• #31
Nach Auffassung des FS darf die Frau zwar Abitur und Studium machen, aber soll dann auf ihren Beruf + Karriere vorerst verzichten, um die gemeinsamen Kinder zu bekommen und groß ziehen. Wozu dann Abitur und Studium ?

Ich staune immer wieder über die Vorschläge, während des Studiums die Kinder zu bekommen. Das studieren ist heute aber noch anspruchsvoller geworden. Wie da "nebenbei" noch Kinder bekommen und versorgen ?

Nach der Babypause kann man i.d.R. kaum noch Karriere machen.
Da ist das Fachwissen (tlw.) veraltet, und man bekommt z.B. einfache Jobs als Tippse im Büro angeboten. Zu niedrigen Löhnen.

Also sollte man gemeinsam Beruf + Karriere der Mutter und Kinderwunsch verwirklichen können.
 
  • #32
Meine Frage ist, ob auch Frauen im Alter von 18-25 Jahren Kinder bekommen möchten.
Kennst Du viele Frauen in diesem Alter?
Ja, meine Cousinen! Selbes Alter wie ich, aber schon mit dem 2. Kind schwanger, haben aber auch nicht studiert, sondern eine Ausbildung absolviert. Die anderen zwei haben "nur" ein Kind. Alle aber ohne Studium.
Dann kenne ich noch zwei Studienkolleginnen, (sind aber 26 bzw. 27 und schrammeln somit ja knapp an deinem Jugendlichkeits-Anspruch vorbei), die sich richtig gut verdienende, über 10 Jahre ältere Partner gesucht haben und gerade in unterschiedlichen Phasen schwanger sind. Kleine Trophy Wifes eben, aber auch nicht unglücklich damit. Da muss der Mann aber Anreiz genug bieten.

Und bei Lehramtstudentinnen noch ganz extrem, direkt nach Bestehen des Refs und einhergehender Verbeamtung werfen die wie die Tiere!
Also: Wenn dir die exakte Spanne 18-25 wichtig ist, ist das durchaus möglich, dass der Wunsch in den Frauen aufkeimt, dann musst du aber entweder ausbildungstechnisch downdaten (womit du ja kein Problem hast), oder dir Lehramt-Studentinnen anlachen, gen Ausland schielen oder einen Batzen Geld locker machen.
 
  • #33
Als erstes möchte ich etwas klarstellen:
es gibt definitiv Frauen, die schon in jungen Jahren an einer Familienplanung interessiert sind, doch das heißt noch lange nicht, dass diese bildungstechnisch zu kurz gekommen sind, auf dem Dorf leben oder einen extrem konservativen Lebensstil führen. Das schonmal vorweg, um einiges, was ich hier gelesen habe, zu widerlegen.
Ich selbst bin gerade 24 geworden, habe mein Abitur gemacht und mich bewusst gegen ein Studium und lieber für meinen Traumjob als Flugbegleiterin entschieden, in dem ich jetzt festeingestellt bin und besser verdiene als mancher Akademiker in seinen ersten Jahren.
Ich habe nicht das Bedürfnis mich noch austoben zu müssen und kann sagen, dass ich schon bereit bin einen Mann kennenzulernen, mit dem ich mir etwas aufbauen kann. Nur leider hab ich das Gefühl, dass es für uns Frauen schwerer ist den passenden Partner dafür zu finden, weil die Männer in meiner Generation sich eher mit dem unverbindlichen Modell der Freundschaft+ anfreunden und (noch) nicht bereit sind sich fest zu binden und Verantwortung zu übernehmen.
Es ist ja schön zu wissen, dass du (zumindest was den Kinderwunsch betrifft) zu der Ausnahme gehörst aber so wie du deine Vorstellungen und Ansprüche schilderst, kann ich mich den anderen nur anschließen, es klingt ziemlich oberflächlich und unreif, als würdest du den Fokus allein auf ein Kind setzen und nicht auf das Gesamtpaket, inklusive glücklicher Beziehung/Ehe, was für mich persönlich auf jeden Fall dazugehört. Deshalb würdest du für mich, wenn ich deine bisherigen Beiträge so lese, bei der Partnerwahl nicht in Frage kommen. Ich glaube ich spreche für viele Frauen, wenn ich sage, dass wir uns der Sache sicher sein wollen und eine stabile Grundlage (nicht nur Job) brauchen um Kinder in die Welt zu setzen. Für mich ist die Vorstellung, eine Alleinerziehende Mutter zu sein und mein Kind nicht zusammen mit seinem Vater großziehen zu können jedenfalls schrecklich.. Aber vielleicht bin ich da auch einfach zu traditionell und romantisch ;-)
 
  • #34
Alleinerziehende Mutter zu sein und mein Kind nicht zusammen mit seinem Vater großziehen zu können jedenfalls schrecklich.
Seit dem die Liebesehe immer verbreiteter wird steigt doch die Scheidungsquote.
Daher verstehe ich den Satz nicht.

Meine Einstellung zu Liebe findest Du in Beitrag 27.

Kinder sind sehr wichtig, aber das bedeutet natürlich nicht, dass mir die Frau egal ist.
Das Thema ist allerdings NUR ob Frauen früh Kinder möchten bzw. was Frauen in der Zeit von 20-35 so alles vorhaben.

