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  • #1

Würde euch Frauen es stören, wenn er deutlich weniger verdient?

In Anlehnung an den Thread http://www.elitepartner.de/forum/geld-ist-nicht-wichtig-solange-man-genug-davon-hat-49590-3.html stelle ich mir die Frage, wie viele Frauen bereit wären oder es vielleicht schon so handhaben, dass sie ihn in einer Partnerschaft finanziell unterstützen.
Damit ist gemeint, dass er sich den gemeinsam gewählten Lebensstil nicht leisten kann. Er verdient beispielsweise nur 70% oder sogar nur 50% ihres Gehaltes. Sie spendiert also nicht nur einmal im Jahr ein Wochenendtrip nach Paris, sondern trägt jeden Monat die Hauptlast der Ausgaben.


Liebe Damen, seid ihr dazu bereit, so wie es die Männer seit jeher machen? Wie zB der Rechtsanwalt die Sekretärin oder der Unternehmer die Innenarchitektin.



Ich bin gespannt.
 
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Gast

  • #2
Es kommt darauf an.
Wenn er fleißig ist und wirklich nicht mehr verdient in seinem Job, dann ok.
Wenn er aber ein Faulpelz ist und sich nicht bemüht, sich womöglich durchschnorrt, dann ist das nicht akzeprabel.
 
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  • #3
Ich habe immer sehr gut verdient und eine bezahlte Eigentumswohnung. Mein Ex bezahlte keine Miete, wir haben nur die Nebenkosten geteilt - darauf bestand er.
Im Restaurant usw. wollte immer er bezahlen, Kosten zuhause wie Essen kaufen, Putzfrau usw. habe ich bezahlt.
Da ich geschäftlich oft in völlig überteuerte Restaurants gehe und auch Golfe mag ich es am WE lieber leger und bin eh gerne draussen am wandern, laufen usw., am liebsten noch mit Picknick.
Das lässt sich immer bezahlen zumal ich nahe an den Bergen wohne und somit nicht mal Anfahrtskosten anfallen.
Daher klappte es gut - mein Partner war sehr gebildet, sah gut aus und konnte sich auch in meinen Kreisen sehr gut bewegen... das ich mehr bezahlte wusste niemand und fertig.
Auseinander ging es aus anderen Gründen aber ich habe mich niemals ausgenutzt gefühlt.
w, 43
 
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  • #4
Mein Freund verdient ca. 70 % von dem, was ich verdiene. Und ich bin kein Großverdiener und arbeite nur zu 90 %.
Er ist gebildet, hat auch studiert, arbeitet aber in einem sehr schlecht bezahlten Beruf. Er ist nicht faul, aber er liebt seinen Beruf und das macht ihn ausgeglichen.
Wir kommen damit gut zurecht. Ich habe eine große, abbezahlte Wohnung, er zahlt mir ca.300,- für die Nebenkosten, jeder zahlt sein Auto und seine Extraausgaben für Kleidung usw. . Lebensmittel zahle ich, da ich meistens einkaufen gehe. Ich denke, er spart durch Wohnung (inkl. alle NK) und Essen ca. 600,- pro Monat, mich kostet es ca. 100,- und den Platz in meiner Wohnung, den er braucht.
Wir können uns so alle Urlaube auch beide leisten und es ist prima.
Ich habe kein Problem damit, dass er weniger verdient als ich.

w 57
 
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  • #5
Ich habe es jahrelang getan (habe ca. 15%mehr verdient). Habe ihn finanziell unterstützt und auch meine Tochter mit zusätzlich Kindergeld und unter 400€ Kindesunterhalt großgezogen. Er hat nur 1/3 Miete ohne NK gezahlt und der Lebensunterhalt war auch meine Sache. Beim Einkaufen hat er aber fleißig für sich geshoppt und mich großzügiger weise bezahlen lassen.

Er hat im Haushalt so gut wie nichts getan, obwohl er weniger gearbeitet hat als ich (ca. 10 Std./wöchentlich). Er hat dafür sein eigenes Leben weitergelebt und hat sich die nettesten elektronischen "Spielzeuge" gegönnt. Mich oder meine Tochter mal einzuladen, kam für ihn nicht in Frage.

