• #31
Mit einiger Verwunderung verfolge ich die Diskussionen hier im Forum, wo häufig zu lesen ist, dass sich viele Frauen die Versorgung durch einen Mann wünschen und gleichzeitig Männer das als selbstverständlich ansehen. Ich finde den Gedanken geradezu schrecklich, von einem Mann abhängig zu sein. Niemals würde ich das wollen. Selbst mit Kindern kann ich mir nicht vorstellen länger als 1 Jahr ohne Job und Einkommen zu sein - das ist doch erbärmlich, wenn man den Mann um Geld bitten muss? w35, ledig, kinderlos, selbständig, mit gutem Job und gutem Einkommen

Sie behaupten es nicht zu wollen - instinktiv wollen sie es aber doch.
Ansonsten bräuchte ja die gutverdienende Karrierefrau nicht nach einem noch besser verdienenden Mann sich umschauen, sondern könnte sich auch mit einem Arbeiter begnügen.

Instinktiv sucht sie aber eben doch den Versorger - ist eifnach genetisch in uns unveränderlich einprogrammiert, denn eine Steinzeitfrau kontne ohne Ernährer-Mann nicht überleben.

Nicht umsonst enden 96% der Hausmann-Ehen in der Scheidung - es widerspricht einfach den weiblichen Instinkten, auch wenn Frauen politisch korrekt behaupten einen Hausmann zu wollen.
 
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  • #32
und, sie bekommt keine Arbeit, jedenfalls nicht in diesem Beruf. Grund: Zu lange nicht tätig gewesen! Jetzt macht sie mit 40 noch eine neue Ausbildung um am Arbeitsmarkt akzeptanz zu finden.

Ich halte es aber auch für ziemlich naiv zu glauben, der Arbeitsmarkt würde exakt auf Leute warten, die selbst mit 40 Jahren über keinerlei Berufserfahrung zurückgreifen können und die theoretische Ausbildung bereits so lange her ist, dass es fast nicht mehr wahr ist.

Man kann eben im Leben nicht alles haben.
 
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  • #33
Sie behaupten es nicht zu wollen - instinktiv wollen sie es aber doch.
Ansonsten bräuchte ja die gutverdienende Karrierefrau nicht nach einem noch besser verdienenden Mann sich umschauen, sondern könnte sich auch mit einem Arbeiter begnügen.

Instinktiv sucht sie aber eben doch den Versorger - ist eifnach genetisch in uns unveränderlich einprogrammiert, denn eine Steinzeitfrau kontne ohne Ernährer-Mann nicht überleben.

Nicht umsonst enden 96% der Hausmann-Ehen in der Scheidung - es widerspricht einfach den weiblichen Instinkten, auch wenn Frauen politisch korrekt behaupten einen Hausmann zu wollen.

Sorry, stimmt nicht. Und woher willst du wisse, wie die meisten Frauen denken? Du kannst gerne den Eindruck haben, aber dann ist er falsch.

Eine studierte-Karriere-Frau will keinen Arbeiter, weil er ihr meistens intellektuell unterlegen ist. Sie will ja eine Beziehung auf Augenhöhe. Mit Geld hat das wenig zu tun. Außerdem würde der Arbeiter sehr schnell Komplexe bekommen, bzw. sich so eine Frau gar nicht als Ehe-Frau nehmen, weil er genau weis, dass er dieser Frau über kurz oder lang in keiner Beziehung ihm das Wasser reichen kann. Sicherlich gibt es aber auch da Ausnahmen.

Ich kenne soooo viele Frauen, die keinen Versorger haben, die sogar AE-Mütter sind und voll berufstätig sind und es gibt in Deutschland noch zu viele Gegenden, wo der Arbeitsmarkt nicht gut ist, Männer daher arbeitslos sind und die Frau das Geld nach Hause bringt und es doch funktioniert.

w
 
  • #34
Ansonsten bräuchte ja die gutverdienende Karrierefrau nicht nach einem noch besser verdienenden Mann sich umschauen, sondern könnte sich auch mit einem Arbeiter begnügen.
Nein, Schröder, jetzt wirfst Du Nebelbomben. Dazu zwei Aspekte:

+ Erstens bestreitet doch wohl so gut wie niemand, dass Frauen sich nach Partnern umschauen, die auf Augenhöhe agieren, sowohl in bezug auf Qualifikation, Bildung als auch damit korrelierend Einkommen und Lebensstil. Frauen daten horizontal oder nach oben, Männer daten horizontal oder nach unten. Dieses als Pyramidenproblem bekannte Phänomen ist in mannigfachen Studien anerkannt und wird durch die tägliche Lebenswirklichkeit bestätigt. Daran zweifelt doch niemand ernsthaft.