Ich möchte mich hier nicht gegen die Liebe, Sympathie oder sonst was aussprechen.
Nur weil Frauen ohne Kinderwunsch für mich als langfristige Partnerin nicht in Frage kommen bin ich kein schlechterer Ehemann

Was manche Frauen hier an NOGO bzw Anspruchslisten haben ist doch DEUTLICH umfangreicher
 
  • #35
Wie finde ich überhaupt heraus ob eine Frau Kinder möchte?
Zu direkt fragen kommt gar nicht gut an.
Gibt überhaupt Frauen, die früh und viele Kinder möchten?
Lieber FS,
bin zwar Ü40 aber keineswegs verbittert.. Ich finde Deine Herangehensweise an dieses Thema 1. etwas ungeschickt und nicht gerade charmant ("leichte Mädchen", "Risiko f. behinderte Kinder" "verbitterte Frauen") und 2. sehr egoistisch ("Ich will ein Kind!").
Meiner Meinung nach zäumst Du das Pferd von hinten auf.
Man(n) sucht doch keine Frau um ein Kind zu zeugen - im Gegenteil : ein Kind sollte aus einer gefestigten Partnerschaft verbunden mit Liebe und Fürsorge (erst mal dem Partner gegenüber) - entstehen.
Was spricht gegen eine junge Frau, die zunächst einmal ihr Studium abschließt (während ihr eure Beziehung festigt), Du Deine Vater- und Familienqualitäten erst einmal innerhalb der Beziehung unter Beweis stellst und ihr euch dann gemeinsam für ein Kind entscheidet?
 
  • #36
Die Frage des FS muss ganz klar mit JA beantwortet werden. Es gibt so gut wie keine angehende Akademikerin, die Anfang 20 ist und sich eine geplante Familiengründung mit unter 30 vorstellen kann. Auch nicht die, die einen Freund haben. Das ist ja auch der Grund, dass sie mit viel höherem Durchschnittsalter schwanger werden.
Jeder, der an einer Uni zu tun hat, weiß, dass es so ist. Studentinnen unter 30 Jahren mit Kind sind super super super selten.

Ich versteh nicht, warum das Thema so emotional behandelt wird, weil der FS einen ganz offensichtlichen Fakt nennt. Frage und Antwort sind banal.
Eher kann der FS einem leid tun, weil er etwas will, was es
 
  • #37
Da ich allerdings MINDESTENS 2 Kinder möchte und man vielleicht zwischen den beiden Geburten ein Haus baut/kauft/renoviert und dann noch ein 3. Kind möchte, dann rutscht das 3. Kind ganz schnell in den Bereich von einer Risikoschwangerschaft.
Sorry, aber aus Deinen Beiträgen spricht einfach noch die Unerfahrenheit. Du hast noch nicht mal eine längere, feste, verbindliche Beziehung und stellst schon die Bedingung, daß es MINDESTENS 2 Kinder SEIN MÜSSEN! Sowas kann man weder fordern noch als unabänderlichen Plan nehmen.. Meistens kommt es nämlich anders..
 
  • #38
Suchst du eine Partnerin oder eine Zuchtstute? Muss die junge Frau, bevor sie die Ehre haben darf, deinen kostbaren Nachwuchs auszutragen, vielleicht auch noch ein Gesundheitszeugnis vorlegen?

Mod: Provokante Phrase entfernt. Bitte beachten Sie unsere Verhaltensregeln.
 
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  • #39
Die Frage des FS muss ganz klar mit JA beantwortet werden. Es gibt so gut wie keine angehende Akademikerin, die Anfang 20 ist und sich eine geplante Familiengründung mit unter 30 vorstellen kann. Auch nicht die, die einen Freund haben. Das ist ja auch der Grund, dass sie mit viel höherem Durchschnittsalter schwanger werden.
Jeder, der an einer Uni zu tun hat, weiß, dass es so ist. Studentinnen unter 30 Jahren mit Kind sind super super super selten.

Ich versteh nicht, warum das Thema so emotional behandelt wird, weil der FS einen ganz offensichtlichen Fakt nennt. Frage und Antwort sind banal.

Danke.

Nehmt euch bitte hier ein Beispiel
Ich möchte nicht wissen, ob mich irgendwelche fremden Leute als guten Vater einschätzen oder was Ihr von meinem Flirtverhalten haltet, das Ihr gar nicht bewerten könnt. Darum geht es hier nicht.

In Deutschland gibt es wenig Kinder.

Liegt es daran, dass Männer keine Kinder möchten oder liegt es daran, dass Frauen keine Kinder möchten bzw. erst so spät, dass die Fruchtbarkeit noch so gerade für ein Einzelkind reicht?
Vielleicht könnt ihr ja diese Frage leichter beantworten ohne vom Thema abzuschweifen.
 
N

nachdenkliche

  • #40
Ich sehe es genauso wie im Beitrag 36 und 37.. Mir wird eisekalt, wenn ich Deine Posts lese, lieber FS. Du hast auf mich eine Ausstrahlung wie eine Tiefkühltruhe.
So etwas habe ich bisher noch nie gelesen, vielleicht bin ich dafür tatsächlich zu alt?
Für mich ist Ehe und Familie noch von Liebe geprägt. Mir tun Deine zukünftigen Kinder leid..die brauchen nämlich selber Liebe und Geborgenheit und ein Elternpaar, dass sich liebt und kein Chef und kein Chefin. Eine Familie ist kein Unternehmen..
Da bin ich gern altmodisch und in Deinen Augen "verbittert".. Viel Erfolg bei Deinen Planungen!
 
