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kybele

  • #31
#29 """sondern bist Du eine Putzsau""" danke für dieses persönliche Kompliment ;) und eine "gute Teflon- oder Gußpfanne" sollte nicht mit Spülmittel gereinigt werden und ist somit niemals klinisch rein.

Es zeigt sich auf beiden Seiten deutlicher Fanatismus, nur dass sich Vegis aufgrund hiesiger Kultur in der Minderheit befinden. Oder warum werden Vegis ständig mit so ollen Fragen belästigt, weshalb sie denn kein Fleisch essen würden... als wären sie Aussetzige, würden irgendwas verwerfliches tun...

Doch all die Antworten hier zeugen von deutlich stärkeren Angriffen auf diese Minderheit 'Vegetarier' als anders herum. Und ja, ich weiß durchaus, dass eingeschworene Veganer, Rohköstler usw. oftmals ihrem Missionierungseifer erliegen, denn sie greifen sehr häufig sogar die Vegetarier an. Soll doch einfach jeder die Sache für sich selbst klären, ohne dass die andere Fraktion mit soclh abgedroschenen Argumenten kommt. Und NEIN, ich schlucke keine Zusatzpräparate.

Zurück zum Thema: 'Gemischtbeziehungen' sind miteinander vereinbar, wenn von dem/r Vegetarier/in eben nicht das Zubereiten von Fleisch erwartet wird. Und dies stößt eigentlich nur die Frage auf: muß Frau immer Kochen, nur weil sie Frau ist? Es ist doch nicht so, dass in Partnerschaften, wo es diese Vegi-Frage nicht gibt, jeden Tag der Braten auf den Tisch kommt, sondern es auch fleischfreie Essen gibt. Der gegenseitigen Rücksichtsnahme wird eben in 'Gemischtbeziehungen' etwas mehr abverlangt.

Was das Grillen angeht; komischerweise wurde ich bis dato noch nie ausgeladen. Es gibt Mittel und Wege, die Speisen voneinander zu trennen. Vorausgesetzt, man ist dazu bereit und nicht auf Konfrontation aus. Es ist immer ein beiderseitiges Entgegenkommen. Jeder entscheidet für sich selbst, welche Kompromisse er/sie eingeht.
 
  • #32
#30 kybele es gibt 2 arten von vegetariern die einen, die ihr gemüseding durchziehen, für sich selbst, da keine großen worte verlieren über ethik, moral und sonstige philosphische dinge und auch kein problem damit haben, wenn andere fleisch essen.

und dann gibt es noch die andern *g* die man am liebsten erschlagen möchte weil sie einem ständig mit ihrer gemüsephilosophie auf die nerven gehen, wie super und cool sie nicht sind und wie grausam, unmenschlich und ekeleregend wir fleischfresser nicht seien. Die fraktion setzt sich selbst so unter druck und steht weis gott was für ängste und sorgen aus, dass sie für einen sich normal ernährenden, unausstehlich werden.

bei gußpfannen hast du übrigends recht, die darf man nicht gründlich reinigen. teflon pfannen sehr wohl nur nicht mit der rauhen seite.

sogar in indien gibt es 2 fraktionen die einen essen fleisch und die anderen nicht, aber jeder kann es frei wählen und das angebot und die kochkunst ist dem europäischen vegi um mehrere 100 lichjahre voraus. ich hab dort 5 wochen nur gemüse und brot gegessen und es ist mir gar nicht aufgefallen bei dem reichhaltigen angebot.

gemischtbeziehung mit einem vegi der ein mensch geblieben ist und kein problem hat wenn ich mir abends in meinen toast eine scheibe wurst lege und freitags zum KFC gehe, ist gar kein problem, da ich selbst oft vegetzarisch ( indisch ) koche.
Aber mit keiner die hier postoliert haben, möchte ich auch nur kontakt haben. Wenn ich krieg spielen will, kauf ich mir ein einschlägiges PC spiel
 
K

kybele

  • #33
#31 Thomas
Wie ich schon sagte, es muß jeder selbst entscheiden, was er in seinen Körper hinein schiebt und auch sonst damit so anstellt, solange man den anderen nicht damit belästigt.

Wenn ich gefragt werde, warum ich das Eine oder Andre nicht esse/trinke/rauche, dann drehe ich mich auch meist nur mit ganz kurzen Erklärungen heraus (reine Höflichkeitsantworten zur 'Befriedigung' der Neugier des Fragenden), weil ich diese Diskussionen des Für und Wider gleichfalls absolut nicht mag. Denn Kriegspielen macht am Essenstisch wirklich keinen so großen Spaß.