+ Zweitens ist es schon ziemlich dreist, irgendwie unterschwellig zu suggerieren, der einzige Unterschied zwischen Akademiker und Arbeiter, also entgegengesetzen Enden der Pyramide, wäre ausgerechnet das Einkommen. Mindestens so drastisch sind doch wohl auch die Unterschied in bezug auf Horizont, Qualifikation, Bildung, Lebensstil, sozialem Umfeld, Lebensgewohnheiten und so weiter. Diese Aspekte sind mindestens so wichtig wie Einkommen und das Einkommen korreliert ja in Deutschland auch ziemlich eng mit genau diesen Aspekten -- jene Ausnahmen, die die Regel bestätigen, sind ja so auffällig, dass man sie bewusst wahrnimmt.


Instinktiv sucht sie aber eben doch den Versorger - ist eifnach genetisch in uns unveränderlich einprogrammiert, denn eine Steinzeitfrau kontne ohne Ernährer-Mann nicht überleben.
Das ist wohl tatsächlich richtig. Zu beachten ist dabei:

+ Männer suchen biologisch programmiert eine fruchtbare Frau, aber kein Mann will konkret Kinder zeugen oder denkt sofort an Nachwuchs, wenn er hübschen, frischen, anmutigen, gesunden Frauen mit Ausstrahlung hinterherschaut. Das biologische Programm ist einfach verdeckt: Er schaut nach Schönheit und Frische und nicht nach Fruchtbarkeit -- obwohl die Biologie eben jene Fruchtbarkeit in Wirklichkeit anstrebt.

+ Frauen suchen biologisch programmiert den Versorger und Beschützer, aber keine Frau hat es heutzutage nötig, versorgt und beschützt zu werden. Auch hier ist das biologische Programm verdeckt. Frauen finden Männer toll, die Souveränität, Erfolg, Kompentenz, Führungs- und Macherqualitäten ausstrahlen, weil ebendiese Werte biologisch letztlich für Versorungskompetenz sprechen. Aber Frauen wählen nicht nach Geld, sondern sie finden bestimmte Merkmal wie Erfolg, Kompetenz, Selbstbewusstsein einfach toll.

Nicht umsonst enden 96% der Hausmann-Ehen in der Scheidung - es widerspricht einfach den weiblichen Instinkten, auch wenn Frauen politisch korrekt behaupten einen Hausmann zu wollen.
Ja, da stimme ich Dir zu. Ich empfinde "Hausmann" auch als unendlich unattraktiv und absolut unmännlich. Das ist echt nur politisch-korrekte Sülzerei ohne echte Entsprechungen in der Lebenwirklichkeit.
 
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  • #35
Ja, da stimme ich Dir zu. Ich empfinde "Hausmann" auch als unendlich unattraktiv und absolut unmännlich. Das ist echt nur politisch-korrekte Sülzerei ohne echte Entsprechungen in der Lebenwirklichkeit.

Was machst du, wenn dein zukünftiger Mann durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit unfreiwillig Hausmann wird? Es gibt in Deutschland bestimmt nicht wenige unfreiwillige Hausmänner.

w 48
 
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  • #36
Ja, da stimme ich Dir zu. Ich empfinde "Hausmann" auch als unendlich unattraktiv und absolut unmännlich. Das ist echt nur politisch-korrekte Sülzerei ohne echte Entsprechungen in der Lebenwirklichkeit.

Dito, was die fehlende Attraktivität eines Hausmannes betrifft. Aber Du bist doch offenkundig auch Juristin - hast Du noch nicht erlebt, dass die meisten Männer nach einer Weile ihre Frauen, gerade weil Hausfrau, als uninteressant empfunden haben und von den beruflich erfolgreichen Frauen, die die angeblich typisch männlichen Probleme besser verstehen, geschwärmt haben? Erfolg macht in der heutigen Zeit - zumindest auf Dauer, wenn sich der sexuelle Nebel etwas verzogen hat - beide Geschlechter sexy. Wenn das am Anfang einer Beziehung bei erfolgreichen Frauen nicht der Fall sein sollte, was wohl irgendwer mal festgestellt haben will und seitdem immer wieder munter vorgetragen wird, könnte das mit einer falschen Erwartungshaltung einiger Männer zusammenhängen.
 
