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  • #1

Wohnsituation mit Kindern. Wie handhaben?

Hallo zusammen,

ich mache mir in letzter Zeit viele Gedanken um meine Zukunft. Ich würde gerne ab 30 ein oder zwei Kinder bekommen. Jetzt bin ich 27 J. und 8 M.

Das Problem, was ich auf mich zukommen sehe, ist, dass ich mir in der Gegend kein Haus leisten kann, obwohl ich einen guten Job im öffentlichen Dienst seit 9 J. habe und recht sparsam bin. Vor der Krise hatte ich auch immer mal wieder einen Nebenjob.

Selbst mit einem Partner zusammen kann ich es vergessen. Außerdem habe ich ja noch keinen.

Ich möchte eigentlich auch nicht wegziehen, da mir der Job viel Spaß bringt, ich nette Kollegen habe und meine Eltern hier wohnen, die mich mit dem Kind/ern unterstützen könnten.

Wenn ich darüber nachdenke, die Kinder in einer Wohnung aufzuziehen, habe ich denen ggü jetzt schon ein ungutes Gefühl/ schlechtes Gewissen und möchte lieber gar nicht erst welche bekommen.

Irgendwie verbinde ich Wohnung und Kind immer mit H4. Für mich alleine oder als Paar ist es vollkommen ok, sogar ziemlich gemütlich, aber mit Kind?

Für mich war die Idealvorstellung immer folgende Reihenfolge: erst Hochzeit, dann Haus mit Garten bauen/ kaufen und zum Schluss ein oder zwei Kinder. Sollte ich mich davon langsam verabschieden?

Mich würden eure Gedanken/Erfahrungen zu dem Thema interessieren.

LG Josepha
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2
Für mich war die Idealvorstellung immer folgende Reihenfolge: erst Hochzeit, dann Haus mit Garten bauen/ kaufen und zum Schluss ein oder zwei Kinder. Sollte ich mich davon langsam verabschieden?
Um es vorweg zu nehmen, ich bin mitten in einer Grossstadt aufgewachsen, in einer 120qm Wohnung, mit Eltern und Geschwisterchen.

Was meine Eltern damals taten: ein Ferienhaus kaufen, 2h entfernt, zu dem wir fast jedes Wochenende fuhren, kleines Haus, grosser Garten perfekt für Kinder...

Wir hatten nie Hartz4, wir sind alle normal und leben gut. Die Wohnung und das Ferienhaus haben wir heute noch.

Generell finde ich Lebensträume gut und Ziele richtig. Nur rumhampeln und Zeit verschwenden, bringt nichts, wenn man im Leben irgendetwas erreichen will, ob Familie oder Karriere oder beides.

Deine Denkweise löst bei mir allerdings Beklemmungen aus, und bei vielen potenziellen Kandidaten eventuell auch. Nicht nur, dass du Wohnungen als "minder" betrachtest, Hartz4 als schlimm (ist es für die Betroffenen, aber damit sind sie keine schlechteren Menschen), du wirkst arg fixiert und eingefahren. Ich hatte einige solcher Freundinnen, für die die magische 30 Hochzeit und Kinder bedeutete, und guess what....ein Grossteil ist schon wieder getrennt, weil das Leben eben passiert, derweil man andere Pläne macht.
Also, mach dich mal locker, suche dir erst Mal einen Mann, mit dem du Kinder willst. Dann habt ihr schon mal zwei Einkommen, könnt heiraten, eine Hypothek aufnehmen (oder Haus mieten), und dann mal schauen, ob es mit den Kindern auch klappt....
 
  • #3
Für mich war die Idealvorstellung immer folgende Reihenfolge: erst Hochzeit, dann Haus mit Garten bauen/ kaufen und zum Schluss ein oder zwei Kinder. Sollte ich mich davon langsam verabschieden?
Ehrlich Meinung? Jap, verabschieden.
Bis du einen passenden Partner gefunden hast, bis ihr euch soweit in der Beziehung eingelebt habt, dass eine Hochzeit in Frage kommt, bis ihr euer Haus gefunden/gebaut habt (rechne hier alleine mit 2J.!), bis du dann schwanger wirst...

Mach einen Schritt nach dem anderen: erst der Partner, zu dem du nicht 100km fährst...

Ich möchte eigentlich auch nicht wegziehen, da mir der Job viel Spaß bringt, ich nette Kollegen habe und meine Eltern hier wohnen, die mich mit dem Kind/ern unterstützen könnten.
Das trifft aber auf deinen (noch nicht vorhandenen) Partner ebenfalls zu!
Das heißt, der Partner muss aus der näheren Umgebung kommen und das Haus muss dann auch in der Nähe sein!

Sorry, aber das sind definitiv zu viele Einschränkungen! Und das dann im Großraum Stuttgart? Da müsste der Partner schon mittlerer Chef im größeren Unternehmen sein, um mit dir die 1 Mio stemmen zu können.


Was meine Eltern damals taten: ein Ferienhaus kaufen, 2h entfernt, zu dem wir fast jedes Wochenende fuhren, kleines Haus, grosser Garten perfekt für Kinder...
Sehr guter Vorschlag! Das fühlt sich dann auch wie Kurzurlaub an!
 
  • #4
Am besten suchst du dir im Umkreis einen grosszügigen Mann mit Haus.
Ich frage mich nur, der muss ja ähnlich konservativ sein wie du, wie dem deine 1,5 Jahre Affäre mit einem Mann verklickern willst, wo eure Freizeitgestaltung aus Netflix-Abhängen und TK- Pizza bestand.
Das macht sich bei deinen übrigen Werten nicht so gut im Lebebslauf. Bei Valmont wörst du damit raus.
Mir ist jetzt auch völlig klar, warum du den nicht mit nach Hause nehmen willst, die ganze Fassade würde auffliegen.
Reihenhäuser mit Garten kann man mieten.
Ok, wenn nur noch Leute mit eigenem Haus Kinder kriegen dürfen-dein Sicherheitsbestreben in allen Ehren, aber das Bild was du hier abgibst, wirkt unstimmig.
 
