• #1

Wohnortkonflikt - kein Kompromiss in Sicht. Wie damit umgehen?

Hallo Zusammen,

kurz zur Ausgangssituation. Wir sind eine kleine Patchwork-Familie aus meinem neuen Partner, meiner leiblichen Tochter und mir.
Im Grunde sind wir sehr glücklich und könnten uns (nahezu) alles miteinander verstellen. Nahezu... wäre da nicht das Problem Wohnort!
Wir leben mit meiner Tochter im Speckgürtel einer größeren Stadt im Landkreis A, aktuell zur Miete , Eigentumswohnung oder Haus aber nicht ausgeschlossen, wir sind beide finanziell gut aufgestellt. Er stammt ursprünglich aus einer sehr kleinen Ortschaft (keine 150 Einwohner, davon großteils Verwandtschaft) im Landkreis B, 60 km entfernt. Also Stadt vs Land.
Dort war er immer sehr eingebunden, hat sein Elternhaus mit Ende 20 nur wegen des Berufs verlassen ( so haben wir uns auch hier in A kennengelernt), selbst während des Studiums fuhr er jedes WE zurück dorthin. Seit 1 Jahr äußert er nun stetig den Wunsch, dass er dorthin zurückkehren möchte. Ich verstehe diesen Wunsch,dennoch kann ich mir für mich nicht vorstellen, genau dort heimisch zu werden. Mich verbindet mit dieser wirklich sehr kleinen Ortschaft aus Alteingesessenen, ohne Infrastruktur etc natürlich nichts, ihn dafür umso mehr. Bei mir geht es aber nicht nur um mich, sondern auch um meine Tochter, die ich aus der gewohnten Umgebung ( hier im Ort aufgewachsen, der leibliche Papa ist in der Nähe etc) rausnehmen müsste. Glücklicherweise liegen unsere Vorstellungen ja nicht Kontinente auseinander, so dass ich als Kompromiss vorgeschlagen habe, einfach in die Mitte zu ziehen. Obwohl mir der Kompromiss eigentlich Sinnig erscheint, ist er für ihn überhaupt keine Option. Er will direkt in die Heimat, nicht nur in die Nähe.
Mir liegt viel an der Beziehung zu ihm und ich habe mich nun bereit erklärt, mit ihm in den Landkreis B zu ziehen, in dem sein Heimatort liegt. Sobald der Zeitpunkt günstig ist ( bspw wenn bei meiner Tochter ohnehin ein schulwechel ansteht).
Allerdings nicht in seinen Heimatort, sondern in die Nähe der nächsten Stadt. Je nach Auswahl der Vororte dort, sprechen wir nur noch von einer Entfernung von 10-12 km zu seinem Heimatort. Für mich würde dies vielfältige Veränderung, beruflich wie privat bedeuten, die ich aber gehen würde.
Aber ihm ist auch dieser Kompromiss nicht gut genug! Für ihn steht mittlerweile fest: direkt in den Heimatort, Maximal in den Nachbarort. Sonst endet diese Beziehung früher oder später.
Ich fühle mich durch seine Kompromisslosigkeit unter Druck gesetzt und habe das Gefühl, dass es hier nur noch um das Durchsetzen seiner Interessen geht, ohne ein WIR.
 
  • #2
Ich versuche, mich in deine Situation hinein zu versetzen ... und käme zweifellos zu dem Schluss, mich von diesem Mann, auch wenn er mir sehr viel bedeutet, zu trennen.
Du hast einige akzeptable Möglichkeiten angeboten, bist kompromissbereit, was bei ihm nirgends zu erkennen ist. Liebe? Kann es nicht sein, er verhält sich wie ein kleines Kind: ich WILL !! und nur das zählt.
Möglicherweise, vorsichtig ausgedrückt, wird sich sein Verhalten nach einiger Zeit auch an anderer Stelle in den Vordergrund schieben. Aber eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn Geben und Nehmen sich in etwa die Waage halten. Das sehe ich hier nicht.
 
  • #3
Im Grunde sind wir sehr glücklich und könnten uns (nahezu) alles miteinander verstellen. Nahezu... wäre da nicht das Problem Wohnort!
Nein, du bist nicht sehr glücklich, du redest dir das nur schön und ein, du hättest das sehr gerne!
Aber ihm ist auch dieser Kompromiss nicht gut genug! Für ihn steht mittlerweile fest: direkt in den Heimatort, Maximal in den Nachbarort. Sonst endet diese Beziehung früher oder später.
Ich fühle mich durch seine Kompromisslosigkeit unter Druck gesetzt und habe das Gefühl, dass es hier nur noch um das Durchsetzen seiner Interessen geht, ohne ein WIR.
Löse dich und trenne dich sofort mit Kontaktabbruch von ihm, dies ist ein einseitige Kompromiss, der immer in die Hose geht, früher oder später du wirst es sehr bereuen, der Typ Mann gibt nicht nach, willst du unglücklich werden, dann bleib bei ihm und mach, was er sagt!
 