  • #37
+ Frauen suchen biologisch programmiert den Versorger und Beschützer, aber keine Frau hat es heutzutage nötig, versorgt und beschützt zu werden. Auch hier ist das biologische Programm verdeckt. Frauen finden Männer toll, die Souveränität, Erfolg, Kompentenz, Führungs- und Macherqualitäten ausstrahlen, weil ebendiese Werte biologisch letztlich für Versorungskompetenz sprechen. Aber Frauen wählen nicht nach Geld, sondern sie finden bestimmte Merkmal wie Erfolg, Kompetenz, Selbstbewusstsein einfach toll.

Man muss berücksichtigen, daß es die heutige Überfluss- Wohlfahrts-Vollkasko-Welt erst seit einigen Jahrzehnten gibt - die ganzen Jahrhunderttausende davor waren von Mangel und Unsicherheit geprägt. In unseren Verhaltensprogrammen haben sich jedoch nicht die letzten 40 Jahre, sondern die Jahrhundertausende davor genetisch verankert.

Deshalb sucht die Frau von heute eben instinktiv immer noch den Versorger - egal ob sie ihn braucht oder nicht.

Dazu kommt, daß Frauen auch heute noch genauso von Männern abhängig sind wie früher auch: Würden Männer nicht im Hintergrund so fleißig erfinden, bauen, reparieren, dann gäbe es dieses technische Schlaraffenland von heute gar nicht.

Deshalb sind Frauen heute keineswegs von Männern unabhängig - sie sehen nur diese Abhängigkeit nicht mehr und glauben irrtümlich keine Männer zu brauchen.
 
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  • #38
Warum sollte ein "Arbeiter" einer "studierten Frau" "intelektuell unterlegen" sein???
Soll also heißen = Arbieter dumm / Studierter klug oder was? Ich kenne unstudierte Arbeiter/Angestellte, die ohne Studium gar Abitur recht gebildet und wortgewandt sind!

Ja, Frauen suchen einen Versorger, was ist daran so schlimm?
Männer suchen ja auch stets nach der jüngsten, schönsten und attraktivsten Frau von allen, das ist auch genetisch bei den Männern von der Natur so vorprogrammiert.

Ich finde es absolut nicht schlimm, wenn eine Frau komplett zu Hause bleiben würde, dann könnte sie die Kinder erziehen und die kleinen Kinder würden nicht mit 2-3 Jahren schon abgeschoben werden, weil Mutti schnell wieder arbeiten muss! Wenn der Ehemann soviel verdienen würde, dass es locker reichen würde, wenn er alleine das Geld nach Hause bringt um die Familie zu ernähren, warum nicht? Hausarbeit ist nicht zu unterschätzen, wenn man sie richtig macht, somit wäre die Frau nicht gestresst, nach der Arbeit noch den Haushalt zu schmeißen, die meisten Männer kommen ja von der Arbeit und schmeißen sich auf die Couch, während die berufstätige Frau von einer Arbeit (der beruflichen) zur nächsten Arbeit (der häuslichen) rennt, Stress pur!