  • #5
Mich würden eure Gedanken/Erfahrungen zu dem Thema interessieren.
Basierend auf Deinem letzten Thread würde ich sagen: Du hast so viele Baustellen, dass Du Dir über das Thema Kinder eigentlich noch keine Gedanken machen musst. Erstmal um das Thema Eltern kümmern...

Vor allem würde ich mir dann einen wirklich sparsamen Partner suchen, der auf der gleichen Wellenlänge ist. Also zum Beispiel jemanden, der nicht zu oft essen geht und dafür viel Geld ausgibt. Man kann ja auch zu Hause gemütlich TK-Pizza machen und Netflix schauen. Oder einen, der schon eine Eigentumswohnung hat und damit einen finanziellen Grundstock.

Sachen gibts...
 
  • #6
Hallo FS,
deine Vorstellungen sind schon nachvollziehbar und insgeheim träumen sicher einige von einer solchen Zukunft!
Allerdings finde ich es sehr befremdlich, dass gerade heutzutage - auch in Zeiten der Pandemie - eine so junge Person dieses "Problem" hier postet. Offenheit und Vertrauen in die Zukunft sind gefragt und hilfreich.
Alles Gute.

w 62
 
  • #7
Hallo Josepha,
ich kann Dich schon verstehen. Ich bin in einem großen Haus, einem Hotel groß geworden, beste Lage, und ich hatte die Gelegenheit, mit 16 dann in unsere andere Immobilie zu einzuziehen und dort in einem Apartment selbstständig zu werden. Meine Wohnsituation als Kind war in keiner Weise "normal", denn einerseits waren ständig Gäste/ Fremde da, mit denen ich Zimmer an Zimmer geschlafen habe, und andererseits hatten meine Eltern zwar eine Wohnung unter dem Dach, in die sie aber kein Kinderzimmer (!) eingeplant hatten. Oma und Opa haben auch noch in dem Hotelhaus gewohnt. Für meinen Bruder und mich haben meine Eltern die Küche in ihrer Wohnung dann zu einem Schlafzimmer gemacht, aber sobald wir den Kindergarten hinter uns hatten, sind wir auf andere Zimmer auf der anderen Seite des Hauses "verteilt" worden. Gegessen und gewohnt haben wir aber alle mehr oder weniger unter den Gästen. Ich und mein Bruder haben immer im Gastraum Hausaufgaben gemacht oder, als wir noch klein waren, in einem Raum hinter der Küche geschlafen, bis meine Eltern uns in die Wohnung hochgetragen haben.

Dadurch, dass das Haus so groß war, empfand ich die kleinen Wohnungen meiner Freunde als Kind tatsächlich als beengend, vor allem, wenn die Nachbarskinder und Freunde gestritten haben. Die konnten sich überhaupt nicht aus dem Weg gehen. Für mich sind heute noch kleine Wohnungen, die schlecht schallisoliert sind, ein Albtraum. Ich möchte nicht hören, welche Geräusche der menschliche Körper hervorbringt und ich möchte auch nicht auf Zehenspitzen herumlaufen müssen, damit ich Mitbewohnern nicht unangenehm auffalle. Bei mir im Hotelhaus haben sich meine Spielkameraden manchmal verlaufen, wenn wir Verstecke gespielt haben. Dann die ganze Kunst an den Wänden... die historischen Zeugnisse früherer Jahrhunderte, der 700 Jahre alte Gewölbekeller...

Wenn ich im Fernsehen Wohnblöcke sehe, denke ich sofort an prekäre Verhältnisse. (Man wird mich für diese Aussage wohl zerfleischen.) Natürlich kann ich das mittlerweile abstrahieren, aber der erste Impuls ist tatsächlich diese Verknüpfung, weil ich meine Nachbarskinder als so eingesperrt und deshalb streitlustig erlebt habe. (Meine Nachbarskinder haben nicht in Wohnblöcken gewohnt, das gab es in meiner Gegend nicht. Schon Wohnungen fand ich klein.) Vermutlich waren wir deshalb, wenn es nicht gerade Hunde und Katzen geregnet hat, am liebsten draußen.

Dennoch ist es wichtig, dass Du die immateriellen Dinge vor den materiellen Dingen einordnest. Also: Erst einmal für Kinder sorgen und dann das Hausprojekt angehen. Solange die Kinder noch recht klein sind, ist es ihnen egal, wo sie wohnen. Nicht, dass Du irgendwann ein Haus, aber keine Kinder hast.
 
  • #8
Vor allem würde ich mir dann einen wirklich sparsamen Partner suchen, der auf der gleichen Wellenlänge ist. Also zum Beispiel jemanden, der nicht zu oft essen geht und dafür viel Geld ausgibt. Man kann ja auch zu Hause gemütlich TK-Pizza machen und Netflix schauen. Oder einen, der schon eine Eigentumswohnung hat und damit einen finanziellen Grundstock.
Haha, großartiger Kommentar!

Da ich diesen Thread auch nicht losgelöst vom letzten Thema betrachten kann: Bei einem derart straffen Zeitplan, wie du ihn vorlegst, solltest du dir erst recht möglichst bald über deine Beziehungssituation Klarheit verschaffen. Also, entweder nach eineinhalb Jahren mal Nägel mit Köpfen machen (sofern dein sparsamer Ingenieur mit Eigentumswohnung nicht nur dich als Partnerin, sondern auch Familie will), oder diese Beziehungsanbahnung/Freundschaft plus/whatever besser heute als morgen beenden und auf die Suche nach einem geeigneteren Partner machen.

