• #1

Würdet ihr so etwas verzeihen? Trennung?

Ich brauche einmal eine Meinung von außenstehenden... folgende Situation:

Ein Mann betrügt seine Frau fast ein Dreiviertel Jahr mit ihrer besten Freundin (Beide Parteien sind verheiratet und haben jeweils 3 Kinder, sind ebenfalls als Pärchen gut befreundet). Seit einem Dreiviertel Jahr tägliche WhatsApp über Stunden und im Sekundentakt hin und her, stundenlange Telefonate, Mehrmals Sex und heimliche Treffen.
Sie (die Freundin) war ihrem Partner gegenüber wohl ehrlicher, der wusste zumindest das sie Probleme in der Ehe haben und sie auch Gefühle für jemand anderen entwickelt hat. Er hingegen hat seine Frau über Monate immer wieder angelogen, selbst als sie schonmal bemerkte das die beiden sich schreiben meinte er die Freundin hätte ihn angemacht, seine Frau solle ihm mal mehr vertrauen und er würde den Kontakt abbrechen - der daraufhin nur noch intensiver wurde. Aufgeflogen ist das ganze nur weil der Mann der Freundin nun alles herausgefunden hat und ihn vor die Wahl gestellt hat, entweder er selbst erzählt es seiner Frau oder der Mann der Freundin würde es für ihn erledigen.

Würdet ihr eurem Ehepartner so etwas verzeihen?
 
  • #2
Meiner Meinung nach sollte du das selbst Entscheiden! Auf deinen Bauch hören und nicht vergessen, das wichtigste bist du! Ich wünsche dir viel Glück😎
 
  • #3
Liebe Lea
Oh je.
Das mit dem Verzeihen ist eine sehr, sehr schwierige Frage. Was du beschreibst ist ein riesiger Vertrauensbruch des Ehemannes, sowie der besten Freundin, gegenüber der Ehefrau.
Hätte der Ehemann der Freundin nicht eingegriffen, wäre das Ganze wohl noch lange weiter gegangen.
Letztlich würde ich es wohl von verschiedenen Punkten abhängig machen, ob ich dies verzeihlich finde und ob irgendwann wieder Vertrauen entstehen könnte.
Ich würde mir Fragen stellen wie:
Hat der Ehemann sich insgesamt in der Ehe, in meinem Leben, positiv eingebracht? Ist er ein guter Vater, ein zuverlässiges Familienmitglied? Ist oder war er bis zu diesem Zeitpunkt ein guter Einfluss in meinem Leben? Gibt es Dinge, wofür ich ihm dankbar bin? Hat er mich immer wieder belogen, oder war dies sein erster Vertrauensbruch? Wie ging der Ehemann seither mit dem Thema und mit mir um, nachdem nun die Wahrheit heraus gekommen ist? Möchte er überhaupt Vergebung? Oder ist er einfach nur traurig, dass es vorbei ist? Hat es von meiner Seite her Dinge gegeben, die dazu beigetragen haben, dass er sich nach aussen orientierte (nicht als Schuldfrage, sondern zur Klärung)?
Und so fort.
Ob es zu einer Trennung kommt, kann man vielleicht noch nicht wissen, weil das alles noch sehr "frisch" klingt.
 
  • #4
Nein. Der Vertrauensbruch muss doch immens sein.
Vor allem: der Frau fallen Ungereimtheiten auf, spricht den Mann an und er hat nichts besseres zu tun, als den Kontakt zu intensivieren. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte er mal in sich gehen müssen! Er hat sich jedoch absolut keine Gedanken um die Gefühle seiner Partnerin gemacht. Das könnte ich nie verzeihen.
 
  • #5
Meine Abneigung gegen so gravierende, faustdicke (und wiederholte) Lügen ist so stark, dass ich das nicht verzeihen könnte. Und ich würde es auch nicht verzeihen wollen, sondern eine große Wut entwickeln. Es geht nicht darum dass er die andere toll findet, es geht um den Betrug.
 
  • #6
Liebe Lea,

Ich an Deiner Stelle hätte sowohl einen Partner als auch eine Freundin weniger.
Monatelanger Betrug? Von beiden?
Ich könnte vielleicht eines Tages vergeben, aber verzeihen nie. Das Vertrauen ist weg.

Ich würde schauen, dass aber die Elternfunktion erhalten bleibt - und strikt trennen. Also jeden Kontakt bis auf den bezüglich der Kinder abbrechen. Und schnellstmöglich Trennung und dann Scheidung durchziehen.

