G

Gast

  • #1

Würden Männer auch Kinder wollen, wenn sie selbst überwiegend zuständig wären und nicht die Frau?

Viele Männer scheinen Kinder zu wollen, weil das in der Gesellschaft dazu gehört. Aber denke sie auch an die Frau, die sich vor allem darum kümmern muß?
 
G

Gast

  • #2
Nein, ich schätze, daran denken Sie nicht und sie würden dann auch keine Kinder wollen. Dass Frau auch Karriere machen möchte, ist für einige Männer noch nicht angekommen. Andererseits, sind Karrierefrauen wahrscheinlich auch nicht bereit, vgl. dem Weibchen zuhause, das "Männchen" zu dulden, es zu finanzieren, durchzufüttern und für seine Identifikation herhalten zu müssen. vgl.:...Mein Mann, der Herr Direktor... - Meine Frau, die Frau Vorstandsvorsitzende...
 
  • #3
also mir wäre das egal, wenn die frau nicht will kann sie von mir aus auch ganz gehen und ihr leben leben, würde das sorgerecht auch allein übernehmen.
 
  • #4
Ich glaube, dass sich die meisten Männer zumindest die Betreuung von Säuglingen nicht vorstellen können -- und das ist biologisch ja auch gar nicht so gewollt. Es ist die natürliche Aufgabe von Frauen, sich um Kleinkinder zu kümmern, das muss man mal ehrlich zugeben. Ich kenne soviele Beispiele, wo Väter versuchen, Säuglinge zu trösten und kaum ist das Kleine auf dem Arm der Mutter, dann ist es still. Das ist schon als Zuschauerin deprimierend, aber für die Väter völlig. Hier wird ein falsches Erwartungsbild konstruiert. Väter sind gut mit Kindern, sobald sie was beibringen können, spielen, toben. Aber Kleinstkinder sind auf Mütter fixiert. (Sicherheitshalber gilt auch hier, Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Außerdem vermute ich, dass nur die wenigsten Männer Hausmann spielen wollen. Ich habe noch keinen ernstzunehmenden Mann getroffen, der zuhause bleiben würde und Kinder und Haushalt betreut. Ehrlich gesagt, suche ich solche Männer auch wirklich nicht. Da hätte ich keinen Respekt vor.

Auf der anderen Seite gibt es schon viele Männer ab 35, die wirklich gerne Kinder wollen und sich in ihrer Freizeit auch liebevoll um sie kümmern. Heutzutage genießen doch die meisten Männer das Familienleben und das Aufwachsen der Kinder. Ich glaube nicht, dass Kinder nur gewollt werden, weil die Gesellschaft das vorschreibt. Ich vermute eher, dass Männer halt nicht so den biologischen Drang nach Kindern haben, aber wenn sie erst einmal da sind, dann auch ihre Vaterrolle gerne erfüllen.
 
A

alhanifa

  • #5
Ich möchte niemals ein "Hausmännchen", wie bei den Seepferdchen, weil das Weibchen seiner Aufgabe nicht gewachsen ist! Es liegt bereits in unseren Genen, dass das weibliche Wesen seine Mutterpflichten auch so, wie es sich gehört ausübt. Ein Kinderliebender Vater ist abends und an Wochenenden für die Kinder da: da kann ich ja gleich in der Wollkneuel-Szene einen Mann suchen
 
  • #6
@#4: Wunderbar, dass wir uns da einig sind! :)
 
G

Gast

  • #7
da wird ständig vom Machoschweiz gesprochen, und sobald er ein wenig Gefühl zeigt, ist er die Mimose... ??

Man kann sich doch auch die Aufgaben teilen, er arbeitet 50% und Sie auch, ich kenne viele bei denen das so ganz gut passt, und von den Männern, ist sicherlich keiner ein Seepferdchen...
 
  • #8
@#6: Klar, dann machen beide keine Karriere, verdienen beide weniger und müssen dann auch noch ihre Arbeitszeiten und den Urlaub synchronisiert kriegen. Super Idee. So richtig aus der Praxis gegriffen... *kopfschüttel* Probier das mal im wirklichen Leben!
 
