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  • #31
Frauen die lieber an der Oberfläche bleiben als die grossen Gefühle zu erleben

...haben meist eine üble Enttäuschung hinter sich. Und weil dieses Erlebnis für den nächsten Mann als Mißtrauen oder Gefühlsverweigerung deutlich spürbar bleibt, scheitern diese Beziehungen schon in der Anfangsphase: für ihn ist Vertrauen die unbedingte Voraussetzung für Sex, sie versteht diese Intention nicht und mißtraut nun auch seinen erotischen Qualitäten, was für ihn wiederum nicht zu entschlüsseln ist, da er ja nur ihretwegen ein langsameres Tempo anschlägt.

Und so bleiben halt nur die Männer übrig, die ihrerseits lieber an der Oberfläche bleiben. Womit die üble Erfahrung aufs neue bestätigt wird. So kann eine einzelne Person eine ganze Kettenreaktion in Gang setzen.
 
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  • #32
Kann Frederikas Sichtweise nichts abgewinnen. Wir leben nicht mehr 1950 - Sex ist kein Tabuthema - wer will der soll :)

Ich als Frau Mitte 30 kann weder Frederikas noch den anderen Frauen hier folgen und bin fast entsetzt, wie befangen sie mit dem Thema Sex umgehen. Weder ich noch meine Freundinnen warten wochenlang, bis sie mit einem Mann ins Bett gehen, vorausgesetzt, wir mögen uns und finden uns attraktiv. Das heißt nicht, dass wir alle stndig neue Männer haben, oft ist auch 1 Jahr Flaute - man lernt ja nicht jeden Tag einen sympathischen Menschen kennen, mit dem man sich mehr vorstellen kann.
Ich weiß nicht, wofür ihr Euch aufhebt oder was ihr Euch vergebt? Finde das total verklemmt und verstehe nicht, wie verkopft ihr alle an ein Kennenlernen rangeht. Der Zeitpunkt, wann man miteinander schläft entscheidet doch nicht darüber, ob es etwas Großes wird oder nicht.
Habe das Gefühl, dass hier viele schon lange keinen Sex mehr hatten. Und zwar genau aus diesen Grund.
Und einer schrieb hier gerade: "Als Mann wäre ich froh, überhaupt mal zu knutschen."
Also mein letztes Date, m40, hat mich nach einem schönen ERSTEN Abend (oh, wie verwerflich Mädels!!) einfach geknutscht. Es war etwas vermessen bis mutig, aber ich fands traumhaft, auch wenn ich nicht damit gerechnet hatte und es auch nie getan hätte, so hat es mir doch gefallen.Ich hätte dafür viel zu viele Hemmungen gehabt, aber ich liebe Männer der Tat, die nicht stundenlang nur reden. Also einfach mal ran!
 
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  • #33
... Frauen die lieber an der Oberfläche bleiben als die grossen Gefühle zu erleben .... ...haben meist eine üble Enttäuschung hinter sich. ... Und so bleiben halt nur die Männer übrig, die ihrerseits lieber an der Oberfläche bleiben. Womit die üble Erfahrung aufs neue bestätigt wird. So kann eine einzelne Person eine ganze Kettenreaktion in Gang setzen.

Gleiches zu Gleichem gesellt sich gern! Diese Einsicht ist so alt wie die Menschheit. Akademiker zu Akademiker, Geld zu Geld, usw. (Sogar dieses Forum hat eine beschränkte Zielgruppe.)

Im Übrigen wächst bei uns in Deutschland die Generation Porno heran, Liebe wird in breiten Gesellschaftschichten also zukünftig sehr viel mehr körperlicher werden.
 