Dir viel Kraft,
W, 50
 
  • #7
Nein, ich würde das nicht verzeihen können. Die "beste" Freundin könnte sich auch in die Hölle verkrümeln, wenn sie mir ins Gesicht gelogen hat. Vermutlich hofft die jetzt, dass die betrogene Ehefrau es nicht verzeiht und sie, die Affärenfreundin, deswegen den betrügerischen Ehemann bekommt? Der jetzt seiner Ehefrau hinterherrennt, wo er schon vorher die Freundin diskreditiert hat, weil er feige behauptet hat, sie hätte ihn angemacht, statt zu seinen Gefühlen zur Freundin endlich zu stehen, oder, wenn er keine hat und nur Sex wollte, wenigstens nach seiner Lüge die Affäre zu beenden.

Ich denke nicht, dass er die Ehe verlassen will, er wirkt nicht verliebt in seine Affäre. Deswegen glaube ich auch nicht, dass sie auf eine gute Beziehung mit ihm hoffen kann, falls seine Ehefrau ihm den Laufpass gibt. Würde er die Affärenfrau lieben, hätte er bei Aufdecken, dass er mit ihr schreibt, seiner Frau erzählt, dass er ne andere liebt. Bzw. er hätte nicht gesagt "vertrau MIR" zu seiner Frau und dabei die Freundin als hinterhältige Anmacherin des befreundeten Ehemanns ans Messer geliefert, um seine Haut zu retten. Er sagt ja damit indirekt, dass die Ehefrau ihrer Freundin NICHT vertrauen kann. Daher denke ich, dass er seiner Ehe hinterhertrauern wird, während er mit der Affäre zusammen ist, um nicht allein zu sein.

Und dass die Freundin ehrlicher zu ihrem Mann war, sehe ich auch nicht. Er fand ja hinterher den Betrug erst selbst raus und war wohl ziemlich entsetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #8
Das Monogamie-Thema, Klappe die 1.387te.

Klar ist das ein Vertrauensbruch. Das dahinter stehende Agens ist aber die menschliche Natur.

Trennung bedeutet, in der nächsten Beziehung mit anderer Besetzung den selben Grundkonflikt zu leben und potentiell Ähnliches zu erleben. Die Lösung kann prinzipiell nur einer "Legalisierung" außerehelicher Sexualkontakte liegen: offene Beziehung, Swingen etc. pp.

Ich habe heute erst wieder bestätigt bekommen, wie konservative Paare eine Kontaktsperre vollziehen, sobald eine Frau aus dem Freundeskreis Single wird. Der Ex-Partner meines heutigen Dates ist vor einem Jahr an Krebs verstorben. Schon in der Endphase der Krankheit haben sich alle Paare auf Druck der Frauen von ihr entfernt. Sie witterten sofort die Konkurrenz der (baldigen) Single-Frau. Warum erscheint ihnen die Konkurrenz als so bedrohlich? Weil sie um die wahre Natur wissen und danach handeln, es expressis verbis aber nicht eingestehen können.

Das Leben im Falschen ...
 
  • #9
Liebe FS,
ich würde mich trennen!
Ich sage dir auch wieso.
Ich kommuniziere von Anfang an in einer Beziehung, dass gegenseitige Ehrlichkeit, Treue und Respekt das Fundament in unserer Beziehung sind.
Wenn der Mann sich daran nicht halten kann, respektiert er mich nicht und hat mich bzgl. seiner wahren Werte im Leben belogen.
Betrug ist ein riesen großer Vertrauensbruch und für mich unverzeihlich!
Wenn jemand so sehr seinen Trieben nachgehen muss, dann sollte der Mann Single bleiben, dann kann er sich gerne austoben wie er mag.
Lügen tut der Typ auch noch und sucht obendrein noch die Schuld bei der Freundin, verantwortungslos hoch 10!
 
  • #10
Naja, verzeihen...

Jetzt geht es erstmal ganz konkret darum, wie die Ehe weitergehen könnte.... monogam? bricht er den Kontakt ab? offene Beziehung? Neue Freunde? Partnertausch?
Was will er in der Ehe? Was willst Du? Für Dich hat es gepasst. Hat ihm in der Ehe was gefehlt? Wollt ihr beide das ggf. ändern?

Da gibt es viel zu besprechen und abzugleichen, ob ihr beide noch übereinstimmende Vorstellungen habt...

... und erst wenn das alles geklärt ist, und er mitgeteilt hat, wie er Dein Vertrauen wieder gewinnen will, trefft ihr eine Entscheidung, ob ihr zusammen bleibt.

....
 
