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  • #1

Woran erkennt man Männer, die sich um ihre Partnerin kümmern?

Ein paar Überlegungen:
Ich behaupte mal dass es meist umgekehrt ist: Frauen betüddeln ihren Mann, der sich dann im Arbeitsleben beweisen muss.
Wird die Frau krank oder braucht Hilfe, ruft sie ihre Mutter oder Freundin (?)

Männer sind in der Regel etwas älter als ihre Partnerinnen und haben noch dazu eine kürzere Lebenserwartung. Die Partnerinnen pflegen ihre Männer mühevoll bis zu seinem Tod. (Hängt das mit höheren Pensionen für den Mann zusammen??)
Der Frau bleibt dann die Möglichkeit eines Altenheims.

Was wenn die Frau Pflege braucht?
In den Nachrichten kommen hin und wieder Fälle, in denen der alte Ehemann zuerst seine kranke Ehefrau erschießt und anschließend sich selbst erschießt. (Dass eine Ehefrau das mit ihrem Ehemann macht habe ich bisher noch nicht gelesen. )

Daher meine Frage: Woran erkennt man Männer, die sich auch in wirklich schweren Zeiten noch liebevoll um ihre Partnerin kümmern?
 
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  • #2
Klingt vielleicht ernüchternd, aber ich glaube diese Männer (und auch Frauen) "erkennt" man erst dann, wenn die Situation eingetroffen ist...
 
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  • #3
liebe fs,

dafür gibts nun gar keine garantie. kannst du für dich garantieren??

wie ein mann voraussichtlich reagieren wird, lässt sich ja aus dem täglichen umgang miteinander ablesen. hat er von sich aus interesse an deinem wohlbefinden- ergehen?? wenn ja, sind die chancen höher, wenn nein, niedriger....
wenn er sich jetzt bei kleinigkeiten nicht kümmert, wird ers auch nicht tun, wenn dauerhaft hilfe notwendig ist.... dafür gibts die pflegeversicherung....:))

dir alles liebe und viel gesundheit und nie angewiesen sein auf die pflege durch andere....

w
 
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  • #4
Das merkt man doch schnell. Was passiert, wenn ich mit einer Grippe auf der Nase liege ? Kauft er für mich ein, macht er mir einen Tee und tröstet mich ein bisschen ? Oder läßt er sich nicht blicken, weil er Angst hat, er könnte sich anstecken ?

Natürlich können auch Männer sich kümmern.
Als meine Mutter schwer krank wurde, hat mein Vater sich rührend um sie gekümmert und alles für seine Frau getan.
Er war allerdings immer sehr hilfsbereit und großzügig ihr gegenüber gewesen.
w55
 
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  • #5
Hat er ein Haustier und wie geht er damit um?
Ein Mann etwa, der für seinen arthrosekranken alten Hund in eine Erdgeschosswohnung zieht, ist sicherlich ein verlässlicherer Kandidat als einer, der seine Verantwortlichkeiten gering hält.
 
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  • #6
Liebe FS

im gesamten Bekannten- Familien- und Freundeskreis kümmern sich die Frauen um einander.
Die Männer lassen lieben. Ihre Art zu lieben begrenzt sich auf "ökonomische Sicherheit" geben.
Das ist viel wert, aber es bezieht sich eben nicht auf Hilfe im akuten Fall.
Mein Stiefvater hat mir nicht mal geholfen als ich mit dreifachem Bänderriss nach Hause gehumpelt kam. Auf 1 Bein vom Sportplatz. Er sollte mich nur ins Spital fahren und war dazu ausser Stande. Ich rief ein Taxi.
Meine Erfahrung in Beziehungen: wenn du krank bist machen Männer ihren normalen "turn". Sie fragen zwar "Geht es dir jetzt besser ?" aber sie helfen nicht wirklich und gern. Sie haben Angst vor Krankheit, Tod und Schwäche. Je grösser und unrealistischer diese Angst desto unreifer ihr Verhalten. Gute Erfahrungen geben alle Menschen in Lehr- und Heilberufen, Mediziner, Retter, Sanitäter, usw. , also Menschen die sowieso professionell gelernt haben sich um hilfsbedürftige Personen zu kümmern. Das ist dann geschlechtsneutral. Mitleid haben heisst noch nicht dass jemand auch zur Handlung kommt.
 