Und ja, DIE Vegis, welche mit Gemischt-Essern so gar nicht klar kommen, die bleiben wirklich unter sich oder sollten dies zumindest tun.
 
  • #34
@#30: Natürlich darf man beschichtete Teflonpfannen mit Spülmittel reinigen. Teflon ist chemisch so inert, dass Du darin sogar heißes Fett oder Säuren und Laugen lagern kannst, da wird ein harmloses Spülmittel nicht schaden. Und zwar 100%ig nicht. Solche Fehlinformationen lassen mir die Haare zu Berge stehen.

Aber Deine Beispiele sind genau das, warum ich mich für inkompatibel mit Vegetariern halte: Hier hat niemand Vegetarier angegriffen, ganz im Gegenteil die Vegetarier haben hier Terz gemacht. Man denke an Begriffe wie "wer Lamm ißt, ißt auch Kinder" oder der Vergleich von Leichen und Fleisch. Das tut regelrecht weh.

Thomas hat es in #31 gut beschrieben: Wem Fleisch nicht eklig ist, wer es auch mal zubereitet, den Kindern geben würde und entspannt ist, mit dem könnte es vielleicht gehen. aber die meisten Vegetarier haben nicht nur eine "bestimmte" Essgewohnheit, sondern machen daraus eine Weltanschauung, meist gepaart mit wissenschaftlich unhaltbaren Vorstellungen. Das stößt ab und das macht das Zusammenleben unerträglich.
 
G

Gast

  • #35
interessante diskussion...
ich selbst bin veganerin, mein partner nicht, er ist das ganz krasse gegenteil. und die kinder? sie sind vegetarier und würden freiwillig kein fleisch essen, käse und eier schon, aber selten.
aber mein partner würde doch nie von mir verlangen, dass ich ihm fleisch zubereite. das würde ich auch ablehnen, denn egal ob leiche oder kadaver, ich finde es einfach nur eklig. und natürlich haben wir 2 grills, grillen aber in familie vegan oder vegetarisch. mein mann ist damit zufrieden, es schmeckt ja auch. und natürlich haben wir auch eine extra pfanne fürs fleisch. where is the problem?
er will mich nicht missionieren und ich ihn nicht. natürlich haben wir auch diskussionen, besonders wegen der kinder und eventueller mangelerscheinungen. aber wir können darüber reden und das ist wichtig.
mir selbst fällt eigentlich nur auf, dass die "fleischesser" mich missionieren woll(t)en und mir immer erzählen woll(t)en, ich wäre extrem. ich selbst empfinde eher diese ganze massentierhaltung und überhaupt das töten der tiere um sie aufzuessen - obwohl wir alle ohne fleisch leben können - als extrem und auch ökologisch sehr bedenklich.
mein mann weiß das und er isst ja auch nicht täglich fleisch. ich finde wichtig, dass er zu mir hält, ich halte schließlich auch zu ihm, egal was ist. er findet es auch in ordnung, dass die kinder kein fleisch essen und versucht sie auch nicht zu überreden. so viel toleranz sollte eine beziehung besitzen.

wenn es probleme gibt im zusammenleben zwischen veganern/vegetariern und fleischessern, dann liegt das zumeist am fehlenden verständnis füreinander und an der fehlenden toleranz. wenn mein partner keine tomaten mag, misch im ja auch nicht ständig tomaten ins essen. und wenn ich hier lese, wie wenig kompromissbereit einige schreiberlinge sind... nee, ganz ehrlich, mit so jemandem würde ich ohnehin keine beziehung wollen, egal ob vegetarier oder nicht.
 
  • #36
@7
Sorry, ich bin vegan und es ist weder das Essen/Kochen schwierig, noch gilt es besonderes zu beachten.

Wir essen was wir mögen ohne darüber nachzudenken. Wir essen NIE etwas aus Konserven, oder Eingeschweisstes, nie mit Konservierungsstoffen ausser Ascorbinsäure, nie mit Geschmacksverstärkern, E`s.

Wir essen IMMER bis ins Detail (z.B. Gewürze) Bio und frisches Obst und Gemüse vom Feinsten.
Ich würde sagen unsere Ernährung ist sehr elitär! Wir sind gaumenverwöhnt und alles was sonst auf dem Markt angeboten wird, ist für uns schlicht Müll, und unsere Mägen sind keine Mülleimer.

