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  • #1

Wohnung: Streit um Wärmebedürfnis

Irgendwie scheinen Männer und Frauen nicht für's gemeinsame Wohnen geschaffen zu sein. Kommt es bei Euch auch öfter vor, dass es krasse unterschiedliche Ansichten über die optimale Wohntemperatur gibt? Immer öfter erlebe ich, dass es Männer gibt, die eine Wohnzimmertemperatur von 18 - max. 20° für vollkommen ausreichend halten. Das ist in meinen Augen ein Witz, da friert man sich doch zu Tode ... Man soll sich doch zu Hause auch wohlfühlen!

w (32)
 
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  • #2
Ich m habe 22 bis 23 Grad in meiner Wohnung. 18 bis 20 wäre mir definitiv zu kalt. Im Büro haben wir exakt 21 Grad. Das ist ok zum Arbeiten im Anzug mit Krawatte.
 
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  • #3
Ich hatte nur ein Mal das Problem mit einem Mann. Dem war zu kalt, der litt aber unter Depressionen.

Ansonsten sollte derjenige, dem zu heiss ist, sich an das Gefühl des Frierenden anpassen. Immerhin bezahlt Frau ja auch Heizkosten, oder? Wenn dem so ist, dann hat sie das Recht es sich so warm zu machen, wie sie es braucht.

Aus öokologichen Gründen reicht aber oft auch eine warme Jacke und heisser Tee ist gerade zu dieser Jahreszeit, gut für Körper und Seele.

Wenn mir mal kalt ist, dann stehe ich auf, bewege mich mit meinem Schwingstab, da wird mir schnell warm und für die Körperlinie wird auch noch was gemacht.

Eine Frau, die auch schnell friert.
 
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  • #4
Wenn die Frau schon einen Woll-Pullover sowie 2 Paar Woll-Socken an hat und ihr immernoch kalt ist, sollte der Mann die Heizung höher drehen.
 
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  • #5
Getrennte Wohnungen ersparen allgemein viel Ärger.
Ich kannte auch nur Männer, die es in einer Eisbude am gemütlichsten finden. Sollen sie doch an den Nordpol ziehen. Für mich ist das nichts.
 
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  • #6
Diese Diskussion um die "richtige" Temperatur haben wir leider auch immer wieder. Meinem Freund reichen auch 18 Grad im Wohnzimmer. Ich brauche 21. Einen tollen Rat hab ich leider nicht für dich, bei uns herrschen meist 20 Grad im Wohnzimmer und 17 Grad im Schlafzimmer, das ist sozusagen der Kompromiss. Ich habe dann warme Decken auf der Couch, Heizkissen im Bett und einen extra Heizlüfter im Bad. Im Büro bin ich mit einem Mann und einer Frau zusammen und wir alle mögen es warm, dort haben wir bestimmt 24 - 25 Grad. Umso krasser ist dann der Unterschied zu daheim.
w, 27
 
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  • #7
Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
Ich (w 52) war früher immer viel mit meiner weiblichen Clique unterwegs. Wir haben uns unsere Doppelzimmer immer so eingeteilt, dass die verfrorenen und die unverfrorenen zusammen waren.
Ich mag es eher kühl, zieh mir dann halt mal eine Jacke an und leg mir eine Decke auf die Knie.
Meine Heizung läuft nur im Bad durchgehend, im Wohnzimmer nur wenn es wirklich kalt ist, derzeit auf kleine Stufe, ich schätze mal bei mir ist es ca. 18-20 °C. Die Heizung im Schlafzimmer war noch nie an.
Mein Exmann hat oft im Schlafzimmer heimlich die Heizung aufgedreht, weil es ihm zu kalt war. Ich konnte dann nicht schlafen bzw. ich bekam in der Nacht schreckliche Kopfschmerzen. Schlussendlich hat das dann im Winter zu getrennten Schlafzimmern geführt. Ich saß immer im leichten T-Shirt am Sofa, er mit dem dicken Pulli.
Und das war noch bevor ich in die Wecheljahre kam ;-)
 
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  • #8
Wir haben es bei uns auch warm - 22-23 Grad mindestens sind mir angenehm.
Meinem Mann auch, der ist genauso thermophil wie ich.
 
  • #9
Ich mag es daheim kuschelig warm - im Winter weit über 20 Grad. Ansonsten erkälte ich mich sofort oder fühle mich zumindest sehr unwohl und friere die ganze Zeit. Egal ob daheim oder im Büro, ich drehe die Heizung im Winter voll auf und zahle das Mehr an Heizkosten gerne, da es Lebensqualität bedeutet.

Selbst wenn dein Freund es nicht so warm bräuchte wie du, wird er doch nichts dagegen haben, wenn es etwas kuscheliger ist? Es ist doch kein Geheimnis, dass Frauen eher frieren als Männer.
 
  • #10
Das hat nicht zwangsläufig mit dem Geschlecht zu tun! Ich kenne einige Frauen, die ständig überall die Fenster aufreißen, weil sie permanent "Hitze haben", während so mancher Mann den Kamin den ganzen Tag über vollstopft, damit konstante 35 Grad in der Bude sind!
Wenn zwei solche unterschiedlich temperatur-fühlige Personen zusammenwohnen, helfen eben nur Kompromisse: Wohn- und Esszimmer, sowie Bad kuschelig warm, Schlaf- und Arbeitszimmer kühl!
 
