B

BigRed

Gast
  • #61
Die Begehrten (und die Einschätzung von FS ist schon richtig) sind auf besagter Party und stillen ihren Nachholbedarf an den jungen Dingern, von denen sie vor 10 Jahren wegen der dünnen Studentenbrieftasche und mangelnder Zeit für Bespaßung naserümpfend abgelehnt wurden. Ernste Beziehung selbstverständlich ausgeschlossen.

Sorry, das ist riesiger Unsinn, die meisten Studentinnen sind mit Studenten verbandelt und wer sich als Mann in der Studienzeit nicht vollkommen gestört und freakig anstellt, der findet eine Partnerin an der Uni.
Liebe FS, such die Männer doch an Orten wie zum Beispiel dem Supermarkt (sehr gute Flirt und Kontaktlocation). Halt die Augen offen, beobachte, geh allgemein mehr unter die Leute (verschiedene Areas), sei kommunikativ und komm mit Männern wie Frauen ins Gespräch. Das lässt dich souveräner werden und je mehr Männer du triffst ( nicht glech datest, das kommt erst, wenn du den Kandidaten ziemlich gründlich im Vorfeld auf Brauchbarkeit abgecheckt hast), desto höher die Chance auf einen guten Fang. Dir alles Gute.
 
  • #62

Da ist nichts falsch dran. Du hast deine Erfahrungen und ich meine. Und deine sind nicht irgendwie "richtiger" als meine ^^.

Ich kenne niemanden, der seinen festen Langzeitpartner beim Ausgehen kennen gelernt hat. Mein 21-jähriger Sohn hat seine Freundin beim Hochschulsport gefunden. Meine Jüngste ihren Freund beim gemeinsamen Hobby im Internet.
Freunde in meinem Alter auch an der Uni.

nimm den Schüchternen, Langweiligen: der ist super.

Der am Anfang Schüchterne muss keineswegs langweilig sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die eher Stillen die wesentlich interessanteren Gesprächspartner mit sehr viel mehr Tiefe und Persönlichkeit waren, sobald sie auftauten, als die extrovertierten Großmäuler.
Mein Sohn ist auch eher still und zurückhaltend. Aber alles andere als langweilig, sobald man sich die Mühe macht, ihn kennenzulernen ;). Mein Mann war genauso.
 
  • #63
Sehr viele interessante und gute Posts in diesem Thread.
Ich kann den vielen Sichtweisen die ich bisher noch garnicht so kannte einiges abgewinnen.
Ich denke aber auch die Hauptursache liegt darin begraben, dass eine Beziehung heutzutage für BEIDE Geschlechter einfach nicht mehr so notwendig ist, es soll ein Bonus sein und daher wird von einer Beziehung auch zurecht mehr verlangt. Man will glücklich sein und nicht wie damals "nur" versorgt werden (sie), eine Sexsklavin haben (er) und gesellschaftlich dazugehören (beide).
Auch ich falle mMn in die von dir angesprochene Zielgruppe M31, athletisch, stabiles Einkommen, stabiler Freundeskreis, keine argen Probleme oder Altlasten (allerdings habe ich nur wenig staatliche Bildung genossen) und auch ich stelle mir oft die Frage welche Vorteile eine Beziehung bringt. Ich glaube die Vorteile wiegen die Nachteile momentan nicht auf aber wenn einen Amors Pfeil trifft ist das einem egal (dann ist man aber auch nicht mehr zurechnungsfähig).
Allerdings bin ich im Gegensatz kein ONS-Typ und kein Affäretyp da auch das mit vielen Problemen verbunden ist, es ist aber so, dass mir dieses Modell oft von weiblicher Seite angeboten wird.
Das wichtigste ist, dass beide miteinander offen und ehrlich umgehen bzw. Frauen lernen die Lügner von den Guten zu unterscheiden (kann fast keine), dann finden sich schon die richtigen.
M31
 
  • #64
Komisch - zu einem Mann sagt niemand: nimm die Dicke, Unattraktive...
Oh, dann kennst du meinen Kumpel nicht. Wie waren seine Worte? Nimm was du kriegen kannst... ( Also schon bezogen auf eine langzeitbeziehung )

Ich glaube nicht, dass mein Anspruch die Frau und mich selbst glücklich zu machen zu hoch ist. Denn was bringt es der Frau wenn du sie nimmst, aber im Prinzip weiterhin auf der Suche bist und die Frau abschießt sobald sich etwas besseres ergibt? Nee bevor ich sowas mache bleibe ich lieber Single.