Das mit dem Haus würde ich bis dahin mal nach ganz unten auf der Prioritätenliste schieben...

W, 27
 
  • #9
Herrschaft, so was zu lesen ärgert mich richtig!! Erstens hat Dein Kinderzeuger zu 50 Prozent Mitbestimmungsrecht- müssig also bereits alles im Vorfeld zu eigener Egobefriedigung alles absichern zu wollen.

Kinder brauchen andere Faktoren um glücklich zu sein: Eltern die miteinander auskommen und sich lieben, Eltern die sich Zeit nehmen für die Kinder und liebevoll erziehen. Dann spielen die qm und Menge der Spielsachen eine untergeordnete Rolle.

Entferne Dich von Deinem Traum einer heilen Familienwelt- und lebe dafür glücklich im Hier und Jetzt. Damit erspart Du Dir eine Menge Enttäuschungen.
 
  • #10
Ja klar, wir haben alle unsere Traumbilder: Traummann, Traumhaus, Traumkinder ... Weißt du, du hast es wahrscheinlich nicht so gemeint bzw. denkst schockierenderweise (für mich) wirklich so, daher ist es schon ok, aber ich muss ehrlich sagen: Wenn ich deinen Post lese, denke ich mir: In was für einer rosa Zuckerkuchenwelt lebst du? Was du schreibst, wirkt auf mich nicht nur total naiv und konservativ, sondern beleidigt auch all die Familien, die in Wohnungen leben, also gefühlt fast alle. Ich komme aus Berlin, meine Freunde, Mitschüler und ich sind alle in Wohnungen aufgewachsen, und ich kann dir versichern: Es war eine schöne Kindheit! Unsere Eltern haben alle gearbeitet und hatten teilweise sehr gute Berufe. Sorry, aber nicht alle Menschen, die in Wohnungen leben, sind arm und asozial. Vielleicht ist ein zweistöckiges Haus mit Garten und Pool, aber bitte in zentraler Lage innerhalb der Stadt, theoretisch schöner, aber es sind halt nicht alle reich, du anscheinend auch nicht, und es soll ja sogar Menschen geben, die sich ein Haus leisten könnten, aber trotzdem lieber in einer Wohnung wohnen. Denn es hat immer alles Vor- UND Nachteile.

Außerdem denkst du viel zu weit in die Zukunft. Obwohl es dir gut geht mit Wohnung, Job, Eltern, Freunden, denkst du über Umziehen nach, um dir ein Haus leisten zu können für die Kinder, die du noch nicht hast, mit dem Mann, den du noch nicht hast? Und ich finde es immer faszinierend, wenn Frauen konkret planen, wann sie wie viele Kinder wollen, aber noch kein Mann in Sicht ist, so als könnte es jeder Mann sein, Hauptsache, er spielt mit. Ich persönlich finde, Kinder sollten aus Liebe entstehen, wenn alles passt, und nicht gnadenlos "durchgezogen" werden, um einen Plan umzusetzen. Du scheinst ein sehr starres Lebenskonzept zu haben. Am Ende kommt immer alles ganz anders, als man denkt. Meistens besser, aber immer anders.

Tut mir leid, falls das etwas gemein formuliert war, es ist nichts gegen dich persönlich, aber mich regen Leute, die so denken, leicht auf. Du bist wahrscheinlich durch dein Umfeld so geprägt, aber es gibt da draußen noch ganz viele Menschen, die anders leben und die nicht schlechter sind, nur weil sie nicht deinem kleinbürgerlichen Ideal entsprechen..
 
  • #11
Ist dein F+ dafür etwa nicht zu haben? ^^
Ehrlich; warum machst du dir über sowas Gedanken? Klär erstmal deine Nicht-Beziehung und finde einen passenden Partner. Der Rest wird sich dann schon ergeben.
Mein Partner ist in einer Plattenbau-3-Zimmer-Wohnung zu fünft aufgewachsen und er versteht das Anspruchdenken von anderen nicht. Er kann jetzt Geld und große Wohnung umso mehr schätzen. Ich hab während des Studiums im sozial prekären Plattenbau gewohnt in einer WG, und war heilfroh über so wenig Miete. Hier in der Stuttgarter Gegend können wir uns nie ein Haus oder eine Wohnung zum Kauf leisten - na und? Mir ist das wurscht und für Kinder gibt es wichtigeres als ein großes Haus. Liebevolle Eltern mit Zeit und Interesse an Bildung und Unternehmungen. Am Wochenende nur Netflix schauen wie momentan mit deinem Typ, weil man so kaputt von der Woche ist, wäre für dich dann auch vorbei, das ist schon klar, oder?
Irgendwie sind deine Prioritäten seltsam. Statt sich um dich und eine gute Beziehung zu kümmern, machst du dir Gedanken über Fahrtkosten und Essen und Hauskauf und Kinder, obwohl der passende Mann ja fehlt..?
w, 37
 
  • #12
Du möchtest im Raum Stuttgart bleiben.
Puh, wer dort die Mietpreise kennt überlegt sich doch zweimal...
Unzählige Fragezeichen tun sich auf.
Was suchst Du denn nun?
Ein Haus, einen Mann, eine Samenspende von der F+? Dir ist ja immerhin nach dem zweiten Absatz aufgefallen, dass Du vor den Kindern den Mann brauchst. Dann kommen gleich wieder die Eltern ins Spiel, die Dich unterstützen könnten. Wobei, warum, wofür? Andere sind AE, haben keine Eltern mehr oder pflegen sie neben dem Vollzeitjob noch.
Ich habe erst gedacht, ich bin im falschen Film.