Ausserdem mache ich keinen Hehl daraus, dass wir mal abgesehen von den gesundheitlichen Vorteilen nur die vegane Lebensweise als ethisch korrekt befinden. Die Negation dieser Aussage kann sich jede/r selbst basteln.

@14
Zu deiner "Alles-Esser-Theorie" habe ich hier ein nettes Filmchen:
http://www.youtube.com/watch?v=RB0lLlFxft8

@34
Ekelt es dich nicht deinen Mann zu küssen, wenn er zuvor Leichen gegessen hat?
Bist du während der Ehe vegan geworden, oder warst du es schon als du deinen Mann kennengelernt hast?
Was sagt er zu deiner Einstellung (Massentierhaltung, Ethik)? Hast du mit ihm auch mal den gesundheitlichen Aspekt angesprochen?

Ich könnte nie mit einem unveganen Partner zusammensein.
 
  • #37
@#35: Mit Verlaub, Sommerwind, aber Du wirst doch nicht allen Ernstes auf so platte Demogogie und falsche Inhalte hereinfallen, wie sie in dem Youtube-Video verbreitet werden? Das ist bestenfalls Vorschulniveau!

Das Video argumentiert mit einem falschen Begriff, denn es werden "Fleischesser = Raubtiere" gesetzt. Natürlich ist der Mensch kein Raubtier, daher hat er weder die typischen Zähne, noch Verdauungstrakt, noch Nachtsicht, noch blablabla. Darüber lohnt doch gar keine Diskussion, da sind sich alle einig!

Der Mensch ist selbstverständlich kein klassischer Pflanzenesser, kein Aasfresser, auch kein Raubtier, sondern eine Klasse für sich, denn die Evolution hat ihn mit etlichen extrem wichtigen Anpassungen ausgestattet:

+ Werkzeugverwendung
+ Feuerbeherrschung.
+ aufrechter Gang, geschickte Finger
+ weit überragende Intelligenz

GARUNG: Das Verdauungssystem und der Stoffwechsel des Menschen sind optimiert auf zubereitete, gegarte Nahrung. Genau deswegen, also als "evolutive Belohnung" empfinden Menschen den Geruch, der beim Backen, Braten, Grillen, Brauen, Rösten entsteht als lecker und appetitanregend. Die Garung wurde ausdrücklich evolutiv optimiert und ersetzt die Resistenz gegen Aas, die Vorliebe für Blut und rohes Fleisch, und die Verdaubarkeit von Pflanzen/Cellulose.

JAGD: Zweitens muss der Mensch eben keine Reißzähne haben oder gute Nachtsichtfähigkeiten, denn er verwendet Waffen und Feuer, um die Mängel weit mehr als zu kompensieren, ganz im Gegenteil durch Verwendung von Jagdwaffen und Werkzeugen, von Fallen und Tricks, ist der Mensch jeder anderen Species weit überlegen. Genau deswegen haben wir den aufrechten Gang, die geschickten Hände und Finger, und statt perfekter Hundenase eben die Intelligenz, Farben und Formen von Pflanzen, Früchten und Tieren besser wiederzuerkennen, ihre Wirkung und Geschmack zu erinnern und so weiter.

TIERE, NICHT NUR FLEISCH: Der Mensch hat für diese Entwicklung unstrittig und unersetzbar Bestandteile von Tieren dringend benötigt: Knochen, Sehnen, Felle, Leder, Elfenbein, Horn als Werkzeuge, Waffen, Kleidung, Trinkgefäße, Schlafunterlagen. Da hat er deren Fleisch bestimmt nicht links liegen lassen! Ganz im Gegenteil ist der Stoffwechsel auf die Aufnahme tierischer Proteine und Vitamine optimiert, Garung vorausgesetzt.

