch das oben genannte, im Verlauf der Beziehung mehr Anstrengungen auf sich nehmen. Für ein ausgeglichenenes Geben und Nehmen in der Beziehung halte ich es deshalb für angebracht, wenn sich Männer am Anfang etwas mehr um die Frauen bemühen.

Wenn sich Frauen in der Kennenlernphase zu sehr um die Männer bemühen, führt das in der Regel dazu, dass (falls eine Beziehung zustande kommt) die Männer die Frauen im Verlauf der Beziehung schlecht behandeln (sich auch später weniger um sie bemühen).

Kann ich nur bestätigen. War früher so und ist heute immer noch so. Je weniger ich Interesse zeige, desto mehr sind Männer an mir interessiert, teilweise sehr nervig interessiert. Früher als ich jünger war, habe ich mich bemüht, war emanzipiert usw., den ersten Schritt gemacht und.... je emanzipierter, desto Respektloser wurde ich behandelt.

Lest mal Christian Sander, selbst er als Mann ist dieser Meinung.

W
 
  • #38
Ich glaube auch, dass diese Frau es extrem eilig hat, weil sie vermutlich in der Vergangenheit Pech mit den Männern hatte und jetzt will sie diesen Mann schnell unter die Haube ...

So oder so, zwei die es eilig haben, finden sich und geben Gas. Das muss nicht mal Pech mit Männern sein, vielleicht hat auch der aktuelle die Augen zu oder sie. Ich habe das auch so gemacht, es kann gut gehen oder nicht. So wie bei denen, die sich mit 20 keinen anderen fürs Leben vorstellen können und doch scheitern. Oder es geht gut. Entscheidungen im Leben sind ein Risiko. Ich beneide niemanden, der deswegen keine trifft.

Fest steht für mich: eher seltsam ist, dass die FS ihr Thema daraus macht. Geht es sie etwas an? Nein, finde ich. Ist sie neidisch, weil die „Waschlappen“ trotzdem die andere Frau nehmender die sie? Mir scheint, irgendwie doch...(?) Ich erinnere mich, dass sich neulich schonmal eine Frau ähnlich echauffiert hat...

Ich wünsche dann den beiden mal viel Glück. Sie sind (erstmal) weiter als die FS.
 
  • #39
Ist sie neidisch, weil die „Waschlappen“ trotzdem die andere Frau nehmender die sie? Mir scheint, irgendwie doch...(?)

nein keinesfalls bin ich neidisch auf diese Frauen. Aus Interesse habe ich meine Bekannten und Freunde dazu befragt und wirklich keine Frau hat sich dazu positiv geäußert. Scheinbar geht das nur so lange gut bis seine Grenzen erreicht ist. Bisher hat er nämlich mit allen Frauen Schluss gemacht, weil sie ihn dominiert haben. Warum lernt "Mann" nicht daraus?
 
  • #40
Meine Fragen waren auch nicht ernst gemeint und hatten ein anderes Motiv als du vermutest.
Das dachte ich mir schon, wollte es nur aus Dir rausholen. Was also ist Deine wirkliche Frage? Stell' sie doch einfach.

Solange es solche Frauen gibt, werde diese passiven Waschlappen damit immer durchkommen und mir tut das für die Frauen leid.
Was stört Dich denn konkret daran. Dein Bekannter ist ein Waschlappen, der nie eine Frau hättte, wenn diese die Dinge nicht klarmachen würde. Er will aber eine Frau, sonst hätte er keine.

Die Frau hat sich den Waschlappen gegriffen, weil sie sonst keinen Mann hätte. Sie versucht, mit ihm einen Beziehung zu führen, wie sie es will - klappt oder klappt nicht.

Ich glaube Dir auch nicht, dass Dir irgendeine Frau Leid tut. Welche Frau/welcher Frauentyp und warum konkret? Jedre kann ja oder nein sagen.

Was ist Dein wirkliches Problem und warum echauffierst Du Dich so darüber?
 
  • #41
Die Frau muss eh durch das oben genannte, im Verlauf der Beziehung mehr Anstrengungen auf sich nehmen. Für ein ausgeglichenenes Geben und Nehmen in der Beziehung halte ich es deshalb für angebracht, wenn sich Männer am Anfang etwas mehr um die Frauen bemühen.

Wenn sich Frauen in der Kennenlernphase zu sehr um die Männer bemühen, führt das in der Regel dazu, dass (falls eine Beziehung zustande kommt) die Männer die Frauen im Verlauf der Beziehung schlecht behandeln (sich auch später weniger um sie bemühen).
Ich kenne ein solches Ehepaar, wo der Mann ein Pantoffelheld zu sein scheint. Er ein Arzt (Radiologie) und das Ehepaar kommt aus Ägypten aber beide sind Kinder binationalen Ehen. Zu Hause hat die Frau die Hosen an und sie managed das ganze Familienleben, so ähnlich wie beim Tennisspieler Roger Federer und seine Frau Mirka, ich selbst auf ihre Karriere verzichtete.

