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  • #1

Wozu brauchen Männer Frauen? Die Neigung z. gleichgeschl. multipliziert sich extrem.

Horrorthema. Zwei Bekannte, mein Friseur (wie soll es anders sein) und ein alter Freund, ebenfalls homo. Beide erzählen immer wieder, wie hoch die Anzahl von verheirateten Männern ist, welche ihre bisexuellen Neigungen ausleben. Zuhause wartet Frau u. Kinder und sie lassen es sich von Gleichgeschlechtlichen besorgen. Man sehe sich nur mal die Chats "Gayromeo" und andere an. Über Jahre ein gesellschaftliches Doppelleben zu führen, seine Familie auf diese Weise zu betrügen, das Allerletzte! Dann diese Themen bzgl. Analsex. Wenn sich Frau dafür her gibt ist es nur eine Frage der Zeit, bis es ihnen nicht ausreicht und sie sich mehr holen,allerdings dann in natur. Auch ist mir aufgefallen, dass sie sehr freundlich und respektvoll mit einander umgehen, zumindest die, die ich kenne. Auch hier konform!? Also, wozu noch eine Frau? Ich frage mich gerade, wie hoch meine Quote ist, doch noch an einen echten liebevollen Kerl zu gelangen. Gleich 0?
 
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  • #2
Von einem homosexuellen Bekannten weiss ich, dass die Anzahl derer, die homosexuell sind und trotzdem verheiratet mit Kindern sind, gar nicht so gering ist. Einige wohl auch bi.
Der Grund für das "Nicht-Outing" ist leider! immer noch die erzkonservative Haltung der Gesellschaft!

In einer Partnerschaft hetero-bi sollte immer offen von Anfang an gesprochen werden, das raten auch alle Informationsstellen.

[Mod: Diffamierung anderer Forumsteilnehmer gelöscht.]

Eine Frau kann einem Bi-Mann in einer festen Beziehung nicht das geben, was er braucht. Wenn er ab und zu mal seine Wünsche mit einem Mann auslebt, ist dagegen nichts zu sagen, hauptsache, er trägt gesundheitliche Vorsorge. Natürlich muß in einer solchen hetero-bi-Beziehung vermehrt auf gesundheitliche Vorsorge geachtet werden (nie ohne Kondom).

Ob eine solche Beziehung als Paar lange Bestand haben kann, ist individuell verschieden. In einer wirklich guten, von Vertrauen und tiefer Freundschaft getragenen Partnerschaft spielt Sex irgendwann sowieso nur eine nebengelagerte Rolle. Dann sind andere Dinge, gemeinsames Erleben und Lernen, sowieso wichtiger. Und wenn es nun ausgerechnet ein hetero-bi-Paar ist... auch ok.

Mehr Toleranz für andere Beziehungsformen!<

<MOD: Gekürzt. Unseriös.>
 
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  • #3
Es ist sehr schwierig so jemanden zu erkennen.
Nachdem ich selbst in so einer Beziehung gelandet bin, kann ich dir nur raten:
-Höre genau hin, wie er über Frauen spricht. Meiner hat immer sehr abfällige Frauenwitze gemacht, die ich aber nie ernst genommen habe. Ich bin eben auch jemand der über sich lachen kann. Im Nachhinein finde ich es nicht mehr so lustig, da ich weiß, er hat es ernst gemeint.
-Achte darauf, was seine Aufmerksamkeit erweckt. Es gab zB eine Situation, die mich stutzig gemacht hat: Wir waren im Urlaub in einem Restaurant, und ein sehr hübscher 13Jähriger Junge mit blonden Locken ist an uns vorbeigegangen. Ich habe ihn auch gesehen, weil er hübsch war, aber mein damaliger Freund hat ihn richtig angegafft.
-Er wollte auch immer Analsex, oder Oralsex, ich habe es aber nie gemacht.
-Seine Sauffreunde waren ihm heilig. Ich hatte nie etwas dagegen, ich fand sie auch immer sehr nett, und ich bin sonst auch sehr kumpelhaft.
-Welcher Typ Frau bist du? Ich bin ein sehr jungenhafter Typ, schlank und groß, und auch sonst etwas burschikos.
-Er hat mir mal gestanden, dass er "aus Versehen" mal mit einer "Transe" geschlafen hatte, ohne es zu merken. Sonst hat er auch viel über Homosexuelle gesprochen und Witze gemacht.

