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  • #1

Wohnsituation-Wie würdet ihr agieren?

Ich bin mit meinem Partner jetzt 1,5 Jahre zusammen. Wir sind beide Ü50. Wir lieben uns, harmonieren gut miteinander und haben auch schon über eine gemeinsame Zukunft gesprochen. Was mich aber sehr belastet, ist seine aktuelle Wohnsituation. Wir wohnen ca. 120 km voneinander getrennt. Es sind nicht die Kilometer, sondern das er mit Mutter, Schwester und Schwager in einem Haus wohnt (jeder hat eigene Räume, aber man begegnet einander ständig).
Wir haben bisher abwechselnd bei mir oder bei ihm zum Beispiel das Wochenende verbracht, da er auch noch einen Sohn im Teenageralter hat, der oft bei ihm ist. Das ist auch ok für mich. Aber das wir mit 50+ keine Privatsphäre bei ihm zu Hause haben, halte ich immer weniger aus. Arbeitsbedingt seinerseits können wir uns auch nicht jedes WE sehen. Ich könnte zwar hinfahren, dass wir wenigstens zwei Stunden am Abend hätten, habe aber dann keine Lust das WE mit seiner Familie zu verbringen, während er arbeiten ist. Ich wünsche mir, das wir uns jetzt vielleicht langsam ein gemeinsames Heim aufbauen. Doch von ihm kommt meistens dazu nicht viel. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Würdet ihr ihm ein Ultimatum stellen? Danke schonmal für eure Sichtweisen. Liebe Grüße
 
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  • #2
Ihr habt über eine gemeinsame Zukunft gesprochen. Was habt ihr denn dazu besprochen? Wo soll die stattfinden und unter welchen Rahmenbedingungen? Kommt von ihm dazu gar keine Sichtweise? Dann kannst Du ihm doch Deine Vorstellung unterbreiten. Was sagt er zu Deinen Vorstellungen?
 
  • #3
Tja, eigentlich könnte alles super sein. Bis auf diesen einen Punkt das er nicht mit Dir ein gemeinsames Heim aufbauen möchte. Aus welchen Gründen auch immer. Er möchte seine Wohnsituation nicht ändern, weil es so schön bequem ist und sein Kind innerhalb seiner noch vorhandenen Familie weiter aufwachsen kann. Er gehört bestimmt zu den Männern die auf eingefahrenen Gleisen weiter fahren wollen. Also eine berauschende Zukunft sieht anders aus.
 
  • #4
Für mich wäre das auch nichts. Du wirst bei niemals an erster Stelle sein. Ich würde genau so wie der INSPIRATIONMASTER ihm ein Ultimatum stellen.
Es sind nicht die Kilometer, sondern das er mit Mutter, Schwester und Schwager in einem Haus wohnt (jeder hat eigene Räume, aber man begegnet einander ständig).
Ist das ein Haus wo alle unter einem Dach wohnen oder ist das ein Mehrfamilienhaus wo jeder seine eigene Haustür hat? Ersteres geht natürlich gar nicht. Selbst letzteres wäre für mich nichts. Ich möchte in einer Beziehung schließlich auch meine Privatsphäre.
 
  • #5
Das sehe ich nicht so. Wo ist die »Harmonie«, wenn ihr nicht einmal über eure Wohnsituation - die du, nachvollziehbar, unbefriedigend findest - reden könnt?

Er äußert sich nicht dazu, d.h. ihm ist es egal, wie du dich fühlst? Denk mal nach ... betrifft seine Gleichgültigkeit auch andere Dinge?
Überhaupt solltest du nicht über ein »Ultimatum« nachdenken, das ist nie gut, überlege dir lieber ehrlich, was dich bei ihm hält und wie du dir eine Zukunft mit jemandem vorstellst, der sich keine Gedanken zu deinem Wohlbefinden macht?

Bleibst du in dieser Konstellation hängen, weil du die 50 überschritten hast? Sorgst du dich, alleine leben zu müssen und wählst deshalb die unbefriedigende Alternative?

ü50 ist kein Makel, nicht das Einfalltor für Einsamkeit. Denn es liegt immer noch bei dir, dein Leben ü50 sinnvoll und befriedigend zu gestalten.
ICH würde jedenfalls für keinen Mann (keinen Sex, keine Gespräche, keine Gesellschaft) mein eigenes Glück soweit nach hinten drängen, dass ich dabei übersehen würde, ob es nicht nur meinem Partner sondern auch mir selbst in der Beziehung gut geht.

Schüttle ihn - oder lass es !
 
  • #6
Habt ihr über die Ortswahl gesprochen? Sohn im Teeniealter muss da mit reinpassen. Geht ihr da zusammen oder wäre das für ihn sehr kompliziert? 120 km ist ja machbar, wenn man allein ist, aber gut zu überlegen, wenn noch Familie dranhängt.
Ultimatum fände ich blöd, eher ernsthaft und ruhig mit ihm reden, so dass ihr Eure beiden Seiten und Denkweisen und auch Bedenken kennenlernt. Dann wieder weitersehen. Ins Gespräch kommen.
 