  • #4
Ich kann ihn gut verstehen, denn ich komme genau aus so einem Dorf. Viel zieht mich dahin zurück.
Aber seine Kompromisslosigkeit nicht.

Deine Angebote waren beide gut, dass letzte war wirklich zu seine Gunsten.

Du hast schon Recht, wer überhaupt keine Kompromisse in der Beziehung machen will, ist an einer längeren Beziehung auch nicht wirklich interessiert.

Wahrscheinlich will er indirekt Schlussmachen.

Schade, dass er es so verpackt.
 
  • #5
Ich kann euch beide verstehen und ihr habt beide Recht! Ihr seid nur 60 km voneinander entfernt, da bringt die Mitte rein gar nichts, außer Kummer bei beiden.
Entweder ihr schaltet um auf LAT und besucht euch gegenseitig; oder es bleibt nur die Trennung. Sonst gibt es keine Möglichkeiten.
PS: Unvereinbare Wohnortvorstellungen sind gleich inkompatibel wie Kind ja-nein und führen früher oder später unweigerlich zur Trennung. Ausnahme siehe LAT.
ErwinM, 50
 
  • #6
Könnt ihr euch nicht einfach ein Wochenendhaus auf dem Dorf kaufen? Montag bis Freitag lebt ihr in der Stadt und am Wochenende im Dorf. Dein Partner könnte Teilzeit oder im Homeoffice arbeiten und 1-2 Tage länger im Dorf bleiben.
 
  • #7
Du schreibst, dass dein neuer (Wie neu ist er denn?) seit einem Jahr (also quasi von Anfang an?) davon spricht, in seine Heimat zurückgehen zu wollen. Zuerst könnt ihr euch alles vorstellen, jetzt geht nur noch das 150 Seelen-Dorf?

Klingt als wolle er, dass du abspringst. Vielleicht ist er zu feige, dir direkt zu sagen, dass er sich trennen will?

Jedenfalls glaube ich, du solltest aufwachen.

w 55
 
  • #8
Für ihn steht mittlerweile fest: direkt in den Heimatort, Maximal in den Nachbarort. Sonst endet diese Beziehung früher oder später.
-Du kannst es beenden,
-Du kannst weiter auf Zeit spielen; Wann wäre denn der für Dich günstige Zeitpunkt? Wie lange wäre es denn zeitlich hin, bis der Schulwechsel deiner Tochter anstehen würde? Was sagt der leibliche Vater zu der Umzugaktion (hier wäre der Umgang zu seiner Tochter und die Besuchszeiten mit ihm neu zu regeln und ebenso auszuhandeln) oder was sagt hierzu deine Tochter, die dann eben nicht mehr regelmäßig zu ihrem Vater kann?
-Du kannst Dich genauso kompromisslos verhalten (deine Grenze ist, der Vorort zu nächsten Stadt, 12 km von seinem Heimatort) und ebenso die Trennung in den Raum werfen.

Im Grunde sind wir sehr glücklich und könnten uns (nahezu) alles miteinander verstellen.
Sehe ich von seiner Seite nun gar nicht, eher Heimatort oder Beziehungsende.

Du kannst ihm einzig nur nochmal die Vorteile für Dich und Deine Tochter aufzeigen, als auch seine Vorteile (sofern es diese für ihn gibt), wenn ihr in diesen Vorort zieht (zB Angebote zum Hobby deiner Tochter, bessere Verkehrsanbindung für deine Tochter zur Schule und ihren neuen (Schul-)Freundinnen (ÖPNV), hat der Vorort ein Bahnhof, bessere Anschlussmöglichkeiten für Dich und ihn zur Arbeitsstelle, Einkaufsmöglichkeiten, bessere Freizeitgestaltung, falls ihr Abends mal ausgehen wollt, vielleicht könntet ihr auch auf ein Auto verzichten (als wenn jeder sein eigenes hat) und er oder Du müsstest auch nicht immer die Tochter überall hinfahren, usw.). Welche speziellen Vorzüge genau bietet Dir ein Vorort zur nächsten Stadt, weil ob nun im Kaff mit 150 Einwohnern oder der Vorort davon 10-12 km entfernt, ist für ihn fast schon nahezu gleich; wie auch, ob Du dann 50 km oder 60 km zu Deiner Arbeitsstelle pendelst. Wenn er sich dennoch nicht darauf einlässt / nicht verhandelt und Du auf dem Land im Dorf nicht leben kannst, dann passt es nicht.
 
  • #9
Was sollen wir vorschlagen, wenn er Kompromisse nicht annimmt?

Ich war mal in ähnlicher Position, wenn auch die Umstände anders waren zb das er auch kinder hatte und....wir nicht zusammen wohnten.