Ich muss sagen, es ist eine widerliche Sache einen Menschen auf diese Weise zu betrügen. Wenn ich heute daran denke, verstehe ich nicht wie es möglich war, dass ich es nicht gleich bemerkt habe. Ich lache halt gerne, und heute verstehe ich erst wieso es heißt "in jedem Witz steckt auch ein Fünkchen Wahrheit".
Er wollte es nie zugeben, weil er aus einem sehr konservativen Elternhaus kam, und natürlich weil er dann nicht mehr mit seinen heiß geliebten Kumpels durch die Gegend ziehen dürfte.

Eine Freundin von mir, war mit einem Fotografen zusammen, und hat immer ein wenig Zweifel gehabt. Bis sie dann zufällig Briefe von seinem Liebhaber gefunden hat.

Es ist sehr schwierig zu erkennen, und man muss sehr erfahren sein. Ich persönlich kann nicht verstehen, wieso diese Männer mit Absicht jemanden unglücklich machen müssen.
Ich wünsche dir viel Glück, dass du so jemandem nicht begegnest!
 
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  • #4
Wenn man im homosexuellen Milieu verkehrt und / oder selbst auch noch homosexuell ist, ist es normal, dass einem besonders diese Menschen auffallen und diese Neigung Überhand zu nehmen scheint.

Ein Polizist hat tagtäglich überwiegend mit kriminellen Menschen oder Menschen die gegen die geltenden Gesetze verstoßen zu tun, er hat oft mit Randschichten zu tun und es drängt sich auch dort der Gedanke auf, dass die Welt nur noch ungerecht und kriminell ist.

Ich kenne überwiegend heterosexuelle Menschen, finde es aber sehr gut, dass Homosexuelle jetzt immer mehr gesellschaftlich anerkannt und akzeptiert werden. Wären sie nicht so lange diskriminiert worden, hätten manche dieser Ausnahmemänner viell. nie eine Frau geheiratet und sich gleich zu ihren Neigungen bekannt. Sicher ist es für diese Männer nicht leicht in diesem Zwiespalt zu leben.

Du wirst immer das sehen worauf du dich konzentrierst.

Mein Partner ist dem Analverkehr nicht abgeneigt, aber keinesfalls homosexuell. Da ich dem ggü. sehr aufgeschlossen bin und er sich auch schöne Männer anschaut, haben wir darüber schon ein paar Mal gesprochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Partner an eine andere Frau verlierst ist meiner Meinung nach größer. Man kann einen Menschen nicht festhalten, auch du wirst noch so manches Mal deine Meinung ändern und Vorlieben wechseln, viell. nicht unbedingt im sexuellen Bereich, aber dort ist es eben auch möglich.

w32
 
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  • #5
@1: "Wenn er ab und zu mal seine Wünsche mit einem Mann auslebt, ist dagegen nichts zu sagen, hauptsache, er trägt gesundheitliche Vorsorge."

Klar, das gibt es ja auch im Tierreich, nur das Bewußtsein der "gesundheitlichen Vorsorge" nicht. Darin unterscheiden wir uns halt von den Tieren...
 
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  • #6
Da fallen mir immer gleich wieder die Standardsprüche ein: "Wahre Liebe gibt es nur unter Männern." und "Frauen können mit Schwulen doch immer so gut." aber mal ehrlich, so groß ist der Anteil der Männer mit homosexuellen Neigungen auch nicht, dass frau hier angst haben müsste keinen mehr abzubekommen. Sicher scheint im Moment die Tendenz für solche Lebensarten zu steigen, was sicher an zunehmender Normalisierung der Homosexualität und der Möglichkeit der anonymen Organisation durch das Internet liegt, aber wir sind doch deswegen nicht alle so.
Warum Frauen? Sehen besser aus, riechen besser, haben eine schön weiche Haut, zwei Brüste und im Schnitt einen liebreizenderen Charakter. Also ich bin zu 100% heterosexuell und bleib bei Frauen. Hab allerdings auch nichts gegen Menschen mit Homosexuellen Neigungen, es kann ruhig mehr Schwule geben, desto mehr kann ich aus den Vollen schöpfen.
Und vielen merkt man ihre homosexuelle Neigung an, also einfach ein bisschen besser Augen aufhalten und dir wird sowas nicht passieren.
 