Rückblickend würde ich jetzt sagen: Nein - ich hätte Probleme mit so einem Mann zusammen zu leben. Auch wenn ich im Grunde genommen selber Schuld an meiner Situation war.

Eigentlich schade, denn es gibt bestimmt auch Männer, die nicht so geizig oder schmarotzerhaft sind.

w,50
 
  • #6
Heutzutage wird auf gleiche Einkommenshöhe in Partnerschaften geachtet.
Auch Frauen wollen ihren Anteil selber bezahlen können.

Aber wenn sie auch noch für den Mann zahlen müssen, dann fehlt ihnen selber dieses Geld.
Das empfinden manche Frauen als unfair, und zu stark einschränkend.

Also empfehlen sie solchen Männern, daß sie eine Frau suchen sollen, die gleich viel verdient, wie sie selber.

Einkommen des Partner/in = Dessen Radius für Lebensstandard, Freizeitaktivitäten und Lebensziele.

Es gibt relativ selten Paare, wo es auf Dauer funktioniert, daß die Frau wesentlich mehr verdient.

Bei einem Paar, weil sie bereits neun Jahre zusammen sind. Anfangs verdiente sie wenig, und er wesentlich mehr. Dann machte sie Karriere, und verdient nun wesentlich mehr als er.
Wegen ihrer Karriere gab er seinen Job auf, und zog mit ihr in eine andere Stadt.
Dort fand er keinen neuen Job in seinem Beruf, sondern "nur" Taxifahrer.
Da funktioniert es, weil Beide Verständnis füreinander haben. Aber ohne solchen oder ähnlichen Hintergrund ist es schwierig.

Bei einem anderen Paar nur deswegen, weil dieser Mann der Einzige ist, der dieser Frau nicht davon läuft. Denn sie ist sehr dominant und bestimmend. Welcher erwachsene Mann lässt sich sowas gefallen ?

Bei reichen Promis ist es m.E. noch schwieriger. Man lebt ggf. in einem Luxus, den sich die Frau leisten kann, aber dem Mann unwohl ist ? ("Goldener Käfig")
Und manche reichen Leute sind sehr ..... geizig. Das ist keine Tugend, sondern eine Macke.
(Eine Tugend wäre Sparsamkeit trotz Reichtum)
 
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  • #7
Ich habe kein Problem damit, wenn der Partner weniger verdienen würde als ich, aber eine finanzielle Unterstützung könnte er von mir nicht erwarten.

w26
 
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  • #8
Was heißt denn hier "was Männer seit jeder machen"? Ich verdiene mein eigenes Geld und lasse mich nicht von Männern einladen. Bis auf 15 Euro beim geimsamen Essen oder Kino gehen, war das wohl das höchste der Gefühle, was ich je von einem Mann bekommen habe an Geld, und ich denke, das ist jetzt wohl keine Rede wert.

Geschenke oder Luxus bezahle ich mir selber, wenn ich das möchte. Ich habe noch nie nie nie einen Mann darum angebettelt.

Ich habe kein Problem mit Männern, die weniger als ich verdienen, immerhin bin ich selbstständig und habe nun mal ein anderes Gehalt als der Normalbürger. Das war mir aber ja ab Beginn meiner Selbstständigkeit ja schon klar. Auch dass mein Alter eine anderer Struktur und wenig Routine aufweist, im Gegensatz zu einem normalen Arbeiter.

Ansonsten habe ich noch nie mit einem Mann zusammengewohnt, und habe das auch nie vor, gehe nicht in Urlaub und jeder zahlt getrennt seine Sachen.
Jeder hat sozusagen seinen getrennten Lebensstil. Finde das auch wichtig. Von Luxus halte ich nichts. Und ich suche einen ähnlich genügsamen Mann. Dass hier nur Luxusweibchen unterwegs sind, die das Beste vom Besten wollen, stimmt also auch wieder nicht. Geizig bin ich aber nicht, aber von welchem gemeinsamen Lebensstil redest du denn? Eine erfolgreiche Frau ist ja nicht umsonst erfolgreich, sondern um möglichst unabhängig vom späteren Mann zu sein und schlichtweg sein Geld nicht zu brauchen. Zumindest ist das meine Intuition. Kehr also bitte nicht alle Frauen über einen Haufen! Was andere Frauen wollen oder tun, interessiert mich einen Pups.
w
 
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  • #9
Wenn der Mann dann, so wie es die Frauen seit jeher machen, seinen Beitrag in Naturalien leistet, werden die Kosten anteilig des Einkommens geteilt. Damit meine ich, dass er die Hauptlast der Hausarbeit übernimmt, die seine Partnerin, trotz Vollzeitjob, im umgekehrten Fall alleine wuppt.