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  • #7
du schreibst über die Erfahrungen einer anderen Generation - heutzutage enden Beziehungen beim erstbesten Regenschauer. Welche moderne Frau (u 55) wäre tatsächlich bereit ihren Mann zu pflegen bis zum Tod? Die kannst du an einer Hand abzählen. Umgekehrt ist es ähnlich. Außerdem werden Menschen heutzutage in Reha-Einrichtungen (ich war selbst nach mehreren Infarkten Monatelang in Pflegeeinrichtungen ) und nicht zu Hause. Die Pflege von der du schreibst ist außerhalb eines Mehrgenerationenhaushalts gar nicht machbar und in den allerwenigsten Beziehungen der Fall. Arbeitslose Männer werden von der Mehrzahl ihrer Partnerinnen übrigens in kürzester Zeit verlassen - also von kümmern im Sinne von moralischer Unterstützung kann hier auch keine Rede sein. Ich selbst würde es als Mann übrigens niemals von meiner Partnerin verlangen dass sie bis zu meinem Ableben an meinem Bett steht und mich als Schwerstbeschädigten pflegt.
Meinen Partnerinnen habe ich immer gesagt, dass sie sich im Falle eines solchen Dauerzustandes bei mir (ich bin latent Schlaganfallgefährdet) einen neuen Partner suchen sollen.
m 42
 
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  • #8
Woran man diese Männer erkennt? Na, zum Beispiel daran, wie sie sich verhalten, wenn sie ihre Interessen mal zurückstellen müssen, aus irgend einem Grund. Einfach mal 14 Tage lang unter irgend einem Vorwand keinen Sex, und schon wird klar, ob der Mann vom Typ "mache mir ernstlich Sorgen" oder vom Typ "schade, muß ich halt zusehen wo ich Sex herbekomme" ist. (m)
 
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  • #9
Tja, absurde Situation, aber es sind die Männer, die in aller Regel von den Frauen nicht in ihr Suchraster fallen, da "zu nett" oder suspekt weil ohne Altlasten, oder ein NoGo waren, weil sie sich um die alten Eltern gekümmert haben ... Solch Männer wolltet ihr ja nie.
 
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  • #10
ich denke, solche fürsorglichen Männer gibts genauso oft wie Männer mit Vagina. Ausnahme: Die ganze Fürsorge wird nach außen hin für alle Welt sichtbar. Dann kann mann sich das nämlich auf die Fahne schreiben und sich als Held fühlen. Beispiel: Partnerin sitzt im Rollstuhl. Wäre sie "nur" dauerhaft bettlägerig, wäre er schon weg. Weil dann niemand die Selbstaufopferung sehen und bewundern würde. Und das ist nun mal für Männer das wichtigste: die Außenwirkung.
 
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  • #11
Liebe FS,

ich glaube, dafür braucht man echte Liebe, die in einer langjährigen Partnerschaft permanent gepflegt und weiterentwickelt wird, keine kurzfristigen, oft wechselnden Beziehungen. Vermutlich ist alles, was über kurzfristige Krankenpflege hinausgeht auch für Vernunftbeziehungen eine Überforderung, weil die emotionale Basis fehlt. In diesem Umfeld entstehen daher auch viele Burnoutfälle - man tut es auus Pflichtbewusstsein, gegen innere Widerstände.
Wirklich feststellen wirst Du die Kümmerfähigkeit und -willigkeit erst, wenn es tatsächlich soweit ist.

Egomanen (m & w), die Beziehungen materialisieren und schwerpunktmässig darauf achten, nicht zu kurz zu kommen: verdient der anderer genug, hat er einen ausreichenden Sozialstatus, hilft er ausreichend im Haushalt .... sind dazu nicht in der Lage.
Bei bestimmten Einstellungen würde ich annehmen, dass es kein Partner für schlechte Zeiten ist:
- jemand der auch nach längerer Beziehung getrennt wohnen will bzw. für den getrennt wohnen ein Lebenskonzept ist, steht einem in der Not sicherlich nicht zur Seite, weil ihn das in seiner Freiheit beschneidet. Es ist nicht anzunehmen, dass er dann da ist, wenn es dem Partner schlecht geht.
- junge Menschen, die Kinderlosiglkkeit begründen, dass sie sich dann im Konsum einschränken müssten
- fehlende Großzügigkeit gegenüber Kindern aus früheren Beziehungen

Für mich selber nehme ich auch an, das in höherem Lebensalter (55) der Aufbau einer Beziehung für die schlechten Zeiten im Leben nicht mehr möglich ist. Es fehlen dann einfach die gemiensamen Erlebnisse, aus denen heraus man das gern tut.
 