Eine alternative Population, die unter evolutiven Bedingungen auf Fleischkonsum verzichtet hätte, hätte nicht überlebt. Der Aufwand, duch Jagd und Fallenstellerei ausreichend Kalorien und Nährstoffe für die Sippe zu besorgen, ist erheblich geringer als durch Sammeln von Beeren und Grünzeug. Gerade die langen, kalten Winter wären niemals ohne tierisches Fett und Fleisch überstanden worden. Im Winter konnte immer noch gejagt, aber kaum noch gesammelt werden. Auch konnte Fleisch bereits getrocknet und geräuchert aufbewahrt werden. Die Nährwertdichte von Fleisch und Fett ist unvergleichbar hoch und sichert als einzige Quelle das Überleben unter natürlichen, unzivilisierten Bedingungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die gesamte Entwicklung des Homo sapiens aus affenartigen Vorgängern extrem bedingend bezüglich der Verwendung von Tieren als Quelle für Nahrung und Hilfsmittel war und eine Entstehung des modernen Menschen ohne Fleisch undenkbar gewesen wäre.

So, und jetzt bin ich gespannt, ob Dir dazu ein Gegenargument einfällt. Wohlgemerkt, es geht JETZT GERADE um die evolutive und biologische Zuordnung und nicht um ethische Aspekte!
 
G

Gast

  • #38
#35: Ich find es unethisch, tote Tiere als Leiche zu bezeichnen. Leichen sind ausschließlich tote Menschen. Bei Tieren heißt das Kadaver oder Aas. Außerdem zeigt diese Verwendung des Wortes auch die blinde Geiferei dahinter.

Du tust der Sache keinen Gefallen wenn du so unpassende Vokabeln verwendest und allen offen zeigst, dass es mehr um Ideologie als um Ernährung geht.
 
  • #39
@36
Es gibt in der Natur nur Fleischfresser oder Aasfresser (abgesehen von den Pflanzen-und Fruchtessern).
Möchtest du lieber einen zerfahrenen Igel auf der Strasse abkratzen und essen? Dann wärest du Aasfresser.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass du wirklich nicht folgen kannst.
Du versuchst Youtube herabzustellen, obwohl der Herausgeber des Videos ein ganz anderer ist. Daran merke ich schon, welche Oberflächlichkeit..
Auf den ganzen anderen Nonsens gehe ich gar nicht mehr ein und habe es auch nicht gelesen.
Die Diskussion hatten wir schon im Vegan-Thread.

@37
Ob du nun Leiche oder Kadaver sagst, es handelt sich nur um einen Namen, oder in dem Fall um zwei Namen für dieselbe Sache.
Ein toter Fischkörper ist so ähnlich und unähnlich gegenüber einen toten Hundekörper wie ein Fischkörper gegenüber einem Menschenkörper oder ein Menschenkörper gegenüber einen Hundekörper.
In allen Fällen handelt es sich um verwestes Fleisch, ein totes Lebewesen welches auf dieselbe Art wie alle anderen zerstetzt wird, nämlich mithilfe von Fäulnisbakterien die Leichengift als Stoffwechselprodukt hinterlassen. Oder möchtest du auch dafür lieber "Kadavergift" hören? Geht es dir dann besser?
 
  • #40
@#38: aha, es per definitionem einfach nur Aasfresser und Raubtiere. ist das jetzt ernst gemeint? Der Mensch, der Speisen zubereiten und garen kann ist kein Sonderfall, sondern muss entweder Pflanzenfresser, Aasfresser oder Raubtier sein? Tja, wenn man die Auswahl künstlich so beschränkt, dann bleibt nur übrig zu sagen: Der Mensch ist nichts von den dreien.

Ich habe Youtube nicht "herabgestellt", sondern mich nur auf Deinen Link bezogen. Das haben sicherlich ALLE anderen mühelos verstanden.

Erkennst Du denn wirklich nicht, dass gegarte Speisen und Werkzeugverwendung (Jagd) alle Argumente bezüglich Reißzähnen, Nachtsicht, Kieferform ab absurdum führen? Denk doch einfahc mal drüber nach, dass Deine Ideologie da falsch liegt. Du bist einfach auf billige Demogogie hereingefallen und solltest jetzt tapfer und anständig sein und zugeben: Stimmt, Werkzeugverwendung und Garung sind zwei starke Argumente dafür, dass der Mensch nicht in die tierische Klassifikationen Raubtier vs. Pflanzenfresse einzuteilen ist. Das wäre ein Zeichen von Größe.
 
  • #41
@39
Ich teile dir hiermit mit, dass ich keine Lust mehr habe, mich mit dir zu unterhalten.

[Mod: Diskussion über die Moderation ist nicht gestattet. Bringen Sie Ihre Argumente bitte unter Einhaltung der Verhaltensregeln hervor, ansonsten sind wir gezwungen, ihre Beiträge zu kürzen oder von einer Veröffentlichung ganz abzusehen.]
 
