• #1

Woher weiß man, ob man sich trennen sollte?

Ich bin seit 21 Jahren verheiratet, wir haben zwei große Kinder, ich bin 46 Jahre alt. Jetzt ist bei mir das passiert, was bei vielen Paaren wohl passiert. Wir haben uns auseinandner gelebt.
Mein Mann ist 17 Jahre älter als ich und ich habe das Gefühl, seit die Kinder nicht mehr mein Mittelpunkt sind, noch mal anfangen zu wollen. Ich unternehme viel, mit Freunden oder alleine. Mein Mann hat zu gar nichts mehr Lust und bereitet sich langsam auf die Rente vor. Das habe ich lange akzeptiert und auch versucht zu verstehen. Mittlerweile machen wir gar nichts mehr zusammen und das finde ich sehr schwierig.
Wir haben vor 15 Jahre schon mal eine Eheberatung gehabt und haben es danach ganz gut hinbekommen.
Jetzt mache ich mir Gedanken, ob es nicht besser wäre, wenn wir uns trennen würden. Ich habe ihm lange meine Wünsche genannt, aber es passiert irgendwie nichts. Wir haben uns komplett anders entwickelt in den Jahren.
Gerne würde ich mit jemanden, mit dem ich die gleichen Interessen und Gedanken habe, neu anfangen. Ich bin mir natürlich auch bewußt, dass es mit einem anderen Partner nicht genauso enden kann.

Wie finde ich raus, ob ich mich trennen soll oder nicht?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Liebe FS,dazu kann ich dir nur raten,trenne dich.
Ich war ganz genau in der gleichen Situation wie du.
23 Jahre verheiratet, zwei Kinder,der Mann 13 Jahre älter. Das ist jetzt zehn Jahre her.Ich habe mich vor zehn Jahren scheiden lassen,aus den gleichen Beweggründen und ich habe keine Sekunde bereut.
Ich bin jetzt mit einem gleichaltrigen Partner zusammen und wir führen eine zufriedenstellende Partnerschaft und haben ein sehr erfülltes Leben.
 
  • #3
Liebe Maybe,
eigentlich hast Du Dir Deine Frage schon selbst beantwortet.
Du bist seit 21 Jahren verheiratet, hast 2 erwachsene Kinder, die die Eltern nicht mehr gemeinsam brauchen und Du hast einen Mann der nichts mehr mit Dir unternimmt.
Das ist die Schwierigkeit bei so großen Altersunterschieden. Du bist jetzt "im besten Alter" und möchtest leben, Dein Mann ist dafür offenbar mittlerweile zu träge.
Wenn Ihr Euch noch liebt, dann sollte es kein Problem sein, wenn Du weiter aktiv bist und Dein Leben genießt und Ihr beide Euch freut trotzdem freut noch Zeit miteinander zu verbringen.
Wenn keine Gefühle mehr da sind und Du lieber nur noch alleine bzw. mit Freunden unterwegs bist, dann würde ich die Trennung vollziehen.
Viel Glück!
w52
 
  • #4
Liebe FS,

dann stehst Du da, wo ich vor ein paar Jahren stand. Ich habe mich getrennt und scheiden lassen. Bereut habe ich die Trennung nicht. Ich bin mit meinem Exmann noch gut befreundet, aber er war einfach zu alt (16 Jahre älter als ich), nicht nur äußerlich (er hat sich eigentlich gut gehalten), sondern auch in seinem Denken. Wir haben uns damals durch unterschiedliche Interessen auseinandergelebt. 16 Jahre sind nicht so schlimm, wenn man 30 und 46 ist. Aber in unserem Alter jetzt macht der Altersunterschied viel aus. Dein Mann ist eben über 60.

Ich bin jetzt mit einem gleichaltrigen Mann zusammen, mit dem ich endlich gemeinsam einen wichtigen Teil meiner Hobbies ausleben kann. Mein Exmann war sehr kulturinteressiert, und wir sind in die tolltesten Konzerte, Opern und Restaurants gegangen. Ich hatte ein Luxusleben. Aber das war mir auf die Dauer zu langweilig. Ich wollte leben! Dadurch, dass mein Freund und ich dieselbe Generation sind, haben wir auch sonst viel mehr Gemeinsamkeiten, als ich sie damals mit meinem Exmann hatte. Wenn wir uns unterhalten, dann eben wirklich auf Augenhöhe. Außerdem sieht er toll aus.

Aber einfach ist der Neustart nicht! Ich habe mehrere Anläufe gemacht und mich von anderen Männern trennen müssen, die nicht geeignet waren. Auch mit meinem jetzigen Freund hatte ich schon Sorgen, obwohl im Großen und Ganzen alles gut ist. Man gibt eben doch etwas auf. Du kannst im Internet nach Tests schauen, die einem sagen, wann man sich trennen sollte. Ich habe damals mehrfach solche Tests gemacht, die immer eindeutig für die Trennung ausfielen.