G

Gast

  • #9
Würden Männer auch Kinder wollen, wenn sie selbst überwiegend zuständig wären und nicht die Frau?

Es gibt bereits genügend Männer, die selbst überwiegend zuständig SIND und nicht die Frau. Die Frage ist längst - wenn auch nicht von allen Männern - mit einem JA beantwortet. So wie es auch Frauen gibt, die keine Kinder wollen, wenn sie überwiegend zuständig sein sollen.

In meinem Freundeskreis gibt es drei Männer, die sich von Anfang an sehr verantwortlich mit um ihre Kinder kümmerten. Zwei davon sind bis heute Hausmänner - sehr männliche und überdies attraktive außerdem.

Ich finde es ein so uraltes, überholtes Klischee, dass Männer erst dann zuständig sind oder sein sollen oder sein wollen, wenn sie ihren größeren Kindern etwas beibringen können. "Beibringen" geschieht von Anfang an. Schon mal mitbekommen, wie ein Baby lernt, mit den Blicken zu folgen? Spannend!!

Männer lasst euch bloß nicht einreden, kleine Kinder seien Frauensache. Das ist ein großer Quatsch und wird von den Frauen vertreten, deren Mütter oder die selber den Mann nicht ranlassen und alles ab Schwangerschaft bis Schuleintritt zur eigenen Aufgabe machen, um dann über die Männer zu stöhnen, die nicht mal dies oder jenes können, tun oder kapieren. Ja wie auch? Auch eine Frau muss sich an ihr erstes Kind gewöhnen, muss lernen, sich vertraut zu machen, damit umzugehen, muss lernen, wie man ein Baby wickelt, sogar, wie es gestillt wird. Also nix mit Fraueninstinkt!

Der sogenannte Mutterinstinkt, sprich die erste Bindung zum Kind, entsteht in der Zeit unmittelbar nach der Geburt über Haut- und Blickkontakt, solange die Psyche durch das Geburtserleben noch im Ausnahmezustand und besonders offen ist. Das geschieht auch Männern, wenn sie dabei waren.

Und noch eins:
Eine Partnerschaft (die das wirklich ist und nicht nur so heißt) ist ein großes Glück und ein Kunstwerk, das Mann und Frau zu gleichen Teilen gestalten oder gestaltet haben.

Elternschaft (die das wirklich IST und nicht nur so heißt), ist ein noch größeres Glück und ein noch größeres Kunstwerk, das von Mann und Frau zu gleichen Teilen gestaltet ist/wird.
In einer echten Elternschaft sind Mann und Frau partnerschaftlich beteiligt. Und das heißt, dass nicht die Frau den Mann größtenteils vom Säugling wegdrängt, sondern dass sie den Platz an ihrer Seite dem Mann einräumt, in der Partnerschaft und erst recht in der Elternschaft.

Männer lasst euch nichts einreden. Wenn ihr von Anfang an mit dabei sein, kennt ihr euer Kind so gut, wie eure Partnerin das tut. Dann könnt auch ihr euer Kind so trösten, wie es das braucht, weil ihr und eure Kinder euch liebt und vertraut seid. Alles andere ist Quatsch, Klischee, Überkommenes, unreflektiert Übernommenes, generationenalte Vorurteile...

Es gibt genügend Männer, die vorwiegend selbst für ihre Kinder zuständig sind.
So wie es genügend Frauen gibt, die vorwiegend selbst für ihre Kinder zuständig sind.
So wie es auch genügend Männer gibt, die nicht zuständig sein wollen und deshalb keine Kinder haben oder gehen, wenn eines geboren würde.
Und es gibt ebenso genügend Frauen, die nicht zuständig sein wollen und deshalb auch keine Kinder haben oder abtreiben, wenn eines geboren würde.

Also: keine Regel, keine Ausnahmen. Es gibt alles dieses gleichzeitig und parallel.
Wer also sagt, dass es nur die Frauen seien, die überwiegend für Kinder zuständige seien, liegt falsch bzw. es liegt ebenso falsch, wer meint, Männer seien von vorneherein nicht überwiegend zuständig für Kinder.
 