Ich fühle mich keineswegs erniedrigt, wenn ich als Frau zu Hause bleibe. Natürlich ist es auch logisch, dass wenn man jahrelang studiert hat, sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat auch arbeiten will, sonst wäre das ja alles umsonst gewesen aber wenn man Kinder kriegt und ich meine nicht nur eins, dann wird es sehr stressig und wenn der Mann sehr gut verdient, why not???
Das Problem ist nur, dass wenn die Frau "auf Kosten des Mannes" lebt, dieser dann bei jedem noch so kleinen Streit ihr als erstes sagen würde: "Du lebst ja von meinem Geld"! Das ist hart, der Mann will aber nicht einsehen, dass die Frau sich für ihn aufgeopfert hat, die Kinder an ihr kleben und sie ihm stets den Rücken freigehalten hat und die komplette Hausarbeit übernommen hat, ist ja auch klar, wenn man nicht arbeitet! Nur leider haben Frauen heute keine Garantie mehr, dass wenn sie sich komplett dem Familienleben widmen, der Mann sie irgendwannmal sitzen lässt und die Frau hat nicht einen Tag gearbeitet, hat kein Geld, keine Rente und hinterher auch nicht mehr den Mann, weil es diesen dann zu einer jüngeren Frau zieht! Gar nicht so einfach... Ich persönlich fände es viel entspannter und für das Familienleben auch gut, wenn Mutter zu Hause bleibt, sich um die Kinder und den Haushalt kümmert und der Vater das Geld nach Hause bringt, garnicht mal schlecht, wenn Frau sicher sein kann, dass der Mann zu seiner Frau und seinen Kinder steht und sie nicht irgendwannmal sitzen lässt!

w, 33
 
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  • #39
Dann ist es ja gut, dass ich als Mann ebenso emanzipiert bin und niemals akzeptieren würde, dass meine Partnerin den ganzen Tag zu Hause rumlungert. Naja, könnte sie ja ohnehin nicht da sie für ihr auskommen sowieso selbst sorgen dürfte! ;)
 
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  • #40
Ich kenne unstudierte Arbeiter/Angestellte, die ohne Studium gar Abitur recht gebildet und wortgewandt sind!

Ja, Frauen suchen einen Versorger, was ist daran so schlimm?
Männer suchen ja auch stets nach der jüngsten, schönsten und attraktivsten Frau von allen, das ist auch genetisch bei den Männern von der Natur so vorprogrammiert.

Ich finde es absolut nicht schlimm, wenn eine Frau komplett zu Hause bleiben würde, dann könnte sie die Kinder erziehen und die kleinen Kinder würden nicht mit 2-3 Jahren schon abgeschoben werden, weil Mutti schnell wieder arbeiten muss! Wenn der Ehemann soviel verdienen würde, dass es locker reichen würde, wenn er alleine das Geld nach Hause bringt um die Familie zu ernähren, warum nicht? Hausarbeit ist nicht zu unterschätzen, wenn man sie richtig macht,

Ich fühle mich keineswegs erniedrigt, wenn ich als Frau zu Hause bleibe.

Das ist hart, der Mann will aber nicht einsehen, dass die Frau sich für ihn aufgeopfert hat, die Kinder an ihr kleben und sie ihm stets den Rücken freigehalten hat und die komplette Hausarbeit übernommen hat, ist ja auch klar, wenn man nicht arbeitet!


w, 33

Wann man jemanden als intellektuell unterlegen empfindet, richtet sich sicher nach dem eigenen Horizont. Wenn ein Mann zum Goldeselchen degradiert wird, ist das für die Frau sicher nicht schlimm, für das Eselchen auf Dauer schon.
Männer suchen, wenn sie einen gewissen Anspruch haben, etwas mehr als das von Dir genannte Paket. Da so oft dubiose Studien als allgemeingültig zitiert werden - wie lässt sich der Begriff "abschieben" mit der englischen Studie vereinbaren, dass fremdbetreute Kinder sich intellektuell und sozial besser entwickeln?
Nur, wenn man die Haushaltsführung nicht beherrscht, kann man sich daran den ganzen Tag festhalten. Ich habe bis auf wenige Zeiten in meinem Berufsleben immer meinen anspruchsvollen Beruf, Kindererziehung und Haushalt gut ausbalancieren können, weil ich die Arbeit im Haushalt als sehr entspannend empfinde. Wer daran keinen Spaß oder dafür zu wenig Zeit hat, kann sich als gut verdienende Frau auch eine Haushaltshilfe leisten. Männer sind auch Menschen und irgendwann erschöpft, wenn sie allein die finanzielle Verantwortung tragen müssen.
Zu den restlichen Sprüchen aus der Nachkriegszeit ein zutreffendes Zitat eines Mannes: "Meine Ex hat immer gesagt, dass sie mir den Rücken freihält. Freigehalten hat sie nur mein Konto, jetzt weiß ich, wie wenig es zu Hause zu tun gibt. Ich bin heilfroh, dass sie mir nicht mehr im Nacken sitzt."
 
