G

Gast

  • #31
Ich bin schockiert über manche Beiträge und kann nur mit den
Kopfschütteln.

NUR eine Vergewaltigung ein solch schlimmes Geschehen so zu
Verharmlosen ist in meinen Augen dass allerletzte und zeigt deutlich
was für ein Charakter ein Mensch hat der solch eine Aussage tätig.

Jeder Mensch kann in solchen Notlagen kommen und auf die Hilfe
anderer Passanten angewiesen sein.

Mir ist keine Vergewaltigung passiert aber mir wurde in aller Öffentlichkeit
Gewalt angetan und ich bin froh dass damals ein Mann ca 40 bis 50 Jahre Eingriff .
Er hat zwar "nur" aus der Gruppe gerufen aber es hat gereicht um den Täter zu
vertreiben.

Ein anderes mal in einen Supermarkt eine ca. 30 -jährige geht mit ihrem Kind ca 1 1/2 Jahre einkaufen steht an der Kasse vor ihr eine stark alkoholisierte Frau ca.28 Jahre
Das Kind fängt an zu weinen die 28 jährige schreit die Mutter an sie möge ihr Kind zur Ruhe bringen ansonsten wird sie dafür Sorgen.
Die Mutter will das Kind trösten damit es aufhört zu weinen.
Das Kind hört nicht auf weint weiter.
Die 28 jährige dreht sich um und erhebt ihre Hand gegenüber den Kind die mutter war in dem Moment geschockt und zu keinerlei Regung fähig.
Wir standen direkt gegenüber an der anderen Kasse und hatten die Situation beobachtet bis sie die Hand gegenüber dem Kind erhoben hat als sie ausholen wollte Griff mein Partner ein
Er hielt ihre Hand fest und sagte ihr dass sie keinerlei Recht hat dieses Kind zu schlagen.
Die 28 jährige hat Hausverbot in diesen Supermarkt auf Lebenszeit.

Die Mutter des Kindes bedankte sich noch bei meinem Partner.

Ich finde es wichtig das Menschen sich untereinander Helfen auch wenns nur dass hoch tragen
eines Koffers von einer älteren Dame auf eine Krücke ist.

Traurig dass so viele Menschen nicht eingreifen wenn Hilfe grade in Notsituationen oder auch in alltäglichen Situationen erforderlich ist.

W21
 
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Gast

  • #32
Kann das nicht mit Sicherheit sagen.
Vor 10-20 Jahren, irgendwo in einer Kleinstadt da wäre ich wahrscheinlich auch immer und sofort dazwischen-gegangen.
Heutzutage wird gleich ein Messer gezogen oder Schlimmeres. Würde ich mir zweimal überlegen.

Habe auch schon erlebt wie mein Vater und ein Bekannter einen 2,10-Typen versucht haben zu bändigen, nachdem dieser "gebeugt über seine am Boden liegende Freundin" auf diese mehrmals einschlug. Und danach wurden dann Beide von der Frau beschimpft, ihren Freund angegriffen zu haben. Dieser Typ und seine Freundin sind anschließend wieder zusammen, sturzbetrunken wie sie waren, weiter-gezogen. Für so ein Pack muss man sich wohl echt nicht in Gefahr begeben.
 
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Gast

  • #33
vielleicht unterschätzen Männer im Allgemeinen, WIE schlimm so etwas wirklich für eine Frau ist. Logischerweise können sie sich da nicht hineinversetzen.
Das ist vielleicht ein weiterer Grund - außer jämmerlicher Feigheit - dass sie nichts tun würden.

Ich als Frau würde eingreifen wenn ich sehen würde dass ein Mann zum Beispiel tätlich angegriffen wird, vielleicht sogar von mehreren - aber nur dann wenn die Angreifer keine Waffen dabei hätten, also jemanden der ein Messer oder eine Schusswaffe hat auch nur anzuschreien, wäre mir zu gefährlich.

Ich glaube es kann schon viel helfen wenn man - wie schon geschrieben - die Aufmerksamkeit der Umgebung soweit möglich auf das Geschehen lenkt, z. B. durch lautes Schreiben und Aufforderung an den Täter, gefälligst abzulassen vom Opfer.

Außerdem sollte natürlich sofort die Polizei angerufen werden. Dann würde ich weiterhin vor Ort bleiben und beobachten, um der Polizei bei der nachfolgenden Ermittlung helfen zu können. Also Aussehen des Täters, Ablauf, Fluchtweg, etc.

Grundsätzlich sollte man schon bereit sein auch ein wenig Einsatz u. Risiko auf sich zu nehmen. Bei anderen Dingen sind manche Menschen doch auch risikobereit - warum nicht auch hier.

