• #1

Woran merkt ihr, dass ihr liebt?

Woran merkt ihr, dass ihr euren Partner liebt?
Ich frage daher, weil ich nicht der Typ für "Schmetterlinge im Bauch" bin. Bei mir war es bisher immer so, dass ich mich einfach nur wohl gefühlt habe, gerne mit dem Mann gekuschelt habe und ihn gerne um mich hatte.

Wie ist das bei euch?
 
  • #2
Ich kenne zwar die Schmetterlinge im Bauch auch, aber ich glaube mittlerweile, dass ich die eher bekomme, wenn ich entweder unglücklich verliebt bin oder in der Phase, in der ich nicht sicher bin, ob der andere mich mag oder nicht, also wenn es wirklich aufregend ist und der andere mein Hirn geradezu blockiert, weil ich ständig daran denken muss, was da passieren wird, da kann ich richtig krank vor Liebe sein. Liebe kann sich aber auch ganz anders in meinen Kopf oder in mein Herz schleichen, viel langsamer und ruhiger. Sobald ich mich geborgen und sicher fühle und einfach nur glücklich bin, weiß ich, dass ich die Schmetterlingsphase eben irgendwie übersprungen habe. Dann wachse ich in die Beziehung hinein, und wenn der Mann mich körperlich auch anzieht, dann kann ich das auch von einer Vernunftbeziehung unterscheiden.
 
  • #3
Diese "Schmetterlinge im Bauch" sind der Beginn einer jeden Beziehung. Ich glaube, "richtige" Liebe kommt erst danach, wenn man sich schon sehr gut kennt und merkt, dass man mit seinem Partner alles teilen möchte und kann, ihm (oder ihr) alles anvertrauen kann und man zusammen durch dick und dünn geht, dabei stest (auch wenn mal Probleme/Streitigkeiten auftreten) den anderen 100% respektiert und aufeinander zugeht. Da merkt man, dass man einander liebt.
Das, was du beschreibst, ist meiner Meinung nach Verliebtsein, wie gesagt, die Grundlage jeder Beziehung.
 
  • #4
Schmetterlinge im Bauch haben für mich nichts mit Liebe zu tun.
Sie sind Folge eines hormonellen Ausnahmezustandes, der primär auf Projektion der eigenen Hoffnungen und Träume auf eine bestimmte Person beruht.

Liebe ist m.M.n. etwas gewachsenes, starkes, in sich gefestigtes.
Das ich liebe bemerke ich daran, dass ich das Wohl dieses Menschen wichtiger als mein eigenes nehme.
Dass ich glücklich bin, wenn er es ist, ich nur neben diesen Menschen einschlafen und aufwachen möchte, ich keinerlei Bedürfnis nach "Privatsphäre" mehr habe, ich das Gefühl habe dieser Mensch ist ein Teil von mir und mich durch diese Verschmelzung frei fühle.
Dann weiß ich, dass ich liebe.
 
  • #5
Im Vergleich zu vorherigen Beziehungen merke ich das deutlich, dass ich jetzt wirklich liebe. Mir gehen Leute sonst schnell auf den Keks, wenn sie ständig um mich sind, ich brauche viel Zeit für mich alleine. Mein jetziger Partner nervt mich auch nach 2,5 Jahren überhaupt nicht, ich freue mich, wenn er da ist, ich fühle mich wohl und wenn ich an ihn denke, ist da einfach so ein warmes Zugehörigkeitsgefühl. Daran kann ich es wohl am ehesten festmachen. Aber ich bin sicher, das ist bei jedem anders.

Schmetterlinge im Bauch hatte ich häufiger, am Anfang von Beziehungen, auch bis zu 2 Jahre lang, aber das war eher Aufregung, Hormone, Kribbeln. Liebe ist für mich das, was danach kommt - im Idealfall. Auch noch mit Kribbeln, aber einfach tiefer und mit dem Gefühl von Geborgenheit. Und wichtig: Ich habe dann keinerlei Zweifel daran, dass (zumindest in der Gegenwart) der andere einfach zu mir passt, besser als jeder andere. Als hätte es Klick gemacht und etwas wäre eingerastet.