  • #41
Ich persönlich fände es viel entspannter und für das Familienleben auch gut, wenn Mutter zu Hause bleibt, sich um die Kinder und den Haushalt kümmert und der Vater das Geld nach Hause bringt, garnicht mal schlecht, wenn Frau sicher sein kann, dass der Mann zu seiner Frau und seinen Kinder steht und sie nicht irgendwannmal sitzen lässt!

w, 33

Dieses traditionelle Familienbild hat sich bewährt: Zu keienr Zeit ging es allen so gut wie gerade in den 50 er/60 er Jahren.
Und damit die Frau nicht einfach so sitzengelassen wird, dafür gibt es ja die Unterhaltsregeln - wenn der Mann sich schuldhaft scheiden ließ, musste er seine Ex-Frau versorgen.

hat eigentlich sehr gut funktioniert, wie die extrem niedrige Scheidungsquote damals beweist.
 
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  • #42
Deshalb sind Frauen heute keineswegs von Männern unabhängig - sie sehen nur diese Abhängigkeit nicht mehr und glauben irrtümlich keine Männer zu brauchen.

Ich sehe bei mir keine Abhängigkeit von einem Mann!

Aber lass uns doch erstmal genau festlegen, welche Form von Versorgung sich Frauen von Männern wünschen ,-).

Ich wünsche mir eine gute emotionale Versorgung, guten Sex, Verbindlichkeit usw. Finanziell wurde ich noch nie von einem Mann versorgt und ich gehe stramm auf die 50zig zu.

w
 
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  • #43
Ich persönlich fände es viel entspannter und für das Familienleben auch gut, wenn Mutter zu Hause bleibt, sich um die Kinder und den Haushalt kümmert und der Vater das Geld nach Hause bringt, garnicht mal schlecht, wenn Frau sicher sein kann, dass der Mann zu seiner Frau und seinen Kinder steht und sie nicht irgendwannmal sitzen lässt!

w, 33

Bei allem Respekt, du bist noch jung und anscheinend unerfahren. So lesen sich jedenfalls deine Zeilen für mich.

Wenn du hier im Forum ein bisschen stöberst, wirst du bald feststellen, dass es heutzutage sehr klug ist, egal ob Arbeiter oder Studierter, wenn sowohl Mann und auch Frau, sich gegenseitig nicht darauf verlassen, dass einer den Anderen nie sitzen lassen lässt.....

Die meisten Frauen, die sich ihrer Unterstützung durch den Mann sicher waren, wurden enttäuscht. Außerdem kann ein Mann auch durch Unfälle, Krankheiten usw. nicht mehr in der Lage sein, das gesamte Familieneinkommen zu verdienen. Es gibt zwar Versicherungen, aber oft reichen die nicht aus, um den Verlust zu kompensieren.

w 48
 
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  • #44
Dann ist es ja gut, dass ich als Mann ebenso emanzipiert bin und niemals akzeptieren würde, dass meine Partnerin den ganzen Tag zu Hause rumlungert.

Was soll das? RUMLUNGERN.... das tut keine Hausfrau mit Kindern, schon gar nicht, wenn diese noch klein sind.

Es ist ein harter Job, abgeschnitten von der Arbeitswelt..., nur Kinder um sich herum...., neee zum Glück war ich nie eine.

w
 
  • #45
Ich sehe bei mir keine Abhängigkeit von einem Mann!

Das ist ungefähr so naiv wie wenn jemand sagt: "Wozu Kraftwerke? Mein Strom kommt aus der Dose!"
Und wer erzeugt den Strom, fährt den Müll weg, baut Autos, hat die ganzen Erfindungen gemacht usw. usf.
Diese ganze technische Welt bricht zusammen ohne Mänenr die fleißig im Hintergrund arbeiten.


Aber lass uns doch erstmal genau festlegen, welche Form von Versorgung sich Frauen von Männern wünschen ,-).

Ich wünsche mir eine gute emotionale Versorgung, guten Sex, Verbindlichkeit usw. Finanziell wurde ich noch nie von einem Mann versorgt und ich gehe stramm auf die 50zig zu.
w
Natürlich wurdest Du von Mänenrn am Leben erhalten - die im Hitnergrund überhuapt erst Deine Existenz ermöglichten. Früher haben das die frauen direkt gesehen wie der Mann die Brötchen heimholt - heute läuft das versteckt ab.