Habe gerade gestern erst im TV die Sendung XY geguckt u. da wurde ein Mann aus Syrien geehrt der einer Frau geholfen hat, der jemand die Handtasche entrissen hatte. Es gibt noch ein paar Helden.

w
 
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Gast

  • #34
Die Zeiten haben sich geändert.
Mit 18 bin ich w auf eine Gruppe in einem Einkaufszentrum zugegangen, in deren Mitte ein
Obdachloser traktiert wurde. Damals reichte ein autoritäres: lasst den Mann in Ruhe und verschwindet. Andere kamen hinzu und die Mobbergruppe löste sich auf.
Heute würden die anderen zu Gaffern mutieren und ihre Handyfotos schießen.
Und ich bräuchte vermutlich den Krankenwagen.
Ich persönlich wünsche mir mehr Security und drastische Strafen.
Mein größter Wunsch wäre eine eigene Insel für Kriminelle, die andere an Leib und Leben
verletzen. Für mich sind es Menschen, aber nicht gesellschaftsfähig.
 
G

Gast

  • #35
Ich bin ehrlich, ich würde nicht helfen. Ich würde in keinster Weise eingreifen. Ich würde aber die Polizei unbemerkt informieren, vielleicht. Anderes gilt für Freunde und Familie. Da (schon erlebt) werde ich zum wilden Stier.

Warum?
1. Mir hilft doch auch keiner. Das es so kommen wird, sieht man an den Posts der Mitschreiber und zur Genüge im TV bei Tests.
2. Ich lass mir für niemand fremden die Zähne ausschlagen oder selbst noch vergewaltigen oder zusammenschlagen.

Ihr seid euch selbst die nächsten; also bin ich es mir auch. Auch wenn ich grundsätzlich weiß, was Recht und Unrecht ist.
 
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Gast

  • #36
Eine Gegenfrage: Wie würden Sie denn reagieren, wenn ein Mann angegriffen wird und keine Frau?
Hier die FS:

Natürlich würde ich auch einem Mann in Not helfen, keine Frage. Ich habe mich mit meiner Fragestellung nur auf den Inhalt des Artikels bezogen und andere Konstellationen mal außen vor gelassen.

Ich finde es schlimm, dass in dem Video Passanten gelacht haben, als der Mann geschlagen wurde. Finde ich gar nicht witzig. Das Ding ist aber: Ein Mann ist einer Frau naturgemäß körperlich überlegen. Es ein Unterschied, ob jemand angegriffen wird, der sich nicht wehren kann bzw. keine Chance gegen den Angreifer hat oder ob jemand angegriffen wird, der eigentlich überlegen ist und seinen schwächeren Angreifer leicht abwehren könnte. Dasselbe wenn zB Erwachsene ihre Kinder schlagen.
 
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Gast

  • #37
Vor circa 5 Jahren habe ich beobachtet, wie eine junge Frau von drei Männern am späten Abend auf einem Platz bedrängt wurde. Es waren keine anderen Passanten anwesend, die hätten eingreifen können.
Ich habe sofort die Polizei gerufen und aus einem Sicherheitsabstand gebrüllt, dass ich die Polizei gerufen habe, in der Hoffnung, dass die Täter die Frau dann in Ruhe lassen. Sie waren zu Fuß, ich mit dem Rad. Dennoch waren sie viel zu schnell bei mir (& der Abstand somit scheinbar geringer, als ich dachte), haben mich von meinem Rad gerissen und mir direkt ins Gesicht geschlagen. Zum Glück kamen dann doch noch andere Passanten aus der U-Bahn und waren auch so "unvernünftig" sich einzumischen. Die Täter sind geflohen und ich kam im wahrsten Sinne des Wortes mit einem blauen Auge davon.

Ich weiß nicht, ob ich wieder ähnlich reagieren würde. Einerseits würde ich mir unglaublich schlecht vorkommen, nicht direkt zu versuchen aktiv zu Situation besser zu machen, andererseits kann ich mich gut in die Situation vor 5 Jahren zurückversetzten und ich hatte einfach nur eine unglaubliche Angst.

27,w
 
  • #38
Ah ja, eine Vergewaltigung ist also nicht so schlimm Nr. 19, zumindest nicht So schlimm, dass man(n) sich deshalb eine blaue Nase holen sollte.
Offensichtlich besteht ein Großteil unserer Gesellschaft aus üblen Feiglingen, denen ihr Hemd näher ist, als ihre Jacke. Wieviele Leute fahren an Unfällen vorbei, laufen einfach vorbei, wenn es jemandem schlecht geht.....man kann gar nicht genug aufzählen.
Um es kurz zu machen, freilich habe ich selbstverständlich schon eingegriffen, wenn jemandem Gewalt widerfahren ist, und würde es jederzeit wieder tun, egal ob es gegen Mann oder Frau gerichtet ist. Manchmal reicht einfach stehen zu bleiben und die Sache genau zu betrachten, Fotos machen, jeder hat heutzutage ein Handy bei und eben Hilfe holen.