  • #10
also bevor ich mein kind einer frau überlasse die hoffnungslos überfordert ist oder/und dem kind nicht die nötige liebe und pflege gibt, mach ich es oder stell ein kindermädchen ein. Wüsste nicht ob ich mit so einer frau überhaupt zusammenleben kann/will.
 
G

Gast

  • #11
Also hier muß ich Frederika zur Abwechslung mal widersprechen. Es gibt sehr wohl Männer die sich intensiv um die Erziehung kümmern wollen. Ich sehe durchaus ein, daß die Mutter dies die erste Zeit schon allein des Stillens wegen übernehmen sollte, sehe aber keinen Grund, warum nicht ab einem gewissen Zeitpunkt der Mann die führende Rolle in der Erziehung übernehmen sollte. Das muß auch nicht zwangsweise mit einem finanziellen Verlust einher gehn. In meinem Fall könnte ich problemlos 3 Tage die Woche von Zuhause aus arbeiten und hätte so sicher genug Zeit für die Erziehung. Zum einen nimmt man so der Frau nicht ihre Karrierechance und hat selbst auch deutlich mehr Abwechslung. Selbst wenn so ein Modell wie bei mir nicht überall geht, sehe ich auch nicht, wie 2 Teilzeit-Jobs die Karriere beeinträchtigen sollten. In meiner Firma gibt es etliche Mitarbeiter, die trotz Teilzeit vom Sachbearbeiter zum Gruppen- oder sogar Abteilungsleiter aufgestiegen sind.
 
  • #12
@#10: Ich kenne kein Beispiel für einen wirklich gehobenen Posten, der in Teilzeit ausgeübt wird. Wie sollte das gehen? Ein Vorgesetzter, der nicht alles mitkriegt, taugt nicht. Das ist gleich ein eklatantes Führungsproblem. Vielleicht geht das im öffentlichen Dienst, keine Ahnung. Letztlich darf sich natürlich jedes Pärchen so entscheiden, wie es möchte.

Natürlich gibt es Männer, die sich kümmern wollen. Ich persönlich kenne aber kein gelungenes Beispiel. Für mich bleibt das vorläufig Theorie.
 
G

Gast

  • #13
Es geht ja letztendlich im Wesentlichen um die ersten Jahre des Kindes/der Kinder. Mit zunehmendem Alter reduziert sich ja der Zeitbedarf fürs Kind, weil dieses zunehmend selbständig wird und eigene Freundschaften u.ä. pflegt. Diese Zeitspanne - welche bei jedem Kind unterschiedlich sein kann - gilt es zu überbrücken OHNE den kompletten Bezug zum Berufsleben zu verlieren. Karriere ist danach immer noch möglich, aber völlig ausgeschlossen, wenn Frauen/Männer 6-8 Jahre zuhause bleiben. Dann bleibt nur noch der Kassiererjob bei Aldi.

Ich bin eine Frau und war nach der Geburt meines Kindes auch zunächst komplett überfordert. Mutterinstinkte? Fehlanzeige! Babies waren bis dato nicht so mein Ding gewesen. Aber mit gutem Willen und familiärer Unterstützung fitzt man sich da rein.

@8 Gratulation, besser könnte ich es auch nicht formulieren.

Mutterinstinkt wird nicht zwingend angeboren. Man kann ihn auch über einen längeren Zeitraum erwerben.
 
  • #14
@#12:
a) Die Aussage mit dem Kassiererjob bei Aldi ist absurd. Der gesamte öffentliche Dienst (und auch viele Großfirmen) bieten bis zu 6 Jahre Babypause und Rückkehr in die alte Stellung an. Gerade im öffentlichen Dienst nutzen das ja auch sehr viele Frauen. Sicherlich gibt es Berufe, in denen die alte Stellung nicht mehr verfügbar ist und man sich neu bewerben und bewähren muss. Das müssen heutzutage aber auch viele Arbeitnehmer, die aus anderen Gründen den Job wechseln.

b) Mutterinstinkt: Kennst Du die Definition von Instinkt? Instinkte sind angeboren, sonst wären es keine. Du meinst wahrscheinlich, dass Du Dich in Deine Mutterrolle einleben mußtest und anfangs überfordert warst.

