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Gast

  • #1

Wunschkind vom falschen Mann

Hallo! Nach langer Zeit des Wartens bin ich nun endlich schwanger mit einem Jungen :)) Allerdings nicht von meinem Mann sondern von einem anderen. Da ich es fuer richtig hielt, habe ich meinem Mann davon erzaehlt und mich von ihm getrennt, -auch wenn er meinte, wir koennten trotzdem zusammen bleiben-, um mit dem Kindsvater eine "Familie auszuprobieren" Das scheitert aber auf ganzer Linie und jetzt kurz vor der Entbindung habe ich Bedenken, wie das wohl sein wird, wenn das Kind da ist: das wird doch eher schlimmer.... Nach Gefuehl moechte ich das Kind am liebsten alleine Grossziehen. Was meint Ihr dazu?
 
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Gast

  • #2
Also, ich finde es fabelhaft, dass Dein Dir angetrauter Ehemann angeboten hat, mit Dir und dem Kind, von welchem er nicht der Vater ist, eine Familie zu bilden.
Wenn diese Option noch vorhanden ist, solltest Du dies vielleicht annehmen. Aber bitte - höre auf, mit Menschen "herumzuprobieren" - denn Menschen sind keine Experimentiermasse, sondern Wesen mit Gefühlen und dem Wunsch nach Verlässlichkeit.
Wenn Dein Mann Dich - nach alledem, was Du veranstaltet hast - noch zurücknimmt, dann solltest Du Dich vom leiblichen Vater, der ja offenkundig eine Katastrophe darstellt, trennen.
Da Du verheiratet bist, zählt das Kind als ehelich und ihr könnt ihm trotz allem eine intakte und sichere Familie und Kindheit bieten. Alles Gute!
 
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Gast

  • #3
Wer Sex mit anderen Männer hat, muss davon ausgehen, auch schwanger werden zu können.

kein Mitleid, jetzt nehme deine Verantwortung an - das andere Leben war dir ja nicht gut genug. Sorry, was soll man dir da raten?
 
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Gast

  • #4
Tja, was kann man dazu sagen?

Ich habe mal gehört, dass man Kritik möglichst positiv Verpacken und konstruktiv gestalten soll. Leicht wird das in deinem Fall zwar nicht, aber ich werde es mal versuchen ...

Sehr gut finde ich, dass du gegenüber deinem Ehemann mit offenen Karten gespielt und die einzig richtige Entscheidung, nämlich eine konsequente Trennung, getroffen hast. Im Vergleich zu anderen Kuckucksmüttern hast du da die Nase moralisch betrachtet ganz weit vorne. Denn glücklich wäre in dieser Konstellation auf Dauer niemand geworden. In eurer beider Interesse solltest du also auch in Zukunft davon absehen, auf ihn als Ziehvater zurückzugreifen (selbst wenn er es will).

Mit dem leiblichen Vater kannst du dir offenbar auch keine längerfristige Beziehung vorstellen. Deshalb solltest du dich auch von ihm trennen und tatsächlich alleinerziehende Mutter deines Wunschkindes werden. Natürlich wird er für sein Kind zahlen müssen und es kaum zu Gesicht bekommen. Aber Mitleid kann ich für diesen "Zerstörer von Ehen" und "Unterjubler von Kuckuckskindern" eigentlich nicht empfinden.

Da du nun dein Wunschkind hast und dabei gleich über zwei Männerleichen gestiegen bist, möchte ich dich stellvertretend für die gesamte Männerwelt darum bitten, dich in Zukunft von sämtlichen Männern fern zu halten. Wäre wirklich sehr nett.
 
  • #5
.. habe ich meinem Mann davon erzaehlt und mich von ihm getrennt, -auch wenn er meinte, wir koennten trotzdem zusammen bleiben-,
Na dann versuche, mit diesem Mann wieder zusammen zu kommen. So einen klasse Menschen findet man nicht so leicht wieder.

Gib ihm eine Chance, weiter ein guter Partner UND ein Vater zu sein. Auch wenn das Kind nicht von ihm ist.