w48
 
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Gast

  • #39
Weiter glaube ich das Frauen und auch die offizielle Gesellschaft eine Vergewaltigung als sehr dramatisch ansehen, während ein Großteil von uns Männern das nicht in diesem Ausmaß nachvollziehen kann und es als nicht so arg einschätzt.
Aus körperlicher Sicht kannst du danach ganz normal weiterleben wenn es normaler Geschlechtsverkehr war.
Das ist ja gerade das Schlimme: Viele Männer wissen nicht, wie demütigend und schmerzhaft Vergewaltigungen sind. Vergewaltiger wollen in den meisten Fällen Macht über die Frau, nur selten geht es denen um Sexuelles. Vergewaltigung hat NICHTS mit normalem Geschlechtsverkehr zu tun. Zudem ist das verdammt schmerzhaft, wenn so ein Brutalinski mit Gewalt .. na ja, da möchte ich nicht ins Detail gehen. Es ist ekelerregend und verabscheuungswürdig.

Und viele Frauen haben danach große Probleme mit Männern. Die leiden ihr ganzes Leben lang darunter.

Übrigens könnte ich mir vorstellen, wenn Mann/Frau wirklich mal Zeuge einer versuchten oder bereits stattfindenden Vergewaltigung wird, dass - sofern es sich um EINEN Täter handelt - es schon helfen könnte, wenn man ganz laut und energisch ruft: Hey, was ist da los (oder so was in der Art).

Es könnte durchaus möglich sein, dass der Täter da ganz rasch ablässt und das Weite sucht.
 
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Gast

  • #40
Warum sollte ich mich für Frauen einsetzen, die mich im restlichen Alltag nicht einmal anlächeln? Ich würde ausschließlich dann eingreifen, wenn die Frau zum Bekannten- oder Freundeskreis gehört, oder erkennbar aus dem slawischen Raum stammt. Mit diesen Frauen habe ich im Gegensatz zu deutschen sehr gute Erfahrungen gemacht. Ansonsten ist es nicht mein Problem.
Einer fremden deutschen Frau (die dich noch nie angelächelt hat, weil ihr euch gar nicht kennt) würdest du nicht helfen, aber einer fremden slawischen Frau schon?
Das bedeutet ganz klar, dass du nur aus Frust über deutschen Frauen diesen nicht helfen wolltest.
Ich sage da jetzt mal nichts zu, denke mir aber meinen Teil ...
 
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Gast

  • #41
Ich (w) meide Gelegenheiten, die mich in schlechte Gesellschaft bringen könnten, menschenleere Ecken, nächtliche Heimkehr zu Fuß etc.
Es kann einen aber jederzeit und überall treffen. Für diese Fälle bin ich vorbereitet und schrecke
nicht vor dem finalen Ergebnis zurück, wenn es für mein Leben keine andere Möglichkeit gibt.

Ein ganz spezielles Erlebnis: Morgens um 7, mit Hund im kleinen Wäldchen. Er und ich wachsam wie immer. 30jährige, halbnackt in ausgeschnittenen Joggingklamotten quakte was von Hund weg..blabla. Woche zuvor war dort eine Joggerin angefallen worden - von einem Notgeilen.
Wir haben uns dann unterhalten, sie grüßt jetzt und ist froh,wenn sie mich, Hund und Handy in der Nähe weiß.
Zur Fragestellung: Achtsam sein in der Umwelt, auf Verteidigung einrichten und auch einen Blick auf die Gefahren für andere haben. letzteres interessiert die meisten Menschen überhaupt nicht..
 
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Gast

  • #42
Hier in Berlin wurde eine Frau vergewaltigt, da hat niemand eingegriffen. Ich glaube auch die Polizei wurde nicht informiert.

Das Problem, wie einer schon schrieb, diese Typen sind nicht normal. Nach meiner Meinung stehen solche Leute unter Drogen, z.B. Kokain. Hat dieser Typ dann ein Messer und man selbst versucht zu helfen, dann rastet der richtig aus. In meiner Vorstellung sind das dann auch so aufgepumpte Typen, harte Jungs, wie man sagt. Oder nicht?

Meine Frage ist dann, was ist schlimmer: Halb Tot/Tot da Frau Messer am Hals oder Vergewaltigung? Ich weiss die Frage ist hart.

BEVOR man irgendwas macht, muss auf jeden Fall ERST die Polizei gerufen werden. Vielleicht hat man dann keine Gelegenheit mehr dazu.

Unterschätzt wird von den meisten das massiv Adrenalin ausgestossen wird, wenn man soetwas mitbekommt. Adrenalin lähmt den Körper, es gibt weiche Knie. Nur wenn man das geübt hat durch Kampfsport etc. kommt man damit klar.