@8: Im großen und ganzen bin ich komplett anderer Meinung. Hausmänner wirken auf mich lächerlich und werden zwar süß beäugt und von Emanzen gelobt, aber als Mann nicht ernstgenommen. Zweitens ist die Mutter-Kind-Nähe biologisch viel enger, schon wegen Geruch und Stimme der Mutter. Ich kenne genug Beispiele, wo moderne Väter sich solche Mühe geben, ihre Babys zu beruhigen und scheitern und kaum sind die Babys auf dem Arm der Mutter, dann sind sie ruhig. Das ist frustrierend und enttäuschend für die "modernen Väter", aber man kann gegen die Biologie einfach nicht an. Was Du schreibst, ist eine ideologische Wunschvorstellung, die von manchen versucht wird zu leben. Es ist aber keineswegs ein normales oder biologisch wünschenswertes Verhalten.
 
  • #15
#13 Frederika, im technischen bereich fängst du nach 6 jahren wieder bei null an.
ich weiß das von mir, ich habe meine ersten jobs nicht in meiner sparte gewählt und ein rückstieg war schon nach 5 jahren kaum mehr möglich weil die technologien sich rasant weiter entwickeln, da ist man entweder am ball oder nicht.
 
  • #16
@#14: Ja, das gibt es! Da muss man sich entweder nebenbei fortbilden und auf dem Laufenden halten oder aber bereit sein, neu einzusteigen. Oder aber auf Kinder verzichten, wenn einem der Job wichtiger ist. -- Wie Du ja schreibst, hast Du es selbst geschafft, Dich neu zu orientieren. Warum sollte das anderen nicht gelingen? ;-)
 
G

Gast

  • #17
@15: Frederika, Du bist naiv. Frag mal die ältere Generation (also unsere Mütter). Da gibt es einen Gutteil, die sind sehr verbittert über entgangene Möglichkeiten. Selbst in meiner eigenen Familie.
Meingott, wer arbeitet denn schon im öffentlichen Dienst?? Wie viele Prozent sind das?? Nach sechs Jahren zuhause ist man doch intellektuell halb verblödet... Wo gibt es hier (im Osten) Großfirmen?? Das gros der Frauen arbeitet in kleinen und mittleren Betrieben. Das mit Aldi ist nicht absurd, frag mal meine Schwiegermutter.

Ein Baby läßt sich von dem trösten, den es als ersten Ansprechpartner gewöhnt ist. Das ist in der Regel die Mutter. Falls es der Vater ist, funktioniert es bei ihm genauso. Ein Baby will in erster Linie: Nahrung, Sicherheit, Vertrauen. Glaub es mir, ich hab ein Kind. Die enge Mutterbindung fängt erst mit einem Jahr an. Z.B. werden deshalb Adoptionen von Kindern am liebsten im ersten Lebensjahr gehandhabt, weil sich das Kind in dieser Lebensspanne relativ problemlos umstellen kann.
Der Vater meines Kindes ist viel häuslicher als ich. Er kocht und bäckt gern. Ich gehe lieber arbeiten. Lächerlich finde ich das nicht. Nur angenehm.

(w,38)
 
  • #18
@16: Was für ein Dummquatsch, sorry, aber wirklich. Niemand verblödet nach sechs Jahren, weil er seine Kinder erzieht oder den Haushalt führt. Das ist doch regelrecht unverschämt gegenüber all den guten Müttern, die ihre Kinder erziehen. Du hast da eine erschreckende und sachlich falsche Meinung,

Zum Öffentlichen Dienst: Etwa 4.6 Millionen in Deutschland. Nicht gerade wenig. Und sehr viele Großfirmen bieten ähnliches.

Mutterbindung: Unfug. Es ist bekannt, dass Neugeborene die Mutter an Stimme und Geruch erkennen. Das Urvertrauen entwickelt sich gerade in den ersten 12-24 Monaten und ist essentiell für eine gesunde psychische Entwicklung des Kindes.
 