Ich habe einen Stiefsohn(12), seit er 9 Monate alt war. Der empfindet mich als richtigen Vater.
Obwohl er auch seinen Erzeuger kennt, und jeden Monat trifft.
 
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Gast

  • #6
Ich meine, dass es kaum tolerantere Männer als deinen alten gibt und du ihn eh nicht verdient hast. Bleib mal lieber alleine und zieh dein Kind groß, scheint ja wichtiger als alles andere zu sein.
 
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Gast

  • #7
Liebe FS

jedes Kind braucht mindestens zwei belastbare Erwachsene die es stressen kann.
Je mehr Schultern desto besser.
Alleinerziehend ist die schlechteste Variante.
Das Baby wird auch grösser.
Einer der Männer wird doch wohl ein angenehmer LG sein ?
 
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Gast

  • #8
@FS

Aha, also das Familienleben mit dem Kindesvater scheiterte auf ganzer Linie.
Hm, das sind ein bissel dürftige Informationen...
Möchte denn der eigentliche Kindesvater kein Vater sein? Oder entscheidest du das viel leicht sogar ganz allein, dass er kein Vater sein darf??
Würde mich mal ganz brennend interessieren....
Und über deinen Mann, welcher das ganze Drama augenscheinlich sehr locker sieht, kann ich nur noch den Kopf schütteln...
Aber Hauptsache ist ja, DU hast nun ein Kind.
 
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Gast

  • #9
Vielleicht hättest du dir das einfach überlegen sollen, bevor du mit einem anderen ungeschützt ins Bett gehüpft bist. War das eine dieser "Kind-um-jeden-Preis"-Aktionen? Ich kann da nur ungläubig den Kopf schütteln und mit dem ungeborenen, unschuldigen Jungen Mitgefühl haben....
 
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Gast

  • #10
Ich wünsche mir für mich, dass ich niemals mit einer so gearteten Frau wie dich zusammen komme. Bis jetzt hatte ich Glück, was das betrifft.


Aber jetzt zur Sache:
Du hast einen Vater, mit dem Du das Kind zusammen hast. Ihr kommt nicht miteinander zurecht und habt euch entschieden, nicht zusammen zu bleiben. Wie Du richtig schreibst, wirst Du wohl erst mal AE-Mutter. Der Vater darf dir monatlich für das Kind Unterhalt zahlen. Das Kind ist aber nicht dein Eigentum und Du wirst schon allein auch im Interesse des Kindes dem Vater einen regelmäßigen Umgang einräumen müssen. Das Kind wird, wenn es älter wird, sowieso danach fragen. Das heißt, ihr werdet zwangsläufig im Kontakt bleiben, ob es euch gefällt oder nicht.

Was deinen Ehemann betrifft, denke ich, wird auch nicht viel zu retten sein, obwohl er für sich das vorstellen konnte. Du hast dich konsequent von ihm getrennt und die Sache sieht heute mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aus seiner Warte etwas anders aus.

Konzentriere dich darauf, erst mal alles auf die Reihe zu bekommen. Die Geburt und danach die Umstellung ist einiges an Arbeit. Danach kannst Du sehen, wie es mit euch weiter geht und ob und wann jemand mit euch zusammen sein möchte.
 
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Gast

  • #11
PFFF!
Wieso könnt ihr nie im Vorfeld schon klare Fronten schaffen?

Wie wär es gewesen mit zuerst Trennung und dann erst Sex mit anderen Männern?
 