Übrigens sehe ich folgendes noch anders: Frauen haben bessere Möglichkeiten einzugreifen. Frauen wirken deeskalierend. Das Beispiel mit dem Kaufhaus, was hier eine Frau beschrieb: Bei einem Mann hätte das eine Schlägerei werden können. Da sind ganz andere Verhaltensweisen im Spiel.

m34
 
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Gast

  • #43
Weiters glaube ich das Frauen und auch die offizielle Gesellschaft eine Vergewaltigung als sehr dramatisch ansehen, während ein Großteil von uns Männern das nicht in diesem Ausmaß nachvollziehen kann und es als nicht so arg einschätzt.
Aus körperlicher Sicht kannst du danach ganz normal weiterleben wenn es normaler Geschlechtsverkehr war, und das Psychische: "Da hat ein Fremder mit meinem Körper etwas gemacht das ich nicht wollte und es kann jederzeit wieder passieren und ich hatte keine Chance.", mit soetwas haben wir Männer schon in jungen Jahren zu kämpfen. Es findet sich wenn du als Bub (Junge) aufwächst immer einer der dir im Schulalltag oder in der Freizeit im Park eine aufs Maul hauen will.
Sind Sie sich ganz sicher, wirklich sicher, dass Sie für einen Großteil der Männer sprechen können?
Und wenn Sie schon so gut Bescheid wissen über die vermeintlich harmlosen Folgeerscheinungen von Vergewaltigungen, warum vergleichen Sie Vergewaltigungen von Frauen nicht wenigstens folgerichtig mit Fällen, in denen Jungs/Männer vergewaltigt werden? Ich bin mir 100%ig sicher, dass Ihnen jeder Mann, dem eine Vergewaltigung widerfahren ist (Haftanstalt, Kriegsgefangenschaft/ z. B. Irak, Folterpraktik in vielen Länder dieser Welt) deutlichst klarmachen würde, dass "auf's Maul" kriegen NICHTS mit dem zu tun hat, was eine Vergewaltigung für das Opfer bedeutet. Und jetzt kommen Sie bloss nicht mit den Argument, dass Vergewaltigung von Männern wider der Natur sind, ergo zutiefst erniedrigend, während Frauen doch "nur" ein bissl unfreiwillig "mit ihrem Körper etwas gemacht bekommen".
Wenn ich dein Leben eindeutig in Gefahr sehe würd ich wohl kämpfen müssen, aber sicher nicht wegen einer Vergewaltigung.
Zivilcourage ist nicht jedermanns Sache und ich bin die letzte, die darüber den Stab brechen würde - mit dieser Aussage sind Sie jedoch sehr nahe dran an den "guten alten Zeiten", in den Vergewaltigung von Mädchen/Frauen als Kavaliersdelikt eingestuft wurde.

FS, deine Frage richtet sich in erster Linie an Männer und ich habe noch keine Situation erlebt, in der einer Frau eine Vergewaltigung drohte. Von daher weiß ich nicht, wie ich reagieren würde. Als in der Hamburger S-Bahn eine Gruppe Glatzköpfe "Passkontrolle" bei den Insassen des Wagons durchzog, habe ich wie alle Frauen und Männer geschwiegen, den Kopf gesenkt und den Pass gezückt.

Ich habe sofort die Polizei gerufen und aus einem Sicherheitsabstand gebrüllt, dass ich die Polizei gerufen habe, in der Hoffnung, dass die Täter die Frau dann in Ruhe lassen. Sie waren zu Fuß, ich mit dem Rad. Dennoch waren sie viel zu schnell bei mir (& der Abstand somit scheinbar geringer, als ich dachte), haben mich von meinem Rad gerissen und mir direkt ins Gesicht geschlagen.
Liebe w 27, auch wenn du nicht weißt, ob du noch einmal so handeln würdest - Hut ab vor deinem Mut!

w
 
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Gast

  • #44
Die Männer schrieben, sie würden auch nicht eingreifen, da sie viel zu sehr Angst um ihr eigenes Leben hätten oder um den Verlust ihrer Zähne (??). Es wäre ihnen schlicht zu gefährlich einzugreifen und ihre Unversehrtheit und ihr Leben wäre ihnen wichtiger. Sie würden höchstens in sicherer Entfernung die Polizei rufen. Super - bis dahin ist es doch zu spät!

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Sogar ich alleine als Frau würde einer anderen Frau helfen, wenn ich so etwas mitbekommen würde. Bei einer Vergewaltigung oder sonstiger körperlichen Gewalt könnte ich niemals wegschauen.
Liebe FS,
da zitiere ich doch glatt Peer Steinbrück "hätte, hätte, Fahrradkette". Du kannst Dich selber noch so idealisieren und Dein Selbstbild polieren, solange Du nicht in der Situation bist. Du kannst vorher nicht sagen, wie Du in der Krise reagierst.

Ich finde, das ist eine sehr polemische Debatte. Wir sind nicht in Indien. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in Deutschland von einer Vergewaltigung am hellichten Tag mit unbeteiligten Zeugen gelesen zu haben. Das passiert in anderem Kontext und da sind in erster Linie Frauen gefordert, sich durch umsichtiges Verhalten selber zu schützen. Das nennt man Eigenverantwortung und Prävention.
Dazu gehören verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol, Bereitschaft Geld für ein Taxi auszugeben, Zufallsbekanntschaften nicht nach Hause mitnehmen, alkoholisierte Männer meiden usw. Erst wenn Frau sich in diesen Punkten voll korrekt verhalten hat, kann sie überhaupt Hilfe beanspruchen. Entschuldigung, aber Männer müssen die Defizite von Frauen nicht ausgleichen, vor allen Dingen kein unbeteiligter Passant.

