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Gast

  • #31
Früher dachte ich, dass Kleidung keine Rolle spielen würde und nichts über den Charakter die Person usw. aussagt. Mittlerweile weiß ich, dass das definitiv nicht stimmt.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass man immer dem Anlass entsprechend gekleidet sein sollte, wobei dies keine Rechtfertigung für Stillosigkeit sein sollte.

Hier gab es die Diskussion, ob ein Anzug zum Date angebracht wäre. Findet das Date unter der Woche (z.B. am späten Nachmittag oder am frühen Abend) statt und man kommt direkt aus dem Büro, dann wird man logischerweise Anzug tragen. Die Krawatte würde ich dann aber ablegen. In der Freizeit zum Business Anzug Krawatte zu tragen assoziiere ich immer mit dem Sparkassen-Lehrling/Versicherungsvertreter, der dann am Wochenende in der Disko den großen Macker heraushängen lässt.

In der Freizeit verzichte ich in der Regel auf Business Anzüge (Ausnahme: Opernbesuche, Casion-Abende und Veranstaltungen bei denen vom Veranstalter "business casual" gefordert wird.

Was immer geht sind Jeans-Stoffhosen (am besten beige, sandfarben, khaki oder dunkelblau) und dazu ein Hemd. Mittlerweile ziehe ich - gesetzt den Fall es ist nicht zu warm - auch ein Sakko an (wobei ich es affig finde, wenn man dann das dunkelblaue BOSS-Sakko vom Business-Anzug nimmt). Im Herbst Tweed, im Sommer Baumwolle, gerne dunkelblau mit Goldknöpfen. Da manche Frauen hiervon abgeschreckt werden (warum auch immer) wird beim Date der Kaschmir-Pullover herangezogen. Hier finde ich Farben sehr wichtig. Unsäglich finde ich diese schwarz-scharz, blau-blau usw. Kombinationen. Mein Lieblingskombinationen: Beige Stoffhose, weißes Hemd, roter Kaschmir-Pullover oder Jeans, hellblaues Hemd und gelber Kaschmir-Pullover. Im Winter dann tendeziell eher dunkelgrün, die Hosen dann in Cord. Wichtig: Schuhe. Turnschuhe finde ich grundsätzlich grenzwertig. Mit schwarzen Rahmengenähten kann man eigentlich nie was falsch machen. Sauberes Schuhwerk versteht sich von selbst.
 
  • #33
Eigentlich ist es für Männer ja sogar traumhaft einfach. Schickes schwarzes oder dunkelblaues Hemd. Schöne Jeans nicht ausgewaschen sondern mit kräftiger Farbe. Schwarze Schuhe.

Bums fertig. m30
 
  • #34
ich renne eigentlich öfters in eher alten und ausgetragenen Klamotten rum... sei es weil sie mir gefallen oder weil ich sie schon lange habe..teilweise haben die auch schon Verschleissspuren.. das Einzige was mir sauer aufstösst, ist wenn ich mal Anzug in der Öffentlichkeit trage, sich auf einmal weibliche Menschen für mich interessieren die mich nicht interessieren und die mich wahrscheinlich nicht anschauen würden, wenn ich meine "normalen" Klamotten tragen würde..
 
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Gast

  • #35
Freizeitlook oder Goldknopfjackett - ist mir eigentloch wurscht - Hauptsache stilvoll!
Die Schuhe müssen gut sein, rahmengenähte find ich schön - bitte keine ausgelatschten Turn- oder Segelschuhe. Kashmirpullis find ich schön - Hemden sind schön - allerdings keine verknitterten - ich sehe sofort, ob das Hemd was taugt. Ich kann mir nicht helfen, aber billige Klamotten turnen mich echt ab. Von mir aus kann er ein T-SHirt unterm Jacket tragen, aber auf keinen Fall Jeans und T-Shirt - das fäne ich frech.
Neulich hatte einer allerdings so so perfektes Seiden-Baumwoll-Gemisch-Hemd an, dazu Gucci-Anzugschuhe - das war mir fast nen "Touch too much" - aber ist mir immerhin noch lieber als billiger Freizeitlook, Polyester und andere Kunstfasern..
Ich mags gerne klassisch oder Urban-Style. Alle anderen können bitte einpacken.
Ich bin 40 und wenn es ein Mann über 40 immer noch nicht versteht, sich richtig anzuziehen, dann lernt er es auch nicht mehr. Und ich habe keine Lust, Mami zu spielen und ihn erst mal richtig anzuziehen. Ich will mich aber auch nicht fremdschämen, wenn wir essen gehen. Ach ja - ich gehe gerne auch mal in etwas bessere und durchaus angesagte Restaurants.

w,40
 
  • #36
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich das Kommentar von Gast34 lese, kommt mir vor dass das Aussehen wichtiger ist, als alles andere.
 
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Gast

  • #37
Liebe FS,

den deutschen Männern Stil in der Kleiderwahl beizubringen ist eine Lebensaufgabe.
Auch sind sie im Vergleich sehr sparsam, bügeln nicht gern ihre Hemden und putzen nur ungern Schuhe.
Meiden oft mehrere Farben, denn sie haben Angst sie würden dann mit jemandem aus der Kreativ- und Modebranche verwechselt.

Um solide und gut angezogen zu sein braucht ein Mann nur eine Basisgarderobe in höchstens drei Farben mit Teilen die untereinander gut zusammen passen. Jeans mit Poloshirt und Pulli ist immer eine gute Wahl, ebenso der klassische Anzug für den offiziellen Teil des Tages. Bei einem Date ist eine Krawatte zu geschäftsmäßig und eine Fliege wirkt etwas bizarr. Sportbekleidung passt da auch schlecht, es sei denn er kommt direkt vom Marathon an den Caféhaustisch gelaufen.
 