  • #7
Ihr habt über eine gemeinsame Zukunft gesprochen. Was habt ihr denn dazu besprochen? Wo soll die stattfinden und unter welchen Rahmenbedingungen? Kommt von ihm dazu gar keine Sichtweise? Dann kannst Du ihm doch Deine Vorstellung unterbreiten. Was sagt er zu Deinen Vorstellungen?
Das mit der gemeinsamen Zukunft wollen wir beide. Meistens war ich diejenige die das angesprochen hat. Auch da hätte ich mir mehr Initiative von ihm gewünscht. Am liebsten wäre ihm, wenn wir weiter pendeln bis sein Sohn aus der Schule ist ... Aber unter den Bedingungen kommt das für mich nicht in Frage. Also vorstellen können wir uns beide eine gemeinsame Wohnung oder Haus in seiner oder meiner Nähe. Weiter sind wir da noch nicht vorangekommen. Dazu muss ich noch sagen, das ihm das Haus gehört, wo er jetzt wohnt. Er muss sich da auch um alles kümmern. Seine Schwester zahlt anteilig Miete.
 
  • #8
Auch da hätte ich mir mehr Initiative von ihm gewünscht. Am liebsten wäre ihm, wenn wir weiter pendeln bis sein Sohn aus der Schule ist ...

Ich denke, der Wunsch ist völlig in Ordnung.

.Aber unter den Bedingungen kommt das für mich nicht in Frage. Also vorstellen können wir uns beide eine gemeinsame Wohnung oder Haus in seiner oder meiner Nähe.

Das widerspricht sich. Eine Regelung bis sein Sohn aus dem Haus ist, muss dann ja realistisch aussehen und das er bis dahin auszieht, klingt für mich unsinnig. Wäre es sinnvoll, wenn er bis dahin öfter zu Dir fährt? Unter welchen Bedingungen ist das für Dich akzeptabel? Was kann er konkret tun, damit das für Dich für eine Weile in Ordnung ist. Der Sohn ist vermutlich nicht gerade 7 geworden...

Dazu muss ich noch sagen, das ihm das Haus gehört, wo er jetzt wohnt. Er muss sich da auch um alles kümmern. Seine Schwester zahlt anteilig Miete.

Klingt kompliziert. Er wird kaum von heute auf morgen verschwinden können und das auch nicht wollen. Viele ü50 schleppen ihr Päckchen. Du vermutlich Deines auch. Die mit dem unbeschwerten Leben sind eher 25 oder 60😊
Einfach wegwerfen ist meist nicht hilfreich. Wenn Du damit leben kannst, dass er sich um das Haus kümmert, könnte die Schwester sich z. B. entsprechend arrangiert mehr um die Mutter kümmern.

Ultimaten finde ich sinnlos. Ich hatte selbst eine Konstellation mit Mutter in meinem Haus. Das löst sich nicht per Ultimatum einer verständnislosen neuen Partnerin. Du hast einen Partner, der Verantwortung für die Mutter übernommen hat, begrenzt vielleicht auch für die Schwester. Sicher kein Mann, der nur an sich denkt. Das hat Vorteile und Nachteile.

Du wirst ü50 wenige Männer finden, die keine Kinder, keine Mutter, keine Verpflichtungen haben. Ich bin mittlerweile so einer (kann aber nachvollziehen, dass das eher die Ausnahme ist). Er könnte so einer werden, wenn die Mutter mal nicht mehr da ist. Wenn Du keinerlei Verpflichtungen hast, stelle Ultimaten und geh jemand anders suchen. Ich bin nicht sicher, ob solche Männer bei Dir Schlange stehen. Auf der anderen Seite wird er hoffentlich zu schätzen wissen, wenn Du Verständnis für seine Situation aufbringst...

Ihr harmoniert gut. Das ist ein Pfund. Nutze es.
 
  • #9
Ich bin mit meinem Partner jetzt 1,5 Jahre zusammen. Wir sind beide Ü50. Was mich aber sehr belastet, ist seine aktuelle Wohnsituation. Wir wohnen ca. 120 km voneinander getrennt.

Wäre mir alles zu anstrengend. Ihr seht euch kaum, habt euch also wenig kennengelernt, wie auch, unter diesen Umständen.

Och nee, das Leben ist zu kurz umd sich solchen Belastungen zu stellen.

Wenn ein Mann sich so eingerichtet hat und es sein Haus ist, wird er nicht loslassen, vergiss es.

Wie macht ihr das beim derzeitigen Lockdown?

