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Gast

  • #1

Zahl der Vorgänger/innen - wie feststellen, ob sie stimmt?

Mich würde mal interessieren, nachdem anscheinend doch viele Leute Wert darauf legen zu wissen, wie viele Sexualkontakte (auch ohne Beziehung) der oder die "Neue" hatte, wie ihr wissen könnt, dass euer "Neuer", eure "Neue" euch die wirkliche Zahl sagt.
Ansehen und anfühlen kann man es nämlich niemanden. Ich kenne Frauen, die hatten schon wesentlich mehr Sexualpartner als ich, denen man die Zahl aber nie "zutrauen" würde. Andere wiederum hatten zwei oder drei in ihrem bisherigen Leben, denen würde man aber leicht wesentlich mehr zutrauen.
Also: woran lässt sich das erkennen?
w/46
 
  • #2
Bei Menschen, die sehr "statisch" gelebt haben, d.h. immer in demselben Umfeld, hat man eine gute Chance, dass man die Angaben im Laufe der Zeit überprüfen kann.

Bei Menschen, die viele Male umgezogen sind, den Job gewechselt haben, keine alten Kontakte pflegen, die Familie zerbröckelt ist, hat man quasi keine Chance.

Ich liege dazwischen - viele Umzüge, aber alte Freunde und enge Familienkontakte. Wenn ich gelogen hätte, könnte es herauskommen - z.B. im Gespräch mit den Freunden. Da mein Partner aber auch nie eine "Liste" von mir verlangen würde - ich von ihm auch nicht -, ist das Ganze auch ohnehin entspannt.
 
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Gast

  • #3
Ich würde sagen an und für sich wenn der neue Partner schnell mit einem in der Kiste war, dann war das bestimmt nicht "ausnahmsweise nur bei dir" sondern sicher vorher auch einige male der Fall.
Frauen mit jeder Menge Männerbekanntschaften nicht geschäftlicher natur sind in der Regel auch promisker gewesen.
Ansonsten muss man halt auf die Geschichten hören die über jedermann so herumgehen (natürlich kritisch und objektiv), vor allem wenn ein Mädel von einem Bett ins nächste hüpfte ist, ist das allgemeinhin bekannt und man wird sehr schnell von anderen Männern darauf aufmerksam gemacht und gewarnt, da halten wir Jungs gut zusammen.
Auch die Fotos die zB auf Facebook herumgehen sagen einiges aus (auf 50 fotos mit 10 verschiedenen typen küsschen austauschen...eindeutig)
Zudem muss ich noch sagen, dass ich es toll finde dass dir soetwas bei einem Partner wichtig ist, das zeugt von reife und guten Selbstbewusstsein!!

M28
 
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Gast

  • #4
Im Normalfall lässt NICHTS erkennen, ob jemand diesbezüglich die Wahrheit sagt oder nicht.

Es sollte aber auch völlig unwichtig sein.
 
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Gast

  • #5
Das lässt sich an den Kerben im Bettpfosten erkennen. Leider nicht mehr zeitgemäß. Alternativ könnte man eine Mikrochipinstallationspflicht einführen wie bei Hunden. Darauf könnte ein Zusatzfeature jeden Kontakt regístrieren und an eine Zentrale melden, so Big-Brother-mäßig.
Im Ernst: Wem so etwas derart wichtig ist und wer nicht vertrauen kann, sollte erstmal an sich arbeiten, bevor er andere kontrollieren will. Unglaublich, dass sich so eine Frage überhaupt stellt.
 
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Gast

  • #6
Mir ist die Anzahl der Frauen meines potentiellen Freundes/Partners egal. Ich merke schon daran, wie er küsst und wie er im Bett ist, ob er ausreichend Erfahrung hatte oder nicht.

Die hatte ich nämlich auch. Und wenn dann für beide super Sex raus kommt, geschützt, wohlgemerkt, dann brauche ich nicht nachzubohren. Warum auch? Wem bringt es was?

w
 
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Gast

  • #7
Es mag ja sein, dass man sich vor 50 Jahren noch auf den "Ruf" verlassen konnte, aber wer da heutzutage auf viel Wahrheit hofft ist arm. Ich lebe seit immer im selben Ort, meine Männerbekanntschaften habe ich aber größtenteils im Internet kennengelernt und die hatten dementsprechend mit meinem täglichen Umfeld keinen Kontakt. Demzufolge kann man mit mir Tag für Tag durch den Ort spazieren und weder einen meiner 18 Sexualkontakte treffen noch auf jemanden der von diesen zu berichten wüsste. Natürlich weiß die ein oder andere Freundin von diesen Bekanntschaften- aber das sind eben auch Freunde die wissen wie man mit solchen privaten Informationen umgeht.
Jedoch wünsche ich mir sowieso keinen Partner der auf diese Informationen großen Wert legt.