  • #41
Lieber FS, ich habe nach Abitur und Ausbildung im Alter zwischen 23 und 32 vier Kinder geboren und bereue es nicht.

ABER - meinem beruflichen Fortkommen hat diese Version erheblich geschadet. Und deshalb habe ich meine Töchter in dem Sinne erzogen, dass sie nach ihrer Ausbildung erst einmal in ihrem Beruf arbeiten sollten, bevor sie an Familiengründung denken. Die würden für dich also trotz prinzipiellem Familienwunsch auch nicht infrage kommen.

Deine Risikoberechnung für behinderte Kinder ist zudem ziemlich übertrieben. Mir persönlich wäre es zwar zu spät gewesen, mit über 30 erst anzufangen, aber die meisten Schwangerschaften in dem Alter bringen gesunde Kinder hervor. Risikoschwanger ist man nach offizieller Lesart ab 35. Und selbst da ist das Risiko noch eher gering. Zudem habe ich in einer Krabbelgruppe zwei Familien mit Down-Kindern kennen gelernt, wo die Mütter beide unter 30 waren. Und nun?

Deinen Ansatz zu "Liebe" finde ich allerdings interessant. Neulich habe ich den Ausspruch einer indischen Familientherapeutin gelesen: "In Indien heiratet man zuerst und dann verliebt man sich". Für uns hier im Westen praktisch unvorstellbar - in anderen Kulturkreisen völlig normal ...
 
  • #42
Wenn Du Deine Berufsausbildung vor 2 Jahren abgeschlossen hast, gehe ich davon aus, dass Du nicht studiert hast. Wenn Du jetzt nach Studentinnen Ausschau hältst, suchen die aber eher einen Mann mit Studium oder Top-Ausbildung.
Du gehörst einfach nicht in ihre Zielgruppe als Ernährer und Versorger... und genau DAS muss man als Mann sein, wenn man eine Familie gründen will. Emanzipation hin oder her.
Studentinnen planen ihr erstes Kind frühestens mit 30. Gerne auch später. Und es ist ein Trugschluss zu glauben, man könne mit Kind noch Karriere machen. Wie überall mag es Ausnahmen geben, die Realität ist aber eher, dass eine Frau 1-3 Jahre gar nicht arbeitet und danach in weniger attraktiven Teilzeitjobs. Karriere geht anders.

Kinder wollen in der Regel nicht studierte Frauen um die 25, die schon einige Jahre im Beruf sind. Kinder sind und bleiben für Frauen ein Karriereknick.
Mich würde interessieren, warum Du unbedingt JETZT schon Kinder willst!?
Je mehr Du verdienst umso leichter kannst Du eine Familie gründen. Warte noch 5 Jahre und mach selber Karriere.
Dann klappt es auch mit der Familie.
 
  • #43
oder liegt es daran, dass Frauen keine Kinder möchten bzw. erst so spät, dass die Fruchtbarkeit noch so gerade für ein Einzelkind reicht?
Also nur mal so nebenbei: Als Frau kannst Du bis Ende 30 locker 2-3 Kinder bekommen. Meine akademischen Freundinnen haben ihr 2. oder 3. Kind alle Ende 30, Anfang 40 bekommen - nix Einzelkind.
Eine davon hat sogar 4 Kinder und hat ihr erstes mit 34 bekommen. Viele haben 3 Kinder, weil in der sog. "besseren" Gesellschaft Kinder auch eine Art Statussymbol sind. Ich kenne kaum Akademiker mit nur einem Kind.
Als ich im Studium war bis 26, hätte ich mir im Traum kein Kind vorstellen können. Für mich waren Freunde, Party und natürlich Karriere wichtig. Der Kinderwunsch kommt bei vielen Frauen zum einen mit dem richtigen (solventen und familienfreundl.) Partner zum anderen nach ein paar Berufsjahren, weil frau dann mal etwas Anderes machen will oder sich eine Auszeit nehmen will :)
 
E

Elissa

  • #44
Der FS strebt offenbar eine reine Vernunftehe an, da ihm Verliebtsein, Liebe etc. nicht so wichtig sind bzw. für eine funktionierende Familie nicht notwendig. Ich habe die Vermutung, dass die meisten jungen Frauen genau diesen Punkt komplett anders sehen, unabhängig vom Alter.
Es wäre alles so einfach, wenn der FS einem anderen Kulturkreis angehören würde. Dann würden ihm seine Eltern, Onkeln und Tanten eine passsende Ehefrau aussuchen und die Kinderproduktion könnte starten.