  • #11
Nein! Niemals!
Meine Freundin hat genau diese Geschichte durch. Ihr Ex Partner betrog sie 5 Jahre mit ihrer Schulfreundin. Die zwei kannten sich seit der Grundschule. Wir waren alle zusammen eine Clique und verbrachten viel Zeit miteinander. Irgendwann ist uns aufgefallen, das die Schulfreundin mit dem Mann meiner Freundin flirtet. So kam dann am Ende alles raus.
Danach ging alles den Bach runter. Trennung, Scheidung in beiden Familie...jeweils 2 Kinder betroffen. Meine Freundin verlor ihr Haus und die 2 ehemaligen Freundinnen redeten niemals mehr ein Wort miteinander. Auch ich konnte die Freundschaft zu dieser Frau nicht aufrechterhalten. Sie belog und betrog uns alle. Die Schulfreundin sah das alles nicht so schlimm und war hinterher noch 3 Monate mit dem Mann zusammen. Bis sie keinen Bock mehr auf den Typ hatte und sich was neues suchte.
Das ganze ist jetzt 6 Jahre her, meine Freundin hat einen neuen Partner, kann aber bis heute nicht richtig drüber reden. Die Verletzung sitzt nach wie vor tief. Sie verlor ja nicht nur den Mann, sondern auch eine Freundin, die seit der Grundschule an ihrer Seite war. So einem Menschen vertraut man doch am meisten.
 
  • #12
selbst als sie schonmal bemerkte das die beiden sich schreiben meinte er die Freundin hätte ihn angemacht, seine Frau solle ihm mal mehr vertrauen und er würde den Kontakt abbrechen - der daraufhin nur noch intensiver wurde.
Schon allein dieser Satz regt mich auf.

Er hat nicht nur seine Frau hinterrücks betrogen - sondern gibt der heimlichen Geliebten die Schuld. Sie habe ihn angemacht. (Männer, die gegen ihren Willen angemacht werden, wissen sich sehr wohl dagagen zur Wehr zu setzen). Und dann redet so jemand auch noch von Vertrauen ....

Nein - diese Charakterschwäche würde ich nicht verzeihen.
 
  • #13
Letztlich musst Du doch wissen, ob Du das verzeihen kannst. Ob nach einer klaren Beendigung der Affäre langsam wieder eine Art Normalität einkehren kann, ob sich Klarheit über die Probleme in der eigenen Beziehung ergibt, ob beide daran arbeiten und vorankommen.

Daher hängt für mich die Antwort von den Gesamtumständen ab, schließlich sind auch noch drei Kinder involviert. Ein pauschales „Trennung“ hilft da nich unbedingt, ein „weiter so“ kann es natürlich auch nicht geben.
 
  • #14
Diese Ausreden ""sie habe ihn angemacht" und dieses Lügen sind das unverzeihlichste. Das ist billigstes Niveau. Auch wenn wohl klar ist, das da zwei zugehören, verkauft er sich hier als willenlose Hormonware ohne eigene Meinung. Kein gutes Vorbild als Vater. Lügen, fremdgehen, vielleicht kann man da noch auf Trägheit schließen. Ich frag mich immer wo solche Menschen herkommen. Und nein, es sind nicht nur die "Männer" Da sind auch 50 % "Frauen" beteiligt. Die ideale Liebe ist das dann wohl nicht. Das dürfte die "beste" Freundin ruhig erfahren was er so denkt. Aber: Da sind gleich sechs Kinder, die sich sicher auch kennen im Spiel. Da ist Freigeben die beste Lösung. Bleiben sie zusammen dann haben sie sich wohl verdient. Das wird sich noch zeigen, da nun der Reiz des Verbotenen weg ist. Den Alltag kennen sie ja beide. Nur noch nicht den Betreuungswechsel mit sechs Kindern man jedem zweiten Wochenende. Das dies zum Thema unter den Kindern wird ist nicht auszuschließen. Es gibt auch heute nicht gerade wenig Frauen, die das schaffen zu "verzeihen", oder soll ich sagen aussitzen, um eine Familie und die Ehe und damit sein eigenes Dasein mit allem drum und dran zusammenzuhalten. Und hier muss sie gleich zwei Personen aus nächstem Umfeld verzeihen. Haus/Pool/Schwiegereltern/Alterssitz. Besonders dann ist wenn danach das Geld vorne und hinten nicht reicht und die Kinder verzichten müssen. Hier haben wir dann auch ein Vorbild, das nicht nur gut ist. Bei drei Kindern kann man nur hoffen, dass sie aus ihrem Job nicht raus ist. In der Hinsicht hat Andreas leider oft im negativen Recht. Es ist zu oft nur eine/r monogam. Es gibt durchaus Länder wo man das noch viel offener lebt. Allerdings sind auch viele in meiner Umgebung störungsfrei seit Jahrzehnten zusammen. Da hat kein Blatt zwischengepasst. Da hat eben die Basis direkt am Anfang gestimmt. Und da "passiert" sowas dann auch nicht. Als Kind habe ich mich immer gefragt, warum am Ende des Films der Vorhang fällt, nachdem man sich nach vielen Irrungen und Wirrungen endlich gefunden hat. Da wo es doch eigentlich erst in die glückliche Zukunft losgehen sollte. Mit dem Cabrio in den Sonnenuntergang. Ich glaube ich weiß heute warum. w53
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #15
Erst einmal finde ich es etwas umständlich, dass du, liebe @Lea1910 versuchst, in einem ANONYMEN Forum deine eigene Situation mit dem Hinweis »auf eine Freundin von einer Freundin ...« zu verbergen. Dieses komplizierte Versteckspiel scheint bei euch allen (deinem Mann, der Freundin, deren Mann und bei dir) Usus zu sein. Warum nicht geradeheraus?