Die Frau erzählte mir, dass sie ihren Mann im Freundeskreis erblickt hat bzw. sie wollte ihn haben, weil sie merkte und spürte er würde ein guter Familienvater sein und für die Familie sorgen. Ich glaube, dass Freunde einander bekannt gemacht haben und ich vermute, dass die Initiative von ihr ausgegangen ist - so wie ich sie kenne. Der Arzt ist sehr introvertiert und man hört ihn so gut wie nie reden, wenn man in seiner Gesellschaft ist und es ist die Frau, die alles dominiert - auch die Gespräche. Sie ist einfach eine Frau, die immer wusste, was sie wollte und holte sich das auch! Sie ist tatkräftig, zielstrebig und enthusiastisch. Insofern bin ich dafür eher bei @cordula_grün. Und ich denke, wenn eine Frau sich einen solchen Mann ausgesucht und die Initiative ergreift so hat sie auch einen guten Riecher warum sie das tut. Meistens sind auch solche Männer treu und gehen nie fremd.

So einfach ist eine Paarbeziehung gar nicht und welche Dynamik zwischen den beiden im Unterbewusstsein herrscht, da weiss wirklich niemand Bescheid.

Was mir allerdings bei Liebespaaren aufgefallen ist, dass sich gegensätzliche Temperamente anziehen. Meistens ist einer extrovertiert und der andere eher introvertiert und das gleicht sich aus und das ergänzt sich auch gut. So war es nicht nur bei meinen Eltern (Vater extrovertiert, Mutter sehr introvertiert), sondern auch bei meinen Cousins. Und das beobachte ich auch an anderen Paaren und auch bei homosexuellen Paaren
 
  • #42
Ihr Glück: Sie hatte viele weitere schöne Partnerschaften und der Trottel ist immer noch allein. Er...sucht ...keine Partnerin mehr...nicht...verkraftet...psychisch gestört...Leben verwirkt....

Er möchte halt entspannt leben und nicht Drama zu Hause haben. Da er das in Partnerschaften offenbar nicht fand, wählt er nun halt einen für ihn angenehmeren Weg ("sucht...keine Partnerin mehr"). Manche scheinen sich ja dadurch persönlich angegriffen zu fühlen. Ansonsten sind die Abwertungen ("halb verdorrte Traube","Trottel","psychisch gestört","Leben verwirkt"...) kaum nachzuvollziehen.

Und da die "Bombe" danach noch "viele" weitere Beziehungen hatte und es auch dort nicht schaffte, dauerhafte Beziehungen zu führen, kann der "Trottel" doch froh sein, sich mit der für feste Beziehungen offenbar kaum fähigen "Bombe" nicht noch über weitere Verpflichtungen (Ehe, Kinder) fester gebunden zu haben.

Initiative ergreift in einer Beziehung im Übrigen idR der, der eine Änderung wünscht. Und auch, wenn es einige nicht wahrhaben wollen, aber es gibt kein Gesetz, wonach jeder die gleichen Wünsche haben muss oder jede Beziehung in einer Ehe und Kinder münden müssen.

Wenn z.B. nur ein Partner sich eine Änderung des Zustands (Haustier / Sex / neue Möbel...) wünscht, dann ist es logisch, dass der, der sich das nicht wünscht, nur dann Intitiative zeigt, wenn der Wünschende ihn davon überzeugen kann, dass auch er dieses toll finden wird oder aber keine Nachteile zu tragen hat (z.B. weil der Wünschende zusichert, alle Lasten in Bezug auf das Haustier zu übernehmen). Und in Bezug auf Ehe/Kinder ist halt das Problem, dass der Gesetzgeber/Gerichte oft genug Vereinbarungen für nicht wirksam halten, so dass man die Risiken bzw. Nachteile nicht rechtssicher genug einvernehmlich regeln kann. Wenn man daher das Risiko bzw. die nicht unwahrscheinlichen Folgen einer Trennung nicht erleben möchte und dieses nicht hinreichend sicher bzw. kalkulierbar vorher anders regeln kann, bleibt einem als Eigenschutz nur der Verzicht auf Ehe/Kinder.