Aber jetzt mal gut gemeint:
Mach Deine Zukunft nicht derart von anderen Leuten abhängig, zumindest nicht von deren Großzügigkeit!!

Schau mal nach den Wohnungen etwas außerhalb. Zieh endlich aus Omas Wohnung aus!
Die Verkehrsanbindungen sind doch sicher nicht schlecht bei Euch.
Oder schau dort nach Stellenangeboten, wo Wohnungen für Dich alleine (!) auch bezahlbar sind. Umzug und Jobwechsel!
Dann übste für Dich erstmal das Leben.

Du spekulierst ausschließlich auf die Hilfe anderer. Lass das endlich!
Du überlebst ja alleine kaum, derart unselbstständig.
 
  • #13
Erst einmal für Kinder sorgen und dann das Hausprojekt angehen. Solange die Kinder noch recht klein sind, ist es ihnen egal, wo sie wohnen. Nicht, dass Du irgendwann ein Haus, aber keine Kinder hast.
Ja, erst einmal "für Kinder sorgen" -- weil das gerade am allerwichtigsten und die Hauptsache ist ....... Aber liebe FS, du hast doch momentan gar keinen Partner! Und selbst wenn du demnächst einen findest, hoffe ich für ihn, dass du ihn auch um seiner selbst willen liebst und nicht nach 3 Monaten schon fragst, wann ihr heiratet, ein Haus baut und Kinder kriegt, sondern erstmal ein paar Jahre ganz entspannt schön mit ihm lebst und Spaß mit ihm hast. Und wenn ihr dann ein paar Jahre miteinander gelebt habt, kommt ihr vielleicht gemeinsam auf die Idee, an ein Kind zu denken. Wenn ihr glücklich zusammen seid, wird sich der Rest ganz natürlich ergeben, dann sprecht ihr gemeinsam darüber, wie ihr (mit Kind) leben wollt und könnt, kümmert euch gemeinsam drum, macht gemeinsam Pläne. Denn merkst du, wie du gerade alles alleine planst? Du machst einen persönlichen Plan und willst ihn genau so umsetzen. Hast du auch schon entschieden, wie deine, äh, eure Kinder heißen sollen? Wenn es ein Mädchen wird? Oder ein Junge? Aber du zäumst das Pferd von hinten auf. Denn "in echt" ist da ja auch noch dein Partner, der vielleicht auch ein Wörtchen mitzureden hat oder dich auf neue Ideen bringt. Was, wenn er die schöne Stadtwohnung gegenüber von Park und Grundschule und 5 min von seiner Arbeit entfernt praktischer und besser findet als das Haus am Ar*** der Welt, für das er sich den Rest seines Lebens verschulden müsste, von wo er 2h zur Arbeit fahren müsste und von wo man noch nicht mal zu Fuß zum Supermarkt gehen kann, sondern für alles ein Auto braucht -- er aber liebt sein Fahrrad!? Nur als Beispiel.

Du musst jetzt noch nicht alles perfekt planen. Es wird sich schon finden. Mach dir doch jetzt nicht so viele Gedanken!
 
  • #14
Das hängt doch davon ab, was für ein Haus du haben willst? Und in welcher Gegend? Es muss ja keine Villa sein!

Dass ein Haus nicht erschwinglich wäre, ist schlichtweg Quatsch, die Frage ist vielmehr, möchtest du die nächsten 50 Jahre das Haus abbezahlen, selten oder gar nicht mehr in Urlaub, alles Geld ins Haus stecken (Renovierung, Reparaturen), damit deine Kinder irgendwann mal die Schuldenlast kriegen und darin wohnen müssen?
Ein Haus macht irgendwo unfrei und ohne festen Partner bist du dann örtlich gebunden bei der Partnersuche.

Ansonsten kann ich dir sagen, dass sich das Leben auch schlagartig ändern kann von heute auf morgen. Ein neuer Partner kann ganz schnell neue Lebensumstände bedeuten. Deine Aufgabe ist nur, dir einen vernünftigen Mann zu suchen und es nicht zu lange darauf ankommen lassen, bis er sich mal entscheidet, was er mit dir will.
 
  • #15
Nun, Du hast Deine Vorstellungen.

Du möchtest einen Partner, der in der Nachbarschaft wohnt, den Eltern genehm, großzügig, und gleichzeitig sparsam, sehr gut verdienend.

Diesen Partner brauchst Du jetzt absehbar, der andere ist es nicht - wohnt zu weit weg, nicht solvent genug.

Und dann möchtest Du einen bestimmten Lebensstandard, den man sich in Großstädten nicht leisten kann, wenn nicht schon vorhanden, und in der Umgebung schwieriger.

Wie bei Deinem anderen Thread, viele Ansprüche und Vorurteile - Kinder, die in Wohnungen leben sind H4. Kann man so sehen.

Vielleicht suchst Du Dir einen etwas älteren Mann um die 40, der nach beruflicher Karriere jetzt Familie möchte?
Der könnte Dir dann Deinen Traum finanzieren.

Ansonsten würde ich Dir mal einen Realitätscheck empfehlen.