Obwohl »Fremdgehen« für mich nicht unbedingt ein Trennungsgrund ist (am Ende zählt der Auslöser und ob Gespräche wirklich etwas ändern können), würde ich einen Partner, der mich mit meiner besten (?) Freundin hintergeht, samt Freundin aus meinem Leben streichen.

Darüber müsste ich gar nicht nachdenken und verschwurbelt in einem Forum nachfragen.
 
  • #16
Ich würde mich auch trennen und das nicht verzeihen.
Ein ähnlicher Fall bei mir in der Verwandtschaft: Schwager mit Schwägerin (mein Großcousin mit der Frau des Bruders der eigenen Frau!)
Über Monate hatten die beiden was am Laufen, seine Frau würde ihn zurück nehmen, er kann sich nicht entscheiden. Die beiden haben ein Haus gebaut, zwei Kinder (Sohn 16 Jahre/ Tochter Anfang 20) je nach Schicht schläft er mal bei seiner Frau (im Haus was er bezahlt) oder in der gemeinsamen Wohnung mit der Schwägerin (die er auch bezahlt). Seine Frau kocht noch für ihn, sie würde ihn zurück nehmen.
Andersrum würde der Bruder der Frau die junge Dame nicht zurück nehmen, sie hat ihn samt Kindern sitzen gelassen, die Dame kriegt nichts auf die Reihe. Mir ist sie von Beginn an unsympathisch gewesen, schlichtweg gefällt mir ihr Auftreten nicht, auch ihre Berliner Schnauze ist mir maximal unsympathisch und ghetto-like.

Sowas ist sehr traurig, vor allem wenn Kinder involviert sind. Mein Großcousin vernachlässigt sein Sohn komplett, die Tochter ist ausgezogen mit ihrer Freundin zusammen, sie ist lesbisch und mein Großcousin akzeptiert das nicht.

Mir kam es bereits zwei mal komisch (sehe Großcousin mit Frau) vor, bei einer Wanderung mit Familie und Freunden hat er keine Rücksicht auf seine Frau genommen (sie hat eine Autoimmunerkrankung und kann nicht so schnell und ausdauernd gehen) er hat sie zurück gelassen. Ich hab sie unter gehakt und wir sind dann zusammen weiter durch den Wald, habe ihn auch meine Meinung gesagt, dass man so nichts mit seiner Frau umgeht! Hat ihn nichts interessiert.
Und noch eine Situation (Geburtstag Neffe) die Schwägerin mit Bruder der Ehefrau auch da, ich habe sie beobachtet und schon direkt das Gefühl gehabt, dass die beiden sich sehr vertraut sind...

Sowas hab ich schon öfters gehabt: zwei Lehrer auf dem Gym - es kam hinterher raus, dass die beiden eine Affäre hatten. (ich hab es geahnt - wie sie sich angeschaut haben, angelächelt haben)

Ich war bei meiner Kollegin - ich hatte sofort das Gefühl, dass das nicht ihre Eltern sind.. sie sagte mir dann im vertrauten, sie sei adoptiert.

Mein Mann und eine Freundin - die beiden waren sich sehr vertraut - ich habe nicht nachgefragt, es war vor unserer Zeit, doch ich bin mir sicher da lief was und somit hätte die Freundin dann ihren Ehemann betrogen. Mein Mann stellte mir die Freundin am Anfang der Beziehung vor, danach hab ich sie nie mehr gesehen - er hat den Kontakt zu ihr abgebrochen, spricht nicht über sie. Keine Handynummer nichts mehr, alles beendet plötzlich.

Ich finde sowas unverzeihlich! Eine Trennung und ein Neuanfang.

Würde mir mein Mann fremdgehen mit einer Freundin würde ich mich trennen, wäre es irgendeine würde ich mich trennen oder eine offene Ehe vorschlagen (es würde ihn verletzen, es wäre dann auch nur noch ein Arrangement - nach so einer Aktion dürfte er mich nicht mehr anfassen, ganz egal was er anstellen würde um alles zu retten)