Deinen Mann musst Du übrigens nicht bedauern. Ich habe viel zu lange an meinem festgehalten, weil ich Schuldgefühle hatte, ihn so sitzen zu lassen. Aber er hatte längst eine andere. Die hat er mittlerweile geheiratet. Sie ist nur fünf Jahre jünger als er. Auch Dein Mann wird eine neue Partnerin finden, die den Gedanken an Rente vielleicht nicht so abturnend findet wie Du.

Wenn Du meinst Du bist an dem Punkt angekommen, warte nicht zu lange. Sowohl Du als auch Dein Mann verlieren durch eine Hängepartie zu viel kostbare Lebenszeit.

Viel Glück!
 
  • #5
Mach Dir eine sehr ausführliche Liste, pro und contra und schreibe wirklich alles rein, was Dir einfällt und wichtig ist.

Und dann würde ich es Deinem Partner ganz klar kommunizieren, dass Du diese Gedanken in Dir trägst und für Dich eine Lösung suchst. Ich fände es sehr fair, ihm das zu sagen, dann kann er sich überlegen, ob er so weitermachen will oder ob er einlenkt. Meine Entscheidung würde ich auch ein wenig von seiner Reaktion bzw. von seiner Bereitschaft, etwas für die Beziehung zu tun, abhängig machen.
 
  • #6
Hallo Maybe70,

erstmal langsam... ist die Liebe auch komplett weg? Hast Du deinem Mann gesagt, dass du über Trennung nachdenkst? Vielleicht merkt er gar nicht, wie ernst es dir ist, wie schlecht du dich in dieser Situation fühlst.

Für mich liest es sich nicht so, als ob eure Ehe nicht mehr zu retten wäre. Es liegt nur an euch beiden. Ihr seid in unterschiedlichen Lebensphasen, er geht bald in Rente, du bist da weit von entfernt. Er zieht sich womöglich viel mehr zurück, du würdest dich noch öffnen. Wer sagt, dass es nicht geht, auch zusammen? Du könntest vllt. Freundschaften schließen, Kurse belegen, diese Wünsche weiterhin ausleben, vllt. sogar in männlicher Gesellschaft - würde dein Mann hiermit leben können? Gibt es denn irgendwas, was er gerne macht, ein Hobby, eine Unternehmung? Ich kann mir vorstellen, dass man sich nähern kann diesbezüglich, aber verstehe, dass es nicht leicht ist.

Ob und wann man sich trennen muss? Das fühlt man. Ich habe mich von meinem Mann getrennt, wo ich merkte, dass ich mich permanent unwohl bei ihm fühlte und mit anderen Männern sein wollte. Da dies lang anhielt, habe ich mich getrennt. Ich empfehle aber auch eine Therapie, aber alleine (obwohl Paartherapie kann vllt auch helfen, aber du möchtest Klarheit für Dich, daher rate ich hier zu einer Einzeltherapie). Da werden dir gute Fragen gestellt, man lernt sich selbst besser kennen. Es könnte dir helfen, Klarheit für dich zu finden.

+EDIT: wenn Du schon die Frage so stellst, woher du weißt, ob du dich trennen sollst oder nicht? - dann bist du seelisch nicht soweit. Denn bist du dir sicher, fragt man anders. Dann geht es um das "wie trenne ich mich?", und nicht "ob ich mich trenne". Lass dir Zeit, ich hoffe ihr findet einen Weg!
 
  • #7
Hallo Maybe70,

was hält dich denn überhaupt noch davon ab?
Was wären denn noch mögliche Positiv-Punkte deiner Ehe?

Eigentlich ist die Frage so zu beantworten, dass diese Entscheidung genau aus dir selbst kommen muss. Solange das aber in dir selbst offenbar nicht so ganz klar ist, musst du eben noch mal innerlich aufräumen und analysieren. Schreib dir eine Positiv-Negativ-Liste, wäge ab.

Was sagt dein Mann denn zu deinem Trennungswunsch? Oder weiß er davon noch gar nichts?

Eine Trennung geht zwar meistens eher von einem Partner eines Paares aus, ist aber letzlich ein gemeinsamer Prozess, durch den beide durch müssen. Wenn eure Sachlage so ent-emotionalisiert ist, würde ich ihn so langsam in dein Vorhaben mit einbeziehen. Kann nämlich sein, dass ihr da noch ein "Sträußchen" auszufechten habt.
 
  • #8
Hallo Maybe 70

das " ob " du dich trennen sollst, beantwortest du dir in deiner Frage doch schon selber.
Ja, du willst dich trennen und solltest es dann auch tun.

Du fragst hier, woher man weiß. ob man sich trennen sollte.
Wenn man solche Fragen stellt, dann ist es an der Zeit zu gehen.