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  • #7
Es gibt homo,- hetero oder bisexuelle Männer. Natürlich gibt es unter den angeblichen Heteros auch einige Männer, die bisexuell veranlagt sind, aber bestimmt nicht die Mehrzahl, lass dir das nicht einreden. Es ist auch ein Ammenmärchen, dass alle Frauen eigentlich bisexuell sind. Außerdem bin ich dier Meinung, dass man merkt, ob ein Mann solche Tendenzen hat. Z. B. schaut er nur Frauen nach oder auch gutaussehenden Männern usw.? Und das jeder Mann auf Analsex steht, stimmt auch nicht!
 
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  • #8
Ein wirklich schwieriges Thema, wenn ichs erfahren würde , wär das für mich das Ende der Beziehung, viel Angst mit verschiedenen Krankheiten angesteckt zu werde. Es würde mich in meiner Weiblichkeit verletzen, ich würde Männer nur noch prüfen, hätte kein Vertrauen mehr. Deshalb an die Männer, seit ehrlich und übernehmt Verantwortung für eure Sexualität. Und laßt die Frauen in Ruhe. w 41
 
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  • #9
Schließe mich der Meinung meiner Vorrednerin an. Der Schaden, den besonders ein bisexueller Mann, der zu feige ist über seine Veranlagung zu sprechen, im Leben einer Frau anrichtet, ist immens. Ich bin übrigens der Meinung, dass viele Männer diese Neigung besitzen. Ständig höre auch in Foren, sozialen Netzwerken oder auch zufällig über Bekannte von Bisexuellen, die nach Jahren ihre Familie verlassen haben bzw. deren sexuelle Neigung der Grund für die Trennung oder die sogenannte Menage-à-trois war. Sicher, es gibt auch homo- bzw. bisexuelle Frauen, nur bei Männern ist es - zumindest für mein Empfinden ekliger, wenn der eigene Mann mit einem anderen Mann fremd geht, und zudem ist es ein höheres Gesundheitsrisiko. Meist wird dann im nachhinein zugegeben, dass sie es eigentlich schon immer wussten. Da fragt sich doch, machen die das mit Absicht? Kein Mensch zwingt einen anderen, ihn zu heiraten oder mit ihm eine monogame Partnerschaft einzugehen. Jeder Mensch weiß eigentlich über seine sexuelle Neigung schon seit der Pubertät bescheid. Wie gesagt, ich empfinde die Häufigkeit der Diskussion über Homo- und Bisexuelle ziemlich erschreckend, bin ich doch in dem Glauben aufgewachsen, dass nur 15% aller Menschen homosexuell veranlagt sind, was biologisch auch Sinn machen würde. Ich glaube aber tatsächlich, dass die Quote der Bisexuellen ungleich höher liegt - jemand hat neulich behautet, sie läge bei 50%. Vielleicht nicht ganz so hoch gegriffen, aber 30% sicher.
 
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  • #10
Egal, ob der Partner im Homo oder Heterobereich Fremd austobt, ist die Liebe weg.
Da nutzt drumreden garnichts. Mit was spielt eigentlich keine Rolle.
Dummheit hat keine Grenzen und kein Geschlecht.
Liebe ist Monogam. Der Rest ist Trieb.
 
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  • #11
Liebe ist Monogam - der Rest ist Trieb = Da steckt verdammt viel Wahrheit drin!

Wenn wir bereit sind das zu leben, anzuerkennen dass Mann/Frau sich auch im "Trieb" weiter entwickelt oder eigene Inseln pflegt, haben wir eine Chance auf viele gute gemeinsame Jahre.


M (52) , 150% Hetero ;-)
 
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  • #12
hallo ihr lieben.
ich habe selbst leider die erfahrung machen müssen...habe vor zwei jahren einen eigendlich ganz netten mann kennengelernt mit dem ich 2 jahre eine beziehung irgendwie führte..als ich ihn kennenlernte sagte er zu mir das er 20 jahre schwul gewesen sei..das für mich ein schock da ich selbst noch nie ein mann hatte vorher der so wahr..es hatte sich herausgestellt nach 2 jahren das er weiterhin noch auf männer steht..es liefen leider auch hinten rum viele sachen mit anderen männern von denen ich leider nichts wuste..er hatte somit mein vertrauen missbraucht,mich 2 jahre lang nur belogen und betrogen...jetzt sitzt der schmerz ziemlich tief da ich seine große liebe war und ich ihn auch überalles geliebt habe...ich habe für ihn alles aufgegeben und bin zu ihm in seine stadt gezogen wo er wohnt...jetzt ist die beziehung seit 2 wochen zu ende leider da ich so nicht leben konnte weiter...auch sämtlicher kontakt wurde abgebrochen...schade aber so einem menschen kann man dann auch niemals wieder vertauen er würde es immer wieder machen auch wenn er noch so viel verspricht...würde gern mal eine meinung dazu hören wie ihr das so seht..
 