W, 51
 
  • #16
Ich bin in der Platte gross geworden, mit 18 habe ich mir mit meinem Bruder das Kinderzimmer geteillt. Na und? Ich habe immer fleissig gearbeitet, Abi, Studium und auch gespart, ein Haus das sehe ich an meinem Bruder möchte ich nicht ,verschuldet bis weit über 70. Lebensjahr. Wir haben kein Erbe oder irgendeinen Grundstock das ist ok, wir haben draussen gespielt, was Kinder heute kaum noch machen, hatten eine schöne Kindheit, trotz wenig Geld und Neubauwohnung im Osten, die wir mit einer alleinerziehenden Mutter deshalb bekommen haben. Es war ärmlich, aber irgendwie auch cool. Ich habe solche Frauen wie dich kennengelernt, schöne Messlatte. Für wieviele bleibt der Traum auf der Strecke ? du musst schon super super was zu bieten haben und mega hübsch sein und dann noch Glück haben. Netflix ,Pizza, soso ist nicht schlimm alles ok, nur wie gesagt, da waren richtig taffe Frauen ,richtig hübsch mit Plan, die wurden immer aggressiver, weil Ken (Barbie) nun nicht kommen wollte. Hier sind viele Treads die in die Richtung gehen, jetzt wäre ich dran, das habe ich mir verdient, ich war fleißig, habe gespart und nun Mann, Kind, Haus usw. ja schön . Das Leben geht definitv seine eigenen Wege. Viel Glück, aber wenn Sie sich darauf versteifen und es nicht klappt, gehen sie kaputt.
 
  • #18
Ich hätte gerne für meine Familie auch ein Haus gehabt. Am liebsten ein schickes großes Reetdachhäuschen, toll eingerichtet mit Garten direkt hinter den Dünen am Meer.....😍.

Naja träumen ist ja erlaubt 😁.

Hat leider nicht sein sollen. Stattdessen haben wir als fünfköpfige Familie mit drei Kindern in einer damals noch nicht abbezahlten 100qm Eigentumswohnung in einer der teuersten Gegenden Baden-Württembergs gewohnt.

In der Pampa in Ostdeutschland hätten wir für das Geld ein riesiges Haus mit Garten bekommen.


Als die Kinder klein waren, haben die sowieso in unserem Bett geschlafen oder gleich nebenan in einem Zimmer. Ein eigenes Zimmer brauchen die im Grunde erst als Teenager. Da wollen sie Privatsphäre.
Wenn sie klein sind wollen sie am liebsten immer bei Mama im Bett kuscheln. Da reicht auch eine Mini-Wohnung.

Das Leben kann man planen. Aber es kommt eh oft ganz anders als man denkt.

Zum Beispiel habe ich mir bis 27/28 kein einziges Mal Kinder gewünscht. Und dann habe ich meine große Liebe für Babies und Kinder entdeckt.

Liebe FS, schau erstmal ob es mit deinem jetzigen Freund (oder Affäre?) klappt.
Es ist nämlich verdammt schwer überhaupt den richtigen Mann zu finden, der auch Kinder möchte.
Und sonst muss ja auch noch alles andere passen......
 
  • #19
Es gibt schon komische Menschen. Und Du bist einer davon. Hattest Du vor wenigen Tagen nicht das Problem mit einem geizigen Mann? Jetzt machst Du dir Sorgen, das deine zukünftigen Kinder in einer Wohnung groß werden? Ich kann nur mit dem Kopf schütteln...
Mädchen, werde erwachsen! Manchmal wünscht man sich Dinge, die einfach nicht in Erfüllung gehen. Du hast noch nicht mal nen Kerl...oder halt den geizigen.
Das sind Mädchen Träume, die Du hast.
Ich bin alleinerziehend, geschieden und habe vor der Trennung in einem riesen Haus gewohnt. Das hat mich nicht glücklicher gemacht. Jetzt wohne ich in einer 3 Zimmer Wohnung, verdiene mein eigenes Geld und bin zufriedener als vorher. Kinder isses egal, wo sie aufwachsen. Die brauchen Liebe, klare Regeln und Verständnis der Eltern. Ich habe den Wald vor der Haustür und bin in 30 Minuten an der Ostsee.
Deine Ansichten sind veraltet und Du wirst dich verrückt machen, deine Wunschliste zu erfüllen.
 
  • #20
Was du schreibst, wirkt auf mich nicht nur total naiv und konservativ, sondern beleidigt auch all die Familien, die in Wohnungen leben, also gefü
Es tut mir Leid, wenn ich dich mit diesem Satz beleidigt habe. Das war nicht meine Absicht. Der Vorteil eines anonymen Forums ist aber auch nun mal, dass man gnadenlos ehrlich sein kann. Ich würde so eine Aussage im RL auch nicht laut aussprechen, da ich mich als empathisch bezeichnen würde. Ich denke es auch nicht bei allen Familien, eine schicke Altbauwohnung ist ja zum Beispiel auch nicht günstig.
Am besten suchst du dir im Umkreis einen grosszügigen Mann mit Haus.
Iwie dem deine 1,5 Jahre Affäre mit einem Mann verklickern willst, wo eure Freizeitgestaltung aus Netflix-Abhängen und TK- Pizza bestand.
Das macht sich bei deinen übrigen Werten nicht so gut im Lebebslauf. Bei Valmont wörst du damit raus.
Das verstehst du falsch, ich brauche keinen großzügigen Mann, ich lege null Wert auf Luxus wie teure Kleidung, Schmuck, Urlaub etc. Außerdem könnte ich mir das alles auch selbst leisten. Im Urlaub war ich vor drei Jahren zuletzt, weil ich gerne zu Hause bin.

Einen geizigen Mann, der mich nicht mal in ein normalpreisiges Restaurant einlädt, möchte ich hingehen auch nicht.

Wie du das mit dem Lebenslauf meinst, verstehe ich nicht.
Im Endeffekt war es nichts anderes als eine monogame Fernbeziehung. Wir hatten keine anderen Sexpartner in der Zeit. Du scheinst ein merkwürdiges Frauenbild zu haben, Doppelmoral lässt grüßen?!
 