Und was Frauen wünschen ist leider nicht identisch mit dem was die Natur vorgesehen hat und d hat der Mann die Rolle des Versorgers.

Was soll denn der Mann heute noch sein, wenn er kein Versorger mehr sein darf und fru ihn angeblich nicht mehr braucht?
Ein Schoßhund dem man einen ordentlichen tritt verpasst wenn man ihn nicht mehr will?
Ein Schmuckstück das man wegschmeißt wenn man sich daran sattgesehen hat?
 
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  • #46
#44 Mir fallen viele technische "männliche" Erfindungen ein, auf die die Menschheit gut hätte verzichten können.

Ich bin heilfroh, dass ich studiert habe, mein eigenes Geld verdiene, mich und meine Tochter ernähren kann und auch für uns beide einen gewissen Lebensstandard aufrecht erhalten kann UND von keinem Mann mehr abhängig bin.

Meine letzte Beziehung ist daran gescheitert, dass der Mann mit meiner Unabhängigkeit nicht zurecht kam. Er hätte es gerne gesehen, wenn ich aufgehört hätte zu arbeiten oder zumindest nur halbtags gearbeitet hätte. Das wollte ich aber nicht. Deswegen kam es ständig zu Streitigkeiten und schließlich habe ich das Ganze beendet.
 
  • #47
Natürlich wurdest Du von Mänenrn am Leben erhalten - die im Hitnergrund überhuapt erst Deine Existenz ermöglichten. Früher haben das die frauen direkt gesehen wie der Mann die Brötchen heimholt - heute läuft das versteckt ab.

Die Geschlechter halten sich gegenseitig am Leben und unterstützen sich- mit gewissen Einschränkungen und Veränderungen, aber im Grunde seit der Entstehung der Menschheit. Die Lebensverhältnisse haben sich auf jeden Fall gändert, natürlich verändert sich dadurch auch die Einstellung der Menschen - Männer und Frauen - und ihre Beziehung zueinander.

Wenn dann ein Mensch nicht mitkommt, aus welchen Gründen denn auch immer massiv und immer wieder abgelehnt wird, kann er natürlich verbittern, die Schuld an seiner Lage wild um sich schlagend verteilen und sich so vielleicht etwas Erleichterung verschaffen. Dass er und nur er selbst den Schlüssel zur Veränderung seiner Situation in der Hand hat- das will er nicht sehen, das könnte ja sorgsam aufgebaute Bollwerke ins Wanken bringen.

<MOD: Persönliche Angriffe entfernt.>
 
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  • #48
Versorgt werden müssen sicher hier zumindest die wenigsten, aber trotzdem scheint es eine breite Fraktion zu geben, welche davon ausgeht, dass er dafür zu sorgen hat sie materiell auf die nächste Stufe zu heben relativ zu dem Punkt wo sie jetzt steht - oder auch alleine dort zu halten, wenn Familie ansteht.
Und bei der Verbreitung dieser Ansicht muss er sich eben darauf einstellen und auch ein Anpassen an die wenigen echt emanzipiert denkenden ist ja noch riskant, da sie es sich ja jederzeit anders aussuchen kann, wenn sie dann beschließt doch "aufblicken " zu wollen und er so langweilig geworden ist.
 
  • #49
aber trotzdem scheint es eine breite Fraktion zu geben, welche davon ausgeht, dass er dafür zu sorgen hat sie materiell auf die nächste Stufe zu heben relativ zu dem Punkt wo sie jetzt steht
Das konnte ich hier bei keinem einzigen Beitrag herauslesen. Wo liest Du das? Zitiere mal die entsprechenden Stellen.

- oder auch alleine dort zu halten, wenn Familie ansteht.
Das natürlich schon. Wenn man eine Familie gründen will, dann muss der Mann eben in der Lage sein, die Familie auch zu versorgen. Wie sollte es anders gehen?
 
  • #50
Die Geschlechter halten sich gegenseitig am Leben und unterstützen sich- mit gewissen Einschränkungen und Veränderungen, aber im Grunde seit der Entstehung der Menschheit. Die Lebensverhältnisse haben sich auf jeden Fall gändert, natürlich verändert sich dadurch auch die Einstellung der Menschen - Männer und Frauen - und ihre Beziehung zueinander.