Wen daher nur ein Partner die Veränderung bisheriger Verhältnisse wünscht, muss er den Partner auf partnerschaftliche Art und Weise überzeugen, weshalb der Wunsch auch für ihn schön oder seine Befürchtungen unbegründet sind. Und das macht man garantiert nicht durch Abwertungen des Gegenübers ("unreif") oder vorwurfsvolles Herumgeplärre, dass der Nichtwünschende diesbezüglich nicht die Initiative ergreift. Wer glaubt, egoistisch seine Ziele mit derartig emotionaler oder sonstiger Gewalt durchsetzen zu dürfen, zeigt dem Partner nur, dass er ihm egal ist und nur als reiner Wunscherfüller herzuhalten hat.

Wer einmal die Grenzen zur (emotionalen) Gewalt überschreitet, disqualifiziert sich selber. Denn, wer einmal zuschlägt, wird sehr wahrscheinlich immer wieder zuschlagen, da er bereits gezeigt hat, sich an keine moralischen Grenzen halten zu brauchen.
 
  • #43
Hier im Forum hatte mal jemand ein schönes Zitat gepostet: „Versuche zu kriegen, wen du liebst, sonst musst du lieben, wen du kriegst.“ So wird es laufen.

Soviel Eigeninitiative muss sein, dass man(n) oder frau in der Kennenlern- und Werbephase vom Sofa runterkommt und sein/ihr Interesse mehr oder minder deutlich zeigt, mit dem klaren Ziel die Person die man begehrt zu erobern. Das ist das Mindeste, was man von einer Beziehung erwarten darf. Danach ist immer noch Zeit, wieder ganz der/die Passive zu werden, falls das nun mal dem eigenen Typus am ehesten entspricht, oder im Gegenteil zum Macher und Gestalter in der Beziehung aufzusteigen, weil das wieder die Dynamik der Beziehung verstärkt.

Wenn dieses Mindeste fehlt, ist die Beziehung vielleicht kaum mehr wert als ein fauler Kompromiss, um irgendwelche zweifelhaften Vorteile abzugreifen, der Torschusspanik wegen oder weil das immer noch besser ist, als alleine zu leben. Eigentlich traurig, jemanden machen zu lassen und ihm dann aus seiner Initiative hochnäsig und im O-Ton einen Strick zu drehen, wenn man selber gleichzeitig den Eindruck erweckt, die Beziehung sei einem schon immer piepegal gewesen und man sei nur mit dem Strom geschwommen, da sich gerade nichts besseres geboten hat.
 
  • #44
Solange es solche Frauen gibt, werde diese passiven Waschlappen damit immer durchkommen und mir tut das für die Frauen leid.
Das ist unlogisch und ungerechtfertigt: Diese Frauen nehmen sich, was sie wollen. Alternativ stünde ihnen, genau wie dir, die Möglichkeit offen, abzuwarten, bis sie angesprochen und umworben werden.
Wenn sie anders handeln, dann, weil sie sich aus guten Gründen dazu entschlossen haben.
Solche Beziehungen, solche Ehen müssen auch nicht unglücklich werden.
Manch Solo-Dame ist unglücklicher.
Und deshalb glaube ich dir dein Mitleid nicht: Du willst nur eine Welt herbeibeschwören, in der die Männer aktiv sein MÜSSEN- und es dann möglicherweise auch bei dir trotz deiner fehlenden Flirtkultur, deines wenig ersichtlichen Charmes "eher" machen würden als jetzt.

Ich versteh nicht, wie man sich einerseits mit solchen folgenlosen Grundsatzdiskussionen aufhalten kann, andererseits für sich immer noch die konkrete Suche über seriöse Online- Portale ausschließt.
Auch auf den Portalen könnte man sich ja "finden lassen". Wie groß muss der Stolz sein, das trotz Partner-Sehnsucht zu verweigern? Das ist ja schon fast auf sich selbst bezogener Sadismus.

Wissenschaftlich nachgewiesen ist übrigens beim RBF der Mimikanteil an Verachtung. Subtil wahrnehmbar, auch für Computerprogramme, spiegelt sich Verachtung in den Gesichtszügen.
Genauso viel Verachtung zeigst du hier, Annabell, für "solche" aktiven Frauen. Das tut dir nicht gut, das ist nicht charmant.
 
  • #45
Bisher hat er nämlich mit allen Frauen Schluss gemacht, weil sie ihn dominiert haben. Warum lernt "Mann" nicht daraus?
Ich vermute, er denkt, dass eine Beziehung von selbst läuft und es nicht an ihm liegt. Sonst gäbe es ja mehr Selbstreflexion und mal ne Erkenntnis. Er blockt einfach die dominante Frau etwas ab. Und da er selbst nicht initiativ wird, wird er auch nie eine Beziehung haben, in der er mitreden kann, denn bei diesen Frauen müsste er ja mehr Initiative zeigen.
Allerdings hat man selbst ja auch so seine Lehrbaustellen, bei denen man erstmal raffen muss, dass man was zu lernen hat. Also würde ich auf sowas nicht mit dem Finger zeigen wollen. Selbsterkenntnisse machen muss man ja von selbst, also es gibt keine sichtbare Belohnung und keinen Orden. Wenn er auch zufrieden ist damit, immer wieder neue Beziehungen anzufangen und drauf zu hoffen, dass die Frau diesmal anders ist, hat er ja auch keinen Leidensdruck - die Voraussetzung für Erkenntnisgewinnwünsche.
 
