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Gast

  • #1

Würdet Ihr mit einem Vegetarier eine Beziehung wollen?

...wenn ihr selbst Normalesser seid? Wie streng seid ihr da?
 
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Gast

  • #2
Hatte ich schon. Es geht, ist aber anstrengend. Das wichtigste ist, daß es der Partner toleriert, wenn man selber Fleisch ißt und sich auch nicht davor scheut, dieses zuzubereiten.
 
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Gast

  • #3
Selten habe ich (w) Vegetarier erlebt, die genauso tolerant und kompromissbereit waren wie ich. Und an einem bestimmten Punkt sind wir immer aneinander geraten. Ich lehne Extreme ab. In jeder Form. Leider komme ich nicht gut damit klar, wenn andere sich extrem verhalten. Vegetariertum gehört für mich (meistens) dazu. Ich kann mir eine solche Beziehung nicht vorstellen.
 
  • #4
Nein, das schließe ich für mich völlig aus. Ich koche sehr gerne und gut und Fleisch oder Fisch gehört bei quasi allen meinen Lieblingsgerichten einfach dazu. Ich genieße auch ausgiebiges Frühstück und ohne Schlachtplatte, Eier, Schinken ist das doch nichts. Und im Sommer liebe ich Grillen über alles! :) Ne, also das geht wirklich gar nicht bei mir! Wenn man sich nicht zusammen auf all die tollen Gerichte freuen kann, von Weihnachtsgans bis Osterlamm, von Räucherlachs bis Chickenwings dann hat das alles keinen Sinn!

Außerdem stimme ich #2 zu, viele Vegetarier haben was Extremes an sich. Oder was ideologisch Verbohrtes. Ich möchte mein Leben rundherum genießen, in so vielen Facetten wie möglich und gutes Essen gehört für mich einfach dazu!
 
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alhanifa

  • #5
Nein, das ist ungesund! Ich mag zwar die Tiere lebend und ab und zu halt auch mal auf dem Teller - so ist unsere Natur, eben menschlich
 
  • #6
Wenn mir die Frau bei meinem geliebten Sahneschnitzel mit Pommes nicht reinredet, habe ich kein Problem damit, wenn sie parallel dazu ihr vegetarisches Essen isst. Vielleicht könnte sie mich sogar dazu veranlassen, freiwillig mal etwas Vegetarisches zu essen - wenn es lecker schmeckt. Es soll auch leckere vegetarische Essen geben ;-)
 
P

Poncho

  • #7
Also ich schließe Vegetarier zwar nicht kategorisch aus, aber es ist ein ziemlich schwerwiegendes Kriterium, wennn diejenige als Vegetarierinn kein Problem damit hat Fleisch zuzubereiten etc, wird es zwar schwierig beim Essen machen, aber es ist machbar. Ist sie da nicht so tolerant, wars dass (ich zähle mich zu der Kategorie Fleischfresser in Reinstform, darum ist überall Fleisch dabei ;) )

Wenn ich da an meine Schwägerinn in Spee denke *schüttel* bloß nicht das selbe Messer für Fleisch und Gemüse verwenden, 2 verschidene Roßt beim Grill ... nein danke! (und sie merkt kleine Fleischstücke im Essen dann doch nicht, hehehe :->
 