Als ob sich das was in Jahrhundertausenden entstanden ist in 40 Jahren ändern würde - wie anmaßend muß man sein um den heutigen Zustand einfach so als wichtiger anzusehen wie alles was zuvor war.

Es ist genau umgekehrt: Der heutige Zustand ist falsch, ganz eifnach weil er unserer Natur widerspricht - deshalb wird das auch nicht lange gutgehen, bzw. tut es heute schon nicht.

Daß der vorherrschende Zeitgeist der einzig richtige ist, das meinte man zu jeder zeit. <MOD: Gekürzt.>

<MOD: Wir bitten Sie, Schröder, keinerlei ideologische Missionierung mehr zu betreiben, sondern ausschließlich in seriöser, hilfreicher und höflicher Form konkret und sachbezogen auf die TITELFRAGE zu antworten. Dies gilt hier und in allen anderen Threads. Bei Missachtung werden Ihre Beiträge zukünftig nicht editiert, sondern komplett gelöscht. Danke für Ihr Verständnis.>
 
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  • #51
  • #52
<MOD: Wir bitten Sie, Schröder, keinerlei ideologische Missionierung mehr zu betreiben, sondern ausschließlich in seriöser, hilfreicher und höflicher Form konkret und sachbezogen auf die TITELFRAGE zu antworten. Dies gilt hier und in allen anderen Threads. Bei Missachtung werden Ihre Beiträge zukünftig nicht editiert, sondern komplett gelöscht. Danke für Ihr Verständnis.>
 
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  • #53
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  • #54
Bin w,35, selbstständig, aber durch äußere Umstände vorübergehend in finanzielle Schwierigkeiten geraten. In dieser Situation helfen mir meine Eltern mit einer nicht unbeträchtlichen Summe, wofür ich dankbar bin - trotzdem fühlt es sich nicht gut an für mich. Schon für mein Selbstbewusstsein und mein Gewissen wird es wesentlich besser sein, wenn ich es geschafft habe, die Summe zurückzuzahlen und wieder auf eigenen Füßen zu stehen. --- Und dieses Gefühl der "Schuld" sollte ich jahrelang gegenüber einem Partner haben? Für mich undenkbar. Also, mit einem Partner wäre es im Grunde nicht anders als die Situation mit meinen Eltern jetzt: Krisenhilfe, gerne, aber grundsätzliche Versorgung? Nein!
 
  • #55
Zwei Karrieren ruinieren statt einer? Fair, aber nicht gerade im synergistischen Sinne, oder? Außerdem wird kein Mann auch nur noch ansatzweise ernstgenommen, wenn er aus Hausmännchen macht.

wie auch Beteiligung an der Haushaltsarbeit z.B. ?
Wenn beide arbeiten, ist das doch selbstverständlich. Wenn die Frau zuhause bleibt, wird sie ja wohl die hausarbeit komplett alleine bewältigen können, schließlich schaffen wir Berufstätigen das ja selbst als Single lässig nebenbei. Also da wird viel gestöhnt und gejammert anstatt einfach mal fleißig gearbeitet.

Klar geht das nicht immer, aber in der Regel ist es die Unflexibilität des nicht wollen.
Vorallem ist es nicht immer zielführend. Die ersten drei jahre braucht ein Kind seine Mutter, am besten sogar bis zur Einschulung / Vorschule.
 
  • #56
BUnd dieses Gefühl der "Schuld" sollte ich jahrelang gegenüber einem Partner haben? Für mich undenkbar. Also, mit einem Partner wäre es im Grunde nicht anders als die Situation mit meinen Eltern jetzt: Krisenhilfe, gerne, aber grundsätzliche Versorgung? Nein!

Da geht es nicht um eine "Schuld" sondern um eine ZUSAMMENARBEIT - die Frau schuldet dem Mann nichts, der Mann der Frau nichts - beide arbeiten zusammen, um zusammen mehr zu erreichen wie jeder alleine.

So wie es früher eben eine Familienkasse gab in die Geld reinkam und jeder nach Familienbedarf darauf zugriff.

Aber das scheint heute ja ein Fremdwort zu sein.
 