Ich kann nun nicht erkennen, warum ein Mann einer fremden Frau zur Hilfe eilen und seine eigene Gesundheit oder gar sein Leben riskieren soll, am besten noch, wenn er Verantwortung als Familienvater trägt und dann seine Familie mit in den Abgrund reißt. Befass Dich da mal mit den Auswirkungen und wie die Opferfuersorge in Deutschland aussieht. Der Taeter ist definitiv besser dran, bekommt mehr Unterstützung. Es ist doch nun oft genug passiert, das Helfer schwerer beschädigt wurden, als das eigentliche Opfer.
Ließ mal die einschlägigen Informationen der Polizei, wie man sich in solchen Situationen wirkungsvoll verhält: die Profis rufen.

Ich bin eine Frau. Ich habe massive Gewalterfahrung aus meiner Kindheit. Das war was anderes. Da könnte ich mich nicht schützen - heute schon und das tu ich auch.

Ich greife gerade bei Kindern und Jugendlichen ein, wenn ich grenzwertige Situationen erlebe und schmeisse Aggressoren auch aus dem Bus. Das ist wichtig, früh, niedrigschwellig Zivilcourage zu zeigen, nicht in Extremsituationen den Helden markieren. Ich weiß genau, was ich mir wann zutrauen kann. Im Zweifelsfall drücke ich in der S-Bahn den Notknopf. Das bringt mehr, als die Aggressionen noch zu schüren.
 
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Gast

  • #45
Ich habe das als Frau auch schon zwei Mal erlebt bei Unfällen. Die meisten Männer (gut erkennbar und mir ins Gesicht geschaut) sind einfach weiter gefahren. Männer haben nur dann angehalten, wenn sie zu zweit waren und die Ehefrau an der Seite saß und gesagt hat: "warte, lass uns mal schauen, was da passiert ist". Sonst wären diese Männer nicht ausgestiegen.

Da ich diese Fälle kenne und auch die Notlage für den Betroffen, ist es für mich als Frau eine Selbstverständlichkei zu helfen. Meine eigene Gesundheit interessiert mich in den Moment dann nicht. Wenn ich eben erstochen werde, werde ich erstochen. Ja und? Ich könnte niemanden hifllos liegen lassen. Auch kein Tier.
 
  • #46
Ich bin mal als junger Mann (Mitte 20) von einer Gruppe Männer am hellichten Tag in der Kleinstadt entführt worden. Deren Ziel: Sexuelle Mishandlung und Vergewaltigung an mir.
(m.E. waren es keine Schwulen, sondern gefährliche Spinner)

Während dieser Entführung zu Fuß bin ich ständig von drei Männern festgehalten und dirigiert worden.
Zwei weitere Männer waren dabei.
Wir gingen durch die Innenstadt, Richtung alte Stadtmauer = geplanter Tatort.

Also überlegte ich mir ständig eine gute und sichere Möglichkeit zur Flucht.
Vielleicht dort, wo uns viele Leute begegnen ?

Einem männlichen Passanten (ca. 50) kam es sichtlich merkwürdig vor, und er forderte die Gruppe auf, mich sofort frei zu lassen. Was sie auch taten.

Vorher wurden wir von anderen Menschen nicht beachtet, obwohl es m.E. schon auffällig war.

Ich habe diesen Passanten einige Zeit später wieder entdeckt, ihm den Hintergrund geschildert, und mich für sein Einschreiten bedankt.
(Im Moment der Befreiung war ich psychisch zu sehr belastet, und nutzte die Menschenmenge als Schutz und Fluchtweg)

Sowas kann auch Männern passieren, auch wenn es vielleicht seltener ist.

Ich (m) kann es heute noch tlw. schwer ertragen, wenn mich Männer anfassen.
Ich habe seit als Kind bei Körperkontakt mit Männern meistens Gewalt erlebt.
Angefangen mit meinem Vater -> Schläge als Strafe oder Druckmittel.