w, 34
 
  • #6
Woran merkt ihr, dass ihr euren Partner liebt?
Das sind einmal persönliche Auflistungen von mir.
- Ich denke oft an ihn
- Ich beziehe ihn gedanklich in meine Zukunftspläne ein und erhoffe mir irgendwo, dass wir "für immer" zusammen sind
- Sein Wohlergehen ist mir aufrichtig wichtig
- Er interessiert mich als Mensch, ich respektiere seine Meinung
- Es fühlt sich gut an, ihn um mich zu haben
- Bei allfälligen Konflikten zwischen ihm und Freunden/Familienmitgliedern stelle ich mich zumindest unparteiisch hin und tendenziell halte ich zum Partner
- Ich entscheide mich dafür, ihn trotz oder gerade wegen seiner "Mängel" anzunehmen anstatt dass ich ihn als perfekt verkläre
- Ich freue mich darauf, Zeit mit ihm zu verbringen
- Ich denke nicht darüber nach, ob es mit jemand anderem besser wäre
- Wenn ich ihn sehe, steigt so eine innere Freude hoch
 
  • #7
Ich glaube, "richtige" Liebe kommt erst danach, wenn man sich schon sehr gut kennt und merkt, dass man mit seinem Partner alles teilen möchte und kann, ihm (oder ihr) alles anvertrauen kann und man zusammen durch dick und dünn geht, dabei stest (auch wenn mal Probleme/Streitigkeiten auftreten) den anderen 100% respektiert und aufeinander zugeht. Da merkt man, dass man einander liebt. Das, was du beschreibst, ist meiner Meinung nach Verliebtsein, wie gesagt, die Grundlage jeder Beziehung.
Bei mir ist das völlig anders, es sind
intensive Gefühle von Anfang an, die auch eine sexuelle Anziehung beinhalten! Liebe fordert nicht, Liebe verlangt nicht nach Erklärungen, Liebe wartet nicht bis man sich besser kennen gelernt hat, Liebe gibt von Anfang an, Liebe ist! Wenn bei mir das nicht von Anfang an so gefühlt wird dann wird nichts daraus!
Anscheinend ist das bei jedem Menschen anders, sodass man das nicht verallgemeinern kann! Hinzu kommen die langjährigen Konditionierungen von Außen und Erfahrungen von einem selbst!
 
  • #9
Ich fühle für ihn wie noch für keinen anderen Mann. Deshalb denke ich, dass dieses Gefühl Liebe sein muss. Ich bin der größte Fan von ihm...er ist großartig, wunderbar, einzigartig.
Er faziniert mich mit seiner Art seit inzwischen 23 Jahren.
Ich empfinde es als sehr großes Glück, dass wir uns getroffen haben und dass er mich offenbar ebenso so gut findet, wie ich ihn. Wenn ich ne esotherische/religiöse Ader hätte, würde ich an Vorsehung/göttliche Fügung glauben.
 
  • #10
Wenn der Moment eingetreten ist, dass ich bereit bin für den Partner ein großes Stück Opfer freiwillig in meinem Leben zu geben und es ist mir nicht zu schade ist.

Ich entscheide, ich habe einen guten Partner gefunden und schau/hechele/sabbere keine anderen Männer mehr an, weil meiner es wert ist, dass ich daran arbeite, eine schöne Beziehung zu haben. Alles andere bringt mich selber in Konflikte.

Ich akzeptiere bereitwillig, in eigenen Freizeitgestaltungen oder Ideen etwas zurückzutreten, um dem Mann ein Stück weit entgegenzukommen. Ich höre bereitwillig zu, wenn der Partner andere Vorstellungen hat und nehme auch seine Ideen an.
Ich lasse andere Dinge stehen, wenn es drängt, und bin bereit, meinen Partner spontan zu treffen oder auch längere Reisen anzutreten.
Zwar nicht immer und überall, aber je nach Größe der Liebe, des gegenseitigen Respekts, Wert des Mannes, und Verliebtheitsphase ist das Opfer, das ich gebe, eben größer oder kleiner..

All das mach ich aber nicht für einen unverbindlichen Mann oder einfach nur einen neuen Mann oder einen Mann, den ich nicht mehr liebe. Auch mache ich das nicht mehr für einen Mann, wo es an jeder Ecke und Ende zwickt, wo die Macken überhand nehmen und ich schon mit dem Gedanken spiele, dass eine Trennung wirklich das kleinere Übel für mich ist.
Ich mache das auch niemals für einen Mann, der mich beleidigt oder abgewertet hat.