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Gast

  • #12
Hallo! Nach langer Zeit des Wartens bin ich nun endlich schwanger mit einem Jungen :)) Allerdings nicht von meinem Mann sondern von einem anderen. Da ich es fuer richtig hielt, habe ich meinem Mann davon erzaehlt und mich von ihm getrennt, -auch wenn er meinte, wir koennten trotzdem zusammen bleiben-, um mit dem Kindsvater eine "Familie auszuprobieren" Das scheitert aber auf ganzer Linie und jetzt kurz vor der Entbindung habe ich Bedenken, wie das wohl sein wird, wenn das Kind da ist: das wird doch eher schlimmer.... Nach Gefuehl moechte ich das Kind am liebsten alleine Grossziehen. Was meint Ihr dazu?
Du solltest deinem Instinkt da folgen und das Kind allein großziehen. Mit Alimenten, Kindergeld, Unterhalt und anderen Einkommen habe ich es bisher alle schaffen sehen. Probiere das mal. Ich hab schon genug Frauen gesehen, die das gut hinbekommen und leider keine Zeit haben auch nur einen Schlag zu arbeiten. Das ist auch sicher nicht dein letztes Kind. Vergiss nicht, das man Väter heute nicht mehr so schnell entsorgen kann. Der Vater, den du anscheinend nur als nutzlosen ungeeigneten Erzeuger deines drauf angelegten Wunschkindes siehst, kann seit Anfang des Jahres auf sein wie ich finde mehr als nur verdientes halbes Sorgerecht klagen. Du musst außerdem wohl den richtigen Vater angeben. Du solltest dich dann mal mit der juristischen Seite der ganzen Sache auseinandersetzen. Die gibt es nämlich auch.
w46
 
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Gast

  • #13
Hm, interessant! Könnte es sein, dass Dein Ehemann unfruchtbar ist und Du eine Ahnung davon hattest bzw. es gewußt hast? Und Du deshalb fremdgegangen bist. Nicht also aus Lust, sondern um schwanger zu werden? Das würde die Sache schon ein einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. m44.
 
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Gast

  • #14
FS:
Schade eigentlich, dass man hier so missachtet wird anstatt gute Ratschlaege zu bekommen. Freu mich fuer euch alle, dass es bei Euch immer so rund laeuft: verliebt, verlobt, verheiratet, 1. Kind, 2. Kind und wenn Sie nicht gestorben sind, dann leben Sie noch heute.......
Ich habe nach meiner Heirat vergeblich gewartet, dass mein Mann mit mir den naechsten Schritt gehen will, nur hatte er leider andere Proritaeten. Und ich als junge Frau hatte die Wahl: grosse LIebe behalten oder dem Ruf der Natur folgen.
Als ich mich getrennt und den anderen Mann kennengelernt habe, war mein Ehemann bereits vorgewarnt. Das Kind ist also kein Kuckuckskind, sondern von mir, wie auch von seinem Vater gewollt gezeugt und in Liebe erwartet. Er kaempft sehr um mich und um das Kind, und wuerde dieses auch gerne aufwachsen sehen. Nur passt die Art seiner Lebensfuehrung nicht zu den Vorstellungen meiner Erziehung und meiner Zukunft .
Meine Frage hier ist doch, was fuer das Kind am besten ist: eine unglueckliche Mutter, die aber alles dafuer tut, dass das Kind mit dem leiblichnen Vater aufwachsen kann (was aber die naechsten 20 Jahre fuer mich hart werden wird) oder aber zu dem Menschen zurueck, mit dem ich dieses Glueck eigentlich wollte, wobei die Wut und der verletzte Stolz darueber, dass er mich hat gehen lassen, bleiben werden.
Ich danke Dir, lieber Berd 50, fuer Deinen Erfahrungsbericht: Gerade mit 12 ist es vielleicht nicht einfach mit einem Stiefsohn, aber ich habe grossen Respekt, dass Du dieses Kind angenommen hast :) Genau diese Liebe wuensche ich mir fuer mein Kind!!
 
G

Gast

  • #15
zu #6
der Kindsvater stresst mich (ohne Ruecksicht auf meine Schwangerschaft) mehr, als es mich eine Alleinerziehung mit gutem Beruf, eigener Wohnung und finanzieller Unabhaengigkeit tun keonnte......
 
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Gast

  • #16
Sehr gut finde ich, dass du gegenüber deinem Ehemann mit offenen Karten gespielt und die einzig richtige Entscheidung, nämlich eine konsequente Trennung, getroffen hast. Im Vergleich zu anderen Kuckucksmüttern hast du da die Nase moralisch betrachtet ganz weit vorne. Denn glücklich wäre in dieser Konstellation auf Dauer niemand geworden. In eurer beider Interesse solltest du also auch in Zukunft davon absehen, auf ihn als Ziehvater zurückzugreifen (selbst wenn er es will).