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  • #13
Frauenproblem: als Mann behaupte ich mal frech es innerhalb weniger Minuten zu merken ob einer so veranlagt ist oder nicht. Denn: Männer stehen sich untereinader auf dem Partnerschaftsmarkt mit Frauen als Konkurrenten gegenüber. Deshalb besteht zwischen Heteromännern immer eine aggressive Konkurrenz. Diese Aggressivität ist in unserer heutigen Zeit zwar in Anzug und Schlips oder Panzergleiche Objekte wie Autos und Schreibtische gezwängt- aber trotzdem latent. Hetero-Männer taxieren sich gegenseitig als potentielle Gegner - wer hier behauptet dass dies nicht so sei, der möge sich im Berfusalltag, Straßenverkehr, der Schlange im Baumarkt, oder einfach den Typen die auf der Straße laufen dessen vergewissern. Ein Homo-Männ betreibt diese für Frauen oft gar nicht bemerkbare Revierabsteckerei nicht - einfach weil ein Homo-Mann das Revierabstecken gegenüber anderen Männern nicht in petto hat.
 
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  • #14
Also soo hoch ist der Anteil der geheim bi- oder homosexuellen Männer sicher nicht und der Großteil der Männer steht schon aus hormonellen Gründen ausschließlich auf Frauen. Und diese Männer brauchen Frauen, weil sie sie begehren und lieben.

Damit will ich natürlich nicht abstreiten, dass es solche Männer gibt, die ihre Ehe durch gleichgeschlechtliche Betrügereien zerstören. Das ist mit Sicherheit sehr schlimm für die betroffene Frau und eventuelle Kinder. Das hat aber nichts mit der Neigung zu tun, sondern mit dem Charakter des Mannes.


m32
 
  • #15
Die ganz große Mehrheit schätze ich grundsätzlich: Entweder homo- oder heterosexuell. Wirklich bi sind m.E. nur Wenige.

Ich kannte mal kurz einen Mann, der eine feste Partnerin hatte, aber auch Homo orientiert war.
Mir schien, daß er am liebsten Beides ausleben wollte. Aber Angst hatte, seine Partnerin zu verlieren.
Aber insgesamt halte ich solche Männer für eine kleine Minderheit.

Ich finde es sehr schlimm, wenn Jemand eine Hetero-Beziehung aufbaut, aber im Grunde homo ist.
Und dadurch seinen "falschen" Partner tief verletzen und enttäuschen kann.
Anstatt seine größte Leidenschaft so weit als möglich auszuleben. Besser ein glücklicher Homo, anstatt unterdrückt.

Frauen schätze ich da konsequenter ein. Also entweder hetero oder lesbisch, aber nicht Beides gleichzeitig ?
 
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  • #16
Also, wozu noch eine Frau? Ich frage mich gerade, wie hoch meine Quote ist, doch noch an einen echten liebevollen Kerl zu gelangen. Gleich 0?

Ich kann dein Problem nicht ganz verstehen. Es gibt einen ziemlich gleichbleibenden relativ geringen Anteil von Homosexuellen in der Bevölkerung (Habe mal gehört es wären so um die 10%). Sicherlich, manche entdecken erst spät ihre eigentliche Neigung, beziehungsweise gestehen sie sich lange Zeit nicht ein, doch deswegen muss eine Frau doch nicht befürchten, dass ihr Mann plötzlich nicht mehr auf Frauen steht.

...als ich ihn kennenlernte sagte er zu mir das er 20 jahre schwul gewesen sei..

So wie man eben nicht plötzlich schwul wird, wird ein homosexuell veranlagter Mensch auch nicht ganz plötzlich heterosexuell.

Ich könnte z.B. schon alleine deshalb nicht auf Frauen verzichten, weil ich Frauen sexuell attraktiv finde, und mich der Gedanke an einen Mann abstößt, Änderung unmöglich. (Das unter Schwulen angeblich verbreitete "Heten knacken" halte ich für ein Gerücht. Schwule sind halt auch nur Männer und prahlen deswegen gerne)

m,30
 
  • #18

Dezidierte Gegenmeinung: Weniger Toleranz! Mehr Intoleranz!

++ Wenn zwei Männer oder zwei Frauen offen eine homosexuelle Beziehung leben, ist das ihr Bier. Da ist aus liberaler Sicht überhaupt nichts dagegen einzuwenden. --> Toleranz JA!

