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Gast

  • #1

Würdet ihr auf eine Beziehung mit einem Künstler eingehen?

Er sieht nun mal sehr gut aus, hat Geschmack und Sinn für Stil. Außerdem ist er Akademiker und sehr gebildet. Soweit, so gut. Aber wie viele Künstler eben, steht er finanziell sehr schlecht da. Man hört oft, sie leben in anderen Welten als andere mit einem sogenannten bürgerlichen Beruf. Er verachtet aber das Geld nicht, nur es klappt halt nicht so einfach mit dem beruflichen Erfolg, oder auf jeden Fall nicht so einfach wie in anderen Berufen. Würdet ihr so eine Beziehung für euch als Prestigeverlust interpretieren oder gar als solchen ansehen?
 
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Gast

  • #2
warum denn nicht?? Vielleicht habe ich da andere Vorstellungen, da ich in der Medienbranche arbeite und sehr viele Künstler kenne.
Ich möchte lieber mit einem kreativen, gebildeten, humorvollen und gutaussehenden Mann zusammen sein als mit nem Langweiler, der viel Geld hat.
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass in diesem Forum wahrscheinlich nicht viele meine Meinung teilen werden...
 
  • #3
wenn du nichts für in empfindest dann lass es, dazu brauchst du keine razionellen gründe.
wenn du etwas für ihn empfindest muss das ganze rundherum doch um gotteswillen egal sein.
 
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Gast

  • #4
Also ein bisschen vorsichtig wär ich schon. Es gibt auch genug "Künstler" da draußen, die sich einfach darauf ausruhen und sich aushalten lassen wollen. Wichtig ist, daß - vor allem ein Künstler - trotzdem alleine klar kommt. Er muß nicht reich sein, aber er darf sich auch nicht zu schade sein jobben zu gehen wenn er nichts mehr zu beißen hat. Sobald es irgwendwelche Anzeichen gibt, daß du ihn irgendwie unterstützen mußt, sollten alle Alarmglocken läuten.
 
  • #5
Ich denke in diesem Falle ähnlich wie Thomas. Wenn Du nicht wirklich verliebt bist, laß es. Wenn Du wirklich starke Gefühle hast, laß Dich nicht von dem Beruf abschrecken.

Ich gebe aber zu, daß ich auf keinen Fall einen Mann möchte, der sich aushalten läßt oder dessen finanzielle Verhältnisse so schlecht sind, daß gemeinsame Urlaube, Anschaffungen und so weiter nicht auf Augenhöhe ablaufen könnten. Das ist für mich schon Voraussetzung!

Letztlich mußt Du wohl neben den Gefühlen auch soweit den Kopf verwenden, daß Du Dir sicher bist, dass er Dich nicht künstlerisch wertvoll umgarnt und sich aushalten läßt, sondern authentisch ist. Das ist bei Künstlern ja gar nicht so einfach zu erkennen! ;-)

Na ja, und Du mußt Dir über Deine Lebensziele im Klaren sein. Wenn Du gerne ein Haus bauen möchtest und eine kleine nette Familie haben, dann könnte der Künstler wohl nicht viel zu alledem beitragen. Wäre für mich eher nichts. Aber das ist eine sehr persönliche Sache!
 
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  • #6
Also, als Künstler möchte ich zum oben Geschriebenen folgendes sagen:

Bei mir läuten die Alarmglocken, wenn ich solche Sprüche höre, wie da oben bei Nr.3. Ihr wollt bei eurem Gegenüber damit brillieren, daß ihr auf euren Profilen angibt, in Museen, Oper und Theater zu gehen, kurz, euch für Kunst zu interessieren. Aber welchem von euch, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ging auch nur einmal beim Betrachten eines Bildes oder beim Anhören eines Musikstückes durch den Kopf, (das HHerz laß ich mal außen vor, weil ich emotionale Erpressung nicht leiden kann), wieviel menschliches Elend sich hinter den Werken in vielen Fällen verbirgt, während ihr euch vor lauter Entzückung kaum auf den Beinen halten oder kaum ruhig sitzen könnt?
Keiner von euch könnte in seiner Arbeit die von ihm erwartete Leistung erbringen, wenn er nebenher auch noch jobben gehen müßte. Ihr redet ziemlich leicht, denn Geldverdienen und Berufausüben gehen bei euch Hand in Hand. Nicht so bei den meisten Künstlern.
Finanzielle Untestützung wird von Künstlern daher auch nicht als Aushalten oder Sozialhilfe angesehen, sondern als Förderung, Wertschätzung und Teilhabe an ihrer künstlerischen Arbeit.
Aber wie schon Mr.Saatchi treffend bemerkt hatte, Kunst sei keine Angelegenheit des Mittelstandes. Schon gar nicht in Deutschland.
Und entgegen der Mythenbildung möchte ich behaupten, daß Künstler für solche ehrlich gemeinten Förderungen äußerst Dankbar und ihrerseits zu Zugeständnissen bereit sind (Abtretung von Werken, Verkaufsbeteiligung usw.)
Man soll keinen Künstler aushalten, sondern seine Wahrnehmung für Zusammenhänge schärfen, damit sie eventuell mit einer Bewußtseinsveränderung für obiges Phänomen einhergeht.
Und nicht zuletzt deshalb, damit bestimmte Angaben in den Profilen hier gerechtfertigt sind.
 