Neben anderen Dingen schwand dabei aber meine Liebe.
Denn kein Kompromiss heisst: alle anderen "verlieren" etwas und nur einer nicht.

Das meine Kinder nicht mal eben mehr zum Papa konnten, Freunde weg, ab einem gewissen Alter der innnere Konflikt, zum Papa oder zu einem Geburtstag und wann überhaupt noch mal zu Oma und Opa....
Alles was ihnen ja vertraut war..

Das darauf kein Stück geachtet wurde, war für mich lieblos
Und das heisst nicht Kinder, wie hier oft zu lesen, über den Partner zu stellen...

Es heisst das da jemand nicht genug liebe in sich hat, die Partnerin in keinen inneren Zeriss zu bringen.

Mitte wäre ok
Eine Stadt in der Kinder auch mal ohne Mama und Auto in ein Kino können, zur Schule, Freunde sehen.
Wo Papa auch von einer Party abholen kann oder man mit dem Bus zur Oma fährt.
Wo die Fahrt zur Arbeit ok ist und man danach kurz in den Supermarkt kommt etc.

Nein ich habe mich entliebt weil ich jemanden für nicht liebenswürdig halte, der von allen anderen verlangt was er nicht bereit ist zu geben.

Und mich dann noch erpressen will...
 
  • #10
Du hast einige akzeptable Möglichkeiten angeboten, bist kompromissbereit,
Hier, liebe Amytan, muss ich widersprechen.
Ein fauler Kompromiss bringt beiden nichts. Im Grunde sehen diese Vorschläge doch so aus: Keiner bekommt wirklich was er will. So legt man das Fundament für Unzufriedenheit.
In meinen Augen der einzig wirkliche Kompromiss: LAT.
Wäre das eine Möglichkeit ??
 
  • #11
Stadtmensch/Landmensch das ist ein Gegensatz wie Beziehungsmensch/Freiheitsmensch. Da sind keine Kompromisse möglich. Die Landmenschen leben in einer anderen Welt. Die sind in der Stadt tot unglücklich. Deshalb will er auch Deine Kompromisslösung nicht. Er braucht sein Habitat. Das ist für ihn sozusagen eine seelische Lebensbedingung.

Meine Ex-Frau war auch ein Landmensch. Ich habe sie zwar kennengelernt, als sie in einer Großstadt wohnte. Da war sie aber sozusagen schon im Exil. Sie ist dann mit mir in eine andere Großstadt ins Umland gezogen. Das Umland hat sie mir abgequengelt. Ich war tot unglücklich. Dann sind wir in die Stadt gezogen. Sie war tot unglücklich.

Nach der Trennung wohnt sie jetzt sage und schreibe 60 km außerhalb und pendelt. Dass unsere inzwischen erwachsenen Töchter von ihren Studienorten lieber bei mir in der Stadt absteigen zB über Weihnachten, Neujahr und ihr nur Besuche abstatten, wurmt sie. Aber ist es ein Wunder?

Manchen Paare passen eben nicht zusammen. Es gibt die verschiedensten Gründe. Der Gegensatz Stadt- vs. Landmensch ist einer davon.

Ich habe mal eine Frau gedatet, die wohnte Zeit ihres Lebens immer nur in dem einen Landkreis im Umland. Dort konnte sie von jedem Ladengeschäft der Einkaufszeile des Hauptörtchens die Genealogie aufsagen. Wege in die Stadt kannte sie nur einen einzigen zu einem einzigen Zielort. Ich musste sie immer von dort abholen. Auch iPhone und Google Maps etc. pp. konnten daran nichts ändern. Sollte sie woanders hinkommen, hatte sie Ausflüchte, entweder gar nicht erst loszufahren, oder doch wieder bei ihrem einen Zielort aufzuschlagen. Gruselig war das in seiner ganzen Beengtheit.
 
  • #12
Liebe FS,
du hast nun echt genug Kompromisse vorgeschlagen und keiner ist gut genug. Er ist gar nicht bereit auch nur einen Vorschlag anzunehmen daher ist ihm sein Wille wichtiger als eure Beziehung oder auch das Wohl des Kindes. Wenn man sich eine Frau mit Kind aussucht muss man verstehen, das man dieses nicht komplett ausblenden kann und einfach sein Ding durchziehen. Wenn ihm sein Dorf so wichtig ist lass ihn ziehen, dein Kind und auch das Leben was du dir aufgebaut hast kannst du nicht einfach weg werfen. Stell dir vor, du gibst nach, gibst alles auf und dann trennt er sich doch weil ihm iwas nicht passt. Dann stehst du da mit nix. Musst wieder zurück und neu anfangen, weil in dem Dorf wirst du dann bestimmt nicht bleiben wo man sich wahrscheinlich mehrmals am Tag über den weg lauft. Zudem ich mir nicht vorstellen kann das es dort genug Freizeitaktivitäten oder Geschäfte usw gibt, das würde bedeuten du müsstest immer lange Fahrtwege auf dich nehmen usw.
Alles Gute wünsche ich dir
Lg w. 33
 