  • #42
@#40: Das interpretiere ich mal als: Meine Argumente waren so gut, dass Dir nichts dazu einfällt. Ich verbuche das als "gewonnene Diskussion"! Es wäre dennoch schön, wenn Du einfach zugeben könntest, dass "gagartes Fleischessen" nichts mit Raubtieren zu tun hat.
 
  • #43
@40
Du interpetierst falsch.
Ich KANN mit dir nicht mehr reden. Leider.
 
G

Gast

  • #44
Ich stelle mir ein Zusammenleben eher schwierig vor. Ich esse gerne Fleisch und Fisch und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Zum einen stelle ich das Leben eines Mensches über das Leben eines Tieres. Das mag ja jeder für sich entscheiden- aber ich muss nicht überlegen wenn ich mich entscheiden müsste ob ich ein Menschen- oder ein Tierleben rette. Abgesehen davon... die Vegis und Ökis sind meißt die ersten die ihre Füße in reine Lederschuhe stecken und ihr Baby nur auf kuscheligem Lammfell betten. Zum einen übergebe ich, wenn ich sterbe meinen Körper der Erde und bin dann ebenfalls Futter für andere Lebewesen. Für mich ist damit der Kreislauf geschlossen.
 
  • #45
sommerwind, du diskutierst thesen, die in der grundschule, fach biologie schon gelehrt werden.
der mensch ist weder ein pflanzenfresser, noch ist er ein fleischfresse. er ist ein ALLESFRESSER!
dem entsprechend ist sein gebiss ausgelegt.
das, von dir angeführte video ist sehr tendenziell eingefärbt, um es mal dezent auszudrücken...
außerdem steht der mensch in dieser kategorie nicht allein da - so sind z.b. schweine und viele primaten allesfresser - und von den affen stammen wir ja bekanntermaßen ab.

also sommerwind, treibe hier nicht immer so irre thesen durch das forum, die dir jeder grundschüler schon widerlegen wird. wie gesagt, biologie in der dritten klasse.

und zu deiner frage, ob man sich als vegetarier oder veganer nicht davor ekelt, seinen "leichtenteile"-fressenden partner zu küssen...ich ekel mich eher vor gedankengängen eines vegetariers/veganers, der so denkt!
 
  • #46
@44
Das gleiche gilt für dich, MadMax.
Ich KANN/DARF hier nicht in vollem Umfang auf das Thema eingehen.
Bitte geht dazu auf entsprechende Foren, wo es nur um diese Themen geht.

Ich habe versucht in dem Vegan-Thread darauf einzugehen, da hiess es ständig, ich solle auf das Eingangsthema eingehen und nicht im Vegan-Thema verharren. "Zurück zum Thema, Schluss mit der Vegan-Diskussion" u.ä.
Deshalb mache ich mir nun nicht mehr die Mühe Texte zu verfassen, die dann eh gestrichen werden.
 
G

Gast

  • #47
@42
Das stimmt vermutlich, dass #40 falsch interpretiert. Es lohnt sich echt nicht, mit ihr zu reden...
Da wird Dir sogar Frederika zustimmen.
 
  • #48
hier einmal zur info für sommerwind aus wikipedia:

"Als typische Allesfresser gelten z. B. Schaben bei den Insekten, unter den Vögeln Rabenvögel, Möwen und verschiedene Sperlingsvögel, unter den Säugetieren Braunbären und Kleinbären wie der Waschbär, viele Marderartige, einige Nagetiere, altweltliche und neuweltliche Schweine, Schimpansen und Menschen."
 
G

Gast

  • #49
@Frederika und Sommerwind: Also ich muss sagen, Frederikas Argumente in #36 überzeugen mich total. Der Mensch ist eine "Klasse für sich", weil Garung und Werkzeugverwendung nicht in die andere Unterteilung rein passt.

Ich würde es einfach toll finden, wenn Sommerwind das so akzeptieren könnte. Das wäre niveauvoll.

Jeder kann doch essen wie er will. Aber falsche Argumente dafür nützen niemandem.
 
G

Gast

  • #50
@Frederika: Die Erfindung der sog. Intelligenz des Menschen, sowie von Garung und Werkzeugverwendung waren wohl der Anfang vom Ende.