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  • #21
Ich finde Deine Annahme, "Wohnung = H4" sehr bedenklich. Meine Tochter war knapp 6, als deren Vater und ich uns trennten. wir sind dann in eine Gartenwohnung gezogen. Sie ist natürlich nicht so groß wie ein Haus, hat aber eigentlich alles, was ein Haus auch hat: Garten, Terrasse, ruhige Lage, sonniges Ambiente. Da wir in einem Nobel-Ort südlich von München wohnen, hat meine Tochter viele Freundinnen mit Villa und Pool aber sie sagt immer, dass wir auch alles haben was wir brauchen, nur etwas kleiner, so what. Ihre Freundinnen sind übrigens schier ausgerastet über ihr tolles Zimmer mit großem Bett und Hängematte, alles in ihrer Lieblingsfarbe. Geschmack kann man nämlich nicht kaufen, die Zimmer ihrer Freundinnen sind mind. doppelt so groß und mit teuren Möbeln aber nicht so gemütlich!
Also sei bitte vorsichtig mit solchen Äußerungen, Wohnung = H4 oder gar AE= H4. die Wohnung ist übrigens unsere Eigentumswohnung. Ich arbeite viel und hart aber bis zum Renteneintritt in ca. 10 Jahren gehört sie ganz mir.
W55 / AE mit Tochter heute 16 und glücklich
 
  • #22
Warum viele unberechenbare Probleme auf sich laden, warum müssen es Kinder sein, fIch würde es heute nicht mehr tun, da meine Freiheit, meine Unabhängigkeit über dem und über allem steht Dann lieber ganz bewusst kinderfrei statt kinderlos wählen!
Verena Brunschweiger hat darüber "kinderfrei statt kinderlos" ein interessantes Buch geschrieben, erschienen im Büchner-Verlag,
Individualität und „das Individuum“ hören sich immer so cool und toll an. Bis das „Individuum“ dann feststellt, dass es jemanden braucht. Vielleicht einen Zahnarzt, der ihm die vereiterte Backe wieder richtet, damit es nicht an Sepsis eingeht, oder weil das Auto streikt und es einen Mechaniker braucht, oder einen guten Augenarzt, der es kann und ihm den „grauen Star“ wegoperiert, weil das Individuum sonst blind wird und gerade noch seinen eigenen Hintern findet.

Die alle gibt es aber nicht mehr, sie sind nicht geboren worden, weil sich die dementsprechenden Frauen und Männer entschieden haben, individuell zu bleiben und eben nicht Mütter und Väter dieser Zahnärzte, Mechaniker, Wasserwerker oder was auch immer zu werden. Keine Kinder bekommen, nicht geboren worden, nicht vorhanden.

Da sitzt das Individuum nun mit Eiterbacke, ohne Auto und Trinkwasser im Dunkeln und kein Pflegedienst kommt und hilft. Keiner da. Nicht geboren.

Dies als Anmerkung und nicht als Kritik einer Lebenseinstellung.
Denn auch wenn sich dies gerade ändert, noch schätze ich einen Kinderwunsch schon noch als „normal“ ein und die FS wünscht sich welche.

Josepha, ich kann Dich verstehen mit Deinen Überlegungen. Aber irgendwo wirst Du Abstriche machen müssen, wie alle, wenn Dir die Gegend gefällt, wirst Du eine etwas kleinere Lösung finden müssen. Auch das geht bestimmt. Finde doch erst mal die Liebe, dann findet sich auch der Rest.
 
  • #23
Also... grundsätzlich finde ich deine Lebensvorstellungen ganz gut.

Vom planlos in den Tag hineinleben erfüllen sich keine Träume.

Die Sache mit den Kindern und den Wohnungen würde ich mir dann doch noch mal genauer betrachten. Ich glaube da bist du doch etwas voreingenommen.

Es kommt ja auch darauf an, wo und wie die Wohnung gelegen ist.

Ich bin auch in einer Großstadt mit über 500.000 Einwohnern aufgewachsen, ebenso alle Menschen in meinem Umfeld, keiner davon ist ein Hartz IV Empfänger oder wohnt im Assi Block.

Hingegen hab ich selbst im Umland vor über 20Jahren ein Haus gekauft mit 2000m2 Garten, da war unser Kind 6 J. alt. Das war und ist nicht immer einfach, die Sanierung/Renovierung des alten Hauses, permanente Instandhaltung, die Pflege des Gartens und dazu stets 40 h Vollzeitbeschäftigung plus knapp 2 h Fahrzeit zur Arbeit. Das Kind musste fast immer gefahren und geholt werden. Die Dorfmenschen sind auch nicht so unbedingt meins.

Klar hätte ich lieber noch stadtnäher gewohnt in einem neuen Haus. Das war aber nicht machbar.

Es ist also nicht immer alles Gold was glänzt.

Wenn es jedoch deine Vorstellung ist, dann musst du eben schauen, wo du Abstriche machen könntest.

Wenn es dir wichtig ist, das Umfeld zu behalten und du gern Kinder willst, dann verwirf eben das Haus.
Du willst doch auch leben? Die Frage ist ja auch wie?
zwar mit Haus, aber wie ein H4 Empfänger, der für nichts Geld hat, keine Anschaffungen, kein Urlaub... jeden Cent zweimal rumdrehen, um 40 J. den Kredit abzuzahlen, um dann das Haus vererben zu können?

Überleg dir das genau..

Vor allem solltest du schneller konsequent handeln. Wenn dein Freund nicht das Gelbe vom Ei ist, such dir eben einen passenden.