Es wundert mich nur, dass du deinen Neuanfang mit einem anderen Mann schon im Kopf planst. Gleiche Interessen usw..., also hast du ganz klar abgeschlossen mit deiner Ehe.


Ein 17jähriger Altersunterschied ist nicht zu unterschätzen. Wie ihr geheiratet habt, spielte das noch keine Rolle.
Dein Mann ist zwar jetzt noch nicht alt, hat sich jedoch ganz anders weiterentwickelt als du.
Das passiert, wenn man einen neuen Lebensabschnitt vor sich hat. Da wird man tiefsinniger und überlegt, wie man die Jahre, die jetzt vor einem liegen, sinnvoll gestalten kann.

Es gibt viele Männer in dem Alter, die keineswegs langweilig sind und das Leben nochmal richtig genießen.
Finanziell ist man meistens abgesichert und kann sich einiges leisten.
Nur braucht so ein Mann wie deiner, eine Partnerin, die für seine Probleme auch Verständnis hat und nicht nur umgekehrt.
Vielleicht sehnt er sich ebenfalls nach einer Vertrauten, mit der er mal seine Gedanken besprechen kann.
Viele Menschen in dem Alter entwickeln neue Interessen oder Hobbies, zu denen sie früher gar nicht gekommen sind.
Genug Möglichkeiten gibt es. Neben sportlichen Aktivitäten mit Gleichgesinnten stehen schöne Reisen. Literatur, Theater, ehrenamtliche Tätigkeiten und... und... und auf dem Programm.

Du selber möchtest jetzt mit 46 Jahren, wo deine Kinder aus dem Haus sind, dein Leben nochmal in vollen Zügen genießen und das soll dir auch gegönnt sein.

Dann mach es ihm und dir nicht noch schwerer, sondern handele bald. Sprich mit ihm über deine Pläne und reiche die Scheidung ein. Nimm eine räumliche Trennung vor.
Du hast es selber schon erwähnt, eine Garantie auf ewige Jugend und Glück gibt es allerdings auch bei einem jüngeren Mann nicht.

Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass du den passenden Partner findest.

LG
Santosha
 
  • #9
Hallo maybe70,

Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Wie wohl viele Paaren stellt Euch das Leben ohne den Mittelpunkt "Kinder" vor große Herausforderungen. Dass Du die neuen Freiräume nutzen möchtest, finde ich gut, mir geht es genauso.
Du schreibst, Du möchtest mit jemandem, der die gleichen Gedanken und Gefühle hat, neu anfangen. Gibt es diesen jemand schon? Falls nicht, stelle Dir die Frage, ob Du erstmal auf Dich alleine gestellt sein kannst und möchtest. So viele Singlebörsen es auch geben mag: den jemand mit den gleichen Gedanken und Gefühlen zu finden, bei dem auch möglichst alles andere "passen " soll, ist wahrlich nicht einfach.
Ich plädiere sicher nicht für den Verbleib in einer unglücklichen Ehe (bin selbst geschieden), aber zunächst wird es eine nicht leicht zu meisternde Zeit geben. Ein neuer, besser passender Partner fällt nicht vom Himmel. Wäre manchmal aber schon schön, seufz.
W, 48
 
  • #10
Wenn ich mir deinen ganzen Beitrag durchlese, ist mir nicht so recht klar, wieso du dann die letzte Frage stellst? Du hast sie dort doch schon ziemlich schlüssig beantwortet!
Drehe es doch mal um: Warum möchtest du bleiben? Was verbindet euch noch - außer der Gewohnheit und der Angst vor einem ungewissen Neuanfang?

"sollte" - Die Verwendung dieses Wörtchens offenbart sehr oft sehr viel.
In deinem Fall, dass du gern von jemandem anderen, am besten einer höheren Instanz eine Art "Erlaubnis" oder "Freigabe" oder zumindest Empfehlung-Richtlinie bekommst um zu tun, was du doch eh tun möchtest. Nämlich dich zu trennen. Also: du "solltest" nicht bleiben. Und du "solltest" dich auch nicht trennen. Das Wort "sollte" hat keinen Platz in einem SELBSTbestimmten Leben!

Aber falls du wirklich noch im Prozess des Abwägens bist und nicht nur eine vorgegaukelte Scheinsicherheit suchst, ob deine wie auch immer geartete Entscheidung die "richtige" sein wird: "Soll ich bleiben, soll ich gehen?" von Mira Kirshenbaum hilft dir vielleicht dabei, mehr Klarheit und etwas mehr Sicherheit zu gewinnen.
Die letztliche Entscheidung und die Verantwortung für die Folgen kann dir natürlich nichts und niemand abnehmen.
alles Gute m44
 
  • #11
Sol viel zum Thema Freiraum.

Jeder Partner hatte genau so viel Freiraum, um
sich ein eigenes Leben (ohne Partner) zu bauen.

Wenn jeder nur sein eigenes Ding macht leben alle
nur neben einander, nicht mit einander.
 