W Ü55
 
  • #10
Liebe FS,

es gibt hier eine Menge Threads zu dem Thema. Allerdings eher in der Altersklasse 25 bis 35.
Ü50 ist es noch einmal etwas anderes.
Für mich käme es darauf an, wie abgetrennt die Wohnräume voneinander sind. Als Einliegerwohnung, Doppelhaus oder ähnlich abgetrennt wäre es für mich ok wenn man trotzdem nicht ständig aufeinander hockt. Die Aufteilung nach Etagen, am besten mit nur einem Eingang würde ich hingegen als Zumutung empfinden.
Aber das ist nur meine Einstellung. Jeder empfindet anders und wenn du dieses enge Zusammenwohnen nicht magst, nützt dir meine Einstellung wenig.

Wenn es sein Haus ist, wird er vermutlich nicht ausziehen wollen. Das kann ich sogar verstehen. Und mit dem Sohn - na klar will er nicht wegziehen.
Aus meiner Sicht kannst du ihn bitten, dass ihr euch eine gemeinsame Wohnung in seiner Nähe sucht. Wenn er das aber nicht will, musst du es akzeptieren. Ein Ultimatum würde ich ihm nicht setzen, denn ich denke das würde in diesem Fall zu deinen Ungunsten ausfallen.


Wegen dem Lockdown darf ich ja zurzeit nicht nach Deutschland reisen und meine Schwester hat am 23.12 Geburtstag und 2020 ist es der 1. Geburtstag von ihr, wo ich seit 1973 sie nicht sehen konnte.

In Mecklenburg Vorpommern, wo meine Eltern und Schwiegereltern wohnen, ist Besuch von der Kernfamilie erlaubt. Das haben wir auch genutzt, als dort Einreiseverbot herrschte. Kernfamilie sind die Eltern, Großeltern, aber auch Geschwister. Ich weiß nicht, wie es mit den Regelungen zum Ausland aussieht, aber ich meine, Besuch der Familie ist trotzdem möglich. An deiner Stelle würde ich mich da noch einmal informieren.

W35
 
  • #11
Und eine kleine Wohnung als Rückzugsort nur für Euch beide alleine in der selben Ortschaft wo sein Haus steht? So lange bis Junior weg ist? Einfach als Uebergangslösung?
 
  • #12
Du hast leider nicht erwähnt, warum seine ganze Verwandtschaft bei ihm wohnt?
Und wohnen die jetzt direkt bei ihn im Haus? Oder ist es ein Haus, welches aus separaten Wohnungen besteht?
Ist seine Mutter jetzt stark pflegebedürftig , oder wie kam es dazu?
Ein Mann jedenfalls, der sich mit 50 noch nicht von der Familie gelöst hat, halte ich doch schon für irgendwie sehr labil und es wird zu noch mehr Problemen kommen, psychischer Natur.
 
  • #13
Ich habe überlegt, wieviele Männer es in dem Alter ohne Kinder, Immobilien und anderen Bindungen etc gibt.

Hier gibt es immer Fragen aus der Altersgruppe, weil es Probleme macht, die bereits bestehenden Lebensweisen zusammen zu bringen.

Hier wundere ich mich auch, wie ich Euer Verhältnis einschätzen soll. Normalerweise braucht man 1-2Treffen wöchentlich, um sich kennen zu lernen. Ihr trefft Euch nicht jedes Wochenende.

Manchmal widersprechen Menschen einfach nur nicht, weil sie Konflikten aus dem Weg gehen wollen. Hier sehe ich den Wunsch zum Zusammenziehen bei Dir und weniger bei ihm. Er scheint zumindest so weiterleben zu wollen, bis der Sohn aus der Schule/Ausbildung/Wohnung ist.

Vielleicht solltest Du Dir aufmerksam anhören, wie er sich die Zukunft tatsächlich vorstellt. Achte auf seine Handlungen, nicht auf Lippenbekenntnisse.
 
  • #14
Wenn ein Ultimatum, dann nur in Dir selbst und nicht ihm persönlich setzen.

Erstmal zeigt er eindeutig, dass er keinen Druck hat die Situation zu ändern. Er kommt damit gut klar, nur Du nicht.
Er will nicht wegziehen bevor der Sohn gross ist = das ist legitim aber er selbst hat auch kein Problem mit Familie um ihn herum, sonst hätte er das längst geändert.
Und wenn er genug zu tun hat, vermisst er auch nicht, wenn Du mal nicht kommst.

Also wenn müsstest Du wahrscheinlich in seinen Ort ziehen und dort das Nest schon fertig bauen, weil er keine Veränderung braucht und deshalb nichts dafür tut.
Allerdings wenn Du nur bei Dir mit ihm leben willst, dann willst Du auch für Dich nicht viel verändern.
 