Ich fürchte FS, du musst dich auf deine Menschenkenntnis verlassen. Oder ein paar Vorurteile ablegen.
 
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Gast

  • #8
Also in meinem Fall könnte das niemand nachprüfen.

Ich werde gleich einmal ausführlich nachdenken, wen ich ohne schlechtes Gewissen zahlenmäßig "unter den Tisch fallen lassen" könnte. Einmal weil ich in bestimmten Städten nicht mehr lebe und auch nie mehr leben werde und weil ich von bestimmten Personen mit Sicherheit nie wieder sprechen werde...
 
  • #9
Na ja, die Zahl kannst Du nicht überprüfen, ist aber auch egal ob es 10 oder 12 waren. Aber ob es 5 oder 100 waren, und das merkst Du recht schnell.

Und natürlich im Umfeld, wer beliebig rumpoppt hat seinen Ruf weg.
 
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Gast

  • #10
Fotoalbum zeigen lassen. Meine Vergangenheit der letzten 9 Jahre befindet sich im PC, die 10 Jahre davor in Diakästen, noch ältere in richtigen Fotoalben. Kleiner Tipp: wenn die 20 Jahre alten Bilder dieselbe Frau zeigen wie die 10 Jahre alten (nur halt 10 Jahre jünger), hast Du es mit jemandem zu tun, der stabile Beziehungen führt.

Du kannst natürlich auch die heimliche Variante wählen und in seiner Abwesenheit den Keller durchwühlen. Wird er aber merken und Dich an die frische Luft setzen. Und das zu recht, denn wer will schon eine Frau, die nicht vertrauen kann, sondern alles immerzu nachprüfen muß?
 
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Gast

  • #11
Ich würde sagen, dass das grundsätzlich niemand etwas angeht! Auch nicht dem Partner bzw. der Partnerin!

m.
 
  • #12
Liebe FS

Aus meiner Sicht ist das alles relativ. Wenn jemand lange verheiratet war, werden zusätzliche, also aussereheliche, Sexualkontakte wohl eher verschwiegen. Wenn jemand mehrere (also viele = mehr als fünf) Jahre Single war, mag er/sie vielleicht gar keine Auskunft über Sexualkontakte geben und eher von der einen oder anderen Liebelei etc. sprechen, aus Angst wie es wirken könnte zuzugeben, gar keine Kontakte gehabt zu haben.

Für mich stellt sich die Frage ab einem gewissen Alter gar nicht mehr! Mit Mitte 20 fand ich es noch wichtig. Ich möchte gern mit einem kultivierten Mann zusammenleben, wenn er kultiviert ist, stellt sich für mich die Frage nach Anzahl Sexualpartnerinnen (quantitativ) gar nicht.

Ich selbst werde mich da eher auch bedeckt halten.
 
  • #13
Nun, gehen wir mal davon aus, dass wir eine "wahre" Antwort erhalten. Was sagt denn die Zahl, wenn wir sie wirklich kennen, aus? Was bedeutet sie für uns als aktuelle Partnerinnen?
Ich möchte da gern zurückfragen.
Welche Informationen gibt dir diese Zahl?
Weisst du dann, wie untreu die Person sein könnte?
Wie sexuell erfahren sie ist?
Ich gebe persönlich nicht viel auf diese Zahl. Und ich glaube, dass es so ist wie mit Angaben über die persönliche Sex-Häufigkeit. Die meisten Menschen erzählen am Anfang einer Beziehung etwas anderes als die Wahrheit. Und zwar nicht aus Bösartigkeit, sondern weil das Thema hochemotional oder zu privat ist für sie. Da ist Schummeln immer erlaubt. Ich glaube, dass ich erst bei langjährigen Partnern oder guten Freunden, die mir über ihr Sex-Leben was erzählen, und dies über Jahre hinweg immer wieder, einen eher "wahren" Einblick über deren Sexualkontakte und ihre Quantität habe. Am Anfang wird viel geschummelt. Nicht bösartig, sondern aus Angst, schlecht dazustehen, oder in der guten Absicht, zu punkten. Die einen mogeln, indem sie zuviel Sex-Partner angeben, die andern, indem sie zuwenig angeben. Je nachdem, was sie persönlich für eine Meinung dazu haben, was genau die Anzahl der Sex-Partner Negatives oder Positives über sie aussagt.
Das Kerbenbild von 4 veranschaulicht das Vertrackte des Themas schön.
 
  • #14
Man wird es nie sicher wissen, aber es ist auch völlig irrelevant.

Wichtig ist nur, dass man während der Beziehung der einzige, und im Idealfall der letzte Sexualpartner ist.
 