Fs, hast du schon einmal überlegt, dass man zwar (theoretisch) Familienplanung betreiben kann, dass es im wirklichen Leben aber anders kommen kann, als man gedacht hat. Was wäre z.B. wenn deine (zukünftige) Frau nach dem ersten Kind kein weiteres (aus medizinischen Gründen) bekommen darf oder wenn sie einfach auch nach mehreren Jahren nicht (mehr) schwanger wird. Oder wenn sie, obwohl unter 30, ein behindertes Kind zur Welt bringt. Willst du sie dann austauschen (Liebe ist ja nicht vorhanden) und das evtl. behinderte Kind gleich mit entsorgen, weil es nicht in dein perfekt geplantes Leben passt?

Und bei Lehramtstudentinnen noch ganz extrem, direkt nach Bestehen des Refs und einhergehender Verbeamtung werfen die wie die Tiere!
Diese jungen Lehrerinnen haben aber dafür gesorgt, dass sie ein abgeschlossenes Studium haben, eine Festanstellung plus Verbeamtung und eine Garantie, dass ihnen ihr Job auch nach der Erziehungszeit erhalten bleibt. Außerdem können sie nach Bedarf ihre Stundenzahl familienfreundlich reduzieren, was nicht in jeden Betrieb möglich ist. Dazu noch (und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste), sie verdienen genug in ihrem sicheren Job, um ihre Kinder auch alleine aufziehen zu können, falls ihre Beziehung aus welchen Gründen auch immer in die Brüche geht.
Eine junge Lehrerin wäre also für den FS durchaus geeignet. Allerdings glaube ich trotzdem nicht, dass sich eine intelligente Frau auf ihn einlassen wird. Er kommt (zumindest hier im Forum) einfach zu kaltschnäuzig rüber.
 
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  • #45
Vielleicht könnt ihr ja diese Frage leichter beantworten ohne vom Thema abzuschweifen.
Das ist interessant! Du hast hier auf alle möglichen Posts reflektiert, aber mein Posting #21 nicht. Liegt es daran, dass es in's Schwarze trifft?

Die Ursache dafür, dass Du jetzt keine Frau zur Familiengründuing hast, ist vollkommen klar ...und was DU jetzt tun mußt kann man (DU!) direkt davon ableiten!

Wenn Du jetzt eine Familie gründen willst, hättest Du, als Du 20 warst, anfangen müssen, eine dafür geeignete Beziehung ZU ENTWICKELN!

Also nochmal die Frage: Was hast Du in den letzten 5 Jahren dafür getan?

Das ist, wie Dein Job und Dein Studium. Hättest Du Dein Studium nicht durchgezogen, hättest Du jetzt den Job nicht, den Du jetzt hast!

Was Du jetzt tun kannst:

Akzeptiere, dass Du es versemmelt hast und mach das gleiche, als wenn Du Dein Studium abgebrochen hättest und jetzt aber einsiehst, dass Du es brauchst, wenn Du den Job haben willst.

Das kostet eben Zeit! Das Studium nachzuholen genauso, wie jetzt eine Beziehung aufzubauen, die stabil für eine Familie ist. (in der die Frau Vertrauen hat, mit Dir Kinder zu haben) Du hast eben keinen Flux-Kompensator, auch wenn Du Ingenieur bist.

Die Frauen dafür sind vorhanden!
(aber eine vernünftige Frau macht mit Dir ebensowenig sofort auf Instant-Familie, wie eben ein vernünftiger Arbeitgeber Dir eine Ingenieursjob ohne Ausbildung gibt )

V.m45
 
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  • #46
Wird wohl so sein, dass in Deutschland allgemein keiner Kinder früh haben will, sowohl junge Frauen als auch junge Männer. Liegt wahrscheinlich an die Familienpolitik in diesem Land und auch an der Mentalität.

Während man in anderen Ländern "einfach so", Kinder bekommt, wird in Deutschland sehr viel überlegt, auf den richtigen Moment gewartet, wenn die Frau will, sagt nicht selten der Mann z.B. "nein, noch nicht, ich muss erst besser verdienen". In Frankreich z.B gibt es mehr Kinder. Aber... neulich WIEDER 5 Babys tot in der Tiefkühltruhe gefunden. Ja ja, einfach so Kinder bekommen...

"In Deuschland gibt es wenig Kinder" sagst du. Tja ist wohl so. Aber da sind nicht die jungen Frauen daran schuld, wie du es suggerierst. Wenn du vier Kindern bekommst, ändert das nichts an der Lage. Es ist einfach eine gesellschaftliche Entwicklung.

FS, du bist ein Ausnahmefall mit deinem frühen Kinderwunsch. Suche dir doch eine Ausnahmefrau. In anderen Beiträgen, hat man dir gesagt, was für eine: Eine Frau, die ihre Ausbildung früh fertig hat und schon Berufserfahrung gesammelt hat. Oder eine Frau, die durch ihren Beamtenstand viele Möglichkeiten hat. Eine Studentin kann frühsten mit ca. 23-24 Jahren fertig sein. Dann muss sie mindestens ein bisschen Berufserfahrung sammeln, wenn sie nicht gerade die von dir erwähnten "Sozialwissenschaften" studiert. Dann wird sie schon 26-28. Allerdings würde ich dir empfehlen, nicht so sehr mit der Nase zu rumpfen, mit den "Sozialwissenschaften", denn in diesem Bereich gibt es viele Möglichkeiten, sehr früh freiberuflich zu arbeiten. Vom Büro zu Hause z.B., was für dich als Vater in Spe sehr interessant ist.