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Gast

  • #7
Geld ist nicht der alleinige Gradmesser für Erfolg, und Erfolg ist nicht eindeutig zu definieren - mag sich in Geld ausdrücken, aber auch in Bekanntschaftsgrad, oder eben darin, Dinge in Bewegung zu setzen, zum Beispiel konkrete Anstöße in der Gesellschaft zu geben, auch wenn sie sich nicht in bare Münze umsetzen lassen. Das ist bei vielen ehrenamtlichen oder Grassroots-Bewegungen der Fall. Das entscheidende Kriterium für mich wäre also, ob der Künstler überhaupt etwas "Sinnvolles" macht und in irgendeiner Weise zur Gesellschaft beiträgt. Hier liegt der Haken. Es gibt nämlich genügend sog. "Künstler", die außer sich selbst und ihren Marotten keinerlei Hingabe pflegen. Und: schöne Worte und ehrgeizige Pläne zählen - auf Dauer - nicht: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen."
Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe mich 15 Jahre lang hinhalten lassen von einem, der letzten Endes NICHTS auf die Reihe bekommen hat. Selbst das wäre noch nicht so schlimm gewesen; Geld kann ich selbst verdienen. Das Schlimmste war, dass er in einen Teufelskreis geraten ist von Frust über seine eigene Unzulänglichkeit, der wiederum sein Selbstvertrauen immer weiter zerstört hat, woraufhin sein Frust noch größer wurde und sich in Größenwahn und Aggression wandelte, bis der nächste Absturz kam; dann wiederholte sich der Kreislauf... und so weiter und so weiter. Das Ende vom Lied war ein schreckliches.
 
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  • #8
Zu Nr.6

Kunst und Gesellschaft - das ewig leidige Thema!
Keine Kunst entsteht zum Wohle der Gesellschaft und kein Künstler braucht sich aus verständlichen Gründen darum zu kümmern. Die künstlerische Tätigkeit ist eine gesellschaftlich unnützliche und eine für die Gesellschaft unnützliche. Die Gesellschaft funktioniert nach dem Nützlichkeitsprinzip und Kunst, da sie etwas Unnützliches und Zweckloses darstellt, hat für die Gesellschaft keinen Wert. Sie grenzt Tätigkeiten aus, die ihrem Prinzip des Utiliterarismus zuwiderlaufen. Das ist den wohlverdienenden Künstlern nach wie vor bewußt und selbst die sympathisieren nicht mit der Gesellschaft und deren Prinzip. Sie wissen, daß die vielen Freunde und Bewunderer nur deshalb da sind, weil sie selbst nun über eine gewisse mediale Macht und viel Geld verdienen. All jene Leute wären nämlich nicht da, wären sie immer noch so arm, unbekannt und erfolglos wie sie es vielleicht vor einem Monat noch waren.
Es gibt sicher arbeitslose Bankangestellte, aber nicht weil die Gesellschaft ihre Tättigkeit nicht braucht. Wenn sie jedoch einmal angestellt wurden und in seinem Beruf gut sind, haben sie sonst so gut wie keine weiteren existenziellen Probleme, die mit dem Geldverdienen zusammenhängen würden. Aber der Erfolg eines Künstlers hängt ja an erster Stelle mit der öffentlichen Wahrnehmung seiner Arbeiten zusammen. Das ist es, diese Abhängigkeit von der Aufmerksamkeit, die Künstler agressiv macht, besonders in einer Gesellschaft, in der der Mittelschicht politisch dominant ist. Die haben kein Zugang zur Kunst und kennen außer einem primitiven Materialismus (denn einen distinguierten gibt es auch), den sie mit ihrer Wertecodex und Arbeitsmoral heraufgezüchtet haben, sonst kaum etwas anderes. Für sie sind Ausstellungen gleich Freizeitgestaltung, oder wie dämmliche Politiker es fürs Volk anpreisen - als "Kulturangebot". Keinem von ihnen würde einfallen, daß eine Galerie einen Verkaufsraum darstellt, in dem ein Künstler seine Werke "absetzen" will. Die meisten kommen zu Vernissagen eh nur aus dem Grund, weil es draußen kalt ist und regnet. Oder weil zu Hause der Kühlschrank schon wieder leer ist.
 