W 26
 
  • #17
Ich hatte ähnliche Konstellation in der Nachbarschaft. Zwei befreundete Ehepaare, Kinder beste Freundinen, eine Frau fängt mit dem anderen Ehemann was an, es kommt raus, beide Ehepaare machen diesbezüglich Paartherapie, währenddessen macht das Fremdgeherpärchen weiter. Es kam wieder raus, grosses Drama, das gute war, dass die ganzen Freundinen sich von der Frau abgewendet haben, weil keine eine in ihrem Kreis haben will, die den Mann ausspannen könnte. Das Fremdgeherpärchen ist zusammengezogen, sind, sofern ich weiss, nachwievor zusammen, mittlerweile 4 Jahre, ob sie glücklich sind, weiss ich nicht. Was ich mitbekommen habe, hat der Mann schon vor einigen Jahren, das Vermögen auf die Seite zu schaffen, so, dass bei der Trennung er quasi arm war, obwohl eigene Versicherungsfirms, Unterhalt musste Frau über Gericht durchsetzen, da war sogar der Richter platt, weil der Mann monatlich 800. GhjjjEuro Autohaltungskosten hatte und in Frankreich Urlaub gebucht hat. Angeblich zahlt seine Lebensgefährtin alles, die nur Teilzeit arbeitet. Das neueste, was ich erfahren habe, hat der Mann das Sparkonto seines Sohnes geplündert und es ist rausgekommen, weil der Sohn Führerschein machen wollte.
Was ich sagen will - das wahre Gesicht zeigt der Mensch nicht bei der Begegnung, sondern bei der Trennung.
 
  • #18
Hallo Lea,

wer in Erwägung zieht, sich bei einem Seitensprung nicht zu trennen oder scheiden zu lassen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein gänzliches Vergessen nicht möglich ist, aber ein "irgendwie damit leben können" wahrscheinlich schon.

Es ist sicher menschlich, Fehler zu machen. Dies einzugestehen ist schwer, insbesondere dann, wenn es um den wichtigsten Menschen im Leben geht. Dass dieser einem derart weh tut, ist kaum oder gar nicht verkraftbar. Den Fehler selbst neutral zu betrachten ist kaum möglich..
Folgende Fragen sollte man vor einer Entscheidung aber klaeren:
  1. Kam es durch andere ans Tageslicht oder hatte der Partner den Mut, den Betrug von sich aus einzugestehen?
    1. Entschuldigt er sich aufrichtig und versucht nicht, die Schuld abzuschieben ("wenn du nicht ... dann hätte ich nie ..." oder "sie/er war derart aufdringlich - ich konnte nicht anders")
    2. Wird dem Betrogenen die die nötige Zeit zum Nachdenken gegeben und zeigt der Partner trotzdem Initiative, die signalisiert "ich will dich nicht verlieren!"
Und der Betrogene wiederum muss sich fragen:

Bin ich tatsächlich in der Lage, dem Partner aufrichtig zu verzeihen oder wird nun dessen Fehlverhalten in der Vergangenheit seine Strafe und Drohung der Zukunft sein?
  • Kann ich in Zukunft mein Misstrauen in den Griff bekommen, wenn der Andere alleine ausgeht oder Kontakte hat?

  • Bin ich in der Lage, ihm zukünftig nicht die Schuld für alle folgenden Probleme zu geben und werde ich ihm nicht ständig vorhalten, wie großzügig mein Verzeihen war?
Aus eigener Erfahrung glaube ich persoenlich nicht, dass man einen solchen Vertrauensbruch wie von Dir geschildert, der ja keine einmalige Dummheit war, sondern sich mit Lügen und Schuldzuweisungen über Monate hingezogen hat, tatsächlich verzeihen und wieder eine vertrauensvolle Beziehung führen kann. Auch wenn man sich das noch so sehr wünscht, weil gerade die Welt zusammenbricht. Der Vorwurf des Betrügers an den Betrogenen, er vertraue nicht genug und sei unbegründet eifersüchtig, ist in meinen Augen dabei übrigens ganz besonders perfide.

Falls Deine Frage Dich selbst betrifft wuensche ich Dir viel Kraft und die richtige Entscheidung.

 
  • #19
Ich finde diesen Doppelverrat sehr sehr schlimm und tief verletzend. Als deine ehemalige beste Freundin könnte ich nicht mehr in den Spiegel gucken. Kümmer dich jetzt sehr gut um dich selbst und triff keine voreiligen Entscheidungen.suche dir therapeutische Hilfe um dieses schmerzliche Chaos zu entwirren.mit dem Mann würde ich erstmal so gut wie gar nicht sprechen, mit der Freundin wahrscheinlich nie mehr .außer ihr noch einmal meine Meinung sagen. Vielleicht kannst du dich mit dem Mann deiner Freundin austauschen, er ist ja in der gleichen, misslichen Situation. Auch wenn alles ausweglos erscheint, es wird besser werden. Nächstes Jahr wirst du an einem anderen Punkt sein egal wie du entscheiden wirst. Bei drei Kindern hast du wahrscheinlich wenig Zeit für dich und musst immer funktionieren. Wie wäre es wenn du ein paar Tage wegfährst um dich zu sammeln ? Als Mutter sagt man immer dass das nicht geht aber wenn man möchte geht alles . Soll dein Mann doch mal alles selber organisieren , im Falle einer Trennung müsste er das zeitweise ja sowieso. Ich wünsche dir viel Kraft!
 