  • #13
Liebe FS,
ich würde an Deiner Stelle nach diesem Verlauf garnicht mehr von Deinem jetzigen Ort wegziehen.
- Du hast Deiner Tochter mit der Trennung von ihrem Vater schon einiges zugemutet. Willst Du sie nach dieser Erschütterung in ihrem Leben auch noch aus ihrem sozialen Umfeld rausreissen?
- Nun mutest Du ihr auch noch einen geistig erstarrten Menschen als Deinen Partner zu, der in keiner Weise flexibel ist. Wie soll das laufen, wenn sie in die Pubertät kommt?
- Du willst sie von ihrem Vater entfernen, sodass sie keinen eigenständigen Kontakt zu ihm aufnehmen kann sondern am A**** der Welt festhängt. Es ist unakzeptabel, dass ein wehrloses Kind nach Interesse der Erwachsenen wie Stückgut bewegt und aus seinen Sozialkontakten gerissen wird.
Du bist die Erwachsene und auch Dein erstarrter Lover. Ihr habt Autos, ihr könnt fahren.
- warum soll Deine Tochter den Kontakt zum Vater beschränken und alle ihre anderen sozialen Bezüge verlieren? Du kannst Dir genausogut einen anderen Mann aus Deinem Ort suchen. Ach, für Dich geht nicht, was Du Deiner Tochter zumuten willst? Tolle Mutter.

Dein Partner ist kein Partner sondern versucht sich als Oberbefehlshaber. Jedes Deiner Angebote ist nicht gut genug, es geht nur nach seiner Fasson.
Er will in sein Dorf zurück, weil er nicht anders leben kann. Wie Du schon sagst: da sind alle miteinander verwandt, er will bei ihnen rumglucken und zwingt Dir ein soziales Leben auf, dass möglicherweise für Dich garnichts ist.

Lass ihn ziehen und bleib, wo Du bist, behalte Deinen Arbeitsplatz, denn Du hast anders als er ein Kind zu ernähren.
Führe mit ihm eine LAT und besucht euch an den WE abwechselnd. So kannst Du erproben, ob das Dorfleben was für Dich ist und auch sehen, wie er sich auf dem Dorf verändert, ob Du diese Anderung magst.

Wenn Du nach ein paar Jahren LAT feststellst: geht für mich auf dem Dorf, dann kannst Du immer noch zu ihm ziehen. Deine Tochter ist dann selbstständiger und kann entscheiden, ob sie mit Dir mitgeht oder lieber zu ihrem Vater zieht.
 
  • #14
Ich bin kein Fan von Kompromissen. Für mich hat ein Kompromiss den unguten Beigeschmack, dass man sich auf etwas einigt, was beide doof finden. Da fände ich es besser, wenn wenigstens einer glücklich ist.

Oder, noch besser, eine Lösung finden, mit der beide gut leben können. Und da sind zwei Wohnungen an euren Wunschorten sehr naheliegend. Muss es zwingend ein klassisches Zusammenleben sein, ist das unverhandelbar?

Frau 53
 
  • #15
Wie so oft bei Männern geht es hier um Macht. Ich befürchtet, Dein Partner hält nichts von einer Beziehung auf Augenhöhe.
Grundsätzlich bin ich kein Freund von vorschnellen Trennungen, aber:
Angesichts der Eiseskälte, mit der er seinen Willen durchsetzen will, bin ich doch besorgt, ob dieser Mann wirklich für eine zeitgemäße Partnerschaft geeignet ist.
Ich rate Dir auf keinen Fall zum Umzug, denn das Leben auf einem kleinen Dorf unterscheidet sich wirklich grundlegend vom Leben in der Stadt.
Sofern man keine ländlich geprägten Hobbies hat (Pferde, Jagen), zum Adel gehört, sich nicht für das Dekorieren von Schützenfestzelten erwärmen kann und Kaffeetrinken mit einfach gestrickten Frauen nicht toll findet, sollte man die Finger vom Dorfleben lassen.
 
  • #16
Das stimmt schon, lieber Tom: ein FAULER Kompromiss zöge die nächsten Probleme nach sich; die ich ja auch angedeutet habe. Die FS hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, beides nicht verlockend. Aber sie betont, den Mann zu lieben. - Also zeigt sie sich »kompromissbereit«, indem sie einen neuen Wohnort in der Mitte anbietet. Meines wäre auch das nicht, weshalb ich schreibe, dass ich eine Trennung wählen würde.