Mein Stiefsohn(12) umarmt mich immer noch sehr gerne.
Ich habe ihn nie geschlagen. Auch keinen einzigen Klapps auf den Po.
Aber ich warnte ihn schon früh vor den Gefahren, z.B. Pädophile.
Bisher ist ihm aber noch nichts passiert. Noch nicht ..... (Hoffentlich nichts)

(m,53)
 
G

Gast

  • #47
Warum sollte ich mich für Frauen einsetzen, die mich im restlichen Alltag nicht einmal anlächeln? Ich würde ausschließlich dann eingreifen, wenn die Frau zum Bekannten- oder Freundeskreis gehört, oder erkennbar aus dem slawischen Raum stammt. Mit diesen Frauen habe ich im Gegensatz zu deutschen sehr gute Erfahrungen gemacht. Ansonsten ist es nicht mein Problem.
Genau solche Männer braucht unser Land - dann wissen wir wenigstens, warum es bergab geht.
Du würdest also erstmal hingehen und schauen, ob die Frau zufällig slawisch aussieht? Wenn sie blon und blauäugis ist, dann sagst du "mach ruhig weiter" und gehst. Toll !
Da kann ich nur hoffen, dass bei dir die ausgleichende Gerechtigkeit in Form eines großen, starken Igor oder Oleg mal richtig zuschlägt. Dann hast du zumindest auch mal schlechte Erfahrungen mit Slawen gemacht. Und dann geht vielleicht eine blonde, deutsche Frau vorbei und sagt "nicht mein Problem"
 
G

Gast

  • #48
Ich glaube, die meisten würden nichtmal eingreifen, wenn es eine für sie völlig ungefährliche Situation ist. Wird schon ein anderer machen. Man will ja ungestört weiter auf seinem Handy rumdaddeln können.
 
G

Gast

  • #49
Um es mit den Worten der Gewaltversteher und Täterschützer zu sagen: "Das müssen wir aushalten können" - in dem Fall halt eben eher diesmal sie. Seien sie lieber froh, dass wir in einer toleranten, bunten Gesellschaft leben.

Die aussagestiftende Politikerin ist ja auch eher weniger gefährdet mal einschlägig Opfer zu werden.
 
G

Gast

  • #50
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Sogar ich alleine als Frau würde einer anderen Frau helfen, wenn ich so etwas mitbekommen würde. Bei einer Vergewaltigung oder sonstiger körperlichen Gewalt könnte ich niemals wegschauen. Was sind das für Männer, die das tun könnten? Ich könnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen.
Und wenn es drei oder vier Männer sind? Bewaffnet vielleicht auch?
Wobei ich auf keinen Fall wegschauen würde, wäre Gewalt in der Nachbarschaft. Wenn ein Mensch (ob Frau, Mann oder Kind) in einer Nachbarwohnung geschlagen wird. Da wird viel zu selten die Polizei gerufen.

Doch eine Vierer-Gruppe männlicher Vergewaltiger würde ich mir als Kampf-Gegner einfach nicht zutrauen. Dann eben doch lieber Polizei rufen. Wie bei dem anderen genannten Fall. Und Männer haben dieses Recht auch. Wenn man überleben will, tut man gut daran seine Grenzen kennen.
w,33
 
G

Gast

  • #51
Meine Erfahrung: die Meisten schauen nur, wissen davon, aber handeln nicht. Für mich erschreckend. Ich habe es selbst erlebt, die halbe Stadt wusste "davon". Die Folgen trägt Derjenige ein Leben lang.

w - ohne Worte..
 
G

Gast

  • #52
Da ich diese Fälle kenne und auch die Notlage für den Betroffen, ist es für mich als Frau eine Selbstverständlichkei zu helfen. Meine eigene Gesundheit interessiert mich in den Moment dann nicht. Wenn ich eben erstochen werde, werde ich erstochen. Ja und? Ich könnte niemanden hifllos liegen lassen. Auch kein Tier.
Wie hilft diese Tatsache Bitte dem Opfer!

Ich bin auch eine Frau! Ich würde nie bei einem Auto anhalten, was im Graben liegt! Ich würde die Polizei rufen. Ich würde nie, bei einer Schlägerei dazwischen gehen. Auch Polizei rufen. Ich würde vielleicht Feuer schreiben, wenn ich denke, andere könnten mich hören.

Natürlich muss und sollte man helfen aber sich dabei nicht gefährden. Klar braucht die Polizei ein paar Minuten bis sie da sind. Und gerade bei einer Vergewaltigung, kann die Vergewaltigung dann schon vollzogen sein. Aber was hilft es, wenn ich dann auch vergewaltigt werde. Die Polizei ist der sichere und beste Weg. Heute hat jeder ein Handy!
 
G

Gast

  • #53
Keiner weiss wirklich wie er reagieren würde!

Theoretisch wird Dir jeder sagen "Klar doch würd ich eingreifen". In der entsprechenden Situation siehts doch völlig anders aus.
Ich habe als Frau 10 Jahre Kampftraining und Kraftsprot hinter mir, und ich habe mich schon häufiger mit krummen Leuten angelegt. Ich würde schon sagen, man braucht ein gewisses Maß an Grundaggressivität, um sich erfolgreich wehren zu können. Wer sehr viel in Nachtszene wie ich unterwegs ist (und zwar nicht in den Schickimiki-Edelclubs) der gerät schnell an unangenehme Säufer, Randalierer, ominöses Gesindel und Dealer.