  • #9
es gibt künstler, es gibt arme künstler und es gibt möchtegern künstler die sich mit ihrer eigenen durchschnittlichkeit nicht abfinden können und zu stplz sind einen beruf zu ergreifen der ihnen auch liegt, für den sie begabung, leidenschaft, selbstaufgabe. Es ist die feigheit sich selbst einzugestehen "ich habe versagt!"
kunst kommt von können, sich eine fähigkeit durch übung meisterlich aneignen. Und an dieser übung scheitert es meisten. Ein talent erkennt man daran, dass einem das was man tut mit euphorie erfüllt, dadurch entsteht die motivation wider jeder vernunft an einer sache drann zu bleiben und sich von der mengen die schon aufgegeben hat abzusetzen.
die meisten klecksen oder klimpern 6-7 jahre wo herum und glauben jetzt seien sie künstler. Verglichen mit den kampfkünsten klopft dir der lehrer nach 7 jahren auf die schulter und sag"ok, jetzt hast du eine grundlage um mit dem lernen zu beginnen."

selbstzufriedenheit ist der größte feind eines künstlers, den selbstzufriedenheit bedeutet stillstand.
 
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  • #10
zu #8 - kann ich nur zustimmen. Es gibt genügend Leute, die sich nur das bequeme Deckmäntelchen umhängen wollen.
Und zu #7: "zur Gesellschaft beitragen" kann durchaus auch "subversiv" und "rebellisch" sein, es geht nicht um einen gar zu engen Nützlichkeitsbegriff der Kunst, so aufgeklärt sind "wir Spießer" allemal.
Aber es ist ja wohl mehr als zynisch, GAR NICHTS zu machen und sich TROTZDEM als Künstler aufzuplustern, als nächstes die "böse Welt" anzuklagen, die das Genie verkennt, und zuletzt den Menschen, von dem man sich füttern und behergen lässt, für sein eigenes Scheitern verantwortlich zu machen und seine Aggressionen körperlich an ihm auszulassen. Darin kann ich beim besten Willen keine künstlerische hehre Freiheit und keinen bemitleidendswerten, der ach so blöden Gesellschaft moralisch und sonstwie haushoch überlegenen, verkannten Künstler erkennen... sagt die vormalige #6.
 
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  • #11
Ist doch egal, ob der andere Geld verdient, solange man nicht verheiratet ist oder in einer "Bedarfsgemeinschaft" im Sinne des SGB II lebt. Und wenn nicht: Tja, dann mußt Du Dir im Wortsinne überlegen, was er Dir wert ist. Aber einfach aus der Angst heraus, daß er mir auf der Tasche liegen k ö n n t e... Das finde ich neurotisch. Wenn Künstler natürlich nur ein Euphemismus für Nichtstun ist... Selbst dann gehst Du ja noch keine Verpflichtung ein, bloß stellt sich die Frage, wie es sich mit einem Nichtstuer lebt. Aber auch da mögen nette Menchen drunter sein. Mir wär so ein Leben zu langweilig.
Viele Grüße!
 
  • #12
Hmm, die Frage nach dem Geld würde sich mir nicht stellen. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich ein Mann bin.

Ich persönlich finde kreative Berufe auf jeden Fall eher spannend, da ich selbst gerne kreativ bin und ich damit eine gewisse geistige Freiheit in Verbindung bringe...
 
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  • #13
Hier meine Antwort
ich bin mit einem künstler zusammen. wir haben zwei kinder. er ist ein "echter "künstler. hat studiert, wir können davon leben...nicht üppig, aber es geht. "echter künstler" soll heißen, er macht es vollzeit, es ist kein nebenjob, er würde nieeeee etwas anders tun, er wußte mit 14 schon ,dass nichts anderes für ihn in frage kommt!! und ...ich bewundere ihn für das was er tut.
ABER: er ist ein schwieriger charakter, sehr egoistisch, nicht geizig, aber immer wieder sehr verletzend.
er liebt seine kinder über alles und vielleicht auch mit auch. aber an erster stelle steht er....jetzt und immer.
ich kenne bisher drei solche "echten" für die der beruf eine berufung ist.
alle drei sind sehr, sehr schwierig und egoistisch.
dessen muss man sich bewusst sein und man muss es aushalten können. was nicht immer leicht ist!!!
 