LAT ist natürlich eine Möglichkeit, du, Tom weißt, dass auch ich diese Lösung gewählt habe und in ihr glücklich bin. Doch das ist nicht jedermanns Ding, sonst hätte @Harlekin das sicher auch erwogen. Vielleicht überlegt sie sich das noch (liebe FS?!)?
 
  • #17
-Du kannst es beenden,
-Du kannst weiter auf Zeit spielen; Wann wäre denn der für Dich günstige Zeitpunkt? Wie lange wäre es denn zeitlich hin, bis der Schulwechsel deiner Tochter anstehen würde? Was sagt der leibliche Vater zu der Umzugaktion (hier wäre der Umgang zu seiner Tochter und die Besuchszeiten mit ihm neu zu regeln und ebenso auszuhandeln) oder was sagt hierzu deine Tochter, die dann eben nicht mehr regelmäßig zu ihrem Vater kann?
-Du kannst Dich genauso kompromisslos verhalten (deine Grenze ist, der Vorort zu nächsten Stadt, 12 km von seinem Heimatort) und ebenso die Trennung in den Raum werfen.



Sehe ich von seiner Seite nun gar nicht, eher Heimatort oder Beziehungsende.

Du kannst ihm einzig nur nochmal die Vorteile für Dich und Deine Tochter aufzeigen, als auch seine Vorteile (sofern es diese für ihn gibt), wenn ihr in diesen Vorort zieht (zB Angebote zum Hobby deiner Tochter, bessere Verkehrsanbindung für deine Tochter zur Schule und ihren neuen (Schul-)Freundinnen (ÖPNV), hat der Vorort ein Bahnhof, bessere Anschlussmöglichkeiten für Dich und ihn zur Arbeitsstelle, Einkaufsmöglichkeiten, bessere Freizeitgestaltung, falls ihr Abends mal ausgehen wollt, vielleicht könntet ihr auch auf ein Auto verzichten (als wenn jeder sein eigenes hat) und er oder Du müsstest auch nicht immer die Tochter überall hinfahren, usw.). Welche speziellen Vorzüge genau bietet Dir ein Vorort zur nächsten Stadt, weil ob nun im Kaff mit 150 Einwohnern oder der Vorort davon 10-12 km entfernt, ist für ihn fast schon nahezu gleich; wie auch, ob Du dann 50 km oder 60 km zu Deiner Arbeitsstelle pendelst. Wenn er sich dennoch nicht darauf einlässt / nicht verhandelt und Du auf dem Land im Dorf nicht leben kannst, dann passt es nicht.
Genau das sind meine Argumente. Das Leben dort bietet für mich mehr Qualität in vielfältiger Hinsicht. Es gibt eine gute Busanbindung ( was ich für Kinder/ Jugendliche später einmal vorteilhaft finde) und auch eine direkte Autobahnanbindung. Ich könnte mir somit auch überlegen von dort auch erstmal zu pendeln und meine alte Arbeitsstelle zu behalten. Es ist kulturell und was die allgemeine Freizeitgestaltung angeht etwas geboten, so dass auch ich auf meine Kosten kommen könnte, wenn er die Nähe zu seiner Familie und zu seinem Freundeskreis genießt. Das heißt ja nicht, dass ich mich dort nicht auch integrieren könnte und würde, ich begleite ihn jetzt auch auf Feste, Geburtstage etc. Aber mein ganzes Leben noch dort verlagern, ist für mich nicht vorstellbar. Ich habe ja keinen so emotionalen Bezug wie er zu dieser 100 Seelengemeinde. Mal ganz davon abgesehen, dass es dort keine einzige Mietimmobilie gäbe, die in Frage käme. Man müsste erstmal Wohnraum suchen oder am Ende selbst schaffen, da in diesem Dörfchen eben zu 99% Einfamilienhäuser stehen, die von den Familien selbst bewohnt sind.
 
  • #18
einfach in die Mitte zu ziehen. Obwohl mir der Kompromiss eigentlich Sinnig erscheint, ist er für ihn überhaupt keine Option. Er will direkt in die Heimat, nicht nur in die Nähe.
Das war klar. Ob er nun 20 km weg davon wohnt oder 60 ist egal, das ist alles nicht SEIN Ort. Die Welt teilt sich in DEN Ort und alle anderen, die NICHT dieser Ort sind.

Ich fühle mich durch seine Kompromisslosigkeit unter Druck gesetzt
Verständlich. Aber anscheinend weiß er in diesem Punkt genau, was er will und wenn sein Anliegen der Frau nicht passt, passt die Frau nicht.
habe das Gefühl, dass es hier nur noch um das Durchsetzen seiner Interessen geht, ohne ein WIR.
Der Vater Deines Kindes ist anscheinend auch so ein kompromissloser Mann, damals ging es ums Geld und die Nebenkosten. Stehst Du auf solche Männer, also ist Dein Beuteschema vielleicht gar nicht so passend für das, was Du eigentlich willst?