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  • #34
Das ist eine gute Frage, treiben wir's wie die Kaninchen, und stürzen uns bei jeder sexuellen chemischen Reaktion unseres Körpers auf unser Gegenüber?
Wir haben zweifellos denselben Sexualrieb wie die Kaninchen, jedenfalls, wenn man einigermaßen gesund tickt, und da wir ja auch selber Tiere sind, jedenfalls gehören wir dieser Gattung an und nicht der der "Bäume und Sträucher" :)
Nun haben Menschen aber eine komplexe Persönlichkeitsstruktur, die uns von den Tieren doch stark unterscheidet, wir nennen uns z.B. kultiviert, sollten wir also damit nicht adäquat umgehen, dem Rechnung tragen?
Ich lerne jemanden kennen, fühle, mein Körper reagiert, auf den könnte ich mich sofort stürzen wie wild....... möchte ich aber nicht doch wissen, ob der nicht ein gesuchter Sexaltriebtäter ist, oder Mörder wie Hitler ist, möchte ich nicht wissen, ob der ein guter Kamerad ist, und ich mich in schlechten Zeiten auch auf ihn stürzen kann, nämlich wenn ich vielleicht vor lauter Schwäche stürze und Unterstützung benötige, möchte ich nicht den ganzen Menschen erst Mal kennenlernen?!
Sexualität ist nur ein Bruchteil des Tagesgeschehens, und nur ein Teil meiner Persönlichkeit...wenn auch ein recht wilder, schöner und archaischer.
Frauen möchten sich nicht darauf reduziert fühlen, und das ist auch richtig so.
Das Problem, Frauenkörper lösen aus meiner Sicht objektiv betrachtet durch ihre Kurvigkeit, einen wesentlich stärkeren erotischen Reiz aus, als Männerkörper. Mir bleibt auch der Atem weg, oder ich empfinde Erotik, wenn ich eine solche Frau in meiner Nähe habe, und das obwohl ich auf Männer stehe. Ich kann das Dilemma der Männer also nachvollziehen. Dann machen sich ja Frauen auch oft noch sehr appetlich oder sexy zurecht.
Es ist sehr schwer da zu widerstehen.
Sexualität ohne Zärtlichkeit und Liebe für die Person ist Porno.
Um aber liebevoll zu jemandem sein zu können, muß ich den doch erstmal erleben, näher kennenleren, das muß man für Porno nicht.
Ich persönlich will keinen Porno Sex.
Fazit. Da wie gesagt, der größte Teil des Leben aus Lebensbewältigung besteht, und nicht aus Sex, und schon gra nicht aus Porno, da man ja jemanden sucht, mit dem man mehr als das Eine machen kann, und da das ja wohl das Intimste ist was es gibt, ist es wehr wichtig, sich als Frau und Mann zu schützen, um sich nicht benutzt zu fühlen!
 
  • #35
Gleiches zu Gleichem gesellt sich gern! Diese Einsicht ist so alt wie die Menschheit. Akademiker zu Akademiker, Geld zu Geld, usw. (Sogar dieses Forum hat eine beschränkte Zielgruppe.)

Und "Gegensätze ziehen sich an." Angeblich suchen sich die tollsten Frauen die unmöglichsten Männer und anders herum. Bei Männern ist diese Gleichheit nicht so ausgeprägt, es kommen öfter auch nicht Akademikerinnen und geldlose Frauen in Frage. Und viele Frauen hätten doch lieber ungleiche große Männer, usw. . Beide Sprichwörter haben ihre Berechtigung oder vielleicht auch deswegen keines.
 
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  • #36

Von gleich zu gleich kann hier wohl kaum die Rede sein. Hier eine Frau die aus Angst, wieder enttäuscht zu werden, keine tieferen Gefühle zulassen will. Dort der Mann, der Gefühle beim Ausleben seiner Triebe als lästig betrachtet.

Das paßt nicht wirklich zusammen.

Enttäuschte Frauen täten gut daran, trotz allem völlig unvoreingenommen auf den nächsten Partner zuzugehen. Weil sich sonst Mißverständnisse ohne Ende auftun, insbesondere wenn der Mann die Reaktionen der Frau auf für ihn harmlose Begebenheiten nicht deuten kann. M/54
 
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  • #37
Es ist doch ganz einfach.

Will man schnellen Sex als Frau, hat man sehr große Chancen, ihn zu "bekommen" bzw. "sich holen" zu können. Eine Einstellungsfrage.

Will man mit sich und seinen Gefühlen, seinem Körper, seiner Intimität, seinem "Sich-bei-einem-Mann-Fallen-Lassen" sorgsam umgehen, kann man es ebenso gut vermeiden. Auf Männer, die das nicht verstehen (wollen), kann man m.E. dann gut und gerne verzichten.

Die allermeisten Männer unterscheiden sehr genau zwischen beiden Einstellungen bei einer Frau. Wird eine dauerhafte, tiefe Beziehung angestrebt, ist das erstgenannte Modell eher selten das bevorzugte.

Das würde schon oft diskutiert. Und es ist keinesfalls so, dass (alle) Männer (immer) nur das Eine wollen. Das ist geradezu absurd.

Wie gesagt, primär eine Frage der persönlichenEinstellung, ja, der Werte und des Bewusstseins für den eigenen Wert. Auch als Mann.