Deswegen gehe ich schon wie ein gespannter Bogen aus. Habe schon mehrfach erlebt, dass man mir an meinen langen Haaren zieht oder mich niedertritt. Habe bisher aber immer gut kontern können. Deswegen kann ich sehr gut abschätzen, wie ich reagieren würde.

Und zur Frage: Selbstverständlich greife ich als FRAU ein. Ein Mann ist hier natürlich meist die Memme. Sieht man ja. Erst den eigenen Arsch retten, dann kommen die anderen. Mir käme so eine Mentalität nicht in den Sinn. Bin aber auch nicht Deutsch. Kneifen gibts nicht.
 
G

Gast

  • #54
Ich bin zwar ein eher introvertierter Mensch, aber ich greife immer ein, wenn jemand belästigt wird. Kinder, alte Omas, Frauen oder auch männliche Passanten. Da fällt bei mir meine Schüchternheit über Bord und ich werde ziemlich laut und bösartig. Und ich bin gewiss nicht die stärkste oder größte Frau. Ich finde, das gehört sich so. Und meine Mentalität ist, immer erst den Schwächsten zu helfen, denen keiner helfen würde. Niemals nicht, würde ich einfach weglaufen.

Meine Bilanz: ich habe mich in Vergangeneheit einmal gegen 7 Männer gleichzeitig gewehrt, die mich vom Boden gehoben haben. Ich habe so kräftig mit Beine, Arme, Krallen und Zähne um mich geschlagen und gebissen, dass jeder Macken davon getragen hat. Also demzufolge habe ich keine Angst vor einem alleinigen Mann. Vermutlich würde dieser nicht einmal mit einem Kinnhaken von einer Frau rechnen.
 
G

Gast

  • #55
Bei diesem Thread zeigt sich meiner Meinung nach sehr schön wie Frauen und Männer unterschiedlich ticken.

Männer: eher überlegt, was kann ich in dieser Situation konkret bewirken, einschätzen der Situation anhand der eigenen Möglichkeiten denn auch bei den Wortmeldungen wo Männer sagen sie gehen hin, fällt oft auf das sie wenigstens ein dafür anwendbares Wissen haben (z.B. Kampfsport) und die wenigen die sagten sie gehen auch so hin wird man wohl kaum auf Wahrheitsgehalt überprüfen können.

Frauen: sehr emotional (bis auf paar Ausnahmen), man muss doch etwas tun, egal was daraus wird, eher in der Hoffnung "irgendwie wird es schon gut gehen, irgendwer wird mir schon helfen"

Das Emotionale sieht man auch sehr schön wie oft Nr. 19 zitiert wird und aus einem eher analytischen Posting welches auf die Fragen der Threaderstellerin eingeht und wenigstens ein Erklärungsansatz aus seiner Sicht liefert einfach nur ein Bashing entsteht aber entweder keine oder nur ganz wenige Sätze der Fragestellerin widmen.

"Da hat ein Fremder mit meinem Körper etwas gemacht das ich nicht wollte und es kann jederzeit wieder passieren und ich hatte keine Chance.", dieser Satz ist völlig ok, es muss nicht der erwähnte ausgeschlagene Zahn sein und auch nicht unerwünschter Geschlechtsverkehr, es kann zum Beispiel auch der Tod sein.

Die von mir angesprochenen Damen beurteilen hier aber die Auswirkung und starten hier eine Art Wettbewerb welches Delikt wie schlimm ist, und fordern irgendwie wie selbstverständlich ein das ein Fremder das volle unabsehbare Risiko übernimmt.

Männer schauen zwar Rambofilme aber Frauen glauben offensichtlich daran.
 
G

Gast

  • #56
Ich finde wichtig, was Gast 22 gesagt hat. Ein Vergewaltiger würde tendenziell schnell flüchten, als dass er dir in den Kopf schießt. Vermutlich hat er nicht einmal eine Waffe in der Hand. Also ist es hier sinnvoller, sich bemerkbar zu machen und dann die Polizei zu rufen. Weil ihn allein die Tatsache, beobachtet zu werden oder Leute in der Nähe sind, in die Flucht schlägt.

Bin ich in einen Banküberfall verwickelt, ist es logisch, dass ich mich lieber auf den Boden schmeiße und keine psychologische Rede mit dem Täter mit der Waffe in der Hand veranstalte, wenn ich die Psyche des Menschen nicht abschätzen kann.

Leute, die andere Leute auf der Straße anpöbeln oder Frauen belästigen, sind selten bewaffnet. Durch laute Worte und wenn man sie zu zwei Mann wegschubbst, trollen sie sich von ganz alleine.

Wenn jemand gezielt mit dem Messer hinter dem Gebüsch auf dich warten, haste natürlich Pech gehabt. Vermutlich ist dann auch kein Mensch in der Nähe, der die Polizei rufen kann.
 