Ich war mal in einen Mann verliebt, der mir leider keine Liebe zurückgeben konnte, aber er war so ein herzlicher, aufrichtiger und guter Mensch, der niemals ein böses Wort gesagt hat, dass ich das alles trotzdem jederzeit für ihn gemacht hätte. Er ist einer meiner besten Freunde geworden, der es wert ist, dass ich jederzeit alles stehen und liegen lasse, um in der Not für ihn da zu sein.
 
  • #11
Normalerweise sind alle Menschen gleich, die kommen und gehen. Natürlich begegnet man sie mit Respekt und Freundlichkeit aber wenn du jemanden liebst, ist dieser Mensch für dich unersetzbar. Du würdest ihn vermissen, wenn er nicht mehr da ist. Es ist eher die Freundschaft. Das hat m. E. nicht unbedingt mit Schmetterlinge hormonelle Aufregung und Sex zu tun.
 
  • #12
Ich hatte immer wieder Schmetterlingsmomente, wenn ich geliebt habe.
Dazwischen waren es warme Wellen, die auch beim Anstreichen/ Gartenarbeit etc sein konnten.
Ihn angucken und für Sekunden gibt es nichts drum herum.
Ich war vielleicht mal sauer oder schlecht gelaunt aber mich wirklich genervt hat er nicht, nicht zu nah nicht zu doof, ein bäuchlein durfte wachsen und die Haare fallen, mir gefiel er.
Ich fand ihn immer wieder sexy, erotisch und mir blieben die Berührungen bewusst, die Hand die man verbunden drückt
Und ich war befreit, einfach wie ich bin.
Lachen wie Komplizen und das Bedürfnis ihn zu beissen.
 
  • #13
weil ich nicht der Typ für "Schmetterlinge im Bauch" bin. Bei mir war es bisher immer so, dass ich mich einfach nur wohl gefühlt habe, gerne mit dem Mann gekuschelt habe und ihn gerne um mich hatte.

Schmetterlinge sind auch nicht meins. Ich spüre sie selbst nicht oder kaum und beobachte, dass sie oft mit Irrtümern verbunden sind und dass es Menschen gibt die nach Schmetterlingen suchen aber für echte Beziehungen nicht geeignet sind.

Wenn ich jemanden liebe, dann möchte ich ihn möglichst oft sehen, vermisse ihn sehr schnell und freue mich über jede Nachricht. Ich höre mir jeden Kummer und alle Sorgen an, versuche zu trösten und zu helfen.

Ich sehe das was verbindet und entschärfe das was trennt. Das wäre schön. Funktioniert aber leider nicht wirklich.
 
  • #14
Liebe ist, wenn mein Geist die Kraft besitzt, dass ich meinen Liebsten streicheln kann, ohne ihn berühren zu müssen.
Liebe ist, wenn ich das Bedürfnis habe, das, was zwischen uns ist, veredeln zu wollen.
 
  • #15
Bis es zum Kuscheln oder Anlehnen kommt, vergeht aber eine ganze Weile.

Ich denke, Schmetterlinge sind selbstgemacht und kann man finden, wenn man will. Ich suche Gemeinsamkeiten und wenn ich welche finde, dann geht es mir gut.

Das Höchste wären gleiche Interessen und gleiche Lebensansichten. Ich stehe auf Ähnlichkeiten, gleiche Haarfarben, gleiche Haarlänge, ähnlicher Modestil, ähnliches Gewicht. Das kriegt Pluspunkte, weil es mich selber wiederspiegelt.
 
  • #16
Wenn meine Seele lacht ... wenn es sicht anfühlt, als wenn ich komplett werde ... wie eine sanfte Wolke ein weiterer Teil von mir meine Nähe sucht sich an mich schmiegt und mich ergänzt ... ich keinen Tag woanders verschwenden will ... wenn es bleibt auch über den Tod hinaus ... ohne festhalten zu müssen ... mir ohnehin nicht genommen werden kann unabhängig der Ebene ... mich schmunzeln lässt ... und ja wenn die Seele schon lacht BEVOR wir uns überhaupt begegnet sind ... weil es kein Zufall war ... und wir uns schon lange davor, jeder aus seiner Richtung, auf den Weg gemacht haben, uns zu finden. Miau
 
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