  • #12
Vielen Dank für Eure Antworten. Sie haben mir echt weitergeholfen. Als ich die Antworten gelesen habe, dachte ich auch, ich habe mich schon getrennt von meinem Mann.
Ich stelle mir eine Trennung allerdings sehr schwer vor. Man hat ja auch etwas zusammen aufgebaut, was dann alles weg wäre.

Für mich ist es sehr schwer eine Entscheidung zu fällen, da ich nicht weiß, ob es die richtige ist. Mir ist klar, dass das immer so ist. Nichts machen ist immer einfacher als eine Entscheidung treffen.

Ich werde mir, glaube ich, irgendwo einen Ratschlag bei einem Therapeuten oder so holen.
Danke für den Buchtipp. Werde ich mal schauen danach.
 
  • #13
Ich war 47 als mein Exmann und ich uns getrennt haben nach zwanzigjähriger Ehe. Wir haben drei gemeinsame Kinder. Die Trennung ging von mir aus. Wir hatten uns auch auseinandergelebt, nie was zusammen unternommen und richtig reden konnte ich auch nicht mit ihm. Als Familie haben wir immer super funktioniert, waren alle zweimal im Jahr zusammen in Urlaub und waren eigentlich nach außen eine tolle Familie. Nur als Paar gab es uns nicht mehr. Wenn man jahrelang nicht mehr umarmt und geküsst wird, sondern immer nur derjenige ist der das macht, und vom Mann kommt nichts mehr ist es wohl vorbei. Ich zumindest wollte so nicht weiterleben. Mein Exmann ist übrigens gleichalt wie ich. Er hätte noch ewig so weitergemacht, ihm hat nach seinen Angaben nichts gefehlt.

Auf jeden Fall haben wir uns in gegenseitigem Einvernehmen und friedlich ohne Rosenkrieg voneinander getrennt. Er wohnt gerade drei Strassen weiter und die Kinder können jederzeit zu ihm. Wir haben eine friedliche und gute Einigung gefunden. Ich verstehe mich mit ihm wie mit einem Bruder.

Er hat schon seit zwei Jahren eine sehr nette Freundin. Ich hatte einige missglückte Beziehungsversuche mit kaputten (teils wirklich gestörten) Männern in den Fünfzigern. Nun bin ich glücklich zusammen mit einem fast 13 Jahre älteren Mann. Mit ihm habe ich das Gefühl wieder lebendig zu sein. Wir gehen tanzen (mochte mein Ex nicht), spazieren, schwimmen, wir können super miteinander reden und im Bett klappt es auch sehr gut.
Du siehst, bei uns ist es altersmässig andersherum, aber es klappt super. Also das Auseinderleben hat nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun. Ganz viele Paare trennen sich in den Vierzigern. Da will man es nochmal wissen.

Wichtig ist nur dass man sich möglichst friedlich und gütlich trennt. Ich hätte niemals einen Rosenkrieg angezettelt oder ertragen.

Mein Vater hatte erstletzt Geburtstag und hatte zum Brunch ins Hotel eingeladen. Meine Geschwister mit Familie, meine Kinder, mein Exmann und mein Freund waren dabei, und alle haben sich gut vertragen.

War irgendwie ein komisches Gefühl mit zwei Männern am Tisch, aber ich dachte mir wenn alle Paare sich so friedlich trennen würden und hinterher gut miteinander auskommen wäre die Erde doch schön.
 
  • #14
1... Jetzt ist bei mir das passiert, was bei vielen Paaren wohl passiert.

2... ich habe das Gefühl, seit die Kinder nicht mehr mein Mittelpunkt sind, noch mal anfangen zu wollen.

3...Mein Mann hat zu gar nichts mehr Lust...

4...Ich habe ihm lange meine Wünsche genannt, aber es passiert irgendwie nichts.

5...Gerne würde ich mit jemanden, mit dem ich die gleichen Interessen und Gedanken habe, neu anfangen.

6...Wie finde ich raus, ob ich mich trennen soll oder nicht?

1. Was bei den allermeisten Paaren nach ca. 20 Jahren aber nicht passiert. Wer Passivsätze benutzt, möchte sich meist nur in der Opferrolle sehen.

2. Warum nicht mehr Mittelpunkt? Bei manchen Müttern bleiben sie es lebenslang.

3. Glaube ich nicht! Hast Du ihn schon mal gefragt?

4. Erfüllst Du ihm denn alle seine Wünsche?

5. Neu anfangen mit 46?
Romanze? Bedingungslose Liebe? Heirat?
Der Zug ist doch schon längst abgefahren.

6. Einfach mal erinnern, was man sich gegenseitig vor Zeugen vor dem Austausch der Ringe geschworen hat.
 
  • #15
Nachtrag zu # 7
ein Therapeut wird dir nicht helfen bei deiner Entscheidung. Nur du bist verantwortlich für dein weiteres Leben. Ich bin selber in therapeutischer Behandlung und habe im Laufe der Jahre noch niemals erfahren, dass mir meine Therapeutin gesagt hätte, was ich zu tun und zu lassen habe. Alles musste ich durch eigene Erfahrung selber entscheiden und erarbeiten.
Wenn dein Mann zuverlässig ist, dich liebt. dich nicht betrügt, dich immer auf Händen getragen hat, du alles besprechen kannst mit ihm was dich bedrückt, du ihm vertraust, er dich noch liebt, dann überlege genau was du willst und ob es sich lohnt.
Natürlich sollst du nicht leiden. Aber sein Alter kann doch nicht alles in Frage stellen?