Mit dem leiblichen Vater kannst du dir offenbar auch keine längerfristige Beziehung vorstellen. Deshalb solltest du dich auch von ihm trennen und tatsächlich alleinerziehende Mutter deines Wunschkindes werden. Natürlich wird er für sein Kind zahlen müssen und es kaum zu Gesicht bekommen. Aber Mitleid kann ich für diesen "Zerstörer von Ehen" und "Unterjubler von Kuckuckskindern" eigentlich nicht empfinden.

Da du nun dein Wunschkind hast und dabei gleich über zwei Männerleichen gestiegen bist, möchte ich dich stellvertretend für die gesamte Männerwelt darum bitten, dich in Zukunft von sämtlichen Männern fern zu halten. Wäre wirklich sehr nett.
Was für ein Kommentar! Der trifft mit Sicherheit die Gefühlslage von mehr als 80% aller Männer. Die anderen 20% würden Dich - mit Wissen der Umstände - mehrheitlich nur noch zu EINEM Zweck wollen. Da bleiben nach dam Riese günstigstenfalls 5% aller Männer für Dich übrig, solltest Du noch einmal einen Partner suchen. Und ob dieser weiße Ritter dann glücklich wird? Ich habe Zweifel daran. Na ja, vielleicht findest Du ja einen, der verzweifelt und/oder naiv genug ist, sich darauf einzulassen...

Du bist geradezu ein Paradebeispiel dafür, weshalb Männer sich ihre Langzeitpartnerinnen nicht sorgfältig genug aussuchen können.

So. Genug also davon.

Ich finde, es ist Dir hoch anzurechnen, dass Du Deinem Ex gegenüber mit offenen Karten gespielt hast - wenigstens danach, als der fremdgang samt Folgen feststand.
 
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Gast

  • #17
@all
Also, ich bin Gast 7.
Ein Mann, dem genau dieses Szenario, naja, sagen wir mal fast das gleiche, im letzten Jahr passiert ist.
Ich lerne ''getrennt lebende'' Frau kennen, verliebe mich ich in sie. Sie wird schwanger. AllesTollAllesHübschFriedeFreudeEierkuchenWelt''. Frau lässt sich scheiden, merkt aber, als ich das gemeinsame Sorgerecht beantragen wollte - ach nö, das möchte ICH ja nun doch gar nicht. Von wegen, Kindesvater in Erziehung und Entscheidungen mit einbeziehen...nee, das keinesfalls. Ich mach's kurz, drein Wochen vor der Geburt, hat Frau wieder den Ex-Mann geheiratet. Der Mann (impotent) freut sich, hat nun kein Problem mehr mit seiner Frau. Zieht mein Kind groß, mir wird komplett jeglicher Umgang bisher verweigert. Ich klage nun, aber ich denke, ich als leiblicher Vater habe voll die Arschkarte gezogen...
Also, das nun mein Werdegang!
Hm...@FS

Überleg' dir mal in 'ner ruhigen Minute, was du hier für 'ne Nummer durchziehst.
Ich glaube, du bist dir nicht mal ansatzweise bewusst, was in den nächsten Jahren auf dich zukommt!
Viel Glück!!
 
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Gast

  • #18
Nach langer Zeit des Wartens bin ich nun endlich schwanger mit einem Jungen :)) Allerdings nicht von meinem Mann sondern von einem anderen. Da ich es fuer richtig hielt, habe ich meinem Mann davon erzaehlt und mich von ihm getrennt, [...]
Als ich mich getrennt und den anderen Mann kennengelernt habe, war mein Ehemann bereits vorgewarnt.
Die beiden Kommentare passen für mich nicht ganz zusammen. Wurdest du während deiner Ehe von einem anderen Mann geschwängert oder hast du dich von deinem Gatten getrennt und erst anschließend den Kindsvater kennengelernt? Eine der beiden Aussagen muss falsch sein.
 
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Gast

  • #19
"... wobei die Wut und der verletzte Stolz darueber, dass er mich hat gehen lassen, bleiben werden. ... "

ER hat Dich gehen lassen? Ja was denn, Du hast es Dir doch so ausgesucht! Hätte er Dir denn - wie in Hollywood-Filem, schmachten und flehend hinterherlaufen sollen - mit einer Rose zwischen den Zähnen? Du hast aber eine recht "romantische" Auffassung von einer Beziehung, oder?