C

Charline

Gast
  • #15
Wie muss man sich die Wohnsituation denn vorstellen? Haben alle ein eigenes Zimmer und Wohnzimmer, Küche und Bad werden gemeinsam genutzt, also eine WG. Das könnte ich auch nicht aushalten.
Oder leben Mutter und Schwester mit Ehemann jeweils in einer separaten Wohnung (eigenen Etage, Einliegerwohnung). Das fände ich weniger problematisch, wenn die Wohnungen der anderen respektiert werden und nicht einfach alle jederzeit in die anderen Wohnungen gehen.
Wie ist er finanziell aufgestellt? Könnte er sich eine eigene Wohnung leisten? Oder kann er das Haus nur halten, weil die Schwester Miete zahlt und die Mutter ihre Rente dort mit einfließen lässt? Denn oft sind es finanzielle Gründe, wenn Familien so zusammenhocken.
Oder ist er ein Familienmensch, der so wohnen will. Dir fehlt die Privatsphäre, er genießt vielleicht das Beisammensein mit der Familie.
Nach 1,5 Jahren müsstest du das aber einschätzen können.
Mit einem Ultimatum erreichst du nichts. Er wird sich nicht unter Druck setzen lassen. Wenn er etwas ändern wollte, wäre er schon von selbst aktiv geworden und hätte Vorschläge gemacht.
 
  • #16
In Mecklenburg Vorpommern, wo meine Eltern und Schwiegereltern wohnen, ist Besuch von der Kernfamilie erlaubt
Ja, aber die Kernfamilie ist nur erlaubt, wenn sie in D wohnt. Wie sieht es aus, wenn einer in Polen oder Schweden wohnt, von USA und Russland ganz zu schweigen

.Ich wohne seit 2005 nicht mehr in D und eines habe ich schon festgestellt. So oft wie 2020 würde mein Ausweis an den Grenzen in der EU noch nie kontrolliert.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #17
Das mit dem Ultimatum ist eine ungeschickte Sache. Was wäre, wenn das Ultimatum ohne Ergebnis verstreichen würde? Würdest du die angedrohte Konsequenz dann wirklich ziehen wollen?
Wie stellst du dir bei der Entfernung von 120 km einen gemeinsamen Hausstand vor? Du zu ihm oder er zu dir, ihr beide irgendwo in der Mitte?
Das wird nicht ohne Jobwechsel gehen. Bist du dazu bereit und/oder er auch?
Von seinen Umständen her müsstest du eher an seinen Ort ziehen, weil er seinen Sohn mit großziehen will. Wie wäre es, wenn er mit dir ganz in der Nähe seiner Familie wohnen würde? Ist das eine Option für ihn oder will er es lieber bei einer Fernbeziehung belassen?
 
  • #18
Kann er sich das zusätzliche gemeinsame Heim leisten neben dem bestehenden Haus und den Unterhaltsverpflichtungen gegenüber dem Sohn?
Sein Haus wird er nicht mitsamt seiner Familie verkaufen. Ich denke, dass er sich da auch in der Verantwortung sieht.

Die Wohnsituation lässt auf einen Familienmenschen schließen. Wenn er dort nicht mehr wohnt, wird er vermutlich häufig hinfahren. Wäre das für Dich in Ordnung?
Ist es nur die fehlende Privatsphäre oder magst Du die Familie grundsätzlich nicht?
Warum ist es ein Problem, dass man sich nur begegnet?

Wie sehr bist Du selbst an Deinen jetzigen Wohnort gebunden?
Kannst Du in seine Nähe ziehen, so dass Ihr Euch auch werktags öfter (dann bei Dir) sehen könntet?
Von Deiner Situation hast Du nichts geschrieben, Du scheinst aber deutlich flexibler zu sein - zumindest nicht an Eigentum/Familie gebunden.

Dein Verlangen nach Privatsphäre kann ich verstehen. Dass er nicht gleich "mal eben" das eigene Haus räumt aber auch.

Ultimatum finde ich gar nicht gut!
Ihr wollt doch gemeinsam schauen, wie es für alle passen könnte, ob es mit Euch beiden überhaupt passt.
Ihr könntet doch auch Abläufe ändern. Euch mal beim Essen ausklinken, im Bett frühstücken, die Schwester bitten, mal nach Mutti zu gucken.....
Mit einem Ultimatum wird er sich entscheiden für oder gegen die Familie (nicht für oder gegen Dich)!
 
  • #19
Hier die FS. Vielen Dank erstmal für eure Beiträge. Wie ich schon schrieb, hat mein Partner seine eigenen Räume, auch Küche und Bad. Leider keinen seperaten Eingang. Also eigentlich wie eine große WG. Seine Schwester hat früher woanders gewohnt, ist aber wieder eingezogen, um sich mehr um die Mutter kümmern zu können. Seine Familie ist sehr umgänglich und wir verstehen uns auch gut, aber auf Dauer ist das für mich nichts. Es geht mir einfach um die Autonomie als erwachsener Mensch. Ich brauche meine Privatsphäre. Man kann sich normal ab und zu gegenseitig besuchen, aber mehr nicht. Sein Sohn lebt hauptsächlich bei der Kindsmutter, ca. 40 Kilometer von ihm weg. Er könnte ja dann auch regelmäßig in unser (künftiges) gemeinsames Zuhause kommen. Er ist 12 Jahre alt, also kein Kleinkind mehr. Ich selbst habe eine schon erwachsene Tochter, die schon ihre eigene Familie hat + eigene Wohnung.
Mit einem Ultimatum würde ich mich auch nicht wohlfühlen, aber ich muss auch an mich und mein Leben denken.
 