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  • #12
Ein paar Überlegungen:
Männer sind in der Regel etwas älter als ihre Partnerinnen und haben noch dazu eine kürzere Lebenserwartung. Die Partnerinnen pflegen ihre Männer mühevoll bis zu seinem Tod. (Hängt das mit höheren Pensionen für den Mann zusammen??)

Was wenn die Frau Pflege braucht?

Daher meine Frage: Woran erkennt man Männer, die sich auch in wirklich schweren Zeiten noch liebevoll um ihre Partnerin kümmern?

Es lebe das Vorurteil!. Wie soll Frau einen liebevollen Mann erkennen, wenn sie mit solchen Vorurteilen in eine Beziehung starten will? Um selbst liebevoll behandelt zu werden, gehört erst mal eine selbstverständliche Portion Vertrauen in die Partnerschaft. Dieses Vertrauen, das Mann ihre Liebe nicht zur Schikane missbraucht, wird Frau nicht gleich zu Anfang der Partnerschaft mitbringen, aber wahrscheinlich wird sie auch nicht gleich zu Beginn der Partnerschaft pflegebedürftig. Es gibt einen ziemlich ruppigen Spruch, der hier vielleicht aussagekräftig ist: wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück.

Ich habe meinen Partner nicht "mühevoll bis zu seinem Tod" gepflegt, sondern liebevoll! Er hat es mir mit seinem angenehmen Wesen gedankt. Eine Pflege, wenn sie sich auf Grund einer Krankheit, oder auch aus Altersgründen ergibt, kann eine Beziehung noch enger werden lassen, so dass sich ein inniger Abschied ergibt. Ich bin ganz sicher, wäre es umgekehrt, mein Mann hätte für mich das gleiche getan.

Ich meine, es gibt Statistiken, dass Männer ihre Frauen aufopfernder pflegen als umgekehrt, das ergibt sich eigentlich auch schon aus der in der Regel größeren Körperkraft der Männer.
Ein informeller Rat: geht es mal locker an. Ich war übrigens u55.

Der (wahrscheinlich nicht wirklich ernst gemeinte Ratschlag) Such dir einen neuen Partner, wenn ich krank werden sollte von m 42, ist m.E. nicht gut gemeint, ich wäre über diese Aussage traurig und würde sie als Misstrauen empfinden
w
l
 
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  • #13
Werte FS, ich kenne solche Männer. Aber warum suchen Sie einen solchen Mann nach diesem Kriterium? Ich hoffe, dass meine Fragen nicht zu persönlich sind: Haben Sie ein hohes Sicherheitsdenken? Wer von uns weiss, ob sie/er Pflege bedarf? Warum nicht erst einmal einen Menschen finden, mit dem frau/man Heimat erlebt? LG
 
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  • #14
Bei bestimmten Einstellungen würde ich annehmen, dass es kein Partner für schlechte Zeiten ist:
- jemand der auch nach längerer Beziehung getrennt wohnen will bzw. für den getrennt wohnen ein Lebenskonzept ist, steht einem in der Not sicherlich nicht zur Seite, weil ihn das in seiner Freiheit beschneidet. Es ist nicht anzunehmen, dass er dann da ist, wenn es dem Partner schlecht geht.
Einspruch. Von Zusammenwohnen halte ich nichts, das heißt aber nicht, dass ich nicht für meinen Partner da wäre. Was für eine absurde Schlussfolgerung.
 
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  • #15
Ein Mann etwa, der für seinen arthrosekranken alten Hund in eine Erdgeschosswohnung zieht, ist sicherlich ein verlässlicherer Kandidat als einer, der seine Verantwortlichkeiten gering hält.