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  • #57
Bin die #53, @ Schröder: Der Gedanke der Zusammenarbeit ehrt dich ja (und bei meinen Eltern läuft das tatsächlich auch so ;-)...). Aber was ist mit den Frauen, die ihren Mann bis aufs letzte Hemd ausnehmen? Oder mit den Männern, die plötzlich ihre Frau verlassen, und sie steht mit nichts da? Sicher sind das Extremfälle, doch sie kommen häufig genug vor. Und diesen Unsicherheiten beugt man doch durch ein Umgehen der "Versorgung" vor, meine ich. - Dein Modell KANN funktionieren, (und ich sage auch gar nicht grundsätzlich etwas dagegen. Wen es glücklich macht, bittesehr. Für mich wär's halt nur nichts.) Aber wehe, das Modell funktioniert NICHT...!
 
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  • #58
Ich will sicher nicht versorgt werden, und hätte ich ein Zehntel des Geldes zur Verfügung, das der Mann verdient. Die Geldfrage bringt so unnötig viel Stress in eine Beziehung, dass meine Lösung heisst: entweder, man pendelt sich auf einem Lebensstandard ein, der für beide zu verantworten ist, oder man lässt es bleiben.
Ich bin sicher, dass mindestens 50 % der deutschen Frauen ebenfalls die finanzielle Unabhängigkeit von einem Partner vorziehen.

Nun heisst es eben für die Männer, herauszufinden, welchen Typ Frau Ihr vor Euch habt - grins.
Ich bin sicher, das stresst manchen von Euch genauso wie Frauen die Frage, ob er "nur" Sex will...
 
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  • #59
Naja, ich denke, dass die wenigsten Frauen einen Ernährer suchen, denn die Frauen, die hier unterwegs sind, können sich wohl sehr gut alleine ernähren. Die Frage ist eben nur, ob dies das Ziel ist. Wenn man eine Familie gründen möchte, dann bedarf es schon einer finanziellen Grundlage, zu der Frau nach einer Geburt eben mal finanziell nicht so viel beitragen kann. Aber dies sollte eigentlich nicht so negativ behaftet sein. Einen Ernährer suchen find ich eher adäquat in Konstellationen, in denen Frau aufgrund mangelnder Qualifikation, Faulheit etc nicht arbeiten möchte. Es soll aber auch Akademikerinnen mit Kinderwunsch geben und da stellt sich die Situation anders dar, da sucht man aufgrund meist identischer Verdienstmöglichkeiten einen Partner mit dem man gemeinsam durchs Leben gehen kann und der vielleicht auch gewillt ist, dann wenn ein gemeinsames Kind ins Leben tritt, ein Mehr an finanzieller Verantwortung zu übernehmen.
Dies scheint dem modernen Mann aber nicht u gefallen. Dieser erwartet, dass man kurz nach der Entbindung wieder Vollzeit arbeitet etc. Dies hat bei mir dazu geführt, dass ich eine Familie inklusive Kindern ausschliesse. Es ist nicht nur die bessere Bildung der Frau oder mangelner Kinderwunsch, der dazu führt, dass gut ausgebildete, junge Akademikerinnen keine Kinder mehr bekommen, denn von der modernen Frau wird zu viel gefordert. Ich beispielsweise habe keine Lust, wie die ganzen gestressten Mütter, die ich morgens sehe, zu leben. Die Kinder abzugeben, zur Arbeit zu rennen, Vollzeit meine Frau zu stehen, total müde die Kinder abholen zu müssen und diesen dann auch noch gerecht werden. Dieses Unterfangen scheint mir unmöglich, dem kann ich auch nicht gerecht werden. Natürlich ist dies, wie jetzt ein Teil des Forums schreiben wird, natürlich nur eine Frage der Organisation. Mag sein, aber eben nicht für mich. Da bleib ich lieber kinderlos, denn so habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Einen Partner brauche ich dann eigentlich auch nicht, denn gemeinsames Schaffen ist ja gar nicht mehr von Interesse. Für Zweisamkeit reicht dann auch eine Äffäre. Scheint mir ein ganz gutes Konzept, keine Verantwortung, keiner braucht Angst zu haben, dass der andere materielle Interessen verfolgt etc.
 
  • #60
Meine Antwort ist die ursprüngliche Frage.

Männer! Ihr müsst härter im Nehmen werden.

w34
 
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