  • #20
Hallo FS, letztlich Deine Entscheidung. Du gehst praktisch nicht auf die zahlreichen Fragen und Vorschläge hier ein. Deine Autonomie ist Dir wichtig, das ist ok. Eine Beziehung funktioniert aber selten ohne Kompromisse. Eine Lösung wirst Du nur gemeinsam mit Deinem Partner finden oder eben alleine. Er hat offenbar Verpflichtungen, die Du nicht haben möchtest. Da bleibt eigentlich nur die Trennung...
 
  • #21
Ultimaten bringen nichts.

Ihr kennt Euch jetzt, Du weißt was Du möchtest, was er möchte. Ihr seht langsam beide die Realität, Eure Vorstellungen vom Leben sind zu unterschiedlich.

Er ist nicht so klar in seinem Aussagen, aber Fakt - er ist Teil eines Famimienclans, der verblüffend gut funktioniert.
Die Generationen über einem Dach, man kümmert sich um die Mutter, der Sohn ist da auch zuhause.
Es ist sein Zuhause, und für ihn ist es gut.
Es ist eine spezielle Situation, wenige können das und auch eine neue Partnerin müsste es mögen. Vielen wäre es so zuviel.
Es ist aber Realität, und er wird dieses Haus nicht verkaufen, eine weitere Immobilie wird er sich nicht leisten können - und ausziehen zur Miete ist ebenso finanziell unsinnig.

Du willst dort nicht hinein, auch nachvollziehbar.

Ich sehe nur einen Weg - prüft, ob das Haus so umgebaut werden kann, dass Ihr beide eine abgeschlossene Wohneinheit von außen habt. Es gibt immer Lösungen für einen entsprechenden Umbau.
Dann könnte er in seinem Zuhause bleiben, und Du hättest Dein Maß an Privatsphäre.
Allerdings wird sich dann die Frage der Finanzierung stellen - denn es wird weiterhin sein Haus bleiben, Familienhaus.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob Du genauso Familienmensch bist wie er, ihm wird sein Sohn länger wichtig sein, klar ist er kein Kleinkind, aber manchen ist eine stärkere Bindung wichtig. Er lebt sie ja selbst.

Sei Dir aber bewusst, das ist ein Thema unserer Altersklasse.
Wie sehr ist man Familienmensch, wie sieht es mit Wohneigentum aus, welche Art Partnerschaft möchte man, Zusammenleben, LAT...

Bei uns geht es, weil wir da sehr ähnlich sind - und weil er längst akzeptiert hat, dass wir nicht in sein Haus - neben SchwieMü😅 - ziehen werden.
Wir spielen mit den Optionen, aber werden - wenn unsere "Kinder" ausgezogen sind, zu mir ziehen. Familienmenschen sind wir beide.
Und nach dem Zusammenziehen sehen, ob wir da bleiben, oder nochmal gemeinsam einen Neubau/Umbau einer Gebrauchtimmobilie wagen. Wird spannend.

Aber - wir sind darüber im Gespräch, und Konsens ist da. Vor allem darüber, wir wollen alt werden miteinander und absehbar zusammen leben. Auch wenn die 5km nicht wirklich eine Distanz sind, LAT ist nicht unseres.

Ich denke, bei Euch ist es zwar gut so - bzw. akzeptabel - wie es ist, aber nur mit starkem Zurücknehmen.
Das trägt nicht, und Du wirst ihn nicht hinzerren können.
Dafür sind wir in dieser Altersklasse nicht mehr flexibel genug.

Da aber doch eine Frage - Du hast ihn so kennengelernt, so wie er lebt. Warum hast Du Dir da nicht Gedanken gemacht?

Für mich kam ein Mann, der so eng verwoben mit Schwester und Mutter lebt, nicht in Betracht - auch nicht bei separater Wohneinheit.

W, 51
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Mit einem Ultimatum würde ich mich auch nicht wohlfühlen, aber ich muss auch an mich und mein Leben denken.
Du kannst natürlich an Dich denken und er wird an sich denken.
Er hat sich für diese Wohnsituation entschieden, weil die für ihn so in Ordnung ist. Sie werden auch voneinander profitieren.
Der eigenen Eingang ist aber auch nicht ausschlaggebend für Dich. Was ändert es, wenn er nach dem "Hallo" im Flur oder in der Einfahrt noch ne Tür aufschließen muss?
Ohne eigenen Eingang wird er seinen Teil des Hauses schlecht anderweitig vermieten können, so dass die finanzielle Belastung füs Haus unverändert bleiben wird.

Ich halte es für Schwierig, einen Familienmenschen vom Gegenteil überzeugen zu wollen.
Nur sagen, dass er dort nicht weiter wohnen kann /soll ist auch wenig kompromissbereit.
Entweder schaut ihr zusammen wer womit leben kann oder Du beendest die Beziehung.
 