Nun ja, ob er es auch für eine Frau bzw. ausgerechnet für diese Frau tun würde, ist fraglich....
Haustierhalter sind oft entweder hyperbeziehungsfähige konservative Familienmenschen, die sich früh gebunden haben, oder sie halten sich das Haustier gerade weil sie sich mit Beziehungen schwer tun.
Menschen ändern dazu ihr Verhalten je nach Situation.
Ich fürchte also, Du musst nach Bauchgefühl urteilen und das Risiko "Beziehung" einfach wagen.
Immerhin bist Du hierzulande frei und wirst beispielsweise nicht mit Steinigung bestraft, wenn Du Dich wider Erwarten zur Trennung entscheiden musst. Irren ist menschlich...
 
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  • #16
Ich wage ja zu behaupten, dass es genauso viele Männer gibt, die in Krisenzeiten beistehen wie Frauen. Ich attestiere so etwas Menschen, die zum einen etwas aushalten, und nicht bei jedem Streit, Stress, Umstand die Flucht ergreifen. Zum anderen solche, die nicht nur um die eigenen Emotionen kreisen. So etwas kenne ich aber auch von Frauen. Es gibt Frauen, die ihren Mann nicht mehr im Krankenhaus besuchen, weil sie ihn so in Erinnerung behalten wollen, wie er war, oder weil es sie ja soo belastet. Da können Männer hartgesottener und insofern auch zuverlässiger sein. Andererseits sind in der Tat viele Frauen fürsorglicher. Sie sind aber auch selbst dafür verantwortich, ob sie die ganze Zeit ihren Mann betüddeln. Wenn ein Mann sehr stark um sein Leid kreist, erzähle ich im Gegenzug von meinem, und wer einen Mami-Ersatz sucht, kann dann gerne die Flucht ergreifen.

Eine Garantie für schwere Zeiten kann es natürlich nie geben.
 
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  • #17
Bestenfalls kannst Du sehen, wie der Mann mit anderen Menschen, insbesondere mit früheren Partnerinnen, umgeht. Dann sieh das aber mit den eigenen Augen und gib nichts darauf, was andere Menschen erzählen. Und gib erst recht nichts darauf, wenn der Mann sagt, dass es in Eurer Beziehung ja gänzlich anders ist.

Ansonsten, erst wenn der Fall eingetreten ist, dass sich der Mann um die Partnerin kümmern muss, erkennt man, ob und wie sich der Mann kümmert. Das ist eben ein Risiko des Lebens.
 
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  • #19
Nun ja, ob er es auch für eine Frau bzw. ausgerechnet für diese Frau tun würde, ist fraglich....
Haustierhalter sind oft entweder hyperbeziehungsfähige konservative Familienmenschen, die sich früh gebunden haben, oder sie halten sich das Haustier gerade weil sie sich mit Beziehungen schwer tun.
Oder weil sich andere mit Beziehungen schwertun. Die Beziehungsfähigkeit wird heutzutage ja auch immer seltener und es reicht nicht, wenn nur einer der Beteiligten sie mitbringt.
Garantie gibt es natürlich sowieso nicht, das sollte wohl klar sein. Aber es ist ein Anhaltspunkt.
 
  • #20
Bestenfalls kannst Du sehen, wie der Mann mit anderen Menschen, insbesondere mit früheren Partnerinnen, umgeht
..und dann wird dem Mann vorgeworfen, warum er sich überhaupt noch mit der früheren Partnerin abgibt ?

Warum er ihr z.B. beim Umzug hilft, warum noch Kontakt zu ihrem Kind (nicht sein leibl. Kind),
bei Krankheit beisteht, usw. (Habe ich schon alles gemacht, auch nach der Trennung)
= solche Themen sind schon bei Dates tabu. Damit bekommt man als Mann keine Anerkennung - sondern Ablehnung !
= Was geht dich das noch an - ihr seid doch auseinander.

Die neue Frau will ggf. bestimmen, wem der Mann sein soziales Engagement geben darf, und wem nicht.
z.B. auch seinen Eltern dürfte er helfen, (und ihren Eltern) aber die ex-Partnerin und deren Familie und Freundeskreis ist tabu ?