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Gast

  • #8
1. Ich bin Vegetarier und verfolge diese Debatte darum recht interessiert...
2. Es gibt unterschiedliche Spielarten des Vegetarismus, von denen ich persönlich eigentlich nur reine Veganer für problematisch halte, was das Zusammenleben angeht, da es da mit dem Kochen richtig schwierig wird und es auch gesundheitlich einiges zu beachten gilt.
3. Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, Vegetarier zu sein. Die beiden mir bekannten Hauptgründe sind einerseits, dass es manchen Leuten einfach nicht schmeckt und andererseits moralische Gründe. Bei Leuten, die sich vor dem Geschmack von Fleisch ekeln kann ich nicht verstehen, wieso man sich darüber aufregt, wenn diese Leute ein anderes Messer oder einen anderen Grillrost verwenden wollen - immer vorausgesetzt, dass diese Teile vorher nicht gereinigt würden...
Bei Vegetariern aus Überzeugung sollte man zwischen denen mit Missionierungseifer und den anderen unterscheiden. Selbst wenn ich mich zu den anderen zähle, fände ich es allerdings unverschämt, von mir zu verlangen, Fleisch zuzubereiten. Das hat relativ wenig mit Toleranz (übrigens ist Toleranz zwar toll, aber schreibt sich darum noch lange nicht mit Doppel-L...) zu tun. Wenn man es für moralisch verwerflich hält, Menschen zu töten, wird man schließlich auch nicht genötigt, Soldat zu werden. Sind Kriegsdienstverweigerer darum intolerant?
Zudem kann jeder gerne selbst entscheiden, wie und was er essen möchte. Aber wenn er mich als Vegetarier dann nach meiner Meinung fragt, soll er/sie bitte nicht beleidigt sein, wenn ich ihm/ihr mitteile, dass ich es für ethisch und moralisch verwerflich halte, Fleisch zu essen und seine/ihre Handlung darum in meinen Augen ethisch und moralisch unverantwortlich und falsch ist.
Das Argument unter #4 ist übrigens logisch nicht sonderlich schlüssig, sondern spätestens seit Hume als Sein-Sollen Fehlschluss bekannt. Daraus, dass etwas so ist, abzuleiten, dass es auch so sein soll, ist logisch blödsinnig. Damit könnte man viele heute als selbstverständlich angesehene Dinge einfach wieder verwerfen. Beispielsweise: Frauen sind von Natur aus für die Kinder-Erziehung und den heimischen Bereich da. Darum soll das auch so sein. Frauen haben noch nie wählen dürfen. Darum soll das auch so sein. Sklaven hat es immer gegeben. Darum soll das auch so sein. Muss ich weitermachen?
4. Zeigt sich meist, dass diejenigen, die Fleisch essen, zumeist keine Begründung dafür angeben können, warum sie das tun - von logischen Nullnummern wie: "Das ist halt so. Wir sind nun einmal Fleischesser" oder "die Masse isst halt einfach Fleich" abgesehen. Übrigens: Die Masse stand auch hinter dem Regime im Dritten Reich und wollte den totalen Krieg, die Masse hat George W Bush gewählt, die Masse sieht sich im Fernsehen bescheuerte Shows an, die Masse lebt ungesund, die Masse...
Deshalb ist es in meinen Augen intoleranter, sich über Vegetarier zu mokieren, die meist
; )
gute Gründe für ihr Verhalten haben, wenn man selbst keine logisch oder ethisch moralisch auch nur halbwegs zulässige Begründung für sein Verhalten vorweisen kann.

Das nur mal so als Anregung. Selberdenken tut zwar manchmal weh, schadet aber nur selten...
 
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Gast

  • #9
Kommt mir nicht ins Haus. Für mich gehört Fleisch einfach dazu. Man kann ja nicht immer getrennt kochen; schon für sofort ist es ungünstig und an Familie mag man da gar nicht denken. Ne, die sollen mal untereinander ihren Salat knabbern und die Normalsterblichen genießen währendessen das Leben. Hab ich echt kein Verständnis für.
 
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Gast

  • #10
Also die erste Frau die ich jemals wirklich geliebt habe war hardcore-vegetarierin und für sie hätt ich auf alles verzichtet - man sollte sich doch nicht nach sowas urteilen! Ihr zuliebe muss man einfach auch Zugeständnisse machen!
 
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Gast

  • #11
Ich denke, wenn beide tolerant sind, geht das ohne weiteres. Meine Tochter (24) hat seit 5 Jahren eine glückliche Beziehung mit einem Fleischesser.
 
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Gast

  • #12
Das ist natürlich schon schwierig.
Ich mag vegetarisches Essen sehr gerne (vorallem vegetarische Restaurants - wo kriegt man heutzutage noch vernünftig zubereitetes Gemüse, das keine geschmacklose, weiche Pampe ist?).
Ich brauch' keine Schnitzel die grösser sind als der Teller - aber ganz auf Fleisch möchte ich dann halt doch nicht verzichten.
 