Bevor ich einen langweiligen Mann genommen hätte, wäre ich lieber allein geblieben!
Es muss vom Typ her passen, wenn du jetzt ein Partygirl bist oder eine Sportskanone oder halt einen Mann haben willst der nicht nur ja und amen sagt, ja dann waren das sicherlich die falschen Männer für dich.

So ein Date ist allerdings immer ein kleiner Ausnahmezustand, sprichst du nur von dir und einen Plänen dann bist du ein Macho und unbrauchbar. Richtest du dich dann primär nach ihren Wünschen bist du ein Weichei und Langweiler.

Aber gut, für mich selbst kommt auch keine absolute Pistengängerin in Frage. Die würde sich am Ende vermutlich noch bei der Wahl Kind oder Piste für die Piste entscheiden und sich mit 40 wundern warum sie plötzlich keiner mehr will.

M31
 
  • #65
Schüchternen, Langweiligen: der ist super. Komisch - zu einem Mann sagt niemand: nimm die Dicke, Unattraktive...
Bevor ich einen langweiligen Mann genommen hätte, wäre ich lieber allein geblieben!
Ein etwas zurückhaltender Mann ist aber nicht automatisch langweilig oder gleich extrem langweilig! Und er ist auch nicht automatisch mit einer dicken und unattraktiven Frau gleichzusetzen.
Und das ist es, was Frauen oft nicht kapieren. Nur weil jemand am Anfang introvertierter ist, muss er deshalb nicht gleich so sein, wie du es beschreibst.
Aber so wie du schreibst, hört es sich an, also ob du so einen Mann sofort in diese Schublade steckst. Und das ist nicht sinnvoll!
 
  • #66
Wenn ein Mann keine Beziehung will, will er keine, egal, was für eine Frau ihm begegnet. Die Männer, die keine Angst vor Zurückweisung haben, dh. Selbstvertrauen zeigen, sind die attraktivsten vom Wesen her, und manchmal wird das wirklich mit Großmäuligkeit verwechselt.
Meist wissen sie auch, dass man optisch was hermachen muss, und geben sich auch hier Mühe, nicht wie der Hinterwaldnerd rumzulaufen.
Das sind die, die viele Frauenbekanntschaften haben und sich denken, falls sie irgendwann mal den Wunsch nach was Festem verspüren, wird ihnen schon eine Frau begegnen, mit der sie eine Beziehung führen wollen.

Die Männer, die nicht so auftreten, sind froh, wenn sich überhaupt mal eine für sie interessiert. Sie hat einen Mann gefunden, der treu ist (ein Womanizer kommt hier gar nicht in Frage), den sie lenken kann, weil er mit seinen Gefühlen nicht so gut in Kontakt ist und dankbar ist für Zuwendung, und der eine erfolgreiche Karriere = Lebensstandard verspricht, und damit hat sie genau den Mann für Kinder und Heirat gefunden und er hat endlich eine Frau, die wie es scheint (und vielleicht sogar manchmal auch ist), mal hinter die Oberfläche gucken kann und nicht auf den Aufreißer reinfällt. Dem ist klar, dass das so schnell nicht wieder passiert und die Frau sieht aus, als wollte sie unbedingt ihn statt den Womanizer, dem sie eventuell doch hinterherschmachtet, mit dem aber Familie und Heirat nicht möglich ist.

ich möchte noch klar stellen, dass ich keine dieser Frauen bin die einen Ernährer und Versorger sucht.
Weiterhin möchte ich momentan auch noch keine Kinder sondern erst in 8-9 Jahren!!! Und ich bin ebenfalls freiheitsliebend.
Dafür gibt es noch keinen Typ Mann, fürchte ich.
Die mit Beziehungswunsch sehen sich als Versorger und Du folgst ihm in Sachen Wohnort, Karriereort usw. Die, die sich nicht binden wollen, sind verschreckt vom Wort "Beziehung" und denken, morgen sind nur noch sie freiheitsliebend und Du willst heiraten und Kinder und es gibt Stress, wenn sie nach Brasilien gehen wollen für einen Job.
Was Du willst, ist anscheinend eine lockere, aber verbindliche Beziehung, das läuft aber eher unter Affäre, denke ich.
 