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  • #14
Aber welchem von euch, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ging auch nur einmal beim Betrachten eines Bildes oder beim Anhören eines Musikstückes durch den Kopf, (das HHerz laß ich mal außen vor, weil ich emotionale Erpressung nicht leiden kann), wieviel menschliches Elend sich hinter den Werken in vielen Fällen verbirgt, während ihr euch vor lauter Entzückung kaum auf den Beinen halten oder kaum ruhig sitzen könnt? Keiner von euch könnte in seiner Arbeit die von ihm erwartete Leistung erbringen, wenn er nebenher auch noch jobben gehen müßte.
Eben. Deshalb würde ich mir mit einem Künstler nie etwas anfangen.
Ich habe keine Lust schlechtes Benehmen, Faulheit oder einen extrem launischen Charakter als "künstlerische Lebensart" und "Ausdruck der Kreativität" zu tolerieren.
Danke - alles schon erlebt und hinter mir. Ich überlasse solche Menschen anderen schwärmerischer veranlagten Opfern.

Ich kenne übrigens auch andere "Kreative". Sie sind oft wahre Künstler, würden sich aber nicht als solche bezeichnen. Die sind mir lieber, sie sind weniger "leidend" und erfolgreicher.
 
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  • #15
für mich hat ein Künstler in der Regel (hängt auch von seinem Werk ab) mehr Respekt als ein Ökonom oder ein Jurist.

Klar, es gibt auch bei uns vor allem in bildungsfernen Schichten Menschen, die nicht wissen, welche Bedeutung die Kulturschaffenden für die Entwicklung unserer Zivilisation und Kultur haben, und somit auch fundamentale Säule unseres Wohlstands sind. Das wissen die meisten, und das wird zum Glück heute auch weder hier, noch in China oder auf den Osterinseln bestritten (wie #7 das macht).

Ob man mit einem Künster ein Beziehung eingeht sollte wie bei allen anderen Beziehungen nicht vom Job abhängig gemacht werden. Kunst- und Kulturinteresse wäre natürlich schon von Vorteil::::
 
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  • #16
Ich kenne übrigens auch andere "Kreative". Sie sind oft wahre Künstler, würden sich aber nicht als solche bezeichnen. Die sind mir lieber, sie sind weniger "leidend" und erfolgreicher.
Das stimmt. Die arbeiten nämlich meist sehr diszipliniert.
Aber auch diese "Kreativen" haben ihren Job irgendwo gelernt!

Einen Künstler möchte ich auch nicht mehr - ich hatte schon einen von der oben beschriebenen Sorte.
 
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  • #17
Ich kenne übrigens auch andere "Kreative". Sie sind oft wahre Künstler, würden sich aber nicht als solche bezeichnen. Die sind mir lieber
Mit Joseph Beuys sage ich dazu: alles ist Kunst. Künstler ist jeder, der seine Arbeit in erster Linie als Aufgabe betrachtet und erst in zweiter Linie, um damit Geld zu verdienen. Der eine gut bezahlte Arbeit auch mal zugunsten einer anderen, die ihm persönlich gerade wichtiger ist, liegen läßt.

Ich ertappe mich auch immer wieder bei solchen Neigungen, ziehe eine Arbeit vor, die erst einmal nichts einbringt, aber den Kopf frei macht. Fatalerweise füllt er sich wenig später wieder mit neuen Ideen.

So ungefähr muß sich auch ein Künstler fühlen.
 
  • #18
Ich weiß ja nicht, was Ihr unter Künstler versteht:
Für mich fällt da jeder Studiomusiker, TV-Komponisten, Bühnenbildner oder Filmarchitekten, Animationskünstler oder auch Drehbuchautoren drunter. Das sind halt Lohnkünstler, die liefern trotzdem auch massive kreative und künstlerische Leistung ab. Und werden (wenn halbwegs etabliert) gut bezahlt.
Sind völlig normale Menschen und nicht gestörter als andere.
Ich bin mit einem solchen zusammen und selber verdien ich meine Kröten auch im lohnkünstlerischen Bereich.
Die Vision vom abgedrehten Künstler-Egomanen trifft auf einige wenige plakative Selbstdarsteller zu, die sich nicht in den wirklich kommerziellen Bereich begeben oder darin schon zu satt Fuß gefasst haben.
Aber die allermeisten, die davon gut leben können, sind vielleicht nicht völlig, aber in Ansätzen bürgerlich unterwegs.
Natürlich ist man als Freiberufler nicht jeden Monat mit einem bombensicheren beamtösen Gehaltsscheck versehen, ganz egal, was man abliefert. Aber es geht sich schon aus, wenn man verlässlich Qualität abliefert.
Künstler sind völlig normale Menschen. Überwiegend.
 
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  • #19
Hallo FS,

such Dir lieber einen gutverdienenden Sparkassenangestellten, mit dem Du keinen "Prestigeverlust" erleidest und überlasse die Künstler denen, die in dieser Welt leben. Es gibt auch gutaussehende, kreative Beamte (glaub ich jedenfalls?).