Also erstmal probewohnen, WENN Du es wirklich versuchen willst. Aber für Dein Kind ist es vielleicht doof, in so einen kleinen Ort zu ziehen. Ich meine, wieviel Kinder in dem Alter werden dort sein. Außerdem ist die Frage, wie eng die Bindung zum Vater ist. Wenn ihr wegzieht, betrifft es diesmal nicht nur Dich.

Jedenfalls kannst Du die Partnerschaft nur führen, wenn Du in das Dorf ziehst. Nun musst Du entscheiden. Den Mann zu mehr Kompromiss zu bewegen und ihm seine Fehler aufzeigen, kannst Du, denke ich, sein lassen. Vielleicht hilft es wirklich, Dir noch mal unter diesem Aspekt die Beziehung mit dem Kindsvater anzusehen. Parallelen zwischen den Männern, Parallelen zwischen vergeblichen Versuchen Deinerseits, einen Mann mit festen Ansichten ändern zu wollen.
 
  • #19
Verlass bitte diesen "Dörfler". Der würde Dich auch in vielen anderen Bereichen mittelfristig unglücklich machen... Schlimm, wie manche Frauen immer ihrem "Liebsten" bedingungslos hinterherziehen...
 
  • #20
Ich bin kein Fan von Kompromissen. Für mich hat ein Kompromiss den unguten Beigeschmack, dass man sich auf etwas einigt, was beide doof finden. Da fände ich es besser, wenn wenigstens einer glücklich ist.

Oder, noch besser, eine Lösung finden, mit der beide gut leben können. Und da sind zwei Wohnungen an euren Wunschorten sehr naheliegend. Muss es zwingend ein klassisches Zusammenleben sein, ist das unverhandelbar?

Frau 53
Grundsätzlich ist der mehrfach genannte Vorschlag von zwei Wohnungen ein möglicher, wenn es nur um zwei Erwachsene geht. Kinder sollten aber mit Familienanschluss aufwachsen. Und abgesehen vom Wohnortproblem harmonieren wir tatsächlich und in den letzten 3 Jahren hat sich auch ein Kinderwunsch herauskristallisiert. Ich wollte immer mehrere Kinder, er hätte gerne ein leibliches. Wenn dieser Wunsch konkret angegangen werden soll, scheidet getrennt wohnen aus
 
  • #21
Vorrangig ist, dass deine Tochter problemlos die Schule besuchen kann und nicht zur Schule, zu jedem Verein und jeder Freundin mit dem Auto gekurvt werden muss.

Für ein Stadtkind wird ein abgelegenes Kaff eine echte Qual. Und Kindern sollte man weniger zumuten (z.B. alle Freunde aufgeben) als einem erwachsenen Mann, der dein Freund wohl nicht wirklich ist.

Du wolltest im entgegen kommen. Er will sein Kaff. Ich würde mich von ihm deswegen nicht aktiv trennen. Ich würde ihm stattdessen die Initiative überlassen und ihn ohne Diskussion ziehen lassen. Vermisst er dich/euch dann muss er an Lösungen arbeiten. Macht er es nicht war es besser, dass er auf deine Vorschläge nicht eingegangen ist.
 
  • #22
. Auch iPhone und Google Maps etc. pp. konnten daran nichts ändern. Sollte sie woanders hinkommen, hatte sie Ausflüchte, entweder gar nicht erst loszufahren, oder doch wieder bei ihrem einen Zielort aufzuschlagen
Oh je, ist aber wirklich gruselig, wird eigentlich nur noch getoppt von dem Partner der FS, der sich als Wohnort auf diesem Planeten nur sein Heimatkaff mit 150 Einwohnern mit 50 % Verwandtschaft vorstellen kann. Dann soll er sich doch eine Frau aus diesem Kaff suchen, - wird er vermutlich nicht finden. Stadt- / Landkonflikt sehe ich hier noch nichtmal, eher dass jemand vollkommen unflexibel ist, geradezu erstarrt in seiner Denke - oder aber er will einfach die Angelegenheit zwischen Euch beenden. Ich würde für den an Deiner Stelle kein großes Tamtam machen, auf jeden Fall nirgendwo hinziehen,weder nur 30 km entfernt ( was eh nur ein voller Kompromiss wäre) und erst Recht nicht mit Kind in irgendein 150 Seelen Kaff wovon die Hälfte auch noch zur Verwandtschaft gehört. Bleib wo Du bist liebe FS - ich schau ungern in die Glaskugel, aber das wird nichts. Ne, also diese Typen, die schon während des Studiums jedes Wochenende nach Hause gefahren sind. Furchtbar.
W,54
 
  • #24
Eigentlich ist LAT doch genau das Richtige für euch. Warum so viel Druck in die Sache bringen?