  • #20
So sehe ich das auch. Das ist ein Vertrauensbruch und in meinen Augen unverzeihlich. Erstens weil der Mann sie angelogen und betrogen hat und zweitens weil er vor nichts zurückschreckt.
Ich würde mich auch trennen. Allerdings frage ich mich, wie eine "Trennung" mit drei gemeinsamen Kindern aussehen kann? Er wird garantiert seine Kinder und das, was gemeinsam aufgebaut wurde, nicht aufgeben wollen. Er wird bestimmt immer wieder eingekrochen zurückkommen und am Ende wirst du ihn für den Rest deines Lebens in deinem Leben haben. Von daher geht es hier nur noch um Schadenbegrenzung und Eruieren eines Ausweges. Dieser wäre in meinen Augen viel wichtigere Frage. Wie kommst du aus dieser Geschichte wieder raus, sodass alle Beteiligten heil davon kommen. Das wäre jedenfalls meine Strategie und meine Frage. Da rate ich deiner Freundin dazu nicht sehr emotional zu werden. Ja, das ist fast unmöglich aber sie soll es versuchen.
Jedes Ende ist auch der Anfang von etwas neuem und in diesem Fall auch etwas absolut Gutes....
 
  • #21
ein Beispiel aus der direkten Nachbarschaft, die Dame plauderte kürzlich aus dem “Nähkästchen”. Sie ist leicht über 50, studiert, überaus sportlich unterwegs, ein erwachsener Sohn, beruflich gut etabliert, usw. usw. Hinter dieser Fassade vermutete ich nicht so einen “weiblichen Trümmerhaufen”. Sie pflegt eine Affäre mit einem ehemaligen verheirateten Studienkollegen hier vor Ort und eine weitere mit einem ebenfalls gebundenen Mann, wenn eine Dienstreise mit Übernachtung in Berlin ansteht. Nach eigenem Statement betreibt sie diesen Lebensstil, um auf ihre “Kosten" zu kommen, ohne die Verpflichtung einer Partnerschaft. Sie suhlt sich in ihren Eroberungen und nimmt sich diese Männer, weil die “Jungs” schließlich auch auf ihre Kosten kommen.

Ich hörte ihr eigentlich nur zu, stellte am Ende ihrer Ausführungen nur eine Frage, wie lange willst du dich mit solchen Verlierern abgeben? Antwort: “die sind billig und umsonst…wer zahlt schon gerne für Dienstleistungen, wenn man sie umsonst bekommt. Sie legt überhaupt keinen Wert darauf, dass sich diese Männer von ihrer Gattin trennen. Begründung: "Wer will denn solche Typen täglich im "trauten Heim" haben.
 
  • #22
ein Beispiel aus der direkten Nachbarschaft, die Dame plauderte kürzlich aus dem “Nähkästchen”.
Kenne ich auch so einen Fall. Gut situiert verheiratet. Zwei Kinder, eines davon Kuckuck. Gang Bang, Koks-Parties, drei Freunde parallel nebenbei. Vor Corona waren es fünf bis sechs; ONS nicht mitgezählt. Sie jobbt sogar im Bordell ab und an. Das geht seit Jahrzehnten gut. Sie hat sogar heimlich eine Eigentumswohnung schwarz und ein Schwarzgeldkonto.

Sie hat unlängst den Liebhaber einer anderen verheirateten Frau aus der Nachbarschaft vernascht. Der ist nun der Vater eines Freundes eines ihrer Kinder. Da wäre sie beinahe aufgefolgen. Aber nur beinahe ...
 
  • #23
Auch beim Fremdgehen sollten bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Niemals im Freundes und Bekanntenkreis, Nachbarschaft auch nicht. Am besten 50 Kilometer entfernt. Das Szenario was Du erlebt hast würde mich sehr kränken. Deswegen würde dieser Mann nicht mehr mein Mann sein. Mein privates Leben möchte ich immer wohl geordnet wissen und mich gut fühlen. So einen Versager wollte ich nicht an meiner Seite haben. Trennung, sofort. Ordne Dein privates Umfeld neu, damit es Dir schnell wieder gut geht.
 
  • #24
OK, und nach Lügen und Betrug sucht Frau erstmal die Verantwortung bei sich, es hat ja doch alles gepasst ...
Nein, das wäre falsch. Aber hier sind gleich 3 Kinder mit betroffen. Da haben aus meiner Perspektive Eltern die Pflicht, nicht "einfach" auseinanderzurennen, sondern sich damit zu beschäftigen, was schiefgelaufen ist (und daran sind beide beteiligt) in der Beziehung. Und sie haben das eben fatalerweise nicht geklärt.