M

Mooseba

Gast
  • #67
Männer mir das auch einreden wollen: nimm den Schüchternen, Langweiligen: der ist super. Komisch - zu einem Mann sagt niemand: nimm die Dicke, Unattraktive...
Schon bei diesem Vergleich muss man nicht weiterlesen. Erstens ist der Schüchterne nicht automatisch der Langweilige und zweitens ist die weibliche Entsprechung zum Schüchternen nicht die unattraktive Dicke, sondern die Schüchterne.
Und ja - mich schüchtern bei einem Date nur anstarren und an meinen Lippen hängen und mich grenzdebil-selig anlächlen ist eben kein interssantes Date und erst recht kein interessanter Mann.
Ich selbst würde mich auch als schüchtern bezeichen, aber so dämlich habe ich mich nie angestellt. Es lässt tief blicken, wenn man das Schüchtersein damit gleichstellt. Ojeee....

(m,33)
 
  • #68
@Serenissima

Mein Bruder als heutiger Oberstudiendirektor eines privaten Jungengymnasiums in Baden-Würtemberg lernte seine heutige Ehefrau, Ingenieurin für Labortechnik auf einem Open-Air-Konzert beim Partymachen kennen, upps....wie das?

Es ist einfach engstirnig zu behaupten, man lerne nichts ernsthaftes beim ausgehen kennen. Einige lernen sich sogar sehr seriös kennen und am Ende war er oder sie doch ein Windei. Beispeile von Heiratsschwindlern gibt es en masse, welche sich nur im gehobenen Milieu aufhalten - dies nebenbei.
 
  • #69
Hier die FS,

es ist doch recht amüsant sich hier durchzulesen aber natürlich bin ich auch sehr dankbar für eure Beiträge.
Schade jedoch wie sich hier die Geschlechter teilweise anfeinden und in den schlechtesten Tönen voneinander sprechen. Hier und da wird von der "jammernden Frau" gesprochen und dem . Ich möchte betonen, dass ich keineswegs verärgert über die Männerwelt bin. Im Gegenteil ich bewundere Männer als Menschen und beneide sie für ihre oft natürliche Leichtigkeit. Mit anderen Worten, ich mag Männer nicht nur weil ich eine Frau bin sondern ich mag sie als Menschen.

@BlackBetty ich musste sehr lachen als du geschrieben hast, dass zu einem Mann niemand sagen würde "nimm die Dicke Unattraktive" ich muss jetzt noch schmunzeln und geben dir vollkommen recht! Warum sollen wir Frauen denn den langweiligen, ruhigen nehmen wenn uns dieser nicht glücklich machen würde? Ich habe bereits eher ruhige und schüchternen Männer kennen gelernt und mich mit denen getroffen und kann klar sagen, dass ich damit überhaupt nicht zurecht komme und das einfach nicht passt. Ich brauche natürlich auch keinen selbstherrlichen Mann der ständig im Mittelpunkt steht, darum geht es ja überhaupt nicht. Es muss von der Mentalität her einfach passen.

@annie83 meine Vermutungen die ich Männern gegenüber habe, spreche ich selbstverständlich ganz offen an und rede darüber. Ich bin keine Frau die urteilt ohne die Wahrheit zu kennen. Ich sage den Männern das ich keine Frau für Affären bin, erwarte aber nicht nach wenigen Treffen schon dass sie sich binden wollen.
 
  • #70
Mein Bruder als heutiger Oberstudiendirektor eines privaten Jungengymnasiums in Baden-Würtemberg lernte seine heutige Ehefrau, Ingenieurin für Labortechnik auf einem Open-Air-Konzert beim Partymachen kennen, upps....wie das?

Open-Air-Konzerte sind nochmal was anderes als Clubs ... Ansonsten: Klarer Fall von Glück gehabt ;).

Es ist einfach engstirnig zu behaupten, man lerne nichts ernsthaftes beim ausgehen kennen.