DU bist doch gegangen - damit hast Du klar gemacht, was Du eigentlich willst. Hätte er sich Dir in den Weg werfen sollen, in aller Tragikomik? Ich fürchte eher, Dir fehlt eine gewissen Reife, nämlich dass Du allein dafür verantwortlich bist, welche Wege Du gehst. Du wolltest gehen, dieser Wunsch ist Dir gewährt worden. Darum - für die Zukunft: Überlege Dir gut, worum Du bittest - es könnte Dir gewährt werden...

Du bekommst Deinen Willen - und bist darüber auch noch wütend und verletzt. Ein bisschen sehr kapriziös. Du verlangst scheinbar, dass Dein Partner die verlässliche Konstante in Deinem Leben darstellt, der Gedankenleser, Held und Übervater - während Du Deinem Partner davon das genaue Gegenteil bietest. Aber: Du bist erwachsen und kein Teenager mehr...
 
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Gast

  • #20
Nochmal zusammenfassend:
Das Kind war zwar geplant, aber danach hast Du gemerkt, dass die Vorstellungen zu unterschiedlich sind und der KV Dich mehr stresst. Die Fronten scheinen mit recht verhärtet, also kaum Spielraum, aufeinander zuzugehen bzw. von seiner Seite wenig Entgegenkommen, so dass Du Dich wohlfühlen kannst. Das führt dann wohl in eine Sackgasse.
Die Frage wäre, ob Du eine Möglichkeit zum Neuanfang mit Deinem Mann siehst? Er hat Dich gehen lassen... Du bist verletzt... Aber könnte er sich in einer Weise für eine Versöhnung engagieren, dass Du es annehmen könntest? Nicht so ein läppisches "wir können zusammen bleiben" - das klingt mir nach Routine, Bequemlichkeit, Vermeidung einer längst fälligen Auseinandersetzung... Du schreibst von unterschiedlichen Prioritäten. Warum hat er diese nun geändert? Kann er sich ein weiteres Kind mit Dir vorstellen?
Ich denke, das sind Fragen, denen Ihr Euch ernsthaft stellen müsst. Wenn Ihr das alleine nicht schafft, kann eine Paarberatung sinnvoll sein.
Viel Glück!
 
G

Gast

  • #21
Du beklagst Dich, weil Dir hier niemand über`s Haar streichelt und sagt: Hast Du gut gemacht!? Du hast Deinen Willen durch gesetzt, ohne Rücksicht auf Verluste und jammerst jetzt....Was das Beste für das Kind wäre? Schön, dass Du wenigstens jetzt darüber nachdenkst. Schade, da gibt`s keine Schokoladenlösung für Dich. Für das Kleine hoffe ich, dass es einen Ersatzpapa bekommt, der es mit Liebe, Rücksichtnahme, Verständnis, Verstand und Rückendeckung überhäuft. Vielleicht wäre das Dein Mann (oder EX? Oder was denn nun?), aber der hat Dich ja gehen lassen...."kopfschüttel"(äh, nicht wegen des Ehemannes)

A propos "heile Welt": Ich bin ungewollt kinderlos wegen einer schweren Unterleibserkrankung. Vielleicht denkst Du das nächste Mal daran, bevor Du hier einen unreifen, "mit-dem-Fuss-stämpfel"-2. Beitrag postest!

w, 42
 
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Gast

  • #22
Aber könnte er sich in einer Weise für eine Versöhnung engagieren, dass Du es annehmen könntest?
Wir lesen hier nur die Darstellung der Themenstarterin. Es ist doch eher andersherum. Die Themenstarterin ist gefragt, sich für Versöhnung zu engagieren, um den Mann halten zu können. Der Mann hat sich in der problematischen Zeit wohl genügend engagiert. Vom Mann kam ganz am Anfang das Angebot, das Kind anzunehmen und der Themenstarterin zu verzeihen. Das hat die Themenstarterin ausgeschlagen.