Und setz deine guten Augen besser ein: Du lässt dich von den sehr sichtbaren Frauen irreführen und meinst, es gibt nur diese. Es gibt auch viele diskretere "brave" Frauen, hübsche, die gerne früh eine Familie gründen würden. Mach dich für diese attraktiv, optisch und sentimental. Denn auch sie haben nicht zufällig Augen... und Herz. Wenn der Mann gut aussieht, werden die Kinder hübsch. Und Liebe, die Emotion, die Gefühle, ist schon wichtig. Du willst doch nicht eine Mutter ohne Herz für deine Kinder?
 
  • #47
In Deutschland gibt es wenig Kinder.

Liegt es daran, dass Männer keine Kinder möchten oder liegt es daran, dass Frauen keine Kinder möchten bzw. erst so spät, dass die Fruchtbarkeit noch so gerade für ein Einzelkind reicht?
Du, auch wenn dir das jetzt nicht in den Kram passt und du unbedingt hören möchtest, dass die Frauen, nämlich alle, die bösen sind und die armen Männer ja keine Chance auf Familiengründung haben obwohl sie (alle) wollen würden - so ist das leider nicht.

Lies mal andere Threads, da finden sich z.B. genug Männer 45+, die sich nun (endlich) bereit für eine Familie fühlen. Mit 25 oder Anfang 30 waren sie noch nicht so weit.

Die meisten Frauen haben einen Kinderwunsch, möchten diesen aber nur in einer stabilen Partnerschaft realisieren. (weiter oben hat schon mal jemand dieses Argument gebracht, und ich denke, das trifft häufig zu)

Wir leben aber in einer Gesellschaft, in der Bindungen nicht mehr besonders eng sind, man kann sich nicht auf seinen Partner verlassen. Wenn es ihm keinen Spaß mehr macht, ist er plötzlich weg. Der andere Partner bleibt dann mit dem Nachwuchs sitzen. Ich schreibe das bewusst geschlechtsneutral, denn auch wenn es mehr Frauen als Männer betrifft gibt es beide Konstellationen. AE sollte aber nur eine Notlösung sein, ist aber leider mittlerweile zur Norm (von normal, mehrheitlich) geworden.

Dann gibt es auch Beziehungen, aus denen ein Wunschkind hervorgegangen ist, nach der Trennung motzt der Mann aber, sie hätte ihm ein Kind angehängt und dass es eine Frechheit wäre, dass er nun "zahlen muss".

Das sind alles so unschöne Dinge - ich verstehe jedenfalls die Frauen, die das verunsichert - und die Reaktion ist, dass sie viele Vorkehrungen treffen, um nicht in eine schwierige Situation zu geraten.

Demzufolge ergibt das also für dich: je mehr Sicherheit du ausstrahlst und der Frau bereit bist zu bieten, desto eher wird sie dich für das Projekt Familie in Betracht ziehen. Das ist wie bei den Tieren, das Vogelmännchen baut ein Nest und das Vogelweibchen überprüft, ob es stabil genug ist. Wenn nicht, legt sie dort keine Eier sondern fliegt wieder weg.
 
  • #48
Wie es aussieht, bin ich wohl die einzige, die deine Frage richtig verstanden hat, lieber FS.
Du siehst das ganze einfach sehr realistisch und gehst nach genauen Vorstellungen, wie eine Partnerschaft + Kinder sein sollte; von Liebe und großem "Techtelmechtel" hälst du nichts, da es für dich reine Emotionen sind, die mit der Zeit eh verschwinden und was bleibt ist das, was man gegründet hat - das realistische.
Du siehst eine Familienplanung eher als ein "Projekt" an und wagst alle Fakten und Kontras die dafür oder dagegen sprechen.
Allerdings, ich finde, dass die wenigsten Frauen / Mädchen deinen Einstellungen verstehen werden und bereit wären dir entgegen zu kommen.
Die meisten Frauen sind sehr emanzipiert, suchend nach einem "Prinzen", der sie von Kopf bis Fuß mit Gefühlen umhaut, sie wollen Liebe, geliebt und verstanden werden und dann erst kommt irgendwann der Kinderwunsch.
Mit deiner Einstellung würdest du wirklich (und das meine ich nicht bös, sondern einfach nur realistisch) eher bei den Osteuropäischen Damen einer Agentur punkten. Sie sind meist ähnlicher Einstellung und sehen das ähnlich wie du. Große Gefühle kann man bei einer Agentur nicht erwarten.
Und der Paradox.. ich bin eine Osteuropiäsche Frau, also weiß ich auch sehr wohl, wovon ich spreche & kenne mich auch mit solch Agenturen aus (war allerdings selber nie bei einer gewesen, ich selber bin glücklich vergeben & durch anderen Umständen mit meinem Partner zusammen gekommen, aber das tut nichts zum Thema).
Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Suche, dies wirst du aber meiner Meinung nach weder hier im Forum finden, noch wirst du verstanden..

Grüß, w30
 
  • #49
Möglicherweise triffst du eines Tages auf genau so eine Frau, die dich umhaut und dann denkst du auch wieder ganz anders.