Das behaupte ich nicht, ich gehe nur davon aus, dass es sehr schwierig ist. Besonders in der heutigen Zeit.
Und engstirnig sind ganz andere Dinge. Zum Beispiel schüchterne oder zurückhaltende Menschen automatisch als irgendwie "minderwertig" abzuqualifizieren.
 
  • #71
Schon bei diesem Vergleich muss man nicht weiterlesen. Erstens ist der Schüchterne nicht automatisch der Langweilige und zweitens ist die weibliche Entsprechung zum Schüchternen nicht die unattraktive Dicke, sondern die Schüchterne.
(...)
Ich selbst würde mich auch als schüchtern bezeichen, aber so dämlich habe ich mich nie angestellt. Es lässt tief blicken, wenn man das Schüchtersein damit gleichstellt. Ojeee....

Volle Zustimmung! Niemand muss einen schüchternen Mann nehmen. Es ist völlig legitim, wenn eine Frau sagt, dass sie mit schüchternen Männern nicht zurechtkommt. Ich kann auch verstehen, dass es Frauen nervt, wenn Männer ihnen vorschreiben wollen, welche Art Mann sie toll zu finden haben. Geht mir selbst nicht anders.

Aber die platte, unreflektierte Gleichsetzung von Schüchternheit mit Langweiligkeit lässt auf eine ziemlich begrenzte Menschenkenntnis schließen. Wer auch nur ein bisschen hinter die Fassade zu blicken versteht, weiß, dass zurückhaltendes Auftreten und eine interessante Persönlichkeit sich keineswegs ausschließen.

Wer hingegen ruhige Menschen per se als öde und uninteressant abstempelt, fällt wohl sehr schnell Urteile über neue Bekanntschaften. Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn man im zwischenmenschlichen Bereich öfters auf die Schnauze fällt.

Und wer ständig unterhalten werden will, viele Reize von außen braucht, der ist selbst nicht unbedingt der aussichtsreichste Kandidat für feste Beziehungen. Dieses ausgeprägte Sensation-Seeking-Muster prädestiniert dafür, sich in stabilen Bindungen schnell zu langweilen.

Sich an bindungsunwillige Männer zu hängen, ist ja eine weit verbreitete unbewusste Strategie, feste Beziehungen zu vermeiden. Ich würde insofern an Stelle der FS nicht nur auf das Verhalten der Männer gucken, sondern mir auch Gedanken machen, inwieweit ich SELBST zu einer festen Beziehung überhaupt bereit bin. Nichts selten ist genau da nämlich der Hund begraben.


Wenn ein Mann keine Beziehung will, will er keine, egal, was für eine Frau ihm begegnet.

Bei dem Punkt bin ich mir nicht so sicher, obwohl ich in meinem letzten Post etwas ähnliches geschrieben habe.

Ich denke, dass Ansagen wie "ich will (gerade) keine Beziehung" oft eine Ausrede sind, um der Frau nicht ins Gesicht sagen zu müssen: "Tut mir leid, aber du bist nicht DIE Frau für mich."
 
  • #72
Ein etwas zurückhaltender Mann ist aber nicht automatisch langweilig oder gleich extrem langweilig! Und er ist auch nicht automatisch mit einer dicken und unattraktiven Frau gleichzusetzen.
Und das ist es, was Frauen oft nicht kapieren. Nur weil jemand am Anfang introvertierter ist, muss er deshalb nicht gleich so sein, wie du es beschreibst.
Aber so wie du schreibst, hört es sich an, also ob du so einen Mann sofort in diese Schublade steckst. Und das ist nicht sinnvoll!

Ich habe als ich Single war den Fehler gemacht zwei schüchternen Männern eine Chance zu geben- ja, war ein Riesenfehler! Bereue ich heute noch! @Mooseba: meine Schilderung entstammt realen Dates!!!
Für MICH ist schüchtern langweilig, ich bin keine Alleinunterhalterin, keine Animateurin: ich will mich nicht anschweigen oder anstarren lassen: andere Frauen finden das evtl romantisch - ich nicht!
Wie viele Dates hätte ich denn abwarten sollen, bei denen ich mich langweile? Wie lange hätte ich Zeit geben müssen zum Auftauen?
Ich bin offen, aktiv und extrovertiert: leider genau der Typ, von dem schüchternr Männer "gerettet" werden wollen: ich bin aber keine Therapeutin!!!