Jetzt ist so viel Zeit vergangen, da ist es völlig unwahrscheinlich, dass dieses Angebot noch steht, dass der Mann diese Frau überhaupt noch zurück haben will. Auch der Mann entwickelt sich weiter, begreift die ganze Geschichte erst mal richtig, schaut nach vorn, schließt irgendwann mit der Sache ab und orientiert sich neu.
 
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Gast

  • #23
FS du bist wütend und dein Stolz ist verletzt, dass dich dein Noch-Ehemann, von dem du dich getrennt hattest gehen ließ. Ich glaube, das einzige was man ihm wünschen soll ist dass du
ihn in Ruhe lässt. Hör auf mit Menschen herumzuspielen, jetzt ist die erste Zeit mit einem kleinen Säugling angesagt - bring dein Leben auf die Reihe und dann überleg - vorsichtig und langsam - wie sich deine weiteren Beziehungen anlassen können. So eine Zickerei. Danke an die Forumsschreiber die auch schon gesagt haben, dass du dir für dein unreifes Verhalten kein Lob hier abholen kannst. Du bekommst jetzt ein Wunschkind, das ist schön für das Kind udn für dich und jetzt nimm verdammt nochmal die Verantwortung als Mutter auf dich. Ein Kind ist kein Spielzeug W mit Kindern
 
G

Gast

  • #24
Es zeugt von viel Egozentrismus, die Fragestellerin anzufeinden. Wenn ihr ihre Geschichte so krass findet, müsst ihr euch eben liebe, gute, moralisch einwandfreie Frauen suchen, bei denen ihr dann hoffentlich auch zeugungsfähig seid.

An die FS:
Ich finde, es spricht für bedingungslose Liebe, dass dein Mann dir angeboten hat, es wieder zu versuchen und das Kind gemeinsam großzuziehen. Das ist ein Zeichen für große Charakterstärke.
Aber bitte nimm sein Angebot wirklich nur an, wenn deine Gefühle ja sagen. Dass die Tatsache, dass er dich hat gehen lassen, in dir Wut ausgelöst hat und deinen Stolz verletzt hat, finde ich ein bisschen übertrieben. Die passende Reaktion wäre vielleicht eher Verständnis gewesen, genauo, wie er dich verstanden hat.
Aber gut, das sind eben Gefühle und die kann man nicht beherrschen, wie man will.

Das Allerwichtigste ist, für deinen Sohn eine Lösung zu finden, unter der er nicht leidet. Klar könnte er auch gesund in so einer Konstellation aufwachsen, mit dir und deinem Mann und regelmäßigem Kontakt zum Erzeuger, vorausgesetzt ihr spielt mit offenen Karten und ihr alle steht zu 100% für sein Wohl ein und habt eure eigenen Themen miteinander so unter Kontrolle, dass er nicht darunter leidet.
Wenn dir aber bei dem ganzen nicht wohl ist, dann versuch es alleine. Auf jeden Fall solltest du dich nicht an einen Mann binden, wo die Werte nicht passen, dann besser getrennt bleiben, aber dem Kleinen den regelmäßigen Kontakt zum Erzeuger garantieren.

Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen alles Gute!
 
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Gast

  • #25
@23

Es wird mit Sicherheit nur so funktionieren, dass der leibliche Vater außen vor gelassen werden wird.
Denn die beiden ''Eltern'' werden es recht bald als sehr lästig empfinden, einem Dritten'' ihr'' Kind anzuvertrauen.
Mal davon ganz abgesehen, der leibliche Vater und der ''zum sozialen Vater'' gemacht werdende, ja, diese beiden Herren werden ganz bestimmt kein so gutes Verhältnis miteinander haben. Verständlicherweise!
Einer ist zu viel, im Zweifelsfall der leibliche Vater. Der wird einfach ausgeknockt, zum Wohle der Mutter - garantiert nicht zum Kindeswohl.
Die Mutter suchst sich ganz einfach nur das für sie Beste raus. Ihr Ex Mann scheint ja nicht sehr viel Charakterstärke zu haben.
Solche wie die hier beschriebenen Konstellationen kommen absolut nicht von ungefähr...
Die m.E. richtigste Lösung wäre folgende...
Die Frau wird Mutter. Alleinerziehend die nächsten Jahre. Dem leiblichen Vater sollte ein uneingeschränktes Umgangsrecht eingeräumt werden, damit sich eine gute Vater-Kind Beziehung entwickeln kann.
Ein paar Jahre später, wenn das Kind etwas größer ist, kann die Mutter natürlich sich wieder auf Partnersuche begeben - das ist gar keine Frage.
Nur die Beziehung zu ihrem Ex-Mann, die sollte sie lieber lassen. Denn das Kind wird mit Sicherheit diese Beziehung nicht retten...
Würde mich sehr interessieren, wie diese Geschichte ausgeht.
Allerdings vermute ich, die Mutter wird ihrem Egoismus Vorzug geben und somit den leiblichen Vater hemmungslos abservieren. Aber der hat hat's ja auch bestimmt verdient, schließlich hat er eh' nur rumgestresst! (Vorsicht Ironie!)
 