++ Wenn jedoch ein verheirateter Mann seine Ho-Neigungen hintenrum auslebt und somit 'besserenfalls' seine Frau 'nur' betrügt, 'schlimmerenfalls' sie massiven gesundheitlichen Risiken aussetzt, dann ist er ein verd*** Schw*** und gehört geächtet und an den Pranger gestellt. Gegenüber so einem Un-Menschen ist Null Toleranz angesagt! --> Toleranz NEIN!
 
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  • #19
Toleranz ist nur insoweit angebracht, wie ein Verhalten andere Menschen nicht verletzt. Es ist ja selbstverständlich (oder sollte es zumindest sein), dass jeder das machen können sollte, was er gerne möchte. Aber das geht nur innerhalb der Grenzen, innerhalb derer andere davon nicht betroffen sind. Und Betrügen ist nun einmal Betrügen. Ob es nun homosexuell oder heterosexuell geschieht.

"Toleranz für andere Beziehungsformen" setzt voraus, dass alle Beteiligten mit dieser Beziehungsform einverstanden sind. Das gibt es ja auch durchaus (in Form der "offenen Beziehung"). Aber das ist hier ja nicht gemeint.
 
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  • #20
als 100%-Hetero-Mann muss ich für die Homos off-topic mal die Lanze brechen:
unter den Homos finden sich immer wieder ganz ausgezeichnete Musiker, Künstler, Schauspieler etc. Sie bereichnern also nicht nur den Alltag der Homos, sondern auch der Heteros. Typen wie Jimmi Summerville (Age of Consent is trotz ihres Alters ne klasse Vinyl), unser Regierender in Berlin und sein Pendant in Paris tragen auch zu einer interessanteren Gesellschaft bei. In einer Gesellschaft wie sie sich die Mehrheit der Forums-Teilnehmer wünschen (lauter aalglatte Anzugsträger wie im Film Gattaca) wäre nicht nur arm - sie wäre nicht mehr erhaltenswert. Homos lassen uns Heteros übrigens auch in Ruhe - das ist zumindest meine Erfahrung mit Homo-Kundschaft m 42
 
  • #21
++ Wenn jedoch ein verheirateter Mann seine Ho-Neigungen hintenrum auslebt und somit 'besserenfalls' seine Frau 'nur' betrügt, 'schlimmerenfalls' sie massiven gesundheitlichen Risiken aussetzt, dann ist er ein verd*** Schw*** und gehört geächtet und an den Pranger gestellt. Gegenüber so einem Un-Menschen ist Null Toleranz angesagt! --> Toleranz NEIN!

Peter_123, gut, dass du dies hier klar gestellt hast, so sehe ich es genau so.
 
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  • #22
Ein sehr guter Freund von mir, (40, schwul) plaudert öfter mal aus dem Nähkästchen! Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Familienväter ein Doppelleben führen!!! Sie treffen sich auf Bumsparkplätzen oder in Clubs, im Chat...wo auch immer. Jedenfalls sind es SEHR viele, die solche Triebe haben!
 
  • #23
Also Homo gibt es nicht nur unter Männern, es gibt auch Frauen mit dieser Neigung und es gibt auch Frauen, die Bi sind. Und es gibt auch Frauen, die das nicht in ihrer Partnerschaft ausleben und es sich heimlich holen. Ich kannte mal eine Frau, die war mal verheiratet, mit einem Mann. Es kam zur Trennung und sie kam mit einer Frau zusammen.

Und ich weiß wirklich nicht, ob man von Analsex gleich auch Homo schlissen kann. Ich denke, es hat auch viel was mit dem Verbotenem, Verruchtem zu tun. Weil wie soll ich das jetzt genau beschreiben. Der Körper um das Loch drumrum ist ja ein anderer, er fühlt sich anders an, er richt anders, er gibt andere Geräusche ab u.s.w. Wenn ein Mann eher auf sehr knabenhafte Frauen steht, eher auf den Kumpel Typen mit kurzen Haaren, weiten Klamotten und so, dann würde ich eher an einen Homo denken. Vor allem wenn er da Analsex will.