Und doch: die meisteN Frauen finden schüchterne Männer nicht begehrenswert - darum passt der Vergleich mit der dicken Frau: die finden die meisten Männer nicht begehrenswert!

Ich finde es sehr bezeichnend, dass hier der schüchterne Typ als Rohdiamant dargestellt wird (den die Frau schleifen soll, weil er das alleine nicht gebacken kriegt!) und alle offenen, extrovertierten Männer werden als Player abgetan: darf man als Mann jetzt schon kein Selbstbewusstsein mehr haben? Hier wird ja so getan, als ob man mit einem "normalen" Mann kein Gespräch führen könnte - sondern nur mit dem Schüchternrn Nerd.
 
  • #73
@ Hannes: den Zusammenhang, dass eine sexuell aufgeschlossene Singlefrau, mit der du mglw. einen ONS hast, nicht zu einer langen Partnerschaft taugt, nur, weil du sie in einer Bar/ Club kennengelernt hast, den musst du mir erst mal erläutern. Versteh ich nicht. Ich lese wieder nur Vorurteile. Eigentlich ist das eine Oberflächlichkeit, die aus Angst vor dem Fremden entsteht. Du willst also die Frau in der Bar/Club nicht mal näher kennenlernen, weil sie sowieso nicht gut genug für dich ist, da sie zur falschen Zeit am falschen Ort den falschen Mann toll fand und mit ihm Spaß hatte? Was als Singlefrau auch eindeutig ihr gutes Recht ist.

Der Nickname ist sogut wie jeder andere, interpretiere da mal bitte nicht zuviel rein.
 
  • #74
@void natürlich möchte ich wenn ich mich verliebe den Mann als Versorger sehen und bin auch absolut die Frau die seine Schulter braucht, dennoch laufe ich nicht gierig durch die Gegend und checke erst mal die Kontoauszüge des Mannes um festzustellen ob er eine Familie ernähren könnte. Auch wenn mir das wichtig ist, stelle ich es nicht an erster Stelle auf.

Ich möchte eine Beziehung in der mein Partner mein bester Freund und mein Liebhaber zugleich ist. Eine Beziehung in der man sich so vertraut dass noch Freiheit für beide vorhanden ist.
 
  • #75
Wozu hast du denn studiert wenn du am Ende einen Versorger haben willst? Mir persönlich ist nur wichtig, dass Sie selbstverständlich arbeiten geht und ihr eigenes Geld verdient.

Und wenn sie dann mehr verdient oder er, ist das doch egal. Die Hausarbeit wird aufgeteilt und fertig. Wenn sie bedeutend mehr verdient als er, ist das nur 1 - 2 Jahre nach der Geburt relevant da sie danach wieder arbeiten geht. Das plant man ein und reduziert etwas seinen Lebensstil und fertig. :)
 
  • #76
Ich denke, dass Ansagen wie "ich will (gerade) keine Beziehung" oft eine Ausrede sind, um der Frau nicht ins Gesicht sagen zu müssen: "Tut mir leid, aber du bist nicht DIE Frau für mich."
Ich meinte, wenn ein Mensch von vornherein nicht bereit ist für eine Beziehung, kann noch so ein toller Mensch vorbeikommen - es ist einfach die falsche Zeit und deswegen wird das nichts.
Was Leute sagen, um sich rauszureden, ist noch was anderes. Mir ging es um die innere Einstellung.
 
  • #77
Ich finde es sehr bezeichnend, dass hier der schüchterne Typ als Rohdiamant dargestellt wird (den die Frau schleifen soll, weil er das alleine nicht gebacken kriegt!) und alle offenen, extrovertierten Männer werden als Player abgetan: darf man als Mann jetzt schon kein Selbstbewusstsein mehr haben? Hier wird ja so getan, als ob man mit einem "normalen" Mann kein Gespräch führen könnte - sondern nur mit dem Schüchternrn Nerd.

Schüchterne (oder vielleicht eher zurückhaltende) Männer haben nicht automatisch kein Selbstbewusstsein. Genauso wie extrovertierte nicht automatisch selbstbewusst sind.