  • #23
Das mit der gemeinsamen Zukunft wollen wir beide. Meistens war ich diejenige die das angesprochen hat. Auch da hätte ich mir mehr Initiative von ihm gewünscht. Am liebsten wäre ihm, wenn wir weiter pendeln bis sein Sohn aus der Schule ist

Ich lese da nur Widersprüche. Ihr wollt also beide eine gemeinsame Zukunft, aber nur du sprichst das Thema an? Der Sohn ist 12, und er will pendeln, bis der Sohn 18 ist? Das sind noch sechs Jahre!

Ich glaube, den "Kampf" wirst du verlieren. Er fühlt sich wohl in seiner Wohnkonstellation, und ich wage vorauszusehen, dass er eher dich aufgibt als was zu ändern in seinem Haus. Wäre interessant zu wissen, wie es mit deinen Vorgängerinnen lief.
 
  • #24
Die Dinge gehen von Dir aus...nicht von ihm.
Stelle Dir das einmal Bildlich vor....eine Seite des Raumes Du und in der anderen er.

Wie Du hier schreibst, ohne auf eine Idee der Foristen einzugehen oder diese auch nur mit einem Satz zu erwähnen....ist es als ob Du ignorierst, dass auch das Forum ein Raum ist
Aber Du bewegst dich in ihm nicht und gehst auf keinen zu.

Und gleichzeitig auch nicht auf ihn
zumindest nicht für mich, so wie Du hier schreibst.
Es wirkt als ob Du nur zu ihm sagst: komm hier hin!...von weitem.
Du kannst Deinen Sohn auch von hier aus sehen.

Den Weg den Du vorgibst wäre also nur ein einziger: er muss durch den Raum zu Dir ohne das Du Dich bewegst.

Auch hier stellst Du eine Frage aber die Möglichkeit anderer Wege scheinen Dich nicht zu berühren.
Es wirkt als ob die Frage eigentlich heissen müsste: wie bekomme ich ihn hier hin.

Meine Frage ist....wie weit kannst Du auf ihn zugehen
 
B

Blume94

Gast
  • #25
Würde da nochmal ein ernstes Wörtchen reden. Wir haben auch ein Jahr lang bei meiner Mutter mit im Haus gewohnt, das waren dann nach Geburt meines Sohnes 4 Generationen in einem Haus, klar jeder sein Bereich aber trotzdem maximal anstrengend, viel zu viel los, keine Ruhe. Der Hund meiner Mutter (ein Spitz) ist ein absoluter Kläffer, ich war oft total wütend/ genervt weil der Hund oder Uroma meinen Sohn geweckt haben. Uroma lief überall rum und plappert wie ein Wasserfall und ruft ihre Katzen - Adelheid und Horst, ohne die sie nicht schlafen möchte. 🤦‍♀️

Erst wollte Mutter uns auch ihr Grundstück nebenan schenken um zu bauen 900 qm - das war mir dann aber zu nah dran, auch an das Haus bauen kam für mich nicht in frage. Wir haben im Neubaugebiet im gleichen Dorf gebaut (zwei Straßen entfernt)

In unserem Haus ist es so schön ruhig, diese Ruhe möchte ich nicht missen 😍 hier auch bis auf 2-3 ältere Päärchen (alle super lieb) alles junge Leute in unserem Alter und mit Kindern, mein Sohn hat schon einen Freund gefunden. So süß wenn die beiden sich zuwinken 😍 schräg gegenüber entsteht demnächst noch ein Spielplatz (kann ihn aus dem Fenster dann beobachten was er treibt, wenn er da mit seiner Sandkasten-Gang spielt).

Gibt mehrere hier in Ort die das Haus den Kindern überlassen haben und nochmal neu gebaut haben (kleiner gebaut) zB. einen kleinen Bungalow 100 qm reichen doch dicke (2 Persönchen und ab und zu die Kinder zu Besuch -> Gästezimmer).

Mir reicht es vollkommen meine Oma/ Eltern/ Schwiegereltern, Schwägerin zu besuchen - ich brauche meinen eigenen Tanzbereich.

Vielleicht umbauen, ich kann es schon verstehen, dass man keine Miete zahlen möchte, wenn man Eigentum hat, aber Privatsphäre ist auch wichtig.