G

Gast

  • #19
@17 Frederika: na dann versuche mal mit einer echten Langzeitmutter, die möglicherweise mehrere Kinder groß gezogen hat ein wirklich abendfüllendes Gespräch mit interessanten Diskussionen abseits Windeln, Kindergarten, Schule, Kinderbasar, Vorgarten, Supermarktangebote und Nachbarschaftstratsch etc. zu führen. Wenn die Frau nicht annähernd noch ein Interesse an normalen Dingen und Themen des Berufslebens hat, funktioniert das nicht. Die Welten sind zu verschieden, weil die Interessen und der Lebensmittelpunkt ein anderer ist.

Sei dahin gestellt, welche Frau sich wohler fühlt, aber ich gebe 16 Recht, INTELLEKTUELL (nicht allgemein) verblödet kommt in vielen Fällen leider hin.

Und ein Kind weiß ganz genau, wer seine Mama ist und ob sie es mit ihm gut meint. Gerade Urvertrauen kann das Kind hervorragend lernen, wenn die Mama nicht ständig anwesend, aber entsprechend zuverlässig ist.
 
  • #20
#16 meine mutter war alleinerziehen und hat ihre karriere am fließband begonnen, gefolgt von kassiererin, umschulungen aufstieg bis chefbuchhalterin in einem unternehmen knapp vor der prokura, sich selbstständiggemacht, später noch einmal umgeschult jetzt leiterin von einem edv support. und das ganze ohne matura nur mit eisernem willen.

also erzähl mir nicht was eine frau lernen und erreichen kann, alleine ohne hilfe und nebenbei ein kind aufziehen und vor allem durchfüttern.
 
  • #21
@#18: Ich kenne wahrlich genug Frauen aller möglichen Altersgruppen, die trotz Hausfrau-Dasein genauso intelligent, gebildet und belesen sind wie Berufstätige. Der von Dir konstruierte Zusammenhang ist einfach de facto nicht gegeben und schon regelrecht unverschämt. Im Gegenteil gibt es auch viele Berufstätige, die so auf ihren Job fixiert sind, dass sie gar keine Zeit haben, sich regelmäßig auch um andere Dinge wie Literatur, Kultur, Wissenschaft und Tagespolitik zu kümmern.
 
G

Gast

  • #22
Frederika, du hast keine Ahnung von Babys. Also halte dich zurück.
 
  • #23
@#21: Halte Dich mit persönlichen Angriffen zurück, sage ich da nur. Es geht hier darum, ob Mütter, die zuhause bleiben, genau so pfiffig und "unverblödet" sein können wie Berufstätige.

Dazu muss man keine Babys haben, sondern a) Berufstätige Mütter kennen b) zuhause-gebliebene Mütter kennen. Beides erfülle ich. Damit kann ich auch die Mütter vergleichen und feststellen, dass letztere keineswegs überdurchschnittlich verblödet sind.

Wenn Du zu solch einer trivialen Logikleistung nicht in der Lage bist, tut es mir wirklich leid. Deine Sticheleien nerven langsam -- wenn sie wenigstens noch Substanz hätten. Aber so ist es intellektuell wirklich nicht erfüllend, sondern nur als verbale Diarrhöe einzustufen.

Bring einfach Sachargumente oder beschreibe einfach neutral Deine eigene Meinung. Dazu ist das Forum nämlich gedacht, nicht etwa zum Schlagabtausch.
 
G

Gast

  • #24
@#22: Jetzt sind wir wieder in der Zickenschlacht und bei den Grabenkämpfen. :eek:)
Meine persönliche Meinung ist ja, daß es SOFORT mehr und bessere Kinderbetreuung gäbe mit familienfreundlicheren Öffnungszeiten wenn Männer die Hauptlast der Kindererziehung tragen müßten. Das würde Ratzfatz gehen.
Liebe Frederika, ich sehe keinen Sinn darin, zuhause zu bleiben. Ich möchte auch keinen Mann, der dies tut. Beide arbeiten und teilen sich in die anfallenden Aufgaben rein. Das ist am fairsten für beide.
Für mich war Arbeiten-gehen immer nervliche Erholung, auch wenn sie mal körperlich anstrengend war. Mein jetzt Vierjähriger konnte in den vergangenen zwei, drei Jahren tagelang sehr anstrengend sein, das kostet Nerven. Ich empfand es auch mal als angenehm, ein Kind mit bösem Wutanfall im Kindergarten abzugeben - so hatte ich Gelegenheit, bis zum Abend mein seelisches Gleichgewicht auf Arbeit wieder herzustellen, um am Abend dem Kind wieder freundlich zu begegnen.
 