Nein im Ernst, für mich ist es selbstverständlich, dass in einer Partnerschaft die Kosten nach Leistungsfähigkeit geteilt werden und die Aufgaben auch. Wir verdienen in etwa gleich. Würde mein Partner weniger verdienen, dann würde ich ihm nichts spendieren, damit würde er sich eher verletzt fühlen. Ich würde meine Ansprüche herunterschrauben und Unternehmungen mit ihm teilen, die er sich leisten kann. Auch ich möchte einen Partner und keinen Sponsor. Es gibt so vieles, was gar nicht viel kosten muss, das ein liebendes Paar glücklich macht - Kreativität vorausgesetzt.
 
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  • #10
Meine Schwester bestreitet in ihrer Ehe Alles. Er ist sozusagen Künstler mit wenig Erfolg und fast keinem Verkauf. Diese beiden haben eine sehr gute innere Beziehung, es stört meine Schwester nicht, nur haben sie auch keine Kinder, weil er in seinen Schaffensperioden sich nicht zutraut, diese zu betreuen und sie durch ihren Beruf keine Zeit dafür hat. Das tut ihr manchmal leid. Wegen Geld streiten sie sich nicht. Aber sie liebt auch ihren Beruf.

Bei mir ist solch eine Konstellation gescheitert. Mein Mann war zwar fleissig, verdiente aber gerade so wenig, dass er nicht einmal sich selbst finanzieren konnte. Alles musste ich bezahlen, Miete, Einkäufe, Essen gehen, Urlaube usw.

Das ging mir irgendwann tierisch auf den Wecker. Das Gefühl, falls es bei mir mal einen Einbruch geben könnte und er mir dann nicht helfen kann, war immer öfters vorhanden. Es gab aber auch andere Gründe für die Trennung.
 
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  • #11
Also da ich Teilzeit arbeite und deswegen eben auch nur ein halbes Gehalt bekomme, muss ich sagen: Ja - es würde mich stören!
Meine Freunde und Ehemänner sind alles Topverdiener gewesen und mein Vater war es auch.
Mein Männerbild ist also geprägt. Ich gehöre auch bald wieder zu den Top-Verdienern.
Ich habe einen gewissen Lebensstandard, der sich MIT Mann bitteschön eher erhöhen und nicht verringern sollte.
Wenn ich mir nun einen Mann vorstelle, der weder ein schickes Auto hat noch sich teure Restaurants, teure Weine noch teure Urlaube leisten kann - nein, so ein Mann wäre für mich nicht attraktiv.
Nicht mal mit 28jährigem Traumkörper inkl. 3-Tagebart und Waschbrettbauch...
Außerdem sahen meine Freunde auch gut-verdienend alle top aus. :)

w,41
 
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  • #12
Könnte ich es mir leisten, wäre es für mich kein Problem. Allerdings würde ich nur die Lebenskosten tragen - Hobbies und Extras, an denen ich keinen Anteil habe, muss er sich selbst finanzieren. Und wenn ich die Alleinverdienerin wäre, würde ich erwarten, dass er ein top Hausmann ist - ich hatte das kurze Zeit und wusste es sehr zu schätzen.
 
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  • #13
Ja, es würde mich stören, ich gebe es ehrlich zu. Ich verdiene nicht viel, aber lebe sehr gut damit und habe keinen Cent Schulden. Ich bin nicht konsumorintiert und kann mir meine Träume erfüllen. Ich wünsche mir einen Mann, der auf ähnlichen ausgeglichenen bescheidenden finanziellen Boden lebt. Habe ich leider noch nie getroffen. Entweder arm, viel Unterhalt zahlend, oder viel Geld, aber dann waren jüngere Frauen dran.

w 50
 
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  • #14
Die Hauptlast der Ausgaben würde ich vorübergehend selbstverständlich übernehmen, wenn mein Liebster aus vertretbaren Gründen in eine finanzielle Schieflage gerät (z.B. Jobverlust, Erkrankung).