Stadtnähe und Stadt hat nicht nur für deine Tochter ihre Vorzüge. Wenn du mal älter bist, hast du auch wenig Lust auf einem Dorf zu hängen, in dem man nicht einkaufen kann, keine Ärzte oder Bankomaten hat. Je älter man wird, desto vorteilhafter ist es, alles im Notfall auch schnell ohne Auto erreichen zu können.
 
  • #25
Hallo liebe Harlekin,

aus eigener Erfahrung (bin auch mal mit Tochter für die Liebe aufs Land gezogen und habe nach einem Jahr nur noch weggewollt) kann ich dir nur raten:
Entscheide danach was 1. das Beste für deine Tochter und 2. für dich ist.
Außerdem gibt es kein Hintergrundwissen zum leiblichen Papa (wie sieht’s mit dem Sorgerecht aus - er kann ja sogar sein Veto eingelegen, wenn sein Umgang durch den Umzug enorm eingeschränkt ist).

Fakt ist, dass Menschen viel zu viel ihrer selbst aufgeben und versuchen in solch essentiellen Dingen einen Kompromiss zu finden. Wenn es um die Einrichtung eines Zimmers gehen würde: Ok. Aber geht um den Wohnort. Der Heimathafen und die Wohlfühloase. Da sollte man dann schauen, ob man in diesem Punkt ein Match hat.

Am allerwichtigsten ist aber wirklich, wie es deiner Tochter damit geht.
Beziehungen kommen und gehen. Kinder nicht. Was ist das Beste für sie? Sie wird aus dem gewohnten Umkreis und von ihren Freunden entfernt.
Ein Schulwechsel ist immer hart und grad auf dem Land geht es auch bissl rau zu. Möchtest du das für deine Tochter?

Ich würde jedenfalls dort bleiben, wo du jetzt bist und eine Wochenendbeziehung führen. Stell dir mal vor du hättest ein gemeinsames Kind mit ihm dann auf dem Dorf. Da würdest du nie wieder wegkommen.

Alles Gute für dich und deine Tochter!

Im Übrigen:
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- Du hast Deiner Tochter mit der Trennung von ihrem Vater schon einiges zugemutet. Willst Du sie nach dieser Erschütterung in ihrem Leben auch noch aus ihrem sozialen Umfeld rausreissen?
- Nun mutest Du ihr auch noch einen geistig erstarrten Menschen als Deinen Partner zu, der in keiner Weise flexibel ist. Wie soll das laufen, wenn sie in die Pubertät kommt?
- Du willst sie von ihrem Vater entfernen, sodass sie keinen eigenständigen Kontakt zu ihm aufnehmen kann sondern am A**** der Welt festhängt. Es ist unakzeptabel, dass ein wehrloses Kind nach Interesse der Erwachsenen wie Stückgut bewegt und aus seinen Sozialkontakten gerissen wird.
Du bist die Erwachsene und auch Dein erstarrter Lover. Ihr habt Autos, ihr könnt fahren.
- warum soll Deine Tochter den Kontakt zum Vater beschränken und alle ihre anderen sozialen Bezüge verlieren? Du kannst Dir genausogut einen anderen Mann aus Deinem Ort suchen. Ach, für Dich geht nicht, was Du Deiner Tochter zumuten willst? Tolle Mutter.

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Liebe Vikky, vielleicht hat sich die TE gar nicht vom Papa getrennt, sondern andersrum???? Genausowenig ist sie eine „tolle Mutter“ (iSv „schlechte Mutter“), weil sie ernsthaft in Erwägung zieht, umzuziehen. Sie sagt ja, dass der Rest der Beziehung harmonisch sei. Ich finde du wirfst hier mit harten Worten um dich.
Aber vielleicht bist du ein gebranntes Kind, dass das Feuer scheut?
 
  • #26
Der Mann will sesshaft werden. Dafür hat er sich sein Heimatdorf ausgesucht. Vermutlich will er sich dort eine Frau, mit der er dann eine Familie gründen kann, suchen. Also eine eigene Familie, keine Patchwork-Familie. Er hat wohl nicht den Mumm offen zu sagen, dass er dich loswerden will.
 
  • #27
Ich bin kein Fan von Kompromissen. Für mich hat ein Kompromiss den unguten Beigeschmack, dass man sich auf etwas einigt, was beide doof finden. Da fände ich es besser, wenn wenigstens einer glücklich ist.

Oder, noch besser, eine Lösung finden, mit der beide gut leben können. Und da sind zwei Wohnungen an euren Wunschorten sehr naheliegend. Muss es zwingend ein klassisches Zusammenleben sein, ist das unverhandelbar?

Frau 53
Da kann ich mich nur anschließen. Kompromisse sind Quark. Keiner wird damit dauerhaft glücklich ...

Wie wäre es mal zur Abwechslung damit, sich gegenseitig verstehen zu wollen, anstatt dem anderen seine Interessen und Bedürfnisse aufzuzwingen ?