Also ich finde, man merkt doch bei einem, als Frau, ob man bei ihm Begären, Verlangen auslöst oder nicht? Oder ist man dann als Frau so in den Mann verschossen und es ist einem egal, warum er sich auf einen einlässt? Man muss doch das Verlangen des Anderen merken, wenn er auf einen steht, wenn dieses Verlangen nicht da ist oder nur von einer Seite, dann stimmt was nicht in der Beziehung, egal ob der Partner jetzt ein Homo ist oder nicht. So blind kann man vor Liebe nicht sein. Klar wenn man noch keine oder wenig Sexualerfahrung hat, dann kann man vieles gerade am Anfang nicht deuten. Aber so viel Schauspielerisches Talent hat kaum ein Mensch, um es wirklich lange durchzuhalten. Ich denke, nach ein paar Treffen sollte es raus sein oder wenn es das erste Mal um Sex geht.

Das andere Problem was vielleicht sein könnte. Ein Mann und ein Frau sind verheiratet, sie kamen jung zusammen, Kinder bekommen, die Frau hat keine Lust mehr auf Sex. Der Mann stöbert im I-Net und findet über Umwege Kontakt zu Männern und dem Sex dazu. Es war ihm die ganzen Jahren nicht wirklich bewusst. Er hat vielleicht gespürt, da ist was, da fehlt was aber da das normale funktioniert hat, hat man das zur Seite geschoben. Also praktisch keine Erfahrung von beiden Seiten vorhanden, weder bei der Frau noch bei dem Mann und wenn beide aus einem Dorf kommen oder einer Kleinstadt und es normal ist das andere Geschlecht gut zu finden, hat man sein Inneres nicht weiter hinterfragt... Bis halt das Normale nicht mehr intakt war und die tiefen heimlichen Wünsche gereizt wurden. Und wer ist jetzt daran schuld?

Wir sind nicht auf diese Welt gekommen, um so zu sein, wie die anderen uns haben wollen...

Ich hoffe nur, dass kein Mensch mutwillig eine Beziehung eingeht, um ein Alibi zuhaben. Und noch mehr hoffe ich, dass kein Mensch beide Augen verschlisst, nur um einen Partner zuhaben. Weil es tut mir leid, ich kann das nicht glauben, dass man da nichts merkt.
 
  • #24
@19: Dein Beitrag passt zu diesem Thread wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Oder willst Du etwa im Ernst behaupten, eine Frau hätte das homosexuelle Treiben ihres Mannes hinter ihrem Rücken zu tolerieren oder sogar gutzuheissen, nur weil es so einige gute und innovative homosexuelle Künstler usw. gibt?
 
  • #25
Ein sehr guter Freund von mir, (40, schwul) plaudert öfter mal aus dem Nähkästchen! Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Familienväter ein Doppelleben führen!!! Sie treffen sich auf Bumsparkplätzen oder in Clubs, im Chat...wo auch immer. Jedenfalls sind es SEHR viele, die solche Triebe haben!

Das glaube ich einfach nicht! "Sehr viel", was soll das sein?
Wer sich gerne an solchen Plätzen aufhält (peinlich genug!) sieht natürlich eine Anzahl von Männern, die hier ihr Vergnügen suchen. Auf den Durchschnitt des normalen Bürgers übertragen, sind es eher sehr wenige!
Außerdem: Steht ihnen auf die Stirn geschrieben, ob sie schwul, bi, oder Familienväter sind? - Wohl nicht!
 
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  • #26
Frauen schätze ich da konsequenter ein. Also entweder hetero oder lesbisch, aber nicht Beides gleichzeitig ?

ich kann nicht auf Masse schliessen, hatte so eine aber schon zuhause. Die hat immer gerne Mal bei der Freundin übernachtet. Entweder "Mädelsabend" oder dann "weils ihr grad so schlecht geht" usw.Da ich auch gerne Mal einen Abend oder ein Wochenende mit den Kumpels verbringe, war das kein Problem. Bis ich dann zufällig herausbekam, das was unter "Mädelsabend" lief eine ausgereifte sexuelle Beziehung zu ihrer Freundin war; sie hat es dann auch zugegeben, da gabs einfach nichts mehr zu verbergen. Ich hab mir das dann ne ganze Zeit lang angesehen, wir haben sogar mal einen Versuch zu Dritt unternommen (wo mir bewußt wurde, dass die Freundin ganz und gar nicht mein Typ ist), nach vier Monaten fing ich dann eine Affaire mit einer anderen Frau an, das war dann sozusagend mein Trostpflaster, wenn sie wieder bei der Freundin war. Half aber alles nichts, ich kam damit nicht klar, beendete das dann irgendwann und zog zu meiner "Affaire". Erst war meine Ex komischerweise am Boden zerstört, nach 9 Monaten hatte sie einen Neuen.....ganz ohne Mann gings wohl auch nicht.
 
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