Du hast damals gewusst, wie alt er ist und ich würde es jetzt als fair empfinden, wenn du auch nach den vielen Ehejahren zu ihm stehst.
Wenn er allerdings so ein Scheusal geworden ist, dann ist eine Trennung keine Frage. Wenn es ausschließlich um seine Wesensveränderung aufgrund seiner neuen Lebenssituation geht und um deine jetzt entdeckte Lebenslust, dann solltest du genau nachdenken.
Wie du in deinem letzten Post geschrieben hast, habt ihr euch einiges aufgebaut. Bedenke, dass du Kraft haben musst bei einer Scheidung. Aber ein kompetenter Anwalt für Familienrecht wird dir da bestimmt gute Ratschläge geben können. Aus Erfahrung würde ich dir eine Anwältin (Frau) empfehlen. Ist nur die Frage, ob du ihm das alles antun willst?

Deine Geschichte geht mir sehr nahe und ich verstehe deine Argumente. Was hättest du aber gemacht, wenn er jetzt eine unheilbare Erkrankung bekommen hätte oder du?
Hätte er selber zu dir gestanden?

Also um es noch einmal ganz klar zu sagen, ich bin der Meinung, dass man eine Ehe sofort beenden sollte, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat und die Karre in den Sand gefahren ist.
Bei der geringsten Chance sollte jedoch ein neuer Versuch unternommen werden die Partnerschaft zu erhalten.

Alles Gute für dich
Santosha

LG
Santosha
 
  • #16
Ich war früher mal mit einen 15 Jahre älteren Mann zusammen. Wir haben immer noch eine lockere Freundschaft. Damals war der Altersunterschied nicht relevant zwischen Ende 20 und Anfang 40. Vor kurzen saß ich in einem Cafe und sah ihn auf der anderen Straßenseite. Er ist jetzt 70 und ein alter Mann. Ich bin 55 und mein jetziger Partner ist 49. Ich könnte mir nicht vorstellen mit so einem alten Mann zusammen zu sein.
Du bist jetzt 46 und in einer totgelaufenen Beziehung. Willst du dir das noch 30 Jahre antun? Und im Gegensatz zu @SB-Skeptiker kann ich dir sagen, man trifft in dem Alter seine große Liebe, die Schmetterlinge waren noch nie so groß. Nimm dein Leben in die Hand und werde glücklich. Für alles andere bist du zu jung. w55
 
  • #17
Vielleicht musst du dich ja nicht gleich trennen. Das wäre nur die letzte Möglichkeit.
Vielleicht kannst du anfangen, einfach mehr ohne ihn zu unternehmen.
Diese Zeiten der Umstellung im Leben sind immer so, dass man eine Beziehung neu austarieren muss.
Erst wenn du auch dann nicht glücklich bist, trenne dich.
 
  • #18
Mein Mann hat zu gar nichts mehr Lust und bereitet sich langsam auf die Rente vor. Das habe ich lange akzeptiert und auch versucht zu verstehen. Mittlerweile machen wir gar nichts mehr zusammen.
Eigentlich sollte es doch genau umgekehrt sein: mit dem Eintritt ins Rentenalter beginnt die Zeit, in der man endlich all das tun kann, was wegen der Arbeitsverpflichtung bisher nicht möglich war. Womit verbringt der gute Mann denn jetzt gerade seine Freizeit? Hat er Interessen, die Du nicht teilst? Auf die er deshalb verzichten muß? Dann ist er nicht wirklich inaktiv, dann seid Ihr nur inkompatibel.
 
  • #19
Mein Mann hat noch nie ein Hobby oder so gehabt. Er verbringt seine Freizeit mit Fernsehschauen und am PC spielen. Eigentlich schon immer. Ich mache Sport, singe im Chor, wandere, mache Yoga usw. Ich habe nie von ihm verlangt, das er die Sachen mitmacht. Früher haben wir viel mit den Kindern gemacht, das ist halt jetzt weggefallen. Das fällt mir aber jetzt erst so auf.

Wir sprechen auch viel, wie das sein soll, wenn er nächstes Jahr zu Hause ist. Er sagt, er habe sein ganzes Leben gearbeitet, er will dann nichts mehr machen. Auch keinen Minijob oder so. Hobby braucht er keins, sagt er.