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Gast

  • #26
Egal wie du dich entscheidest, mach das Beste für dein Baby! ER hat es verdient glücklich aufzuwachsen. Viel Glück...
 
  • #27
Als ich mich getrennt und den anderen Mann kennengelernt habe, war mein Ehemann bereits vorgewarnt.
Ich verstehe Dich so, dass Dein (Ex)mann lieber die Trennung zuließ, als Dir Deinen Kinderwunsch zu erfüllen. Dann macht der Satz auch Sinn:
"... wobei die Wut und der verletzte Stolz darueber, dass er mich hat gehen lassen, bleiben werden. ... "
Danach kam er zur Besinnung, wollte Dich auch mit Fremdkind lieber zurück als Dich gar nicht zu haben... und Du sitzt im mehrfachen Dilemma. Wirklich schwierig!
Er war Deine große Liebe, einen Fehler habt ihr (vermutlich, so ganz klar wird es mir nicht aus Deiner Schilderung) beide gemacht :
Er, dass er (entgegen seines Versprechens oder unausgesprochener Erwartungen?) Deinen innersten Wunsch und damit Dich als Person ignorierte,
Du, dass Du die Umsetzung Deiner Wünsche nicht in moralisch klares Fahrwasser zu bringen scheinst.
Aber Fehler machen wir alle! Gut, dass Du jetzt die Bedürfnisse Deines Kindes zum ersten Maßstab erhebst. "Mehr" könntest Du sowieso nicht gutmachen.

Was fühlst Du jetzt? Wärst Du glücklich, wieder bei Nochmann zu sein? Traust Du ihm zu, ein nicht nachtragender Ersatzvater zu sein? Das ist nicht nur ein Angebot aus Nächstenliebe, sondern sein eigenes Bedürfnis? Dann könnte das durchaus auch sehr gut für' s Kind sein.

Wenn Du berechtigte Angst hast, Dein Kind würde Schaden nehmen, wenn es regelmäßig Kontakt zu seinem leiblichen Vater geht, würde ich mich auch in diesem Punkt beraten lassen, bei jemandem, der einerseits Außenstehender ist, andererseits mehr Informationen hat als wir hier.
Die rein rechtlich orientierte Argumentation "der leibliche Vater hat Umgangsrecht", unabhängig vom Kindswohl, würdest Du mit der Rückkehr und ehelichen Anerkennung Deines Kindes bei Deinem Nochmann aushebeln. Das ist moralisch gesehen der allerletzte Notausstieg, und auch nur bei schwerwiegend schädigendem Verhalten des leiblichen Vaters zu rechtfertigen.

Allgemein: Natürlich profitieren Kinder massiv davon, beim Aufwachsen einen Mann in ihrem Haushalt zu erleben. Das geht bis hin zu körperlicher Beeinflussung. So kommen z.B. Mädchen, bei denen ein Mann im Haushalt lebt, später in die Pubertät, haben später einen Freund, Jungs sind weniger aggressiv. Wenn Du diesen Umgang irgendwie ermöglichen kannst, mach es. Aber nicht auf Kosten Deiner psychischen Gesundheit! Auch dem Kind zuliebe musst Du in erster Linie glücklich sein! Notfalls allein!
 