M48
 
  • #38
Du meinst: Erdbeeren mit Sahne, aber ohne Erdbeeren? Der Sex ist das Sahnehäubchen auf den Erdbeeren, nicht umgekehrt.
Nein, das meine ich nicht. Die Erdbeeren wären der pure Sex, die Sahne wären die Gefühle dazu. Man kann nur die Erdbeeren pur essen, aber mit der Sahne schmecken sie besser :). Will heissen: der Sex ist schöner, erfüllender, befriedigender, wenn man ineinander verliebt ist - das ist doch jedem klar!

Ich würde nicht mit einem Mann ins Bett gehen, den ich nicht anziehend finde. Aber echte Intimität und Liebe entsteht bei mir zumindest eben auch durch Sex. Es ist wundervoll, eine ganze Nacht mit Reden, Schmusen, in-die-Augen-schauen und Sex zu verbringen.Und es sind Momente voller Intimität und Nähe. Aber dazu muss ich einen Mann nicht fünft Monate erst "nur so" gedatet haben.w,38
Ich würde auch nicht mit einem Mann, denn ich nicht erotisch anziehend finde, ins Bett gehen. Bei mir entsteht auch grosse Intimität mit der Sexualität - ist doch allen bewusst. Auch ich muss ihn nicht zuerst 5 Monate daten - davon war nirgends die Rede. Es ist schon beim ersten Date glasklar, ob man sich sympathisch findet oder nicht. Das ergibt sich spontan im Laufe der Zeit, es läuft von alleine. Wenn du mit einem Mann schon beim ersten Date Sex hast, dann ist das Interesse meistens Weg, es sei denn der Mann ist bedürftig nach Geborgenheit und Zärtlichkeit, so sehr, dass er dich nicht mehr gehen lässt.

Die Spannung, die Sehnsucht, das Träumen kann gar nicht entstehen. Vorfreude ist die grösste Freunde - heisst es nicht umsonst, natürlich auch auf den ersten gemeinsamen Sex bezogen! Wo ist aber die Vorfreude, die Aufregung, die Nervosität und angenehme Spannung, wenn der Sex bereits am Ende des ersten Dates stattfindet? Am Ende bleibt das leere Gefühl "das war`s dann" zurück. Unzählige Threads hatten wir hier, die beweisen, dass die meisten Männer nach dem sofortigen Sex für immer verschwinden und die Frau zurücklassen. Man hat sich quasi zu schnell, überstürzt kennengelernt und nicht den entstehenden Gefühlen Zeit gelassen, wie eine Rose aufzublühen. So gehen sehr viele schöne Gefühle für immer verloren. Wenn die Frau nur schnellen Sex will, dann ist kann sie tun, wozu sie Lust hat; wenn aber nicht, dann lässt sie sich ein wenig Zeit. Hauptsächlich aus Selbstschutz - was sehr klug ist - wenn sie spürt, dass der Mann nur das Eine will.
 
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  • #39
"Gibt es nicht Männer, die erstmal das Wesen einer Frau näher kennenlernen möchten bevor sie ihren Körper erkunden?"

Ich (m 35) könnte mir das andersherum nicht vorstellen. In jungen Jahren war das allerdings kein Problem. Heute aber schon. Vielleicht liegt es auch an meiner lange Singlephase.
 
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  • #40
Wo ist aber die Vorfreude, die Aufregung, die Nervosität und angenehme Spannung, wenn der Sex bereits am Ende des ersten Dates stattfindet? ... wenn aber nicht, dann lässt sie sich ein wenig Zeit.

Ich (M/54) gebe Dir vollkommen recht, nur: warum fühlt sich die Frau dafür zuständig, eigentlich sollte doch der Mann der Führende sein, und die meisten Frauen wünschen sich ja auch einen Partner, der nicht gleich mit der Tür ins Haus fällt. Aber wenn sie dann einen gefunden haben, setzt sogleich der Zweifel ein: was stimmt mit dem nicht, warum verhält er sich so untypisch, ist er überhaupt der Typ für spannenden Sex? Oder, noch schlimmer: bin ich ihm nicht attraktiv genug?

Wie soll der Mann darauf reagieren, liebes neapolitanisches Zupfinstrument? Sag es mir bitte, es wäre mir wichtig, denn genau mit diesem „langsam und gefühlvoll” bin ich bei der Frau meines Lebens grandios gescheitert.
 