Wenn ich das jetzt so schreibe, fällt mir auf, dass es so keinen Sinn hat. Aber das ist nach so vielen Jahren auch sehr traurig.
 
  • #20
Nachtrag zu # 7
ein Therapeut wird dir nicht helfen bei deiner Entscheidung. Nur du bist verantwortlich für dein weiteres Leben. Ich bin selber in therapeutischer Behandlung und habe im Laufe der Jahre noch niemals erfahren, dass mir meine Therapeutin gesagt hätte, was ich zu tun und zu lassen habe. Alles musste ich durch eigene Erfahrung selber entscheiden und erarbeiten.
Widerspruch! Mir hat ein Therapeut geholfen, mich von meinem Exmann zu trennen. Er hat einfach die richtigen Fragen gestellt. Die Entscheidung musste ich natürlich selbst treffen. Tatsache ist, ich habe viel zu lange in einer Beziehung ausgeharrt, die nicht mehr gut und gesund war. Ich habe kostbare Lebenszeit verschwendet.
 
  • #21
Wir sprechen auch viel, wie das sein soll, wenn er nächstes Jahr zu Hause ist. Er sagt, er habe sein ganzes Leben gearbeitet, er will dann nichts mehr machen. Auch keinen Minijob oder so.

Nur mal so aus Neugierde: Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass der Mann, nachdem er zwei Kinder groß gekriegt hat, nach der Rente noch einen Minijob macht!? Was soll das denn?

Du schreibst von dir selbst, dass du Sport, Yoga etc. machst. Dass du beruflich eingebunden bist, davon schreibst du nichst. Klingt irgendwie nach klassischem Hausfrauen-/Mutter-Dasein.
 
  • #22
Es gibt einfach Menschen, die keine besonderen Aktivitäten, Interessen haben.

Denen reicht Beruf, Kinder, Haushalt, evtl. Garten
Damit ist man u.U. in jüngeren Jahren ausgefüllt, Beruf / Kinder fordern.
Es reicht dann abends und am Wochenende Couch, Fernseher und der 14tägige Urlaub in Malle / Bibione.

Mit zunehmendem Alter werden diese Menschen oft noch träger, eingefahrener, wenn die aus früheren Verpflichtungen (Beruf / Kinder) resultierende Zwangsaktivität aufhört. Das erlebe ich bei einem guten Anteil älteren Menschen, Männern und Frauen. Oft kommt dann körperlicher Abbau dazu, geistige/ intellektuelle Stagnation.
Das ist aber nicht zu ändern, außer der / diejenige möchte es ernsthaft.
Andere entwickeln sich gegenteilig. Wenn die Verpflichtungen abnehmen, werden die Freiräume entdeckt, genutzt, Neues gewagt, und entwickelt, Hobbies, Freizeitaktivitäten, Engagements, Interessen - Zeit und meist der finanzielle Rahmen ist vorhanden, und wenn man die entsprechende Gesundheit, Fitness mitbringt oder erweitert, ist vieles möglich.
Manche wollen genau dies leben, das hat wenig mit Midlifecrises zu tun, sondern mit der Persönlichkeit und den Lebensqualitäten, die man sich entwickelt.

Wenn man als Partner/in nicht ähnlich geartetet ist, stellt man genau dies fest, was jetzt die FS feststellt.
Es ist nur noch eine WG, keine Partnerschaft mehr, die scheinbare Basis, die es an Anfang gab, und die man über den Alltag herstellen konnte, trägt nicht mehr.

Hier kommt zu den sehr unterschiedlichen Charakteren und Persönlichkeitsentwicklungen der Altersunterschied hinzu.
Ab Ü40 ist ein +10 und mehr häufig deutlich spürbarer.

Ob man dann WG leben möchte, oder die reale Trennung umsetzt, ist die eigene Entscheidung.

Ich würde beenden.
Bzw. gehe ich heute nur noch eine Partnerschaft mit jemanden sein, der ähnlich aktiv ist. Ansonsten würden wir uns beide unglücklich machen.
 
  • #23
Ich gehe auch 25 Stunden arbeiten, hatte das aber nicht erwähnt.
Mir ist jetzt klar geworden, dass ich meine Gedanken meinem Mann mitteilen muss. Wir haben zwar schon über das Ganze gesprochen, aber dass ich Trennungsgedanken habe, weiß er nicht. Ich werde ihm sagen, dass das so für nicht nicht weitergehen kann. Dann werde ich schauen, was passiert.
 
  • #24
Er sagt, er habe sein ganzes Leben gearbeitet, er will dann nichts mehr machen. Auch keinen Minijob oder so. Hobby braucht er keins, sagt er.
Au weia. Euer Problem ist nicht der Alters-, sondern der Mentalitätsunterschied. Menschen, die im Rentenalter keinen Tatendrang haben, hatten ihn auch früher schon nicht. Es fiel nur weniger auf.