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Gast

  • #13
Es geht gar nicht mit einem Fleischesser zusammen zu leben. Ich als Vegetariererin gehe davon aus dass es sehr ungesund ist, also möchte ich dass der Partner auch gesund bleibt. Es ist ähnlich wie bei Rauchern und Nichtrauchern, allerdings kommt bei Vegetarieren noch die ethische Diskrepanz dazu. Es sind also Leichen, die verzehrt werden (mal abgesehen von Austern) und wenn ich dann noch an ein Osterlamm denke eijeijei...
Wie soll man jemanden wirklich lieben, der Babys ißt? Ich sage immer: "Wer so etwas ißt, der frißt auch kleine Kinder!"
Jeder Vegetarier findet das insgeheim ekelig, nur sagen sie es unter Fleischfressern nicht so gerne. Und wenn ich hier lese das ihnen sogar etwas heimlich untergemischt wird, ist das eine Bestätigung der Skrupellosigkeit, welche durch die Blutrünstigkeit entsteht.
die elfe :)
 
  • #14
*lol* diese frage hat mich zum lachen gebracht, weil sie eines meiner hauptprobleme wiederspiegelt. ich selbst esse fleisch, habe aber auch immer wieder ein-zwei vegetarische wochen, weil es da echt super rezepte gibt vor allem in der indischen küche.

aus irgendeinem grund lerne ich im richtigen leben fast ausschließlich vegetarische frauen kennen, teilweise schon wirklich faszinierend.
Die meisten akzeptieren, dass man fleisch isst, aber ich esse in deren gegewart dann höflichkeitshalber nur selten fleisch, weil ich halt gern gemeinsam esse. Im lokal ist es kein problem, da bestellt sowieso jeder was er will.
ich persönlich bin kein mensch der sich einschränken will mit dem essen, deshalb sehe ich vegetarische kost als willkommene erweiterung meiner speißekarte aber mehr micht.

es ist auch keine gute idee eine vegetarierin fleisch zubereiten zu lassen, weil sie es in den meisten fällen sehr lange oder noch nie gemacht hat. Sprich demensprechen wird es auch schmecken... ungekostet möchte ich dabei noch anmerken *g*

also vegetarisch ist für mich kein ausschlusskritärium und die extremen wollen sowieso nichts mit einem fleischesser zu tun haben.
 
  • #15
@#12: Ist das eine Satire oder ernst gemeint? Ganz ehrlich, ich bin am Zweifeln! Für ernst gemeint ist es zu absurd, für Satire der Stil wiederum zu kalt.

@#7: Zubereitung eine Zumutung? Soll eine vegetarische Mutter also nicht für den normalessenden Gatten und die Kindern kochen? Oder sollen alle wegen ihrem Tick auf Fleisch verzichten? Von solch einer Haltung rührt doch die ganze Inkompatibilität!

@#7: Die meisten Menschen essen Fleisch, weil es ihnen einfach sehr gut schmeckt und zur normalen Ernährung des Allesessers Mensch biologischerweise dazugehört. Moralisch-ethisch möchte ich hier gar nicht diskutieren, denn jeder soll glauben dürfen, woran er will.
 
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Gast

  • #16
Ha, an den Reaktionen der Vegetarier sieht ja man ja mal wieder deutlich, dass es um Ideologie und Kampf geht und nicht nur um eine harmlose Essgewohnheit.

Also ich würde NIEMALS mit einer Vegetarierin zusammensein wollen. Fleisch ist so lecker und dieses Moralgequatsche würde mir unglaublich auf die Senkel gehen.
 
  • #17
moral ist einer erfindung des menschen, somit obliegt es jedem einzelnen was er für moralisch hält und was nicht.

ich finde es unmoralisch wenn vegetariere versuchen jemanden schuldgefühle zu machen.
ich finde es ebenfalls unmoralisch zu behaupte fleisch ist ungesund.
 
  • #18
Die Ansicht von #12 finde ich sehr extrem. Der Begriff "Leichen" ist für die Körper toter Menschen vorbehalten, bei Tieren redet man von "Kadavern". An diesem differierenden Sprachgebrauch sieht man schon, dass es eben nicht das Gleiche ist, wenn ich Menschen- (Baby-) Fleisch esse oder Tierfleisch. Wie ist es denn mit dem Essen von "Pflanzenleichen" - warum ist das nicht auch moralisch verwerflich? Schließlich sind Pflanzen auch Kreaturen, die empfinden können. Die moralische Grenze beim Verspeisen von Tieren zu ziehen, ist jedenfalls ziemlich willkürlich!
 