Wahrscheinlich warst du noch nie so richtig verliebt & dies hätte dir definitiv mal die andere Sichtweise gezeigt - dass man nicht immer unbedingt nur nach dem Kopf handeln muss.
Es ist schon richtig und gut, wenn man genau weiß, was man vom Leben und Partner erwartet, dennoch ein bisschen Einfühlungsvermögen hätte in deinem Fall nicht geschadet.

In diesem Sinne.. viel Glück
 
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  • #50
Der FS strebt offenbar eine reine Vernunftehe an, da ihm Verliebtsein, Liebe etc. nicht so wichtig sind bzw. für eine funktionierende Familie nicht notwendig.
Das stimmt so nicht.
Verlieben will er sich aber nur in eine Frau, die den gleichen Lebensplan verfolgt wie er. Er hat schon ein bisschen recht - Verliebtheit vergeht, gemeinsame Ziele, gemeinsame Werte, gemeinsam Aufgebautes bleiben. Das könnte man auch unter "gelebte Liebe" zusammenfassen.

Im Grunde beschreibt er - aus seiner männlichen Sicht - das, was Frauen mit Kinderwunsch in der Kennenlernphase umtreibt: Will er auch Kinder? Was, wenn er erst ja sagt und später doch nicht will? Kann ich sowas vorher herausfinden oder muss ich erst Jahre meines Lebens verschwenden?

Er ist nur für viele Frauen einige Jahre zu früh dran ...
 
E

Elissa

  • #51
Es stimmt schon, dass Verliebtheit mit der Zeit vergeht. Aber da, wo nie Verliebtheit und Liebe war, da reichen auch die gemeinsamen Werte nicht aus. Ich kenne einige Männer, die von der Persönlichkeit, von ihren Werten und Lebensvorstellungen, ja sogar einem Teil der Hobbys zu mir passen würden. Aber für eine Beziehung würde es nie bei mir reichen. Ich hätte einfach das Gefühl, dass etwas fehlt. Auch eine Kinderschar würde diese Leere nicht ändern.
 
  • #52
Leiber FS,

Du ziehst verallgemeinernd falsche Schlüsse: Du kannst nur feststellen, dass die jungen Frauen mit Bildung weder eine Beziehung noch ein Kind mit DIR haben wollen - mit anderen Männern sieht das anders aus.

Sie wollen Dich auch nicht, wenn Du Ingenieur bist und geerbt hast. Das spricht schon mal für dieFrauen, dass sie für diese "Reize" nicht empfänglich sind, sondern Dich als Menschen beurteilen. Offensichtlich fällt dieses Urteil nicht zu Deinen Gunsten aus, denn Deine "Vorteile" scheinen Deine Nachteile (mangelnde Empathie, fehlende Leibenswürdigkeit, soziale Inkompetenz, Lebensunerfahrenheit bis skurrile, weltfremde Ansichten) nicht aufzuwiegen. Du bist ein Meganerd, der den Frauen nicht gefällt - so einfach ist das.

Ich kenne viele Frauen in Deiner Altersgruppe. Mit 25 will von denen keine einen Mann heiraten, mit dem sie nicht seit Jahren bereits zusammen ist und erst Recht will sie mit so einem Mann Kinder.
Ich kenne genau eine junge Frau, die mit 23 im Studium ungeplant ein Kind bekommen, ein halbes Jahrt pausiert und dann mit Unterstützung ihrer Familie und ihres Mannes das Studium fortgesetzt hat. Ihr Mann war allerdings 10 Jahre älter, beruflich gefestigt, stand was seine Ansichten angeht mitten im Leben und ist ein gutausehender, liebevoller Charmbolzen. Mit so einem Mann wollen junge Frauen Kinder.

Da hat Valmont Recht - für Deinen Lebensplan hattest Du bisher die falsche Strategie. das wird nichts mehr - Du musst umplanen oder eine Braut nach deinen Wünschen importieren.

Alle andern, mir bekannten Frauen mit Bildung in dieser Altersklasse wollen ihr Studium abschließen und ein paar Jahre berufstätig sein, damit sie nach der Geburt beruflich wo anknüpfen können und das Studium nicht für die Katz' war. Und die Männer, mit denen sie zusammen sind, teile diese Meinung. Die sind so alt wie Du, auch Ings im Job, leben aber schon mit ihren zukünftigen Frauen (in ähnlicher beruflicher Situation) zusammen.

Akademikerinnen sind um die 30 wenn das Thema Kind akut wird und leben zu diesem Zeitpunkt in einer mehrjährigen Beziehung zu dem Mann, seit einigen Jahren in einem gemeinsamen Haushalt. Sie wollen einfach sehen, ob Job und Alltag mit dem Mann klappen, bevor sie ein Kind mit ihm bekommen. Diese Frauen sind keine Verzweifelungstäterinnen und keine kopflosen Risikopilotinnen. Wenn Du mit 30 Vater werden willst, wirst Du Dich sputen müssen, JETZT ein Frau dafür zu finden.
 
  • #53
Ich möchte nicht wissen, ob mich irgendwelche fremden Leute als guten Vater einschätzen.....
Und wieder scheinst du die Antworten nicht richtig zu verstehen.. Die Empfehlung war, der Mutter Deiner zukünftigen Kindern zu zeigen, daß Du ein guter Vater sein kannst. Das geht nicht mit bloßen Sprüchen. So etwas zeigt sich im täglichen Miteinander.
Im Übrigen: warum fragst Du, wenn Du ohnehin nur Deine eigene Meinung gelten läßt bzw. die Statistik Deine Frage schon beantwortet...
 