Das hohe Lied der Polyamorie, und es ist Natur... Klar, und Mann hat ja kein Hirn, sondern ist seinen Instinkte unkontrolliert ausgeliefert.
Das Pendant zu den Frauen, die in Bezug auf Kinderwunsch und der Wahl des dazu passenden Mannes ihren Hormonen hilflos ausgeliefert sind. Ich denke manchmal, man müsste dann auch das Wahlrecht entziehen :)

Darüber, dass das hier ein extremer Fehltritt des Mannes ist, brauchen wir nicht zu diskutieren. Über die Schuldfrage weitgehend auch nicht. Der Ausweg kann logischerweise auch keine Öffnung der Ehe sein, denn das geht kaum im Nachhinein nach solchen Verletzungen. Aber ich denke, es sind schon ein paar Gespräche fällig, vielleicht unter Moderation, um zu klären, wie es weitergeht. Wenn hier keine gundsätzliche Bereitschaft zu einem weiterversuchen (von "verzeihen" kann an dem Punkt sicher keine Rede sein) da wäre, hätte die FS ja gar nicht fragen brauchen.

"Wer will denn solche Typen täglich im "trauten Heim" haben.
Ja, wenn sie das so handhabt. Umgekehrt ist die Frage: Warum will niemand sie in seinem trauten Heim haben? Irgendwie ist mein Eindruck da immer, dass Verlierertypen nur Verlierertypen anziehen. Auch wenn sie sich selbst als 6er im Lotto sehen.
 
  • #25
Da gibt es viel zu besprechen und abzugleichen, ob ihr beide noch übereinstimmende Vorstellungen habt...
Nein, @Tomyi. Die FS hat schon einmal versucht, mit ihm zu sprechen, und ist belogen worden. Für mich wäre der Vertrauensbruch daher zu groß und ich würde mich trennen. Und von dieser "tollen" Freundin gleich auch. Gute Regelung wg. der Kinder und ansonsten nichts wie weg. Anders als Swinger-und-offene-Bezeihungen-Befürworter Andreas oben bin ich der Meinung, dass es Männer wie Frauen gibt, die treu sein können und wollen.
Better luck next time, baby, wünscht
w56
 
  • #26
Trennung bedeutet, in der nächsten Beziehung mit anderer Besetzung den selben Grundkonflikt zu leben und potentiell Ähnliches zu erleben. Die Lösung kann prinzipiell nur einer "Legalisierung" außerehelicher Sexualkontakte liegen: offene Beziehung, Swingen etc. pp.
Das sehe ich anders.
Spannend ist doch, dass jemand, der nicht monogam leben möchte, dennoch in den Hafen der Ehe einfährt. Wozu? Um es mit anderen Frauen zu treiben braucht man keine Ehe-Partnerin.
Will man polygam leben, dann muss man offen mit dem Thema umgehen und den passenden Partner finden, um es auszuleben.

"Die Natur des Menschen" hat damit gar nichts zu tun.
Die "Natur" der Frau wäre es nach dieser Auffassung EINEN soliden Partner mit besten Genen zu wählen zwecks Familiengründung (Fremdgehen läge also grundsätzlich nicht in ihrer Natur, passiert aber auch) .
Die "Natur" des Mannes wäre es so viele Nachkommen wie möglich zu zeugen (hat aber im Normalfall EINE Affäre für einen längeren Zeitraum).

Wir sind keine Tiere, sondern Menschen und uns wurde die Möglichkeit gegeben unsere natürlichen Triebe in Schach zu halten.

Jemand der dem Partner fremd geht, der geht fremd, weil er es so wollte und nicht etwa, weil er gar nicht anders kann. Dazu wird noch ganz bewusst gelogen, dass sich die Balken biegen.

Dann doch lieber gleich mit offenen Karten spielen und sagen, dass man es mit sexueller Treue nicht so hat.
Wenn der Partner bleibt, ist doch alles tutti, wenn nicht, hat man ja auch keinen Verlust, weil man dann schließlich wieder ungehindert durch andere Betten hüpfen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #27
Die jeweilige Familienkonstellation spielt keine Rolle! Ein Partner/Ehemann erliegt dem "Charme" wem auch immer... halb sang er hin, halb zog sie ihn...
wie auch immer, das wars! Kleinen Koffer packen und vor die familiäre häusliche Tür stellen. Schlösser auswechseln und ab mit ihm zur jeweiligen angesagten Liebe. Das Programm aber nicht erst nach einem 3/4 Jahr nach Kenntnis, sondern gleich und sofort. Also nicht das Opfer geben, sondern elegant rechtzeitig agieren.