Und ich musste keinen Schüchternen "schleifen". Wir haben uns immer ganz normal unterhalten, nachdem mal klar war, dass wir uns miteinander unterhalten wollen ^^. Neben einem "lauten" Mann würde ich schlicht untergehen, weil ich selbst eher still bin. Demzufolge finde ich persönlich die sich in den Vordergrund drängenden, extrovertierten total unattraktiv.

Ich habe mich nur über die Gleichsetzung "schüchtern = unattraktiv" geärgert - als ob jeder automatisch das gleiche attraktiv zu finden hätte.

Wenn die FS eben weiter die Nadel im Heuhaufen suchen möchte, ist das ihre Sache. Wozu sie dann allerdings ständig neue Threads aufmachen muss, verstehe ich nicht. Davon ändert sich weder ihre Zielgruppe, noch ändert die Zielgruppe ihr Verhalten bezüglich Beziehung/Affäre.
 
  • #78
natürlich möchte ich wenn ich mich verliebe den Mann als Versorger sehen und bin auch absolut die Frau die seine Schulter braucht
Die Frage ist, ob Du auch den Preis dafür bezahlen willst, der "Abhängigkeit" und "Rückenfreihalten" bedeuten kann. Du klingst mir eher wie eine Frau, die selber beruflich Erfolg haben will und dementsprechen auch selber ihren Weg wählt.
Eine Beziehung braucht immer Anpassung, und es gibt Punkte, da muss sich einer 100% anpassen und der andere bekommt 100% das, was er für sein Leben will. Z.B. wenn es Menschen sind, die beide in ihrer Heimat verwurzelt sind, aber nicht in einer einzigen. Einer muss den Kompromiss eingehen, zum anderen zu ziehen und all das, was ihm im Leben bislang an anderen Menschen wichtig war, auf Telefonkontakte und ein, zwei Besuche im Jahr reduzieren.

Ich möchte eine Beziehung in der mein Partner mein bester Freund und mein Liebhaber zugleich ist. Eine Beziehung in der man sich so vertraut dass noch Freiheit für beide vorhanden ist.
Ja, das wünsche ich mir auch :) Darum geht es gar nicht. In Deinem Wunsch steckt eine Menge von "sei so, wie ich dich will". Das ist das Problem. Du brauchst jemanden, mit dem Du DEINE Interessen und Lebensansichten teilst und der Dich versteht (Freund). Dann soll es einer sein, sexuell super passt und den gleichen Stellenwert für Erotik in seinem Leben sieht wie Du (Liebhaber). Zum Schluss noch Vertrauen und Freiheitgeben, ich denke, das ist so ein Punkt, der IMMER Probleme macht. Das ist DEIN Maßstab, mit dem Du verständlicherweise rumläufst.
Es gibt so dermaßen viele Fälle, bei denen der Mann, wenn er sich an einem anderen Ort eine Arbeit sucht und die Frau nicht mitzieht, eine Zweitbeziehung aufmacht und die Entscheidung ewig aufschiebt. (gibt es sicher auch umgekehrt, ich erinnere mich nur gerade an die Fälle, bei denen der Mann das tat) Es gehört eine Menge dazu, wenn eine Beziehung sowas gut übersteht.
Oder Frauen, die Auslandssemester machen und der Freund ist auf einmal weg.
Der eine muss dem anderen genau die Freiheit gewähren, die er gerade braucht. Und das ist sehr individuell, und daran scheitert es.
Von daher sind Deine Vorstellungen nichts Neues, allerdings scheitert sowas regelmäßig an der Realität, denn beide müssen, um sowas zu leben, erstmal das Glück haben, sich zu finden, und dann auch noch die Reife besitzen, das, was sie haben, zu schätzen.
 
  • #79
@ Hannes: den Zusammenhang, dass eine sexuell aufgeschlossene Singlefrau, mit der du mglw. einen ONS hast, nicht zu einer langen Partnerschaft taugt, nur, weil du sie in einer Bar/ Club kennengelernt hast, den musst du mir erst mal erläutern. Versteh ich nicht. Ich lese wieder nur Vorurteile.
Lach. Nein, nicht Vorurteil, Erfahrung und Beobachtung kombiniert mit Menschenkenntnis und dazu noch - wenn auch randständig - berufliche Befassung mit Menschen (in diversen Kontexten).

