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Gast

  • #1

Wunsch nach Familie? Richtiger Zeitpunkt?

wann kam bei Euch der Wunsch nach Familie?

Also ich, w31 hab schon IMMER den Wunsch IRGENDWANN mal ne Familie zu gründen. Komme aus einem Elternhaus, dass intakt ist und verstehe mich super mit meinen zwei Geschwistern.

Aber irgendwie weiß ich nicht wann denn dieser Wunsch zur Umsetzung kommt. Durch das Studium und anschließend 2 Umzüge innerhalb von Dt hatte ich keine "Ruhe" im Leben und auch nicht das Bedürfniss gleich ne Familie zu gründen, obwohl mir das "Zusammengehörigkeitsgefühl" schon fehlt. Jetzt hab ich zwar einen Partner, aber wir führen mehr oder weniger eine Fernbeziehung (50 km, viele Dienstreisen), und es ist nicht absehbar, dass wir bald zusammenziehen werden.

Kommt so ein Wunsch mit Umsetzung einfach oder kommt er gar nicht, wenn die Lebensumstände nicht passen. Oder erst wenn man wirklich reif dafür ist? (Mit Kinderwunsch ist es bei mir ähnlich)
 
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Gast

  • #2
m40
Ein Grund dass immer weniger Kinder geboren werden ist die extreme Flexibilität und Mobilität welche dem Arbeitnehmer abverlangt wird. Wenn ich alle paar Jahre umziehe, einen neuen Job anfange dann wird es mit der Familienplanung schwierig.
 
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Gast

  • #3
wann kam bei Euch der Wunsch nach Familie?
Also ich, w31 hab schon IMMER den Wunsch IRGENDWANN mal ne Familie zu gründen. Kommt so ein Wunsch mit Umsetzung einfach oder kommt er gar nicht, wenn die Lebensumstände nicht passen. Oder erst wenn man wirklich reif dafür ist? (Mit Kinderwunsch ist es bei mir ähnlich)
Erstmal: wenn du keine Sicherheit in deinem Leben fühlst, wird sich der Kinderwunsch kaum durchsetzen, denke ich.

Wenn dein Wunsch nach Familie immer schon ernsthaft und echt da war (also nicht bloß weil die anderen es gerade machen), würde ich raten, die sich nächstbietende Möglichkeit zu nutzen eine Familie anzustreben. (Wenn nicht wirklich extrem schwerwiegende Dinge dazwischen stehen, die eine Familie absolut verhindern.) Und das auch unter gewissen Einbußen - sieh es als Investition.
Mit der Einstellung, der Hoffnung und dem Wissen, an den Aufgaben und neuen Umständen zu wachsen. Nicht übers Knie brechen, aber auch nicht weiter hinausschieben.

Ein Professor (verheiratet mit Frau und Kind) erzählte uns mal, dass "man sich zum Kind überwinden(sic!) müsse. Denn die perfekte Zeit kommt nie". (Da war er ca. um die 30Jahre) - Ich glaube da steckt viel Wahrheit darin.

W, U30., noch kein Kinderwunsch derzeit
 
  • #4
Jetzt!
Warte nicht bis 3, 5, oops 10 Jahre rum sind und Dir alle sagen, es ist zu spät!
Die Zeit vergeht schneller als Du denkst. Denk mal an die letzten zehn Jahre...
 
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Gast

  • #5
50 km sind keine Distanz, um als Begründung für was auch immer herzuhalten - wo liegt also wirklich das Problem?
 
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Gast

  • #6
FS: nein 50 km ist nicht weit, aber es ist eben so, dass man abends nach der Arbeit nicht "mal schnell" den anderen besucht, jedenfalls nicht jeden Tag, so wie andere Paare, die nur nen Katzensprung haben. Dann sieht man sich halt vorwiegend am Wochenende.
 
  • #7
Die Wahrheit ist: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt. Viele Frauen warten zu lange.

Du solltest nach 1-2 Jahren des Zusammenseins mit Deinem Freund auch zusammenziehen - egal wie schwer es organisatorisch ist. Wenn das Zusammenwohnen langfristig klappt (was bekanntlich nicht sicher ist) kannst Du die Kinderfrage angehen. Ich würde aber vermeiden, ein Kind von jemandem zu bekommen, mit dem man nicht zusammenwohnt. Bekanntermaßen entdeckt man bei diesem Prozeß noch so manche Eigenheit des Partners und kann seine Alltagskompatibilität testen.

Prinzipiell halte ich ungefähr 2-3 Jahre nach Berufseinstieg für optimal - einen festen Partner natürlich vorausgesetzt. Der Rest findet sich.
 
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Gast

  • #8
Vielleicht ist auch der Ansatz falsch: Du willst immer schon eine Familie, weil der Partner grad da ist, soll er es dann sein. Ich finde der Gaul ist falsch rum aufgezäumt. Das Erfolgsmodell Familie geht anders: es besteht eine längere Partnerschaft, man lebt längere Zeit gemeinsam und stellt fest, man möchte zusammen bleiben und gern auch gemeinsame Kinder.

Vielleicht solltest Du es so rum probieren: zusammenziehen und ausprobieren ob es gemeinsam überhaupt funktioniert udn dann kommen Kinder. Weniger planen, zögern, abwarten, sondern einfach mal was machen, was riskieren.
 
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Gast

  • #9
wann kam bei Euch der Wunsch nach Familie?

Also ich, w31 hab schon IMMER den Wunsch IRGENDWANN mal ne Familie zu gründen. Komme aus einem Elternhaus, dass intakt ist und verstehe mich super mit meinen zwei Geschwistern.

Aber irgendwie weiß ich nicht wann denn dieser Wunsch zur Umsetzung kommt. Durch das Studium und anschließend 2 Umzüge innerhalb von Dt hatte ich keine "Ruhe" im Leben und auch nicht das Bedürfniss gleich ne Familie zu gründen, obwohl mir das "Zusammengehörigkeitsgefühl" schon fehlt. Jetzt hab ich zwar einen Partner, aber wir führen mehr oder weniger eine Fernbeziehung (50 km, viele Dienstreisen), und es ist nicht absehbar, dass wir bald zusammenziehen werden.

Kommt so ein Wunsch mit Umsetzung einfach oder kommt er gar nicht, wenn die Lebensumstände nicht passen. Oder erst wenn man wirklich reif dafür ist? (Mit Kinderwunsch ist es bei mir ähnlich)
Bei mir kam der Wunsch nach einem Kind sehr früh, mit Anfang 20. Umsetzung dann mit 25.
Aus heutiger Erfahrung war das goldrichtig. Eine gute Bekannte hat abgewartet und nun tickt ihre biologische Uhr, sie wird geradezu nervös, weil sie bald 40 wird und weder Mann noch Kind hat.

Ein Kind ist etwas Einmaliges, Unwiederbringliches im Leben. Dahinter treten (für mich zumindest) alle anderen Umstände zurück, die man jederzeit erzeugen oder wieder richten kann. DEN perfekten Zeitpunkt gibt es nicht, nur viele Zeitpunkte, wo es möglicherweise zu spät ist. Wir sollten mit der Natur gehen und nicht nach dem vorgeblich angebrachten Lebensstandard.
 
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Gast

  • #10
FS: @7 und 8

also mein Wunsch nach Familie und Kind ist NICHT akut da, weil ich eben noch nicht weiß ob er der richtige Partner ist und ich will vermeiden, nur weil ich diesen Wunsch in mir trage, mich davon überwältigen zu lassen und mich auch einen Partner einzulassen, der nicht zu mir passt.