G

Ga_ui

  • #54
Ich bin zwar Mitte 30, aber ich möchte dir trotzdem mal von meinen 20ern als junge Frau erzählen.

Als Frau zwischen 18 und 29 erlebt man sehr viel Druck von allen Seiten. So war das z.B. bei mir so und auch bei vielen meiner Freundinnen. Man ist NICHT WIRKLICH ERWACHSEN. Die Eltern wollen immer noch was von einem und haben viel Mitspracherecht. Man ist geldlich abhängig, im Studium, das macht einem zur Mariottette anderer Leute und deren Wünsche, nämlich auch dem Wunschprinzip der Eltern. Und Eltern reden Töchtern meistens ein: "du bist zu jung zum Kinderkriegen und Heiraten."

Meine Eltern haben z.B. auch immer Gehirnwäsche mit mir betrieben: "Du kannst das später immer noch machen", "du bist zu jung für das oder das". Mit 30 sitzt man dann immer noch Zuhause wie ein Lappen.

Aber ich gebe dir Recht: Ich finde, heute läuft es ziemlich falsch in unserer Gesellschaft. Man sagt den 18 bis 30 jährigen, sie seien zu jung, zum Kinderkriegen oder zum Heiraten. Ich sage nein! Das ist ein verweichlichtest Deutschdenken in diesem Waschlappenland, wo gar nichts mehr funktioniert und läuft. Aber Frauen unter 25 sind hilf- und machtlos. Zudem die hohe Anzahl an Männern, die selber keine Kinder mehr wollen. Such die Ursache nicht an den "bösen Frauen", sondern schau auf die Eltern, die dahinter stecken, die unsere Gesellschaft verformt haben.
 
  • #55
@53

Auf so einen Beitrag habe ich gewartet.
Jetzt verstehe ich das Problem.
Da ich eine leicht problematische Schwester habe hatten meine Eltern nicht so viel Aufmerksamkeit für mich übrig. Ich konnte machen was ich will. Finanziell bin ich mit 17 vollkommen unabhängig geworden.
VIELEN DANK
Ich dachte immer, dass Frauen einfach nur sorglos in den Tag hineinleben möchten ohne Pflichten. ''Leben genießen'', ''sich ausprobieren'' ... und dann kommt mit der Torschusspanik der Kinderwunsch.
Deine Version ist wahrscheinlich deutlich verbreiteter.

Du bist ein Meganerd, der den Frauen nicht gefällt - so einfach ist das.
Bist Du nur hier um mich zu beleidigen?
In Deinem Beitrag kommt nur eine Frau unter 25 vor und die ist nur schwanger geworden, weil sie unfähig dazu ist ein Kondom zu verwenden.
 
  • #56
In Deinem Beitrag kommt nur eine Frau unter 25 vor und die ist nur schwanger geworden, weil sie unfähig dazu ist ein Kondom zu verwenden.
Ich glaube, du verwechselst da was. Das Kondom verwendet meines Wissens normalerweise ER ;).

Interessant auch, dass du nur auf ganz bestimmte Beiträge eingehst.
Ich kann das, was Ga-ui schreibt, nicht nachvollziehen.
Die meisten jungen Frauen sitzen keineswegs zu Hause, sondern machen z.B. Work and Travel, Auslandssemester usw. Außerdem werden die meisten jungen Frauen heutzutage zu Selbständigkeit erzogen. Das heißt, sie sollen sich nicht auf die Versorgung durch einen Mann verlassen.
Von der beschriebenen Gehirnwäsche sind unter Garantie nicht viele betroffen. Und mal ehrlich, mit über 20 sollte man ja wohl langsam in der Lage sein, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
 
  • #57
Was manche Frauen hier an NOGO bzw Anspruchslisten haben ist doch DEUTLICH umfangreicher
Mag sein, aber du hast auch deine NOGO Listen und wenn du nicht weisst, mit Studium, dass ein Kondom nur ein Mann anwenden kann, technisch geht es bei einer Frau nicht, tja...

Mir scheint auch, dass du einen leichten Hass auf Frauen hast, weil deine Schwester mehr Zuwendung als du bekommen hast? Ich empfehle dir das mit prof. Hilfe zu bearbeiten, sonst kommst du von deinem hohen Ross, was ich aus deinen Zeilen lese, bzw. so wirken sie auf mich, ich kann mich auch irren, nie runter.

Dann gehst dir wie meinem Kollegen, der noch mit Ü40 ständig jammerte, dass seine Schwester immer mehr bekommen hat als er. Er hat dann schlussendlich eine Frau bekommen, die 4 Kinder von zwei verschiedenen Männern hatte und mit 50 den ersten Herzinfarkt hatte. Glücklich wirkt der Mann nicht auf mich.

w
 
  • #58
Offensichtlich fällt dieses Urteil nicht zu Deinen Gunsten aus, denn Deine "Vorteile" scheinen Deine Nachteile (mangelnde Empathie, fehlende Leibenswürdigkeit, soziale Inkompetenz, Lebensunerfahrenheit bis skurrile, weltfremde Ansichten) nicht aufzuwiegen. Du bist ein Meganerd, der den Frauen nicht gefällt - so einfach ist das.
Leute, macht mal halblang. Bitte sachlich bleiben. Man kann und sollte seine Meinung auch wertschätzend und nicht unter der Gürtellinie ausdrücken können, auch wenn inhaltlich vielleicht was dran ist.

w
 
  • #59
Merke: Frauen sollten an ihren Taten, nicht an ihren Worten gemessen werden.