Übrigens gab es hier schon allerhand dazu zu lesen; das Stichwort heißt: "soziosexuelle Orientierung" und ist ein ziemlich stabiles Persönlichkeitsmerkmal, das mit weiteren (beispielsweise Extraversion; siehe Beitrag "BlackBetty" hier) korreliert ist. Da findest Du das Ganze zu Deinem (Miss-?) Vergnügen auch noch wissenschaftlich abgesichert.

Für mich ist es ein Kriterium meiner Partnerwahl; ansonsten gönne ich jeder und jedem beinahe jeden Spaß. No problem at all.
 
  • #80
Noch ein Gedanke - mit Sicherheit finden sich auch an anderen Orten als Clubs attraktive Akademiker Anfang 30 ^^. Womöglich sind die dann sogar ernsteren Absichten gegenüber aufgeschlossen, da sie eventuell nicht nur unterwegs sind, um Spaß mit Frauen zu haben.

Nicht nur langweilige Trantüten haben auch andere Hobbys als Feiern ...
 
  • #81
Du bewegst dich scheinbar in völlig anderen Kreisen als ich. Ich kenn genau EINE Frau, die so abenteuerlustig-welttournee-mäßig drauf ist und keine Lust auf feste Bindungen hat ...die ist 30 und lesbisch. [....].
Anscheinend..mir fallen ohne jetzt wirklich GROSS nachdenken zu müssen ca 40 ein, die das gemacht haben, oder vorhaben das zu machen oder denen ich ohne weiteres leicht zutrauen würde das sie das tun würden sobald sich die gelegenheit gäbe.. sind alelrdings auch allesamt recht hübsch und jung.. dazu zählen natåurlich auch die jedes Jahr anstehenden Sommerrituale: kurz vor dem Urlaub noch "verlieben". und dann "zu ihm" reisen.. sich die "Gegend" zeigen lassen.. meistens dann noch mit "Anschlussurlaub" weil man hat da ja jemanden kennengelernt..

nicht falsch verstehen in den meisten Fällen "läuft" da auch wirklich nix, was allerdings nur für den Mann erstaunlich ist.. nicht für sie.. =D
 
M

Mooseba

Gast
  • #82
Und doch: die meisteN Frauen finden schüchterne Männer nicht begehrenswert - darum passt der Vergleich mit der dicken Frau: die finden die meisten Männer nicht begehrenswert!
Nein, dieser Vergleich passt nicht. Es sei denn, du bist der Meinung, das Aussehen spielt beim Mann eine deutlich weniger große Rolle als bei Frauen und du würdest auch einen kleineren Mann mit Bauch und Glatze nicht ausschließen, wenn er sonst deiner Vorstellung eines extrovertierten Mannes entspricht. Da dem aber nicht so ist, wie auch aus anderen Threads weiß, ist dieser Vergleich Nonsens und dient nur der Beleidigung. Case closed and dismissed!
Und ich bin kein Mann, der gerettet werden will. Wovor denn? Vielleicht bin ich weniger schüchtern als faul. Ich rede nicht gern viel, weil ich meistens keine Lust auf Kommunikation habe und nicht, weil ich mich nicht gern öffne. Ich habe eigentlich kein Problem damit, mich zu öffnen. Ich finde Kommunikation oft einfach nur langweilig, erst recht Smalltalk. Mir sind ernste Gespräche, bei denen ich auch sehr ernst dreinblicke, meist lieber. Das macht es sicher nicht einfacher.
 
  • #83
Ich lerne seit einem guten Jahr immer wieder Männern kennen. Es waren durchaus auch einige dabei, mit denen ich mir hätte mehr vorstellen können. Meist lerne ich diese beim feiern oder ausgehen kennen.
Komischerweise werde ich meist von einem bestimmten Typ Mann angesprochen. Attraktiv, erfolgreich im Job, gebildet und im Alter von 29-35. Ich selbst bin 26 Jahre alt und ebenfalls Akademikerin.