Ansonsten gilt: idealerweise in etwa 50:50, natürlich ohne jeden Cent auszurechnen. Das ist einfach für beide gesünder für's Selbstbewusstsein, um auf "Augenhöhe" zu bleiben.

Wenn es um Luxusdinge ginge, die mein Partner sich nicht leisten könnte, die wir aber beide gerne hätten, dann würde ich auch einspringen, es wäre mir sogar eine große Freude, ihn damit zu überraschen.

Alles das gilt aber nur für meinen heutigen Partner, denn er ist ein Mann von Charakter, den ich sehr respektiere und schätze. Er würde nie von mir erwarten, dass ich für ihn zahle und ist selbst sehr großzügig. Außerdem haben wir ein sehr ähnliches Verhältnis zu Geld. Und auch zu Gerechtigkeit.

Ich hatte mal eine kurze Beziehung mit einem Mann, der unausgesprochen selbstverständlich erwartet hat, dass ich die Hauptlast trage und der sich null darum bemüht hat, seine finanzielle Lage (die nicht sehr toll war) zu verbessern. Er hat einfach genommen und genossen. Frech! Ich habe mich schon nach kurzer Zeit so mies und ausgenutzt gefühlt, dass mir die Lust auf ihn (im wahrsten Sinne des Wortes) subito vergangen ist. Solche Männer sind für mich absolute Abturner!

Fazit: Meinen Mr. Right würde ich selbstverständlich nie im Regen stehen lassen ;)
 
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  • #15
Also wenn bei einem Mann eine Ehe gescheitert ist, er zwei bis drei kleine Kinder hat und sein Geld für sein früheres Leben drauf geht! Dann würde ich für so einen Mann nichts extra bezahlen.
 
  • #16
Also Status ist einer Frau, die finanziell unabhängig ist, ohnehin nicht wichtig, sofern der Mann nicht stinkfaul ist und sich "aushalten" läßt, obwohl er arbeiten könnte.

Ansonsten hätte ich nie einen Mann nach seinen Kontoauszügen ausgewählt und als Bankerin hätte ich da die Auswahl an "älteren" Witwern, betuchten älteren geschiedenen Herren, die mich auch schon zu einem Abendessen eingeladen hatten. Nein, danke. Ich hätte mir das nie antun können, da ich ältere Herren nicht anfassen könnte und deren "Vermögen" mich null interessiert.

Somit ist Status bei mir außen vor. Denn was andere an einen Mann brauchen, materiell gesehen, habe ich alles selbst, selbst erarbeitet und ohne Schulden finanziert.

Ich wünsche mir einen treuen, monogamen und liebevollen Partner, da kann er auch Handwerker oder Gärtner, Angestellter oder sonstwas sein. Jünger mag ich auch, er sollte gut aussehen und einen sportlichen Body haben, weil ich mir sonst keine Erotik vorstellen mag. Viel Herz, viele Interessen und unternehmungslustig sollte er sein. Er sollte gut riechen und sich pflegen. Ein gepflegter Mann von Kopf bis Fuss ist bei mir die halte Miete, egal was er verdient. Chemie ist ohnehin logisch.

Frauen denen Status wichtig ist, haben selbst keinen und wollen sich durch einen Mann nur "aufwerten", zum Glück habe und hatte ich das auch in jungen Jahren nie notwendig.
 
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  • #17
...stelle ich mir die Frage, wie viele Frauen bereit wären oder es vielleicht schon so handhaben, dass sie ihn in einer Partnerschaft finanziell unterstützen.
Damit ist gemeint, dass er sich den gemeinsam gewählten Lebensstil nicht leisten kann...... Sie spendiert also nicht nur einmal im Jahr ein Wochenendtrip nach Paris, sondern trägt jeden Monat die Hauptlast der Ausgaben.