Man muß bereits anfangs beim Kennenlernen aufpassen, daß man sich nicht verständnisvoll und fürsorglich zeigt. Schon das kann zur Ablehnung/Absage führen.
z.B. auch für ihre Kinder, weil das bei manchen Müttern bereits ein Tabu ist - oder als "unmännlich" wirkt ?
(Mehrmals erlebt)

Eifersucht + "Stutenbissigkeit" + Egoismus ? Und so Jemand soll man auch noch lieben ?

Da sucht man sich besser z.B. eine Ausländerin. Wo mehr Familiensinn und soziales Engagement.
Wo Einem sowas anerkannt und geschätzt wird. Und nicht als Schwäche oder gar Vorwurf.
 
  • #21
Liebe Fs und Konsorten wie #9

ich denke, solche fürsorglichen Männer gibts genauso oft wie Männer mit Vagina. Ausnahme: Die ganze Fürsorge wird nach außen hin für alle Welt sichtbar.

Ich leide mit Euch- Ihr müsst in einer sehr anstrengenden Welt ohne echte Liebe leben. Ihr nehmt genau das wahr was Ihr wahrnehmen wollt. Männer sind Schweine? Klar doch, Frauen aber auch.... Ihr wollt die echten Kerle, die Machos die Frau erobern und danach die Welt retten. Na wie sollen die denn noch Ziet für solche Kleingkeiten haben.

Es gibt Sie schon, die fürsorglichen Typen die Euch auch in schweren Zeiten beistehen. Aber die nehmt Ihr offenbar gar nicht wahr. Klar, die retten die Welt eher selten, die sind nicht gar so oft Alphatiere die Weltkonzerne leiten. Und es gibt Frauen die alles andere als Fürsorglich sind, aber auch die wollt Ihr nicht sehen, würde ja das Weltbild einschmeissen.

Wie man solche MENSCHEN erkennt? Recht einfach: schau wie Sie generell mit anderen Menschen umgehen, Rückichtsvoll oder Arrogant. Ganz besonders sieht man es beim Umgang mit Servicepersonal. Wie siehts mit dem Freundeskreis aus, übernehmen Sie Verantwortung, sind sie loyal, tolerant, sind Sie ein guter Freund? Ihr müsst dann natürlich auch ertragen dass Sie sich dann auch mal nicht um Euch sondern um einen Freund in der Not kümmern. Das gehört nämlich auch zum Gesamtpaket.
 
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  • #22
Haustierhalter sind oft entweder hyperbeziehungsfähige konservative Familienmenschen, die sich früh gebunden haben, oder sie halten sich das Haustier gerade weil sie sich mit Beziehungen schwer tun.

Was ein Schwarz-weiss denken! Unsinn. Haustierhalter gibt es in alle Sorten! Rechts, Links, Wissenschaftler, Grün, Künstlertyp, Bäcker, Akademiker, Fahrradmechaniker...

Das Beispiel von der Mann der umzieht für sein Hund war gerade richtig.Tierbesitzer bemühen sich jeden Tag um die Haustieren, und haben richtig gelernt was versorgen ist. Wie schön auch, einfach ist das nicht immer!

Ich kenne es so, das Männer mit Haustieren viel liebevoller sind wenn es einem schlecht geht. Und nicht nur in schöne Zeiten da sind.Gerade weil sie schon das 'versorgen' gelernt haben und die Verantwortung für lebende Wese(n) übernommen haben. Mann mit Haustier(en) = richtiges Plus finde ich!
 
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  • #23
Traurig aber wahr, als Fazit nach einem knappen Jahr Beziehung (beide um die 50), er würde sich sicher nicht kümmern.

Ich glaube auch, es würde kaum ein Mann machen. Es reicht ja nicht mal für seelischen Beistand, das Zuhören solcher belastender Themen (seelischen Beistand braucht Frau nunmal bei unangenehmen Themen) ist einfach zu anstrengend.
Grins, ich suche nach solchen Gesprächen immer die Beulen am männlichen Körper, da ich das Gefühl der körperlichen Beanspruchung permanent zu spüren scheine.

Ich mache es sehr ungern, aber ich pflichte meinen Vorrednerinnen bei. Mir wurde bei diesem Tread erst bewußt, dass die Frage ihre Berechtigung hat.