Wie gesagt, ich sehe "rumvögelnde" Männer als geborene Verlierer, aber dennoch hoffentlich in der Lage, einen diversen "Harem samt Nachkommenschaft" adäquat zu finanzieren. Ist in manchen Kulturkreisen nicht unüblich, ob sich das Muster allerdings auf Männer des "Abendlandes" übertragen lässt, wage ich zu bezweifeln. Da schlägt zeitgemäß eine mütterliche sozialpägogische Erziehung früher oder später voll durch und Testoron will aber nun endlich mal ans Licht...manche sind über 40...mit Frau und Kindern...ich frage mich, wer findet solche Männer attraktiv?
 
  • #28
Nein, das wäre falsch. Aber hier sind gleich 3 Kinder mit betroffen. Da haben aus meiner Perspektive Eltern die Pflicht, nicht "einfach" auseinanderzurennen, sondern sich damit zu beschäftigen, was schiefgelaufen ist (und daran sind beide beteiligt) in der Beziehung. Und sie haben das eben fatalerweise nicht geklä
Schöne Theorie....
Hab ich mir auch früher genauso vorgenommenen.
Und zumindest versucht inklusive Paarthrrapie und Co...wenn jemand vielleicht 3x im Bett es anderen gewesen wäre oder sein Herz plötzlich auch für eine andere schlägt.
Nach wahrscheinlich 3 durchgeheulten Nächten, hätte ich es versucht, soweit mein Partner gewollt hätte....und ja es lief auch für mich nicht alles rosig zur Zeit.
Aber ich wusste nach den 3 Nächten: Nein!
Und dazu musste es nicht mal meine beste Freundin sein...
Es war der Betrug von 8 Monaten...wo ich auch angesprochen habe, dass wir gerade wohl ne Krise haben.
Wo sogar die Frage kam, ob er Zweifel, verlorene Gefühle etc hat.
Also Chancen es auf den Tisch zu bringen.
Aber ....und da ist mein Ex wohl keine Ausnahme unter den Betrügern gewesen....der war in der Zeit auch nicht nett...vorsichtig ausgedrückt.
Ich war schizophren, sehe Gespenster...wurde für alles klein gemacht...ein Wunder das ich Atem durfte.

Das....die Monate des Lügens und dieses miese Verhalten, hätte ich nie verzeihen können.
Das hatte jedes Vertrauen zu nichte gemacht + einen Charakter gezeigt, den ich ab dem Tag auch in ihm gesehen habe.

Viele wissen, dass wir das als Eltern ziemlich gut hinbekommen haben und ich schon fast freundschaftlich mit ihm bin.
Aber ich habe keine Gefühle mehr als Frau etc.
Diese in mir hat den Betrug allerdings dem Mann bis heute nicht verziehen.
Die Mutter oder der Kumpel in mir...denkt nur nicht darüber nach

Nur ich weiß für mich...so einen Betrug und solch eine lügerei kann ich nicht verzeihen..
Und das geht nicht mal um den körperlichen Akt
 
  • #29
Nein. Doch. Nein, Arrr. Frei nach Louis de Funes.

Liebe Fs,
Du überlegst zu verzeihen... aber unter welchen Voraussetzungen würdest Du denn verzeihen und was ist der Vorteil für Dich, wenn Du in der Ehe bleibst?

Unabhängig von meiner Meinung gibt es Ehepaare, die trotz Betrug etc. zusammen bleiben, z.B. bei den Prominenten die Clintons oder Loki und Helmut Schmidt, die Honeckers, oder Piech.
Aber bei diesen Paaren gab es wahrscheinlich einen großen Vorteil, in der Ehe zu bleiben.

Was ist Dein Vorteil?
Wenn zwei Angestellte in der Mietswohnung wohnen und sich trennen, ok. Bei manchen hängt aber sehr viel mehr an der Ehe und viele betrogene Ehepartner lassen sich so ein Verhalten gut versilbern.

Ich habe den Eindruck, Du meinst, Du verzeihst und alles wird wieder monogam und gut. Nein, so wird es nicht.

Kannst Du Dir vorstellen, dass er seine Affäre beibehalten will? Willst Du dann trotzdem "verzeihen"?
Wir lesen hier oft von Frauen, die sich das Bein ausreißen für die Beziehung. Die Beziehung kann aber nicht gut werden, weil es dem Mann wurscht ist. Ist es Deinem Mann wurscht?
 
  • #30
Auch wenn sie sich selbst als 6er im Lotto sehen.
Solange sie sich selbst und ihre lover als 6er im Lotto ansehen, ist doch alles gut. Winner, Looser - ist eh alles relativ, da gibt es keine mathematischen Formeln. Egal ob Aussehen, Einkommen, selbst beim BMI nicht. Der ist für den einen viel zu hoch und für den anderen zu niedrig.
Zurück zur Frage: no way, auch mit 3 Kindern nicht. Den Ehemann würde ich auf seine Vaterrolle reduzieren und die beste Freundin logischerweise ganz ausrangieren.
W,55