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Gast

  • #15
Ich sehe das exakt so wie Gast 5.
Damit ist eigentlich alles gesagt!
Im übrigen wird nirgends so viel gelogen, wie bei der Anzahl der Sexualpartner.

w, 44 J.
 
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Gast

  • #16
Ich erzähle von meinen vergangenen Sexpartnern. Würde ich dabei lügen, käme ich ganz schön ins Straucheln. Da Männer noch schlechtere Lügner sind, würde so eine Lüge doch schnell auffallen. Es muss nur mal der Name fallen oder die Zahl verdreht werden... Obwohl ich nicht hinter Lügen herkontrolliere, fallen mir diese sofort auf.

Mir ist die Zahl egal. Lügen finde ich trotzdem blöd, da es nicht von großem Selbstbewusstsein zeugt und mir irgendwie zu angepasst und zugleich faul daherkommt. Entweder man entscheidet sich, der angeblichen Norm entsprechen zu wollen, dann sollte man aber auch die Disziplin haben, es durchzuziehen. Oder man steht zu dem Menschen, der man ist.
 
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Gast

  • #18
Kleiner Tipp: wenn die 20 Jahre alten Bilder dieselbe Frau zeigen wie die 10 Jahre alten (nur halt 10 Jahre jünger), hast Du es mit jemandem zu tun, der stabile Beziehungen führt.
Wie lange jemand Beziehungen führte sagt noch lange nichts über die Qualität der Beziehung noch was über die positive Fähigkeit eine gute Beziehung führen zu können aus.

w
 
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Gast

  • #19
Ich finde auch, dass das niemanden etwas angeht.
Ein Partner, der das unbedingt wissen will, hat Selbstwertprobleme oder ein Kontrollbedürfnis - selbst so erlebt. Mir wurden Liebhaber angedichtet, für die ich alle gar keine Zeit gehabt hätte.
 
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Gast

  • #20
Wie lange jemand Beziehungen führte sagt noch lange nichts über die Qualität der Beziehung noch was über die positive Fähigkeit eine gute Beziehung führen zu können aus.
Genau, deswegen läßt der Mann von heute sich ja auch bei jeder Trennung ein Zeugnis ausstellen, wie er denn so war als Partner. Ob sie ihn mit Wehmut gehen läßt, ob er treu war ("hat sich stets um Treue bemüht" = ging fremd) - man kennt das ja vom Arbeitsplatz.
 
  • #21
Na, hoffentlich kann man das niemandem an der Nasenspitze ansehen, weil das nämlich niemanden was angehet und für eine wirkliche Beziehung von keinerlei bedeutung ist!
 
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Gast

  • #22
Doch, die Zahl der Vorgänger/innen ist von großer Bedeutung: Sie ist aussagekräftig über das Beziehungs- und Sexualverhalten, über Beständigkeit oder Sprunghaftigkeit, über Werte und Zukunftsaussichten. Die Nachfrage (und selbstverständlich auch die eigene ehrliche Auskunft!) hat absolut nichts mit Selbstwertproblemen oder Kontrollbedürfnis zu tun. Man kann einfach gut abgleichen, ob man zueinander paßt. Eine Frau, die Duzende von Sexualpartnern hatte, wird nicht ohne weiteres von heute auf morgen monogam.

Man kann die Zahl einfach überprüfen, indem man den/die Expartner(in/nen) kurz kontaktiert. m
 
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Gast

  • #23
, wie ihr wissen könnt, dass euer "Neuer", eure "Neue" euch die wirkliche Zahl sagt. w/46
Indem Du selber nicht danach fragst: Prinzipiell lügen Menschen ungerne wenn nicht in Not. Wenn Du also nicht fragst, gibt es keinen Grund, dass Er / Sie einfach so Dir eine Lüge auftischt. Wenn Er / Sie von alleine freiwillig die "Zahl" erzählt, ist also die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Zahl auch stimmt...

Wenn die Person in Bedrängnis / Rechtfertigung / Streit die Zahl sagt, ist es auch nicht so richtig freiwillig ...

Ach so, bei Frau theoretisch wenn die Zahl 0 ist. Theoretisch, denn dank moderner Chirurgie bzw. alternativer Sexpraktiken ist auch darauf kein Verlass. M45
 
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Gast

  • #24
Also man muss ja auch abwägen. Viele und immer treu gewesen kann durchaus besser sein als regelmäßig untreu zu wenigen. m28
 
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Gast

  • #25
Also ich finde es unmöglich jemanden danach zu fragen. Hat man viele Kontakte gehabt, kommt man sich schlecht dabei vor und hat man wenige gehabt, wird man vielleicht als unerfahren abgestempelt. Sowas ist doch so unwichtig wie nur was. Reines Schubladendenken mal wieder. Aber wer´s wirklich wissen will: Viel Erfahrungen sind besser als wenige.
 