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Gast

  • #19
Mir würde das auch "auf die Senkel" gehen! Wozu hat der Mensch denn Schneidezähne (Reißzähne)? Um einen zähen Stangensellerie zu zerkleinern oder eine feste Möhre zu zerreißen?
Eine Freundin von mir war Vegetarierin und ihre Eltern (beides Ärzte) gaben ihr Nahrungsergänzungsmittel, damit sie wenigstens so das bekommt, was ihr sonst fehlt. Erklärt das nicht schon so manches?
 
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Gast

  • #20
Mal was lustiges: Ich habe gestern Nacht vom EP Forum schlecht geträumt und mir ist eine dicke Pferdeliebhaberin mit verleugneten Kind erschienen, die sich später als Veganerin entpuppte.Ich bin aufgewacht und war klatschnass.
 
  • #21
@19: *ROTFL* :)) Unter feuchten Träume versteht man was anderes....
 
  • #22
#12: Lass dir versichert sein, dass Fleischessen keineswegs ungesund ist. Ganz im Gegenteil! Fleisch ist ein äußerst wertvoller und gesunder Bestandteil der Ernährung. Übermäßiger Konsum und insbesondere generelles Übergewicht mögen schädlich sein, aber Fleischkonsum an sich ist es nicht. Da hast Du einfach was falsch verstanden.
 
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Gast

  • #23
Wie bitte? Fleischessen soll nicht ungesund sein? Tote Tiere zu essen ist so schädlich wie mittelstarkes Rauchen: Vegis leben im Durchschnitt 7 Jahre länger. Aber es geht bei den meisten Vegis ja nicht um die eigene Gesundheit, sondern um die Tiere. Eine Carnivorin kommt bei mir nicht ins Bett. Das fände ich abstossend und unerotisch.

Und wie sagt man doch so schön: "Fleisch macht das Essen nicht schlechter, aber den Esser."

PS: die Frage in diesem Thread ist doch schon falsch gestellt. Als Vegi muss man sich doch nicht rechtfertigen. Der Carnivor ist in der Rechtfertigungspflicht für seine Ernährungsweise.
 
  • #24
@#22: Sachlich falsch. Punkt. Fleisch ist ein gesunder Bestandteil der Ernährung.

@#22: Die Titelfrage ist genau so gestellt, wie sie die Leute hier betrifft. Weder die einen noch die anderen sollen sich rechtfertigen, sondern die Frage ist einfach, würde man mit einem Vegetarier eine Beziehung wollen. Diese Frage ist nun wirklich leicht verständlich.

Wie man erkennen kann, sind Vegetarier fast alle aggressiv oder zumindest missionierend. Derartige Vorwürfe, wie sie in diesem Thread auftauchen, prägen schon immer mein sehr schlechtes Bild von Vegetariern. Von Toleranz keine Spur.

Ich fasse für mich zusammen: Ich bin inkompatibel zu Vegetariern und ihrem dümmlichen Geschätz. Sorry für die deutlichen Worte.
 
  • #25
#22 das lange leben liegt nicht an der gesunden ernährung sondern an der unterernährung.

die natur stellt bei unterernährung irgendetwas im körper um und das führt zu längerem leben. ist wissenschaftlich er- u.bewiesen.

also vor diesem topic hatte ich nichts gegen vegetariere aber je mehr antworten hier reinkommen desto unsicherer werde ich mir da. Dachte nur veganer seien so verbissen.
 
P

Poncho

  • #26
Für mich hat sich nach diesem Thread die Frage eindeutig beantwortet, Vegetarier? NEIN DANKE
 
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Gast

  • #27
@ #23:
Hey - das ist unfair! Die Pflanzen in meinem Wohnzimmer können nicht mal sprechen und Du verlangst, dass Sie sich bei Dir rechtfertigen.
Die Kannen stecken das ja noch weg, aber mein Fettkraut ist schon völlig depressiv!
Ungehobelter Klotz!
 