W 26
 
  • #26
Am liebsten wäre ihm, wenn wir weiter pendeln bis sein Sohn aus der Schule ist
Er hat Dir gesagt, wie er es am liebsten will. Deshalb zeigt er wenig Initiative. Du weißt schon, wenn jemand dem Thema ausweicht und sich nicht einbringt, dass er damit auf Zeit spielt, weil die aktuelle Situation ist gut für ihn, wie sie ist. Du hast das Problem, nicht er, weil Du fühlst Dich in der Beziehung & fehlender Privatsphäre zunehmend unwohl, und die Aussicht deine Zeit mit weiteren 6-10 J Fernbeziehung zu verbringen, ist sehr hoch. Setze Dir oder ihm ein Ultimatum, damit diese Eierei schnell vorbei ist, dann du hast eine Entscheidung und verplemperst nicht noch mehr Zeit, ihn zu etwas zu bewegen zu wollen, was er nicht will.
Dein Freund hat ein inniges Verhältnis zum Sohn. Dieser wohnt in der Nähe bei der Mutter und ist oft bei ihm. Ich denke, du beißt dir die Zähne aus, wenn er in deine Nähe ziehen soll und damit, wegen der Entfernung seinen Sohn viel weniger zu sehen, das scheitert. Auch würde er sehr wahrscheinlich dann regelmäßig am WE zum Sohn & Familie fahren. Auch nachteilig für ihn wäre es, wenn er in deine Nähe zieht, dass er seinen Job wechseln müsste. Würden die wenigsten 10 J vor der Rente riskieren Man sollte das Gefühl der langjährigen Betriebszugehörigkeit nicht unterschätzen, ich kenne einige Männern im selben Alter, welche durch Umstrukturierungen in befristeten Arbeitsverhältnissen oder berufl. Übergangslösungen feststecken und mit beginnenden gesundheitl. Problemen, gern von ihrem "neuen" AG in Vorruhe geschickt werden.
Auch unterschätze nicht Heimweh und seine Wurzeln zu diesem Ort. Er hat dort seine Bekannten, Freunde, Familie, Nachbarschaft, dies müsste er bei Dir neu aufbauen und sich im neuen Umfeld einwohnen und irgendwann wohlfühlen.

Wenn er zu Dir zöge, müsste er plötzlich zusätzl. zu seinen bisherigen Ausgaben, hälftig Miete & NK zahlen. Theoretisch könnte er zwar seine Wohnung in seinem Haus vermieten, aber einfach stelle ich mir das nicht vor. Fremde ziehen in eine Familie und eine Familie akzeptiert Fremde, möchte nicht haben oder kann sich dies vorstellen, das Fremde in eine familiäre Umgebung mit direkter Beziehung zum Eigentümer ziehen wollen. Die meisten Leute wollen entweder komplett anonym oder ein EFH für sich allein als Mietobjekt .

Da Du, wegen fehlender Privatsphäre, nicht zu ihm ziehen willst und er von dort nicht weg, bleibt nur, Du ziehst in seine Nähe. Einzig ändern würde sich damit nur für Dich, dass du dann nicht 120 km fahren bräuchtest, um ihn 2 Std. zu sehen, es wären dann 5+ km, oder wie nah Du Nähe definierst, doch der Rest bleibt, von weiterhin die fehlende Privatsphäre, Wochenendarbeit und die häufigen Sohn-Besuche bei ihm. Die Lösung, Du verlagerst deinen Standort zu ihm, lebst dort in deiner Wohnung. Eine FB bleibt es die nächsten Jahre weiterhin, nur nicht mehr 120 km, sondern entsprechend näher.
 
  • #27
Die Dinge gehen von Dir aus...nicht von ihm.
Stelle Dir das einmal Bildlich vor....eine Seite des Raumes Du und in der anderen er.

Wie Du hier schreibst, ohne auf eine Idee der Foristen einzugehen oder diese auch nur mit einem Satz zu erwähnen....ist es als ob Du ignorierst, dass auch das Forum ein Raum ist
Aber Du bewegst dich in ihm nicht und gehst auf keinen zu.

Und gleichzeitig auch nicht auf ihn
zumindest nicht für mich, so wie Du hier schreibst.
Es wirkt als ob Du nur zu ihm sagst: komm hier hin!...von weitem.
Du kannst Deinen Sohn auch von hier aus sehen.

Den Weg den Du vorgibst wäre also nur ein einziger: er muss durch den Raum zu Dir ohne das Du Dich bewegst.

Auch hier stellst Du eine Frage aber die Möglichkeit anderer Wege scheinen Dich nicht zu berühren.
Es wirkt als ob die Frage eigentlich heissen müsste: wie bekomme ich ihn zu mir ...und zwar komplett durch den Raum, genau da wo Du stehst.

Damit bleibt ihr so stehen und keiner bewegt sich

Hier könntest Du üben und ggf mal Interesse zeigen an denen die sich Mühe geben, Dir zu schreiben.
Frag sie was sie meinen, beantworte ihre Fragen konkret.
Nimm Anderssein wahr und dann kannst Du in eine Gespräch über ggf kompromisse gehen
 
  • #28
Ich verstehe nicht, wieso sich unbedingt an der aktuellen Situation etwas ändern muss?
Du sagtest eingangs, dass die 120km an sich ja nicht das Problem sind, sondern die Wohnsituation bei ihm vor Ort.
Na dann, lasst doch alles so wie es ist, und er kommt halt zu dir?

Na oder du selbst ziehst mehr in seine Nähe, aber in eine eigene Wohnung.
Ihr seid doch in einem Alter, in dem man nicht mehr zusammen ziehen muss?! Es zwingt euch doch keiner. Mit Mitte 50 steht man doch beiderseits mitten im Leben, hat seine Pfründe gesichert, fortgepflanzt habt ihr euch beide unabhängig voneinander, das Familiending ist also eh durch. Wozu also noch zusammenziehen? Seid doch froh über euren Freiraum?