  • #46
Ich verstehe nicht, warum es einen ganzen Thread gibt zu nur einem Mann, der nicht mal der Deiner ist...
Und darüber eine allgemeingültige Frage?

Ich kenne und das nur von Weitem, nur einen solchen Mann.

Durch Job, Freunde und nicht zuletzt die Generation meiner Söhne, sehe auch bei Jüngeren nicht das Aussterben der männlichen Initiative.

Mag einer schüchterner sein und brauch den Wink mit dem Zaunpfahl aber völlig passiv...sehe ich nirgendwo.
 
  • #47
Was ist Dein wirkliches Problem und warum echauffierst Du Dich so darüber?

im Grunde genommen hatte ich keine wirkliche Frage, sondern wollte hier nur lesen welche Damen schon Erfahrungen mit dieser Art von Männern hatten. Ehrlich gesagt wollte ich damit meine Vermutung bestätigt haben, dass eine gute Beziehung somit nicht möglich ist, wenn dieses Ungleichgewicht vorherrscht.

Ich habe einen starken Forschungsdrang und dieses Forum ist mir da sehr hilfreich. Diese Frage hätte ich mir selbst beantworten können.

Im Prinzip bin ich fassungslos über die Unfähigkeit einiger Menschen aus Fehler zu lernen.

Bei ihm:

-warum er nicht selbst darauf kommt in welche Richtung sich diese Beziehung entwickelt, weil die vorherigen Frauen allesamt dominant waren und es schief gelaufen ist. Also seine Unfähigkeit sich damit auseinanderzusetzen. Gut, es ist eben nicht jedem möglich so zu denken.


Bei ihr:
-warum sie kein Feingefühl besitzt und auch einmal abwartet bis sich ein Gleichgewicht einstellt und er selbst auch gestaltet. Sie lässt ihm so gar keine Möglichkeit dazu. Merkt sie nicht, dass sie einen schlechten Mann an seiner Seite hat, der im Prinzip Pascha ist und seine Wäsche zur Mutter bringt. Warum schaut sie nicht über den Tellerrand?

Somit habe ich mir meine Fragen selbst beantwortet...
Beide verschliessen die Augen, weil
bei ihm: er kann nicht alleine sein, braucht einen Mamaersatz
bei ihr: sie will unbedingt Familie/Kinder
beide: nicht ernsthaft verliebt sind und das sehe ich.

bei mir: ich sollte mich nicht zu viel in andere Dinge einmischen und um mich selbst kümmern.
 
  • #48
Solche passiven Männer zu bekommen, ist nicht schwierig, denn sie freuen sich über soziale Kontakte und lassen sich eben mitschleifen, wohin das Schicksal sie zieht. Wenn die Frau dominant genug ist, kann sie viel erreichen. Das ist nicht zu unterschätzen!

Meiner Ansicht nach gefällt vielen Männern auch diese unverschämte Art, wenn Frauen forsch, vorschlagend und offensiv sind, weil sie selber dann ihre Energien sparen können. Auch "Waschlappen" haben gerne Beziehungen und wer keinen Plan im Leben hat (wie diese Männer) da kommen dann eben solche dominnaten Menschen daher, die es für einen übernehmen. Nicht jeder lebt selbstbestimmt! Es gibt genug Männer, die von anderen Menschen abhängig sind.

Dominante Frauen führen meistens die Rollen der Mütter, Ehefrauen, Mitbewohnerinnen aus. Es sind nicht die Frauen, die introvertiert auf den Ritter in strahlender Rüstung warten!

Mir persönlich graut es immer vor passiven Männern. Besonders wenn es ältere Männer sind. Ich finde, da hat man viel Soziales im Leben verpasst, wenn man nicht auf andere zugehen kann und eine Frau ansprechen oder anschreiben kann, mal Vorschläge zur Lebensplanung macht, und so tut als wäre man ein sozialer und emotionaler Krüppel, der nur seine Zeit passiv im Leben verschwenden will. Vielleicht ganz gut, dass sich so motivierte, dominante Frauen dazu befähigt fühlen, solchen Waschlappen zu helfen. Mir wäre es ganz recht, man könnte diese Männer vom Singlemarkt ganz eleminieren, damit sie nicht zur Falle für andere Frauen werden.
 
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