W,47
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
Sorry Josepha, aber Kinder brauchen gänzlich andere Dinge als Haus mit Garten. Sie brauchen Eltern, die liebevoll und verständnisvoll sind, die mit ihnen Dinge unternehmen, Zeit für sie haben und die ihnen vorleben was Glück wirklich ist. Das findet sich nämlich nicht in den starren Wunschvorstellungen die man im Außen etabliert.
Du machst dir Gedanken über eine Zukunft, die es noch nicht mal im Ansatz gibt. Du lebst keine Partnerschaft, du weißt nicht ob du überhaupt mal Kinder haben wirst, oder ob der Mann den du vielleicht mal liebst, Kinder will oder bekommen kann.
Du weißt nicht wie es beruflich weiter geht oder ob du Gesund bleibst....Das morgen kann nämlich sehr schnell anders verlaufen als man es sich wünscht. Egal wie akribisch man es plant oder gestaltet.
Fange doch erstmal an das Leben zu leben, dass du willst.
Du wirst nicht müde zu betonen, das du alles auch alleine stemmen könntest. Dann fang an! Kaufe dir ne schicke ET Wohnung als Kapitalanlage und als Basis für eine spätere Eigenheim. Trenne dich von dem Mann den du nicht liebst und übernimm die Verantwortung es wirklich alles zu nächst mal alleine zu stemmen. Fange an nicht theoretisch über dein Glück zu sprechen sondern lebe es jetzt, heute und hier.
 
  • #25
ür mich war die Idealvorstellung immer folgende Reihenfolge: erst Hochzeit, dann Haus mit Garten bauen/ kaufen und zum Schluss ein oder zwei Kinder. Sollte ich mich davon langsam verabschieden?
Kar solltest Du Dich von Vorstellungen verabschieden, die Du Dir nicht leisten kannt, weil Du an den Rahmenbedingungen
ich möchte eigentlich auch nicht wegziehen, da mir der Job viel Spaß bringt, ich nette Kollegen habe und meine Eltern hier wohnen....
nichts ändern willst. Oder willst Du chronisch unzufrieden sein?
Es geht nunmal nicht, weil Du starre Vorstellungen hast und irgendwo früh in Deinem Leben falsch abgebogen bist und eine Ausbildung gewählt hast, die Dir den angestrebten Lifestyle nicht ermöglicht.

Dein Lebenskonzept beruht darauf, dass Du es Dir nur mit einem sehr gut verdienenden Mann leisten könntest. Das ist ein recht antiquiertes Konzept, das von der Mehrheit der jungen Männer nicht mehr gelebt wird. Diese Männer stellen andere Anforderungen an eine Partnerin als:
Ich würde so eine Aussage im RL auch nicht laut aussprechen, da ich mich als empathisch bezeichnen würde.
Du bist nicht empathisch, denn das bist Du durch das, was Du wirklich meinst - nicht indem Du verschweigst, was Du denkst.

Die Next Generation in meiner Familie ist in Deiner Altersklasse. Yo, die sind konservativ und haben größtenteils die gleichen Vorstellungen wie Du. Sie sind aber auch intelligent und wissen: wenn das so nicht geht, dann werden sie teilweise davon lassen müssen.
Und weißt Du, was sie (alle in Häusern mit Garten aufgewachsen) als erstes lassen? Den Gedanken, sich als junge und sogar gutverdienende Akademiker ein Haus in einer überteuerten Region leisten zu wollen, sich damit finanziell das Genick zu brechen und in dem Stress die ehe zu schreddern.

Vom Kinderwunsch lässt keiner, sondern dieser wird in der Mietwohnung realisert und keiner denkt dabei an H4, denn das spielt keine Rolle. Dabei gewinnen sie die Erkenntnis: keine überschuldete Immobilie zu haben ist auch ein großer Gewinn, weil man die Wohnsituation viel flexibler den jeweiligen Lebensbedürfnissen anpassen kann - mit Baby geht nämlich problemlos in der 3-Zimmerwohnung, sogar mit kleinem Kinderzimmer. Stattdessen wird eher die Karriere etwas ausgesetzt, damit Zeit für den Nachwuchs ist. Das ist ihre Prio nicht irgendwelche Lifestyleangelegenheiten.
 
  • #26
Du kommsch hald von dr Alb ra 😂, anders kann i mir doi Geschwätz nicht erklären.

. Warum willst du dich in so eine Abhängigkeit begeben?
Mit deinen Verdienst wirst du hier nix zahlen können!

Also außer vielleicht in Pfronstetten oder so ;)

Du planst also auf Kosten deines zukünftigen Gatten zu leben, um dann im Falle einer miesen Beziehung dich nicht trennen zu können, weil Haus und so...

Absolut miese Lebensplanung, sorry!

Abgesehen davon, ich wohne in einem Block mit meinen Professoren und Porsche-Ingenieuren in den Nachbarwohnungen.

Zudem: Freistehende Häuser sind absolut nicht nachhaltig und verschwenden ungemein Platz.
Aus Gründen der Gemeingesellschaft, der Natur und Tierwelt sollte man wahrlich keine freistehenden Häuser mehr bauen.
 
  • #27
Wir alle haben Wunschvorstellungen.
Den Traum vom eigenen Haus hatte ich auch, sowas lässt sich aber nur mit dem richtigen Partner realisieren. Bringe daher erstmal dein Liebesleben in Ordnung, beende deine F+ oder mach eine richtige Beziehung draus.

Die Eigenheimquote ist in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern gering. Hier lebt man eher zur Miete, statt sich was eigenes zu kaufen. Daher leben nicht nur H4-Familien in Wohnungen, sondern auch das Bildungsbürgertum. Eine Kollegin von mir und ihr Mann plus Tochter wohnen in guter Lage in einer großen Hamburger Altbauwohnung. Ich möchte nicht wissen, was die beiden dafür zahlen. Beide sind Akademiker, die Tochter geht auf's Gymnasium. Trotzdem haben sie sich wohl nie für's Eigenheim entschieden.