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  • #11
22 bis 23 Grad sind für Wohnräume wo man ja auch zur Ruhe kommt das mindeste. Beim Schlafzimmer gehen die Vorlieben auseinander. Da sind 18 bis 20 Grad im üblichen Bereich. Für Paare die sexuell noch aktiv und kreativ sind ist das allerdings auch zu kalt - außer für Oma-Sex unter der Decke.
 
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  • #12
Man(n) kann doch nicht wollen, dass die Partnerin zu Hause stets im dicken, hochgeschlossenen Pullover herumläuft, oder?
 
  • #14
Frau im dicken Flauschpullover ? Supersexy.. ! Da eh alle Frauen frieren zieh ich mich eben aus und sie an.. im Büro renn ich auch mit T-Shirt rum und einige der Damen sitzen da mit Schal und Heizung zwischen den Beinen.. mir etwas unverständlich aber was solls =)
 
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  • #15
23 Grad in der Wohnung hab ich gern.
Gleich am Anfang unserer Ehe hab ich gesagt : Geiz und " frieren" sind für mich je ein Scheidungsgrund!

Setzt Dich durch. Er kann sich ja im T Shirt dazu setzten.

Alles Gute !
 
  • #16
Kenn ich, w30 ähnlich. bei mir liegt es daran, dass ich viel Sport mache und mich vernünftig ernähre. beweg ich mich mal länger nicht oder hab zu wenig gegessen friere ich auch, kommt aber selten vor. die lieben Frauen halten oft ständig Diät und wundern sich dann dass ihnen immer kalt ist: Stoffwechsel gestört.
 
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  • #17
Ich bin ein Mann in Deinem Alter und habe zu Hause auch 22 Grad.
 
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  • #18
Da bin ich ja froh, dass andere Frauen noch verfrorener sind als ich. Mit 19-20 Grad komme ich derzeit bestens aus. Meine letzten beiden Partner haben ihre Wohnungen selbst im kalten Winter so gut wie nie geheizt, da habe ich mich sehr unwohl gefühlt.

Im Gegensatz zu den meisten Menschen brauche ich aber auch eine beheizte Bude, wenn ich schlafe. Wenn ich mich nicht bewege, friere ich schneller und kann in einem kalten Raum absolut nicht einschlafen. Geöffnete Fenster gehen nur, wenn es draußen über 20 Grad hat. Ansonsten stört mich die kalte Luft im Raum schon sehr, und ich bekomme kein Auge zu.
 
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  • #19
Also bei mir, w 29, ist alles was über 22/23°C geht eine einzige Quälerei. Und da lauf ich dann schon im T Shirt rum. Ist also ganz unterschiedlich - nur, wenn es zu kalt ist kann ich was anziehen. Was mach ich aber wenn ich nicht mehr viel ausziehen kann... ???
 
  • #20
Schwierig. Der Mann hat es gern sehr warm, so 25 Grad, ich mag es eher kühl, um 18-20 Grad und würde gern mit offenem Fenster schlafen.
Ich ziehe mir lieber ein paar dicke Socken und einen Kuschelpullover an, als das Geld zu verheizen.
Außerdem friere ich draußen um so mehr, wenn ich mich so verweichliche.
Wir haben die Wohnung in kalte und warme Zonen aufgeteilt, Bad und ein Wohnzimmer sind warm, das zweite Wohnzimmer und das Schlafzimmer sind kalt.
 
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  • #21
Naja, den meisten geht es wohl in 1. Linie ums Geld sparen bzgl. Heizen! Wer mag es nicht schön warm in der Wohnung wenn es draußen kalt ist?
 
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  • #22
Sehr schön, natürlich kenne ich das aus mehreren Beziehungen.
Mir reichen 18-20°C, die Frauen wollten lieber 22 bis 24°.
Was mich besonders erstaunt ist, dass die Wohlfühltemperatur von Frauen anscheinend jahreszeitenabhängig ist.
Im Winter sind 20° (wenn man mit langer Hose und Pulli unterwegs ist) zu wenig, im Sommer hingegen sind 24°C (mit Rock /Bluse/T-Shirt) anscheinend zu viel in der Wohnung.
Ich löse das Problem im Winter durch kurze Hosen und T-Shirt meinerseits. Dann sind die 22-24° genau passend.
 
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  • #23
Ich w/43 käme nie auf die Idee, im Winter in der Wohnung mit T-Shirt herumlaufen zu wollen. Pulli und lange Hose - und dann reichen auch 20 Grad. Auf der Couch einkuscheln in die Decke oder ankuscheln an den Partner ist doch auch schön. Zudem, mehr Bewegung im Freien oder ein Spaziergang im Schnee hilft dem Körper - er friert dann drinnen weniger. Zum Schlafen lieber 18 Grad. Mein Partner ist bei Heizung auch eher sparsam, weil er geschädigt ist von der Ex und von Mitarbeiterinnen, die im Büro 25 Grad bevorzugten und sich dann noch am heißen Tee festhielten.
 
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  • #24
Ist biologisch begründet. Auch das Männer wärmere Hände oder Frauen kältere Füsse haben ist biologisch bedingt. Im Durchschnitt dürfte Dir das also immer wieder passieren, auch als Kind mit Deinen Brüdern. Welche Schwester oder Mutter wollte nicht Ihre Füsse "wärmen" ...

Es ist also kein Witz und Man(n) fühlt sich halt zu Hause bei anderen Temperaturen wohl.

Eventuell individuelle Temperaturen in verschiedenen Räume einstellen (Schlafzimmer eher kalt, da wird gekuschelt - Badezimmer eher warm - Wohnzimmer mittel, Du sitzt nahe der Heizung ...)

Und ja, der eine trägt T-shirt und der andere Pulli ...

M45