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Gast

  • #28
Wenn Du berechtigte Angst hast, Dein Kind würde Schaden nehmen, wenn es regelmäßig Kontakt zu seinem leiblichen Vater geht, würde ich mich auch in diesem Punkt beraten lassen, bei jemandem, der einerseits Außenstehender ist, andererseits mehr Informationen hat als wir hier.
Die rein rechtlich orientierte Argumentation "der leibliche Vater hat Umgangsrecht", unabhängig vom Kindswohl, würdest Du mit der Rückkehr und ehelichen Anerkennung Deines Kindes bei Deinem Nochmann aushebeln. Das ist moralisch gesehen der allerletzte Notausstieg, und auch nur bei schwerwiegend schädigendem Verhalten des leiblichen Vaters zu rechtfertigen.
Für die Mutter ist das der einfachste Weg. Braucht sie sich schließlich so überhaupt nicht mit dem leiblichen Vater auseinanderzusetzen.
Wird dann irgendwann ihr Kind belügen, beraubt es ganz einfach der halben Abstammung.

Übrigens, seit Juli haben leibliche, nicht juristische Väter ein Umgangsrecht - sofern es dem Kindeswohl dient.
Einzige Aufgabe der Mutter wird in Zukunft also nur sein, Umgangswünsche des leiblichen Vaters zu torpedieren. Was auf Grund der im Gesetz verankerten Beweislastumkehr, der Mutter mit Sicherheit nicht schwerfallen dürfte.
Denn bekanntermaßen wissen ja nur Mütter, was Kindeswohl dienlich ist und was nicht!
Das schreibt ein betroffener leiblicher Vater!
 
  • #29
Zitat von Michaela:
Wenn Du berechtigte Angst hast, Dein Kind würde Schaden nehmen, wenn es regelmäßig Kontakt zu seinem leiblichen Vater geht, würde ich mich auch in diesem Punkt beraten lassen, bei jemandem, der einerseits Außenstehender ist, andererseits mehr Informationen hat als wir hier.
Damit hab ich keine rechtliche, sondern eine menschliche Beurteilung, z.B. bei einem Psychologen, gemeint, der das Gespräch mit beiden sucht. Es gibt in beiden Richtungen -
a) mangelnde väterliche Eignung und
b) ungerechtfertiger väterlicher Ausschluss durch die Mutter
- Extreme. Wie kann man das hier beurteilen? Und nein, ich finde nicht, dass das die Mutter allein entscheiden soll oder darf, drum der Hinweis auf den Außenstehenden.
Aber mit wem sie seelisch stabil selbst leben kann, kann nur sie selbst entscheiden.

Daneben bin ich überhaupt nicht für's Lügen, auch nicht dem Kind gegenüber. Da muss ausgehend von a) oder b) nur der Zeitpunkt Der entsprechenden Aufklärung angepasst werden und der Umgang mit dem leiblichen Vater rein am Kindswohl orientiert sein, nicht am reinen Recht (das den Willen des Kindes früher nicht berücksichtigte? -Ich bin keine Juristin, hatte nur entsprechende Schreckensgeschichten gelesen)

Übrigens, seit Juli haben leibliche, nicht juristische Väter ein Umgangsrecht - sofern es dem Kindeswohl dient.
Das finde ich richtig, und Deine Geschichte tut mir natürlich ebenso leid. Das Leben kann schwierig sein.
 
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  • #30
Liebe w/46

ich bin als unfreiwillig Kinderlose Steuerzahlerin nicht mehr bereit, die staatliche Unterstützung
solcher willfährigen Personen mit zu finanzieren. Für solche Fälle sollten immer die Verursachenden und deren Angehörige blechen und nur im alleräußersten Notfall "der Staat" mit seiner staatlich gesicherten Grundfinanzierung zum Lebensunterhalt.

Die Frau hatte eine Ehe. Der Mann liebte sie so sehr dass er ihr sogar verzieh mit einem anderen Mann ein Kind gezeugt zu haben ! Das ist höchst ungewöhnlich. Und wenn ich das hier mal so sagen darf: die FS verdient einen solchen Mann gar nicht. Denn sie hat ihm auch noch abgesagt, obwohl der Erzeuger ihres Kindes gar nichts von Vatersein hören will.