Liebe Damen, seid ihr dazu bereit, so wie es die Männer seit jeher machen?
Lieber FS,
ich kann Deine Frage, ob ich wie Männer downdaten würde mit einem klaren "Nein" beantworten. Die Männer tun das, weil sie einen Nutzen davon haben:
- sie wollen keine Frau auf Augenhöhe, sondern Boss zuhause sein
- sie wollen eine junge schöne Frau fürs Bett, nicht für Interaktion. Der Rest ist ihnen egal, weil alles andere was ihnen wichtig ist, findet im Beruf oder in Männerrunden statt.

Partnerschaft sieht für mich anders aus und so habe ich andere Kriterien für die Partnerwahl. Das Verhalten der Männer ist kein Vorbild für mich, eher im Gegenteil. Zunehmend versuchen die Loser-Männer, den Anspruch abzuleiten, dass Frauen sie versorgen müssen, Geschlechtergerechtigkeit.

Ich kann so klar "Nein" sagen, weil ich über 20 Jahre so eine Ehe geführt habe: ich als Gutverdienerin im 80% Teilzeitjob, mit dem doppelten Einkommen. Sein Einkommen auch mehr als Durchschnitt. Dass ich gezahlt habe, machte mir nichts aus. Lange Zeit auch nicht, dass ich die Hausarbeit und den Garten machte. Er zahlte 30% der Fixkosten (Haus), der Rest ging für seine Hobbys drauf. Nach 2-3 Jahren wurde er respektlos, fing an mich zu beschulmeistern, gern vor anderen Menschen und lebte davon, dass ich zuviel Stil hatte, um ihn nicht einfach platt zu machen. Dann ging es mit Affären los, noch schlechterem Benehmen, bis es mir reichte.
Meine Erfahrung ist, dass es sehr vielen gutverdienenden Frauen so ergangen ist, daher die hohe Singlequote unter den qualifizierten Frauen. Ich glaube keinem Mann anderslautende Schwüre. Frauen scheinen sich in einer Ehe mit Gefälle anders zu verhalten als Männer, bei ihnen klappt es ja in der Ehe.

Aufgrund dieser Erfahrung sage ich: nie wieder. Ich möchte einen Partner, der eine Frau sucht, die engagiert, intelligent und erfolgreich ist, nicht weil er mein Geld ausgeben will, sondern weil er so eine Interaktionspartnerin möchte.
Weil Frauen immer noch viel weniger verdienen als Männer, heißt das, dass es kein Problem ist, für einen intelligenten und engagierten Mann ein Gehalt auf meinem Niveau zu verdienen.

Grundsätzlich frage ich mich, wie man sich einen gemeinsam gewählten Lebensstil nicht leisten kann. Ich wähle keinen Lebensstil, den ich mir nicht leisten kann.
 
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  • #18
Ich habe kein Problem damit, wenn der Partner weniger verdienen würde als ich, aber eine finanzielle Unterstützung könnte er von mir nicht erwarten.

w26
Warum nicht? Von Männern wurde und wird es in der Regel immer erwartet. Da ist doch was schiefgelaufen mit der Emanzipation, oder nicht. Ich habe meine 2 Partnerinnen, mit denen ich lange zusammen war, immer unterstützt. Sie haben beide in anständigen Jobs gearbeitet, ihr Einkommen reichte aus, um ein sorgenfreies, aber einfaches Leben zu führen. Große Sprünge waren nicht drin. Ich verdiente mehr Geld und habe deshalb alles Weitere bezahlt. Den besseren Urlaub, den Italiener statt die Pizzeria, die größere Wohnung in der besseren Wohngegend, für die sie nur einen ihren Möglichkeiten entsprechenden Teil mittrugen usw.

Habe ich gerne gemacht, haben Verwandtschaft und Freunde auch als selbstverständlich empfunden.
Das scheint wohl auch gesellschaftlicher Konsens zu sein.

Wenn es jetzt mal umgekehrt laufen soll, weil es heute immer häufiger solche Konstellationen geben kann, zeigen die Frauen den Männern meistens den Vogel.

Der FS
 
  • #19
In Anlehnung an den Thread http://www.elitepartner.de/forum/geld-ist-nicht-wichtig-solange-man-genug-davon-hat-49590-3.html stelle ich mir die Frage, wie viele Frauen bereit wären oder es vielleicht schon so handhaben, dass sie ihn in einer Partnerschaft finanziell unterstützen.
Da ich ein ganz gutes Einkommen habe, kann ich es mir leisten, nicht auf die Geldbörse des Mannes schilen zu müssen, daher würde auch ein Mann mit wenig Einkommen in frage kommen.