Ich selbst habe in meinem Leben mit Männern Beziehungen geführt, die sich im Leben nicht ein Haus leisten hätten können. Das war für mich jeweils zwar schade, trotzdem war ich bereit, mich von meinem Traum zu verabschieden, wenn dafür der richtige Mann vor der Tür steht.

Mit meinem Ehemann hatte ich Glück. Wir kommen beide aus ähnlichen Verhältnissen. Unsere Eltern haben sich nach der Wende jeweils einen bescheidenen Wohlstand mit eigenem Haus aufbauen können. Wir beide hatten jeweils eine gewisse Menge Eigenkapital angespart als wir uns kennenlernten.

Trotz der exorbitanten Preise haben wir uns vor kurzem unseren Traum erfüllt. Es ist kein Einfamilienhaus geworden, sondern nur ein Doppelhaus, aber das ist ok. Für ein freistehendes EFH muss man hier in Hamburg und Umgebung schon zwei sehr, sehr hohe Gehälter mitbringen. Nur die wenigsten können sich ein EFH noch leisten.

Unmöglich ist es aber nicht. Man muss nur ggf. ein paar Abstriche machen. Weniger qm, Doppel- oder Reihenhaus statt EFH, Altbestand statt Neubau und eben deutlich längere Laufzeiten für den Kredit als meine Eltern damals hatten.

Ich möchte dir daher Hoffnung machen. Du bist im öffentlichen Dienst. Für die Banken bist du daher ein gern gesehener Kreditnehmer. Den richtigen Partner wirst du wohl noch finden müssen, wenn du alleine den Kredit nicht stemmen kannst, aber dafür hast du noch ein paar Jahre Zeit. Die meisten bauen/kaufen erst ein Haus, wenn sie Mitte bis Ende 30 sind. Das ist noch genug Zeit, den passenden Partner zu finden und dein Eigenkapital zu erhöhen.

W35
 
  • #28
Dein Lebenskonzept beruht darauf, dass Du es Dir nur mit einem sehr gut verdienenden Mann leisten könntest. Das ist ein recht antiquiertes Konzept, das von der Mehrheit der jungen Männer nicht mehr gelebt wird.
Sorry Vikky, aber da merkt man, das du etwas älter bist als wir. Ich weiß nicht, ob du es oder jemand anderes im Forum war. Ich habe nur noch im Kopf, dass hier eine der Mitforistinnen sich vor Jahren den Traum vom Eigenheim aus eigener Kraft ohne Partner erfüllt hat. Das ist heutztage nicht mehr möglich. Ein EFH gibt es hier in Hamburg und Umgebung nicht unter 750.000 Euro. Eine Doppelhaushälfte für ca. 600.000 bis 700.000 und das Reihenhaus für ca. 500.000 bis 600.000 Euro. Selbst zwei Doppelverdiener mit gutem Gehalt können sich das kaum noch leisten. Die Ingenieurskollegen meines Mannes ziehen teilweise an den A der Welt, um sich ein Haus überhaupt finanzieren zu können. Und die verdienen nicht schlecht.

W35
 
  • #29
ach, du wohnst doch aus Kostengründen mit 27 Jahren in der Einliegerwohnung bei Deinen Eltern im haus. Du willst dort keinen Männerbesuch haben wegen der fehlenden Privatsphäre durch Deine Eltern. Dein Freund/Affäre darf Dich nicht besuchen.
Du kochst und isst zusammen mit den Eltern...

Jetzt sind da viele Lösungen denkbar. Andere würden die sichere Stelle im öffentlichen Dienst, die günstigen Wohnverhältnisse, das gute Verhältnis zu den Großeltern für ideale Voraussetzungen für Kinder halten.

Paare haben in so vielen Situationen den Mut und das Vertrauen, Kinder zu bekommen, Chancen zu nutzen, das Leben zu gestalten.

Sicher hast Du Dir auch selbst mal Gedanken zu Deiner Zukunft gemacht, Du bist vernünftig und klug. Wir können hier keine Lösung finden, die Du nicht schon abgelehnt
hast.

Ich sage mal so,
- wer sich nicht traut, nach 1,5 Jahren "Kennenlernphase" eine Entscheidung für oder gegen den Mann zu treffen;
- wer sich nicht traut, die wöchentlichen Liebesurlauben mit einem Mann samt Essen selbst zu gestalten,
- wer sich als Erwachsene Frau nicht traut den Eltern einen Mann vorzustellen ...

ein ängstlicher Mensch wird kein Kind bekommen.
Willst Du Deinen Eltern plötzlich Deinen Baby-Bauch zeigen? Bisher sollten Deine Eltern Deine Männer-Bekanntschaft noch nicht einmal sehen...

Du scheinst viele Bedenken und Ängste mit Dir zu tragen.

Schau mal, woher bei Dir das Gefühl kommt, dass Du mit 27 Jahren nur als Single ohne Männerkontakt im Haus Deiner Eltern vernünftig leben kannst und gut aufgehoben bist.

Die Finanzierbarkeit eines Hauses ist bei Dir nur Randthema
 
  • #30
@Dianthus👍
Ich frage mich gerade, ob die Antwortgebenden den letzten Thread der FS gelesen haben ...
Für mich ist die FS meilenweit von der Realität entfernt, isst in der Not TK-Pizza, weil kein anderer da ist, der sie erlöst, träumt auf ihrem Beamtenstuhl der eher niedrigeren Klasse von der Rettung durch den Prinzen😂

Ich habe keine Ahnung, welcher Mann sich so etwas antun möchte.
Sei wenigstens so fair und löse dieses Verhältnis mit dem TK-Pizza-Mann😳

Irgendwas ist in Deiner sozialen Prägung schiefgegangen, schau da nochmal hin😩
 
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