  • #25
@#23: Es ist doch schön, wenn Du eine Lösung gefunden hast, die Dich glücklich macht. Das gönne ich doch jedem Paar. Ich habe mich bloß dagegen gewandt, pauschal zu behaupten, Hausfrauen und Mütter würden regelrecht, so wörtlich, verblöden. Das ist sachlich unzutreffend.

Du siehst keinen Sinn darin, zuhause zu bleiben. Das ist OK. Also genieße Deine Arbeit.

Andere Mütter sehen einen Sinn darin, die ersten Lebensjahre ihres Kindes zu genießen und all die täglichen Fortschritte zu erleben und zu begleiten. Das Weltbild und die Vorstellungen ihres Kindes zu prägen, immer da zu sein und an der Bildung des Urvertrauens und des Charakters mitzuwirken. Gerade die ersten Jahre sind doch so voller Wunder und prägen mehr als alles andere.
 
G

Gast

  • #26
ich bin die 12, die 16 und die 23. Die 21 ist jemand anderes...
Sei versichert, ich genieße auch so die ersten Lebensjahre des Kindes und erlebe die täglichen Fortschritte. Ich weiß jederzeit, was mein Kind denkt und was ihn beschäftigt. Das kriege ich hin, ohne 24 h präsent zu sein. Dafür nehme ich mir die extra viel Zeit für mein Kind, wenn ich zuhause bin und versuche, alltägliches zu delegieren.
Ich habe nur was gegen allzu starke ideologische Überfrachtung des Mutter-Themas und Blauäugigkeit was die Berufschancen von Müttern betrifft. Selbst bin ich freiberuflich und hatte meinen ersten Termin eine Woche nach dem Kaiserschnitt. Hartz 4 oder ähnliches hätte ich nie bekommen, der Vater dagegen schon. Zuvor war ich sieben Jahre selbständig gewesen - da gibt man seine Kundschaft nicht über Nacht auf! Mein Sohn ist jetzt vier und wir sind ein Herz und eine Seele.
 
G

Gast

  • #27
[Mod: Unsachliche Beitragsteile entfernt.]

Ich bin mehr oder weniger gezwungen zu hause mit mein Kind zu bleiben weil ich fast allein erziehend bin und keine Familie oder Freunde in meine Nähe habe zu helfen. Das heißt das Soziale Isolierung, Partnerschaftliche Entfernung, kein Intellektuelles Input mich nicht nur Emotional fertig machen sondern auch intellektuell verblöden. Vielleicht war ich immer zu sehr wissensdürstig und sozial um es aushalten zu können, oder habe ich zu viel Testosteron. Mein Man könnte allerdings unsere Kind genau so gut wie ich von Anfang an berühigen, obwohl er sogar weniger als ich dabei war- gezwungenerweise. Vielleicht ist es die Ausnahme und deshalb- deine Meinung nach- abnormal. Vielleicht liegt es aber einfach daran das Evolutionstechnisch die Vielfalt innerhalb eine Spezies notwendig für das Überleben des Spezies ist. Bitte entschuldige meine Fehler, ich habe Deutsch erst mit 22 angefangen zu lernen -also vor 10 Jahren- und bin natürllich immer noch dabei :)
 
G

Gast

  • #28
Ganz ruhig, liebe Schreiber, warten wir ab, bis die Kinderlosen, die hier so vehemment unsinnige Gedanken schreiben, selber ein Kind haben, falls es überhaupt dazu kommt, denn die Beiträge sind ja von 2009 und bis heute ist immer noch kein Kind da, dann werden sie aus ihren unrealistischen Träumen aufwachen und sich der Realität stellen müssen.