Das einzige was ich aber als persönliches NOGO empfinde, sind (langzeit-)arbeitslose, die ihre Lebensgrundlage mit ALG II bestreiten müssen, den ich hätte keine Lust trotz Job auf Harz4 Niveau zu versauern, weil mein Partner zu faul ist sich einen Job zu suchen.

Damit ist gemeint, dass er sich den gemeinsam gewählten Lebensstil nicht leisten kann. Er verdient beispielsweise nur 70% oder sogar nur 50% ihres Gehaltes. Sie spendiert also nicht nur einmal im Jahr ein Wochenendtrip nach Paris, sondern trägt jeden Monat die Hauptlast der Ausgaben.
Also, ein Mann der wegen Unterhaltszahlungen an Ex und Kinder nur noch 800€/Monat zum leben übrig hat, kein Problem, hauptsache er arbeitet Vollzeit.

Habe auch kein Problem damit (vorrausgesetzt er hat auch keines) solch einen Mann finanziell an meinen Lebensstandart anzugleichen, was Ausflüge, Urlaube etc anbelangt.

Wobei ich aber auch erwähnen möchte, das man mit so einer Einstellung höllisch aufpassen muss, das man nicht an den "falschen Mann" gerät, der einen auf Toyboy macht.

w 28 ohne Kinderwunsch
 
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  • #20
wenn ich Sekretärin wäre, würde ich keinen angehenden Akademiker unterstützen ebensowenig einen Geschiedenen, der noch für die Familie bezahlen muss. Da bin ich der Meinung Ehen werden häuftig zu schnell beendet.
Wenn er ehrlich und offen ist, aber aufgrund seines Berufes weniger verdient, hätte ich damit gar kein Problem. Zusammengefasst, ich wäre insgesamt wohl weniger tolerant als gut verdienende Männer gegenüber Frauen. Wenn Männer sich "Schönheit und Jugend" und Frauen Status "kaufen", tragen die angehenden Beziehungen bereits Anfangsproblem mit sich herum.
Mein Mann hat mehr verdient als ich und auch mehr bezahlt, Bildung und Status waren gleich.
w50+
 
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  • #21
Ja - mich interessieren nur Männer mit hohem Status und aus gutem Hause.
 
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  • #22
hallo,
mir würde es dann nichts ausmachen, wenn es eine art ausgleich gäbe. wie immer der auch aussehen kann, ist individuell zu betrachten.
wenn ein faulpelz sich auf meine kosten ausruht; dann würde ich das nicht aktzeptieren wollen. wenn der mann voll arbeitet und dann weniger verdient, wäre das ok; denn mehr als arbeiten gehen kann man nicht. und einer wird immer mehr verdienen.
über ihre andeutung, dass männer seit langem den grossteil der geldbeschaffung und somit mehr versorgerqualität aufweisen, kann ich nur müde lächeln. meist sind die frauen nebenbei (ohne entsprechendes geld und anerkennung) mit kindern und haushalt beschäftigt (gewesen?).
ich spreche aus erfahrung, wenn ich sage: mit einem vollzeitjob den grossteil an geld ranzuschaffen ist ein leichtes; im gegensatz zur kombination teilzeitjob, kinder, haushalt.
 
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  • #23
Wenn du 60 und ich 62 eur pro stunde verdiene, dann nicht.
 
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  • #24
Hallo

gute Frage. Ich möchte nicht so ein kleinkariertes borniertes A.. loch sein wie der letzte EP-Kontakt der Augenhöhe nur mit Gehaltseingang pro Monate gleichsetzte. Ich habe noch nie schlechte Erfahrung gemacht mit einem Partner der deutlich (50 %) weniger verdient als ich. Vielleicht hatte ich einfach unglaubliches Glück, denn es waren zwei gebildete, arbeitslustige Akademiker mit Teilzeit-befristet-schauen-wir-mal-nach-1 Jahr-was werden-kann-Arbeitsverträgen während oder nach der Promotion. Da ich Geist geil finde und lieber mit hübschen jungen Männern eine Verbindung suche kann ich mich nicht beschweren wenn es mit den Gehalt mal wieder Essig ist. Dafür kocht und küsst er phantastisch und meine Katze hat ihn auch in ihr Herz geschlossen.
 