Du hast recht: in postfeministischen Zeiten stehen die Zeichen schlecht für Menschen, die Kinder bekommen und dann auch noch verantwortungsbewusst erziehen wollen. (Das gilt für Frauen gleichermaßen wie für Männer.)

Zudem kommt angesichts der Risiken eine zunehmende Zahl der Frauen gar nicht mehr ernsthaft für das Projekt "Familiengründung" infrage. Die haben sich selbst mit ihrem ausgelebten Egoismus ([oft nur "sogenannte"] "Karriere", sexuelle Beliebigkeit, "Hypergamie" sind dafür nur einige Stichworte) dafür nachdrücklich disqualifiziert.

Vor allem der erste Satz öffnet mir die Augen.
Die Antwort auf meine Frage ist also eigentlich offensichtlich. Es war bevor ich die Frage hier gestellt habe nur noch eine Resthoffnung vorhanden, die jetzt weg ist, da Taten tatsächlich wichtiger sind als Worte und die Taten von deutschen Frauen ganz klar keinen Familiensinn wiederspiegeln. Die Chancen für mich eine geeignete Frau zu finden sind sehr gering. Die internationale Suche ist für mich also eine Möglichkeit mit der ich mich in nächster Zeit ausgiebig beschäftigen werde.
Diese Diskussion ist für mich immer noch interessant, allerdings nur aus ALLGEMEINEM Interesse.


Eigentlich antworte ich hier auf alle Beiträge, aber wenn der Tipp kommt, dass ich mir einfach irgendeine Freundin suchen soll und dann kann ich ja mal sehen ob was daraus wird ist einfach nur unpassend. Meine Meinung zu dieser Art der Partnersuche sollte mittlerweile eindeutig sein. Von daher kann ich solche Beiträge ignorieren.

Frauen mit der Einstellung
''Ich will VILLEICHT IRGENDWANN mal Kinder haben wenn der richtige Mann da ist und wir schon eine lange Beziehung führen.''
kommen für mich NICHT in Frage.
 
  • #60
Hallo Fragesteller,
Dir als vernunftlastigem Menschen möchte ich folgende konkreten Tipps geben, auch wenn Du gesagt hast, der Thread sei für Dich nur noch von allgemeinem Interesse. Ich meine meine Tipps aufrichtig, nicht ironisch und ohne Herabsetzung Deiner Person. Ich hoffe, dass Dein ausgeprägtes analytisches System ihren Wert sieht:
1) Man muss die Geduld haben, warten zu können. Was spricht dagegen, 3-5 Jahre Zeit in eine Beziehung zu investieren, um dann ein Kind zu zeugen? Eine Dreißigjährige wird genauso ein gesundes Kind gebären, dessen bin ich mir sicher. Ich meine, Valmont liegt nicht falsch mit seiner These, dass der erste Schritt für ein Kind in fünf Jahren jetzt zu tun sei. Versuche einmal zu sehen, dass diese Zeit keine vergeudete ist. Im Gegenteil, diese Zeit schützt Dich. In fünf Jahren siehst Du sehr genau, welche Stärken und Schwächen ein Mensch hat und ob er beispielsweise belastbar ist. In fünf Jahren wirst Du menschlich noch nachreifen, was Du brauchst, um ein guter Vater sein zu können. Momentan siehst Du es meines Erachtens nach nicht, dass Du Schwächen im sozialen Bereich hast, du kannst es nicht sehen, weil Du nicht reif genug bist und weil Dein Gehirn, wie mir erscheint, sehr "linkslastig" funktioniert (Anmerkung: Die "Theorie vom extrem männlichen Gehirn" dürfte für Dich interessant sein; ein extrem männliches Gehirn bei beiden Elternteilen erhöht übrigens die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind Autist wird). Die Blindheit für eigene soziale Schwächen macht Dich auch blind für die sozialen Schwächen einer zukünftigen Ehefrau. Dies bedenke.
Meine Einschätzung Deines Wesens ist beispielsweise, dass Du eine hoch ausgeprägte Durchsetzungskraft bei zugleich mangelnder Kompromissfähigkeit in Dir vereinst, was einer Frau den Eindruck vermitteln wird, dass sie immer zurückstecken muss, damit die Lage nicht eskaliert, weil Du sie wahrscheinlich einfach mit Deiner Version von Logik, Logik, Logik überrennen wirst und ihre Position nicht anerkennen wirst. Auch schätze ich Dich dergestalt ein, dass Deine Antennen für Zwischentöne nicht sonderlich ausgeprägt sind- das ist aber die weibliche Funkfrequenz. Ich befürchte deshalb massive Kommunikationsprobleme und daraus resultierend einen Machtkampf, egal wie sanftmütig Deine zukünftige Frau grundsätzlich sein möge.