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Gast

  • #31
Und wie soll denn das noch vor der Geburt festgestellt werden?? Geht nur über eine völlig subjektive Einschätzung der Mutter. Im Fall der FS hat der leibliche Vater halt ''rumgestresst'', was auch immer man darunter verstehen mag...

Allerdings werden bis zur Geburt die Weichen gestellt, wer Vater ''sein darf'' und wer nicht.
DAS entscheidet nämlich ausschließlich die Mutter!

Schon die Überschrift des Threads ''Wunschkind vom falschen Mann'' klingt klingt echt fadenscheinig. Hilfe, mein Mann hat mir kein Kind gemacht, suche ich mir eben einen anderen - so würde ich das interpretieren.
 
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Gast

  • #32
Hallo ich bin ein Mann!

Ich verstehe nicht wirklich, warum Sie teilweise durch den Dreck gezogen wird.
Wir wissen nicht wirklich was alles pasiert ist im Vorfeld.
Ich treffe keine Vorurteile. In deiner Situation würde ich mal für mich selbst zur Ruhe kommen und mit deinem bis jetzt sehr verständnisvollen Mann auch reden. Nicht um die Notbremse zu ziehen, sondern ich glaube, dass er einer ist mit dem du reden kannst. Mach ihm keine Hoffnungen, wenn es für dich nicht in frage kommen sollte. Aber ein guter Freund ist eventuell besser, als ein Ehemann mit dem du eventuell nicht mehr leben kannst oder willst. Oft sieht man erst in solchen Situationen wer der richtige ist. Viel Glück. # Es ist immer für etwas gut, leider sieht man es oft erst sehr viel später! Und die Zeit kann lange sein#
 
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Gast

  • #33
Hallo ich bin ein Mann!
Ich verstehe nicht wirklich, warum Sie teilweise durch den Dreck gezogen wird.
Wir wissen nicht wirklich was alles pasiert ist im Vorfeld.
Ich treffe keine Vorurteile. In deiner Situation würde ich mal für mich selbst zur Ruhe kommen und mit deinem bis jetzt sehr verständnisvollen Mann auch reden. Nicht um die Notbremse zu ziehen, sondern ich glaube, dass er einer ist mit dem du reden kannst. Mach ihm keine Hoffnungen, wenn es für dich nicht in frage kommen sollte. Aber ein guter Freund ist eventuell besser, als ein Ehemann mit dem du eventuell nicht mehr leben kannst oder willst. Oft sieht man erst in solchen Situationen wer der richtige ist. Viel Glück. # Es ist immer für etwas gut, leider sieht man es oft erst sehr viel später! Und die Zeit kann lange sein#
 
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Gast

  • #34
Also meine Freundin ist mit ihrem Freund nicht schwanger geworden, hatte gezielt einen ONS und die beiden haben jetzt eine Tochter - er weiß es, sie weiß es, der Vater weiß es - sonst weiß es keiner!
Alles sind trotzdem glücklich!
Wenn Dein Exmann/Exfreund mit Dir das Kind aufziehen will und dich liebt und Du ihn, sehe ich kein Problem!
Er wäre nicht der biologische vater, aber vom Gefühl her wäre er trotzdem der Vater des Kindes.
Wieso denn nicht?
Ich hab so viele alleinerziehende Freundinnen, die einen neuen Mann haben und der bringt sich ein wie ein Vater und hat total Spaß am Fremdkind!
In Deinem Fall wäre der Bezug von ANfang an da.
Wenn Du ihn nicht mehr liebst, würde ich es natürlich nicht machen.
Was sagt denn Dein Gefühl?
Wärest Du lieber mit dem Kindsvater zusammen oder mit deinem Ex?
Oder wirklich lieber alleine?
In der Liebe ist alles erlaubt außer lügen!
Alle wissen Bescheid - ich würde ja nicht die schwere Zeit alleine sein wollen. Ein Baby ist ne Höllenarbeit. Das schafft man nicht alleine!
Zu zweit ist es schon schwer!

Lass mal alle moralischen Bedenken über Bord fallen und überlege, was Dir guttun würde!

:)

Alles Gute für die Geburt! Das wird toll!
Außerdem: Eigentlich hast du jetzt 2 potentielle Väter!
Sieh es nicht ganz so schwarz und negativ! ;-)
Ein Kind ist ein Geschenk - auch für die Männer - die wissens nur noch nicht!
 
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Gast

  • #35
Außerdem: Eigentlich hast du jetzt 2 potentielle Väter!
Sieh es nicht ganz so schwarz und negativ! ;-)
Es kann aber nur ein Vater, Vater im eigentlichen Sinne sein.
Der andere - hier der Leibliche - wird garantiert als ''Störfaktor'' wahrgenommen.
Der zur Not da sein muss, falls er mal medizinisch im Interesse des Kindes gebraucht wird.
Ansonsten darf er vielleicht alle paar Monate mal sein Kind sehen, und wenn's größer ist, Eis essen gehen...
Hier wird alles nur so nett dargestellt, die spätere gelebte Realität wird ganz, ganz anders aussehen.
Zumal eben die Konstellation so ist, Mutter kann sich die bequemste Möglichkeit raussuchen.
Kommt sie wieder mit dem Ex-bzw. Noch- Ehemann zusammen, dann wird dieser Mann garantiert es nicht sehr toll finden, wenn ein zweiter Mann da ist, der sich ebenfalls um's Kind kümmern möchte.
Die Situation sollte man keinesfalls mit Patchwork verwechseln, wo Kind aufgrund von Trennung später einen anderen männlichen Bezugspunkt bekommt.
Nein, hier wird ein Kind geboren und von der Kindesmutter wird gewünscht und gehofft, eine intakte Familie bilden zu können. Also der Klassiker - Mutter, Vater und Kind. Leiblicher Vater soll als sozialer Vater nicht in Betracht kommen.
Nun, dann frage ich mich, welche Rolle soll der leibliche Vater überhaupt spielen?
Richtig, keine...
Das wird die Kindesmutter gewiss allerspätestens mit der Geburt wissen.
In diesem Wissen wird der leiblicher Vater als Störfaktor des vermeintlich ''intakten'' Familienlebens gesehen, von der Mutter als auch vom sozialen Vater.
Und ab sofort wird der immanente Rechtsbegriff ''Kindeswohl'' bemüht, den leiblichen Vater komplett auszugrenzen.
Das funktioniert in Deutschland ganz hervorragend.
In den Fällen, welche die FS hier beschreibt, mögen alle glücklich sein. Mutter, Vater, Kind.
Aber einer ganz gewiss nicht - der leibliche Vater.
Das mag dann aber allen egal sein, hat er ja seine Rolle als Samenspender erfüllt.
Das Kind wird, mal dem Beispiel meiner Vorrednerin folgend, garantiert niemals erfahren, wer der leibliche Vater ist.
Zuerst wird das Kind immer zu klein sein, als das die Eltern die Wahrheit sagen werden. Und später werden die Eltern sagen, ach, nun brauchen wir es ja auch nicht mehr aufzuklären. Alles ist doch so schön, wie es ist.
''Moralische Bedenken über werfen...'' - wenn ich solche Aussagen von einer Frau lese, regt mich das immer sehr zum nachdenken an.