@MadMax, #47 Wenn der Mensch also wie der Schimpanse ein Allesfresser ist und - bewiesenermaßen - denselben Verdauungstrakt wie der Schimpanse hat, warum isst er dann nicht wie der Schimpanse? Oder anders herum gefragt, warum kann der Schimpanse - mit demselben Verdauungstrakt - sein Essen ohne Garung verdauen?
 
G

Gast

  • #51
Oh man oh man ich kann mir diese Diskussion nichtmehr anhören...

Fleischesser versuchen alles, um die Vegetarier irgendwie moralisch oder wissenschaftlich auszustechen...

Die Vegetarier reagieren natürlich sehr verständlich : Verärgerung, Zurückweisung

Und sowas wie ,,Ich will diese Diskussion nicht als ,,gewonnen" betrachten, Es wäre einfach schön wenn Sommerwind zugeben würde, dass....etc" hört sich zwar nett an, ist aber doch im Grunde das selbe.

Ich glaube, die Fleischesser fühlen sich irgendwie ,,provoziert", weil sie in ihren Angewohnheiten ,,angegriffen" werden (von einer relativ kleinen Gruppe Vegetariern) und somit gegen nahezu alle Vegetarier vorgehen, das ist einfach ein verdammt blöder Kreislauf, wenn ich das so sagen kann.

Das Problem beim Menschen ist, das er immer sagt ,,Ja ich esse Fleisch" oder ,,Nein, ich esse kein Fleisch" , so etwas wie ein Mittelweg ist scheinbar immer das letzte was einen in den Kopf kommt.

Das Problem nur ist, das es scheinbar wie eine Moralische Waage ist :

Nur wenn man extrem Contra-Fleisch ist kann man einen enormen Fleisch Fan ,,ausgleichen"
und dann will man seine Meinung als contra-Fleisch Person natürlich verbreiten, damit man etwas erreicht, Deswegen würde ich gerne ein ,,Mittelding" machen, nur leider weiß ich, das es mir sehr nützt, aber ich insgesammt zu wenig damit erreiche.

Der Unterschied ist, dass Ich auf Fleisch verzichten kann, andere nicht.
Und dann lass ich ihnen den ,,Spaß", und hoffe, das sie sich mal zusammenreißen.
Nicht das ich jetzt auf irgendeine Seite gehen will ! Ich bin zwar Veggi, will aber möglichst neutral bleiben. Was mich aber wirklich aufregt ist, dass ich so viele Leute kenne, die gerne Vegetarier werden würden, es aber nicht tun, weil sie nicht den ,,Willen" dazu haben, es sozusagen garnicht erst versuchen.

Deswegen will ich und vermutlich auch andere ihnen mal ins Gewissen pieken, denn erst dieser Zerfall der eigenen Willenskraft, der natürlichen ,,lust" über der Ethik und Moral des Einzelnen, meine lieben Freunde, gerade das finde ich traurig.

Um nochmal auf das Thema zurückzukommen :

Ja, ich würde sehr gerne eine Beziehung mit einer Vegetarierin eingehen, die den selben Gedankenfaden mit mir teilt, hauptsächlich, um jede Menge Stress zu umgehen . Aber auch eine Fleischesserin würde ich in dem respektieren, was sie tut, solange sie das selbe mir entgegenzeigt

Mein Vater hat mich zum Beispiel sehr enttäuscht :
Nicht weil er nicht meiner Meinung ist, sondern weil er meine Meinung überhaupt nicht respektiert.

Tut den Menschen da draußen doch einfach einen Gefallen und lasst sie tun, was sie für richtig halten.
 
G

Gast

  • #52
Als ich noch in einer Redaktion arbeitete, bereitete ich mir in der dortigen Küche immer ein kleines Gemüsemittagessen zu. Prompt standen zwei pickelige, übergewichtige Kollegen neben mir und fragten, ob das, was ich das esse, noch lebe. "Ja", habe ich gesagt. "Aber es stört mich nicht, wenn ihr dreimal am Tag Currywurst mit Pommes esst. Ehrlich nicht. Also lasst mich in Ruhe."

Ich weiß auch nicht, warum ich mich in regelmäßigen Abständen vor ausgiebigen Fleischessern dafür rechtfertigen muss, dass ich gern viel Obst und Gemüse esse (und Fleisch nur, wenn es nicht aus Massentierhaltung stammt). Womit haben die eigentlich ein Problem?
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[Mod.= Wir bedanken uns für die rege Teilnahme und schließen nun den Thread.]
 
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