Wenn Du Dich aus sentimentalen Gründen nicht trennen willst, sieh zu, daß Du Dir genügend Freiheiten erkämpfst, um auch ohne ihn ein ausgefülltes Leben zu leben. Durchaus auch mit längerer Abwesenheit – ich habe auf Reisen schon viele Frauen in Deinem Alter getroffen, die ihr Alleinreisen damit begründen, daß „der Mann kein Interesse hat und lieber zuhause bleibt.” Schade eigentlich.
 
  • #25
Liebe FS, der Klassiker. Wenn die Kinder da sind, funktioniert es noch. Sind sie aus dem Haus merkt man erst, dass man eigentlich gar nicht zusammenpasst. Dein Mann hatte nie Hobbys. Mit dem Renteneintritt bleiben die meisten Männer aktiv, da sie sonst nicht ausgelastet sind. Hobbys, Reisen usw. Dein Mann ist das Gegenteil. Er will nur noch in Ruhe gelassen werden. Das auch jetzt schon, vor Eintritt der Rente. Du bist 46 und noch keine alte Frau. Nimm Dein Leben in die Hand. Aktiv, wie Du selbst bist. Trenn Dich. Deine Kinder sind erwachsen und haben ihr eigenes Leben. Auf sie musst Du keine falsche Rücksicht nehmen. Einen Mann, der schon mit 63 nur noch vorm Fernseher und PC hockt und auf seine Rente wartet, den wollte ich auch nicht. Du lebst nur einmal. Mach was draus! Alles Gute!
 
  • #26
Ja, das stimmt, Apfeldieb. Es ist durch die Kinder nicht so aufgefallen und ich habe mich auch lange zurückgehalten und war frustriert zu Hause. Seit ca. einem Jahr mache ich ganz viel neues alleine, da ich gemerkt habe, dass ich noch so vieles vorhabe. Das war auch ok für mich. Mein Mann war ganz froh, dass er dadurch seine Ruhe hat und denkt vielleicht, das ist nur so eine Phase.
Jetzt merke ich aber, dass ich die Sachen nicht immer alleine machen will, sondern auch mit jemandem teilen.
 
  • #27
Hallo Maybe!
Auch ich habe mich von meinem ersten Mann, dem Vater meiner Kinder, nach 16 Jahren Ehe getrennt. Ich war damals 42. Heute bin 51, zum 2. Mal verheiratet und dies sehr unglücklich.
Die Familie, die Du mit Deinem Mann zusammen hast, die wird durch eine Trennung zerstört werden. Auch wenn die Kinder erwachsen sind, spielt das bei Feieren etc eine Riesenrolle. Und die Enkelkinder kommen dann zur Oma mit Freund X. Der vielleicht gar keinen Bezug zu der ganzen Bande hat.
Es geht nicht nur um die Partnerschaft wie in den Jugendjahren.
Da Du nur 25 Stunden in der Woche arbeiten musst, kannst Du Deinem Mann danken, dass er Dir diese viele Freizeit ermöglicht hat.
Wenn Du Dich trennst, um Dich selbst besser verwirklichen zu können, dann weht erst einmal ein eisiger Wind in Deinem Leben. Die gemeinsamen Freunde spalten sich, die andere Seite der Familie verlierst Du. Die Kinder sind sehr betroffen. Das gemeinsame Zuhause gibt es nicht mehr. Diese Wohlfühlkugel, wo man auch mal schlecht aussehen kann, schlecht gelaunt ist, die gibt es nicht mehr.
Ein neuer Partner hat ja absolut andere Ansprüch und seine eigene Vergangenheit, sprich Kinder, Ex-Frauen. Da gibt es so viel mehr an Eifersucht, Fremdheit, Kälte. Bist Du nicht passend, wirst Du wieder abgewählt. Das Karussell beginnt dann erst richtig.
Mein 2. Mann ist zwar treu, jedoch möchte er jetzt mit 55 Jahren seine Freiheit ausleben. Ohne Rücksicht auf mich. Er war vorher 22 Jahre verheiratet, hat auch erwachsene Kinder. Nun ist er Großvater geworden, die Kleine ist nicht meins. Ich gehöre nicht dazu. Du brauchst sehr viel Selbstbewusstsein und Distanz, um als neue Partnerin in einer Familie mit erwachsenen Kinder zu bestehen.
Es geht nicht um gemeinsame Hobbies. Es geht um das Zuhause und die Familie.
Trenn Dich nicht. Gehe Du Deinen Hobbies nach und lass ihn mit einem Augenzwinkern zu Hause seine Rente genießen.

Herzliche Grüße,
Marie
 
  • #28
Nach den Aussagen der FS geht es hier nicht um "erkaltete" Liebe sondern darum das der Mann als Freizeitpartner nicht den Anforderungen der Frau genügt.