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  • #25
Warum nicht? Von Männern wurde und wird es in der Regel immer erwartet. Da ist doch was schiefgelaufen mit der Emanzipation, oder nicht. Ich habe meine 2 Partnerinnen, mit denen ich lange zusammen war, immer unterstützt..... Habe ich gerne gemacht..... Das scheint wohl auch gesellschaftlicher Konsens zu sein.

Wenn es jetzt mal umgekehrt laufen soll.... zeigen die Frauen den Männern meistens den Vogel. Der FS
Lieber FS,
Männer und Frauen sind unterschiedlich und gehen mit dem Einkommensgefaelle unterschiedlich um. Waehrend Frauen kein Problem damit haben, vom Geld der Männer zu leben, scheinen Männer sehr wohl damit ein Problem zu haben, was sich in abwertendem, verletzenden Verhalten zeigt und wenig Unterstützung der besserverdienenden Partnerin.

Meine Schwester war Hausfrau, ihr Mann international tätiger Manager. Sie machte alles, Haushalt, Kindererziehung, Finanzen, unterstützte ihn beruflich mit ihren Fremdsprachenkenntnissen. Er war kaum präsent und durch seinen Stress weder zu ihr noch den Kindern nett. Er hat so manchen Bock geschossen, sie ging schweigend darüber weg, war immer loyal vor anderen zu ihm. Seit er in Rente ist, läuft es besser.

Ich war mit einem geringer qualifizierten und geringer verdienenden Mann verheiratet. Er war respektlos, belehrte mich, brachte mich in der Öffentlichkeit in peinliche Situationen und ging zuletzt fremd, weil " er sich über mich geaergert hatte". Als gutverdienende Frau muss ich mir das nicht gefallen lassen und habe meine Lektion gelernt, wie viele andere Frauen. Das Modell geht selten gut.
Männer meiner Generation (50+) hatten deutlich bessere Bildungs und Arbeitschancen als Frauen. Was ich geschafft habe, war für einen Mann viel leichter. Ein Mann, der das nicht hinbekommen hat, hat andere Werte im Leben als ich und muss sich die passende Partnerin suchen. Zu mir passt er nicht.

Zudem suchen erfolgreiche Frauen die Partner anders aus als Männer. Sie wollen Partnerschaft auf Augenhöhe. Der Rest ist nachrangig. Es gibt nicht so viele Männer wie es mittlerweile Frauen von dieser Art gibt. Deswegen nehmen die Frauen keine Underdogs, die jungen Frauen schonmal garnicht. Da schauen die Eltern genau hin und sind frustriert, wenn die Tochter mit einem Mann unter ihrem Niveau daherkommt - habe ich gerade bei meiner promovierten Nichte erlebt.

Männer wollen schön, schlank, gefügig, regelmäßige Mahlzeiten, ein geputztes Haus und möglichst viel Sex. Das reicht ihnen.

An der Emanzipation ist nichts schief gegangen. Sie erschließt den Frauen mehr persönliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Dass sich die Verhältnismässe umkehren sollen und nun die Männer zu Männchen mutieren, die durchgefuettert werden müssen, habe ich in keiner Emanzipationsliteratur gelesen. Insgesamt ist mir Emanzipation ziemlich Schnuppe. Ich mach mein Ding und kann mir das leisten.
 
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Gast

  • #26
Ich habe meine 2 Partnerinnen, mit denen ich lange zusammen war, immer unterstützt. Sie haben beide in anständigen Jobs gearbeitet, ihr Einkommen reichte aus, um ein sorgenfreies, aber einfaches Leben zu führen. Große Sprünge waren nicht drin. Ich verdiente mehr Geld und habe deshalb alles Weitere bezahlt.
Vermute ich richtig, dass diese Partnerinnen jünger waren als du und zudem noch gutaussehend mit guter Figur?
Diese Konstellation beruht in der Regel doch auf dem seit Jahrhunderten praktizierten Deal "Schönheit/Jugend gegen Geld".