G

Gast

  • #28
Meine güte...warum geht jeder Fleischesser gleich davon aus, dass ein/e Vegetarier-Partner/in gleich 24/7 einen moralisieren möchte und sonst einem das Leben schwer machen will?
Bin eigentlich Vegetarierin (von der Sorte, die auch Milch und Eier isst) seit 8 Jahre, aber esse Fleisch, wenn's drauf ankommt, die ruhe zu bewahren am Weihnachtstisch usw. Würde da nie wegen Fleischessen moralisieren oder sonst wie missionieren, solange keiner bei mir rummeckert weil mir Fleisch nicht so richtig schmeckt. Und viele Gerichte kann man beim Kochen so modifizieren, dass daraus für beide Überzeugungen was essbares entsteht.
Also gut, VEGANER sind noch ein Fall für sich, dass fänd ich evtl auch etwas kompliziert.
Guten Appetit!!
 
K

kybele

  • #29
Wer von den Fleischessern würde sich vor einen Kochtopf voller Blut, Hirn oder tierischer Eingeweide stellen und dies gern seinem/r Partner/in zubereiten. Wer bereitet gern irgendwelche Insekten zu? Jeder Mensch hat doch irgendetwas, dessen Geruch, Aussehen oder Geschmack ihm zu wider ist. Bei Vegetariern, zu welchen ich auch gehöre, ist es nun mal das Fleisch, welches gemieden wird. Ob man es nun als 'Leiche' bezeichnet oder Aas bezeichnet (tierisches Eiweiß beginnt nun mal bereits nach einer halben Stunde zu verwesen; ein völlig anderer Zersetzungsprozeß als der der Pflanzen). Vegetarier haben durch ihre Ernährungsweise ein sensibleres Geruchs- und Geschmacksempfinden, ganz besonders in Bezug auf tierische Produkte.
#22
Dies wirkt sich tatsächlich auf die sexuelle Anziehung/Erotik aus. Meine Zustimmung.

Die wenigen Vegetarier, welche sich hier äußerten, waren lediglich in die Defensive gezwungen wurden und versuchten irgendwie sich zu rechtfertigen. Warum eigentlich?

#18
Der Mensch hat übrigens viel eher ein 'Körnerfresser' Gebiß (Backenzähne eher flach) und Magen-Darm-Trakt, KEIN 'Fleischfresser-Gebiß' (Backenzähne spitz) und die vermeindlichen Reißzähne, sind NICHT die (von dir gemeinten) Eckzähne, sondern sie befinden sich im Backenzahnbereich...
...

Was das Kochen betrifft; natürlich koche ich selbst kein Fleisch und nutze keine Pfannen in denen zuvor welches gebraten wurde... Der Grund ist ganz einfach; mir eckelt davor, weil Fett und Geschmack vom tierischen noch daran haftet und sich auf meine Speisen überträgt. Auch wenn es Fleischesser nicht glauben; Langzeit-Vegis schmecken und riechen sowas sofort.

Aber so wie mein Freundes- und Familienkreis meine Lebensweise respektietn und bei gemeinsamen Feiern inzwischen sogar unterstützt, so respektiere ich auch, dass in meiner Gegenwart Fleisch verzehrt wird.

Ob ich mit einem Fleischessenden Partner nochmals klar käme... Ich weiß es nicht. Ich halte niemanden Vorträge, was gesund ist oder ethisch verwerflich oder sonstiges. Aber ich gebe zu, da treffen Welten aufeinander. Und es stellt sich die Frage, sind derart verschiedene Lebensansichten tatsächlich kompatibel.
 
  • #30
@#28: Mir sind einfach der häufig auftretende Fanatismus, der Missionierungseifer und die häufigen sachlich falschen Informationen ein Gräuel. Wenn einfach jeder nur begetarisch essen würde, weil es ihm geschmacklich gefällt, wäre die Welt einfacher. Aber nein, es wird über die biologische Normalität spekuliert (falsch: Der Mensch ist bewiesenermaßen ein Allesfresser, natürlich kein Raubtier oder Pflanzenfresser), werden Zusatzpräparate geschluckt um Mangelerscheinungen auszugleichen und absurde Thesen über den Geruchssinn von Vegetariern aufgestellt (nein, eine saubere Teflonpfanne hat keine Fett- und Fleischreste anhaften, sondern bist Du eine Putzsau).

Für mich persönlich ist klar: Da liegen Welten zwischen Normalessern und Vegetariern und ich bin 100% inkompatibel mit Vegetariern. Ohne Grillen wäre das Leben nur die Hälfte wert... es wird doch gerade wieder Frühling!
 
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