Uns bleibt die weibliche Alters-WG..... - schade eigentlich... und Entschuldigung bei den Ausnahmemännern, ihr seid nicht gemeint, aber eben die Ausnahme!
 
  • #24
Man bekommt immer, was man verdient. Mein Partner ist sehr liebevoll, trägt mich auf Händen, bringt mir bei Krankheit Tee und Essen ans Bett, würde sich immer um mich kümmern genauso wie ich mich auch um ihn kümmern würde. Ich kann garnicht glauben wie abfällig hier einige Frauen über ihre Männer oder Partner reden. Warum seid ihr denn mit denen zusammen? So einen würde ich nicht haben wollen. w51
 
  • #25
Liebe #22
Ich glaube auch, es würde kaum ein Mann machen. Es reicht ja nicht mal für seelischen Beistand, das Zuhören solcher belastender Themen (seelischen Beistand braucht Frau nunmal bei unangenehmen Themen) ist einfach zu anstrengend.

Also hier mal ein klarer Einspruch! Nur weil Du so ein Exemplar hast (was Du Dir selbst ausgesucht hast) sind nicht alle oder "die meisten" so. Das ist Männerrassismus, die einzige Art die Gesellschaftlich akzeptiert ist. Ich persönlich kenne weitaus mehr Männer die wenns Krisen gibt ohne Wenn und aber Ihre Partnerin unterstützen- wie auch Ihre Freunde.
Das gilt nur dann wenn Du unter Unterstützung meinst sofort alles stehen und liegen zu lassen und nötigenfalls den Verlust des Arbeitsplatzes in Kauf zu nehmen. Dann sinds aber eher kluge Menschen weil Sie ja auch wissen dass Mann ja auch noch Unterstützung zu geben in der Lage sein sollte wenn die aktuelle Krise vorbei ist.
 
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  • #26
Gute Erfahrungen geben alle Menschen in Lehr- und Heilberufen, Mediziner, Retter, Sanitäter, usw. , also Menschen die sowieso professionell gelernt haben sich um hilfsbedürftige Personen zu kümmern. Das ist dann geschlechtsneutral. Mitleid haben heisst noch nicht dass jemand auch zur Handlung kommt.

Auch da habe ich eher schlechte Erfahrungen bei Männern gemacht, die dann durch Ignoranz und bewusstes Nichtstun glänzten.
Die Tatsache, dass ein Mann in Heilbrufen oder ehrenamtlich in Hilfsorganisationen tätig ist, könnte ein Indiz für etwas kümmern sein, aber dem ist "sicher" kaum so. Höchstens marginal ist die Schwelle zum etwas Tun dann heraufgesetzt. Bei mir auch die Klassiker: Bänderriss, humpeln, jemand aus einer karitativen Einrichtung (Mann!) der nur 3 Wohnblocks neben mir wohnte, sah sich außerstande mich mit seinem Auto mit nach Hause zu nehmen. Oder Armbruch, ich bekam KEIN Angebot mal für mich einkaufen zu gehen/zu fahren. Die Tatsache, dass ich allein und autolos lebte, war hingegen bekannt.
 
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  • #27
Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun. Als ich wirklich auf allen Vieren kroch - eigentlich hätte ich tatsächlich liegen bleiben müssen - hat meine Exfrau weder gefragt, ob sie zur Apotheke fahren soll noch, ob zur Abwechslung mal sie etwas kochen soll. (Sie war aber die "Hausfrau"). Sie hat nur gefragt, was werden soll, wenn ich mich nicht mehr selbst um die Firma kümmere und ich solle mir nicht einbilden, dass sie für Schulden der Firma einstehen würde. (Was sowieso nicht die Rechtslage gewesen wäre) Als ich mit meinem Sohn allein gelebt habe, haben wir uns sehr gut um einander gekümmert. Auch mein Vater war wesentlich liebevoller und "pflegebereiter" als meine Exfrau. Das kann man aber wirklich nicht am Geschlecht festmachen, denn auch meine Frau und meine Stieftochter kümmern sich gut, übrigens ohne Tamtam von wegen Haushalt, Pflege, frauliche Eigenschaften etc.
 
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