Das Problem ist nicht der Altersunterschied sondern das unreflektierte Anspruchsdenken einer Frau die sich seit vielen Jahren hauptsächlich um sich selbst kümmerte und deren Wahrnehmung sich fast wie bei Teenagern hauptsächlich um sich selbst dreht. Die Kinder sind ja spätestens ab dem 12. Lebensjahr sehr eigenständig und hier sind sie schon 18+.

Fakt ist der Mann hat 40+ Jahre Vollzeit gearbeitet und wahrscheinlich zusätzlich Haus gebaut und alles körperlich anstrengenden und unangenehmen Dinge (Finanzen; Admin) erledigt. Der Mann ist also im wahrsten Sinne des Wortes körperlich abgearbeiteter als seine Frau.

Er hat sich für die Familie aufgearbeitet und das wird ihm jetzt zum Verhägnis? Der Mann hat seiner Frau Freiraum verschafft soll aber auch in der Rente ganz nach Ihren Vorstellungen leben? Wäre es nicht an der Zeit fürm die Frau nun etwas zurückzugeben? Muss Frau als Utilaristin natürlich nicht so sehen aber wie "Marie" in Ihrem sehr intelligenten Beitrag sprechen nicht nur die Moral sondern auch die Fakten gegen eine Trennung:

a) Die Entwicklung des Mannes ist erst 1-2 Jahre nach Rentenbeginn einschätzbar. 1 Jahr braucht er eventuell um sich körperlich und geistig vom burn-out zu erholen und danach wird ihm normalerweise langweilig und er enrtwickelt neue Interessen bzw. wird offener für Reisen etc.

b) Nach neuem Scheidungsrecht wird die FS bei Scheidung spätestens nach einer Übergangsfrist Vollzeit arbeiten müssen bzw. Ihre Unterhaltsansprüche (soweit sie bestehen) mit einem fiktiven Vollzeitgehalt berechnet.

c) Geschiedene Frauen haben keinen Anspruch auf Witwenrente. Gerade bei dem Altersunterschied ein wi9chtiger Punkt. Stattdessen wird beim Versorgungsausgleich ermittelt, wie viele Rentenansprüche beide Partner in der Zeit ihrer Ehe erarbeitet haben. Die Endsumme wird je zur Hälfte ausgezahlt an beide ausbezahlt. Mehr gibt es für die ex-Frau nicht.

Fazit: Falls der Mann nicht herausragend gut verdient hat bzw. Vermögen geschaffen hat sind nach einer Scheidung beide "arm" da sie ja getrennte Haushalte führen müssen und der begrenzte Zugewinn (z.B. das abbezahlte Haus) aufgelöst wird und für die Erhaltung des Lebensstandards nicht reicht.

Ihr Ziel erreicht die FS damit aber zweifelslos - für die nächsten 2-3 Jahre hat sie immer ein Gesprächsthema mit Ihrem Mann und langweilkig ist Ihr dann auch nicht mehr. Dann kann sie nämlich das Vollerwerbsleben Ihres dann Ex-Mannes nachleben. Zumindest kann sie sich dann in 17 Jahrten in Ihbgren Mann hineinversetzen...
 
  • #29
Liebe FS, ich möchte mich zu dem Beitrag von Marie äußern. Sie macht den Fehler, ihre individuelle Situation zu verallgemeinern. Was sie erlebt, hat sie sich selbst zu zuschreiben. Nun rät sie anderen, sich bloß nicht zu trennen und wegen der Kinder und Enkelkinder die Ehe aufrecht zu erhalten. Das halte ich für einen großen Fehler. Du sollst "augenzwinkernd" weiter in einer Ehe verharren, in der Du nicht glücklich bist und in der es offensichtlich kaum Gemeinsamkeiten gibt. Was soll das denn? Deine Befindlichkeiten sollst Du unter den Teppich kehren und gefälligst die Situation akzeptieren, wie sie ist. Na Mahlzeit!
Ich kenne genügend Beispiele aus dem Bekanntenkreis, wo es in zweiter Ehe super funktioniert. Beide haben neue Partner, Hass, Kränkungen und Eifersucht gibt es nicht. Bei Familienfeiern sind die Elternteile PLUS neuer Partner eingeladen und böses Blut gibt es nicht. Man geht mit Respekt miteinander um. Schließlich war man lange Zeit ein Paar und hat gemeinsame Kinder und Enkel. So geht erwachsen!
 
  • #30
Jetzt merke ich aber, dass ich die Sachen nicht immer alleine machen will, sondern auch mit jemandem teilen.
Ja, sicher, wer von uns wünschte sich das nicht? Leider wird dieses Glück nicht jedem zuteil. Durch Online-Kommunikation lernt man aber doch zumindest Menschen kennen, die mit ähnlich gelagerten Interessen durch die Welt gehen und ihre Erlebnisse in Form von Bildern, Filmen oder Texten teilen.
 
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