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  • #41
Läuft jede oder fast jede zwischenmenschliche Begegnung gleich auf Sex aus?
Gibt es nicht Männer, die erstmal das Wesen einer Frau näher kennenlernen möchten bevor sie ihren Körper erkunden? Ab 40 müsste es gerade bei Männern mehr um Gefühle als um Sex gehen oder liege ich da völlig daneben?
Glaube ich nicht, ab 40 haben es die Männer glaube ich, eher eilig zum Zug zu kommen weil sie schon wissen, dass die guten Jahre sich dem Ende neigen (wir werden alle nicht schöner oder potenter mit den Jahren).
 
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  • #42
Ach je, über meine Gedanken zu diesem Thema könnte ich wohl einen Roman schreiben. Natürlich will ich eine Frau richtig tief kennenlernen und denke nicht nur an das Eine. Aber dieses Eine stellte in jeder Phase meines Lebens eine unerhörte Triebkraft dar. Abseits meiner Gedanken sehe ich mein Erlebtes und stelle ohne jede Ausnahme fest: War die Anziehung wirklich vorhanden war, dann landeten wir spätestens beim dritten Treffen im Bett, meistens schneller. Und es war immer schön. Und es begann meistens eine Beziehung. Die längste währte 20 Jahre - bei dieser Frau habe ich gleich am Abend des Kennenlernens übernachtet.

In gereiften Alter sind auch meine Gedanken etwas gereifter. Ich will dem tiefen Kennenlernen, mehr Zeit geben, gelassener sein, nicht das Eine zu schnell wollen. Aber wisst ihr was? Es geht gar nicht. Entweder ist die Anziehung da, und dann wollen es beide - ich dränge nicht darauf, es passiert. Ich beobachtete es in meiner Jugend, ich beobachte es jetzt - wenn es passt, dann will auch die Frau schnell, manchmal sogar schneller als ich. Alles andere erscheint mir auch zu verkopft, zu strategisch angelegt - es führte bei mir noch nie zu einer Beziehung. Ich würde es nicht ausschließen, habe Geduld und muß mich dazu nicht mal zwingen. Aber kann für mich durchweg feststellen, entweder passt es schnell oder nie. Und das war auch schon so, als es keine Mobiltelefone und kein Internet gab.

Ich respektiere jede Einstellung zu diesem Thema, aber bitte, qualifiziert nicht die Spontanität aus dem Bauch auf diesem Gebiet als animalisch ab. Meine eigenen Erfahrungen sagen mir das Gegenteil.

M/50
 
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  • #44
.... ich respektiere jede Einstellung zu diesem Thema, aber bitte, qualifiziert nicht die Spontanität aus dem Bauch auf diesem Gebiet als animalisch ab. Meine eigenen Erfahrungen sagen mir das Gegenteil.M/50

Sehr schön formuliert. Genauso ist das und glücklicherweise nicht nur bei Männern, sondern eben auch bei Frauen. Und meinen Erfahrungen zufolge fallen kritische Geister dabei keineswegs auf die Nase, im Gegenteil ... körperliche Attraktion und intellektuelle Nähe sind entweder unmittelbar zu spüren oder sie werden nie entstehen. Alles andere verliert sich schnell in Schalheit und langweiligen Kompromissen
(m, 50+)
 
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  • #45
Es gibt sie, aber sie erscheinen den meisten Frauen wie Wesen von einem anderen Stern. Will heißen, sie landen sehr schnell in der Schublade „erotischer Langweiler” nach dem Motto: der will nach dem dritten Date immer noch keinen Sex, ich glaube, mit dem stimmt was nicht. (m)

Ich würde nur zu gerne einmal einige dieser "erotischen Langweiler" kennenlernen. Für mich wären sie äußerst attraktiv. In praxi begegnet frau aber in der Tat fast ausschließlich Männern, deren Steuerzentrum zwischen ihren Schenkeln zu sitzen scheint!
 
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  • #46
Ich würde nur zu gerne einmal einige dieser "erotischen Langweiler" kennenlernen. Für mich wären sie äußerst attraktiv. In praxi begegnet frau aber in der Tat fast ausschließlich Männern, deren Steuerzentrum zwischen ihren Schenkeln zu sitzen scheint!

Der falsche Ort, die falsche Zeit, Ich wünschte, ich wäre Dir begegnet statt „ihr”, die mir Sex anbot, obwohl ich viel lieber selbst die Initiative ergriffen hätte – allerdings nicht zu diesem Zeitpunkt, denn ich hätte vorher schon ganz gerne gewußt, ob sie damit jemandem die Treue bricht.
 
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