Fakt ist nun mal, dass dieser Mann dort familiär verbunden ist. Mit Eigentum, Kind und anderen Verwandschaftsbeziehungen. Vermutlich war das auch schon immer so. Wieso sollte ein Ü50 -jähriger da noch mal was dran ändern? Läuft doch für ihn. Never change a running system. Er hat sich da eingerichtet in seinem Leben und er fühlt sich da offensichtlich wohl, sonst würde er so nicht leben. Die ganzen Menschen, die mit ihm Leben sind ja nicht nur seine Verwandten, sondern auch die des Sohnes. Für den ist esdochbsehr schön und praktisch, wenn die da alle auf einem Haufen leben, statt kreuz und quer durch die BRD zu fahren um Tante Erna besuchen zu können. Das hat ja was mit Wurzeln schlagen zu tun, zumal der Sohn ja eh ein Trennungskind und nicht so oft da ist, und die Beziehung zur Verwandtschaft des Vaters ja auch wichtig ist. Das System in dem der Mann lebt, hat für ihn also durchaus Sinn.
Dass du da selbst nicht so richtig reinpasst, ist für ihn da erstmal irrelevant. Freundinnen/ Lebensgefährten sind nun mal austauschbarer als ganze Lebenskonzepte, vor allem, wenn man schon so alt ist.
Ich merke das ja schon mit 40, dass ich das, was ich mir aufgebaut hab, nicht einfach ändern und verlassen will. Wie muss es dann ihm gehen?
Manchmal reicht gegenseitige Sympathie und Liebe eben nicht aus, das hier ist gemeint, wenn man sagt „es muss halt passen“.
Lebensentwürfe sind eine Einstellungsfrage und ihr merkt gerade, dass ihr dahingehend nicht zueinander passt.
 
  • #29
Die Dinge gehen von Dir aus...nicht von ihm.
Stelle Dir das einmal Bildlich vor....eine Seite des Raumes Du und in der anderen er.

Wie Du hier schreibst, ohne auf eine Idee der Foristen einzugehen oder diese auch nur mit einem Satz zu erwähnen....ist es als ob Du ignorierst, dass auch das Forum ein Raum ist
Aber Du bewegst dich in ihm nicht und gehst auf keinen zu.

Und gleichzeitig auch nicht auf ihn
zumindest nicht für mich, so wie Du hier schreibst.
Es wirkt als ob Du nur zu ihm sagst: komm hier hin!...von weitem.
Du kannst Deinen Sohn auch von hier aus sehen.

Den Weg den Du vorgibst wäre also nur ein einziger: er muss durch den Raum zu Dir ohne das Du Dich bewegst.

Auch hier stellst Du eine Frage aber die Möglichkeit anderer Wege scheinen Dich nicht zu berühren.
Es wirkt als ob die Frage eigentlich heissen müsste: wie bekomme ich ihn zu mir ...und zwar komplett durch den Raum, genau da wo Du stehst.

Damit bleibt ihr so stehen und keiner bewegt sich

Hier könntest Du üben und ggf mal Interesse zeigen an denen die sich Mühe geben, Dir zu schreiben.
Frag sie was sie meinen, beantworte ihre Fragen konkret.
Nimm Anderssein wahr und dann kannst Du in eine Gespräch über ggf kompromisse gehen
 
  • #30
Hier wieder die FS.
Natürlich hatte ich auch Bedenken, wo ich nach einem ersten Besuch bei ihm Zuhause die Wohnsituation live gesehen habe. Vorher hatte er mir nur davon erzählt und ich gestehe, sooo hatte ich mir das nicht vorgestellt. Trotz allem wollte ich ihn erstmal menschlich kennenlernen und ihn nicht gleich wegen solchen Umständen wieder verabschieden. Und nach und nach sind eben bei uns Gefühle füreinander entstanden.
Das wir uns jetzt gerade aktuell nicht jedes WE sehen konnten, war oder ist nicht immer so. Wir waren auch schon mehrfach zusammen im Urlaub.
Ich bin trotz allem auch gerne mit meiner Familie zusammen. Habe auch schon zwei kleine Enkelkinder mit denen ich gern und so oft es geht Zeit verbringe. In Zukunft werden auch meine Eltern Hilfe benötigen, die auch ein Haus haben. Aber muss ich deswegen, dann mit dort wohnen??
Ich denke auch Kompromissbereitschaft zu zeigen, wenn ich bereit bin mit in seine Nähe zu ziehen. Finanziell wäre es eine gute Lösung, wenn zum Beispiel seine Schwester das komplette Haus zur Miete ubernehmen würde. Am kommenden Wochenende wollen wir in Ruhe nochmal über alles sprechen. Ich hoffe und wünsche, das wir eine gute Lösung für uns beide finden.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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