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Gast

  • #38
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich das Kommentar von Gast34 lese, kommt mir vor dass das Aussehen wichtiger ist, als alles andere.
Was soll das denn heißen? Dass Menschen, die sich stilvoll kleiden "alles andere" also nicht besitzen?
Es ging hier um die Kleidung und nicht um die inneren Werte. Und mich interessieren die inneren Werte eines Mannes nur, wenn er optisch was taugt oder zumindest etwas aus sich macht.

Immer dieses "gestylte Menschen sind oberflächlich"!? Ich mag auch das Unperfekte im Perfekten, aber ein Mann ohne Stil ist nichts für mich.
Bei einem Ende 20jährigen würde ich das noch nicht verlangen - und Liebe kann auch anders entstehen - klar! Das war aber nicht die Frage!
Die Frage war, woraus ich achte - und das ist es, worauf ich achte.
Gruß, Gast 34
 
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Gast

  • #39
Es muss zum Rahmen passen. Meinen Smoking würde ich für eine Currywurst am Schnellimbiss nicht auspacken.
 
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Gast

  • #40
Ich schätze bei Männern klassisch geschnittene graue Hosen in Kombination mit schwarzen oder cremefarbenen Hemden. Im Winter darf es auch einmal ein einfarbiger Pulli sein.

Sportschuhe sind völlig inakzeptabel, es sei denn, Mann geht gerade tatsächlich einer sportlichen Betätigung nach.
 
  • #41
Ich mags gerne klassisch oder Urban-Style. Alle anderen können bitte einpacken.
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich das Kommentar von Gast34 lese, kommt mir vor dass das Aussehen wichtiger ist, als alles andere.
Was soll das denn heißen? Dass Menschen, die sich stilvoll kleiden "alles andere" also nicht besitzen?
Es ging hier um die Kleidung und nicht um die inneren Werte. Und mich interessieren die inneren Werte eines Mannes nur, wenn er optisch was taugt oder zumindest etwas aus sich macht.
Hübsche Nummer! Pippi, mach Dir keine allzu grossen Sorgen, manche sind offenbar erst bereit sich den Inhalt anzuschauen wenn die Verpackung aufwändig und Ihrem persönlichem Geschmack entsprechend gestaltet ist.

Ist auch kein Problem für uns Männer, das trennt zuverlässig die Spreu vom Weizen.

Was wir aus einem solchen Tread lernen ist einfach: Es gibt keine allgemeingültige Regel welche Verpackung allen gefällt. Natürlich muss Mann genauso wie Frau gepflegt und sauber sein, die Klamotten in gutem Zustand und nicht vom Grabbeltisch. Der Rest ist schlichtweg Geschmackssache.

Meiden oft mehrere Farben, denn sie haben Angst sie würden dann mit jemandem aus der Kreativ- und Modebranche verwechselt.
So kompliziert denken wir üblicherweise gar nicht. Wenn Du Dir zum 10ten Male anhören musstest dass diese Farbnuancen nicht zusammenpassen stellst Du Dir das irgendwann mit dem geringsten Restrisiko zusammen. In der Hinsicht sind wir Mehrheitlich einfach Farbenblind. Deshalb.

Klar könnten wir vielleicht lernen, da es für uns schlichtweg uninteressant ist (ja, es gibt Ausnahmen, sogar Heten) liegen unsere Prios halt doch eher wo anders. Kleidung muss in erster Linie gut sitzen und angenehm zu tragen sein. Pflegeleicht natürlich auch, ich hab besseres zu tun als Handwäsche und langwieriges Bügeln. Was übrigens die Teile vom Billigdiscounter ausschliesst.

Ist das gegeben fühlt man sich wohl und strahlt es auch aus. Ist viel wichtiger als die Farbe des Hemdes. Klar, Rahmengenähte sind toll, wenn mir aber dann nach 20 Minuten die Füsse schmerzen siehtkeiner mehr auf die Treter weil mein Schmerzgesicht unattraktiv ist.
 
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Gast

  • #42
"Rahmengenäht" ist per se ja kein Qualitätskriterium, sammelt selbst Erfahrungen oder macht euch in den einschlägigen Foren schlau! Und warum da von manchen so kategorisch Scheuklappen aufgesetzt werden (keinesfalls Anzug, keinesfalls Jean, nie T-Shirt, etc)?
Ich (m60) trage Maßschuhe ebenso gerne wie Sneakers, teuren Zwirn ebenso wie Jean, Hemd mit Doppelmanschette ebenso wie Sweatshirt. Aber: alles zu seiner Zeit.
Keinesfalls aber dürfen Hosenbeine und Sakkoärmel zu lang sein, dafür die Hemdärmel zu kurz (ein beliebter Fehler in Deutschland, schaut einmal zu den Italienern). Und warum vorzugsweise die beliebtesten "Farben" in der Herrenoberbekleidung schwarz (Bestatter?), dunkelgrau oder schlammbraun sein müssen, wird sich mir auch nie erschließen. Farben bedeuten ja nicht zwingend kasperlhaft.
 
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Gast

  • #43
Bei Frauen finde ich den Kleidungsstil von Sylvie van der Vaart sehr attraktiv, also viele Farben, schicke Accessoires, Schmuck, weibliche Details, alles schön aufeinander abgestimmt- perfekt! Sie zieht sich eher wie eine Italienerin an, nicht wie eine Mitteleuropäerin. Schade, dass man hierzulande abseits der Münchner und Düsseldorfer Schickeria kaum solche Frauen sieht.