Und es wird oft finanzielle Unterstüzung gewährt als Gegenleistung dafür, dass die Frau dann mehr putzt und kocht als er.

Noch NIE habe ich diese Konstellation so erlebt, dass der Mann (kein Quasimodo) eine Frau finanziell unterstützt, die etwas älter ist als er, äußerlich nicht sonderlich attraktiv, und wo er dann auch noch die Hälfte aller anfallenden Hausarbeiten übernimmt.

Was du dir vorstellst ist wahrscheinlich eine attraktive Frau, die höchstens gleichalt sein darf, lieber noch etwas jünger, die den weniger verdienenden Mann dann unterstützt.
Aber die selbstverständlich NICHT erwartet, dass ER dafür dann in seiner Mittagspause zum Einkaufen hetzt, damit er abends nach Feierabend noch was warmes zum Essen kochen kann, oder ihr am Samstagmorgen das Bad putzt.
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es eben nicht.

Ich hatte auch schon einen Partner (nur ein paar Wochen älter, beide gleich attraktiv, selbes Bildungsniveau), der weniger verdient hat als ich.
Ich hatte die größere Wohnung, daher waren wir fast nur bei mir. Es machte mir nie etwas aus, die Einkäufe alleine zu übernehmen, auch wenn er mehrere Tage bei mir war. Ich koche sehr gerne, und für zwei kochen macht mehr Spass. Auch den guten Wein zum Essen habe ich stets selber gekauft. Ich wollte es so, da ich deutlich mehr Geld zur Verfügung hatte. Er hat mich dann beim Essen gehen ab und zu mal eingeladen, weil er von sich aus das Bedürfnis hatte das zumindest etwas wieder auszugleichen. Hätte er nicht tun müssen, habe ich aber gerne angenommen.
Trotzdem habe ich unterm Strich finanziell deutlich mehr in die Beziehung eingebracht als er, was für mich nie ein Problem war, sondern selbstverständlich.

Leider hatte ER ein Problem damit, dass ich als Frau immer mehr Geld für uns ausgab als er.
Das widersprach seinem Rollenverständnis als Mann und hat ihm regelrechte Minderwertigkeitskomplexe eingebracht.
Die Beziehung zerbrach daran dann auch, nach fast 4 Jahren, was ich heute noch sehr bedauere, da ich sein Problem aus meiner Sicht nicht nachvollziehen kann.

Ich habe daraus jedoch etwas gelernt über die Psyche des Mannes und werde in Zukunft darauf achten, dass ein Mann, der mit mir ansonsten auf Augenhöhe ist, finanziell nicht schlechter dasteht.
Ein Mann, der nicht die Einstellung "Schmarotzer" hat, der kommt damit auf Dauer nämlich nicht klar.

w, 45
 
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  • #28
Wenn es jetzt mal umgekehrt laufen soll, weil es heute immer häufiger solche Konstellationen geben kann, zeigen die Frauen den Männern meistens den Vogel.
FS! Wie Du hier schon gefragt wurdest: Wie alt waren die zwei Frauen, die Du unterstützt hast! Wie attraktiv waren die Damen?

Wenn Du Dir eine 5-10 Jahre älter Frau mit ein paar Kilogramm mehr anlachst, dann könntest Du so ein Verhalten von ihr erwarten.

Bei Dir hört sich das so an - alles bis aufs Geld bleibt zwischen Mann und Frau gleich, nur die Frau bezahlt mehr.

Stelle lieber die Frage, wie viele Männer wären bereit - ältere Frauen zunehmen, Frauen die nicht die hübschesten sind. Wie viele Männer würden sich mehr um den Haushalt, Einkauf kümmern!

Aber gut! Der Mann möchte nicht mehr zahlen aber auch nicht auf die Vorteile verzichten.
 
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  • #29
Hallo,
ja warum denn nicht.
Habe aber die Erfahrung gemacht, daß einige Männer ein Problem damit haben,
wenn die Partnerin in einer Beziehung mehr verdient und erfolgreich im Beruf ist.
Leider.
Wäre schön, wenn manche Herren hier ein bisschen mehr "in sich ruhen" würden.