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Gast

  • #26
Man kann die Zahl einfach überprüfen, indem man den/die Expartner(in/nen) kurz kontaktiert. m
Haha, ich glaube fast, das ist ernst gemeint? Also den Expartner sozusagen als Referenz im Beziehungsbewerbungszeugnis angeben. Oder meinst du etwa, man kontaktiert die Expartner ohne das Einverständnis des neuen Partners? Das kann man natürlich machen, man kann sich aber auch gleich trennen, würde ich sagen. Das spart die Zeit und Nerven, sich mit solchen Dummeheiten herumzuärgern.
 
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Gast

  • #27
Solange der Partner im Umgang mit mir verlässlich, liebevoll und treu ist, kann mir die Anzahl egal sein.

Ich bin ein Frau, der niemand mehr als 3 Männer zutrauen würde. Nicht mal meine engsten Freundinnen wissen davon, was ich in meinen Singlezeiten schon erlebt habe. Es waren jedenfalls mehr als 3. Ich hatte zwei längere Beziehungen, die letzte 5 Jahre, und war immer absolut treu. Kein Fremdküssen, Flirten oder ähnliches. Wenn ich jedoch frei bin und jemanden kennenlerne, der auch nur Lust auf Sex hat - So what?

Ich habe vor kurzem gelesen: "Wenn ein Mann nach der Anzahl deiner bisherigen Sexpartner fragt, nenne Ihm eine beliebige Ziffer deiner Postleitzahl."

Wer mit sich selbst im Reinen ist, keine Zweifel an der Aufrichtigkeit des Partners und der Reinheit seiner Liebe hat, dem sind die vorherigen Sexpartner egal. Wer natürlich an sich selbst und seinen Qualitäten zweifelt, den brennt so eine Frage unter den Nägeln...

Menschen reifen. Und ständige Partnerwechsel in der Jugend sind irgendwann Vergangenheit.
 
  • #28
Man kann die Zahl einfach überprüfen, indem man den/die Expartner(in/nen) kurz kontaktiert. m
Das ist die beste Idee seit langer Zeit.

Mit meinem Partner ist es nun zu spät, da habe ich eindeutig versagt, aber zukünftig verlange ich eine Liste mit

- Liebeleien, Flirts
- Knutschereien
- ONS, Kurz-Affairen
- richtigen Affairen
- Beziehungen

und zwar mit Namen, Jahreszahl, damaligem Alter, evtl alte Schnappschüsse. Natürlich erstelle ich auch eine solche!

Dann investieren wir etliche Hunderter (oder Tausender) in einen Detektiv, der nach den Damen und Herren recherchiert, die verschollen sind (in unserem Alter muss man ca. 40 Jahre überblicken) - und dann haken wir die Beziehungsanbahnung ab, weil wir vor lauter Ausfragerei, Datensammlerei und Misstrauen keine ruhige Minute mehr hatten und uns deshalb getrennt haben.

Lieber #21, jeder Mann, der solch ein Ansinnen an mich richten würde, wäre ab dieser Sekunde Vergangenheit, unwiderruflich.
 
  • #29
Nur mal als Anmerkung:
Ist es nicht möglich, dass jeder, der danach gefragt wird ehrlich dazu steht und wenn keiner fragt auch okay. Es gibt ja nun mal Leute, denen die Vergangenheit des zukünftigen Partners für ihre Zukunft wichtig ist und das muss man doch auch akzeptieren oder?
Es geht immerhin nicht um den Tachostand eines Autos sondern um Lebensjahre! Und wer ein Problem mit der eigenen Vergangenheit hat hmmm ???
 
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Gast

  • #30
Nur mal als Anmerkung:
Ist es nicht möglich, dass jeder, der danach gefragt wird ehrlich dazu steht und wenn keiner fragt auch okay. Es gibt ja nun mal Leute, denen die Vergangenheit des zukünftigen Partners für ihre Zukunft wichtig ist und das muss man doch auch akzeptieren oder?
Es geht immerhin nicht um den Tachostand eines Autos sondern um Lebensjahre! Und wer ein Problem mit der eigenen Vergangenheit hat hmmm ???
Ich habe keine Probleme mit meiner Vergangenheit und würde vermutlich dazu stehen. Allerdings habe ich ein Problem mit solchen Nachfragen. Auch das muss man akzeptieren.

Ich weiß, dass es leichter ist, so etwas konkretes wie die Frage nach einer Zahl zu tolerieren, als ein eher diffuses Gefühl der Abneigung gegen jemanden, der darauf Wert legt. Dennoch hat beides seine Berechtigung.