G

Gast

  • #57
Das Emotionale sieht man auch sehr schön wie oft Nr. 19 zitiert wird und aus einem eher analytischen Posting welches auf die Fragen der Threaderstellerin eingeht und wenigstens ein Erklärungsansatz aus seiner Sicht liefert einfach nur ein Bashing entsteht ...
Die von mir angesprochenen Damen beurteilen hier aber die Auswirkung und starten hier eine Art Wettbewerb welches Delikt wie schlimm ist, und fordern irgendwie wie selbstverständlich ein das ein Fremder das volle unabsehbare Risiko übernimmt.
Diese Analyse des Threads ist doch recht unscharf. Gast 19 hat in 50% seines Posts eine klare Meinung über den Vorgang an sich - die Vergewaltigung von Frauen geäußert. Und diese Meinung mit einen Vergleich untermauert: Als Junge auf dem Schulhof verprügelt werden, ist vergleichbar mit der Vergewaltigung einer Frau. Das hier Frauen diesen Vergleich kommentieren, dürfte logisch sein. Es wurde auch kein Aufzählungs-Wettbewerb der schlimmsten Delikte gestartet, sondern darauf hingewiesen, Vergewaltigung doch bitte mit Vergewaltigung zu vergleichen. Der höhere emotionale Gehalt der von dir erwähnten Posts ist übrigens damit zu erklären, dass sich die Frauen mit dem Opfer des hypothetisch diskutierten Falls identifizieren.

Gast 19 hat trotz allem ein interessantes Fass aufgemacht: Die FS geht in ihrem Eingangspost von einem Unterschied zwischen Indien (sexuelle Gewalt gegen Frauen wird eher toleriert) und diesem Land (Frauen gleichwertig, schützenswert) aus. Die Kommentare deutscher Männer auf einer anderen Webseite haben sie jedoch erschrocken und deshalb will sie es nun von den männlichen Lesern des EP-Forums wissen: Würdet ihr bei einer Vergewaltigung einschreiten?
Wenn dann von einem männlichen Gast geschrieben wird, er würde nicht eingreifen, weil Vergewaltigung von Frauen doch nun nicht so dramatisch sei, wird der Schwerpunkt des Themas verlagert: Weg von Zivilcourage hin zu der sehr alten Diskussion, wie sexuelle Gewalt gegen Frauen zu werten ist. Und es erfolgt natürlich ein Aufschrei seitens der weiblichen Leserinnen. Sie fordern im Subtext ihrer Zeilen die in diesem Lande proklamierte Gleichwertigkeit von Mann und Frau ein: Vergewaltigung von Frauen ist nur zu vergleichen mit der von Männern. Und nicht mit ausgeschlagenen Zähnen. Den Tod lasse ich jetzt mal weg.

fordern irgendwie wie selbstverständlich ein das ein Fremder das volle unabsehbare Risiko übernimmt.
Bitte genau lesen, hat keine der angesprochenen Damen getan.
 
G

Gast

  • #58
Meiner Meinung nach ist die Frage rein suggestiv.

Erinnert mich an die Frage, wenn man den Bund verweigern wollte:
"Ihre Schwester/Tochter/Mutter wird von nem Russen vergewaltigt.
Sie sind Kriegsdienstverweigerer und würden nie auf Menschen schiessen, in der Ecke steht ein durchgeladenes Sturmgewehr, sie brauchen nur zugreifen und abdrücken, was würden sie tun ?"

Die Antwort, die man geben mußte, um nicht zum Bund zu müssen, ist wohl jedem klar.
Das man in Wirklichkeit anders handeln würde, war auch der Kommission klar, aber.....
 
G

Gast

  • #59
ich bin geschockt war für Memmen die Männer sind.

Nur vielleicht und heimlich das Handy zücken um Hilfe zu holen? Mir hilft ja auch keiner? Ja geht's noch???

So eine Denke ko**t mich an. Widerlich.

Aber filmen und ins Netz stellen, das würde klappen, was?
Welch Frau möchte so eine Null an der Seite haben?

ich als Frau greife ein, wenn es nötig ist. Schon gemacht.
Es könnte Deine Mutter sein, Deine Freundin sein, Dein Vater, dein Freund sein, Du Memme! (das für alles Männer, die sich hier mit Hilfe vornehm zurück halten…..)

w
 
G

Gast

  • #60
Wenn Vergewaltigung so locker beiläufig immer und immer wieder in die Runde geworfen wird, wenn es irgend etwas gibt, wo Frauen alle anderen Argumente ausgegangen sind und von jedem unerwünschten, weil von "minderwertigen" Personen ausgegangenen Anmachen dann der Schwung zur Vergewaltigung genommen wird um ganz sicher zu stellen, dass jeder der eine andere Meinung hat ein unmenschliches Verbrecherschwein ist - ja, dann liegt wohl auch nahe, das auch der Gedanke aufkommen könnte eine Vergewaltigung ist halt auch nur eine andere Form von "Darf ich Sie zu einem Drink einladen" von einem unzulänglichen Verehrer ist.
Oder was sonst noch so zur Vergewaltigung stilisiert wird wie z.B. geplatzte Kondome in Schweden.