Doch bei all diesen Männern bekomme ich schon recht schnell vermittelt, dass sie nur Sex bzw. eine Affäre wollen, sich jedoch keineswegs binden möchten. Dies bekomme ich allerdings nicht vermittelt indem sie mir das ganz offen sagen, sondern ich spüre es und habe dann meist recht.
Viele männliche Freunde von mir sind der Meinung, dass sich diese wie oben beschriebene "Männergruppe" einfach nicht binden möchten, da sie ja quasi aus den vollen schöpfen können und die Qual der Wahl haben.
Nun, ich selbst falle auch genau in diese Altersgruppe. Allerdings, genau eine Affäre/Sex alleine suche ich überhaupt nicht, wenn ich auf Partnersuche gehe. Entspricht nicht meinem Charakter, sich nur eine Frau für eine Affäre zu suchen.
Primär schreibe ich genau Frauen in meinem Alter (±5 Jahre) an, ebenso gebildet und (vermutlich) erfolgreich im Job.

Ich bekomme irgendwie den Eindruck, das oben beschriebene "Problem" ist kein rein männliches, sondern trifft durchaus auf diese Personengruppe (jung, gebildet, attraktiv etc.) zu.
 
R

RumTaTa

Gast
  • #84
Finde ich interessant wie unterschiedlich doch die Erfahrungen sind.

Alle über 30-jährigen Männer die ich bisher getroffen habe, haben eine Art Torschlusspanik an den Tag gelegt und wollten am liebsten SOFORT ein Frau finden, die sie zuhause an den Herd binden können. Aber ich bin genau die Frau, die das nicht will.

Als ich noch in den 20ern war wollte ich mich binden, aber damals habe ich komischerweise auch nur Affärensucher angezogen.

Ich finde es auch nicht schlimm mit 30 oder 40 noch in Clubs tanzen zu gehen. Im Gegenteil, ich finde man lebt nur einmal, also warum daheim versauern? Aber als 25-jährige sich mit 35-jährigen Männern einlassen? Das kann doch nichts werden.
 
  • #85
Alle über 30-jährigen Männer die ich bisher getroffen habe, haben eine Art Torschlusspanik an den Tag gelegt und wollten am liebsten SOFORT ein Frau finden, die sie zuhause an den Herd binden können. Aber ich bin genau die Frau, die das nicht will.
Na ja, es gibt Männer mit Stil & Köpfchen und welche, wo der Verstand schneller mal unter die Gürtellinie rutscht, als dies vielen Frauen recht ist.;-) Ich kenne leider genug derartige Männer, die dementsprechend über Frauen reden und danach handeln - auch jene mit dem einen oder anderen Abschluss einer Hochschule.

Aber, wie soll ich als Mann - grad über online Plattformen - dies einfach und klar kommunizieren, dass ich so nicht bin, wenn ich von den Frauen gleich in dieses Schema abqualifiziert werde? Gerade von Frauen dieser Bevölkerungsschicht würde ich mir dahingehend schon mehr erwarten, als dass sie nicht nur mit einem Schubladen-Denken durch die Welt gehen und etwas offener sind. Im besonderen, wenn zwischen den beiden Gesprächspartnern das Internet als Medium liegt...
 
M

Mooseba

Gast
  • #86
Und wenn nicht, wären sie dann moralisch bessere Menschen? Was soll das Gezeter? Bei vielen Männern geht es in diesem Alter erst so richtig los. Warum soll man sich dann gleich fest binden?
 
  • #87
dass ich immer genau diesen Typ Mann anspreche

Das finde ich zunächst mal sehr gut. Das heißt, dass Du ein aktiver Mensch bist und Dein Leben selbst in die Hand nimmst.
Gratulation.

Zur Lösung
Du könntest doch auch einen anderen Typ Mann ansprechen.
Vielleicht eine bischen nerdiger, oder ein bischen alternativer oder vielleicht die etwas unauffälligeren Männer, wo die Sneaker nicht gerade nagelneu sind ?

Und noch was.
Wieso sollen denn der von Dir beschriebnen Männer- "Typ" unbedingt auf längere Beziehungen mit Dir aus sein?
Damit DIR das besser passt ?

Beantworte mal diese Frage mal für Dich selbst.
 
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