Zum anderen liegen zwischen Vorstellung und Realität nicht selten Welten. Dich verbindet mit diesem Dorf noch nichts ...hast du mal in einem ähnlich großen Örtchen gelebt und kannst mit 100%iger Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass das nichts für dich ist ?

Also aus Sicht des Kindes, ist das Aufwachsen in einer Dorfgemeinschaft, mit Sicherheit angenehmer, als in einer Stadt.

Alternativ gesehen müsst ihr doch noch nicht zusammenziehen ...lass ihn erstmal alleine in das Dörfchen ziehen und ihr schaut einfach, wie ihr euch damit fühlt ...viellleicht kommst du noch auf den Geschmack, oder in ihm wächst der Wunsch nach einem gemeinsamen Zuhause doch noch so stark, dass er zu euch zieht ...

Verstehe nicht, wieso man sich so unter Druck setzen muss und gegebenenfalls so eine Beziehung aufs Spiel setzt...so lange seid ihr noch kein Paar.
 
  • #28
Überhaupt finde ich ja, kommt der Hauptdruck von dir, da du möchtest, dass er für einen gewaltigen Kompromiss eingeht. Ich sehe keinen Sinn daran, in den Umkreis zu ziehen, wenn ein Elternhaus verfügbar ist und er klar für sich definiert hat, was er möchte. Ist ein Partner so unbeugsam, ist es besser, die Beziehung zu beenden. Deswegen ist es so wichtig, dass beide die selben Interessen haben, sonst werden beide unglücklich.

Deinen Kompromiss finde ich scheiße. Ihr zieht dann beide wohin, wo ihr nicht wollt und bescherst obendrein den Kindern Nachteile in deinem schlimmen Wir-Gefühl.

Dir liegt ZU VIEL an der Beziehung -> das ist das Problem. Dafür warst du bereit, einen Kompromiss einzugehen. Warst also sofort nachgiebig, weil du so sehr in deinem "wir" aufgehst. Er aber nicht. Ich würde in einer Beziehung total bei mir bleiben oder sie beenden, weil er den gewünschten Interessen nach dem "Wir" nicht vertritt. Du wirst dieses "Wir" niemals in dieser Beziehung bekommen, auch nicht, wenn du zu ihm ziehst oder er mit dir woanders hinziehen muss. Du wirst weiter in deiner Illusion leben. Spätestens jetzt solltest du merken, dass mit dem Mann was faul ist.

Er setzt dich nicht unter Druck, er sagt dir lediglich, was ER für sich möchte! Er will einfach nichts anders. Akzeptiere doch einfach die Entscheidung deines NEUEN Freundes. Stelle eine Beziehung doch bitte nicht so sehr über alles, wenn ihr völlig unterschiedliche Bedürfnisse habt.
 
  • #29
Es gibt keinen Kompromiss außer LAT.

Es ist Heimat für ihn. Dieser Ort, nicht das Nachbarkaff.
Freunde, mit denen man gemeinsame Geschichten hat. Vieles erlebt. Familie.
Er ist da verwurzelt, das kann man ihm nicht nehmen.
Deswegen ist er nicht kleingeistig. Er hat studiert, er war weg. Jetzt ist er fertig, will zurück. So will er leben.

Du bist Stadtmensch. Hast Job, Kind, alles vor Ort.
Dein Kompromissangebot ist der Rand der nächsten Stadt. Außerhalb der Stadt.

Was machen da 12 km mehr aus?
Warum dann nicht gleich zu ihm?
Bei mir geht es aber nicht nur um mich, sondern auch um meine Tochter, die ich aus der gewohnten Umgebung ( hier im Ort aufgewachsen, der leibliche Papa ist in der Nähe etc) rausnehmen müsste.
Tust Du mit Deinem Angebot sowieso.

Frage Dich ehrlich, um was es geht.
Ist es das Ländliche? Ihr seid nicht aus der Welt, man kann in die Stadt fahren, wenn man will.
Ist es, weil er da heimisch ist, Du fremd? Du wirst als seine Partnerin schnell integriert, wenn Du es willst.

Es gibt Dinge, da gibt es für eine Seite keinen Kompromiss. Da muss einer nachgeben, oder beenden.

M, 54
 
  • #30
Je nach Auswahl der Vororte dort, sprechen wir nur noch von einer Entfernung von 10-12 km zu seinem Heimatort. Für mich würde dies vielfältige Veränderung, beruflich wie privat bedeuten, die ich aber gehen würde.
Wo ist Dein Problem, wenn Du von ursprünglich 60km Entfernung statt 50-48km Entfernung die gesamten 60km wählst?
Finde ich nicht nachvollziehbar. Ob nun 50 oder 60km, aber mit dem Unterschied bei 10km mehr einem der Partner eine Herzensangelegenheit zu gewähren.